Gamester spielt

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Gamester spielt episodes

  • «Nintendo Switch» - Nintendos neuster Konsolenstreich angespielt
    Nintendo startet die «Switch»-Offensive. In diversen deutschen Städten lud der japanische Game- und Konsolenhersteller die Presse zum Anspielen an.
    Bei «1, 2, Switch!» tretet Ihr beim Kuhmelken, , Tischtennis, Westernduell oder anderen Minigames gegeneinander an. Hier kommt insbesondere der «HD Rumble» der «Joy Con»-Controller zum Zuge. So müsst Ihr etwa, indem Ihr den «Joy Con» vorsichtig bewegt, erkennen, wie viele Kugeln sich virtuell im Controller bewegen - witzig gemacht. Erscheint zum Konsolenrelease.
    Der am meisten besuchte Stand war «The Legend of Zelda: Breath of the Wild». Link erkundet die Wildnis von Hyrule in besonders charmanter Wasserfarben-Comic-Optik. Schon beim Anspielen ist klar, hier wartet eine riesige Welt - unter anderem gibt es mehr als 100 Prüfungsschreine zu entdecken. Das Ausrüsten von Gegenständen und Waffen klappt rasch und ist übersichtlich präsentiert, die Gegner erfordern taktisches Geschick. Auch die Funktion, dass man die Konsole als stationäres TV-Gerät oder Handheld benutzen kann, testeten wir hier ausführlich - dies klappte wunderbar, es wurde nur eine minimale Spielverzögerung erkannt. Der Toptitel zum Konsolenlaunch (erscheint auch für Nintendos Wii U).
    Ende April drückt Mario und seine Freunde/Feinde in «Mario Kart 8 Deluxe» wieder aufs Gaspedal. Das «Deluxe» steht für folgendes:
    8 Spieler im lokalen Modus
    Alle Strecken und Charaktere der Wii-U-Version
    Neue Charaktere wie König Buu Huu, Knockentrocken, Bowser Jr. und der Inkling-Junge und -Mädchen sind auch dabei
    Der Schlacht-Modus erhält unter anderem neue Modi wie die Ballonschlacht und neue Strekcne
    Neue Items aus alten Titeln wie die Supersprung-Feder
    Schlau-Steuerung für Anfänger
    Im Mai 2017 dürft Ihr Euch virtuell prügeln. Die Kämpfertruppe glänzt bei den 1 versus 1 Duellen mit ausfahrbaren Armen, Sprungkraft und Superschlägen. Mit den «Joy Con»-Controllern simuliert ihr beide Hände und könnt auch durch Drehen der Faust die Schläge krümmen. Hier zeigt sich klar, dass die Steuergeräte präzise sind und fuchteln unnötig ist.
    Im August 2017 kommt mit «Splatoon 2» der Nachfolger der super kreativen neuen Spielemarke von Nintendo. Neue Waffen, neue Modi, neue Levels warten auf Liebhaber von bunten Farbenschlachten. Mit der Nintendo-Switch-App für Smart-Geräte (eingeschränkte Version zum Spielstart erhältlich, Vollversion der App folgt per Ende Jahr) kann man via Voice-Chat miteinander kommunizieren.
    Apropos App: Es erscheint auch eine Parental Control App - hier können Eltern Alter-Restriktionen, Online-Funktionen, Spielzeiten, etc. einstellen - lobenswert!
    Daneben wurden auch Dritterhersteller-Games wie «Just Dance 2017», «Super Bomberman R», «Sonic Mania» und mehr gezeigt.
    Alles in allem freuen wir uns sehr über den neuen Konsolen-Release. Selbstverständlich gibt es dann einen ausführlichen Bericht zu den Starttiteln, technische Aspekte der Konsole und Online-Funktionen. (raf)
    23 min
  • «Apple TV» und «Apple Watch» - Top-Games Dezember: «Tiny Wings TV», «Tennis Champs Returns TV», «Ski Safari 2» und «QUEStiny»
    In dieser Ausgabe gibt es ein Apple Doppelfeature - wir stellen Euch die besten Games für Apple TV vor und haben auch die neue «Apple Watch Series 2» ausführlich getestet. Hier zuerst unsere Meinung zu Apples smarter Uhr.
