Gegen den Strom

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By Patrik BaabNewsPolitics
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Gegen den Strom episodes

  • Ralph Bosshard: Der „Schattenkrieg“ – Neutralität Geheimdienste, Spezialkräfte und der Ukrainekrieg

    Ralph Bosshard, früherer Oberstleutnant im Generalstab der Schweizer Armee und geopolitischer Analyst, spricht mit Patrik Baab über die Schweizer Neutralität, Geheimdienstaktivitäten und die Rolle westlicher Spezialkräfte im Ukrainekrieg.

    Ausgangspunkt ist die Frage, wie neutral die Schweiz heute noch ist. Bosshard beschreibt NATO-Netzwerke und mutmaßliche Aktivitäten ukrainischer Nachrichtendienste und spricht von einem „Schattenkrieg“ auf Schweizer Boden. Dabei unterscheidet er mehrfach zwischen eigener Erfahrung, Schlussfolgerungen und Vermutungen.

    Ein Schwerpunkt des Gesprächs sind Bosshards persönliche Erfahrungen bei der OSZE in der Ukraine. Er berichtet von Beobachtungen aus Kiew, Kramatorsk und Mariupol und schildert, warum er davon ausgeht, dass westliche Nachrichtendienste und Sonderoperationskräfte bereits 2014 in der Ukraine tätig waren.

    Im weiteren Verlauf geht es um Stay-Behind-Strukturen, CIA-Stationen, mögliche britische Operationen, westliches Personal an komplexen Waffensystemen und schließlich um die Frage, wie dieser Krieg überhaupt noch beendet werden könnte.

    Themen dieser Folge:

    – Schweizer Neutralität und NATO-Netzwerke
    – Bosshards These vom „Schattenkrieg“ in der Schweiz
    – Ukrainische und westliche Nachrichtendienste
    – Gladio, P26 und mögliche neue Stay-Behind-Strukturen
    – Maidan 2014 und Bosshards Einschätzung westlicher Einflussnahme
    – Seine persönlichen Erfahrungen bei der OSZE in der Ukraine
    – CIA-Stationen und verdeckte Strukturen
    – Westliche Spezialkräfte in der Ukraine
    – Britische Kräfte, Odessa und die Kerch-Brücke
    – Westliches Personal bei Drohnen und Langstreckenwaffen
    – Eskalation und die Frage nach einem politischen Ausweg

    Ralph Bosshard:
    „Es gibt einen Schattenkrieg auf dem Boden der Schweiz. Das ist so.“

    Kapitel:

    (00:00) Schweizer Neutralität unter Druck
    (04:44) NATO-Netzwerke in der Schweiz
    (07:15) Geheimdienste und der „Schattenkrieg“
    (10:58) CIA, MI6 und Einflussstrukturen
    (16:30) Gladio, P26 und Stay Behind
    (20:16) Der Drohnenfall Leipzig
    (28:31) Maidan und westliche Geheimdienste
    (35:28) Bosshards OSZE-Erfahrungen
    (43:28) Wurde die OSZE instrumentalisiert?
    (47:29) Die CIA-Stationen in der Ukraine
    (49:28) Aufbau einer Stay-Behind-Organisation?
    (54:14) Westliche Spezialkräfte in der Ukraine
    (56:28) Britische Kräfte und verdeckte Operationen
    (58:44) Die Kerch-Brücke
    (1:05:33) Bundeswehr-Spezialkräfte in der Ukraine?
    (1:09:54) Fernwaffen gegen Russland
    (1:21:24) Wo endet dieser Krieg?
    (1:24:37) Frieden erst nach einem „Elitentausch“?

    Dieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.

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    © 2026 Patrik Baab

    1 hr 29 min
  • Blumen für Piskarewka: Leningrad, deutsche Schuld und die neue Konfrontation mit Russland

    Was bedeutet deutsche Erinnerung an die Blockade von Leningrad in einer Zeit, in der Deutschland und Russland politisch wieder zu Gegnern werden?

