Gamester spielt

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By gamester.tvVideo Games
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Gamester spielt episodes

  • «Lego Star Wars - das Erwachen der Macht» - Humorige, kinderfreundliche Klötzchenschlacht
    Wow, dieses Lego-Game macht dank stimmiger «Star Wars»-Atmosphäre, wundervoller Klötzchenoptik, sehr abwechslungsreichem Gameplay, kniffligen Rätsel und Ad-Hoc-Koop-Modus (wieder) richtig Spass.
    Selbst Spieler, die sich an den zahlreichen Lego-Games mit ähnlicher Formel satt gespielt haben, freuen sich über einige Neuerungen wie Deckungsshooter-Passagen sowie - selbstredend - Raumschiffschlachten.
    Nach dem Prolog mit dem Kampf in Endor sowie dem Ende des sechsten «Star Wars»-Films (Chronologisch) geht es nahtlos in die Story von «Das Erwachen der Macht»- Fans freuen sich auf die toll eingefangene Atmosphäre, viele Gimmicks und den - teils infantilen - jedoch stets passenden Humor, der durchaus auf sehr hohem Niveau ist und für viele Lacher sorgt bei Gross und Klein - insbesondere, wenn man die vielen Insidergags erkennt.
    Auch das Aufbauen, Rätseln, Ballern und Springen ist meist einfach und macht einfach Spass. Lediglich der Nahkampf ist bei anderen Lego-Games besser gelöst worden. Alles in allem gefällt dieses Lego-Abenteuer aber in hohem Masse und Sammler erhöhen die Spieldauer dank den eingesammelten Legosteinen - die zahlreiche Collectibles, Levels, Missionen und Charaktere freischalten - immens. (raf)
    11 min
  • «Dino Dini's Kick Off Revival» - Grottenkick auch mit Nostalgiebrille
    Okay, die Gamester.tv-Redaktion besteht aus zwei riesigen «Sensible Soccer»-Fans, «Kick Off» landete bei uns schon anno 1989 nur selten im Floppy-Disk. Höher eingestuft waren unter anderem «International Soccer», «Formation Soccer», «Microprose Soccer», viele Arcade-Kicks wie «Hat-Trick Hero» und eben - ganz oben - «Sensible Soccer».
    «Kick Off» hatte damals aber zumindest einen gewissen Flow, war sehr schnell und forderte Euch heraus. Das Revival hat nur die EM-Teams (keine Originalnamen, viele Spieler, die den EM-Cut nicht schafften, sind hier dabei) zur Auswahl, jedoch ohne Bewertungen. Im Übungsmodus werden die wenigen Finessen der Steuerung nicht erklärt, zumindest könnt Ihr Euch wahlweise online oder offline gegen einen menschlichen Gegner messen.
    Spielerisch ist der Kick aber maximal in der 4. Liga angesiedelt. Die Spieler wuseln lustlos umher, die Stadionatmosphäre ist gleich Null und der Schiedsrichter hat die gelben/roten Karten zu Hause vergessen. Selbst die Ballphysik ist unterirdisch, lediglich die Monstergrätschen sind originalgetreu übernommen und hinterlassen Bremsspuren über dem ganzen Spielfeld. Kurzum: Selbst der virtuelle Rasenpfleger flucht über die «Dino Dini's Kick Off»-Fussballer. (raf)
    9 min
  • «One Piece: Burning Blood» dynamischer Prügelspass mit einer horrenden Anzahl von Charakteren des Anime-Manga-Hits
    «One Piece» ist eine der grössten Erfolgsstorys im Anime-Manga-Universum. Zurecht: Der Piratencaptain Monkey D. Ruffy (oder "Luffy" wie er im Original heisst) und seine Crew erleben ein derart abgefahrenes Abenteuer, dass man sich kaum noch lösen will. Insbesondere auch wegen den unzähligen schrägen Vasallen, die sich der Crew in den Weg stellen.
    Und beim neuen Prügel-Game im «One Piece»-Universum ist dies nicht anders. Das Ganze startet gleich furios, indem ihr gegen Crocodile antreten müsst. Ihr erlernt so langsam das tiefgründige Kampfsystem kennen. Jeder Kämpfer verfügt über ein grosses Repertoire an Schlägen, kann Haki, Logia oder Teufelsfruchtfähigkeiten verwenden - Serienfans frohlocken ob der riesigen Anzahl an bekannten Moves und der tollen grafischen Umsetzung.
    Besonders toll kommen so die Transformationen und Spezialattacken der Charaktere zur Geltung - ihr spielt quasi den Manga-Anime live! Das ist für Fans ein riesiger Spass und auch Prügelfans, die sich nicht mit der Serie auskennen, freuen sich über die Vielfalt der Charaktere, die unterschiedlichen Kampfvarianten und die vielen Spielmodi, die für Langzeitmotivation sorgen. (raf)
    7 min
  • «Mighty No. 9» - wie «Mega Man», nur schlechter
    «Mega Man»-Erfinder Keiji Inafune lässt auf die Spieler endlich den neuen Roboter «Mighty No. 9» los. Lange genug hat's gedauert. Und wieso man für ein solches Spiel derart oft Verschiebungen anbringen muss, ist schwer nachzuvollziehen.
