Gartenhelden

Gartenhelden

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Gartenhelden episodes

  • Rückblick auf die Gartensaison 2025: Was haben wir von den Gartenhelden gelernt?
    Tierhilfe im Fokus

    Die Gartensaison neigt sich langsam dem Ende zu, der Winter steht vor der Tür und damit auch die verdiente Winterruhe für Gärtnerinnen und Gärtner. Auch der WESER-KURIER-Podcast "Gartenhelden" geht in den Winterschlaf, doch nicht ohne Verabschiedung: Wie in der ersten Folge der zweiten Staffel stellt auch in der letzten Episode Bastian Angenendt, Chef vom Dienst beim WESER-KURIER, Podcast-Host Manuela Kanies Fragen zur zurückliegenden Gartensaison.

    Warum hat sie der Garten gestresst? Was hat sie über Rosen gelernt? Und warum besucht sie so gern fremde Gärten (natürlich nur mit Einladung!)? Diese und weitere Fragen klärt die letzte Folge der "Gartenhelden". Und natürlich gibt es auch wieder den Gartenhelden der Folge.

    Episode mit Sven Beck: Hört hier direkt, was Ihr dagegen tun könnt, wenn Euch der Garten stresst.

    Episode mit Anja Wirthmann: Hört hier direkt, wie Ihr Rosen pflegen solltet und warum Wildrosen wichtig sind.

    Episode mit Magdalena Hentschel: Hört hier direkt, wie Ihr Igeln in Eurem Garten helfen könnt.

    Episode mit Karsten und Christian Berger-Saathoff: Hört hier direkt, wie die beiden Hobby-Gärtner ihren Mietgarten in eine gemütliche Oase verwandelt haben.

    Hat Euch diese Podcast-Episode auch gefallen? Dann bewertet sie gerne. Ihr habt eine Frage zum Gärtnern oder eine Themenanregung, die die Gartenhelden in ihr Programm aufnehmen sollen? Dann schreibt dem Host: Manuela Kanies freut sich über Feedback und Ideen, die Ihr per Mail an [email protected] schicken könnt. Alle Folgen des Podcasts und begleitende Texte von Manuela Kanies findet Ihr hier beim WESER-KURIER auf der Themenseite der Gartenhelden.

    28 min
  • Wildtierhilfe: Karin Freiling pflegt Eichhörnchen und wildert sie wieder aus
    Tiere im eigenen Garten unterstützen

    Auf einem großen Grundstück in Klosterseelte, umgeben von Haselnussbäumen und Volieren, widmet sich Karin Freiling vom Verein Verbindung zwischen den Arten e.V. einer besonderen Mission: der Rettung roter Eichhörnchen. Was 2018 mit einem einzelnen Hörnchen namens "Pinsel" begann, ist heute zu einem professionellen Rettungsbetrieb geworden, der jährlich 80 bis 90 Eichhörnchen aufpäppelt und auswildert.

    Hat Euch diese Podcast-Episode auch gefallen? Dann bewertet sie gerne. Ihr habt eine Frage zum Gärtnern oder eine Themenanregung, die die Gartenhelden in ihr Programm aufnehmen sollen? Dann schreibt dem Host: Manuela Kanies freut sich über Feedback und Ideen, die Ihr per Mail an [email protected] schicken könnt. Alle Folgen des Podcasts und begleitende Texte von Manuela Kanies [findet Ihr hier beim WESER-KURIER auf der Themenseite der Gartenhelden.]](https://www.weser-kurier.de/thema/gartenhelden/))

    29 min
  • Insektenfreundliche Hecke: Sabrina Cohrs vom Nabu Bremen gibt Tipps zum Pflanzen
    Wichtig für Vögel

    In dieser Podcast-Folge der Gartenhelden geht es um naturnahe Hecken. Im Waldgarten des Nabu Bremen hat Sabrina Cohrs Host Manuela Kanies erklärt, welche heimischen Bäume und Sträucher Gärtnerinnen und Gärtner pflanzen können, um die Tierwelt zu unterstützen. Die Diskussion dreht sich um geeignete Pflanzen für Hecken und die Bedeutung heimischer Arten. Buxbaum und Kirschlorbeer werden aufgrund ihrer negativen Auswirkungen auf die Biodiversität nicht mehr empfohlen. Welche Alternativen gibt es? Wann sollte gepflanzt werden? Und was muss bei der Pflege beachtet werden?