    Die Gesellschaft für deutsch-russische Freundschaft sammelt 4.000 Euro für den Ehrenfriedhof Piskarewka bei St. Petersburg – die größte Begräbnisstätte für Opfer der Blockade von Leningrad. Bei einem Besuch in der russischen Botschaft in Berlin spricht Patrik Baab mit Torsten Rexin von der Gesellschaft für deutsch-russische Freundschaft, dem russischen Botschafter Sergej Netschajew und dem Autor und Professor Michael Schneider.

    Ausgehend von der Aktion „Blumen für Piskarewka“ führt die Reportage zurück in die Jahre 1941 bis 1944: Hunger, extreme Kälte und der deutsche Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion. Rexin und Schneider kritisieren, dass die Blockade von Deutschland nicht als Völkermord anerkannt wird.

    Gleichzeitig richtet sich der Blick auf die Gegenwart. Wie konnte aus der deutsch-russischen Verständigung nach 1945 eine neue politische Konfrontation werden? Welche Rolle spielt Deutschland im Ukrainekrieg? Und wie groß ist die Gefahr einer weiteren Eskalation?

    Themen dieser Folge:
    – „Blumen für Piskarewka“: Warum Deutsche für einen russischen Ehrenfriedhof sammeln
    – Die Blockade von Leningrad und das Gedenken an ihre Opfer
    – Warum Rexin und Schneider die Blockade als Völkermord bezeichnen
    – Deutsche Erinnerungskultur und historische Verantwortung
    – Der Zerfall der deutsch-russischen Beziehungen
    – Botschafter Netschajew: „Wir wollen keinen Krieg mit Deutschland“
    – Warum Netschajew den Ukrainekrieg als „nicht deutschen Krieg“ bezeichnet
    – „Unsere Geduld ist nicht unendlich“: Russlands Warnung vor weiterer militärischer Unterstützung
    – Michael Schneiders These von „Schuldumkehr“ und „seelischer Entlastung“
    – Die Sorge vor einer weiteren Eskalation bis hin zu einem neuen großen Krieg

    „Denn so gehen immer Kriege los, dass die diplomatischen Kanäle gekappt werden und dann nur noch die Waffen sprechen.“
    – Michael Schneider

    Kapitel:
    (00:00) „Wir wollen keinen Krieg mit Deutschland“
    (00:59) Blumen für Piskarewka
    (02:19) Warum die Blockade als Völkermord bezeichnet wird
    (05:07) Deutsch-russische Verständigung und zerstörte Brücken
    (08:00) „Russland ist mitnichten unser Feind“
    (09:47) Sergej Netschajew über Erinnerung und deutsch-russische Beziehungen
    (12:45) Warum Leningrad in Russland unvergessen bleibt
    (15:24) Netschajew über den Drohnenvorfall in Leipzig
    (17:20) „Dieser Konflikt ist nicht deutscher Krieg“
    (17:52) „Unsere Geduld ist nicht unendlich“
    (19:15) Netschajews Hoffnung für Deutschland und Russland
    (20:57) 125 Gramm Brot: die Blockade von Leningrad
    (23:21) „Dann nur noch die Waffen sprechen“
    (24:11) Michael Schneider über Deutschlands Rolle im Ukrainekrieg
    (25:09) Vernichtungskrieg und historische Schuld
    (27:44) NATO-Osterweiterung und Ukrainekrieg
    (28:27) Schneiders These von der „seelischen Entlastung“
    (29:50) Die Zukunft der deutsch-russischen Beziehungen
    (30:26) „Schlafwandel in einen neuen Weltkrieg“

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    32 min
  • Larisa Tropkina: Stalingrad, Ukrainekrieg und die zerstörten deutsch-russischen Beziehungen

    Larisa Tropkinas deutsche Synchronisation wurde mithilfe einer KI-generierten Stimme erstellt.

    Larisa Tropkina, Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Sport, Tourismus und Jugend im Stadtrat von Wolgograd und Schuldirektorin, spricht mit Patrik Baab über die Erinnerung an Stalingrad, das Verhältnis zwischen Deutschland und Russland und den Krieg in der Ukraine.

    Sie erzählt, wie Kriegserfahrungen bis heute in Familien und Schulen weitergegeben werden: von ihrer Mutter, die als Kind Hunger und Krieg erlebte, von einem Abschlussjahrgang des Jahres 1941, aus dem niemand zurückkehrte, und von der Frage, wie historische Erinnerung an kommende Generationen weitergegeben werden kann.

