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In der letzten Folge nehmen euch Dominik Schottner und Host Boussa Thiam zuerst mit nach Frankfurt am Main zum Projekt METAhub, das sich auf die Spuren jüdischer Geschichte in Frankfurt begeben hat. Mirjam Wenzel vom Jüdischen Museum erzählt, wie sie gemeinsam mit dem Archäologischen Museum und dem Mousonturm jüdisches Leben an ehemaligen Originalschauplätzen wiederentdeckt und sichtbar gemacht haben – digital und künstlerisch. Zweite Station der Folge ist das SPUR.lab in Brandenburg. Hier haben sich zwei KZ-Gedenkstätten, das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, die Filmuni Babelsberg und Künstler:innen die Frage gestellt: Wie können wir Geschichte im digitalen Raum erzählen und zugleich kritische Distanz wahren? Ihr erfahrt, was den Macher:innen bei der Entwicklung der digitalen Anwendungen wichtig war und wo das Digitale bei der Erinnerungsarbeit an seine Grenzen kommt.
Zu hören sind u. a. Mirjam Wenzel (Direktorin des Jüdischen Museums, Frankfurt am Main) Bettina Loppe (Projektleitung SPUR.lab), Swantje Bahnsen (Projektkoordinatorin SPUR.lab), Katja Praschke (Künstlerin und Artist in Residence bei SPUR.lab), Tobias Ebbrecht-Hartmann (Professor an der Hebräischen Universität in Jerusalem)
Zu Beginn hört ihr einen Ausschnitt aus dem Song "Graphic Love" von dem Künstler Elischa Kaminer.
Wenn ihr Fragen und Gedanken zur Folge oder generell zum Thema habt, dann schreibt uns gern: [email protected]
Infos zum Podcast: www.kulturstiftung-des-bundes.de/podcast-gamechanger
Zum Projekt METAhub: https://metahubfrankfurt.de (Jüdisches Museum Frankfurt, Archäologisches Museum Frankfurt und Künstler:innenhaus Mousonturm Frankfurt)
Zum Projekt SPUR.lab: https://www.spurlab.de (Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte Potsdam, Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen und Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF)
Zum Fonds Digital:
Erinnerungsarbeit, Stadtgeschichte, Jüdische Geschichte, Augmented Reality, Virtual Reality, Sound, Performance, Gedenkstätten, Geschichte, Storytelling, Immersion, digitale Ethik
In dieser Folge seid ihr mit Reporterin Änne Seidel und Host Boussa Thiam im Übersee-Museum Bremen und im Deutschen Filmmuseum Frankfurt unterwegs: zwei unterschiedliche Museen, die ihre großen, teils digitalisierten Sammlungen zusammen mit Besucherinnen, Experten und internationalen Künstlerinnen neu erschließen. Ihr hört, was in den Depots für Objekte schlummern und wie sie durch Storytelling zum Leben erweckt und in Beziehung zueinander gesetzt werden. Ihr lernt Hinemoana Baker kennen, die mit Emelither Kihleng poetische indigene Perspektiven ins Übersee-Museum bringt. Änne und Boussa nehmen euch mit in einen Storytelling-Workshop am DFF und ihr erfahrt, was das Alien eigentlich mit Dracula verbindet.
Zu hören sind u.a. Wiebke Ahrndt (Direktorin Übersee-Museum Bremen), Hinemoana Baker (Autorin und Soundkünstlerin), Nils Brunschede (Comedien und freier Lektor, Mitarbeiter Constellations), Katharina Ewald (Projektleiterin Constellations, DFF Frankfurt am Main), Etta Grotrian (Projektleiterin NEO-Collections, Übersee-Museum Bremen).
