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TW: Achtung, bei dieser Folge geht es um Gewalt, Krieg und sexualisierte Gewalt.
In unserer Politik-Sondersendung "Vergessene Kriege" haben wir verschiedene Kriege und Konflikte thematisiert. Besonders durch die Corona-Pandemie sind diese oft zu kurz gekommen. Denn die Pandemie ist bei Weitem nicht die einzige Krise und teilweise bestärkt sie sogar bereits bestehende Krisen. Weil es eben wichtig ist, nicht wegzuschauen stellen wir unsere On-Air Sondersendung nun als Podcast zur Verfügung. Und das Programm ist voll! Von der vergessenen Hungerskatastrophe im Jemen, bis hin zu Taiwan-Frage von China und Sexualisierte Gewahl im Rahmen von Kriegen. Für mehr Infos zu bestimmten Kriegen und Konflikten könnt ihr auch gerne in vorherige Fußnoten-Folgen reinhören.
Die Länder und Regionen haben aber vielmehr zu bieten. Deshalb: hier unser Spotify-Mix mit Artists aus Israel, Syrien, Indien, Kongo, und und und.
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Hochschulgesetz oder Hochschulpersonalgesetz. Das Hochschulinnovationsgesetz ist ein Entwurf der Bayerischen Regierung, welches das Hochschulgesetz und das Hochschulpersonalgesetz vereinen will. Hierbei entsteht aber viel Gesprächsstoff, denn im Moment hat es den Anschein, dass Studierende und Wissenschaftliche Mitarbeiter:innen laut dem Gesetzesentwurf wesentlich weniger Mitbestimmungsrecht haben werden. Daneben stellt sich auch die Frage, welche Rolle Nachhaltigkeit und Klimaschutz in so einem Gesetz einnehmen können. Aus diesem Grund haben Constanze Schön und Arman Alan sich die Zeit genommen über dieses Thema, unter anderem mit Anna-Maria Trinkgeld und Wissenschaftsminister Bernd Sibler, zu sprechen.
Anna-Maria Trinkgeld (1. Sprecherin der LAK-Bayern)
Bernd Sibler (Bayerischer Minister für Wissenschaft und Kunst)
Wir haben bereits zwei weitere Folgen über dieses Thema gemacht, hört da auf jeden Fall rein, wenn ihr auf dem aktuellen Stand sein wollt.
Hochschulreform in Bayern - "Wissenschaft braucht Freiheit"
Hochschul-Innovation oder Hochschul-Frustration? - Hochschulreform 2.0
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Dass ein drei Jahre altes Video vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) noch Mal für Furore sorgt, hätte wahrscheinlich niemand gedacht. Unter #ichBinHanna erzählen wissenschaftliche Mitarbeiter:innen an Hochschulen und Universitäten, wie sie sich von diesem Gesetz verhöhnt fühlen und wie innovationsfeindlich das Ganze eigentlich ist. In Bayern möchte man aber gleichzeitig mit dem Ziel “die schlausten Köpfe der Welt herholen” das Hochschulgesetz reformieren: es soll das neue “Bayerische Hochschulinnovationsgesetz” entstehen.
Darüber haben sich Pamela Tumba und David Vadasz mit Vertreter:innen aus Politik, des akademischen Mittelbaus und der Studierenden unterhalten. Mit dabei sind:
Sebastian Bolz (wissenschaftlicher Mitarbeiter an der LMU)
Wir haben bereits in einer früheren Folge über das Eckpunktepapier gesprochen, was die Grundideen der Hochschulreform enthält. Die entsprechende Folge findet ihr hier.
Der Link zum besagten Video des BMBF: https://www.bmbf.de/de/media-video-16944.html
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Hier geht es zum Gesetzentwurf des Bundestags: https://bit.ly/3vYR3uI
Zu den Beobachtungen des UN-Menschenrechtsrats: https://bit.ly/3iiPi7H
Zur letzten Folge: https://spoti.fi/3x1iN1L
Im Tschad herrschen seit seiner Unabhängigkeit 1960 unruhige Zustände. Die Präsidenten kamen nicht durch Wahlen, sondern durch Putsche an die Macht und regierten das Land als autokratischen Militärstaat. Die Bevölkerung leidet währenddessen unter Hunger, Armut und unter der ständigen Angst vor Terror und staatlicher Gewalt. Die EU schaut dabei nicht nur zu, sondern unterstützt dieses System aktiv. Und zwar auf Kosten der Bevölkerung vor Ort. In dieser Folge haben wir uns die jüngsten Ereignisse im Land genauer angeschaut und mit der Tschad-Expertin Dr. Helga Dickow darüber gesprochen, was die Menschen im Tschad stattdessen bräuchten.
