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Leute, inmitten dieser Sommerpause lassen wir euch selbstverständlich nicht alleine. Die heutige Live Folge haben wir bereits vor vier Monaten auf einer Bühne im Ruhrgebiet aufgenommen. In Mickys Heimatstadt Castrop-Rauxel. Am Ende wurde es natürlich genauso verrückt, wie erwartet. Aber hört selbst!
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Leute, im März wollten wir mal schauen, ob Gütersloh mehr zu bieten hat, als nur Bertelsmann. Also fuhren wir nach Ostwestfalen, drei Mikrofone im Gepäck, und ab die wilde Fahrt. In Gütersloh angekommen, wussten wir, dass es um Maiks Kindheit nicht gut bestellt war. Und trotzdem hat Gütersloh geliefert. Den Live-Auftritt anässlich der Heimspieltour gibt es nun hier für euch. Viel Spaß!
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Leute, passend zum 45. Geburtstag der Menschmaschine Micky Beisenherz, haben wir heute tatsächlich die 45. und damit auch letzte Folge dieser Saison aufgenommen. Und es sollte, so viel sei verraten, eine ganz besondere werden. Mit Fleischtorten für Fellnasen und Nebelkerzen für Nostalgiker, mit Überraschungen für echte Kenner, mit besten Grüßen nach Katar.
Die große Hundeschau.
So wurden wir, drei Promenadenmischungen am Nachrichtennapf, halb Terrier, halb Wackeldackel, von der Leine gelassen, die von Freudentränen noch feuchte Spürnase gleich gierig auf den Schienen der Geschichte.
Gassi mit Gascoigne, Pipi mit Präger.
Und aus dem Hintergrund könnte Rahn schießen.
Es sollte schließlich der lange Gang um den Block werden, eine kleine Reise zurück an den Anfang. Hinein ins erste Turnier, hinein ins kindliche Staunen. Um euch mal zu zeigen, wie wir wurden, wer wir sind. Im Ohlendorf, den Vater an der Hand. In Castrop, die Kreisligabälle des Bruders im Kreuz. Vor dem Fernseher, in Tränen aufgelöst. Weil man selber noch klein war, und Icke zu kurz. Heidewaldläufe, auf sechs Beinen querfeldein.
Immer dem Ball hinterher.
Und natürlich, ihr kennt uns, kamen wir da vom Hölzchen aufs Stöckchen, wühlten uns immer tiefer in die Anekdoten der Adoleszenz. Bargen all die lange vergrabenen Schätze. Jacket-Kronen aus Sevilla, einen Golfball aus Baden, daran noch getrocknetes Blut des Titanen. Und zwei Pistolen, von denen wir nicht mehr wussten, ob sie nun Billy oder Bruno gehörten.
Am Ende dann, den Labskaus verdaut, den Jordan überschritten, hatten wir auch die Lichtgestalt aus dem Schatten gezogen. Viel Sommer, wenig Märchen. Und noch einmal die Helden besungen. Bärtige Dirigenten, jeder Pass präsidial, dazu tschechische Chefchemiker mit schönschaurigen Schusschancen. Und natürlich Cantona, der so viel Maradona in den Füßen hatte und sich trotzdem nicht zu schade war, sein Genie mit dem Stehkragen Steffen Baumgarts zu kombinieren.
Ihr seht also, wir haben euch da noch mal ein prall gefülltes, mit Schweiß und Spucke notdürftig zusammen geleimtes Panini-Album auf den Tisch geklatscht, ab und zu sind Typen doppelt, hin und wieder fehlt eine Ecke, aber für die Sommerpause wird es reichen. Und jetzt geht’s raus und hört Fussball! Viel Spaß.
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Leute, da hat euch die cholerische Kampfkatze aus Hamburg City mal wieder ein ordentliches Brett vor die Tür gelegt! Weil hier drei Alptraumtänzer zu Kraftwerk-Klängen und Rammstein-Pyro mal eben so derbe über den Bundesliga-Dancefloor gehottet sind, als wären wir eine Menschmaschine im Körper des noch jungen Campino.
