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  • Valentino Rossi: The Game PS4 Test
    Dieses Spiel fair zu bewerten war für mich gar nicht so einfach. Seitdem Valentino Rossi begonnen hat durch seine Leistungen aufzufallen bin ich ein Fan von ihm. Die Rennen die ich seitdem nicht gesehen habe kann ich wahrscheinlich an meinen Fingern abzählen, ohne die zweite Hand hinzu zu nehmen. Umso mehr habe ich mich gefreut dass das neueste MotoGP-Spiel ihm gewidmet ist. Gut gefallen hat mir der Umfang. Es sind sehr viele verschiedene Modi enthalten und es gibt viel zum Freischalten. Außerdem ist endlich wieder einmal ein Koop-Rennen mit Splitscreen möglich. Eine Variante die leider viel zu oft nicht mehr implementiert wird. Von der reinen Spielzeit kann man wirklich sehr viele Stunden verbringen. Nett ist auch dass sich Der Doktor im Karrieremodus höchstpersönlich via Audiofiles zu Wort meldet, und dass man viele Legendäre Situationen des Fahrers mit der Nummer 46 nachspielen kann. Leider gibt es aber auch einige Schattenseiten. Zum einen wäre da die veraltete Technik. Zwar ist die Grafik hübsch, jedoch habe ich mir auf der PS4 schon mehr erwartet. Von der Bitrate möchte ich gar nicht erst schreiben. Und immer wieder gibt es Ladescreens. Egal was man macht -> Ladescreen. Schwach ist auch die Präsentation. Zwar kommt Rossi mit Audiofiles vor, das war‘s aber dann auch schon. Es fehlen Siegerehrungen und viele andere Details die echte Stimmung aufkommen lassen. Es wirkt einfach zu steril. Wer jemals live bei einem Rennen war, wird überrascht sein wie lieblos man dieses Umfeld darstellen kann. Trotz allem macht das Spiel aber immer noch Spaß. MotoGP Fans, und Fans vom Doktor werden sicher auf Ihre Kosten kommen. Reine Rennspielfans könnten aber auf Grund der Mängel enttäuscht sein. Mit dieser Lizenz und dem Superstar dazu, hätte definitiv besser abgeliefert werden müssen.
    18 min
  • One Piece Burning Blood PS4 Test
    Mit One Piece Burning Blood liefert Bandai Namco Fans des Franchises erneut Futter für die heimischen Konsolen. Im neuesten Beat 'em Up dürfen wir uns mit einer Vielzahl an Charakteren aus dem Piraten-Universum auf die Mütze geben. Dabei stehen uns nicht nur die Piraten der Strohhut-Bande zur Verfügung, sondern auch deren Freunde, andere Piraten und sogar Admiräle der Marine. Die Story dreht sich dabei ganz klar um die emotionalen Schlacht im Marinefort, wo sowohl der selbsternannte Vater Whitebeard, als auch der ebenso selbsternannte Bruder Luffy den zum Tode verurteilen Ace retten wollen. Wo wir auch schon bei der Kritik wären, denn so emotional dieser Abschnitt der Geschichte auch ist, ihn für dieses Spiel viermal nacheinander zu spielen, ist eher weniger spannend. Dennoch fordert der steigende Schwierigkeitsgrad und verleiht dem Modus doch einen gewissen Reiz.
    Der Fokus des Spiels liegt aber ganz klar auf dem kompetitiven Aspekt. Wenn man nicht online spielen will, so kann man das auch entweder gegen einen Freund oder gegen NPCs machen. Mittels dem Steckbriefmodus versucht Bandai dabei den Spieler zu motivieren, auch gegen die NPCs zu kämpfen. Für mich hat das funktioniert. Darüber hinaus gibt es noch den Online-Modus, wo ihr euch fremden Spielern stellt. Neben den normalen Kämpfen könnt ihr euch in einem speziellen Modus auch für eine Season einer Bande anschließen. Ich war beispielsweise Teil der Whitebeard-Bande. Für alle gewonnen Kämpfe in diesem Modus erhaltet ihr Punkte für eure Bande und erobert Inseln. Natürlich ist das Ziel, dass eure Bande am Ende die Beste wird.
    Aber ohne noch viel mehr Worte zu verlieren: Hat Burning Blood mir Spaß gemacht? Definitiv. Fans des Franchises können sich auf einen schönen Titel freuen, der nicht nur das Auge anspricht, sondern auch Abwechslung bietet. Aber auch Leute wie ich, die den Anime selbst zwar nicht schauen, aber einfach Freude mit Anime-Beat 'em Ups haben, können hier getrost zugreifen!
