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Eins der wenigen großen RPGs für die WiiU war Xenoblade Chronicles und nun, 10 Jahre später, hat der erste Teil seinen Weg auf die Switch gefunden. Die damals noch klotzige Grafik hat einen neuen Anstrich bekommen der sich nicht verstecken muss. Während wir die große Welt erkunden, haben wir immer stimmungsvollen Soundtrack auf den Ohren. Dieser kann sehr idyllisch sein, wenn wir einfach nur am Laufen sind, als auch actiongeladen, wenn wir kämpfen. Das Gameplay von Xenoblade hebt sich von anderen RPGs ab, mit dem ich mich anfangs nicht anfreunden konnte. Es wirkte schon ziemlich fade, irgendwann hatte ich mich daran gewöhnt, aber Begeisterung ist anders. Hinzu kommt die extrem hohe Anzahl an Nebenquest die verfügbar sind. Hier wäre weniger definitiv mehr gewesen. Klar sind die optional, aber man will ja schon möglichst viel mitnehmen. Wer dann durch ist mit dem Spiel, kann dann mit dem Zusatzinhalt starten. Xenoblade Chronicles ist meiner Meinung nach ein Pflichtkauf für RPG-Fans die noch Futter für die Switch suchen. Auch wenn mir das Gameplay nicht so gefallen hat, macht es irgendwie alles richtig
The Last of Us Part 2 ist eine emotionale Achterbahnfahrt der Superlative! Noch nie hat uns ein Videospiel so mitgenommen, wie die berühmte Naughty Dogs Fortsetzung. Einige Jahre sind vergangen und Ellie wächst zu einer jungen Erwachsenen heran, die schnell ihre große Liebe findet. Doch die Entwickler lassen jedoch nicht lange mit einen großen Ereignis warten und Ellie ist dann fast nur noch im "Rachemodus"! Dabei wirkt Last of Us 2 nochmals deutlich brutaler und intensiver als es bei Teil 1 bislang der Fall war. Auch grafisch legt man die Latte nochmals deutlich höher und setzt besonders auf größere Areale, die wir zum Teil sogar frei erkunden dürfen. Generell wechseln wir in der Geschichte öfters die Charaktere und diese geben somit uns einen komplett anderen Einblick auf diese sehr wahnsinnige Rachestory ab. Aber natürlich gibt es auch abseits der menschlichen Gegner viele, viele und nochmals betont sehr viele mutierte Infizierte, die uns ebenfalls in dieser Endzeit das Leben schwer machen. Wir betonen an der Stelle nochmals: Das Spiel ist äußerst brutal und hart in der Story. Das gefällt sicherlich nicht jedermann, ist jedoch Mittel zum Zweck um aufzuzeigen wohin dieser Wahnsinn führen kann. Das haben die Entwickler in beeindruckender Weise in diesen Spiel gezeigt. Wenig zu meckern haben wir wirklich am Ende. Technisch auf einen sehr hohen Niveau bringt uns Naughty Dog auf einen erfrischend anderen und düsteren Weg, welcher sicherlich gewöhnungsbedürft ist.
Die Jagd nach der mysteriösen Spieluhr sorgt in Song of Horror für einen extremen Nervenkitzel. Während man es in Episode 1 noch mit einem Anwesen zu tun bekommt, wechselt man Episode zu Episode jeweils in andere Schauplätze um die Geheimnisse und das Verschwinden des Schriftstellers Sebastian P. Husher aufzuklären. In guter alter Resident Evil Manier bewegt man die Charaktere von Raum zu Raum und sammelt entsprechend Gegenstände sowie hilfreiche Notizen ein, um die gut verstreuten, aber auch einfach durchdachten Rätsel zu lösen. Sehr gut fand ich hierbei die KI, die in jedem Spieldurchgang immer anders um der Ecke lauern kann, um den Spieler das Gruseln zu lehren. So bleibt es immer aufs neue spannend, da man nicht genau weiß, wann sie zuschlagen wird. Leider werden die zum Start frei wählbaren Hauptcharaktere in den einzelnen Episoden nicht großartig erklärt, was mich beim ersten Starten doch schon störte. Wem dies allerdings egal ist und wer ein gutes, modernes Horrorspiel mit einer Interessanten KI sucht, kommt hierbei definitiv auf seine Kosten!
