Gamester spielt

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Gamester spielt episodes

  • «Pokémon Tekken» - gotta catch-as-catch-can ’em all!
    Bandai Namco Entertainment lässt 16 Pokémon in die Prügelarena. Hier ist auch schon der grösste Schwachpunkt. 16 Pokémons sind schlicht zu wenig und eines «Pokémon»-Titels nicht würdig.
    Ansonsten macht sich das Beat’em-Up mit den Fabelwesen aber richtig gut. Besonders der Phasenwechsel ist ein taktisches Schmankerl sondergleichen. In der Feldphase bewegt ihr Euch in der 3D-Arene frei herum, während ihr in der Duellphase zu einer 2D-Ansicht wechselt und bei Eurem Kontrahenten mächtig Schaden verursachen könnt.
    Auch die Spezialattacken der Pokémons überzeugen Serienkenner und Prügelpuristen, hier ist spielerisch richtig viel möglich, zudem sehen die Prügelknaben richtig gut aus.Auf der Wii U ist das Beat’em-Up-Genre eh kaum existent, umso schöner, dass Nintendos Ikonen hier ein schlagkräftiges Prügel-Debüt hinlegen. (raf)
    8 min
  • «UFC 2» - blutige, taktisch geprägte Duelle im Octagon
    EA SPORTS «UFC 2» trumpft gegenüber dem Vorgänger mit fünf neuen Spielmodi, einem stark erweiterten Karrie-Modus und durchdachter Online-Titeljagd auf.
    Neben den bekannten weiblichen und männlichen Fightern aus dem «UFC»-Universum könnt Ihr auch mit Bruce Lee oder Mike Tyson (in seinen jungen und alten Boxjahren) antreten.
    Das Kampfsystem ist sehr vielseitig und schöpft insbesondere im In-Fight viele taktische Finessen aus. Der Bodenkampf ist dabei ein Kapitel für sich. Zudem könnt Ihr in einem ausgeklügelten Verfahren wieder Eure eigenen Fighter gestalten und auch als Euer Alter-Ego in die Schlacht ziehen. (raf)
    11 min
  • «Trackmania Turbo» - Höher, schneller, weiter!
    Das ist Wahnsinn! Und der Spieler wird nicht in die Hölle, sondern meist in den Himmel geschickt. In «Trackmania Turbo» lässt Euch Spieleentwickler Nadeo im Auftrag von Ubisoft auf über 200 Rennstrecken brettern. Und diese entsprechen nicht den normalen Rennstrecken-Normen, sondern sind gespickt mit Sprüngen, Loopings und anderen unverhältnismässig coolen Streckenabschnitten - da jauchzt das Raser- und Arcade-Herz.
    Und wer sich kreativ austoben möchte, macht sich am vielseitigen und leicht zu bedienenden Level-Editor zu schaffen und bettet seine Traumstrecke in vier Umgebungen ein.
    Neben der superflüssigen Bunt-Optik - die uns an Arcade-Klassiker wwie «Daytona» oder «Scud Race» erinnert, glänzt auch die Steuerung. Diese ist Arcade typisch leicht zu erlernen aber hart zu meistern.
    Bevor ihr Euch aber in die Online-Liga der Superfahrer mischt, solltet ihr Euer Fahrkönnen in der Singleplayer-Kampagne oder Multiplayer-Offline-Modi etablieren.
    Dann folgt der Aufstieg in die Online-Königsklasse. Hier müsst Ihr nicht nur die Strecke auswendig kennen, sondern auch Sprünge punktgenau timen und richtig driften, damit ihr auch nur den Hauch einer Chance gegen die Hundertschaften an Rennfahrern habt, um auf das Treppchen zu steigen.
