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  • Moto GP19 PS4 Test
    rasante Fahrt
    Und wieder einmal gibt es eine neue Version von MotoGP. Und das erste was mir zu Milestones MotoGP 19 einfällt ist: „Warum nicht gleich so?“. So hätte MotoGP 18 sein sollen. Stattdessen wurde es damals mit Fehlern und von anderen Spielen kopierten Texten ausgeliefert. Doch im neuen Spiel ist davon nichts mehr vorhanden. Natürlich ist diesmal auch wieder die offizielle Lizenz mit allen aktuellen Bikes und Fahrern vertreten. Neben dem Rookies Cup, Moto3, Moto2 und natürlich der MotoGP ist auch die MotoE vorhanden. Natürlich könnt ihr auch diesmal wieder eine Karriere starten. Dort könnt ihr diesmal zwar auch euren Fahrer anpassen, es stehen aber auch weitere Bearbeitungsmöglichkeiten für z.B. die Fahrernummer und der Overall im Editor zur Verfügung. Hier hat man ein wenig von Ride 3 übernommen. Ob man das in einem MotoGP Spiel braucht muss jeder selbst wissen. Für mich persönlich ist das nicht wirklich notwendig. Besser hätte mir gefallen, wenn man wieder einen Splitscreen eingebaut hätte. Auch der Multiplayer hat sich nicht wirklich weiterentwickelt. Zwar funktioniert das Matchmaking und alles läuft flüssig, jedoch war es das dann auch schon. Dafür gibt es jetzt die Historical Challenge wo ihr wahre Klassiker der letzten Jahrzehnte nachspielen könnt. Optisch sehen die Bikes und Fahrer sehr hübsch aus, allerdings versprühen die Strecken keinerlei Stimmung. Es wirkt alles sehr steril. Die Steuerung funktioniert sehr gut, und dank der vielen Anpassungsmöglichkeiten ist das Spiel für Anfänger und Pros sehr gut geeignet. Es gibt sicher einiges, was man besser machen hätte können, insgesamt macht aber auch MotoGP 19 viel Spaß und versorgt Fans und Neueinsteiger mit vielen Stunden voller Rennaction.
    10 min
  • The Elder Scrolls Online Elsweyr PS4 Test
    Der Drache ist erwacht
    Elsweyr ist die Heimat der Khajiit und Inhalt des neuen Addons zu The Elder Scrolls Online. Ich persönlich bin ein sehr großer Fan es Katzenvolkes und habe mich dementsprechend auf das Addon gefreut. Thematisch ist die Story im Jahr des Drachen einzuordnen und man muss den DLC Wrathstone vorab spielen. Anders als in Summerset bekommen wir auch wieder eine neue Klasse, den Nekromanten spendiert und die spielt sich einfach richtig gut. Anders als der Hüter oder Magier verlässt er sich auf temporäre Begleiter, welche entbehrlich sind und schnell neu beschworen werden können. Er besitzt drei Fertigkeitslinien, welche den drei Rollen DD, Tank und Heiler zuzuordnen sind. Als Ressource dienen ihm umliegende Leichen, es ist also wichtig, wie ihr euch positioniert. Die Gebiete in Elsweyr sind wunderschön gestaltet und die Questreihen fühlen sich sehr lebendig an. Ein Highlight sind natürlich die vielen Drachen, welche euch auch einfach so begegnen können und nichts fühlt sich besser an, als gemeinsam mit anderen Spielern einen solchen zu besiegen. Insgesamt fühlt sich Elsweyr also noch besser an als Summerset und ist nicht nur für Katzenfreunde eine echte Bereicherung für Elder Scrolls Online!
    13 min
  • Warhammer Chaosbane Xbox One Test
    Diablo 3.5?
