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Wer regiert die USA wirklich? Donald Trump, die gewählten Volksvertreter – oder die mächtigen Interessen hinter ihnen?
Amerika steht vor den Midterm-Wahlen. Doch für den US-Journalisten Joe Lauria reicht der Blick auf Republikaner und Demokraten nicht aus, um die politische Krise seines Landes zu verstehen.
Im Gespräch mit Patrik Baab zeichnet der Chefredakteur von „Consortium News“ das Bild einer Gesellschaft, in der wirtschaftliche Interessen, Lobbygruppen und die Rüstungsindustrie großen Einfluss auf politische Entscheidungen ausüben.
Lauria kritisiert Trumps Außenpolitik, insbesondere den Krieg gegen Iran und die amerikanische Unterstützung Israels. Er erklärt, warum er bei den Zwischenwahlen mit erheblichen Verlusten für die Republikaner rechnet und welche Folgen das für Trump haben könnte.
Doch die Krise reicht seiner Ansicht nach tiefer.
Millionen amerikanische Arbeiter fühlen sich von beiden großen Parteien im Stich gelassen. Trump versprach, Industriearbeitsplätze zurückzubringen. Lauria bezweifelt, dass seine Zollpolitik dieses Versprechen erfüllen kann. Gleichzeitig bedroht künstliche Intelligenz zahlreiche Arbeitsplätze, während Gewerkschaften an Einfluss verloren haben.
Wer vertritt diese Menschen noch?
Auch die Medien stehen in der Kritik. Lauria beschreibt eine Öffentlichkeit, die zunehmend in zwei politische Lager zerfällt. Statt die Mächtigen zu kontrollieren, würden große Medienhäuser seiner Ansicht nach häufig die Interessen ihrer jeweiligen politischen und wirtschaftlichen Verbündeten vertreten.
Das Gespräch führt weiter zu Big Tech, KI in der Rüstungsindustrie, amerikanischen Stellvertreterkriegen und Trumps Personenkult. Lauria spricht über mögliche autoritäre Entwicklungen, die Grenzen der US-Verfassung und die Frage, ob J. D. Vance oder Marco Rubio Trumps politisches Erbe antreten könnten.
Am Ende geht es um eine grundsätzliche Frage: Was passiert, wenn die Amerikaner das Vertrauen in ihre Demokratie verlieren?
Lauria spricht von der „edlen Lüge“ – einem nationalen Selbstbild, das die Bevölkerung seiner Auffassung nach daran hindert, die tatsächlichen Machtverhältnisse zu erkennen.
Ein Gespräch über Trump, die Midterms, politische Macht, soziale Spaltung und die Zukunft der amerikanischen Demokratie.
Kapitel:
00:00 - Intro
02:13 - US-Midterm-Wahlen: Ausblick & Machtverhältnisse
03:07 - US-Außenpolitik, Iran & die Rolle Israels
06:15 - Wer regiert die USA wirklich? Parteien & Lobbymacht
09:22 - Die Rolle von Big Tech und KI in der Rüstung
10:48 - US-Wirtschaft: Arbeitsplätze, Zölle & die Arbeiterklasse
14:58 - Vertrauensverlust & politische Repräsentation der Arbeiter
17:35 - Mainstream-Medien, Polarisierung & Meinungsmache
22:02 - Geopolitische Strategie: Stellvertreterkriege & Bündnispartner
24:38 - Personenkult, Machtsymbole & die Verfassung
29:36 - Mögliche Nachfolge im Weißen Haus: Vance oder Rubio?
34:30 - US-Sicherheitsstrategie & Netzwerke in Europa
36:01 - Soziale Spaltung & der Mythos der „Edlen Lüge“
Dieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG. Politische Bewertungen, Vorwürfe und Prognosen des Gastes geben dessen Sichtweise wieder.
Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus:
https://www.patrikbaab.de/unterstuetzen
Website: https://www.patrikbaab.de
Telegram: https://t.me/patrik_baab
X: https://x.com/PatrikBaabOG
© 2026 Patrik Baab
Wer regiert die USA wirklich? Donald Trump, die gewählten Volksvertreter – oder die mächtigen Interessen hinter ihnen?
Amerika steht vor den Midterm-Wahlen. Doch für den US-Journalisten Joe Lauria reicht der Blick auf Republikaner und Demokraten nicht aus, um die politische Krise seines Landes zu verstehen.
Im Gespräch mit Patrik Baab zeichnet der Chefredakteur von „Consortium News“ das Bild einer Gesellschaft, in der wirtschaftliche Interessen, Lobbygruppen und die Rüstungsindustrie großen Einfluss auf politische Entscheidungen ausüben.
Lauria kritisiert Trumps Außenpolitik, insbesondere den Krieg gegen Iran und die amerikanische Unterstützung Israels. Er erklärt, warum er bei den Zwischenwahlen mit erheblichen Verlusten für die Republikaner rechnet und welche Folgen das für Trump haben könnte.
Doch die Krise reicht seiner Ansicht nach tiefer.