    Im politischen Teil des Gesprächs geht es um die seit 2022 weitgehend eingefrorenen deutsch-russischen Beziehungen, Bürgerdiplomatie und die Auswirkungen des Ukrainekrieges auf Wolgograd. Tropkina vertritt dabei deutlich die russische Sicht auf den Krieg und äußert kontroverse Positionen zur Ukraine, zum Westen und zur Rolle Deutschlands. Zugleich plädiert sie dafür, die persönlichen und kulturellen Verbindungen zwischen Deutschen und Russen nicht abbrechen zu lassen.

    Themen dieser Folge:
    – Stalingrad und Wolgograd: Wie Kriegserinnerung über Generationen weitergegeben wird
    – Schule und Geschichte: Warum persönliche Familiengeschichten für Tropkina wichtiger sind als abstrakte Erinnerung
    – Deutschland und Russland: Was seit 2022 von Austausch und Zusammenarbeit geblieben ist
    – Bürgerdiplomatie: Können Menschen erhalten, was die Politik zerstört?
    – Ukrainekrieg: Tropkinas Sicht auf Russland, die Ukraine und den Westen
    – „Rache für Stalingrad?“: Eine kontroverse Deutung heutiger deutscher und westlicher Politik
    – Drohnenalarm, Verwundete und Geflüchtete: Wie der Krieg Wolgograd erreicht
    – Wolgograd oder Stalingrad? Die Debatte um den Namen der Stadt
    – Hoffnung auf eine Wiederannäherung zwischen Deutschen und Russen

    Kapitel:
    (00:00) Stalingrad und die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg
    (03:35) Tropkinas Familiengeschichte und die Erfahrungen ihrer Mutter
    (06:54) Wie Schulen historische Erinnerung weitergeben
    (08:41) Der Abschlussjahrgang, aus dem niemand zurückkehrte
    (10:45) Persönliche Geschichten statt abstrakter Geschichte
    (12:40) Was seit 2022 aus den deutsch-russischen Beziehungen wurde
    (14:25) Bürgerdiplomatie und persönliche Kontakte
    (17:36) Tropkinas Sicht auf den Ukrainekrieg
    (19:00) Informationskrieg und das Bild Russlands im Westen
    (22:00) Die These von der „Rache für Stalingrad“
    (25:08) Was aus der deutsch-russischen Freundschaft wurde
    (27:39) Drohnenalarm und die Auswirkungen des Krieges auf Wolgograd
    (31:21) Verwundete, Geflüchtete und gesellschaftliche Unterstützung
    (35:03) Jugendliche, Mariupol und ukrainische Kinder
    (38:12) Infrastruktur und Entwicklung Wolgograds
    (44:33) Wirtschaft, Industrie und Arbeitsplätze
    (47:10) Soll Wolgograd wieder Stalingrad heißen?
    (49:21) Kann das Verhältnis zu Deutschland wieder repariert werden?
    (51:51) Tropkinas Botschaft an deutsche Politiker

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    56 min
  • Norbert Häring: Der „Wahrheitskomplex" – Wie NGOs und Faktenchecker im Staatsauftrag Meinungen steuern

    Wirtschaftsjournalist und Buchautor Dr. Norbert Häring analysiert im Gespräch mit Patrik Baab die Entstehung eines weltumspannenden „Wahrheitskomplexes". Seine These: Staaten, Militärbündnisse und Geheimdienste lagern die Festlegung verbindlicher Narrative unter dem Deckmantel der Desinformationsbekämpfung an ein Netzwerk aus NGOs, Stiftungen und Faktencheckern aus.

    Themen dieser Folge:
    – Der Wahrheitskomplex: Härings Analyse der Auslagerung von Zensurfunktionen an scheinbar unabhängige Akteure– Kognitive Kriegsführung: Warum NATO und Thinktanks den menschlichen Verstand als Schlachtfeld betrachten– Digital Services Act: Wie die EU-Regulierung aus Härings Sicht algorithmische Drosselung ermöglicht– Das System Correctiv & Co.: Die Verflechtung staatlich finanzierter Recherche-Netzwerke mit Ministerien– Von 2014 bis zur Ukraine: Der Aufbau der westlichen Zensurinfrastruktur laut Häring– Rückeroberung des Debattenraums: Wege zur Verteidigung der Meinungsfreiheit

    „Zensur findet heute nicht mehr mit dem Stempel des Zensors statt, sondern über die Auslagerung an private Dienstleister im Auftrag des Staates."