    22 min
  • Mirror's Edge: Catalyst PS4 Test
    Ganze 8 Jahre musste ich auf die Fortsetzung von Mirror's Edge warten. Dass ein Nachfolger geplant sei, war schon recht früh bekannt. Allerdings musste man etliche Verschiebungen bis hin zu Gerüchten über die Einstellung des Projektes hinnehmen. Aber jetzt im Jahre 2016 dürfen wir endlich die Geschichte von Faith weiterführen. Was hat unsere Heldin derweil alles gemacht? Nicht viel, denn sie verbrachte eine lange Zeit im Gefängnis. Gerade entlassen stoßen wir wieder zu den illegalen Runnern, um wieder die korrupte Regierung zu unterwandern. Dabei stoßen wir diesmal auf ein geheimes Projekt namens Reflection. Mirror's Edge Catalyst bedient sich zum ersten mal eines Open World Settings. Das ist zwar nicht so riesig wie bei anderen Open World Spielen, bietet uns jedoch das Gefühl der Freiheit und dort erwarten uns auch zahlreiche Nebenmissionen, die abseits der Handlung zumindest etwas Abwechslung bieten. Im Grunde wurden viele Dinge zum Vorgänger erweitert und können dennoch nicht so wie beim Ursprungsteil glänzen. Aber warum eigentlich nicht? Oft ist weniger mehr und das trifft hier genau zu, denn hier wirken Teile des Spiels einfach aufgesetzt, wie z.B. der Rollenspielpart durch das Levelsystem. Das Kämpferische, das in diesem Teil einen größeren Part einnimmt, ist sehr simpel gehalten und bietet dank dummer KI auch wenig Herausforderung. Aber dennoch macht der Parcouring im Spiel weiterhin einfach nur Spaß. Das mittendrin Gefühl ist hier umso stärker und der Speed wird einem gut vermittelt. Schaut bloß nicht nach unten und ihr erlebt einen Höhenflug von Faith, der jedoch etwas gebremst wird.
    16 min
  • Atelier Sophie: The Alchemist of the Mysterious Book PS4 Test
    Atelier Sophie ist der erste Teil der Alchemie-Reihe für die PS4. Doch ist er deswegen auch besonders gut? Sophie findet das Buck Plachta, ein Alchemiebuch, welches sprechen kann, aber sein Gedächtnis verloren hat. Sophie macht es sich zur Aufgabe, diese Erinnerungen wieder zu finden, indem sie die Welt erkundet, Aufgaben erfüllt und Alchemie betreibt. Leider ist die Story ziemlich langweilig, das haben wir in den Vorgängern schon besser gesehen. Die Kämpfe sind, wie in den Vorgängern rundenbasiert und haben sich nicht groß verändert. Neu ist, dass es jetzt einen Tag-Nachtwechsel gibt und man je nach Tageszeit andere Gegenstände und Gegner in den Gebieten findet. Bei der Alchemie gibt es jetzt eine Art Minigame, in dem man seine Zutaten in ein Raster einbauen muss und dabei möglichst alle Felder ausfüllen um einen Bonus zu bekommen. Das ist zwar ganz nett, aber wirkte irgendwie auch überflüssig. Technisch hat sich nicht viel getan, die Grafik sieht leider genau wie in den PS3 Vorgängern aus, lediglich die Ladezeiten sind kürzer. Generell ist Atelier Sophie leider ein schwächerer Teil der Serie, mit dem wohl nur Fans wirklich Spaß haben werden.