Millionen amerikanische Arbeiter fühlen sich von beiden großen Parteien im Stich gelassen. Trump versprach, Industriearbeitsplätze zurückzubringen. Lauria bezweifelt, dass seine Zollpolitik dieses Versprechen erfüllen kann. Gleichzeitig bedroht künstliche Intelligenz zahlreiche Arbeitsplätze, während Gewerkschaften an Einfluss verloren haben.
Wer vertritt diese Menschen noch?
Auch die Medien stehen in der Kritik. Lauria beschreibt eine Öffentlichkeit, die zunehmend in zwei politische Lager zerfällt. Statt die Mächtigen zu kontrollieren, würden große Medienhäuser seiner Ansicht nach häufig die Interessen ihrer jeweiligen politischen und wirtschaftlichen Verbündeten vertreten.
Das Gespräch führt weiter zu Big Tech, KI in der Rüstungsindustrie, amerikanischen Stellvertreterkriegen und Trumps Personenkult. Lauria spricht über mögliche autoritäre Entwicklungen, die Grenzen der US-Verfassung und die Frage, ob J. D. Vance oder Marco Rubio Trumps politisches Erbe antreten könnten.
Am Ende geht es um eine grundsätzliche Frage: Was passiert, wenn die Amerikaner das Vertrauen in ihre Demokratie verlieren?
Lauria spricht von der „edlen Lüge“ – einem nationalen Selbstbild, das die Bevölkerung seiner Auffassung nach daran hindert, die tatsächlichen Machtverhältnisse zu erkennen.
Ein Gespräch über Trump, die Midterms, politische Macht, soziale Spaltung und die Zukunft der amerikanischen Demokratie.
Kapitel:
00:00 - Intro
02:13 - US-Midterm-Wahlen: Ausblick & Machtverhältnisse
03:07 - US-Außenpolitik, Iran & die Rolle Israels
06:15 - Wer regiert die USA wirklich? Parteien & Lobbymacht
09:22 - Die Rolle von Big Tech und KI in der Rüstung
10:48 - US-Wirtschaft: Arbeitsplätze, Zölle & die Arbeiterklasse
14:58 - Vertrauensverlust & politische Repräsentation der Arbeiter
17:35 - Mainstream-Medien, Polarisierung & Meinungsmache
22:02 - Geopolitische Strategie: Stellvertreterkriege & Bündnispartner
24:38 - Personenkult, Machtsymbole & die Verfassung
29:36 - Mögliche Nachfolge im Weißen Haus: Vance oder Rubio?
34:30 - US-Sicherheitsstrategie & Netzwerke in Europa
36:01 - Soziale Spaltung & der Mythos der „Edlen Lüge“
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Was kommt nach dem Kapitalismus? Und könnte die neue Weltordnung noch unfreier werden als die alte?
Der russische Historiker Andrej Fursow ist überzeugt: Wir erleben nicht einfach eine weitere Wirtschaftskrise, sondern das Ende einer historischen Epoche. Die bisherige Weltordnung zerfällt. An ihre Stelle könnte ein System treten, in dem nicht mehr die Kontrolle über Kapital und Produktion entscheidend ist, sondern die Macht über Informationen, Bildung und menschliches Verhalten.
Im Gespräch mit Patrik Baab erklärt Fursow, warum er den Kapitalismus für erschöpft hält und weshalb er erwartet, dass der Übergang in eine neue Ordnung von Kriegen begleitet wird.
Seine Prognosen sind düster: Die westliche Mittelschicht könnte weitgehend verschwinden, demokratische Institutionen an Bedeutung verlieren und digitale Plattformen zunehmend bestimmen, was Menschen denken, kaufen und benötigen.
Für diese mögliche Entwicklung verwendet Fursow den Begriff „Bio-Öko-Digitalfaschismus“. Damit beschreibt er metaphorisch eine Gesellschaft umfassender Kontrolle und extremer sozialer Ungleichheit. Zugleich betont er, dass es keine einheitliche Weltregierung gebe, sondern konkurrierende Machtgruppen mit unterschiedlichen Interessen.
Welche Rolle spielen dabei Finanzkapital, Geheimdienste und internationale Konzerne? Warum betrachtet Fursow die Bildungskrise als eine der größten Gefahren unserer Zeit? Und was geschieht mit einer Gesellschaft, in der Menschen zwar Antworten abrufen, aber immer seltener selbstständig Fragen stellen?
Im zweiten Teil richtet sich der Blick auf die geopolitische Zukunft. Fursow warnt vor einer neuen Ära langwieriger Kriege, analysiert das Machtverhältnis zwischen den USA, Russland und China und kritisiert die politische Führung Westeuropas.
Zum Schluss geht es um Deutschland: Wie souverän ist die Bundesrepublik? Können sich die deutsch-russischen Beziehungen noch erholen?
Ein kontroverses Gespräch über den Zerfall alter Machtstrukturen, die Zukunft der Demokratie und die Frage, ob die Menschheit den kommenden Systemwechsel selbst mitgestalten kann.