    Der Nabu veranstaltet einen Wildsträuchermarkt, bei dem gebietsheimische Pflanzen bestellt werden können, um die Biodiversität in Gärten und der freien Landschaft zu fördern. Die nächste Sammelbestellung endet Mitte Oktober, und die Abholung der Pflanzen erfolgt Mitte November. Hier gibt es alle Infos beim Nabu Bremen.

    **Der Gartenheld der Episode: der Zaunkönig

    **
    Den Zaunkönig zu beobachten, ist nicht ganz so leicht, denn er ist mit kaum zehn Zentimetern einer der kleinsten Singvögel Europas – und doch hat er eine Stimme, die beeindruckt: Sein trillernder Gesang ist im Verhältnis zur Körpergröße einer der lautesten im Vogelreich. Mit seinem rundlichen Körper, braunem Gefieder und dem stets aufgerichteten Schwanz huscht er flink durchs Unterholz.

    Der kleine Insektenjäger lebt in Gärten, Hecken und Wäldern, wo das Männchen gleich mehrere kugelige Nester baut – das Weibchen entscheidet sich schließlich für eines zur Brut. Trotz seiner Winzigkeit ist der Zaunkönig weit verbreitet: von Europa über Asien bis nach Nordafrika. Der Zaunkönig zählt in Deutschland zu den häufigsten Brutvögeln, gilt laut Roter Liste als nicht gefährdet – nur besonders harte Winter können seinen Bestand zeitweise schwächen.

    Nach den Episoden zu Vögeln und Igeln wird es nächstes Mal wieder putzig: Manuela Kanies hat Karin Freiling in Klosterseelte besucht – sie kümmert sich um hilfebedürftige Wildtiere wie Füchse, Waschbären und Eichhörnchen. Wie sie Eichhörnchen hilft, was die niedlichen Baumkletterer brauchen und wie eine Auswilderung funktioniert, hört Ihr in der nächsten Episode der „Gartenhelden“.

    Hat Euch diese Podcast-Episode auch gefallen? Dann bewertet sie gerne. Ihr habt eine Frage zum Gärtnern oder eine Themenanregung, die die Gartenhelden in ihr Programm aufnehmen sollen? Dann schreibt dem Host: Manuela Kanies freut sich über Feedback und Ideen, die Ihr per Mail an [email protected] schicken könnt. Alle Folgen des Podcasts und begleitende Texte von Manuela Kanies findet Ihr hier beim WESER-KURIER auf der Themenseite der Gartenhelden.

    22 min
  • Obst und Gemüse zwischen Stauden: Ingrid Veeser gibt Tipps zur Selbstversorgung
    Besuch in Bremen-Vegesack

    Der Herbst ist da: Morgens steht Nebel über den Feldern, die Abendsonne taucht den Garten in ein sanftes Licht, und die Blätter ändern ihre Farbe. Aber Herbst heißt auch: Erntezeit. In Ingrid Veesers Garten – den sie mit ihrem Mann pflegt – blühen Stauden neben Obstgehölzen und Gemüsepflanzen. Was sie alles erntet, wie viel Arbeit das macht und warum sie eine Pflanzensammlerin ist, hat sie Podcast-Host Manuela Kanies für eine neue Folge der „Gartenhelden“ erzählt. Kommen Sie mit auf einem Spaziergang durch ihren 1600 Quadratmeter großen Garten mit selbst gebauter Loggia und schattigen Plätzen zum Entspannen.

