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  • FIFA 20 vs eFootball PES 2020 PS4 Test
    Kampf der Giganten
    FIFA 20 Fazit:
    Mit dem Volta Modus erhört EA endlich seine Fans. Denn die FIFA Street Modi kamen damals sehr gut an, sie wurden jedoch dann wieder unter den Teppich gekehrt. Der Story Modus wurde nun speziell für diesen Straßenfußball ausgelegt und überzeugt durchaus durch arcadelastiges Gameplay und bietet somit zu den großen Fußball-Modi eine gekonnte Abwechslung. Natürlich soll der Volta Modus über die viel zu kleinen Änderungen in Fifa 20 hinwegtrösten. Es gibt z.B. im Karriere-Modus nun abschließend nach den Spielen Interviews, die die Moral der Mannschaft oder der einzelnen Spieler durch Kritik beeinflussen können. Ähnlich wie in eFootball PES 2020 wurde auch hier das Spieltempo gedrosselt um mehr Realismus zu bekommen. Der Spielfluss ist auch durch Gameplay Änderungen nicht mehr so berechnend wie im Vorjahr, so führt eine Flanke nicht unbedingt zu einen Tor. Vorsichtig sollte man nun mit Grätschen und der berühmten "nach dem Ball Stochern" Kreis Taste umgehen. Diese führen nicht mehr so oft zum Erfolg, dadurch ist die Raumaufteilung deutlich wichtiger geworden. Ab und an hat jedoch die eigene, wie die gegnerische Abwehr KI Aussetzer und somit kommen etwas unrealistische Ergebnisse wie z.B. ein 4:3 schnell daher. Im FUT Modus ist natürlich die Pay2Win Spirale durchaus zu spüren. Einige Komfortverbesserungen wurden auch hier eingeführt um den beliebten Modus natürlich zu optimieren. Weiterhin bleibt Fifa jedoch das Mutterschiff aller Lizenzen mit über 700 Teams aus 30 Ligen und über 90 Original Stadien liegen hier die Trümpfe auf der Hand.
    eFootball PES 2020 Fazit:
    Neuer Name, altes Spiel? Im Grunde gibt es nur wenige Änderungen im Vergleich zum Vorjahr. Es scheinen sich Fußballfans daran gewöhnen zu müssen nur einige Updates zu erhalten. Neu sind die Einzel-Lizenzen wie Manchester United, Bayern München oder Juventus Turin. Das sind zwar starke Teams, sie fallen jedoch im großen Lizenzpaket unten durch. Was nützen einem einzelne Mannschaften, wenn wir z.B. die Bundesliga spielen wollen? Dank dem umfangreichen Editor können wir dieses jedoch etwas kompensieren. Kurz vor Release konnte Konami mit der EURO 2020 Lizenz sicherlich punkten. Aber was hat sich noch getan? Wir suchen mit der Lupe, denn rein optisch sieht das Spiel ja bereits dank der Fox Engine toll aus. Die Lichtverhältnisse wurden nochmal verbessert, die Lizenz Stadien sehen noch einen Tick besser aus und das Gameplay wurde verlangsamt. Dadurch wirkt alles noch etwas taktischer, realistischer, aber auch ein wenig langweiliger. Im Gameplay sind jetzt Ballannahmen, Torabschlüsse durch schnelle Drehungen durchaus schwieriger gestaltet als zuvor. Die KI-Kameraden machen einen recht ordentlichen Job und so gibt es wirklich spannende Zweikämpfe. Gerade im Multiplayer wirkt sich diese Spannung durchaus positiv aus, da nun auch taktische Fouls einen größeren Stellenwert bekommen. Außerdem haben wir ein etwas aufgeräumteres Spielmenü, einige kleinere Verbesserungen in der Meisterliga durch neue Zwischensequenzen, aber halt immer noch nicht die Veränderungen, die sich Fans so wünschen. Mit Bayern, Schalke und Leverkusen sind die deutschen Vertreter weiterhin dürftig und daran wird sich wohl weiterhin nichts ändern. Schade, denn PES zeigt mal wieder die Stärke auf dem Platz, ohne zu viel zu verändern.
