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  • Tom Clancy's The Division 2 PS4
    Ubisoft lernt aus ihren Fehlern
    Nach über 200 Stunden mit „The Division“ und mehr als 100 Stunden mit „Ghost Recon: Wildlands“ war irgendwie klar, dass ich mich auch in die Welt von „Tom Clancy’s The Division 2“ stürzen werde. Und so bin ich auch in Washington gelandet und war am Anfang schon sehr angetan vom optischen Unterschied zu New York aus dem Vorgänger. Alleine schon die ganzen unterschiedlichen Tiere, die durch die Straßen flitzen. Ab und zu habe ich mich gefühlt wie im Film „I am Legend“. Die Geschichte weiter zu erzählen und in eine weitere Stadt zu verlagern ist eine gute Idee. Leider wird die Geschichte aber genauso schleppend erzählt wie im ersten Teil. Sie ist nur Mittel zum Zweck. Natürlich hat man die bekannte Mischung aus Deckungsshooter mit RPG beibehalten. Auch die unterschiedlichen Waffen und Ausrüstungsgegenstände können wieder modifiziert werden. Hier wurde ein bisschen angepasst, aber ich persönlich finde die ganze Mechanik dahinter jetzt einfacher. Die Varianten sind aber trotzdem genauso vielfältig. Neu sind die drei Spezialisierungen, die man ab Stufe 30 spielen kann. Altbekannt ist auch die Dark Zone. Von diesem PVE-PVP Areal gibt es im Stadtgebiet drei Stück, wo man tollen Loot abstauben, aber genauso schnell das Zeitliche segnen kann. Aber diesmal gibt es auch einen reinen PVP Bereich mit zwei Spielmodi und ein integriertes Clansystem. Leider gibt es aber technisch einiges zu bemängeln. Die Texturen laden nach und es gibt einige Bugs. Die Gegner KI wurde im Vergleich zum Vorgänger verbessert, aber trotzdem gibt es ab und zu Aussetzer. Und warum ist mein Charakter stumm? Konnte man nicht eine/n Sprecher/in engagieren um meine Spielfigur lebendiger wirken zu lassen? Und warum sehen Teammitglieder keine Wegpunkte von anderen? Trotz allem stellt das Spiel eine Verbesserung gegenüber dem Vorgänger dar. Es macht wahnsinnig viel Spaß alleine oder im Team durch die Straßen Washingtons zu looten. „Tom Clancy’s The Division 2“ ist ein toller Nachfolger und für Fans von Deckungs- und Lootshootern sicher eine der besten Kaufoptionen. Mal sehen auf wie viele Spielstunden ich hier komme. ;)
    25 min
  • The LEGO Movie 2 Videogame PS4 Test
    Neuerungen beleben LEGO
    Bisher war es ja immer das Motto: Hast du ein Lego-Spiel gespielt, kennst du alle. Die Spiele waren vom Gameplay nahezu identisch und es gab eigentlich nie sehr große Neuerungen. Das ist diesmal etwas anders, zum Glück muss man sagen, denn das Konzept ist doch recht in die Jahre gekommen, auch wenn ich immer noch Spaß dran habe. Die zuvor stets Linearen Level sind verschwunden und so erkunden wir jetzt Planeten komplett frei. Dabei können wir der Storymission folgen oder aber frei umherlaufen um Geheimnisse zu entdecken oder Nebenquests zu erledigen. Auch müssen wir nun nicht einzelne Level erneut spielen, nachdem wir die Story beendet haben, wir können jederzeit die Planeten ansteuern. Neue Items und Charaktere schalten wir nun durch Reliktsteine frei, die wir finden. Wir müssen sie in einem Shop öffnen lassen und es bleibt stets eine Überraschung, was dabei herauskommt. Es gibt unendlich viele Items, die wir finden und diesmal auch komplett frei bauen können. Das neue Lego Spiel setzt mehr denn je auf Kreativität und Freiheit im Bauen, was ja auch Lego an sich ausmacht. Ich finde diesen frischen Wind im Franchise einfach super! Das einzige, was hier zu kurz kommt ist die Story, sie plätschert so vor sich hin und ist nicht wirklich relevant, dafür hat man aber das Gameplay so doll verbessert und mit dem Lego Worlds Spielkonzept verbunden, dass ich das Spiel wirklich jedem Lego-Fan empfehlen kann, der nicht unbedingt das alte Muster der Spiele, sondern mehr Freiheit haben möchte.