Wie verhalte ich mich in einer Extremsituation, wie einem Erdbeben in der Großstadt? Genau damit befasst sich dieses Spiel, allerdings auf eine technisch und optisch doch ziemlich schlechte Weise. Unser Charakter startet den Tag in einer japanischen Großstadt und direkt zu Beginn ereignet sich ein Erdbeben. Daraufhin erkunden wir die kleinen Areale, können mit anderen Menschen reden oder ihnen in Notsituationen helfen, allerdings ist das alles derart statisch, dass wenig Spielspaß aufkommt. Lediglich in den Dialogen haben wir Entscheidungsoptionen, welche Einfluss auf unser Moral-Level haben. Wir können also auch einfach unser eigenes Leben retten und alle anderen links liegen lassen, oder sogar beklauen. Man lernt also ein wenig das Dilemma in einer solchen Extremsituation kennen. Wirklich Spaß hatte ich allerdings kaum, meistens sucht man in einem Areal den Punkt, an dem es weitergeht und läuft auch gerne zehnmal durch das ganze Gebiet, eh man ein Event auslöst und auch alles andere wirkt irgendwie einfach nicht rund.
Ich war überrascht, dass die Sims sich diesmal mit einem neuen Thema beschäftigen, welches wir noch nicht in einem Vorgängerteil als Addon hatten. In „Nachhaltig leben“ dreht sich alles um das Thema Umweltverschmutzung und ökologische Nachhaltigkeit. Die neue Nachbarschaft Evergreen Harbour hat drei Distrikte, welche mehr oder weniger verschmutzt sind. Unsere Sims haben die Möglichkeit Einfluss auf die Entwicklung der Distrikte zu nehmen mit nachbarschaftlichen Aktionsplänen, für die sie am Gemeinschaftsbord abstimmen. Auch auf das Aussehen der Gemeinschaftsflächen haben wir Einfluss durch Votings. Jeder Sim hinterlässt durch seine Aktionen zudem einen ökologischen Fußabdruck und ist die Nachbarschaft grün, so ist die Luft frischer und auch die Strom- und Wasserproduktion erhöht. Natürlich bekommen wir auch wieder richtig viele neue Items spendiert, welche thematisch super passend sind, wie das Insektenhotel oder die Station, an der wir Kerzen herstellen können. Ich finde es gut, dass die Sims sich mit einem gesellschaftlich wichtigen Thema beschäftigen, jedoch lassen die Entwickler auch viel Potenzial liegen, so hätte man zum Beispiel noch mehr Fokus auf Natur und Viehzucht legen können, hier können unsere Sims hauptsächlich Upcycling betreiben.
Eine unglaublich tolle Zeitreise erlebt man mit der Command & Conquer Remastered Edition. Dank Überarbeitung kann man sich die doch arg sterile Grafik weiterhin gut ansehen und einen Wechsel per Tastendruck auf die alte Engine ist ebenfalls möglich. Die Entwickler haben sich bemüht, nicht zuviel zu verändern und das ist ihnen wirklich geglückt. Zwar sind weiterhin KI-Wegfindungsprobleme vorhanden, jedoch ist der Charme geblieben. Neben den ersten C&C Teil bekommt man zusätzlich Alarmstufe Rot sowie alle Addons und Secret Missions nachgeliefert. Gerade der neu aufgelegte Soundtrack ist wirklich beeindruckend und kann über die teilweise stark veralteten Zwischensequenzen hinweg trösten. Die Filmsequenzen mit Schauspielern sehen trotz des Alters in überarbeiteter Version richtig gut aus. So muss eine Remastered Version sich anfühlen! Man sollte jedoch damals einen Bezug zu der C&C Reihe gehabt haben um wirklich Spielfreude mit der Remastered Version zu haben.
Als Fan des Brettspiels musste ich mir unbedingt die digitale Umsetzung vom Wikinger-Schlagabtausch anschauen. Zunächst einmal sind die Regeln für Neulinge trotz Tutorial schwer zu erlernen, der Einstieg braucht also etwas Zeit. Es gibt danach die Möglichkeit gegen die KI, online, oder im Hot Seat Modus zu spielen. Die KI-Schwierigkeit kann man zwar einstellen, jedoch ist sie für Kenner des Brettspiel auch auf Hart zu leicht zu besiegen, wirklich Spielspaß kommt da erst gegen menschliche Gegner auf. Optisch ist das Spiel super umgesetzt und auch der Soundtrack ist sehr atmosphärisch, allerdings sind einige Funktionen, wie etwa die Option zu passen an komischen Stellen im Menü versteckt und auch die Wartezeiten auf gegnerische Züge und die Animationen sind quälend lang. Eine Vorspul-Option gibt es leider nicht. Fans des Brettspiels werden hier sicher ihren Spaß haben gegen menschliche Gegner zu spielen, jedoch würde ich das Spiel Einsteigern nur bedingt empfehlen.
Am 11. Juni war es endlich soweit: Sony zeigte uns die neue PlayStation 5. Aber nicht nur einen Ausblick auf die neue Hardware haben wir bekommen, sondern auch zahlreiche PS5 Spiele. Im Magazin Level 191 besprechen wir nochmal die Präsentation und klären die wichtigste Frage: PlayStation 5 kaufen mit Laufwerk oder doch ohne?
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