    Die «Apple Watch Series 2» macht vieles besser als sein Vorgänger. Das integrierte GPS und wasserdicht bis 50 Meter sind insbesondere für Sportler die Hauptargumente. Gamer freuen sich über einen mächtigen Dual-Core Prozessor sowie das OLED Retina Display der 2. Generation. Dieses ist mit 1000 Nits (mehr als) zweimal heller als das Vorgänger-Display (450 Nits)- insbesondere bei Sonnenschein ein grosses Plus.
    Wie sieht es aber mit Games aus? «Trivia Crack» ist eine nette Rätselei, die nur in Kombination mit einem iPhone funktioniert. Nach dem Einloggen spielt Ihr gegen einen zufälligen menschlichen Gegner und versucht die gestellten Fragen innerhalb von 20 Sekunden richtig zu beantworten. Der Fragenkatalog ist dabei vielseitig: Von Geschichte, Geographie, Kunst, Sport, Unterhaltung bis hin zu Wirtschaft. Wenn das Glücksrad bei der Krone anhält, dann dürft Ihr die Kategorie bestimmen, ansonsten wird diese zufällig gewählt. Die nette Rätselei trumpft mit vielen, teils happigen Fragen auf. Auch die soziale Komponente auf dem iPhone gefällt durchaus und die zahlreichen Auswertungen erfreuen Statistik-Liebhaber.
    In «QUEStiny» helft Ihr dem forschen Goldschatzforscher Truhen mit güldenem Inhalt zu finden. Dabei müsst Ihr Euch den sicheren Weg einprägen, nach kurzer Zeit verwandeln sich quadratische Felder in Fragezeichen - falsch gedrückte Felder bedeuten unter anderem eine Begegnung mit einer giftigen Schlange und das jähe Ende des Abenteurers - kurzweilig und gut umgesetzte Idee.
    Auf Apple TV haben wir wieder reichlich Spiele gezockt und für Euch die besten Games herausgepickt. Ganz vorne ist dabei ein alter Bekannter - «Tiny Wings» - eines der beliebtesten und erfolgreichsten Games auf iOS-Devices. Und die TV-Variante macht mindestens genau so viel Spass.
    Einerseits gefällt die super knuffige Optik der etwas flügellahmen Vögel, andererseits ist die Steuerung simpel, jedoch unglaublich vielseitig einsetzbar. Kurzum: Anfänger kommen schnell rein, Profis verfeinern ihre Technik aber auch noch nach Wochen. Euer Ziel ist es den putzigen Protogonisten ins Ziel (zum Vogelnest) zu bringen, bevor die Sonne untergeht - dabei müsst Ihr auf einer hügeligen Umgebung Schwung holen und möglichst punktgenau den Absprung finden, damit das Vögelchen kurz fliegen kann - verleiht ihm Flügel, alleine oder auch im vielseitigen Mehrspielermodus - ein Muss für jeden Apple TV Besitzer mit minimalem Faible an intelligenten, spassigen und einzigartigen Games.
    Tennis- und Retrofreunde freuen sich derweil auf die TV-Adaption von «Tennis Champs Returns». Die Pixeltennisathleten sind kultig animiert, haben verschiedene Fertigkeiten und die Filzbälle werden auf diversen Unterlagen geschlagen - eine richtig gute Steuerung (Controller sind ein Muss) sorgt für tolle Ballwechsel, Duelle gegen menschliche Athleten machen am meisten Spass.
    Abgeschlossen wird das Ganze mit einer winterlichen Runde «Ski Safari 2». Es gibt zahlreiche Fahrunterlagen - das Ziel bleibt das Gleiche - lasst Euch nicht von der nahenden Lawine plattmachen - rasant, witzig und immer wieder für eine Runde gut. (raf)
    18 min
  • «Dead Rising 4» - Stille Nacht, tödliche Nacht
    An Weihnachten muss Frank West sich wieder mit unzähligen Zombies herumschlagen. Und man merkt dem ehemals passionierten Foto-Journalisten an, dass er genug hat von diesen fiesen Untoten - der einst witzige Held ist nun ein übelgelaunter Protagonist mit Sprüchen unter der Gürtellinie.
    Auch die Art des Spiels hat sich massiv verändert. Eine offene Welt wartet auf Euch, hier wurde aber doch viel Potential verschenkt, dennoch ist die Freiheit deutlich grösser als bei den Vorgängern.