    „Der Wahrheitskomplex" von Norbert Häring – [Buch-Link einfügen]

    Kapitel:
    (00:00) Einstieg: Zensur im modernen Staat(01:40) Der Wahrheitskomplex & Norbert Härings Recherchen(04:12) Kognitive Kriegsführung: Der Geist als Schlachtfeld(06:00) Digital Services Act & Zensurauslagerung(08:08) NATO, Atlantic Council & US-Vorgaben(10:17) Denunziation & Zensurerfahrung in der Praxis(11:10) Corona, Krisensteuerung & Militärbezüge(12:56) Ursprung 2014: Ukraine-Konflikt & Propagandakrieg(14:18) StratCom & Hybride Kriegsführung(16:40) Faktenchecker & die Rolle von Correctiv(19:10) Allianz für resiliente Informationsgesellschaft(23:35) Finanzierungsströme & staatliche Steuerung(28:10) Zersetzung des freien Journalismus(34:15) Kriminalisierung von Kritik & Abweichung(42:00) Überwachung digitaler Kommunikationsräume(51:20) Geopolitische Feindbilder als Herrschaftsinstrument(01:01:45) Der Umbau des Rechtsstaats(01:12:10) Die Illusion freier Medienmärkte(01:21:05) Gegenöffentlichkeit & alternative Kanäle(01:28:15) Fazit & Wege aus der Zensurspirale

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    1 hr 32 min
  • Hermann Ploppa: Der neue Feudalismus – Wie BlackRock und andere Superreiche. die Demokratie aushöhlen

    Politikwissenschaftler und Autor Hermann Ploppa spricht mit Patrik Baab über die Transformation der Gesellschaft in einen „neuen Feudalismus". Seine These: Eine kleine Schicht von Superreichen und Finanzakteuren wie BlackRock und Vanguard höhlt demokratische Strukturen aus – mit frappierenden Parallelen zum mittelalterlichen Lehnswesen, nur mit modernster Überwachungstechnologie.

    Themen dieser Folge:
    – Der neue Feudalismus: Ploppas Analyse einer Refeudalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft– Die Macht der Schattenbanken: Wie BlackRock aus seiner Sicht Staaten in die Schuldknechtschaft treibt– Privatisierung des Krieges: Kriege als Geschäftsmodell für die Rüstungsindustrie– Überwachungsstaat und Palantir: Die Rolle von Peter Thiels Software– Angst als Herrschaftsinstrument: Wie ein „Einschüchterungsstaat" laut Ploppa entsteht– Zerstörung der Vernunft: Bildungssystem, digitale Medien und künstliche Intelligenz

    „Freiheit und Demokratie sind für die neuen Eliten nicht mehr mit ihrem Profitstreben vereinbar."

    Kapitel:
    (00:00) Einleitung: Die Rückkehr des Feudalismus(02:10) Was ist Feudalismus? Von Leibeigenen und Kronzeugen(04:20) Bill Gates und der Zugriff auf das Genom(06:50) Der Schockzustand: Wenn Rechtsstaatlichkeit suspendiert wird(09:10) BlackRock: Die Logik der Heuschrecken(11:50) Finanzkapitalismus vs. reale Bedürfnisse(14:10) Wetten auf den Untergang: Die Jagdlogik der Politik(16:40) Rüstungswahn: Wenn der Krieg zum Konjunkturprogramm wird(19:30) Schachmatt: Die strategische Fehlkalkulation im Nahen Osten(22:10) Die große Enteignung: Das Ende des Privateigentums(24:30) Refeudalisierung der Öffentlichkeit nach Habermas(27:10) Schuldknechtschaft: Warum Staaten erpressbar sind(29:40) Gazastreifen & Ukraine: Privatisierter Wiederaufbau(33:20) Lobbyismus auf höchster Ebene: Die Rolle von Friedrich Merz(35:20) Eugenik 2.0: Die Optimierung des Menschen(38:40) mRNA & Biopolitik: Der übergriffige Staat(41:40) Bevölkerungswachstum vs. Sozialpolitik(43:40) Zerstörung der Vernunft: Vom Buch zum TikTok-Fragment(46:10) KI: Geistige Fertignahrung für die Massen?(49:10) Krieg gegen die eigene Bevölkerung: Überwachung & Sheriffs(52:10) Fiktive Bedrohungen als Herrschaftssicherung(54:50) Ausweg: Genossenschaften und demokratische Instandbesetzung