    Hier tritt das Spielspass-Pedal insbesondere wegen harten Konkurrenz und dem höchst motivierenden Countdown-Feature (driftet Euch Runde für Runde dank besseren Zeiten die Rangliste hoch) voll durch. Kurzum: Ein Arcade-Raser mit Langzeitmotivation, auch das ist für dieses Subgenre aussergewöhnlich. (raf)
    14 min
  • «Tom Clancy’s The Division» - gemeinsam statt einsam zum Loot-Glück
    Einzelgänger sind hoffnungslos verloren in dem verseuchten Manhattan. Die Dollar-Grippe hat Tausende hingerafft und nun liegt es an dem Spieler, soziale Kompetenz zu beweisen. Denn nur im Team wirst Du hier den nächsten Sonnenaufgang lebendig und mit einer ordentlichen Ladung Loot erleben.
    Die zahlreichen Aufgaben in der offenen Spielwelt von Ubisofts Third-Person-Shooter ziehen den Spieler durch die superbe Optik tief ins Spielgeschehen hinein. Noch nie sah eine derart gebeutelte virtuelle Millionenmetropole so gut aus. Auch die wunderbar von der Hand gehende Cover-Mechanik und die Handhabe der Ausrüstung sorgen für Freude bei Steuerungs-Cholerikern. Lediglich die Schiess-Mechanik ist etwa bei dem mechanisch ähnlichen, jedoch aus der First-Person-Sicht spielenden «Destiny» deutlich besser.
    Fummeleien mit dem Loot bleiben aber weitgehends aus - ihr könnt Euren Rucksack angenehm übersichtlich und einfach (ent-)packen, lediglich das Feature, dass der Spieler mit seinen Spielpartnern Sachen tauschen kann, fehlt noch, soll aber laut Ubisoft mit einem Patch bald nachgeliefert werden.
    Ausgeliefert seid ihr insbesondere in der Dark Zone. Hier gilt ein eigenes Ranking-System und auch die Bezahlwährung ist eine andere. Hier könnt Ihr aktuell bis auf Rang 99 leveln (im normalen Spiel ist der Levelcap bei 30).
    Wer hier nicht aufpasst, wird seine Erfahrung, Geld und Loot los - eine nervenaufreibende Sache, die insbesondere mit einem gut harmonierenden Team den Spielspass nach oben treibt. Ubisoft sagt bereits heute, dass die Spieler sich noch auf viele neue Inhalte freuen können - schon jetzt ist es aber klar, dass Ubisoft der erste Ausflug in die MMO-Welt durchaus gelungen ist. (raf)
    16 min
  • «The Heavy Rain & Beyond: Two Souls Collection» - Gameplay Armut, dennoch gut!
    Was war der Aufschrei gross, als «Heavy Rain» 2010 für die PS3 erschien. Was für ein Grafikblender! Das ist ja gar kein Spiel! Hardcorespieler fühlten sich hintergangen und Spiele sollen Spiel sein und sicherlich keine interaktiven Filme. Dieses Geschrei von gestern ist heute kaum (noch) zu hören.
    Spätestens seit Telltale Games mit «The Walking Dead» einen erzählerischen Game-Meilenstein in verschiedenen Episoden auf die Spieler losliess, ist das Genre der interaktiven Film-Spiele in vielen Gamer-Herzen angekommen. Doch zurück zu «Heavy Rain & Beyond Two Souls». Quantic Dream spendiert beiden Spielen eine 1080p Auflösung und bei «Beyond Two Souls» wird unteranderem die Sichtweite erweitert und mit vielen Filtern gearbeitet.
    Die Steuerung mit dem Controller (Move-Bewegungssteuerung ist passé) ist gewöhnungsbedürftig und hakelig. Zudem dürft Ihr das episodische «Beyond Two Souls» nun wahlweise chronolgisch richtig spielen, was ich nicht empfehle. Wer beide Spiele nicht kennt, keine perfekte Steuerung braucht und dem Genre nicht ganz abgeneigt ist, wird mit starker Story und emotionalem Spielgeschehen belohnt. Alle anderen brauchen diese Collection nicht. (raf)
    9 min
  • «Mortal Kombat XL» - das aktuell beste und schönste Beat’em-Up im monströsen rundumglücklich Paket!