    Zudem gibt es kein - für einige nerviges, für andere kultig-essentielles - Zeitlimit mehr. Ihr könnt ohne Sorgen Zombies metzeln.
    Wer sich mit diesen doch sehr einschneidigen Veränderungen anfreunden kann, bekommt, was er sucht:
    Dutzende kombinierbare Waffen und Fahrzeuge, Charakterentwicklung in vier Bereichen, ein Weihnachtssoundtrack, der die Splatterei wundervoll parodiert (passend dazu hat die neuerliche Zombieepidemie am «Black Friday» seinen Ursprung) und eine ideal erzählte B-Movie-Story.
    Technisch hingegen ist das Ganze schwach, das Spiel meist äusserst dunkel (Einstellungen an Beamern und TVs mussten wir deutlich hochschrauben) und das Fotografieren hat den Stellenwert verloren (dafür könnt Ihr Selfies machen und dabei dumme Grimassen schneiden).
    Der Mehrspielerpart hat auch eine spezielle Komponente - schade ist, dass man die Story nur als Solist durchspielen kann. Der Vierspieler-Koop-Modus ist vom originalen Infinity-Modus inspiriert und findet in einem Einkaufszentrum statt.
    Insgesamt hat Capcom viele grosse Veränderungen vorgenommen. Und wer die Vorgänger todernst nahm, respektive insbesondere die Zeitkomponente in Teil 1 und 2, der wird hier nicht glücklich.
    Wer aber offene Welten (mit Einschränkungen) mag, kreative Waffen- und Vehikelfeatures sucht und Horden von Zombies in weihnachtlicher Umgebung wegfetzen möchte, der findet hier sein spielerisches Geschenk. (raf)
    8 min
  • «Resident Evil 4-6» und testet «Gunnar»-Gamingbrillen
    In dieser Ausgabe von «Gamester spielt» nehmen Raphael und Thomas die Remakes von «Resident Evil 4», «Resident Evil 5» und «Resident Evil 6» für Xbox One, PC und PlayStation 4 besonders scharf unter die Lupe.
    Dies dank den «Gunnar»High-Tech Computer- und Gamingbrillen. Nach der Gamebesprechung könnt Ihr mehr von den Brillen in unserem Testbericht erfahren.
    Nun aber zu den Games: «Resident Evil 4» ist nicht der vierte, sondern der sechste Teil der gleichnamigen Serie. 2005 erschien das Game zuerst exklusiv für Nintendos GameCube und sorgte mit einer radikalen Neuausrichtung (viel mehr Action als die Vorgänger, anstatt klaustrophobischem Horror ging es hier um Überlebenshorror – sprich: Deutlich mehr Gegner, weniger Rätsel, eine neue Perspektive. Das Game hauchte der Serie neues Leben ein und war anno 2005 ein super Hit.
    Dies kann man heute nicht mehr sagen: zu hakelig ist die Steuerung, zu konfus das Geschehen – trotzdem: Für Fans, die damals schon viel Freude am Game hatten, ist die Neuauflage auch heute noch spielenswert.
    In «Resident Evil 5» kehrt Chris Redfiled zurück und wird von Sheva Alomar unterstützt.
    In «Resident Evil 6» hat Neo-Umbrella durch einen Terrorakt das bösartige C-Virus weltweit in Umlauf gebracht. Menschen verwandeln sich in Zombies und Mutanten.
    Mit in-Game-Geld konnte man in «Resident Evil 5» Waffen aufleveln, Munition kaufen und mehr. In «Resident Evil 6» ist das Levelsystem auf die Spieler bezogen und nicht auf Charaktere. Einige Skills können erst nach einmaligen Durchspielen gekauft werden.
    Online gibt es auch viel zu tun.
    Seit Teil 4 und dann verstärkt ab Teil 5 hat sich der Fokus von Horror hinüber zu Action verfrachtet. Dies gefiel alten Serienhasen nicht, dem Verkauf hat es nur teilweise geschadet. Der erste «Resident Evil»-Teil verkaufte sich knapp 8.5 Millionen Mal, der fünfte Teil sogar noch etwas mehr, beim sechsten Teil ging es dann doch deutlich nach unten mit knapp 5.2 Millionen verkauften Units.