Mehr zum Podcast: www.kulturstiftung-des-bundes.de/podcast-gamechanger
Zum Projekt NEO-Collections: https://medium.com/neocollections
Zum Projekt Constellations: https://www.dff.film/erkunden/digital-international/constellation/
Zum Fonds Digital:
Wenn ihr Fragen und Gedanken zur Folge oder generell zum Thema habt, dann schreibt uns gern: [email protected]
Können Kultureinrichtungen wie Museen mithilfe von Künstlicher Intelligenz „intelligenter" werden? In dieser Folge besucht Reporterin Änne Seidel das ZKM | Zentrum für Kunst und Medien. Hier hat sich das Projekt intelligent.museum künstlerisch und experimentell genau mit dieser Frage beschäftigt und erforscht, wie Museumsräume und Ausstellungen mit algorithmischen Systemen auf Bedürfnisse des Publikums eingehen können. Und was dabei problematisch oder noch Zukunftsmusik ist. Änne probiert im ZKM selbst KI-basierte Kunst und Prototypen wie einen Bildgenerator mit Multispracherkennung aus und erfährt von Experte Johannes Bernhardt, dass KI für Besucherinnen "gigantische Möglichkeiten" bereithält, damit diese im Museum entdecken, was sie wirklich interessiert. Stichwort individualisierte Visitor Experience, interaktive Sammlungen, Kataloge und vieles mehr.
Zu hören sind u.a. Ralf Eger (Projektleiter intelligent.museum, ZKM Karlsruhe), Cecilia Preiß (wissenschaftliche Mitarbeiterin, ZKM Karlsruhe), Paul Bethge (Softwareentwickler, ZKM Karlsruhe) und Johannes Bernhardt (KI-Experte, Wissenschaftler und Museumsberater).
Mehr zum Podcast: www.kulturstiftung-des-bundes.de/podcast-gamechanger
Zum Projekt intelligent.museum: https://zkm.de/de/projekt/intelligentmuseum (ZKM Karlsruhe und Deutsches Museum München / Deutsches Museum Nürnberg)
Zum Fonds Digital:
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Über digitalen Wandel nachdenken heißt auch, über Code und Software nachzudenken. In dieser Folge erfahrt ihr, wie digitale Tools, Datenbanken und KI-Anwendungen schon bei der Konzeption demokratischer und gerechter gestaltet und mithilfe von Open Source zugänglicher gemacht werden können. Dafür nimmt Reporter Yannic Hannebohn uns mit in die Amazonien-Sammlung des Ethnologischen Museums in Berlin. Gemeinsam mit Host Boussa Thiam zeigt er, wie eine dekolonial gedachte und vernetzte Datenbank Indigene Kunst und Kultur für das Publikum und die internationale Forschung sichtbar macht. Im Theater Kampnagel Hamburg besucht Yannic eine Code-Meditation, bei der es ziemlich physisch zugeht. Er trifft Künstlerinnen vom Kollektiv Dreaming Beyond AI und spricht mit Macherinnen vom Projekt Diversify The Code, das marginalisierten Gruppen im Tech-Bereich eine Stimme gegeben hat und das Open Source-Tool artwork zur Veranstaltungsplanung entwickelt - von der Kultur für die Kultur.
Zu hören sind u.a. Amelie Deuflhard (Intendantin Kampnagel Hamburg), Rosi Grillmair (Künstlerin), Miriam Seixas (Projektleitung Diversify the Code), Andrea Scholz (Projektleitung Amazonien als Zukunftslabor, Ethnologisches Museum Berlin), Julia Schulze Darup (Kuratorin Deichtorhallen Hamburg), Anna Teuwen (Dramaturgin Kampnagel Hamburg), Benjamin Willems (Projektleitung und Softwareentwickler von artwork, Kampnagel Hamburg) sowie Sarah Diedro Jordão & Nushin Yazdahni (Künstlerinnen, Mitglieder von Dreaming Beyond AI).
Mehr zum Podcast: www.kulturstiftung-des-bundes.de/podcast-gamechanger
Amazonien als Zukunftslabor: https://uclab.fh-potsdam.de/projects/amazonia-future-lab/ (Ethnologisches Museum (Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin), Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin (Freie Universität Berlin) & Museu Nacional Rio De Janeiro (Brasilien).
Diversify the Code: https://diversifythecode.com/de (Deichtorhallen & Kampnagel Hamburg)
Zum Fonds Digital: www.kulturstiftung-bund.de/kulturdigital
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In dieser Folge geht es um Theater und Digitalität. Reporterin Sara Zarreh Hoshyari Khah besucht das Berliner Ensemble (BE) und das Forum Freies Theater (FFT) in Düsseldorf. Zusammen mit Host Boussa Thiam nimmt sie uns mit auf einen Augmented Reality-Walk, auf die Bühne zum Musiktheaterstück “Felix’ Room”, das Gesang, Schauspiel und LIDAR-Technologie (dreidimensionales Laserscanning) verbindet, und ins digitale Theaterfoyer des FFT. Sara spricht mit Menschen, die den digitalen Wandel in den Theatern und Opern vorangebracht haben und mit der Künstlerin und AR-Expertin Sarah Buser. Ihr erfahrt, wie sich klassische Theaterarbeit, digitale Formate und neue Erzählweisen künstlerisch ergänzen und was das für das Publikum bedeutet. Ihr hört, was in den hybriden Spielräumen alles ausprobiert wurde, was gut funktioniert hat und was schwierig war.