    20 min
  • Greedfall PS4 Test
    Gothic lässt grüßen
    Endlich mal wieder ein Solo-Rollenspiel, das den Namen auch verdient. Entwickler Spiders schafft nach sehr durchschnittlichen Spielen endlich den Sprung in die erste Liga. Greedfall punktet mit einer sehr guten und intensiven Fantasy Story. Parallelen zu Gothic, Risen, Witcher oder Dragon Age sind offensichtlich, jedoch ist das ja nicht unbedingt etwas Schlechtes. Die Stärke des Spiels liegt tatsächlich in den möglichen Lösungen der einzelnen Quests. Wir können bei vielen Quests unterschiedliche Wege nehmen. Klappt es z.B. nicht einen Händler zu überreden (zu geringer Charisma Wert), dann bieten sich dennoch andere Möglichkeiten die Quest zu beenden. Dank des Talentsystem können wir auch je nach Belieben unseren Helden skillen. Auch im Kampf stehen uns Nah- und Fernwaffen zugleich zur Verfügung und wir können sie jederzeit pausieren. Schwächen gibt es in der Grafikengine, die zwar mit Lichteffekten und Panoramen glänzt, jedoch an vielen Stellen veraltet wirkt. Wer über die technischen Fehlerchen hinweg sieht, bekommt ein packendes Solo Rollenspiel!
    12 min
  • Age of Wonders - Planetfall PS4 Test
    Tripple X ähh oder doch 4X oder war es doch eher XXO?
    Age of Wonders war schon immer eine gute Alternative zu Civilization und Teil 3 habe ich auch gerne gespielt. Planetfall versetzt uns nun in ein Scifi-Setting, was sehr interessant ist. Wir haben sechs spielbare Fraktionen, welche sich alle komplett anders spielen. Anfangs wählen wir zwischen der Kampagne und den Szenarios. Die Kampagne ist für ein solches Spiel echt gut gemacht und sogar interessant. Es gibt viele Missionen, welche stark variieren und Tiefgang reinbringen. Insgesamt hat die Kampagne 14 Missionen, was auch echt viel ist. Man hat die Möglichkeit, seine Helden, also quasi Anführer der Fraktion, individuell zu kreieren, sodass sich viele taktische Möglichkeiten ergeben. Anders als bei Civilization können wir bei Age of Wonders aktiv im Rundenmodus kämpfen, das fühlt sich ein wenig wie XCOM an, wir müssen unsere Einheiten taktisch klug platzieren und auch Deckungen ausnutzen oder den Feind flankieren. Wer darauf keine Lust hat kann die Kämpfe jederzeit automatisch anhand der Stärke der Armeen berechnen lassen, ich persönlich habe diese Möglichkeit auch oft genutzt, wenn meine Armee stark in der Überzahl war, nichtsdestotrotz mag ich die rundenbasierten Kämpfe sehr. Die Atmosphäre und das Setting auf den Planeten stimmen auch, sie wirken recht lebendig und interessant. Auf der PS4 ist die Menü-Steuerung logischerweise ein wenig komplizierter als auf dem PC, dennoch lässt es sich noch gut spielen. Alles in allem hatte ich mit Planetfall viel Spaß und es ist ein gutes Rundenstrategiespiel mit ein paar Schwächen wir der KI oder der doch recht mageren Auswahl im Baumenü.
    11 min
  • Borderlands 3 PS4 Test
    Happy together
    Ach was habe ich mich auf den dritten Teil von meinem Lieblings-Franchise Borderlands gefreut. Die Erwartungen waren daher sehr hoch, ich kann jedoch sagen, dass sie im Großen und Ganzen erfüllt wurden. Endlich wieder durch die Badlands ballern auf der Suche nach der nächsten geilen Waffe und das gemeinsam mit einem oder mehreren Freunden. Das ist es, was das Spiel immer ausgemacht hat. Diesmal können wir zu zweit im Couch-Koop und online zu viert spielen. Schade, dass man nicht lokal auch zu viert spielen kann, denn das gab es schonmal. Man merkt jedoch schnell warum dies wohl der Fall ist, denn sobald einer der beiden Spieler ins Menü geht, ist es für den anderen nahezu unspielbar. Man sollte sich daher gut absprechen, stets gemeinsam ins Menü zu gehen. Was jedoch super am Multiplayer ist, ist, dass das Level der Gegner, sowie das Loot komplett dem Spielerlevel angepasst wird, so kann ein Level 20 Charakter problemlos mit einem Level 1 Charakter spielen, ohne, dass sich einer der beiden langweilt. Das Gameplay fühlt sich vertraut an wie eh und je und auch der Humor und altbekannte Charaktere vermitteln ein heimisches Gefühl. Natürlich bekommen wir vier neue spielbare Klassen, welche jeweils drei talentbäume haben, die man auch mischen kann, sowie mehrere Actionskills und passive Fähigkeiten. Anders als die Vorgänger begeben wir uns diesmal auf eine Reise weg von Pandora auf andere Planten. Das Raumschiff ist dabei unsere Basis. Der Spaßfaktor ist definitiv wieder gegeben und das Spiel macht alles richtig, indem es vieles so lässt, wie es in den Vorgängern war. Durch die Cell-Shading-Grafik merkt man auch kaum einen Unterschied zu früher, auch wenn es doch im direkten Vergleich wesentlich besser aussieht. Ich kann nur sagen danke Gearbox für einen gelungenen dritten Teil.