    Und wer sich auf das Action vollgepackte neue Spielprinzip einstellt, der wird belohnt. In der Gamester.tv-Redaktion wurde auf jeden Fall mit den letzten Teilen sehr viele spassige Stunden verbracht und der fünfte und sechste Teil machen in der HD-Fassung eine gute Figur.
    Alle Spiele kommen neu in 1080p und besserer Framerate daher. Alle bisher veröffentlichten Erweiterungen (Story, Figuren, Kostüme) sind auch dabei. Wer sich also auf den Release von «Resident Evil 7» (24. Januar 2017) einstimmen will, macht mit diesen günstigen Varianten nichts falsch.
    «Gunnar»-Gamingbrillen
    Wir haben vier aktuelle Modelle von «Gunnar» getestet, Anime, MLG Phantom, PPK und Enigma. Die Modelle sind sehr facettenreich, jeder Geschmack wird fündig. Die Brillengläser können auch angepasst werden, Brillenträger sehen also doppelt klar. Besonders Vorteile haben Kontaktlinsenträger. Bei längerem Tragen hatte ich weniger trockene Augen, ein grosses Plus.
    Auch das verbesserte und angenehmere Sichtfeld ist einerseits am PC, wie auch beim Zocken auf einer grossen Leinwand wahrnehmbar. Der Überblick ist gewährt und ich bin über die Erhöhung des Kontrastes positiv überrascht.
    Die Linsenbeschichtung sorgt dafür, dass Spiegelungen minimiert werden. Auch der Tragekomfort ist hoch, die Brillen sind sehr leicht, und die Passform sehr ergonomisch. Das Ganze ist kurzum sehr wertig, sieht gut aus und der positive Nutzen für ein besseres Spielerlebnis und Gesundheit sind unverkennbar.
    Kurzum: Ein Topprodukt für Gamer und PC-Vielnutzer.
    Das Beste: Gamester.tv verlost exklusiv zwei Vouchers im Wert von 80 Euro! Der Wettbewerb dazu findet Ihr auf www.gamester.tv. (raf)
    19 min
  • «Steep» - Wintersport extrem - nichts für Warmduscher
    Egal ob «Slalom» (NES), «Alpine Racer», «Alpine Surfer» (beide Arcade) oder die «SSX», «Amped»-Reihen - ich liebe Wintersportgames seit Anbeginn. Umso mehr freut es mich, dass Ubisoft gleich mehrere (Winter-)Sportarten in ein Game mit offener Welt packt.
    Doch eines gleich vorneweg: «Steep» macht keine Novizen glücklich, sondern nur erfahrene virtuelle Wintersportler - die Steuerung ist stark Physik lastig und lässt - wie im echten Leben auch - Fehler im Powder nicht zu.
    Zudem ist bei der Menüführung und Auswahl der Strecken vieles nicht ideal - Filtermethoden fehlen, simples Springen von Challenge zu Challenge geht ebenfalls nicht. Bei den Sprüngen ist die Steuerung nicht ideal gelöst und es kommt nie der Funfaktor wie bei «SSX» auf - wenn aber «Steep» schon auf Realismus setzt, müsste dann die Steuerung auch realistisch sein - ist sie aber bei den Sprüngen nicht, hier werden Drehungen ausgeführt, die physikalisch nicht passen.
    Auch ist es sehr schade, dass Rail-Mechaniken fehlen und in unbewachten Gebieten keine gefährlichen Situationen wie zum Beispiel Lawinen für Nervenkitzel sorgen.
    Uff, dies ist ein arg kritischer Einstieg - doch wer sich damit abfinden kann, der wird vom Game belohnt. Und zwar mit dem besten virtuellen Schnee ever. Es macht dermassen Spass durch den Tiefschnee zu gleiten, als langjähriger Ski- und Snowboardfahrer kann ich sagen, dieses einmalige Gefühl haben die Entwickler sensationell in die virtuelle Welt übertragen.
    Auch der simple Wechsel zwischen den Sportarten - Ski-Fahren, Snowboarden, Gleitschirm fliegen und Base-Jumpen - gefällt.
    Die offene Welt bietet bei allen Sportarten viele variantenreiche Herausforderungen, mannigfaltige Missionen und Entdecker finden auch sehr viele coole Spots für eigene Touren. Euch erwarten über 20 Stunden Spielzeit und Alaska als Gratis Download ist ein toller Extrabrocken.