Aber es gab ja auch genug Schlagzeilen zum Mitschunkeln und Engtanzen, echte Gassenhauer im Süden und feinste Emo-Schmonzetten im Westen. Bisschen Heimat, bisschen Heintje, sehr viel Hardcore.
Dazu noch ein paar Freiwild-Riffs aus dem Mutterland der Volksmusik.
So klingt er dann also, der Soundtrack der Sommerpause. Dieses Radio Gaga, Mittelwellenbrecher. Und so wischten wir, angemessen taktlos aber überraschend textsicher, über das Parkett der Peinlichkeiten, fesch in Lederhosen, immer ein Auge auf’s Geschäft, immer eins im Plattenkasten, dabei die Quetschkommode im Anschlag. Dabei ordentlich Punk in der Hüfte.
Wir würden ja, das wisst ihr doch, nie zum FC Bayern geh’n, und doch jeden beglückwünschen, der es tut. Weil dort in München jede Aufstellung eine Hitparade ist, selbst wenn der Schlager jetzt in Leipzig läuft.
Und weil sich einer aus Liverpool überhaupt nur deshalb bei den Bayern auf die Bühne stellt, weil sie der letzte echte Star-Club sind.
(Auch wenn sie zuletzt, Help!, vom gelben U-Boot versenkt wurden, aber das ist eine andere Geschichte.)
Nun ja. Während in Sirnitz also vor allem das weiße Album auf dem Grammophon liegt und in Frankfurt ein vermeintliches One-Hit-Wonder sein Comeback feiern darf, haben wir, Schellackaffen mit dickem Fell, im Studio einfach den nächsten Kracher eingesungen. Unter dem Motto: Ton, Scheine, sterben. Ohne Roth zu kassieren. Also dreht die Regler nach rechts und lasst die Puppen tanzen. Viel Spaß!
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Leute, diese Folge hat keinen Anfang. Aber auch keinen Höwedes. Und auch wieder keinen Rose. Warum? Weil wir uns die ganz dicken Brocken noch mal aufgespart haben, um sie in den kommen Wochen krachend in das bis dahin sicher gähnend-gierige Sommerloch zu schmeißen. In diesen dann auch noch schlandlosen Schlund, der dort statt einer Weltmeisterschaft in der Presselandschaft klafft.
Diese Folge, das wisst ihr nun, hat keinen Anfang, und geht vielleicht gerade deshalb gut los. Mit Hinti-Cup und Nazi-Hüpfburg, mit Kult-Hansi und Heldenfußball in 1:1-Zeitlupe, dieser neuen Erfindung der Langeweile. Weil der eine, Hinteregger, plötzlich mit drei Affen in der Kette spielt. Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen. Und der andere, Flick nämlich, als Architekt der Zukunft noch immer auf einer Großbaustelle steht, mit halbfertiger Achse und gänzlich fehlender Spitze. Nicht passen, nicht schießen, nicht treffen. Wären da nicht der ehemalige Dortmunder Hofmann und der schon bald Dortmunder Raum, es gäbe so gar keinen Stoff für Geschichten.
Weshalb wir zum Schluss doch wieder nach München schauen mussten, ins Frühsommertheater des FC Hollywood, wo der Brazzo als Watschnkasper noch immer beißende Kritik einstecken muss, obwohl er abseits der Scheinwerfer, im Schatten der Dauersturmdebatte, längst einen neuen FC Bayern zusammen schraubt. Mit einem echten Schnäppchen aus Holland. Wobei die Bayern natürlich hoffen, dass sie sich da im Supermarkt endlich mal wieder im richtige Regal bedient haben, also in jener Feinkostecke, in der früher schon Roy Makaay oder Arjen Robben lagen. Und eben nicht an diesem immer etwas unübersichtlichen Wühltisch, an dem es damals noch den Braafheid vom Vortag gab.
Und da wir uns nun schon um Dinge kümmern, die liegen geblieben sind, gönnen wir uns am Ende noch einen Glückwunsch. Denn der ewige Erich wird 85. Weshalb wir noch mal einen kurzen Blick zurück werfen, auf die EM 2000, auf die USA-Reise und auf das sicherlich schönste Sakko der Fußballgeschichte.
Ribbeck - Chroniken eines Kriegers.