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    1 hr 2 min
  • Rafael Lutz: „Das NATO-Netzwerk in der Schweiz" – Verabschiedet sich die Schweiz von der Neutralität?

    Journalist und Buchautor Rafael Lutz spricht mit Patrik Baab über sein Buch „Das NATO-Netzwerk in der Schweiz". Seine These: Transatlantisch orientierte Eliten in Politik, Medien und Militär drängen das Land systematisch Richtung NATO – und stellen damit die verfassungsmäßige Grundlage der Neutralität infrage.

    Themen dieser Folge:
    – Die Erosion der Neutralität: Wie der Bundesrat seit 2022 EU-Sanktionen gegen Russland übernimmt– Das NATO-Netzwerk in Bern: Lutz' Analyse zum Einfluss von Denkfabriken und Rüstungslobbyisten– Der F-35-Skandal: Rüstungsgeschäfte und die Abhängigkeit von Washington– Cognitive Warfare: Der Versuch, kritische Stimmen laut Lutz zu marginalisieren– Personalpolitik: Wie Diplomaten und Militärs aus ihren Ämtern gedrängt werden– Rüstungskonzerne: Verflechtungen zwischen Schweizer Verteidigungsapparat und der Industrie

    „Wir machen die Schweiz zur Zielscheibe, anstatt sie als neutralen Mediator in Stellung zu bringen."

    Kapitel:
    (00:00) Einleitung: Die Schweiz am Scheideweg(01:40) Das NATO-Netzwerk: Wer drängt in das Bündnis?(06:10) Neutralität unter Beschuss: Die Zäsur von 2022(09:40) Druck aus Washington: Die Rolle von Wendy Sherman(12:50) Milliarden für die Ukraine: Kosten und Konsequenzen(14:40) Einmischung: Ukrainische Diplomatie als Zensurorgan(17:00) Geheimdienstliche Intrigen: Attentate auf Schweizer Boden?(21:20) Die Neutralitätsinitiative: Diffamierung als „Putin-Propaganda"(24:00) Waffenbrüderschaft: Gemeinsame Übungen mit der NATO(26:30) Der F-35 Skandal: Fixpreis-Lügen und Abhängigkeiten(29:40) Munitionspartnerschaften: Von einer Abhängigkeit in die nächste(33:20) Cognitive Warfare: Der Krieg um die Köpfe in der Schweiz(37:10) Kausa Jean-Daniel Ruch: Wenn die Israel-Lobby Personalpolitik macht(41:10) Denunziation bei der OSZE: Ein Militärdiplomat im Visier(44:50) Pelli Pulli: Die finnische Handschrift in der Sicherheitspolitik(48:20) Rekrutierung aus Think Tanks: Die akademische NATO-Reserve(50:40) Rüstungsgiganten: Elbit und die Drehtüreffekte in Bern(53:50) BlackRock & Co: Die Profiteure des Rüstungsbooms(55:40) Journalisten im Kampfanzug: Die Rolle der NZZ(57:30) Fazit: Zwischen Hochverrat und Demokratieverlust

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    1 hr 10 min
  • Kari Poutiainen: Der Mord an Olof Palme – War der schwedische Premier zu gefährlich für die NATO?

    Der Autor und Palme-Experte Kari Poutiainen analysiert im Gespräch mit Patrik Baab die Schattenseiten der offiziellen Ermittlungen zum Mord an Olof Palme. Seine These: Palmes Plan einer atomwaffenfreien Zone in Skandinavien und seine Annäherung an Gorbatschow machten ihn zu einem Sicherheitsrisiko für NATO und USA.