    Insgesamt werden darbende Wintersportler sich über «Steep» freuen, insbesondere wegen den vielen, teils witzigen Challenges (Wingsuit anyone) und dem wundervollen Schnee. Für einen potentiellen Nachfolger wünschen wir schon heute bessere Mehrspieler-Aspekte, ein ausgefeilteres Tricksystem und intuitive Menüführung. (raf)
    11 min
  • «The Last Guardian» - magisches Abenteuer mit technischen Mängeln
    Der spirituelle Nachfolger von «Ico» und «Shadow of the Colossus» hat sich Zeit gelassen.
    2009 wurde nämlich "The Last Guardian" bereits für die PS3 angekündigt. Nun ist also Funito Uedas dritter Streich endlich da.
    Und das Warten hat sich gelohnt - der Spieler taucht in ein mystisches, brillant erzähltes Abenteuer.
    Der Protagonist ist ein Junge, der seine Geschichte mit seinem neuen Freund, dem Fabelwesen Trico, bestreitet.
    Und Trico ist auch das Hauptstück dieses Games: Das wundervoll zum virtuellen Leben erweckte Fabelwesen beschützt Euch und lässt den Spieler nicht mehr los. Selten hat meine eine derart innige Beziehung mit einem virtuellen Wesen aufgebaut - die übergrosse Mischung aus Katze und Ratte, die von der Grösse und Gestalt an das sagenhafte Mischwesen Greif erinnert, verzaubert den Spieler von Anbeginn.
    Ihr gebt Befehle, ruft Trico, löst Rätsel und er verteidigt Euch. Nicht immer klappt alles, schliesslich habt ihr es nicht mit einem seelenlosen Roboter zu tun, sondern einem einzigartigen Wesen.
    Auch das Ambiente, sei es die Lichtgestaltung, sei es der spannende Erzähler, sind auf höchstem Niveau.
    Durch technische Macken - unstabile Bildrate - und teils unschönen Texturen werdet Ihr etwas herausgerissen. Auch der Kamera- und Steuerung merkt man die Programmierherkunft der alten Hardware an.
    Doch diese negativen Aspekte können das sehr gute Gesamtbild nicht erschüttern.
    Zu omnipräsent und Aufsehen erregend ist Trico, zu märchenhaft schön die Präsentation und zu gut die Gesamtgeschichte und Erzählweise.
    Kurzum: Ein ideales Weihnachtsabenteuer für Träumer, Fantasie liebende und Gamer, die sich in Spielen mehr Gefühle, mehr Stimmung und tiefgründige Erlebnisse wünschen. (raf)
    9 min
  • «Final Fantasy 15» - opulentes JRPG mit traumhafter Optik und wenigen spielerischen Schwächen
    Zehn Jahre arbeitete Entwickler Square Enix an «Final Fantasy 15» - wow! 2006 eroberte Nintendos Wii mit «Wii Sports» die Gamewelt. Wieso dies hier zur Geltung kommt? Nur um aufzuzeigen, wie lange Square Enix schon an «Final Fantasy 15» arbeitet - nämlich etwas mehr als über zehn Jahre - unglaublich!
    Und diese lange Entwicklungszeit hat auch schon anderen Games geschadet - doch nicht dem JRPG-König. «Final Fantasy 15» ist ein grafisches Meisterwerk, das auch spielerisch und inhaltlich glänzt. In der riesigen offenen Welt gibt es viel zu tun, später wird es etwas linearer.
    Fünf Nationen sind im Mittelpunkt, woebei bis auf Lucis alle anderen unter der Herrschaft von Niflheim sind - Niflheim setzt auf Technik und Maschinen, Magie spielt keine Rolle. Ganz anders bei Eurem Helden: Noctis Lucis Caelum, ist der Kronprinz des Königreichs Lucis.
    Er ist der spielbare Charakter und wird stets begleitet und unterstützt von seinen Freunden, Ignis Scientia, Gladiolus Amicitia und Prompto Argentum. Die magische Boyband hat witzige Sprüche drauf, alles in allem ist die Inszenierung und auch sprachliche Vielfalt vorbildlich - Ihr könnt die Protagonisten japanisch palavern lassen, wähend ihr das Ganze mit englischen Untertiteln beobachtet - natürlich geht auch alles in deutscher Sprache, stark!