    14 min
  • Wreckfest PS4 Test
    Destruction Derby ist zurück
    Wow, schon weit mehr als 20 Jahre ist es her, dass ich mit Destruction Derby auf der Playstation Bleche verbogen und die Stabilität der Überrollbügel getestet habe. Erstaunlich, dass ich als Rennspielfan seither kein Crashgame mehr gespielt habe. Umso mehr habe ich mich jetzt auf Wreckfest gefreut. Letztes Jahr auf der gamescom probegespielt, stand für mich fest, dass dies etwas Tolles werden könnte. Und ich habe mich nicht geirrt. Die abwechslungsreichen Strecken bilden zusammen mit den unterschiedlichen Modi eine Menge an Variationen, die Racing Fans nicht enttäuschen wird. Aber natürlich müssen noch weit mehr Komponenten passen. Und das tun sie. Die Grafik macht zusammen mit der tollen Schadensdarstellung und der Fahrphysik sowie der guten Steuerung einen tollen Dienst. Auch die Musik ist sehr passend. Nur die Motorengeräusche stinken da wirklich ab. Technisch gibt es nicht sehr viel zu bemängeln, außer nervige Ladezeiten. Vom Gameplay her ist es nicht nachvollziehbar, wieso es weder einen Rückspiegel noch eine Richtungsanzeige für Gegner gibt. So ist es nicht gerade leicht jemandem auszuweichen. Ob mit Rasenmäher oder Musclecar, macht es dennoch Spaß sich in die Gegner zu werfen. Leider ist dies nicht auf einem geteilten Bildschirm möglich. So kann man nur online mit anderen zocken. Das ist wirklich schade, denn so ein cooles Zerstörungsfest gemeinsam vor einem TV zu spielen macht sicher viel Spaß. Nichtsdestotrotz bietet Wreckfest alles wofür der Name steht. Es ist ein Fun-Fan-Action-Racer der, technisch und spielerisch, Fans des Genres gefallen, und Neueinsteiger nicht enttäuschen wird.
    10 min
  • Daymare 1998 PC Test
    Zurück in die Vergangenheit
    Daymare: 1998 will es großen Horror Vorbildern wie Resident Evil oder auch Outlast nachmachen. Storytechnisch hat man das doch alles schon mal gehört, oder? Ein Elitetrupp muss zu einer geheimen Forschungseinrichtung und ein tötliches Gas sicherstellen, das zu einen Unfall geführt hat. Dabei ist es auch unsere Aufgabe mögliche Überlebende zu töten und den Einsatz zu vertuschen. Sprich wir metzeln einfach alles was sich bewegt und irgendwie noch lebt um. Dabei schießen wir nicht wie in einem Call of Duty Teil herum, sondern müssen behutsam mit unserer Munition umgehen. Auch die Horror-Stimmung mit Taschenlampenlicht und zahlreichen Toten in den Gängen kommt tatsächlich ganz gut rüber, trotz veralteter Technik. Frust erleben wir mit nervigen Minirätseln, fummeligen Steuerungsproblemen und dazu einem nicht durchdachten Gameplay. Das ganze Spiel bewegt sich also auf einem sehr mäßigen Niveau und bedient sich alter Old School Horror Gamemechaniken. Das ist natürlich nicht unbedingt schlecht aber richtig toll ist es heutzutage auch nicht mehr.
    11 min
  • Jet Kave Adventure Switch Test
    Auf den Spuren der Höhlenmenschen
    Jump’n’Run spiele sind schon seit Jahrzehnten gern gesehene Gäste auf unseren Konsolen. Und durch den italienischen Klempner natürlich vor allem auf Konsolen der Marke Nintendo. Hier ist man als Spieler hohe Qualität gewohnt. Kann Jet Kave Adventure hier durchstarten? Nun ja, unser Höhlenmensch macht sich nicht schlecht. Die Idee einem unserer Vorfahren ein Jetpack umzuschnallen ist schon witzig. Auch die Level sind gut gemacht und es sieht auch wirklich hübsch aus. Die Steuerung kann zwar ab und zu nerven, funktioniert aber trotzdem gut. Schön ist auch, dass man viele optionale Ziele erledigen kann. So steigert sich der Wiederspielwert. Denn wegen der Geschichte spielt man es nicht noch einmal. Die ist zwar nicht schwer zu verstehen, aber einfach lahm erzählt. Auch die Bosskämpfe sind nicht wirklich ein Highlight. Sie sind immer das Gleiche. Boss wird benommen, man schlägt ihn, und das ganze drei mal. Bei der Spieldauer gibt es in Anbetracht des günstigeren Preises nicht viel zu meckern. 6-8 Stunden sind durchaus okay. Erwähnt werden muss bei einem Switch-Test natürlich auch die mobile Spielbarkeit. Und auch hier kann man dem Spiel nichts nachsagen. Insgesamt bietet Jet Kave Adventure ein gutes Jump’n’Run mit guten Ideen und netten Leveln, dem es aber leider in der letzten Konsequenz der Umsetzung etwas fehlt. Nichtsdestotrotz kann man das Spiel den Plattform-Fans empfehlen, vor allem da auch der Geldbeutel nicht zu stark belastet wird.
