Gamester spielt

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Gamester spielt episodes

  • «Battleborn» - Comic-Egoshooter im Loot-Fieber
    Gearbox Games veröffentlicht zum unglücklichsten Zeitpunkt den Comic-Egoshooter «Battleborn». Blizzard Entertainments «Overwatch» nimmt mit ähnlichem Aussehen und Spielgeschehen fast alles ein.
    Dabei bietet «Battleborn» richtig viel. 25 extrem unterschiedliche Charaktere. Diese verfügen über jeweils zwei Waffen und drei einzigartige Fähigkeiten, die sich dank Skill-Helix stark aufleveln können. So kann jeder Match nicht nur mit einem anderem Charakter, sondern auch mit der gleichen Spielfigur äusserst unterschiedlich ablaufen.
    Zusätzlich gibt es von Beginn weg - im Gegensatz zu «Overwatch» - einen Story-Modus mit bis zu fünf CoOp-Spielern. Die acht Missionen benötigen zwischen 30 bis 45 Minuten. Zudem warten richtig fette, cool designte Bosse mit variantenreichen Taktiken auf Euch. Nostalgiker erleben das Ballerfest auch im Splitscreen (inklusive zwei fetten Balken, damit die Performance stabil bleibt).
    Auch ein Multiplayer (5 gegen 5) mit 3 Modi und zu Beginn je zwei Maps locken in die Arenen. Looten und Leveln sind die Triebfedern dieses Comic-Egoshooters, der spielerisch stark ausfällt und sein Dornröschendasein nicht verdient hat. (raf)
    13 min
  • «TMNT: Mutanten in Manhattan» - Magerkost für Prügelschildkröten
    Die Teenage Mutant Ninja Turtles (oder auch "Hero Turtles") haben eine lange Videospielhistorie hinter sich. Besonders die spielerisch hochkarätigen Titel "Turtles in Time" (SNES) und "Fall of the Foot Clan" (Game Boy) sind Brawler-Klassiker und gehören in jede Arcade lastige Spielesammlung.
    Doch die hier von Platinum Games präsentierte Prügelkost ist maximal eine billige Tiefkühlpizza und somit für die verwöhnten Ninja-Schildkröten mit Faible zu dem italienischen Nationalgericht ein hartes Brot.
    Sie müssen sich durch lieblos gestaltete Levels prügeln, stets im Viererpack (Solisten haben somit immer drei CPU-TMNTs dabei). Lokaler Coop ist nicht möglich, nur online schlagt Ihr Euch mit anderen menschlichen Spielern durch die Gegner verseuchten Gebiete.
    Als Solist kann man zwischen den Protagonisten wechseln und hat somit eine endloses Superschlagarsenal, da sich diese nach einer gewissen Zeit wieder aufladen - zudem schlagen sich die CPU-Mitschläger dermassen gut, dass der Spieler teilweise gar nichts machen muss.
    Lediglich die Bossfights können taktisch etwas bieten und die Cel-Shade-Figuren sehen auch gut aus. Ansonsten ist dieser Prügelauftritt sehr magere, quasi eine Pizza ohne Zutaten. (raf)
    12 min
  • «Overwatch» - erfrischender, kunterbunter Ballerspass
    Blizzard haut einen FPS der Superlative raus. Es gibt zwar keinen Singleplayer-Content und auch zu Beginn nur 3 Spielmodi, doch hier endet auch die Manöverkritik.
    In Punkto Spielbarkeit und insbesondere Charakter-Design ist Blizzard einfach DIE Hausnummer. Die 21 Helden strotzen vor Kreativität und deren Fähigkeiten sind dermassen different, dass selbst Einsteiger sich nicht an einem Helden festbeissen müssen.
    Die zu Beginn 12 Maps sind höchst ausgeklügelt und sorgen dafür, dass Teamplayer mit Einzelgänger-Crews den Boden wischen. Insgesamt ist die kunterbunte Optik sowieso ein echter Hingucker. Technisch läuft das Game einwandfrei und diese Farbenpracht und der frische Comic-Look haben meine zwei Daumen nach oben mehr als verdient.
    Die Preispolitik ist streitbar, denn neben dem zu zahlenden Vollpreis gibt es etliche In-Game-Purchase-Möglichkeiten, besonders die teuren LOOT-Boxen sorgen für ein Nase rümpfen. Doch da alles auch freispielbar ist, relativiert sich das Ganze etwas.
    Gespannt bin ich auf kommenden (kostenlosen) Content und bin schon jetzt gefesselt von diesem spielerisch hochstehenden Softwarestück. (raf)
    12 min
  • «Homefront: The Revolution» - nur für Ruckel resistente Rebellen
    Was für ein Schreckensszenario! Die nordkoreanische Volksarmee übernimmt in der nahen Zukunft die Herrschaft in den USA. Als Rebellennovize Ethan Brady kämpft ihr gegen das Böse in einer ca. 12h langen Kampagne.