    In 16 Kapiteln kämpfen die 4-Partymitglieder gegen die Schergen des Imperiums von Nifelheim. Neben der riesigen Oberwelt (teils lange Ladezeiten) warten auch 13 Dungeons auf die Abenteurer.
    Spielerisch nerven hier spätere Schleichmissionen, insgesamt gibt es aber ein Füllhorn an tollen Spielmomenten.
    Die Kämpfe laufen in Echtzeit ab, die mitunter hektisch werden können - taktisches Geplänkel ist eher selten.
    Wer die Story vollkommen verstehen will, der sollte zwingend den Film «Kingsglaive» sehen.
    Insgesamt kommt hier ein JRPG-Monster auf die Spieler zu - mit einer enorm langen Spielzeit (70+ Stunden), opulenter Optik, wundervoller Sounduntermalung, actionreichem Kampfsystem, vielen witzigen Nebentätigkeiten und toll erzählter Handlung. (raf)
    10 min
  • «Gas Guzzlers Extreme» - destruktive Rennaction mit krachendem Metal-Soundtrack
    «Gas Guzzlers Extreme» hat endlich den Sprung in die Videospielwelt geschafft, zumindest auf die «Xbox One». Für PS4 wird Frühling 2017 als Release angepeilt. Der Action-Raser erschien hingengen für den PC bereits 2013.
    Seither hat sich spielerisch wenig getan, sogar der - für solche Spiele extrem aufwertende - Mehrspielermodus bleibt aktuell der Konsolenwelt noch verwehrt.
    Was bleibt übrig? Ein Action-Raser à la «Full Auto» oder «Twisted Metal» mit zwölf verschiedenen Spielmodi. Ein krachender Mix aus Rennen und Zerstörungsorgie. Auch normale Rennmodi ohne Waffen sind möglich, werden dem hier angedachten Spielprinzip aber nicht gerecht.
    Die 21 Wagen sind nicht lizenziert, haben jedoch dennoch Anleihen zu bekannten Marken. Spielerisch überrascht das Game mit toller Gegner-KI (keine Gummiband-Physik) und sehr eingängiger Steuerung. Die zwölf unterschiedlichen Waffen wie Raketenwerfer oder fette Maschinengewehre sorgen für die angepeilte Action.
    Grafisch sieht man hingegen dem Spiel das ursprüngliche Alter deutlich an, auch fehlen coole Gimmicks am Streckenrand. Musikalisch wird hingegen ein äusserst passender Metal-Soundtrack um die Ohren gehauen - das passt wunderbar.
    Insgesamt freut sich die «Gamester.tv»-Redaktion über ein Revival dieses Genres, der Mehrspielermodus muss aber spätestens zum PS4-Release (für beide Konsolen) am Start sein, denn ohne diesen fehlt einfach das Salz in der Action-Suppe. (raf)
    8 min
  • «Assassin's Creed - The Ezio Collection» - Höhepunkte der Serie neu verpackt
    Seit 2007 sorgt die Serie «Assassin's Creed» (meist) für Jubelstürme in der Fachpresse und Gamerwelt - Ubisofts Erfolgsserie glänzt immer wieder mit innovativen Spielelementen, historisch angehauchten Szenarien und opulenter Optik.
    Der Protagonist Ezio spielt dabei die grosse Hauptrolle und Nostalgiker ohne Serienfans, die erst später hinzugekommen sind, können nun Ezios Geschichten neu (wieder-)erleben.
    Dabei fehlt der allererste Teil, was historisch schade ist (auch, da dies in der allersten «Gamester.tv»-Sendung unser «Spiel des Monats» war), spielerisch lässt es sich jedoch verschmerzen - die drei direkten Nachfolger «Assassin's Creed 2», «Assassin's Creed: Brotherhood» und «Assassin's Creed: Revelations» haben sich doch noch deutlich weiterentwickelt.
    Ein grosses Plus: Alle je erschienen DLCs sind ebenfalls dabei, ein grosses Minus: Die Multiplayer-Modi (vorhanden im dritten und vierten Teil) gibt es nicht mehr, respektive werden keine neuen Server extra aufgesetzt.
    Kurze Übersicht zu den drei Games:
    «Assassin’s Creed 2»
    Ezios Geschichte beginnt im Kampf und der Erkundung der offenen Welt der italienischen Renaissance in einem Bereich der Kunst, Reichtümer und einer mörderischen Verschwörung.