    Warhammer Chaosbane erinnert direkt an Diablo, lediglich das Setting ist im Warhammer-Universum angesiedelt. Wir haben die Wahl zwischen vier verschiedenen Klassen, einem Magier, einem Slayer, einem Waldläufer und einem Soldaten. Jede Klasse spiel sich komplett anders und hat einen individuellen Talentbaum, welcher noch Spezialisierungen erlaubt. Das Spiel hat also einen hohen Wiederspielwert. Was man bei einem solchen Spiel unbedingt braucht, ist ein Couch-Koop, und den gibt es zum Glück. Wir können das ganze Spiel zu zweit vor einem TV spielen, was wirklich viel Spaß macht. Spielerisch ist es Diablo auch recht ähnlich, wir können unsere Fähigkeiten den Tasten zuweisen und müssen sie clever kombinieren und ausbauen, um die Gegnerhorden zu schnetzeln. Leider gibt es gerade hier wenig Gegnervielfalt und auch die Storyinszenierung lässt zu wünschen übrig. Die Motivation bleibt aber trotzdem erhalten durch den Fortschritt und das ganze Looten und auch die epischen Bosskämpfe. Nach dem Durchspielen kann man Expeditionen oder Boss Rushes machen. Echt Diablo-Fans werden auch hier ihren Spaß finden, auch wenn sie leider tief in die Tasche greifen müssen, denn Warhammer Chaosbane ist ein Vollpreistitel.
    13 min
  • Blazing Beaks Switch Test
    Federn lassen
    Wie soll ich nur anfangen Blazing Beaks zu beschreiben? Es fing an damit, dass ich das Spiel allein im Handheld-Modus spielen wollte und mir gesagt wurde, dass ich die Joy-Cons abziehen muss, um zu spielen. Nun gut, Switch auf den wackeligen Standfuß gestellt und den Story-Modus gestartet. Okay, klassischer Twin-Stick-Shooter mit Vögeln…wenn man stirbt muss man von vorne anfangen, also Rogue-lite, aber irgendwie habe ich es alleine nie über das erste Level hinaus geschafft. Zu zweit funktionierte das Ganze dann schon etwas besser bis Level zwei, aber dort war auch Schluss. Kurz: Das Spiel ist echt schwer und man muss es echt oft wiederholen, um sich zu verbessern. Zudem hat es den Twist, dass man Artefakte von Gegnern aufheben sollte, die negative Auswirkungen haben, um diese dann beim Händler gegen bessere zu tauschen. Was mich an diesem Rogue-lite am meisten genervt hat ist, dass man zwischen den einzelnen Durchgängen keinen Fortschritt spürt, man kann sich nicht aufleveln oder die Waffen upgraden. Man lernt lediglich das Verhalten der Gegner. Das macht das Ganze ziemlich frustrierend, hinzu kommt die doch recht ungenaue Zielsteuerung. Das Spiel macht eigentlich nur im Koop wirklich Spaß, denn da gibt es auch noch Turnier-Modi in denen man sich gegenseitig bekämpfen kann. Hardcore-Fans von Rogue-lite Spielen könnten hier auch Gefallen finden, da die Herausforderung sehr groß ist.
    9 min
  • Assassin's Creed III Remastered Switch Test
    der Assassine erobert die Switch
    Ich habe damals (2012) Assassin's Creed III aufgrund der tollen Handlung und geschichtlichen Ansiedlung während des Unabhängigkeitskriegs geliebt. Damals wie heute gefällt mir das Spiel durchaus gut, obwohl die Remastered Edition nur einiges aufpoliert anstatt deutlich zu verbessern. Zwar sind einige neue Effekte hinzugekommen, dennoch muss man gerade auf der Nintendo Switch deutliche Abstriche machen. Das trübt jedoch das Spielgefühl eigentlich nicht zu sehr. Klar sind aufpoppende Objekte an der Tagesordnung, dennoch hält einen das typische Assassin's Creed Gameplay sowie die Story immer bei Laune. So kommt tatsächlich anstatt Frust die Lust wieder deutlich mehr zum Vorschein. Auch im Bezug auf den Content darf sich die Remastered Version nicht verstecken. Neben dem offiziellen DLC gibt es auch noch das PlayStation Vita Spiel Liberation obendrauf. Schade, dass man immer noch auf die selben Bugs wie damals oder gar die oft vertetenden Ladesequenzen stößt. Gerade für unterwegs oder abends im Bett ist dank gutem Handheld Modus Assassin's Creed III Remastered auf der Nintendo Switch durchaus zu empfehlen. So jetzt aber ab zur Boston Tea Party!