    14 min
  • Sherlock Holmes - The Devil's Daughter PC Test
    Ich will hier auf keinen Fall den neuesten Sherlock Holmes mit dem Untertitel The Devil's Daughter schlecht reden, denn es gehört immer noch zu einem ganz interessanten Spielkonzept. Allerdings müssen wir feststellen, dass es im Gegensatz zum Vorgänger Crimes & Punishment in vielen Dingen Rückschritte gab. Dabei stechen die ziemlich lahmen und Arcade lastigen Actioneinlagen auf, die ein wirklicher Sherlock Holmes Fan überhaupt nicht haben möchte bzw. welche in der Länge einfach nicht in ein Adventure dieser Art reinpassen. Generell erhalten wir 5 Fälle, die uns in größeren Arealen ermitteln lassen, das vermittelt die Größe Londons besser als der Vorgänger. Auch im Punkt Grafik kann das Spiel durchaus überzeugen. Das bekannte Deduzieren wurde ebenfalls übernommen und dieses neue Herzstück der Serie gefällt uns einfach nur zu gut um einen Mörder zu überführen. Aber was nützen uns verbesserte Rätsel, bessere Grafik und größere Areale, wenn einfach die Fälle nicht so gut geschrieben sind und dazu diese aufgesetzten Actioneinlagen einen eher langweilen? Sherlock Holmes The Devil's Daugther hinterlässt bei uns einen zwiespältigen Eindruck, da wir einerseits angetan sind weiter zu ermitteln, aber es andererseits nicht verstehen, warum man einen Rückschritt in der Serie macht. Der nächste Teil sollte hoffentlich mehr motivieren können.
    19 min
  • Dungeons 2 PS4 Test
    In Dungeon Keeper…ähm Dungeon 2 werden wir zum ultimativen Bösen und müssen unseren Dungeon verwalten und dem Guten das Handwerk legen. Wir sind quasi der Dungeon Lord und verwalten unsere Schergen. Dabei müssen wir Gold sammeln, Platz schaffen, Räume bauen, Kämpfer ausbilden, unsere Truppen verpflegen und vieles mehr. Die Strategie beim Dungeonbau macht auch durchweg Spaß. Außerdem müssen wir unsere Truppen aus dem Dungeon schicken und dann mit ihnen gegen die Guten kämpfen und Königreiche erobern. Die Mischung ist hierbei recht nett, da wir zum einen eine Simulation spielen und zum anderen Echtzeit-Kämpfe. Leider ist die Steuerung mit dem Controller recht fummelig, vor allem beim Dungeonbau. Das mindert den Spielspaß etwas, aber so ein Spiel ist halt immer noch auf dem PC beheimatet und das merkt man auch. Grafik und Sound sind aber recht gut gelungen, auch der Sprecher, wenn man mal von seinem teilweise unerträglichen Flachwitzen absieht.
    16 min
  • Yokai-Watch 3DS Test
    Während in Japan schon alles mit Yokai Watch Merchandise bepflastert ist, kommen wir erst 3 Jahre später in den Genuss dieses Franchises. Passend wie bei Pokemon wurde nach der gleichnamigen Serie ein Spiel auf den Markt gebracht, das sich um das Fangen und Trainieren von Kreaturen dreht. Doch anders als bei dem Marktführer fangen wir hier keine tierähnlichen Monster, sondern japanische Fabelwesen wie Kappas, Darumas und Co. Verpackt wird das Ganze in einer niedlichen Story, durch die uns ein kleiner Geist namens Whisper begleitet. Wir bekommen eine Uhr, mit deren Hilfe wir Yokai aufspüren und befreunden können. Anders als bei Pokemon können wir Yokai nicht zwingen mit uns zu kommen, sondern sie entscheiden sich für einen, entweder weil man stark oder nett zu ihnen war. Generell ist das Spiel eher kinderfreundlich anzusehen, auch wenn es hier und da um ernste Themen geht. Aber der Humor ist überall anzufinden und richtig ernst nimmt sich das Spiel nie. Die Yokai sind sehr niedlich dargestellt und ähneln ihren gruseligen altertümlichen Vorbildern aus der Mythologie nur wenig. Vor allem die Umbenennung ins Deutsche sorgt eher für Gelächter, als für erschrockene Gesichter. So tummeln wir uns zusammen mit Dörrte, Furzfürst und Möter (da hat wohl einer zu viel Spaceballs gesehen), die für uns in den Kampf ziehen. Sehr anspruchsvoll sind die Kämpfe dabei nicht. Die Yokai kämpfen automatisch und wir geben lediglich Spezialbefehle, die durch Minispiele ausgelöst werden. Ein bisschen taktisch wird es erst, wenn wir Yokai des gleichen Stammes in eine Gruppe packen oder sie mit anderen Yokai fusionieren, damit wir natürlich bessere Kämpfer bekommen. Aber im Ganzen sind die Kämpfe schnell erledigt und nur die Bosskämpfe bieten etwas Anspruch. Die Story integriert dabei den Grundgedanken der Yokai perfekt. Es sind Kobolde und Monster, die unser alltägliches Leben schwerer machen. So ist immer ein Yokai schuld, wenn sich Menschen streiten oder etwas schief läuft im Leben. Überall findet man tolle Geschöpfe und lustige Geschichten. Zwar gibt es dabei keine japanische Synchro, aber ich muss zugeben, dass die deutsche Sprachausgabe super gelungen ist und gerade für Kinder wird es ein wirklich großes Erlebnis durch Lenzhausen zu streifen und all die Monster einzusammeln. Für ältere Spieler ist es glaube ich starke Geschmackssache.