Kapitel:
00:00 – Intro
01:00 – Andrej Fursow über das Ende des Kapitalismus
02:00 – Der Zerfall der Nachkriegsordnung
04:30 – Russland, China und die neue Ordnung
05:40 – Warum Weltordnungen durch Kriege entstehen
08:45 – Finanzkapitalismus und Krieg
11:10 – Ist die Demokratie in Gefahr?
14:10 – Digitale Kontrolle über den Menschen
16:40 – Gibt es eine geheime Weltregierung?
17:20 – Vier Zukunftsszenarien
22:20 – Was ist Bio-Öko-Digitalfaschismus?
24:05 – Das Ende der Mittelschicht?
27:55 – Warum Imperien zerfallen
29:30 – Deep State und Geheimdienste
33:00 – Ist Demokratie ein Auslaufmodell?
34:30 – Angst als Herrschaftsinstrument
37:15 – Konkurrierende Machtgruppen
40:15 – Entindustrialisierung und gesellschaftlicher Umbau
41:30 – Bildungskrise, KI und selbstständiges Denken
45:50 – Machtverlust der Nationalstaaten
49:55 – Digitale Plattformen und Verhaltenssteuerung
53:00 – Eine Zukunft schlimmer als Orwells „1984“?
56:05 – Widerstand und Kriegsgefahr
01:03:10 – Hitler, Canaris und historische Fehleinschätzungen
01:05:40 – Ein neues Jahrhundert der Kriege?
01:08:45 – Kritik an den europäischen Eliten
01:11:35 – Russland, China und der geopolitische Machtkampf
01:16:30 – Deutschlands Souveränität und deutsch-russische Beziehungen
Hinweis: Die im Interview vertretenen historischen Deutungen, politischen Bewertungen und Zukunftsszenarien sind Positionen des Gesprächspartners. Insbesondere Aussagen über geheime Machtstrukturen und politische Absichten sind nicht als gesicherte Tatsachen zu verstehen.
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„Wir wollen ja widersprechen und wir müssen widersprechen, denn sonst würde ja die Politik vollkommen verrückt werden.“
Justus Frantz nimmt kein Blatt vor den Mund. Auf seiner Finca auf Gran Canaria spricht der weltbekannte Dirigent und Pianist mit Patrik Baab über die politische Entwicklung Deutschlands, den Verlust kultureller Werte und die wachsende Konfrontation mit Russland.
Seine Kritik an Bundeskanzler Friedrich Merz, Verteidigungsminister Boris Pistorius und Außenminister Johann Wadephul fällt scharf aus. Frantz wirft der politischen Führung vor, den Frieden aus den Augen verloren zu haben. Er fordert mehr demokratische Toleranz, Respekt vor dem Wählerwillen und eine Politik, die sich wieder am Wohl der Bevölkerung orientiert.
Doch dieses Gespräch ist weit mehr als eine politische Abrechnung.
Frantz erzählt von seiner Freundschaft mit Helmut Schmidt, der auf seiner Finca Bücher schrieb, Schach spielte und am Klavier Trost in der Musik Johann Sebastian Bachs fand. Er erinnert sich an Leonard Bernstein und die Gründung des Schleswig-Holstein Musik Festivals, das für ihn von Anfang an ein Friedensprojekt war.
Mitten im Kalten Krieg gelang es Frantz, Künstler aus der DDR und der Sowjetunion nach Deutschland zu holen. Musik sollte Menschen verbinden, die politisch voneinander getrennt waren.
Besonders persönlich wird das Gespräch, als Frantz von seiner Freundschaft mit dem russischen Dirigenten Valery Gergiev erzählt. Warum hielt er zu ihm, als andere auf Distanz gingen? Welche Folgen hatte diese Loyalität für ihn selbst? Und was sagt dieser Konflikt über den heutigen Umgang mit russischer Kultur aus?
Frantz erinnert sich auch an ein außergewöhnliches Geschenk zu seinem 80. Geburtstag: Gergievs Aufführung von Beethovens „Missa solemnis“.
Am Ende richtet sich der Blick auf die Zukunft. Frantz beklagt den Verlust von Bildung, kulturellem Bewusstsein und geistigen Idealen. Zugleich erklärt er, warum Musik für ihn bis heute Trost spendet – und weshalb selbst in schweren Zeiten Hoffnung bleibt.
Ein Gespräch über Politik und Krieg, Freundschaft und Loyalität, große Musiker und die Frage, was von Europas kulturellen Werten geblieben ist.