    Eine tolle Pflanze für den Herbst sind Gräser. Ein besonders schönes Zusammenspiel ergibt sich mit Herbstastern. Außerdem geben sie auch im Winter noch eine schöne Struktur im Garten, wenn sie mit Raureif überzogen sind. Mein Gartenheld dieses Mal ist daher eine Ziergrassorte: das Reitgras.

    • Reitgräser sind teilweise in Europa heimisch, eine bekannte und robuste Sorte ist das Reitgras Karl Förster – benannt nach dem Gärtner und Staudenzüchter. Diese Sorte ist besonders bekannt dafür, sehr aufrecht zu wachsen und nicht auseinanderzufallen.
    • Reitgräser sind grundsätzlich horstbildend, mit schmalen, langen Blättern und dekorativen Blütenrispen.
    • Je nach Sorte werden sie 60 Zentimeter bis zwei Meter hoch. Sie mögen sonnige bis halbschattige Standorte mit durchlässigen, nährstoffreichen Böden.
    • Auch bei Wind und Regen bleiben sie standfest und sie sind trockenheitsresistent.
    • Sichtschutz: Wer keinen Zaun bauen möchte, kann höhere Sorten wie 'Karl Foerster' oder Sand-Reitgras hervorragend als natürlichen Sichtschutz nutzen.
    • Gräser passen auch besonders gut in naturnahe Gärten: Wildarten wie Sand-Reitgras fördern die Biodiversität. Sie dienen Schmetterlingsraupen als Nahrung und bieten anderen Insekten wie Heuschrecken und Käfern Schutz.
    • In der nächsten Episode kommt wieder eine hier bekannte Expertin zu Wort: Sabrina Cohrs vom Nabu Bremen erzählt, welche heimischen Sträucher und Bäume als Hecke gepflanzt werden können. Sie gibt Tipps, wie die Pflanzen gepflegt werden können, welche Sorten insektenfreundlich sind und Vögeln Futter bieten und wo Ihr die Pflanzen kaufen könnt.

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      33 min
    • Tipps von Magdalena Hentschel: Wie Ihr Igeln in Eurem Garten helfen könnt
      Bedrohte Tierart

      Igel sind zwar Wildtiere, brauchen aber dringend unsere Hilfe: Sie stehen in Deutschland auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten. Doch wie können wir Igeln in unserem Garten helfen? Welches Futter brauchen sie? Wo finden sie einen Platz für ihren Winterschlaf?

      Diese Fragen führen Podcast-Host Manuela Kanies zu Magdalena Hentschel in den Landkreis Verden. Sie hat einen idyllischen Lebenshof für Schweine, Pferde, Hühner und päppelt dort auch Igel. Als Mitglied des Netzwerkes Igelfreunde hat sie schon vielen stacheligen Vierbeinern geholfen. Was sie alles erlebt hat und wie man Igeln im Garten helfen kann, erzählt sie im Interview.

      Hier geht es zur Webseite von Magdalena Hentschel Ein sicherer Hafen.

      Mein Gartenheld: Glühwürmchen

      Biologie: Glühwürmchen gehören zur Familie der Leuchtkäfer (Lampyridae).

      Leuchtkraft: Sie erzeugen Licht durch Biolumineszenz, eine chemische Reaktion in ihrem Hinterleib.
      Zweck des Leuchtens: Das Licht dient zur Partnersuche und als Warnsignal für Fressfeinde.
      Lebensraum: Sie leben in feuchten Wiesen, Wäldern und Gärten.
      Nahrung: Die Larven ernähren sich von Schnecken, während erwachsene Glühwürmchen oft keine Nahrung aufnehmen.
      Aktivität: Sie sind vor allem in warmen Sommernächten aktiv.
      Gefährdung: Lebensraumverlust und Lichtverschmutzung bedrohen ihre Population.