    13 min
  • The Liar Princess and the Blind Prince PS4 Test
    das Artwork ist sooo schön
    Der erste Blick auf The Liar Princess and the Blind Prince verspricht ein liebevoll verpacktes Abenteuer in Form eines Märchens. Und genau das erwartet euch auch. Nur, dass man häufiger stirbt als man vermutet. Bereits auf der Gamescom 2018 galt meine Aufmerksamkeit bei NIS America genau diesem Spiel. Das Artwork mit den niedlichen Charakteren und die paar Informationen, die ich dazu bekommen habe, machten mich direkt neugierig. Es hat etwas von einem japanischen Tim Burton Adventure, weil viele der Kreaturen und auch die Prinzessin (die eigentlich auch ein Wolf ist) eher an ein düsteres Märchen erinnern à la Alice im Wunderland. Das gepaart mit der Story über einen Prinzen, dem man aus Versehen das Augenlicht nimmt und dann versucht dieses bei einer Hexe wieder herstellen zu lassen, versprachen zumindest auch inhaltlich unterhaltsam zu sein. Und das ist es auch in gewisser Weise, obwohl ich die Story an sich nicht sehr überraschend finde und man vieles vorhersehen kann. Viel wichtiger fand ich damals schon die Frage, wie sich das Gameplay gestalten wird. Man muss nämlich den Prinzen, der ja nun sein Augenlicht verloren hat, die ganze Zeit durch den Wald bis zur Hexe führen. Doch wie und ob man ihn nun jetzt auch innerhalb der Rätsel einsetzt war mir nicht bekannt. Das ist am Ende aber ziemlich super gelöst, denn verschiedene Hindernisse, wie Schalter und Hindernisse, können nur mit Hilfe des Prinzen gelöst werden. Man sag ihm einfach, wohin er sich bewegen oder was er aufheben soll. Generell bin ich mit dem Schwierigkeitsgrad der Rätsel sehr zu frieden. Neben besagter Schalter, werden auch verschiedene Physikalien der Wolfsform gut ins Gameplay eingefügt. Wäre nicht die furchtbare Steuerung, die dem Spiel etwas sehr Hölzernes und Ungenaues von der Fortbewegung her verleiht, wäre das Spiel eine kleine Perle für mich. Dennoch kann ich aufgrund des hohen „Kawai“-Pegels das Spiel den Japano-Fans wärmstens ans Herz legen, denn genau das ist es, ein kleiner zeitweiliger Herzenswärmer.
    11 min
  • The Caligula Effect Overdose PS4 Test
    noch mehr TamTam
    In den ersten paar Stunden habe ich mich immer gefragt „Was spiele ich hier eigentlich?“, und nun nach knapp 40 Stunden frage ich mich das irgendwie immer noch. Caligula Effect ist ein typisches NIS Spiel. Nicht wirklich herausragend, aber wirklich was falsch macht es auch nicht. Die Story ist an sich recht interessant, aber sie wird sehr schleppend erzählt. Wir kämpfen uns von Boss zu Boss, aber der Weg dahin ist mühselig. Die Dungeons sind riesig und gefühlt werden sie immer größer und irgendwann kommt dann auch der Punkt wo man alte Dungeons wieder besuchen muss. Ein Dungeons ist in mehrere Bereiche aufgeteilt und man sollte natürlich anfangs alles erkunden, aber irgendwann hat man einfach keine Lust mehr. Jeder Dungeon hat zwar ein eigenes Design, aber sie sind nicht sonderlich interessant. Es werden die gleichen Texturen durchgehend genutzt und es kommt nichts Neues. Die Kämpfe sind je nachdem auf welchem Schwierigkeitsgrad man spielt harmlos oder erbarmungslos. Auf Normal konnte ich zum Glück auf Auto stellen, sodass die Party von selbst spielt (außer unseren Charakter, ihn müssen wir immer steuern), denn sonst würden die Kämpfe länger dauern. Man sollte auch dem Soundtrack nicht abgeneigt sein, für ein JRPG typisch haben wir auch dementsprechenden Kampfmusik. Wir haben hier ein durchschnittliches JRPG, denn sonst hätte ich wohl nicht mehr als 40 Stunden hier reingesteckt.