Kapitel:
00:00 – Intro
01:48 – Zu Gast bei Justus Frantz auf Gran Canaria
02:48 – Kritik an Friedrich Merz und der deutschen Politik
05:39 – Demokratie, Toleranz und Grundgesetz
08:36 – Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt
12:18 – Die heutige CDU-Führung
18:09 – Johann Wadephul und der Kulturverlust
20:20 – Politiker und der Wille des Volkes
22:22 – Persönliche Erinnerungen an Helmut Schmidt
25:10 – Sicherheitspolitik
27:00 – Brandmauer und Musikfestival als Friedensprojekt
31:52 – Junge Talente und Valery Gergiev
37:54 – Gergievs Ausladung: Freundschaft und Loyalität
42:07 – Beethovens „Missa solemnis“
44:11 – Der Blick auf Russland heute
50:37 – Meinungsfreiheit, Zensur und Kritik
53:37 – „Extremismus der Mitte“ und Alternativen
55:40 – Kulturverfall, Bildung und Hedonismus
57:38 – Musik als Trost und Hoffnung
01:01:54 – Musikalischer Ausklang
Die Aussagen und Bewertungen des Gesprächspartners geben dessen persönliche Einschätzungen wieder. Das Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.
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„Die Europäische Union wird in der heutigen Form nicht überleben.“ Mit dieser Prognose warnt der ehemalige UN-Diplomat und heutige Europaabgeordnete Michael von der Schulenburg vor den Folgen der europäischen Ukrainepolitik.
Im Gespräch mit Patrik Baab erklärt er, warum er bei Europas politischer Führung einen gefährlichen Realitätsverlust beobachtet. Während sich die globalen Machtverhältnisse zugunsten Chinas und der BRICS-Staaten verschieben, halte die EU an überholten Vorstellungen ihrer eigenen Stärke fest. Statt diplomatische Lösungen zu entwickeln, setze sie auf Sanktionen, militärische Unterstützung und moralische Verurteilungen.
Besonders scharf kritisiert von der Schulenburg den Umgang des Europäischen Parlaments mit dem Ukrainekrieg. Aus eigener Erfahrung schildert er, wie über weitere Waffenlieferungen und militärische Eskalation abgestimmt wird, während diplomatische Initiativen seiner Ansicht nach kaum eine Rolle spielen.
Der frühere UN-Diplomat hält den Krieg für die Ukraine militärisch verloren und warnt vor einer weiteren Zerstörung des Landes. Seine Befürchtung: Ohne Verhandlungen könnte die Ukraine langfristig zu einem nicht mehr funktionsfähigen Staat werden.
Doch warum wird nicht verhandelt?
Von der Schulenburg sieht ein zentrales Hindernis darin, dass europäische Politiker die russischen Sicherheitsinteressen nicht ausreichend berücksichtigen. Er fordert direkte Gespräche mit Moskau und schlägt eine neutrale Ukraine außerhalb von NATO und EU vor. Zugleich erläutert er anhand seiner Erfahrungen als internationaler Vermittler, wie Friedensverhandlungen überhaupt wieder in Gang kommen könnten.
Auch Deutschlands Rolle steht zur Debatte: Sollte Berlin eine militärische Führungsrolle in Europa anstreben – oder stattdessen zum wichtigsten Vermittler für einen europäischen Frieden werden?
Am Ende steht eine grundsätzliche Frage: Kann Europa seinen politischen Kurs noch rechtzeitig ändern, bevor der Ukrainekrieg die Zukunft der Europäischen Union dauerhaft verändert?
Themen dieser Folge:
– Krise des traditionellen Parteiensystems
– Europas politischer Realitätsverlust
– BRICS und die neue globale Machtverteilung
– Ukrainekrieg und militärische Eskalation
– Fehlende Diplomatie im EU-Parlament
– Warum Friedensverhandlungen scheitern
– Russlands Sicherheitsinteressen und die NATO
– Eine neutrale Ukraine als Friedensmodell?
– Wirtschaftlicher Niedergang und Europas Isolation
– Deutschlands Verhältnis zu Russland und den USA
– Die Rolle Ursula von der Leyens
– Das Risiko eines ukrainischen Staatszerfalls
– Deutschlands mögliche Rolle als Friedensvermittler
Michael von der Schulenburg:
„Der Weg ist einfach, dass wir mit Russland reden müssen. Wir müssen uns hinsetzen.“
Kapitel:
00:00 – Intro
01:33 – Vorstellung: Michael von der Schulenburg
02:07 – Krise des Parteiensystems
05:37 – Europas politischer Realitätsverlust
09:24 – Globale Machtverschiebung & BRICS
12:00 – Ukrainekrieg & Eskalationsrisiken
16:13 – Fehlende Diplomatie im EU-Parlament
18:27 – Warum Verhandlungen blockiert sind
20:54 – Sicherheitsinteressen & Kriegsursachen
24:05 – Russische Positionen & gescheiterte Strategien
27:00 – Wirtschaftliche Folgen & Isolation Europas
31:32 – Europäische Eliten & die USA
35:56 – Deutschlands Interessen & Militärstrategie
39:19 – Europas gescheiterte Großmacht-Vision?
43:29 – Drohender Kollaps der Ukraine
45:18 – Gibt es einen Weg zum Frieden?
Die Aussagen und Prognosen des Gesprächspartners geben dessen persönliche politische Einschätzungen wieder. Das Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.
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Hat Europa über Jahrzehnte die Chance auf Frieden mit Russland verspielt? Der amerikanische Ökonom und Columbia-Professor Jeffrey Sachs ist überzeugt, dass Europas heutige Russlandpolitik Teil eines historischen Fehlers ist, dessen Ursprünge bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen.