    28 min
  • Fire Emblem Fates 3DS Test
    Gleich drei Blickwinkel auf eine Geschichte bringt uns der neue Teil der Fire Emblem Reihe. Wir erleben die Geschichte rund um den Krieg zwischen den verfeindeten Reichen Nohr und Hoshido aus der Sicht von beiden Seiten in den Teilen Herrschaft und Vermächtnis. Wir sind nämlich ein geborener Hoshide, als Kind allerding in Nohr aufgewachsen und somit zwischen beiden Familien hin und her gerissen. Egal, für welche Seite wir uns nun entscheiden, die Storys sind einfach super inszeniert durch Videosequenzen. Herrschaft hat nicht nur eine eigene Story, sondern ist auch vom Schwierigkeitsgrad anspruchsvoller, sodass ich Anfängern empfehle, erst Vermächtnis zu spielen. Erneut haben wir die Möglichkeit, vor jedem Kampf unser Team zusammenzustellen und zu positionieren. Die Vielfalt der Begleiter ist dabei einfach riesig und er macht tierisch viel Spaß, neue Taktiken auszuprobieren. Nicht nur die Positionierung der Helden, sondern auch die Beziehung der einzelnen Charaktere zueinander ist wichtig und gibt Boni im Kampf. Zwischen den Kämpfen können wir unser Schloss mit neuen Gebäuden ausbauen und Rohstoffe abholen, Waffen schmieden oder mit unseren Begleitern quatschen. Auch das ist recht unterhaltsam und vielfältig. Zudem gibt es einen Belagerungsmodus, in dem wir unser Schloss gegen die KI oder online Gegner verteidigen müssen. Insgesamt ist Fire Emblem Fates ein tolles Gesamtpaket, wenn auch recht teuer, wenn man wirklich alle Teile spielen will.
    20 min
  • GameFeature, das Magazin Level 164 - E3 Spezial
    Jedes Jahr zeigt eine Messe, wohin die Spielebranche sich entwickelt: Die E3 in Los Angeles, USA. Denn hier wissen wir, was uns Gamer innerhalb der kommenden Monate erwartet. Hannah, René und Sebastian schweifen im GameFeature Magazin Level 164 durch die virtuellen Weiten der Spieleindustrie und diskutieren über tolle Spiele der E3 und diese, die es in unseren Augen eher nicht sind. Viel Spaß beim zuhören.
    58 min
  • Total War: Warhammer PC Test
    Nun, ich kannte Warhammer und Total War schon etwas länger und als ich hörte, dass es ein Crossover geben soll, war ich gespannt was denn da kommen soll, denn eigentlich passen diese Titel sehr gut zusammen. Aber diese Vermutung bedeutet auch nicht immer etwas Gutes, aber ich muss sagen, dass es im Ganzen ein gelungenes Spiel ist und keine Enttäuschung, eher ein Gewinn für Strategen und Taktiker. Deshalb wird jeder Fan, auch wenn er nur Total War, oder nur Warhammer gespielt hat, beim Kauf dieses Spiels keinen Fehler machen, denn es kommt weder der Total War Teil, der mit Echtzeitschlachten, Aufstellungen und Kampagnen Karten gut vertreten ist, zu kurz, noch der Warhammer Teil, der sich nicht nur in den Völkern wiederspiegelt, sondern sich auch in der Magie der Helden wiederfinden lässt.
    Total War: Warhammers Völker sind voller Abwechslung, da einige interessante Aspekte in das Spiel eingeflossen sind, so kann nicht jede Rasse jede Stadt erobern und die Entscheidung, was mit der Stadt geschieht liegt beim Spieler, kannte ich bis jetzt nicht aus der Total War Reihe, aber macht das Spiel auch abwechslungsreicher.
    Ich hoffe, es werden weiterhin neue Ideen in die Total War Reihe verbaut, auch wenn dies bedeutet ein Risiko einzugehen.
    13 min

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