    Dabei trumpfen die grossen Areale auf, die sich, je weiter der Spieler vordringt, immer weiter öffnen. Der Freiraum wird hier also kaum eingeschränkt und auch die taktischen Möglichkeiten variieren so stark.
    Lockt Gegner in den Hinterhalt, lenkt ferngesteuerte Autos mit Bomben oder verfolgt Nebenquests. Auch das durchdachte Upgradesystem überzeugt.
    Die Optik ist im Standbild hochklassig. Jedoch sind die technischen Patzer dermassen gross, dass lediglich Ruckel resistente Rebellen lange überleben. Der Spielfluss kommt nicht nur dermassen stark ins Stocken, sondern oft verfehlt der Protagonist das Ziel wegen den technischen Mängeln. Auch das automatische Speichern friert das Geschehen oft mehrere Sekunden ein und die teils dümmliche KI der Mitstreiter sorgt dafür, dass taktische Scharmützel ungewollt aufgedeckt werden.
    Der Multiplayer beschränkt sich auf Koop für bis zu vier Spieler mit Story unabhängigen Missionen.
    Insgesamt ein FPS mit tollen Ideen, der wegen der immensen technischen Schwächen aber nur: spielerisches Mittelmass erreicht. (raf)
    14 min
  • «Superhot» - Egoshooter mit dem Zeitanhalten-Kniff
    Nein, «Superhot» ist keine Wetter-App und auch keine Badi-Simulation, sondern ein durchaus kreativer Ego-Shooter.
    Die Innovation besteht darin, dass Zeit, Raum und Gegner stehen bleiben, sobald der Spieler stehen bleibt. Das Ganze ist in ein grafisch minimalistisches Setting gepackt. Art Director Marcin Surma setzt dabei auf das Dreifarbenprinzip: Weiss für die Umgebung, schwarz für Objekte und rot für (ankommende) Gegner.
    Die spielerischen Mechaniken setzen auf Ego-Shooter Konventionen, dank des Zeitanhalten-Kniffs braucht es doch viel taktisches Kalkül und auch Geduld. Fast-Pace-Action ist hier sicherlich nicht im Mittelpunkt.
    Das Ganze ist mit etwa zwei Stunden Spielzeit sehr kurz, wer jedoch im Egoshooter-Bereich was Neues für seine Xbox One sucht, wird hier sicherlich fündig. (raf)
    8 min
  • «Quantum Break» - Filmreifes Action Abenteuer mit coolem Zeitfeature
    «Quantum Break» will eine Brücke zwischen Videospielen und Action-Serien bauen, dies gelingt auf vielen Ebenen. Die Geschichte ist spannend und als Spieler will man erfahren, wie es weitergeht. Nach jedem Akt folgt die TV-Serie. Diese ist auf hohem Niveau auch dank bekannter Serienstars.
    Im Spiel glänzt insbesondere die filmische Inszenierung. Der Zeitriss und Nullzustand lassen Euch in eine andere Dimension eintauchen.
    Die Gegner sind dagegen nicht sehr individuell, gleichen sich (zu) oft und bei den vielen Lese-Dokumenten braucht man Zeit und Musse.
    Alles in allem klappt jedoch die Kombination aus Spiel und TV-Serienfilm sehr gut und öffnet so neue Wege der Videospielpräsentation. (raf)
    10 min
  • «Uncharted 4: A Thief’s End» - das grafisch schönste Abenteuer aller Zeiten, das auch spielerisch überzeugt
    Die «Uncharted»-Entwickler Naughty Dog haben es schlicht drauf. «Uncharted 4» übertrifft die hohen Erwartungen der «Gamester.tv»-Redaktion. Was hier grafisch und spielerisch abgefeuert wird ist ein cineastisches Meisterwerk und lässt selbst grosse Actionfilme zu Statisten verkommen.
    Die Action- und Rätsel durchtränkte Geschichte wird in über 20 Kapiteln erzählt - dabei gehen Abenteurer Nathan Drake und sein Bruder Sam auf eine weltumspannende Suche nach dem mysteriösen Artefakt des Piraten Henry Avery.
    Dies wird in einer nie dagewesenen grafischen Pracht erlebt. Zudem sorgen auch die hochgradig professionelle Mimik der Protagonisten und die spannend erzählte Geschichte für ein komplettes Eintauchen in das Geschehen.
    Auch Seriennovizen kommen dank der geschickten Erzählweise problemlos ins Spiel und freuen sich über ausgeklügelte Rätsel und spannende Schiesseinlagen - diese kommen merklich weniger vor als etwa bei dem direkten Vorgänger.