    Die NetherRealm Studios haben es einfach Drauf! «Mortal Kombat XL» sieht dermassen gut aus, das Haut mich bereits um. Doch dann kommt der Umfang, der ist gigantisch, zweiter Knockout! Und der Storymodus hat seinen Namen wahrlich verdient - was hier geboten wird ist einfach nur Spitzenklasse. Die Charaktere werden dermassen gut und speziell eingeführt, da fühle ich mich zurückversetzt in die Goldene Ära der Kung-Fu-Kampffilme um «Karate Tiger» und «American Fighter».
    Nur, dass das Ganze noch viel blutiger ist. Deshalb nochmals klar und deutlich. Achtung, achtung, der Gore-Faktor ist monströs, bestialisch, brutal. Die Knochen brechen im Sekundentakt - doch - oh Wunder, Eure Kämpfer stehen doch wieder fit und munter auf. Und der Kampf geht weiter, bis der Kutspruch «Finish Him!». Spielerisch ist «Mortal Kombat» längst auch in der Topsparte der Beat’em -Ups angekommen - die schiere Auswahl an Kämpfern, deren unterschiedliche Kampfstile und die überaus sensible, punktgenaue Steuerung lassen jedes Kämpferherz höher schlagen. Und die «XL»-Variante mit allen DLC. So geht Ihr etwa auch mit Xenomorph, Leatherface oder Jason in den Zweikampf. Und der neue Netzcode sorgt für stabile Online-Fights. Kurzum: Der ultimative Prügelkracher. (raf)
    11 min
  • «The Legend of Zelda: Twilight Princess HD» - Einstieg zum Gähnen!
    Was? Schon zehn Jahre ist es her, als «Twilight Princess» auf dem Wii und Gamecube erschien? Unglaublich! Aber wahr. Damals trug Link sein Schwert wegen der Nunchuk-Steuerung des Wii in der rechten Hand, das geht doch nicht! Auf Wii U wechselt Link wieder zur gewohnten linken Hand und dadurch wird die komplette Welt gleich noch gespiegelt - schräg aber nötig.
    Zudem wurde ie Optik aufgepeppt - von 480p auf 1080p - die Figuren sehen deutlich besser aus, jedoch gibt es immer noch häufige Clipping-Fehler. Auch Eure Umgebung sieht trotz HD nicht zeitgemäss aus. Bei «Wind Waker» hat die HD-Transformierung wegen des Zeichenstils besser gepasst. Spielerisch gibt es zu Beginn zu meckern: Der Einstieg ist sehr zäh und dass Link wie gehabt nicht sprechen kann, fördert dies nicht. Ungeduldige Spieler werden auf eine harte Probe gestellt.
    Doch - ja, jetzt kommt der gute Part - wenn diese Hürde überwunden ist, zeigt «Twilight Princess» seine spielerische Schönheit. Tolle Rätsel, die wie gehabt wunderbar mit den jeweilig ergatterten Items harmonieren und das Abenteuer hauptsächlich in den 9 Haupt- und zwei Mini-Dungeons auch heute noch zum Erlebnis machen. (raf)
    17 min
  • «Plants vs Zombies Garden Warfare 2» - der witzigste Shooter aller Zeiten!
    Schräg, skurril, witzig, einfach einzigartig! Der erste Teil wurde zum Überraschungshit. Zuerst belächelt, doch dann überrollte die tolle Spielbarkeit und die schrägen Modi das Shooter-Lager. Für den zweiten Teil hat sich PopCap noch einiges mehr ausgedacht.
    Es gibt 14 spielbare Charakterklassen und über 100 spielbare Pflanzen und Zombies. Dabei verfügen die Charakterklassen über sehr unterschiedliche Waffen und Manäver, dies sorgt für viele Lacher und spielerisch für eine mächtig taktische Auswahl. Einsteiger haben keine Chance? Nein, keine Angst: Denn dank des sehr ausführlichen und gut durchdachten Einspielermodus könnt Ihr Euch gut in die kunterbunte Schiesswelt einleben. Das Herzstück bildet erneut der sehr ausgereifte Mehrspielermodus.