Im Gespräch mit Patrik Baab erläutert Sachs die zentralen Thesen seines neuen Buches „Europas strategischer Fehler“. Er zeichnet eine Linie von der britischen Russlandpolitik der 1840er-Jahre über den Krimkrieg, Bismarcks Bündnispolitik und die beiden Weltkriege bis zur NATO-Osterweiterung und zum heutigen Ukrainekrieg.
Dabei stellt Sachs eine weitreichende Frage: Hätte die europäische Geschichte anders verlaufen können?
Besonders ausführlich beschäftigt er sich mit Deutschland. Nach seiner Interpretation hätte die Stalin-Note von 1952 eine frühere Wiedervereinigung ermöglichen können. Österreichs Neutralität von 1955 betrachtet er als Beispiel für eine alternative Sicherheitsordnung. Beide historischen Deutungen sind Gegenstand wissenschaftlicher Kontroversen.
Auch die Zeit nach 1989 spielt eine entscheidende Rolle. Sachs war damals selbst als Wirtschaftsberater in Osteuropa und der ehemaligen Sowjetunion tätig. Er berichtet von seinen Begegnungen mit Michail Gorbatschow, Boris Jelzin, Helmut Kohl und Hans-Dietrich Genscher – und erklärt, warum er die damaligen Hoffnungen auf eine gemeinsame europäische Friedensordnung für gescheitert hält.
Im Zentrum steht seine Kritik an der NATO-Osterweiterung. Sachs interpretiert den Ukrainekrieg als vermeidbare Eskalation einer westlichen Machtpolitik, die russische Sicherheitsinteressen nicht ausreichend berücksichtigt habe. Die Verantwortung für Russlands großangelegte Invasion 2022 und die Frage nach der souveränen Entscheidung der Ukraine bleiben dabei wesentliche Streitpunkte.
Doch Sachs bleibt nicht bei der historischen Analyse stehen. Er fordert direkte Gespräche zwischen Deutschland und Russland, eine Rückkehr zur Diplomatie und eine europäische Sicherheitsordnung, die nicht ausschließlich auf militärischen Bündnissen beruht.
Welche Rolle könnte die OSZE dabei spielen? Was müsste Bundeskanzler Friedrich Merz ändern? Und wie kann Europa seine Beziehungen zu Russland, China und den USA neu gestalten?
Themen dieser Folge:
– Europas Russlandpolitik und ihre historischen Wurzeln– Das britische Empire, das Great Game und der Krimkrieg– Bismarcks Bündnispolitik und der Erste Weltkrieg– Kalter Krieg und deutsche Neutralität– Die Stalin-Note von 1952 und Adenauers Entscheidung– Österreich 1955 als alternatives Sicherheitsmodell– Sachs’ persönliche Erfahrungen während der Wendezeit– Gorbatschow, Kohl, Genscher und die NATO-Osterweiterung– Der Ukrainekrieg und Sachs’ Neutralitätsvorschlag– Die geopolitische Rolle der USA, Chinas und Russlands– Friedrich Merz und die deutsche Außenpolitik– Direkte Diplomatie statt weiterer Eskalation– Die OSZE und eine neue europäische Sicherheitsordnung
Jeffrey Sachs:„Europa spricht derzeit nur die Sprache der Eskalation.“(Übersetzung aus dem Englischen)
Buch:Jeffrey Sachs – „Europas strategischer Fehler“
Kapitel:[Finale Kapitel werden ergänzt]
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Wer steckt hinter der Sprengung der Nord-Stream-Pipelines? Und wird der Strafprozess tatsächlich aufklären, wer den Anschlag geplant und befohlen hat?
Im Gespräch mit Patrik Baab analysiert der Wirtschaftsanwalt Wolfgang Hummel den Nord-Stream-Prozess, die juristischen Streitfragen und die wirtschaftlichen Folgen der Pipeline-Sprengung vom 26. September 2022.
Im Mittelpunkt steht ein ukrainischer Angeklagter, dem eine Beteiligung an dem Anschlag vorgeworfen wird. Hummel erläutert die möglichen Verteidigungsstrategien: Ist die Identität zweifelsfrei geklärt? War Nord Stream zivile Infrastruktur oder ein militärisches Ziel? Welche Verantwortung trägt ein Soldat, der auf Befehl handelt? Und welches Gericht ist zuständig?
Besonders kritisch betrachtet Hummel die Grenzen des Strafverfahrens. Er bezweifelt, dass der Prozess sämtliche Hintergründe des Anschlags aufklären wird. Auch den Ausschluss geschädigter Unternehmen von der Nebenklage diskutiert er mit Blick auf Beweisrechte und mögliche Schadenersatzforderungen. Eine gezielte Vertuschung durch das Gericht behauptet er ausdrücklich nicht.
Im zweiten Teil geht es um die politischen und wirtschaftlichen Interessen. Hummel erinnert an Joe Bidens Äußerungen zu Nord Stream vor Beginn des Ukrainekriegs und untersucht die langjährige amerikanische Opposition gegen das Pipelineprojekt.