    Themen dieser Folge:
    – Palme als Bedrohung: Warum sein Plan einer atomwaffenfreien Zone aus Poutiainens Sicht in Washington Alarm auslöste– Die Achse Palme-Gorbatschow: Diplomatische Annäherungen zwischen Stockholm und Moskau– Der unsichtbare Begleiter: Ein mysteriöser „Sicherheitsmann" am Tatort– Geheimdienst-Netzwerke: Poutiainens Blick auf CIA und SÄPO in Stockholm– Parallelen zu Aldo Moro: Die Anatomie von Staatsverbrechen aus seiner Sicht– Warum Poutiainen die „Einzeltäter"-Theorie für unhaltbar hält

    „Die Ermittlungen waren von Anfang an ein Witz. Palme wurde nicht von einem Verrückten getötet, sondern von Kräften, die in ihm ein Hindernis für die globale Geopolitik sahen."

    Die deutsche Version des Interviews: https://youtu.be/YpIAOH4F4g4
    Film „Olof Palme 40 Jahre": https://youtu.be/2StLwnGBt-c

    Kapitel:
    (00:00) Warum Olof Palme für die USA und die NATO „gefährlich" wurde(03:30) Die Allianz mit Gorbatschow: Ein Plan für ein neutrales Europa(07:40) Indizien im Sperrbezirk: Die Rolle der CIA in Stockholm(12:00) Das „Brotherhood" der Geheimdienste: SÄPO und die internationale Vernetzung(15:00) Stay-Behind-Armeen und die Schattenarmeen in Schweden(18:30) Desinformation als Waffe: Warum „Whistleblower" oft Nebelkerzen werfen(23:30) Der beige gekleidete Mann: Ein unidentifizierter Zeuge oder der Operator?(28:50) Die Parallelen zum Fall Aldo Moro: Militärische Präzision am Tatort(37:00) Manipulation der Zeugen: Wie Lisbet Palme beeinflusst wurde(44:00) Wer kontrollierte die Ermittler? Hans Holmér und das SÄPO-Bidding(49:00) Die Farce der „Lone Gunman"-Theorie und der Scandia-Mann(53:15) Craig Williamson und die südafrikanische Spur: Fakt oder Ablenkung?(57:30) Exportverbot und High-Tech: Wie Palme zwischen die Fronten geriet(01:02:00) „Suicided": Wenn Zeugen und Beteiligte im Gefängnis sterben(01:05:00) Warum Palmes Ideen heute im „Kalten Krieg 2.0" fehlen

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    1 hr 8 min
  • Olga Petersen: Flucht aus Deutschland – Eine Ex-AfD-Politikerin über ihr neues Leben in Russland

    Die ehemalige AfD-Abgeordnete der Hamburger Bürgerschaft, Olga Petersen, berichtet Patrik Baab von ihrer Flucht aus Deutschland nach Russland. Ihre Darstellung: Politischer Druck, mediale Hetze und der Einsatz des Jugendamts hätten sie gezwungen, mit vier Kindern und einem Hund ihre Heimat zu verlassen.

    Themen dieser Folge:
    – Die Nacht-und-Nebel-Flucht: Warum Petersen unter dem Vorwand eines Urlaubs Deutschland verließ– Politischer Druck im Parlament: Die Folgen ihrer Weigerung, einer ukrainischen Delegation zu applaudieren– Wahlbeobachtung in Moskau: Ihre Sicht auf die Reaktionen auf ihre Berichterstattung zur Präsidentschaftswahl 2024– Jugendamt und Schule: Petersens Darstellung des Drucks auf ihre Familie– Bildungsvergleich Deutschland–Russland: Ihre Einschätzung zum Lehrstoff ihrer Kinder– Ausblick: Ihre Perspektive auf Heimat, Patriotismus und die deutsch-russischen Beziehungen

    „Sobald du nicht gegen Russland bist, bist du der Feind der Demokratie."