Richtigstellung: Bei 8:20 sprechen wir davon, dass die Wahlen im Tschad von 2018 auf 2021 verschoben wurden. Das ist falsch. Bei dem Land mit den verschobenen Wahlen handelt es sich um Mali. Im Tschad haben die Wahlen regulär stattgefunden.
Im Anschluss an unsere Folge zur Erinnerungskultur in Deutschland vom 3. Mai sprechen wir diese Woche mit dem Holocaust- Überlebenden Abba Naor.
Hier geht es zu unserer Folge über Erinnerungsarbeit der Gedenkstätte Dachau.
Getrennt durch eine Mauer, die stärker ist, als es die in Berlin je war. Der Zypernkonflikt hat tiefgehende Wurzeln – gleichzeitig kommen immer wieder neue Streitpunkte hinzu. Bisherige Schlichtungsversuche waren erfolglos.
Woran liegt das? Und welche Perspektiven hat das Land heute? Wir wollen den lange laufenden Konflikt genauer beleuchten und haben dafür mit Dr. Gülistan Gürbey, Privatdozentin an der FU Berlin, sowie Hubert Faustmann von der Friedrich Ebert Stiftung vor Ort gesprochen.
Ihr interessiert euch für das Thema? Dann hört doch einmal in unsere Folge zum Griechenland-Türkei-Konflikt an.
Wie steht es in Deutschland um die Meinungsfreiheit? Während die einen behaupten, ihnen würden durch die derzeitige Situation um Corona sämtliche Freiheiten inklusive der Meinungsfreiheit genommen werden, ist sie für andere fester unerschütterliche Bestandteil des Alltags. Besonders relevant ist sie in unserer Gesprächskultur. Die Meinungsfreiheit entscheidet, wer wie mit wem wovon spricht. Wer aber entscheidet, wo ihre Grenzen liegen?
Am 29. April 1945 wurde das Konzentrationslager Dachau von amerikanischen Soldaten befreit. Jetzt, 76 Jahre später, nehmen wir den Befreiungstag zum Anlass, über Erinnerungskultur in Deutschland und insbesondere an der KZ-Gedenkstätte in Dachau zu sprechen. Aber was ist Erinnerungskultur eigentlich und wie wird sie sich in Zukunft verändern (müssen)? Warum sind Zeitzeugen so wichtig und was passiert, wenn sie irgendwann nicht mehr da sind? Warum ist das Erinnern überhaupt heute noch wichtig? Dazu haben wir mit Barbara Distel (ehemalige Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau 1975-2008) und Maximilian Lütgens (Mitarbeiter der Bildungsabteilung heute) über die Arbeit der KZ-Gedenkstätte und ihre Geschichte bzw. Zukunft gesprochen. Wie es ist, an so einem Ort zu arbeiten und einen Freiwilligendienst zu machen, hat uns Antonia Spitzer (ehemalige FSJlerin) erzählt.
Credits:
Mehr zum Thema gibt es hier:
audiovisueller Rundgang zur Befreiung: https://diebefreiung.br.de/
Studie des jüdischen Weltkongresses: Antisemitismus in Deutschland: Jüdischer Weltkongress sieht "beunruhigenden Höhepunkt" - ZDFheute
Zweitzeugen e.V.: https://zweitzeugen.de/
englischsprachiger Artikel zur Vererbung von Traumata von Holocaust-Überlebenden: https://www.researchgate.net/publication/256539887_Epigenetic_Transmission_of_Holocaust_Trauma_Can_Nightmares_Be_Inherited
Was haben rassistische KI, putzige Katzenvideos und digitale Wahlwerbung gemeinsam? Sie speisen ihre Ausspielung aus gesammelten Datensätzen. Egal, was wir im Netz machen – wir hinterlassen Spuren! Sogar jetzt, während des Podcast-Hörens! Während Global Player durch Datensammlung schnelleres und komfortableres Surfen versprechen, kann dem Nutzer sein digitaler Fußabdruck zum Verhängnis werden. Denn: Unsere Daten werden im Netz konstant und erschreckend genau gesammelt.
Das Internet vergisst nie! Und die Politik? Die kann in ihrer derzeitigen Form nicht viel gegen Datenausbeutung unternehmen. Warum das so ist, besprechen wir in dieser Folge der Fußnoten.
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