Gamester spielt

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Gamester spielt episodes

  • «WipEout Omega Collection» - drei futuristische Raser in einem
    «WipEout 2048», «WipEout HD» und «WipEout HD Fury» in einem. Anti-Gravitationsrennen im Monsterpack: 26 Strecken (auch gespiegelt) lassen sich mit 46 Raumgleiter abfahren. Ausserdem gibt es krachende bekannten Technosound und neue Musikstücke.
    Die Spiele lassen sich dabei in einem Menü anwählen. Und ja, wunderbar, es gibt auch - Serien typisch - einen Splitscreen-Modus (horizontal und vertikal). Online könnt Ihr sogar sieben Gegner herausfordern.
    DieRaserei kommt dabei technisch stark daher. In 4K, HDR und - ganz wichtig - 60fps! Technisch und Sound technisch ist dies richtig stark.
    Spielerisch gibt es Rennevents, Zonenevents, Battles und Zeitrennen. Besonders gut ist auch der günstige Preis von knapp über 45 Schweizer Franken.
    Alles in allem empfehlenswert für Neulinge - die aber mit dem hohen Schwierigkeitsgrad klarkommen müssen - und Serienkenner. (raf)
    9 min
  • «Tekken 7» - Prügelspass wie damals
    Der Titel sagt es schon, «Tekken 7» macht Laune - insbesondere für Serienkenner. Wenn man jedoch die Prügel-Nostalgiebrille wegnimmt, kann «Tekken 7» mit dem stets weiterentwickelten Tophitter «Injustice 2» bezüglich Spieltiefe, Spielinhalten und freispielbaren Elementen nicht ganz mithalten.
    Insbesondere die Story ist lahm und maximal absurd. Wer jedoch die Endsequenzen der alten «Tekken» freischaltet merkt rasch, dass das Absurde zur Grundessenz gehört.
    Doch genug der negativen Punkte. Denn «Tekken 7» hat dennoch viel zu bieten. Die über 30 Charaktere sind sehr vielseitig und die Steuerung ist super flüssig und die Kombo-Varianten umfangreich (am Boden liegende Gegner können Serien typisch noch weiter geschlagen werden).
    Die Animationen gefallen auch und es gibt wenige Zweispieler-Prügler, die so schnell aufgenommen werden können und an einer Party für Laune sorgen. (raf)
    17 min
  • «ARMS»: Kreativer Prügler mit witzigen Zusatzmodi
    Nintendo versorgt die Switch mit neuem Gamefutter. Und dies gleich mit einer neuen IP. «ARMS» ist dabei eine Mischung aus Nintendos Boxklassiker «Punch-Out!!» und der Trickfilmserie «Inspector Gadget».
    Eure Helden boxen somit mit dehnbaren Armen. Die Boxhandschuhe sind dabei vielseitig wählbar und lassen so taktisch viele Möglichkeiten. Ein Riesenhandschuh ist behäbiger als ein Vogel, jedoch auch deutlich durchschlagskräftiger. Hört sich schräg an, Nintendo zieht dies auch bei den zehn Charakteren (der erste kostenlose Charakter folgt im Juli) durch. Diese sind super witzig, schräg und sehr vielseitig - man sieht, dass Nintendo E-Sport-Ambitionen hat, die durchaus erfüllbar sind.
    Denn «Arms» bietet einerseits einen schnellen Einstieg aber richtig viel Tiefgang dank Break-, Konterschlägen, guten Deckungsmöglichkeiten und Schlagvielfalt.
    Für Solisten bieten zehn Schwierigkeitsstufen viel Abwechslung, eine tiefgründige Story fehlt hingegen leider.
    Die Steuerung ist via JoyCons «normal» oder via «Motion Control» möglich, auch der Pro Controller wird unterstützt.
    Offline könnt Ihr Teamfights mit bis zu vier Spielern veranstalten. Schräger wird es bei «Hoops» - ihr versucht mittels guten Trefferkombinationen den Gegner in einen Basketballkorb zu werfen. Im «V-Ball»-Modi drescht Ihr einen grossen Ball übers Netz, sehr gefällig. In «Skill Shoot» hämmert ihr Punkteziele nieder und in «1-on-100» bekämpft Ihr - logisch - eine Hundertschar Gegnern.
    Online gibt es Party-Kämpfe bis zwölf Spieler in der Lobby und auch Ranked-Matches.
    Alles in allem hat Nintendo hier eine tolle neue IP erfunden, die Switch-Besitzer mit Faible zu Prügelspielen gerne in die Kampfarenen treten lässt. (raf)
    13 min
  • «Apple TV» - die besten Games im Juni 2017
    Apple TV lanciert stets neues Gamefutter - vieles davon kann zwar bereits auf dem iPhone und iPad-Devices gespielt werden - doch dies spielt, wenn die Games eine derart gute Qualität aufweisen - keine Rolle.