Seiner Auffassung nach spielen dabei drei wirtschaftliche Faktoren eine wichtige Rolle: der Absatz von amerikanischem Flüssiggas, die Konkurrenz zur deutschen Chemieindustrie und die Interessen internationaler Finanzunternehmen. Aus diesen Interessen allein lässt sich allerdings keine Verantwortung für den Anschlag ableiten.
Das Gespräch führt weiter zur Energiepolitik der USA, zu Venezuela, Iran und China sowie zur Frage, ob amerikanische Investoren künftig bei Nord Stream einsteigen könnten.
Welche Folgen haben steigende Energiekosten für den deutschen Industriestandort? Welche Interessen verfolgen Polen und die Ukraine? Und warum wurde die Pipeline TurkStream im Schwarzen Meer nicht angegriffen?
Themen dieser Folge:
– Der Nord-Stream-Prozess und der ukrainische Angeklagte
– Identität, Befehlsnotstand und Völkerrecht
– Die Segeljacht „Andromeda“ und die Anklage
– Ausschluss der Nebenkläger und Schadenersatz
– Versicherungsstreit in London
– Bidens Nord-Stream-Aussage und die Bundesregierung
– US-Energieinteressen und amerikanisches LNG
– Mögliche Hintermänner und offene Ermittlungsfragen
– Nord Stream als geopolitischer Konflikt
– US-Investoren und die Zukunft der Pipelines
– Folgen für Deutschlands Chemieindustrie
– Polen, Ukraine und die Transitgebühren
– Warum TurkStream verschont blieb
Wolfgang Hummel:
„Energie ist der Hebel. Das ist ein politischer Hebel.“
Kapitel:
00:00 – Intro
01:15 – Begrüßung: Prozessauftakt vor dem Hanseatischen OLG
02:23 – Wer sitzt auf der Anklagebank?
04:11 – Geklärte Identität? Mehrere Pässe
06:06 – Völkerrecht: Zivile vs. militärische Infrastruktur
09:47 – Befehlsnotstand & gerichtliche Zuständigkeit
12:35 – Die Anklageschrift & die „Andromeda“
15:26 – Ausschluss der Nebenkläger
20:35 – Vertuschung oder Prozessökonomie?
24:02 – Lloyd’s Versicherung & Kriegsklausel
26:02 – Bidens Ankündigung & Bundesregierung
28:56 – US-Strategie gegen Nord Stream
30:06 – LNG, Chemieindustrie & Banken
32:32 – Was wusste die Bundesregierung?
34:28 – Ex-BND-Chef & angebliche Spuren
38:22 – Doppelte Standards bei Ermittlungen
40:30 – Energiekrieg: Venezuela & Naher Osten
47:00 – US-Investoren bei Nord Stream?
50:38 – Folgen für den Industriestandort
52:30 – Polen, Ukraine & Transitgebühren
56:08 – Warum TurkStream verschont blieb
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Hat Europa über Jahrzehnte die Chance auf Frieden mit Russland verspielt? Der amerikanische Ökonom und Columbia-Professor Jeffrey Sachs ist überzeugt, dass Europas heutige Russlandpolitik Teil eines historischen Fehlers ist, dessen Ursprünge bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen.
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Dabei stellt Sachs eine weitreichende Frage: Hätte die europäische Geschichte anders verlaufen können?
Besonders ausführlich beschäftigt er sich mit Deutschland. Nach seiner Interpretation hätte die Stalin-Note von 1952 eine frühere Wiedervereinigung ermöglichen können. Österreichs Neutralität von 1955 betrachtet er als Beispiel für eine alternative Sicherheitsordnung. Beide historischen Deutungen sind Gegenstand wissenschaftlicher Kontroversen.
Auch die Zeit nach 1989 spielt eine entscheidende Rolle. Sachs war damals selbst als Wirtschaftsberater in Osteuropa und der ehemaligen Sowjetunion tätig. Er berichtet von seinen Begegnungen mit Michail Gorbatschow, Boris Jelzin, Helmut Kohl und Hans-Dietrich Genscher – und erklärt, warum er die damaligen Hoffnungen auf eine gemeinsame europäische Friedensordnung für gescheitert hält.
Im Zentrum steht seine Kritik an der NATO-Osterweiterung. Sachs interpretiert den Ukrainekrieg als vermeidbare Eskalation einer westlichen Machtpolitik, die russische Sicherheitsinteressen nicht ausreichend berücksichtigt habe. Die Verantwortung für Russlands großangelegte Invasion 2022 und die Frage nach der souveränen Entscheidung der Ukraine bleiben dabei wesentliche Streitpunkte.
Doch Sachs bleibt nicht bei der historischen Analyse stehen. Er fordert direkte Gespräche zwischen Deutschland und Russland, eine Rückkehr zur Diplomatie und eine europäische Sicherheitsordnung, die nicht ausschließlich auf militärischen Bündnissen beruht.