    Der spirituelle Nachfolger von «Mega Man» spielt sich stark wie die Erstlinge von Capcoms Erfolgsserie. Euer Protagonist hüpft gleichermassen behäbig, kann jedoch noch neu in die Gegner dashen und sie so rascher eliminieren als mit der Standardwaffe. Ansonsten ist «Mighty No. 9» jedoch in jedem Belangen schwächer als das grosse Vorbild. Das Leveldesign ist selten überraschend, oftmals unfair, die Sprachausgabe und die technische Umsetzung ist ebenfalls eher mau.
    Wieso kann man trotzdem Spass mit dem Game haben? Nun, alles in allem macht der Spielablauf Laune, nach dem Introlevel warten acht weitere Abschnitte, die frei wählbar sind, auf den Spieler. Nostalgiker freuen sich dann jeweils auf die Bosse - hier die «Mighty»-Einheit - die am Levelende auf Euch wartet. Das Ganze ist einfach nicht auf dem Niveau der besten «Mega Man»-Episoden, aber für Serienfans dennoch ein nettes Action-Hüpfspiel. (raf)
    9 min
  • «Mirror's Edge Catalyst» - Intensiver Kletterparcour mit spielerischer Tiefe
    Der Vorgänger wurde von der Fachpresse geliebt, von den Gamern verpönt, respektive an der Ladentheke links liegen gelassen. Ob dem Nachfolger das gleiche Schicksal blüht?
    Auf jeden Fall ist «Mirror's Edge Catalyst» eine hervorragende Steigerung des Erstlings. Die Grafik wurde ordentlich hochgeschraubt und lässt Euch in das Geschehen eintauchen. Die neue spielerische Freiheit ist auch ein grosses Plus. Faith klettert, hangelt, rennt und springt - das bringt den Spieler ins Schwitzen - es ist eine intensive Begegnung auf den Dächern der riesigen Metropole.
    Zwar werdet Ihr teilweise aus dem Spielflow gerissen, da etwa die Gegner über sich stolpern oder zig Gegnerwellen das einmalige Spielprinzig bremsen. Doch die spannende Story und die zahlreichen unterschiedlichen Herausforderungen sorgen für packende Action.
    Kurzum: Ein Adrenalin geladenes Spielgefühl gepaart mit grossen Erkundungsmöglichkeiten in einem grafisch einmaligen Setting. (raf)
    13 min
  • «Trials of the Blood Dragon» - der Motocross Überhit im abgefahrenen Neon-Design und Ballerabschnitten
    Die «Trials»-Serie bekommt einen neuen Ableger. War «Fusion» schon richtig abgefahren, dreht «Blood Dragon» nochmals mächtig am «WTF»-Faktor. Mit Eurem Motorrad heizt Ihr über kuriose, sehr abgedrehte Strecken. Auch steigt Ihr in andere Gefährte, wie etwa ein alles zerstörendes Raupenfahrzeug.
    Besonders schräg sind die Abschnitte, in denen Ihr von den Vehikeln steigt und durch die 2D-Levels hüpft und ballert. Wobei hier klar zu sagen ist: Diese Abschnitte sind kaum fordernd und spielerisch schwach. Ihr wünscht Euch rasch wieder zurück auf Euren «Töff». Leider gibt es im Gegensatz zu anderen «Trials» Games keine «Töff»-Auswahl und insbesondere vermisse ich den unschlagbaren Mehrspielermodus der Vorgänger.
    Dennoch macht dieses abgedrehte Game Laune. Denn selbst in den Fahrzeug-Abschnitten wird teilweise geballert, das sorgt für Konfusion und somit für Action. Und die Fahrzeug-Levels sind wieder derart gut designt, dass man sich immer wieder verbessern will, insbesondere wenn man durch grafische Icons sieht, dass die eigenen Freunde besser unterwegs waren. (raf)
    10 min
  • «Lumo» - Rätselei mit Oldschool-Bonus dank isometrischer Optik
    Lumo ist ein raffiniertes Spiel. Es lockt mich nicht nur mit tollen Rätseln hinters Gamepad, sondern auch insbesondere wegen dem tollen isometrischen Grafikstil, der an viele Rätsel- und Abenteuergames der 80er erinnert. Die Räume, Abschnitte schweben dann auch stilecht in der Luft.
    Das inspirierende Puzzle-Adventure hat eines auf jeden Fall erreicht - ein Tod geglaubtes Genre wieder aufleben zu lassen, das ist doch schon einmal eine Leistung.