Zu hören sind u. a. Sarah Buser (Künstlerin & AR-Expertin), Katja Grawinkel-Claassen (Dramaturgin, FFT), Ingo Sawilla (Leitung Kommunikation & Audience Development, BE) und die Stimme der Schauspielerin Katharina Thalbach.
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Spielräume!: https://www.berliner-ensemble.de/spielraeume (Berliner Ensemble & Komische Oper Berlin)
Das digitale Foyer: https://www.operamrhein.de/spielplan/a-z/das-digitale-foyer/ (FFT Düsseldorf & Deutsche Oper am Rhein)
Sarah Buser: https://www.sarahbuser.com/prototyp-berliner-ensemble
Fonds Digital: www.kulturstiftung-bund.de/kulturdigital
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Digitaltheater, Digitale Dramaturgie, Digitales Erzählen, Audience Development, Digitalität als Kulturpraxis, Theater, Oper, Spiel, Exit Game, Augmented Reality (AR)
In dieser Folge geht es um Museen, die besondere Formen der Partizipation und Co-Kreation ausprobiert haben. Host Boussa Thiam und Reporterin Sara Zarreh Hoshyari Kha besuchen das Bergbau-Museum Bochum und das LWL Museum für Archäologie in Herne, die mit ihrem Bürger:innen-Beirat digitale Anwendungen und Spiele entwickelt haben. Wir erfahren, wie so ein 30-köpfiger Beirat funktioniert und wie kreativ Museen sich für jüngere Zielgruppen und neue Communities öffnen. Im zweiten Teil geht es um Kuratieren im Schwarm, also wie kunstinteressierte Menschen mit Museen zusammenarbeiten und an Ausstellungen mitwirken können. Wir hören von Ausstellungen, die über die Plattform nextmuseum.io für Schwarmkuration ins Leben gerufen wurden und dass sogar eine Weiterführung in der Blockchain geplant ist.
Zu hören sind u.a. Anika Ellwart (Projektleiterin Museum als Co-Labor), Doreen Mölders (Museumsleiterin LWL Museum für Archäologie Herne), Marina Nething (Projektleiterin nextmuseum.io) und Nora Sternfeld (Kuratorin und Professorin für Kunstpädagogik).
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Museum als Co-Labor: https://www.blackbox.game (LWL-Museum für Archäologie – Westfälisches Landesmuseum Herne, Deutsches Bergbau-Museum Bochum & LWL-Römermuseum Haltern am See)
nextmuseum.io: https://nextmuseum.io (NRW-Forum Düsseldorf & Museum Ulm)
Fonds Digital: www.kulturstiftung-bund.de/kulturdigital
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Partizipation, Communities, Schwarmkuration, Co-Kreation, Serious Games, Augmented Reality (AR), Digitalität als Kulturpraxis
Was macht der digitale Wandel eigentlich mit Kunst und Kultur? Welche Technologien, Kompetenzen und Allianzen bringen Kultureinrichtungen wirklich voran? Und was sind die Hürden?
Um Antworten darauf zu finden, sind wir in Museen, Theater und Gedenkstätten gegangen - auf der Suche nach Geschichten. Um die Menschen zu treffen, die digitale Veränderungsprozesse mitgestalten. Und dabei auch an die eine oder andere Grenze stoßen.
GAMECHANGER - Wie digitaler Wandel die Kultur verändert ist der neue sechsteilige Doku-Podcast der Kulturstiftung des Bundes, gemeinsam entwickelt mit Pola.Berlin.
Überall, wo es Podcasts gibt. Wir freuen uns, wenn ihr reinhört und Feedback und Bewertungen da lasst!
Mehr Infos zum Podcast findet ihr hier: www.kulturstiftung-des-bundes.de/podcast-gamechanger
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