Das noch mal große Kino eines Leinwandspielers.
Und so wünschen wir euch viel Spaß mit diesem neuen Blockbuster und einer Folge, die sicherlich Folgen haben wird.
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Leute, weil Maik mit Thees Uhlmann bei den Hosen war, Micky jetzt mindestens einen Koffer in Berlin und Lucas den griechischen Wein gleich krügeweise kalt gestellt hat, sind wir diesmal mit viel Musik ins Studio geritten. Eine waschechte Band, das Studio als Bühne. Eine Opel-Gang, an Tagen wie diesen.
So saßen wir in dieser Folge, jeder mit seinem Lieblingsinstrument unter dem Arm, Heißeluftgitarren, alle bestens gestimmt, und zogen trotzdem gleich mal andere Seiten auf. Um unseren Ärger hörbar zu machen, im Krakeelkanon der Betrogenen. Weil doch jetzt eigentlich WM gewesen wäre. Auftakt gegen Portugal oder Costa Rica, Rudihaudisaudi, Götze mit dem Kopf ans Knie, Klose auf Flughöhe, Lahm in den Winkel. Sommermärchenzeit, Fabelhaftbedingungen.
Stattdessen aber nur Nations League. Was sich nach den zurückliegenden Wochen, diesem Rave auf Pille, doch eher anfühlt wie der Geburtstag von Pferdecousin Thomas, mit Onkel Hansi an der Lichtorgel und Tante Oliver am kalten Buffet. Trauerspiele.
Italien, England. Was mal Klassiker waren, sind jetzt Testspiele unter Wettkampfbedingungen, Generalproben für das Schurkenstück im Winter. Peymann auf Petrodollar. Vor allem aber egale Ergebnisse. Fußnoten, unter Werner liefen.
Nur gut, dass wenigstens die Bayern und ihr Mittelstürmer das schon klaffend große Sommerloch mit ordentlich Schlamm füllen, die sonst weißen Wände mit Schlagzeilen tapezieren. Ist ihre Trennungsposse doch längst ein Beziehungsdrama wie aus der Traumfabrik, die plötzliche Rückkehr des FC Hollywood.
Wobei sich am Ende lediglich die Frage stellt, wer da eigentlich wem ins Bett gekackt hat.
Und ob Don Uli, dieser Bratwurstpate vom Tegernsee, eher dem Abtrünnigen einen Schafskopf unter die Decke oder Brazzo zu den Fischen legen wird. Mit Betonschuhen von Adidas, um der Sache mal ordentlich auf den Grund zu gehen. Ein bisschen Good Fellas, nur diesmal eben mit einem echten Verbrecher.
Nun ja. Wem das jetzt allerdings noch nicht genug Filmzitate waren, dem sei verraten, dass auch hintenraus noch echte Highlights warten. Streifen wie aus dem Lichtspielhaus. Gleich nach der Wochenschau, 10 Pfennig das Ticket.
Kramer gegen Kramer, zum Beispiel. Eine Gelsenkirchener Barockoper. Oder, auch längst ein Klassiker, Catch me if you Kahn. Und natürlich, bitte vormerken fürs Weihnachtsprogramm: Dumm, der Wüstenplanet.
Also, liebe Cineasten, legt schon mal das Popcorn bereit, lehnt euch zurück und genießt die neuesten Blockbuster aus dem Hause MML. Meinung mit Lachers, alles andere ist nur kleines Kino. Viel Spaß!
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Leute, weil das sehr kurze aber auch sehr emotionale Onfield-Duell zwischen Nils Kaben (ZDF) und Toni Kroos (Real) seit Samstagabend in aller Munde ist, hat der großartige und auch sehr kluge Micky Beisenherz (Pyramide, Die letzte Instanz) zur Feier dieses besonderen Fernseh-Moments tatsächlich etwas ganz eigenes vorbereitet. Eine kleine Revue unserer Nummer Eins, wenn man so will.
Euch erwartet also ein Randgespräch von 2018, zwischen dem Reporter Marcus Lindemann (sky) und Rudi Völler (Bayer).
Mit Beisenherz als beide.