      1. Natürlichen Lebensraum schaffen
      2. Feuchte Bereiche: Glühwürmchen bevorzugen feuchte Umgebungen. Lege einen kleinen Teich oder feuchte Stellen im Garten an.
        Unordnung zulassen: Lass Laub, Holzstapel oder ungemähte Wiesenbereiche stehen, da diese als Verstecke für Larven dienen.
      3. Lichtverschmutzung vermeiden
      4. Lichtquellen reduzieren: Schalte nachts Gartenlichter aus, da künstliches Licht die Kommunikation der Glühwürmchen stört.
        Warme, dunkle Ecken schaffen: Dunkle Bereiche fördern ihre Aktivität.
      5. Pflanzenvielfalt fördern
      6. Einheimische Pflanzen: Setze heimische Pflanzen, die Insekten anziehen, da Glühwürmchen von einer vielfältigen Insektenwelt profitieren.
        Bodendecker und Gräser: Diese bieten Schutz und Feuchtigkeit.
      7. Schnecken fördern (aber kontrolliert)
      8. Nahrung für Larven: Glühwürmchenlarven ernähren sich von Schnecken. Vermeide chemische Schneckenbekämpfungsmittel.
      9. Keine Pestizide verwenden
      10. Natürliche Gartenpflege: Chemikalien schaden Glühwürmchen und ihrer Beute.
      11. Geduld haben
      12. Glühwürmchen brauchen Zeit, um sich anzusiedeln. Schaffe die richtigen Bedingungen und warte ab.

        Hat Euch diese Podcast-Episode auch gefallen? Dann bewertet sie gerne. Ihr habt eine Frage zum Gärtnern oder eine Themenanregung, die die Gartenhelden in ihr Programm aufnehmen sollen? Dann schreibt dem Host: Manuela Kanies freut sich über Feedback und Ideen, die Ihr per Mail an [email protected] schicken könnt. Alle Folgen des Podcasts und begleitende Texte von Manuela Kanies findet Ihr hier beim WESER-KURIER auf der Themenseite der Gartenhelden.

        52 min
      13. Wie aus einem tristen Bremer Innenhof eine blühende Stadtoase wurde
        Gärtnern im Mietobjekt

        In der östlichen Vorstadt in Bremen liegt zwischen dicht bebauten Wohnhäusern eine kleine Sensation: Der Garten von Karsten und Christian Berger-Saathoff, die in den letzten zehn Jahren das scheinbar Unmögliche geschafft haben: Sie verwandelten einen tristen Innenhof in eine blühende Oase – und das als Mieter!

        Vertrockneter Rasen, wuchernder Efeu, grauer Beton. So sah der Innenhof aus, bevor die beiden zur Tat schritten. Was als kleine Geste mit ein paar Kübelpflanzen begann, entwickelte sich zu einem Gemeinschaftsprojekt, das heute andere Bewohner inspiriert.

        Und der Garten ist üppig grün, als sich Host Manuela Kanies mit den beiden trifft. Unter einer Pergola, die von Rankpflanzen begrünt wird, erzählen die beiden Hobby-Gärtner, warum sie so gerne gärtnern, was die Herausforderungen sind und was der Großvater von Karsten mit allem zu tun hat.