Welche Rolle könnte die OSZE dabei spielen? Was müsste Bundeskanzler Friedrich Merz ändern? Und wie kann Europa seine Beziehungen zu Russland, China und den USA neu gestalten?
Themen dieser Folge:
– Europas Russlandpolitik und ihre historischen Wurzeln
– Das britische Empire, das Great Game und der Krimkrieg
– Bismarcks Bündnispolitik und der Erste Weltkrieg
– Kalter Krieg und deutsche Neutralität
– Die Stalin-Note von 1952 und Adenauers Entscheidung
– Österreich 1955 als alternatives Sicherheitsmodell
– Sachs’ persönliche Erfahrungen während der Wendezeit
– Gorbatschow, Kohl, Genscher und die NATO-Osterweiterung
– Der Ukrainekrieg und Sachs’ Neutralitätsvorschlag
– Die geopolitische Rolle der USA, Chinas und Russlands
– Friedrich Merz und die deutsche Außenpolitik
– Direkte Diplomatie statt weiterer Eskalation
– Die OSZE und eine neue europäische Sicherheitsordnung
Jeffrey Sachs:
„Europa spricht derzeit nur die Sprache der Eskalation.“
(Übersetzung aus dem Englischen)
Buch:
Jeffrey Sachs – „Europas strategischer Fehler“
Kapitel:
[Finale Kapitel werden ergänzt]
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Peter Hänseler ist überzeugt: Der Dritte Weltkrieg hat bereits begonnen. Nicht als direkte Konfrontation zwischen den USA, Russland und China, sondern als globaler Machtkampf, der sich in regionalen Kriegen, Wirtschaftssanktionen und der Neuordnung internationaler Machtverhältnisse zeigt.
Im Gespräch mit Patrik Baab entwickelt der Herausgeber von „Forum Geopolitica“ eine weitreichende Prognose: Russland werde den Krieg in der Ukraine gewinnen – und der Westen stehe vor dem Verlust seiner globalen Vorherrschaft.
Hänseler verweist auf die veränderte Kriegsführung durch Drohnen, Russlands Rüstungsproduktion, Energie- und Rohstoffreserven, Staatsfinanzen und die aus seiner Sicht größere gesellschaftliche Bereitschaft, einen langen Krieg durchzuhalten.
Doch Patrik Baab hält dagegen: Auch Russland zahlt einen hohen Preis. Investitionen werden zurückgestellt, Sanktionen verteuern Importe und Arbeitskräfte haben das Land verlassen. Hänseler stimmt zu: Krieg und Sanktionen schwächen Russland. Gleichzeitig vertritt er die These, dass dieser Druck Russland zu größerer wirtschaftlicher Eigenständigkeit zwingt.
Damit verschiebt sich der Blick auf Deutschland. Was bedeuten hohe Energiepreise, Sanktionen und geopolitische Abhängigkeiten für den Industriestandort? Welche Interessen verfolgen die USA in Europa?
Von dort führt das Gespräch zum größeren globalen Konflikt: Iran, China, Russland und die BRICS-Staaten auf der einen Seite, der „kollektive Westen“ auf der anderen.
Hänselers zentrale These: Wir erleben einen historischen Machtwechsel. Der Westen verliere seine hegemoniale Stellung, während der globale Süden an Gewicht gewinnt. Hänseler erwartet, dass dieser Übergang von regionalen und stellvertretenden Kriegen begleitet wird.
Am Ende steht die gefährlichste Frage: Was geschieht, wenn in diesem Machtkampf die nukleare Hemmschwelle fällt?
Themen dieser Folge:
– Warum Hänseler mit einem russischen Sieg rechnet
– Drohnen und die veränderte Kriegsführung
– Rüstungsproduktion, Energie und Rohstoffe
– Schwächt der Krieg Russland trotz militärischer Vorteile?
– Sanktionen und wirtschaftliche Eigenständigkeit
– Mariupol und die Nachkriegsordnung
– Deutschlands Energiekrise und industrielle Zukunft
– Deutschland und die USA
– Iran, China und Russland
– BRICS und der globale Süden
– Hänselers These vom Niedergang westlicher Hegemonie
– Der „Dritte Weltkrieg“ als Kette regionaler Konflikte
– Die Gefahr einer nuklearen Eskalation
Peter Hänseler:
„Der Erste, der eine solche Waffe einsetzt, der nimmt eine Hemmschwelle weg, die wir jetzt seit August 1945 haben.“
Mehr über Peter Hänseler und Forum Geopolitica:
https://forumgeopolitica.com/de/
https://forumgeopolitica.com/de/ueber/autor/peter-hanseler-3
Kapitel:
00:00 – Intro
01:20 – Hat der Dritte Weltkrieg bereits begonnen?