    11 min
  • Blood & Truth PS4 VR Test
    Ich glaub ich bin im Film
    Wir haben ehrlich gesagt gehofft, dass die gute Qualität des Vorgängers "The London Heist" sich auf den zweiten Teil "Blood & Truth" überträgt und können direkt zu Anfang des Fazits sagen: Das ist geglückt! "Blood & Truth" ist endlich einmal das VR-Erlebnis geworden, wovon wir die ganze Zeit reden. Abtauchen in ein Hollywood-Action-Abenteuer und dieses auch noch interaktiv mitgestalten. Ein tolles Gefühl überkommt uns beim Spielen, denn die Steuerung ist dank beider Move Controller sehr gut umgesetzt und wir verspüren auch so gut wie nie ein "Unwohl-Gefühl" beim VR spielen. Auch das starre Rail-Gun Erlebnis wird immer mal aufgelockert durch interessante Physikerlebnisse oder durch spannende Story-Passagen. Mal schleichen wir uns von Deckung zu Deckung, mal dürfen wir wie Rambo im Kugelhagel durch ein Fenster springen und mal cruisen wir mit unserem Bruder einfach mal durch London. Die Bandbreite des Spiels ist groß und dank tollen Animationen, tollem Sounddesign und guten Gameplay-Elementen ist "Blood & Truth" einfach einmalig. Schwer zu beschreiben, denn so etwas muss man selbst erlebt haben. Als Zuschauer, der uns nur über dem Fernseher ohne VR-Helm zusieht, kann man das beeindruckende Erlebnis sicher nicht nachempfinden. Unbedingt ausprobieren, für PlayStation VR ein Must Have Titel!
    20 min
  • Rage 2 PS4 Test
    Peng Peng!
    Direkt vorweg, Rage 2 spielt man nicht wegen der tiefen Story, wer eine ergreifende oder packende Tiefe erwartet, der ist hier falsch. Rage 2 spielt man wegen der Action, wegen der Waffen, wegen des skurrilen Humors an der Freude, wenn die Gegner zerplatzen! Sei es nun ein Borderlands oder Rage, hier steht ganz klar das Gameplay im Vordergrund. Klar hat es hier und da so seine Schwächen, die teils schon nerven, aber die Schießereien, Explosionen oder zermatschten Schädel bringen mich dennoch irgendwie zum Lachen. Abseits der Story warten noch viele Nebenaufgaben auf uns, die aber alle sehr ähnlich sind und irgendwann machen sie auch nicht mehr so viel Spaß. Die recht große Spielwelt sieht schön aus, aber wirkt auch irgendwie öde und leer. Wir haben zwar immer wieder Ereignisse, aber dennoch fehlt da irgendwie was. Aber wenn die Action da ist, dann aber richtig! Für zwei Stunden ist Rage 2 voll in Ordnung, aber längere Zocker-Session kommen einer Qual dann doch irgendwie nahe, zumindest war es bei mir so. So kommen einem die repetitiven Aufgaben nicht ganz so langweilig vor.
    16 min
  • Evil Definders Switch Test
    Das Böse siegt immer!
    Wie der Name schon sagt, sind wir bei Evil Defenders auf der Seite der Bösen und wir müssen verhindern, dass die Menschen unsere Reihen durchbrechen. Spielerisch ist das dann ein ganz klassisches Tower Defense Spiel. Wir können verschiedenste Türme platzieren, welche alle Stärken und Schwächen haben. Die Gegner kommen dann in Wellen auf einem Weg angelaufen und dürfen nicht das Ende erreichen. Auch die Gegner variieren, so gibt es normale Bauern, gepanzerte Ritter oder Zauberer, welche die Truppen schneller machen. Man muss stets die richtige Zusammensetzung an Türmen finden, um den Gegnern Herr zu werden. Töten wir Gegner, so sammeln wir Gold, mit dem wir wiederum die Türme aufwerten können. Zusätzlich haben manche Karten noch Besonderheiten, welche wir auch aktivieren können mit dem Geld. Das Gameplay an sich ist sehr spaßig und reizvoll durch die unterschiedlichen Aufwertungsmöglichkeiten der Türme, jedoch gibt es nur 15 unterschiedliche Maps, die dann allerdings in sechs Schwierigkeitsgraden spielen kann und auch muss. Es ist leider viel Grinding erforderlich, da man Seelen sammeln muss, um seine Türme auszubauen, was den Spielspaß etwas trübt, da man immer wieder die gleichen Level spielen muss.
    9 min

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