        Meine Gartenheldin: Clematis

        • Eine kletternde Zierpflanze, auch Waldrebe genannt, sie gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse.
        • Es gibt über 300 Arten weltweit, von klein- bis großblütigen Sorten
        • Sie kann 2-10 Meter hoch werden, je nach Sorte
        • Beim Standort ist wichtig, dass sich der Kopf in der Sonne befindet und die Füße im Schatten (Wurzelbereich beschatten)
        • Der Boden sollte durchlässig, nährstoffreich und leicht alkalisch sein.
        • Lässt man sie an einer Pergola ranken, wie bei Karsten und Christian, bietet sie einen schönen Ort im Schatten – im Zusammenspiel mit wildem Wein eine schöne Gestaltung. Aber sie verschönert auch Schuppenwände und Zäune.
        • Sie ist eine reichhaltige Pollen- und Nektarquelle mit einer langen Blütezeit.
        • Es gibt verschiedene Blühzeiten je nach Sorte (Frühjahr bis Herbst).
        • Einheimische Arten wie Clematis vitalba bieten zusätzlich Lebensraum für Raupen.
        • Und die fedrigen Samenstände dienen Vögeln als Nistmaterial.
        • Hat Euch diese Podcast-Episode auch gefallen? Dann bewertet sie gerne. Ihr habt eine Frage zum Gärtnern oder eine Themenanregung, die die Gartenhelden in ihr Programm aufnehmen sollen? Dann schreibt dem Host: Manuela Kanies freut sich über Feedback und Ideen, die Ihr per Mail an [email protected] schicken könnt. Alle Folgen des Podcasts und begleitende Texte von Manuela Kanies findet Ihr hier beim WESER-KURIER auf der Themenseite der Gartenhelden.

          40 min
        • Wie ein großer Garten der Natur hilft: Zu Besuch bei Edgar Röpke in Sagehorn
          Obst, Gemüse, Stauden und ein Teich auf 5000 Quadratmetern

          Die Liebe zur Natur spürt man im Garten von Edgar Röpke und seiner Frau: Seit 20 Jahren gärtnern sie gemeinsam auf 5000 Quadratmetern. Obstbäume, verschiedene Gemüsesorten, zahlreiche Stauden und sogar ein kleiner Teich – der Garten in Sagehorn bietet Mensch und Tier eine große Vielfalt.

          Podcast-Host Manuela Kanies hat mit Edgar Röpke über die Herausforderungen und Pflege eines so großen Areals gesprochen – und darüber, wie sich der Garten im Laufe der Zeit gewandelt hat. Das Thema Klimakrise treibt Edgar Röpke um – während andere Gärtner mit Trockenheit zu kämpfen haben, ist es bei ihm anders: Durch die Nähe zur Wümmeniederung war sein Wohnort direkt vom Hochwasser 2023/24 betroffen. Wie er damit umgeht, hat er unserem Host bei ihrem Besuch verraten.

          Meine Gartenheldin: die Libelle

          Wer eine Libelle anschaut, blick direkt in die Vergangenheit: Die Libellenarten, die heute leben, ähneln im Aussehen den Arten, die vor rund 150 Millionen Jahren lebten, zur Blütezeit der Dinosaurier. Es gab sie bereits vor 320 Millionen Jahren, zu der Zeit waren sie aber mit bis zu 60 Zentimetern Flügelspannweite sehr viel größer als die heutigen Arten. Die heutigen Arten – weltweit gibt es etwa 5000 Arten – haben eine Flügelspannweite von zwei bis 15 Zentimetern.

          Die Libelle ist also ein Erfolgsmodell, das die Natur kaum verändern musste. Und trotzdem ist sie weltweit vom Aussterben bedroht: Laut Naturschutzbund sind bei uns in Mitteleuropa viele der 80 heimischen Libellenarten selten geworden. Zwei Drittel sind gefährdet, ein Fünftel ist sogar vom Aussterben bedroht.

          Zum einen sind Libellen Raubinsekten und damit angewiesen auf Fliegen, Mücken und andere kleinere Insekten, die ebenfalls mehr und mehr verschwinden. Und zum anderen brauchen Libellen feuchten Lebensraum wie Moore und andere Feuchtbiotope sowie Uferbereiche von Flüssen. Wie der Nabu weiter ausführt, reichen private Teiche nicht, um Artenschutz für Libellen zu betreiben – sie nützen nur wenigen Arten. Wichtige Schutzmaßnahmen für Libellen sind deshalb der Verzicht auf Pestizide und Dünger besonders in Gewässernähe und die Renaturierung von Bächen und Seen.