    Insbesondere ist immer noch einzigartig gut: Wer die Games - auch wenn diese für Apple TV noch erweitert und angepasst werden - bereits auf anderen Geräten besitzt, erhält die Apple TV Varianten umsonst - vorbildlich. Hoffentlich zieht Nintendo mit dem Virtual Console Lauch vor die Switch auch so konsequent nach!
    Nun aber zu unseren aktuellen Highlights:
    «Zen Pinball» ist Apple TV nun auch angekommen - wie nun somit auf allen gängigen Spielplattformen (ausser Nintendos Switch). Die Flippersimulation ist die Beste seiner Art. Insbesondere die kreativen Tische (die nicht Kopien echter Maschinen sind) sorgen für viel Spielspass. Auch die diversen Einstellungsmöglichkeiten, Blickwinkel, und Ballphysik passen. Kurzum: Ein Topgame für Apple TV.
    «Trials Frontier»: Diese «Trials»-Variante wird auch mehrheitlich auf dem Motorbike bestritten - über waghalsige Strecken rast Ihr via simpler Steuerung, die jedoch Profis in allen Belangen ausreizen können um Hundertstelsekunden herauszukitzeln. Anders als bei den Konsolenversion müsst Ihr hier immer genügend Sprit haben, sprich gut fahren oder zahlen. Spassig und grafisch dank dem schönen Comic-Look durchaus ansprechend.
    Abgeschlossen wird mit einem Kuriosum «The Incident TV» gefällt mit seiner schmucken 16-Bit-Pixeloptik. Das Spielprinzip ist jedoch schräg und einzigartig: Ihr kämpft gegen bis zu drei Mitspieler darum, zuerst oben anzukommen. Vom Himmel herab fallen dabei Sofas, Klaviere und andere Objekte. Der Kampf ist bizarr und witzig, die Steuerung passt wie die Faust aufs Auge. (raf)
    13 min
  • «NBA Playgrounds» - Arcade-Basketball mit krachenden Dunks und offizieller Lizenz
    Endlich wieder ein arcade lastiges Basketballspiel! Die «Gamester.tv»-Redaktion kriegt davon nicht genug. Insbesondere, wenn die Paten ganz klar erkennbar sind - namentlich «NBA Jam» und «Street Hoops» - beides Arcade- und Konsolenklassiker.
    Nun aber zurück zum aktuellen Basketballgame «NBA Playgrounds». Dieses bietet sagenhafte 250 aktuelle und ehemalige NBA-Profis, hat die offizielle Lizenz, sprich die Spieler sind auch in ihren 30 offiziellen Teams.
    Dabei müssen die Akteure via Kartenpaket freigeschaltet werden - es gibt jedoch - jawohl - keinerlei Microtransaktionen - löblich.
    Ihr spielt mit zwei Spielern - wahlweise mit einem Mitspieler oder CPU - den ihr aber stets übernehmen könnt.
    Die zahlreichen Tricks funktionieren einwandfrei, das Schiessen, insbesondere Lay-Ups und Würfe aus der 3er-Zone sind nicht leicht zu handeln und brauchen Einarbeitungszeit - das Timing scheint zuerst etwas «off», ist jedoch je nach Spieler dezent anders. Und seitliche Sprünge in der Luft gelingen - im Gegensatz zu «NBA Jam» nahezu nie.
    Die Dunks sind hingegen auch spektakulär, wenn Ihr den Power-Balken via guter Verteidigung oder erfolgreichen Offensivaktionen füllt (aus «Street Hoops» entliehen), geht es krachig zu. Ihr erhaltet Extras wie permanenten Turbospeed für eine gewisse Zeit oder einen Superschuss, der den Ball von überall versenkt.
    Auch erhaltet Ihr zum Beispiel beim ersten Punkt 3 Punkte, egal wo Ihr schiesst.
    On- und Offline funktioniert tadellos, auf der Switch fehlt der Onlinemodus noch, wird kostenlos nachgeliefert.
    Insgesamt kommt «NBA Playgrounds» spielerisch - und insbesondere Kommentator («NBA Jam») und Musikuntermalung («Street Hoops» - nicht ganz an die Klassiker heran, ist jedoch ein äusserst cooler und guter Zeitvertreib, den sich Arcade-Sportfans unbedenklich holen können. (raf)
    10 min
  • «Injustice 2» - fantastisches Beat’em-Up mit toller Story und grossartigem Fan-Service
    Netherrealm Studios überzeugt mit dem zweiten Super- und Antihelden-Prügeler aus dem DC-Universum in allen Belangen.