    13 min
  • Punto BoardGameFeature Test
    klein und fein...
    Punto ist unglaublich klein und handlich. Daher ist das Spiel ideal für unterwegs und dazu auch noch sehr preiswert. Wir benötigen nicht sehr viel Platz und das Spielprinzip kennen wir alleine schon 4 Gewinnt oder auch Tic Tac und Toe. Jedoch kommt durch die wagerechte Variante mehr Pfeffer in die Partie. Da wir recht frei beim Anlegen sind und die Zahlenplättchen auch durch höhere Zahlen überschrieben werden können, ergeben sich sehr viele Möglichkeiten. Glück und Strategie sind hier wirklich sehr gefragt. In den Spielzeugregalen übersieht man schnell das kleine Spiel, sodass wir gerne hier nochmal darauf hinweisen wie viel Spaß Punto uns in der Testspielrunde bereitet hat.
    7 min
  • Golf Peaks Switch Test
    Auf die Karten, fertig, los...
    Ich hätte eigentlich nicht gedacht das ich mal Golfspiele spielen werde, doch dann kam Golf Peaks, das kleine Indie Spiel vereint puzzeln und Gold spielen wunderbar. Man hat 9 Kapitel mit je 12 Leveln. Das erste Kapitel sowie fast jedes erste Level aus einem neuen Kapitel sind quasi Tutorials. Während wir in Kapitel 1 allgemein zu spielen lernen, kommen bei den anderen Kapiteln immer neue Kniffe hinzu. Man hat eine Handvoll Aktionen und muss damit den Golfball ins Loch kriegen. Die ersten paar Level und sogar Kapitel schafft man recht zügig aber je weiter man kommt umso kniffliger werden sie, hier wäre vielleicht doch eine kleine Hilfe-Funktion angebracht gewesen um mühelos weiterzukommen. Ich habe dann meistens die Switch kurz beiseitegelegt und mich später nochmal dran probiert. Nachdem ich dann auch durch war, war ich durch. Golf Peaks bietet leider keinen Wiederspielwert. Aber wenn man mal für einen Abend ein kleines Spiel braucht zum Abschalten, dann könnte Golf Peaks was sein, gerade seine minimalistische Art macht es doch irgendwie besonders.
    7 min
  • Braveland Trilogy Switch Test
    Rundenstrategie light
    Braveland ist ein klassisches Strategie-Game mit Rundenkämpfen wie Heroes of Might and Magic. Allerdings in abgespeckter Form. Wir bewegen uns mit unserem Helden, dessen Dorf von Räubern ausgeraubt wurde, von Feld zu Feld und dabei kommt es auf fast jedem Feld zum Kampf. Auf den anderen Feldern können wir meist neue Einheiten rekrutieren oder Items kaufen. Teil 2 und 3 sind vom Gameplay fast gleich, lediglich das Setting wurde auf Magier und Piraten angepasst. Die Kämpfe, der Hauptteil des Spiels laufen rundenbasiert ab. Jeder Einheitentyp hat eine Figur als Repräsentant, unter ihm steht die Anzahl der einzelnen Einheiten, je mehr desto stärker ist die Einheit also. Wir bewegen uns von links nach rechts auf Hexagonfeldern auf den Gegner zu. Jede Einheit hat, wie man es kennt, unterschiedliche Vor- und Nachteile, leider ist die Vielfalt deutlich geringer als in vergleichbaren Spielen. Man merkt dem Spiel generell die Herkunft eines Mobile-Games an, da vieles abgespeckt wirkt, wie die Menüs. Für die Kämpfe benötigt man allerdings doch strategisches Denken und auch die Optik hat mir gefallen. Wer neu im Genre der Rundenstrategie ist, der wird hier sicher Freude finden, für Veteranen ist es allerdings dann doch irgendwie zu wenig Inhalt.