03:00 – Moderne Kriegsführung in der Ukraine
06:20 – Russlands Rüstungsproduktion
08:35 – Autarkie & Rohstoffe
11:00 – Schuldenkrise im Westen
15:30 – Inflation & Leitzinsen
18:25 – Wehrbereitschaft: Russland vs. Westen
22:23 – Sanktionen, Investitionen & Arbeitsmarkt
31:47 – Wiederaufbau von Mariupol
36:38 – Rohstoffe & Investitionen im Donbass
40:12 – Eingefrorene russische Vermögen
43:48 – Energiekrise & deutsche Industrie
47:17 – USA, RAND & Europa
52:33 – US-Interessen im Nahen Osten
57:58 – Moskau, Peking & Teheran
01:02:45 – BRICS & globaler Süden
01:05:36 – Hegemoniewechsel & nukleare Eskalation
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© 2026 Patrik Baab
Scott Ritter war US-Marineoffizier und UN-Waffeninspekteur. Im Gespräch mit Patrik Baab berichtet er von seiner Reise in den Donbass und erklärt, wie Drohnen, Satellitendaten und digitale Zielerfassung den Krieg verändert haben.
Ausgangspunkt ist Starobilsk. Ritter besuchte dort ein College, das im Mai 2026 von Drohnen getroffen wurde, und schildert Gespräche mit Augenzeugen sowie seine Fahrt durch ein Gebiet unter Drohnengefahr. Er ist überzeugt, dass das College gezielt als ziviles Objekt angegriffen wurde.
Von dort führt das Gespräch zur technischen Infrastruktur des Krieges: Starlink, Palantir, Satellitenaufklärung und die sogenannte „Kill Chain“. Ritter beschreibt, wie Daten verarbeitet und in Zielkoordinaten und Waffenwirkung übersetzt werden. Eine zentrale Rolle schreibt er dabei dem US-Stützpunkt Wiesbaden und der Zusammenarbeit zwischen den USA, der NATO und der Ukraine zu.
Weitere Themen sind westliche Geheimdienststrukturen in der Ukraine seit 2014, Stay-Behind-Netzwerke sowie die Entstehung der Gruppe Wagner. Ritter schildert seine Sicht auf Wagner, Bachmut, Prigoschins Meuterei und dessen Tod.
Besonders anschaulich wird das Gespräch beim modernen Drohnenkrieg: Ritter beschreibt Glasfaserkabel über Feldern und Wäldern, FPV-Drohnen, elektronische Kriegsführung und kleine Angriffstrupps. Nach seiner Analyse bestimmen Drohnen inzwischen Aufklärung, Kommunikation, Feuerleitung und Bewegung auf dem Gefechtsfeld.
Im letzten Teil geht es um Angriffe auf das russische Hinterland, Odessa, Geheimdiplomatie zwischen Washington und Moskau und die Frage: Wie kann aus konventioneller Eskalation durch Fehlwahrnehmung und Fehlkalkulation eine nukleare Krise entstehen?
Themen dieser Folge:
– Ritters Reise in den Donbass und nach Starobilsk– Wie Drohnen den Ukrainekrieg verändert haben– Starlink, Palantir und die „Kill Chain“– Die Rolle des US-Stützpunkts Wiesbaden– CIA-Kooperation und Stay-behind-Strukturen seit 2014– Die Entstehung der Gruppe Wagner– Bachmut, Prigoschins Meuterei und sein Tod– Glasfaser- und FPV-Drohnen an der Front– Angriffe auf russische Energieinfrastruktur– Odessa und die wirtschaftliche Dimension– Geheimdiplomatie zwischen Washington und Moskau– Nukleardoktrin und die Gefahr einer Fehlkalkulation– Ritters Einschätzung zur Zukunft der Ukraine und Europas
Scott Ritter:„The drones are what drives the war.“
Kapitel:
00:00:00 – Intro00:02:18 – Begrüßung und Vorstellung von Scott Ritter00:03:46 – Reise in den Donbass & Der Drohnenangriff in Starobilsk00:14:19 – Westliche Technologie im Einsatz: Starlink & Palantir00:25:22 – US-Stützpunkt Wiesbaden & Die Rolle der NATO00:31:48 – CIA-Präsenz und Spezialausbildung in der Ukraine seit 201400:35:00 – Nationalistische Bataillone & Ausländische Söldner00:38:04 – „Stay-Behind“-Netzwerke und Sabotage hinter den Linien00:46:50 – Die Ursprünge der Gruppe Wagner im Donbass (2014)00:54:51 – Wagner in Bachmut, Prigoschins Meuterei & der Flugzeugabsturz01:04:42 – Augenzeugenberichte aus Starobilsk & menschliche Schicksale01:08:18 – Die Revolution des Drohnenkriegs: Glasfaser & FPV-Taktiken01:24:27 – Angriffe auf das russische Hinterland & Energieinfrastruktur01:33:45 – Schließung des Hafens von Odessa & wirtschaftliche Folgen01:40:00 – CIA-Direktor in Moskau: Hintergründe & Geheimdiplomatie01:49:30 – Risiko einer nuklearen Eskalation & Treffen mit Botschafter Antonow02:02:05 – Westliche Nukleardoktrin & die Rolle der europäischen Staaten02:08:22 – Demografie der Ukraine, Kriegsausgang & geopolitische Folgen für Europa
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