    Sei es grafisch - die Charaktere sind fantastisch animiert, die Hintergründe richtig comichaft inszeniert und vielseitig, sei es spielerisch - das Combosystem ist tiefgründig, die Charaktere sind sogar auflevelbar, sei es punkto Story - die Kampagne ist spannend erzählt.
    Doch bei diesen Punkten hört es noch nicht auf. Insbesondere die Charakter-Auswahl ist gigantisch (über 30 - mehr folgen) und sehr abwechslungsreich.
    Von den grossen DC-Bekannten wie «Batman», «Superman», «Wonder Women», «Darkseid» und «Bane» bis hin zu «Swamp Thing», «Cheetah» sowie «Scarecrow» findet jeder etwas für seinen Geschmack. Was besonders Spass macht - die zahlreichen Kostüme, Anpassungen, Erweiterungen - hier fühlen sich Kenner der Materie ernst genommen und können sich kreativ austoben.
    Egal ob Online oder Solo - wenig Prügelspiele bieten so viel für Solisten oder Turnierspieler. Und der Gesamtinhalt ist schlicht gewaltig - und gut. Kurzum: Prügel- und DC-Enthusiasten finden hier ihr spielerisches Paradies. (raf)
    10 min
  • «Prey» - Fantastische Action mit frischem Leveldesign und packender Story
    Prey spielt in einer alternativen Zeit, in der US-Präsident John F. Kennedy das auf ihn ausgeübte Attentat im Jahr 1963 überlebt hat. Das Raumfahrtprogramm wird ausgebaut, was diverse Alienspezies anlockt. Was sich schon spannend liest, wird im Spiel noch massiv vertieft, toll erzählt und weitergestrickt.
    «Prey» ist dabei spielerisch ein Ego-Shooter mit Rollenspiel- und vielen Schleich-Elementen. Als männlicher oder weiblicher Protagonist trefft Ihr viele Entscheidungen, welche die Geschichte beeinflussen. Dabei ist der ausgefallene Tech-Tree und das Waffenarsenal hervorzuheben.
    Die Gegnerschar ist vielseitig und eklig, das Ambiente in der Raumstation - die als offene Welt präsentiert wird - ist einnehmend.
    Das Gameplay ist eine Mischung aus der "Dishonored"-Reihe, "System Shock" und "BioShock".
    Besonders aber die Spielmechanik ist den genannten Titeln ebenbürtig bis überlegen. Sensationelle Veränderungen in der Spielzeit - die etwa 25-35 Stunden beträgt - sorgen für Erstaunen.
    Das Spielerlebnis wird durch die grafisch wunderbare Gestaltung nochmals gesteigert - ein überraschend starkes Sci-Fi-Abenteuer in jeglicher Hinsicht. (raf)
    17 min
  • «Puyo Puyo Tetris» - zwei Knobelklassiker sensationell gepaart
    «Tetris» ist nicht nur Puzzlefans ein Begriff - die Symbiose zwischen Nintendos erstem Handheld - dem Game Boy und Tetris war spielerisch top und kommerziell hyper erfolgreich.
    «Puyo Puyo» spielt da nicht auf der gleichen Liga - zumindest nicht in der Bekanntheitsskala. Dabei sind die herunterfallenden Puyos doch so putzig! Diese kommen meist im Doppelpack vom Knobelhimmel herunter und müssten farbig kongruent gestapelt werden - Kettenreaktionen sind bei Profis vorprogrammiert!
    Beide Games nun in einem vereint zu sehen ist für mich als Knobelfreund ein wahrer Genuss.
    Besonders hervorragend das «Sonic Team» (Entwickler) es gemeistert, dass beide Spielvarianten durch etliche Einstellungsmöglichkeiten stets fair sind. Und durch die multiplen Spielmodi findet jeder etwas nach seinem Geschmack - wer «nur» Tetris spielen mag, kann dies. Wer lieber «Puyo Puyo» stapelt, ebenso. Besonders sind jedoch die fusionierten Varianten wie etwa «Fusion» - Puyos und Tetriminos fallen ins gleiche Puzzlefeld oder «Swap» - die Spieler müssen beide Games meistern, auch gemischte Ketten können aufgelöst werden.
    Der Mehrspieler-Modus - bis zu vier Spieler gegeneinander ist dabei die Krönung. Hier gibt es herrlich Duelle für blitzschnelle Geister.
    Das Game ist in Europa für die PS4 und Switch erhältlich - die PS4-Variante ist günstiger, die Switch-Version hingegen nicht auf reine stationäre Duelle beschränkt. (raf)
    13 min
  • «Sniper Ghost Warrior 3» - inkonsistente Sniper-Action in Openworld
    Protagonist Marine Captain Jonathan "Jon" North kämpft beim Release insbesondere mit den zahlreichen kleinen Bugs. CI Games patchen jedoch was das Zeug hält und sind bekannt dafür, dass sie Content und Patches regelmässig nachliefern (wie etwa den wünschenswerten Multiplayer-Modus).