          Aber auch Teichbesitzer können den faszinierenden Insekten mit den großen Facettenaugen – die Menschen übrigens nicht stechen können – helfen, indem zum Beispiel keine Goldfische im Teich gehalten werden. Goldfische fressen die Larven von Libellen und ihre Hinterlassenschaften sorgen dafür, dass der Teich überdüngt wird.

          Hat Euch diese Podcast-Episode auch gefallen? Dann bewertet sie gerne. Ihr habt eine Frage zum Gärtnern oder eine Themenanregung, die die Gartenhelden in ihr Programm aufnehmen sollen? Dann schreibt dem Host: Manuela Kanies freut sich über Feedback und Ideen, die Ihr per Mail an [email protected] schicken könnt. Alle Folgen des Podcasts und begleitende Texte von Manuela Kanies findet Ihr hier beim WESER-KURIER auf der Themenseite der Gartenhelden.

          51 min
        • Schöner Vorgarten: Jessica Sass Dieckmann über Nachbarschaftspflege in Walle
          Bunte Pflanzen statt Schotter

          Wer einen besonders ordentlichen Garten haben möchte, kommt um Arbeit nicht herum. Aber wer denkt, Schotter wäre pflegeleicht, irrt: Dort unliebsame Pflanzen zu entfernen, ist viel mühsamer. Dennoch sind gerade im Vorgarten sogenannte Schottergärten beliebt – sie gaukeln Ordnung vor. Und sie haben nichts mit Natur zu tun: Sie heizen sich im Sommer zu stark auf, sind trist und bieten keinen Lebensraum.

          Doch wie kann ich einen schönen Vorgarten gestalten, an dem auch die Nachbarn Freude haben? Diese Frage hat Host Manuela Kanies zu Jessica Sass Dieckmann geführt. Sie hat in Walle einen winzigen, etwa zehn bis fünfzehn Quadratmeter großen Vorgarten, in dem sie sich gerne auf einen Plausch mit den Nachbarn setzt. Sie hat Manuela erzählt, was sie dort hegt und pflegt - und wie viel Arbeit das macht.

          Mein Gartenheld: der Storchschnabel

          • Den Storchschnabel gibt es in vielen Variationen, aber alle haben gemein, dass sie in kurzer Zeit viel Fläche erobern. Zum Beispiel die Sorte Tiny Monster und da ist der Name Programm: Hat er sich gut etabliert, kann er gut einen Quadratmeter Fläche besiedeln. Dadurch unterdrückt er andere, unerwünschte Pflanzen. Und er hat ab Mai schöne pinke Blüten, die Schwebfliegen und Wildbienen zum Essen einladen.
          • Wer eine kleinere Sorte bevorzugt, sollte den Storchschnabel Apfelblüte ausprobieren. Die zarten, rosafarbenen Blüten erinnern tatsächlich an Apfelblüten, er bleibt kleiner und eignet sich hervorragend als Beeteinfassung.
          • Storchschnabel mag meistens sonnige oder halbschattige Standorte, es gibt aber auch ein paar Sorten, die den Schatten unter Bäumen bevorzugen.
          • Er ist trockenheitsresistent und wenn man ihn nach der Blüte im Juli zurückschneidet, treibt er neu aus und blüht ein zweites Mal.
          • Manche Sorten bekommen eine schöne Herbstfärbung der Blätter.
          • Ein echter Allrounder, den man sogar in Kübelbepflanzungen integrieren kann.
          • Hat Euch diese Podcast-Episode auch gefallen? Dann bewertet sie gerne. Ihr habt eine Frage zum Gärtnern oder eine Themenanregung, die die Gartenhelden in ihr Programm aufnehmen sollen? Dann schreibt dem Host: Manuela Kanies freut sich über Feedback und Ideen, die Ihr per Mail an [email protected] schicken könnt. Alle Folgen des Podcasts und begleitende Texte von Manuela Kanies findet Ihr hier beim WESER-KURIER auf der Themenseite der Gartenhelden.