    «Assassin’s Creed Brotherhood»
    Der Spieler reist nach Rom, das Zentrum der Macht, der Gier und der Korruption. Ezio übernimmt die Führung über die gesamte Bruderschaft der Assassinen.
    «Assassin’s Creed Revelations»
    Zwei Assassinen, ein Schicksal. Der Spieler erlebt Ezios letztes Abenteuer und wandert in den Fussspuren seines grossen Mentors, Altaïr, auf einer Reise der Entdeckung und Enthüllung im Konstanatinopel des 16. Jahrhunderts im Herzen des Osmanischen Reichs.
    Grafisch wurden alle Games vornehmlich von der PC-Fassung konventiert. Alle Spiele haben nun bessere Texturqualitäten und verbesserte Framerate (stabile 30FPS) plus alles erscheint in Full HD (1080p). Ebenfalls wurde der oft auftauchende «Nebel» vermindert, bessere Weitsicht ist garantiert. Technisch merkt man aber insbesondere dem zweiten Teil doch das alter an.
    Technisch muss man zudem damit leben, dass die vielen Clippingfehler und Bugs 1:1 übernommen wurden, solche kompletten Fehlerausmerzungen sieht man aber (leider) viel zu selten bei Neuauflagen.
    Als Bonus sind noch die Kurzfilme «Assassin’s Creed Lineage» und «Assassin’s Creed Embers» enthalten. Die Kinotickets für den kommenden Film gibt es leider nur exklusiv in den USA.
    Die Kollektion ist insgesamt zu empfehlen. Mit Ezio spielt der bislang charismatischte Assassine die Hauptrolle. Die Story ist und bleibt spannend, Historiker freuen sich über die verbürgten «echten» Ereignisse, aber auch darüber, dass viele Spielelemente hier ihren Ursprung oder Weiterentwicklung fanden. (raf)
    12 min
  • «Killing Floor 2» - brutal-blutige Monster-Ballerei, die Egoisten zu Teamplayern umschult
    Solisten sind bei «Killing Floor 2» nicht erwünscht, obwohl ihr auch alleine auf Monsterjagd gehen könnt. Jedoch werdet Ihr dann rasch zum Frühstück verspeist, die Monstermassen lassen Euch sprichwörtlich keine Luft zum Atmen.
    Auch der Mehrspieler-Modus ist chaotisch, jedoch ist die Intensität hier genau richtig. Zartbesaitete haben den Controller derweil schon längst in die Ecke gepfeffert und haben fluchtartig das Spielfeld verlassen - denn «Killing Floor 2» geizt nicht mit der Farbe rot und Splattereffekte haben hier Hochkonjunktur.
    Die bis zu 6-Spieler werden von massiven Monsterhorden attackiert. angegriffen. Die Zusammenarbeit ist das einzige wahre Mittel gegen die Höllenbrut.
    Das Spiel glänzt durch zahlreiche Klassen, die sich deutlich anders spielen, der Nahkämpfer mäht die Vasallen in «Texas Chainsaw Massacre»-Manier nieder oder bläst den Viechern via Shotgun à la «Tanz der Teufel» die Rübe runter. Dank vielem Grinden werden nah und nah zahlreiche Ausrüstungen und weitere Boni freigeschaltet.
    Negativ fallen hingegen die fehlenden Bots, dann doch auch die geringe Gegnerauswahl (nur zwei Bosse) auf. Auch die Modi-Armut missfällt.
    Dafür ist der Preis mit knapp 40 Euro (45 CHF) passend gewählt und der PS4-Pro-Support (4K-Checkerboardrendering sowie HDR) ein Mehrwert.
    Insgesamt glänzt die Egometzelei mit super schneller Action und zielgerichtetem Mehrspieler-Komponente. Blutwurst und Monstermetzler-Liebhaber werfen ihre Augen auf dieses Horror-Produkt. (raf)
    8 min

About Gamester spielt

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Seit 2007 präsentieren wir Euch mit "Games to watch" eine TV-Sendung rund um Videospiele. Die Spiele wurden dabei ausführlich im Testlabor gespielt und dann von der ganzen Redaktion bewertet. Diese Art der Präsentation ist nun passé. Denn nun rücken die Zuschauer noch näher ans redaktionelle Geschehen und die Games stehen noch mehr im Fokus.