    Doch der Grafikstil sorgt insbesondere bei Spielern, die diese Perspektive nicht kennen, für Frust - zig Male stürzt Euer putziger Held in den Tod und man fühlt sich von der Perspektive betrogen. Wer aber wie ich insbesondere Games wie etwa «Snake Rattle 'n' Roll» liebte, kommt hier zum Zuge, insbesondere auch deshalb, weil das Game nach kurzer Eingewöhnungsphase stark im Schwierigkeitsgrad ansteigt. (raf)
    8 min
  • «Arcade Archives Gradius & Salamander» - Ballern bis die Daumen glühen
    HAMSTER Corporation hat sich mit der «Arcade Archives»-Reihe einige Spielhallenklassiker geschnappt. Wir testen zwei Ballerklassiker von Konami.
    «Gradius» revolutionierte horizontale Weltraumshooter mit einem durchdachten Auflevel-System. Schnappt Euch rote Orbs und upgradet Euer Raumschiff nach Eurem Gusto auf. Geschwindigkeit, kleine Helfer, Laser und mehr lassen sich so anpassen. Zudem überzeugte der Ballerspass mit imposanter Optik und tollem Leveldesign, besonders in Erinnerung bleibt Level 3 mit den riesigen Moai-Statuen.
    «Salamander» («Life Force») ist ein Spin-Off von «Gradius» und vereinfachte das Leve-Up-System (Ihr könnt nicht mehr frei wählen). Zudem könnt Ihr hier zu zweit die Levels von fiesen Gegnern säubern. Ausserdem scrollen die sechs Levels entweder horizontal oder vertikal.
    Beide Games sind Einzeln erhältlich, Nostalgiker, Spieler mit harten Nerven und Freude an klassischen Scrolling-Shootern geniessen die tolle Emulation mit zahlreichen spielerischen und grafischen Extras. (raf)
    9 min
  • «Dead Island - Definitive Collection» - craftiger, blutiger Inselzombiezauber
    Techland lässt blutrünstige Zombies in Bikini- und Badehosen erneut auf Euch los. Dabei umfasst die Collection «Dead Island», «Dead Island Riptide» sowie alle DLCs und Extramodi wie der inoffizielle PC-Mod «One Punch»-Modus. Neu hinzugekommen ist der Brawler «Dead Island Retro Revenge» der Euch mit seinem Grafikstil direkt in die Spielhallen der 90er katapultiert. Spielerisch ist es jedoch ein Endlosrunner. Mit einem Leben versucht Ihr mit verschiedenen Angriffen, Superattacken oder Magie die Gegner in Stücke zu hauen, während Eure Figur auf verschiedenen Bahnen, die Ihr taktisch wählen könnt, rennt.
    Dank der Nextgen-Engine sehen «Dead Island» und «Dead Island Riptide» deutlich besser aus, ruckeln weniger. Besonders sieht man dies an dem neuen Belechtungssystem, dass das sonnige Tropensetting ins rechte Licht setzt. Wären die Zombies nicht da, ich würde sofort dort Urlaub machen. Auch die Protagonisten und Gegner sehen lebensnaher aus, die Lippensynchronität ist jedoch noch nicht gegeben.
    Das Spielgefühl ist bei diesem Titel, wenn man das Setting mag, immer noch Spitzenklasse. Das Crafting-System ist tiefgreifend, das Aufleveln nun durch beide Games gleichförmig möglich. Klar hat das Game in Punkto Steuerung und Story seine Macken. Dennoch: Eine derart offene Welt mit so einer Unmenge an Aufträgen locken immer wieder in dieses Zombiesetting, das ich als Fan des alten Lucio Fulci Films «Zombi 2» als perfekt empfinde (raf)
    10 min
  • «Downwell» - vertikaler Shooter mit vielen Retro-Anleihen
    Neugierig schaut sich Euer Protagonist den Brunnen im Park an und entschliesst sich hinunter zu steigen - was hier passiert? Sein grösstes Abenteuer!
    Der endlos scheinende Brunnen ist von Monstern übersäht - die u.a. starke Ähnlichkeiten mit Game-Klassiker-Bösewichten haben - zum Beispiel erwarten Euch «Metroid» ähnliche Viecher. Da heisst es entweder ballern was das Zeug hält oder einfach auf die Vasallen springen. Daneben gilt es zig Schätze einzusammeln damit Ihr Euer Abenteuer mit besseres Ausrüstung weiter verfolgen könnt.
    Der Ursprung des Games ist auf Handy-Plattformen zu finden. Deshalb eignet sich das Spiel auch auf PS4 ideal für kleine Game-Happen zwischendurch. (raf)
    6 min

About Gamester spielt

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Seit 2007 präsentieren wir Euch mit "Games to watch" eine TV-Sendung rund um Videospiele. Die Spiele wurden dabei ausführlich im Testlabor gespielt und dann von der ganzen Redaktion bewertet. Diese Art der Präsentation ist nun passé. Denn nun rücken die Zuschauer noch näher ans redaktionelle Geschehen und die Games stehen noch mehr im Fokus.