            34 min
          • So helft Ihr Vögeln im Garten oder auf dem Balkon
            Tipps vom Nabu Bremen

            Ein Frühlingsmorgen ohne Vogelgezwitscher ist undenkbar – und doch nähern wir uns dem Silent Spring mit großen Schritten. Vor knapp hundert Jahren hat die Wissenschaftlerin und Autorin Rachel Carson in ihrem Buch „Der stumme Frühling“ die schädlichen Auswirkungen von Pestiziden, vor allem DDT, auf die Natur beschrieben. Sie trug damit maßgeblich dazu bei, das Bewusstsein für Umweltprobleme zu schärfen und eine breite Umweltbewegung zu initiieren.

            Angesichts der umfassenden Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Natur wirkt das Gegensteuern eines Einzelnen oft als hilfloser Versuch. Das Beispiel von Rachel Carson zeigt, dass auch eine einzelne Wissenschaftlerin etwas Großes bewirken kann. Sie gilt als eine der einflussreichsten Personen des 20. Jahrhunderts und hat etwas mit vielen Gärtnerinnen gemein: die Beobachtung ihrer Umgebung. Das Verstummen der Vögel brachte sie auf ihre bahnbrechende Untersuchung über Pestizide.

            Wenn wir dem stummen Frühling und dem Artensterben etwas entgegensetzen wollen, müssen wir mehr auf unsere Umgebung achten. Wie geht es den Vögeln in meiner Nachbarschaft? Was kann ich tun, um sie zu unterstützen? Diese Fragen haben Podcast-Host Manuela Kanies zu Florian Scheiba und auf das Gelände des Nabu in Hemelingen geführt.

            Buchtipp: "Die geheime Welt der Vögel" von Jennifer Ackermann

            Die Gartenheldin dieser Episode: die Blaumeise

            • Blaumeisen sind geschickte Kletterer: Sie hängen teilweise kopfüber in Bäumen und Sträuchern, um kleine Insekten, Raupen und Blattläuse zu fangen.
            • Die Blaumeise ist ein Fliegengewicht, das ungefähr zwei 20-Cent-Münzen entspricht. Sie ist knapp zwölf Zentimeter groß und das ganze Jahr über zu beobachten.
            • Ihr blauer Scheitel, blaue Flügel- und Schwanzfedern und ihre gelbe Brust machen sie unverwechselbar. Im Gegensatz zu anderen Vogelarten unterscheiden sich Weibchen und Männchen kaum in ihrem Aussehen. Bei den Männchen ist die Farbe nur etwas leuchtender.
            • Ihr kleiner Schnabel und ihre zarte Statur verleihen der Blaumeise ein besonders niedliches Aussehen.
            • Ähnlich wie Rabenvögel gelten Blaumeisen als besonders intelligent: Bei Versuchen haben sie gezeigt, dass sie Schubladen öffnen können, um an ihr Futter zu gelangen.
            • Apropos Futter: Im Winter freut sie sich über Erdnussbruch und natürlich Meisenknödel, in den anderen Jahreszeiten über Sämereien, Blattläuse und andere Insekten.
            • Wie Ihr Insekten helfen könnt, hört Ihr in vergangenen Folgen unter anderem mit Sabrina Cohrs vom Nabu oder beim Besuch im Insektengarten des BUND Bremen.

              Hat Euch diese Podcast-Episode auch gefallen? Dann bewertet sie gerne. Ihr habt eine Frage zum Gärtnern oder eine Themenanregung, die die Gartenhelden in ihr Programm aufnehmen sollen? Dann schreibt dem Host: Manuela Kanies freut sich über Feedback und Ideen, die Ihr per Mail an [email protected] schicken könnt. Alle Folgen des Podcasts und begleitende Texte von Manuela Kanies findet Ihr hier beim WESER-KURIER auf der Themenseite der Gartenhelden.