    9 min
  • NBA 2k20 PS4 Test
    Viva las Vegas oder wo bin ich hier?
    Ihr habt es vielleicht schon gemerkt, letztes Jahr haben wir pausiert mit der NBA 2k Serie. Grundsätzlich habe ich mich aber auf jedenfall wieder auf den neuen Teil gefreut und es ist wieder ein tolles und rundes Sportspiel geworden. Das Gameplay überzeugt, die Präsentation ist wieder umwerfend. Ich finde es sogar noch einsteigerfreundlicher also zuvor. Neu ist die WNBA, in der wir nun auch Frauenteams übernehmen dürfen. Der MyCareer Modus wurde grundlegend überarbeitet und hier basteln wir unseren eigenen Helden aus zahlreichen Werten zusammen und spielen eine filmreife Storyline. Dennoch auf der Gegenseite sind die Mikrotransaktionen nun allgegenwertig geworden. Ob es in der Karriere ist oder auch im Online-Modus, überall können wir uns dank Echtgeld Verbesserungen kaufen um somit Vorteile erhalten. Diese lassen sich zwar auch allesamt erspielen, dennoch bieten sie einen enormen Vorteil. Das kann ich nun bei der Wertung nicht außer Acht lassen und somit bekommt das Gameplay einen Abzug von -10 Prozent. Aber selbst damit ist es immer noch unschlagbar gut.
    14 min
  • BoardGameFeature, das Magazin Level 187 - Brettspiel Hype
    die Würfel rollen schon
    Es steht außer Frage, Brettspiele boomen seit Jahren und die Industrie legt wieder mit 9% Umsatzwachstum ordentlich nach. Über 1500 Spielneuheiten werden auf der diesjährigen Messe Spiel 19 (24.-27. Okt) in Essen gezeigt. Doch woher kommt der Boom und wohin wird der Trend gehen? Hannah, Robin und Sebastian versuchen hier Ansatzpunkte zu entdecken.
    33 min
  • Blasphemous PS4 Test
    Blutdurst
    Und das nächste Soulslike Spiel ist da, oder doch nicht? Auf den ersten Blick wirkt Blasphemous wie ein weiterer Dark Souls Klon, der mit seinem wunderschönen Pixelart-Design glänzt. Aber wieviel Dark Souls steckt wirklich drin? Die Kämpfe empfand ich nun als nicht so schwer, gerade Boss-Kämpfe waren beim ersten Versuch erledigt, wo ich allerdings öfters ums Leben kam, waren die Sprungpassagen… Ich hasse Plattformer, das ist nicht mein Ding und gerade deswegen frustet mich Blasphemous umso mehr. Immer wieder sterben, weil der Sprung nicht richtig saß… Die Kämpfe sind kein Problem, der wahre Endgenger sind einfach die ganzen Sprungpassagen. Immerhin verliere ich bei jedem Tod keine Seelen wie üblich, sondern mein Magiebalken wird lediglich reduziert. Es ist auch kein Problem, mehrmals zu sterben, unsere Seele bleibt am Sterbeort und wir können es uns später wiederholen. Aber womit Blasphemous wirklich punktet ist die Grafik. Ich habe noch nie so ein schönes Pixelart-Design gesehen. Auf der Gamescom sagte man mir, dass jeder Pixel mit der Hand selbst gezeichnet ist und das merkt man auch. Aber es ist nicht nur schön, sondern auch noch recht brutal, manchmal triggern wir Finisher bei den Gegnern, und die sind nicht ohne! Wer also eher einen wunderschönen Retro-Plattformer mit viel Gewalt haben möchte, wird denke ich glücklich, aber Dark Souls Veteranen schauen eher in die Röhre.
    10 min

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