    Auch die äusserst langen Ladezeiten und die eher maue KI sorgen für Ärger. Wen diese negativen Hürden jedoch nicht stören (auch hinsichtlich kommender Patches), erhält ein grundsolides Sniper-Game mit 26 Missionen verteilt auf vier Akten. Zudem eröffnen sich 16 Nebenmissionen und viele Mini-Mini-Missionen gibt’s zu entdecken.
    Das Ganze ist auf drei Maps in einer offenen Spielwelt verteilt.
    Das Waffenarsenal besteht aus 14 Snipergewehren, 10 davon werden via Missionen freigeschaltet, vier müsst Ihr finden. Auch zahlreiche Collectables sind in der Welt verteilt.
    Zudem sind zehn Zweitwaffen vorhanden wie Maschinengewehr und Bogen.
    Das Item des Jahres 2017 wird aber wohl die Drohne werden - auch hier kann das Fluggerät erweitert werden.
    Das Levelsystem ist aufgeteilt in Ghost, Sniper und Warrior. Das Spiel lässt Euch in der taktischen Gestaltung somit viele Freiheiten
    Auf der technischen Seite gefällt die Optik dank Cryengine, die jedoch die Konsole fordert - seit dem letzten Patch laufen die 30 FPS jedoch relativ stabil.
    Der Season Pass ist schliesslich gleich dabei, kommendes Spielfutter wird somit Euren Geldbeutel nicht belasten. (raf)
    18 min
  • «Disc Jam» - so unterhaltsam war Pong schon lange nicht mehr
    Im Februar Jahre 1994 veröffentlichte Data East in den Spielhallen «Windjammers». Das Spielprinzip ähnelte dem von Pong. Die Ansicht war Top Down und als Spielgerät diente ein Frisbee. Mehr als dreizehn Jahre später erscheint von High Horse Entertainment das Spiel «Disc Jam». Die Grundidee des Spiels blieb dieselbe nur wurde die Optik in die 3D Welt transformiert.
    Die Regeln sind schnell erklärt. Berührt die Disc euren Boden oder eure Rückwand gewinnt der Gegner die Punkte. Jeder Discwechsel über das Netz lässt die zu gewinnenden Punkte ansteigen. Der Spieler der zuerst 50 Punkte hat gewinnt das Match.
    Die Banden geben der Disc den nötigen Drive. Meist gilt das Reflexionsgesetz aber nicht immer, Geschickte Bewegungen mit dem Joystick vor dem Wurf lassen Supermoves zu oder geben der Disc einen speziellen Drall. Timing und gutes Stellungsspiel ist das A und O in «Disc Jam».
    Wie im Tennis gibt es Eins gegen Eins und das Doppel. Lokal dürfen somit bis zu vier Spieler gleichzeitig ran. Online maximal zu zweit pro Konsole. Das Tutorial und die klassisch Singleplayer Matches geben einem genug Möglichkeiten zum Trainieren bevor es dann Online los geht. Einen Liga Modus sucht man vergebens. Das Online-Matchmaking funktioniert gut und die Online Partien sind sehr stabil.
    Schwächen sehen wir im Umfang des Spiels. Aktuell gibt es nur eine Spielarena und drei Charaktere. Bedenkt man, dass nur gerade zwei Entwickler hinter «Disc Jam» stehen, dann lässt sich dieser Umstand verkraften. Immerhin lassen sich die drei Charaktere optisch etwas Individualisieren. In jedem Match sammelt der Spieler Punkte, die er später an einem virtuellen einarmiger Bandit verprassen darf. Die Slot Machine spuckt dann jeweils optische Extras aus.
    Bis Ende März 2017 gabs «Disc Jam» kostenlos via PlayStation Plus. Mittlerweile kostet das Spiel 15.- für PC und PlayStation 4. Arcade Fans von Air Hockey oder einfach schnellen Spielen oder Leute die ein unterhaltsames Partyspiel suchen, sollten zugreifen. Ausserdem verkürzt es die Wartezeit auf das Ende 2017 erscheinende original Remake von «Windjammers» inkl Online Multiplayer Modus. Aber bis dahin hat man mit «Disc Jam» viel Spass.
    13 min

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Seit 2007 präsentieren wir Euch mit "Games to watch" eine TV-Sendung rund um Videospiele. Die Spiele wurden dabei ausführlich im Testlabor gespielt und dann von der ganzen Redaktion bewertet. Diese Art der Präsentation ist nun passé. Denn nun rücken die Zuschauer noch näher ans redaktionelle Geschehen und die Games stehen noch mehr im Fokus.