    Freut Euch auf das neue Rankingsystem, zwölf differente Maps und den coolen Krautangriff-Modus. Bis zu 24 wütende Zombies und angriffslustige Pflanzen gehen Online aufeinander los, Co-Op könnt Ihr bis zu 4 Spieler in die Schlacht ziehen. (raf)
    15 min
  • «DARIUSBURST Chronicle Saviours» - Seemonster abballern im Weltraum!
    Die «Darius»-Reihe gehört seit Anbeginn zu den skurrilen Vertretern der horizontalen Shoot’em-Ups. Überdimensionale Fische im Weltall bekämpfen und dabei schrägen Japano-Sound anhören - das passt. Der Spielspass ging jedoch teils wegen unfairen Gegnerhorden und nicht perfekter Steuerung flöten.
    Der neuste Sprössling der Reihe namens «DARIUSBURST Chronicle Saviours» überzeugt jedoch genau in diesem Punkt. Punktgenaue Steuerung, verschiedene Raumgleiter und ein stets stabiler und nicht konfuser Vierspieler-Modus setzen spielerische Glanzpunkte. Auch die neuen Modi (gegenüber der Arcade-Version) wie etwa der Story-Modus mit hunderten neuen Stages ist ein Volltreffer, zudem lassen sich tausende neue Levels freispielen - beispielhaft.
    Und natürlich sind auch wieder richtig viele riesige Seemonster im All unterwegs, die mit der richtigen Taktik und spielerischem Geschick ohne Schiffsverlust weggeballert werden können. Abgerundet wird das Ganze äusserst delikat mit dem «Zuntata»-Soundtrack, der ein für Fans von freakigen Sounds, mystischem Gesang und brachialen Bässen. (raf)
    12 min
  • «Street Fighter 5» - das unfertigste «Street Fighter» aller Zeiten!
    Capcom! Was soll das denn? Kein epischer Story-Modus, schlappe 16 Kämpfer zum Start und eine KI, die selbst Dan Hibiki allesamt «Perfect» weghauen würde. Und trotzdem sind wird nicht enttäuscht? Nein, im Gegenteil, wir sind begeistert!
    Woran das liegt? Nun, Capcom setzt neu nicht auf zig Neuveröffentlichungen und wird somit keine Namensschlacht à la "Super Hyper" betreiben. Neu dient «Street Fighter 5» als Plattform, die kontinuierlich ausgebaut wird. Und der angekündigte Inhalt sorgt schon für viel Vorfreude. Neue bekannte Kämpfer wie Urien und Alex aus «Street Fighter III» und auch neue Modi wie ein «richtiger» cineastischer Storymodus werden kostenlos angeboten - respektive könnt Ihr mit der internen Währung freispielen. Ein besonders kluger Schachzug ist der Fokus auf das Online-Gaming.
    Die Server laufen nach Startschwierigkeiten stabil und das Ranking sowie die vielseitigen Video-Services passen wie der Feuerball zu Ryu. Von Tag 1 an grandios ist schliesslich - und das ist der positive Knackpunkt - das grandiose, tiefgründige Kampfsystem. Der Guard Break aus der «Alpha»-Reihe ist eine taktische Offenbarung und der V-Gauge, der komplett vielschichtig pro Kämpfer eingesetzt werden kann, ein spielerisch kampfentscheidender Faktor. Auch die Kämpferschar ist ungemein ausgeglichen und die neuen Charaktere wählt man gerne, da diese durch variable Schlagfertigkeit glänzen. (raf)
    13 min

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Seit 2007 präsentieren wir Euch mit "Games to watch" eine TV-Sendung rund um Videospiele. Die Spiele wurden dabei ausführlich im Testlabor gespielt und dann von der ganzen Redaktion bewertet. Diese Art der Präsentation ist nun passé. Denn nun rücken die Zuschauer noch näher ans redaktionelle Geschehen und die Games stehen noch mehr im Fokus.