    Wer das knapp 15 Stunden dauernde Abenteuer erfolgreich absolviert hat, muss sich nicht grämen. Es wartet ein stark erweiterter Multiplayer-Modus, der beim Erscheinungszeitpunkt mit drei Modis und 8 Maps aufwartet. Waffen und Extras könnt Ihr freischalten, optische Veränderungen auch via Mictrotransaction tätigen. Der kommende DLC soll zudem kostenlos sein.
    Kurzum: Ein spielerisch und insbesondere grafischer Meilenstein in der Videospielgeschichte. (raf)
    brachiale, brutale Action, die sich spielerisch und optisch auf hohem Niveau festkrallt. (raf)
    24 min
  • «Doom» - blutiger, blitzschneller Shooter der alten Schule
    1993 erschien der erste «Doom»-Titel und setzte neue visuelle Massstäbe dank der eigens entwickelten «Doom»-Engine. Auch die neuste Inkarnation setzt auf eine eigene Engine, die «idTech 6». Diese überzeugt mit blitzschneller Action, auf PS4 und Xbox One läuft der blutdurchtränkte Ego-Shooter in 1080p und 60 FPS.
    Neben den technischen Vorzügen freuen sich Serienkenner auf rasante Action, die in der fetzigen Kampagne ausgelebt werden kann (marschiert von einem Areal zum nächsten und löscht alle Dämonen und Monster aus) oder dem Multiplayer-Kernstück.
    Spielerisch bremsen lediglich die neuen, erbarmungslosen Nahkampfkills die Action für einen kurzen Moment, ansonsten gibt es für den Spieler kaum Pausen - die Action ist schlicht überall.
    Die zahlreichen Waffen lassen sich modifizieren und dank speziellen Items könnt Ihr Euren Dämonenbekämpfer auch aufrüsten.
    Im Multiplayer (6 versus 6) warten zahlreiche Modi auf Euch wie etwa «Clan Arena» (TeamDeathmatch ohne Respawn) oder der «Kriegspfad» (Variante von «King of the Hill», Spielzone wandert).
    Das klassische «Doom»-Gameplay gepaart mit den genannten Neuerungen sorgt somit für brachiale, brutale Action, die sich spielerisch und optisch auf hohem Niveau festkrallt. (raf)
    10 min
  • «Dirt Rally» - Rennspiel ohne Schnörkel
    In «Dirty Rally» zählt nur der Fahrspass. Alles Drumherum um den Rallysport hat Codemasters gnadenlos ignoriert. Die 40 historischen Rally-Boliden lassen sich zwar upgraden, andere Schnörkeleien gibt es aber nicht.
    Auch in Sachen Fahrverhalten sucht ihr Hilfen oder Zeitzurückspulenfunktionen nach einem Unfall vergebens. Hier kommen somit Rally-Puristen zum Zuge. Schraubt an Eurem Gefährt rum, repariert das Nötigste und saust dann über die meist schmutzigen Strassen.
    Der Schwierigkeitsgrad lässt dabei Profis frohlocken, Anfänger sollten sich auf lange Trainingsfahrten einstellen. Die eigene Rally lässt sich aktuell nur via Webseite erstellen, was wirklich ein schlechter Zug ist um Klicks zu generieren.
    Trotzdem: Wer ein knallhartes Rallygame sucht, das sich ernst nimmt, ist bei «Dirt Rally» richtig. (raf)
    12 min
  • «Alienation» - Zwei-Stick-Action mit Rollenspielelementen
    Was für ein Kracher von Housemarque! In diesem Action-Rollenspielfeuerwerk heizt Ihr mächtigen Alienhorden mit Fernkampf, Nahkampf und taktischen Scharmützeln ein. Dabei erinnert das Game mit seinem vielseitigen Aufrüstungssystem mächtig an Diablo - ein echter Pluspunkt.
    Auch die präzise Steuerung, die formidable Präsentation und die grossen Areale sorgen für Furore. Alleine seid ihr jedoch der Alienbrut hoffnungslos unterlegen, sorgt also dafür, dass ihr mindestens einen Sternenkrieger an eurer Seite habt.
    Kurzum: Eine brachiale Actionschlacht, die euch spielerisch umhaut. (raf)
    13 min

About Gamester spielt

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Seit 2007 präsentieren wir Euch mit "Games to watch" eine TV-Sendung rund um Videospiele. Die Spiele wurden dabei ausführlich im Testlabor gespielt und dann von der ganzen Redaktion bewertet. Diese Art der Präsentation ist nun passé. Denn nun rücken die Zuschauer noch näher ans redaktionelle Geschehen und die Games stehen noch mehr im Fokus.