    10 min
  • Trials Rising Xbox One Test
    da heißt es üben, üben und üben
    Trials Fusion ist ein spaßiges Spiel und für nette Abende mit Freunden zu empfehlen. Aber auch alleine kommt keiner zu kurz, denn durch das simple Gameplay bekommt jeder einen schnellen Einstieg in das Spiel. Das Handling ist selbsterklärend und fühlt sich echt an, aber das Umsetzen ist eine echte Herausforderung. Da wird der ein, oder andere Startpunkt auch gerne zwei, drei, oder unendliche Male gesehen. Die Weltkarte auf der alle Ereignisse zu sehen und erreichen sind, stellt eine unterschiedliche Anzahl an Spielmodi zur Verfügung. So kann man gegen die Zeit, bzw. gegen andere Ghost-Spieler antreten, oder im Tandem mit seinem Kumpel vorm Sofa die Strecke rocken. Die Lootboxen sind mit farbenfrohem Inhalt gefüttert, der mitunter an Fortnite erinnert. Diese werden nach dem Levelaufstieg verteilt und können geöffnet werden. Es gibt 120 Strecken und diese können mit den unterschiedlichen Bikes wiederholt werden, um seine Leitungen zu verbessern. Zu allem Überfluss kommt noch der Editor hinzu, mit diesem kann man Strecken erstellen und der Community zur Verfügung stellen und sie bewerten lassen.
    10 min
  • Civilization 6 Gathering Storm
    Naturschutz pur
    Civilization 6: Gathering Storm ist die zweite Erweiterung zum sechsten Teil vom Urgestein der Rundenstrategie. Den Namen hat das Addon daher, dass die Umwelt diesmal eine große Rolle spielt und das Geschehen maßgeblich durch Naturkatastrophen beeinflussen kann. Der Mensch ist dabei allerdings auch nicht unbeteiligt, denn seine Aktionen, etwa hoher CO2-Ausstoß, führen zu Katastrophen, genau wie im echten Leben. Da kann es schonmal vorkommen, dass das Polareis schmilzt und der Meeresspielgel dadurch so doll ansteigt, dass unsere Städte an den Küsten verloren sind. Umweltbewusstes Handeln ist also von Vorteil und wird belohnt. Die Verwendung von Rohstoffen wurde überarbeitet und sie werden nun pro Runde produziert und können dann zum Bauen verwendet werden. Auf der politischen Seite haben wir nun den Weltkongress, in dem in regelmäßigen Abständen über Ereignisse auf der ganzen Welt unter allen Parteien abgestimmt wird. Im Zuge dessen ist auch der Diplomatie-Sieg zurück und unser Diplomatie-Wert hat Einfluss darauf, wieviel unsere Stimme zählt. Insgesamt macht Gathering Storm Civilization noch um einiges besser und ist damit sehr zu empfehlen.
    11 min
  • Devil May Cry 5 Xbox One Test
    Capcom hat es noch drauf
    Was für ein höllisch gutes Spiel! Es sieht nicht nur verdammt gut aus, es spielt sich auch so! Die Kämpfe sind flott und einfach zu erlernen und wir bekommen immer wieder neue Waffen oder Fertigkeiten. Nero, V und Dante spielen sich auch alle völlig unterschiedlich und gelegentlich hat man sogar die Wahl welchen der Charaktere man spielen mag, bei diesen Leveln wird dann dieser Möchtegern Multiplayer genutzt, die Idee ist zwar nett, wäre aber nicht nötig gewesen da man die anderen Mitspieler meistens nur aus der Ferne sieht und man selber mit Dämonen schnetzeln beschäftigt ist, oder mit der Kamera, gerade bei den kleinen Jump’n´Run-Einlagen schwächelt die Kamera. Hat man dann die etwa 10 stündige Kampagne durch, schaltet man noch einen neuen Schwierigkeitsgrad frei, kann die Level, die man vorher mit einem anderen Charakter gespielt hat, noch mal spielen um zu sehen was da so passiert ist und das wars im Grunde. Story ist ganz okay, aber mal ehrlich, das Kämpfen ist einfach nur so cool, dass alles andere nebensächlich wird.
    21 min

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