              26 min
            • Die Königin der Blumen: Anja Wirthmann gibt Tipps zur Rosenpflege
              Düngen, schneiden, Sortenauswahl: Das müsst Ihr über Rosen wissen

              Gartencenter und Gärtnereien kommen nicht ohne ein Rosen-Angebot aus, wir verschenken sie regelmäßig und sie ist der Inbegriff für Romantik. Doch wer bei Rosen nur an die klassischen roten denkt, verpasst viel. Die Arten sind so vielfältig wie bei kaum einer anderen Pflanze. Große, buschig wachsende Rosen. Bis in Bäume kletternde Rosen. Gefüllte und ungefüllte Blüten – und auch bei den Farben bleiben keine Wünsche offen.

              Doch wie pflege ich Rosen richtig? Welche passt in meinen Garten? Welche Sorten gefallen mir? Für diese Fragen hat Podcast-Host Manuela Kanies Expertin Anja Wirthmann auf dem Gelände des ökologischen Netzwerks für Arbeit und Bildung in Huchting besucht. Sie kümmert sich im Arbeit & Ökologie Betriebsteil der ÖkoNet gGmbH um die zahlreichen Rosen auf dem Gelände, gibt Führungen und Schnittkurse – und hat erstaunliche Fakten über die Pflanze erzählt.

              Die Gartenheldin ist dieses Mal: die Katzenminze.

              • Die Katzenminze ist eine Staude, die zweimal im Jahr blühen kann: einmal zur Rosenblüte im Mai/Juni. Ist sie verblüht, kann man sie beschneiden und sie treibt ein zweites Mal Blüten aus.
              • Ihre Lippenblüten werden vor allem von Hummeln begeistert angeflogen. Und sie stellen einen zauberhaften Kontrast zu den Blüten der Rosen dar.
              • Es gibt sie in verschiedenen Farben wie lila, rosa und weiß.
              • Sie liebt sonnige und absonnige Plätze und je nach Sorte frischen Boden oder kargen Boden, Staunässe vertragen sie aber – wie die meisten Pflanzen – nicht. Dafür aber trockene Perioden.
              • Es gibt kleinere, kompakt wachsende Katzenminzen, die sich perfekt als Beeteinfassung eignen. Aber auch größere Pflanzen, die besonders gut zu wüchsigeren Rosen passen.
              • Obwohl sie das Wort Minze im Namen trägt, hat sie mit der essbaren Minze nichts gemein – sie wuchert nicht, riecht aber leicht minzig. Diesen Duft wiederum finden einige Katzen unwiderstehlich und teilweise sogar berauschend. Daher werden die getrockneten Blätter auch in Katzenspielzeug verwendet.
              • Hier gibt es weitere Informationen zum Arbeit & Ökologie Betriebsteil der ÖkoNet gGmbH und dem Gelände der Umweltbildung in Huchting.

                Hier gibt es weitere Informationen zu Anja Wirthmanns Kursen an der VHS.

                Hier gibt es weitere Informationen zum tausendjährigen Rosenstock in Hildesheim.

                Hat Euch diese Podcast-Episode auch gefallen? Dann bewertet sie gerne. Ihr habt eine Frage zum Gärtnern oder eine Themenanregung, die die Gartenhelden in ihr Programm aufnehmen sollen? Dann schreibt dem Host: Manuela Kanies freut sich über Feedback und Ideen, die Ihr per Mail an [email protected] schicken könnt. Alle Folgen des Podcasts und begleitende Texte von Manuela Kanies findet Ihr hier beim WESER-KURIER auf der Themenseite der Gartenhelden.

                39 min

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              Der WESER-KURIER-Podcast "Gartenhelden" bringt Sie durch die Gartensaison: Redakteurin Manuela Kanies interviewt Menschen, die leidenschaftlich gerne gärtnern – beruflich oder als Hobby. Hörerinnen…