Den Text gibt es, kleiner Service, an dieser Stelle schon mal vorab in Auszügen:
Sky-Reporter: Können Sie, Stand heute, sagen, dass Heiko Herrlich am 18. Spieltag Trainer von Bayer 04 Leverkusen sein wird?
Völler: Können Sie mir sagen, dass Sie im nächsten Jahr noch Field-Reporter sind bei Sky? Ganz sicher? Zu 100 Prozent?
Sky-Reporter: Wenn die Gesundheit es zulässt, in jedem Fall. Kann ich Ihnen zu 100 Prozent sagen.
Völler: Weiß ich nicht. Sind Sie sich sicher?
Alles andere hört ihr dann in dieser wirklich sehr guten neuen Folge, in der Orthopäden, Musikkenner und Maurermeister gleichermaßen auf ihre Kosten kommen werden.
Und wenn ihr wissen wollt, wer das geilste Handtuch wirft, bleibt unbedingt bis zum Ende dran. Denn wir haben euch was mitgebracht.
Oder, wie mein Ostberliner Boxtrainer immer gesagt hat:
Denk nicht am Schmerz.
Viel Spaß!
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Leute, zur Feier des Tages hat sich der tatsächlich immer noch erstklassige Lucas Vogelsang ganz allein im Studio eingeschlossen, um eine neue Folge Hertha MML aufzunehmen. Mit allem, was dazu gehört.
Heute, hahohe, darf er das.
Weil ihm der Fußball dort im Volkspark neben einer akuten Adrenalinvergiftung auch ein Stück Kindheit zurück gegeben hat. Stand er doch gestern, so leibhaftig wie unwirklich, mit Michél Dinzey und Christian Fährmann in der Kurve, Aufstiegshelden von 1997, Posteridole mit Trigema auf der Brust, und war deshalb 90 Minuten lang wieder 11 Jahre alt.
Was dann auch den Stimmbruch nach Abpfiff erklärt, die Tränen auf der Tribüne dazu.
Nach einem Spiel, das mal wieder gezeigt hat, warum wir diesem Spiel verfallen sind. Diesmal aus Berliner Sicht, mit der Bärenbrille, dem Magath-Zwicker auf der längst blutigen Nase.
Kompletter Irrsinn.
Wobei sich natürlich bereits am Samstag die Kehrseite, das nackte Negativ dieses Narrennarrativs, offenbart hatte.
Und das ausgerechnet in Berlin, wo die großartigen Freiburger am Ende mit leeren Händen vor der Kurve standen, während die Rasenballsportler aus Leipzig nicht nur eine überlebensgroße Dose sondern auch den Pokal zurück nach Fuschl am See schleppten, Energy-Bukkake inklusive. Womit die einen also Taurin aus Eimern soffen und die anderen trotzdem den Kater hatten.
Die Tränen salzig.
Die Stecktabellenromantiker und Traditionspuristen, sie haben sich deshalb spät am Abend ganz sicher einen Bekloppten herbei gewünscht, der den Leipzigern die Trophäe doch noch aus den glitschigen Fingern reist.
Einen OB der Herzen vielleicht. Einen Reagierenden Bürgermeister. So einen, der auch ganz ohne Lorbeeren als Jubelcäsar am Römer steht. Einen Feldmann als Feldherrn, alte Frankfurter Schule.
War aber nicht.
Und so blieb nur die Flucht in die Kneipe, um sich an den letzten Strohhalm zu klammern, dieser leisen Hoffnung, dort vielleicht doch auf Martin Hinteregger zu treffen. Oder auf Oliver Glasner, der längst auch aus dem Trainerkarussell ein Trinkspiel gemacht hat, bei dem alle, die im Laufe der Saison den Kürzeren gezogen haben einen Kurzen trinken müssen.
Was ja vor allem nüchtern betrachtet eine echte Schnapsidee ist. Nun ja.
Wer jetzt auch so durstig wie wir, dem servieren wir echtes Feuerwasser aus einem Fass ohne Boden. Und eine Folge, mit der ihr hinterher jeden Klugescheißer auf dem Bierdeckel vernaschen könnt. Also spannt das Cocktailschirmchen auf und lasst euch das Ganze auf der Zunge zergehen. Viel Spaß!
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