    Kapitel:(00:00) Einleitung: Die Flucht aus Deutschland(01:40) Das erste Jahr in Russland: Ankommen und Realisieren(06:10) Der Eklat in der Bürgerschaft: Verweigerter Applaus für die Ukraine(09:40) Krieg im Donbas: Die ausgeblendete Vorgeschichte(12:50) Rüstungswahn: Wenn nur noch die Waffenindustrie floriert(14:40) Repressalien und Bedrohungen: Der Alltag als Oppositionelle(17:00) Wahlbeobachtung 2024: Warum Fakten zur Gefahr wurden(21:20) „Männer in Zivil": Geheimdienstlicher Druck bei der Rückkehr(24:00) Gender-Gaga an Schulen: Die Indoktrination der Kinder(26:30) Sippenhaft: Wenn das Jugendamt politisch instrumentalisiert wird(29:40) Die AfD im Zwiespalt: Transatlantiker vs. Realpolitiker(33:20) Die Logik des Kapitals: Ideologien als Spielzeug der Mächtigen(37:10) Transsexualismus als Kassenleistung: Die Prioritäten der Regierung(41:10) Entmenschlichung: Der Weg in den Transhumanismus(44:50) Bildungscheck: Warum Russland Deutschland abhängt(48:20) Werte und Heimat: Die Bedeutung von Hymne und Tradition(50:40) Patriotismus vs. Nationalismus: Die Liebe zu zwei Ländern(53:50) BlackRock und die Interessen der Globalisten(55:40) Der letzte Weltkrieg? Die Gefahr einer atomaren Eskalation(57:30) Ausblick: Perspektiven für eine souveräne Zukunft

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    59 min
  • Henry Söderström: Der Mord an Olof Palme – Neue Beweise gegen die Einzeltäter-Theorie

    Henry Söderström, Sohn des ranghöchsten Polizeibeamten in der Mordnacht von Olof Palme, spricht mit Patrik Baab über eines der größten ungelösten Rätsel der politischen Zeitgeschichte. Er präsentiert Beweise und Augenzeugenberichte, die aus seiner Sicht der offiziellen „Einzeltäter"-Version widersprechen und auf eine internationale Verschwörung hindeuten.

    Themen dieser Folge:
    – Die manipulierten Minuten: Warum der Polizeialarm laut Söderström in der Tatnacht verzögert wurde
    – Gefälschte Beweise? Die Geschichte der erst Tage später gefundenen Projektile
    – Palme und die Iran-Contra-Affäre: Sein mögliches Motiv im internationalen Waffenhandel
    – „Stay Behind"-Armeen und die NATO: Söderströms Spur zur Operation „Tree"
    – Südafrika-Verbindung: Der Geheimdienst und rechte Netzwerke in der schwedischen Polizei
    – 40 Jahre Vertuschung: Warum Söderström eine internationale Wahrheitskommission fordert

    „Mein Vater wusste von Anfang an, dass hier etwas nicht stimmt. Die Zeit ist reif, die Wahrheit ans Licht zu bringen, solange noch Zeitzeugen leben."

    Kapitel:
    (00:00) Die Alarmverzögerung: 6 Minuten für den Attentäter
    (02:00) Die Mordnacht in Stockholm: Henrys persönliche Erinnerung
    (03:30) Das Schweigen der Zentrale: Söderströms Vater am Tatort
    (07:40) Die Diskrepanzen im Polizeiprotokoll
    (13:15) Die Theorie der Polizeiverstrickung
    (14:40) Manipulation der Tonbänder: Die verschwundenen Beweise
    (16:50) Die Walkie-Talkie-Männer: 80 ignorierte Zeugen
    (18:50) Ohne Leibwächter: Eine Einladung zum Mord?
    (19:50) Die Bullet-Story: Warum die Magnum-Munition ein Fake war
    (24:20) Hans Holmér: Ein Bürokrat übernimmt die Ermittlungen
    (27:00) Die Spur der Kurden (PKK) als Ablenkungsmanöver
    (30:30) Iran-Contra und Oliver North: Palmes gefährliches Eingreifen
    (38:40) Das „Traitor Track": Warum Palme für die NATO ein Problem war
    (42:00) Operation „Tree": Das geheime Treffen in Wiltshire
    (45:40) Mysteriöse Todesfälle: Der Fall Algernon und Frankovich
    (47:15) Die P2-Loge und das Telegramm: „Der schwedische Baum wird gefällt"
    (50:15) Der südafrikanische Hit-Team-Track: Craig Williamson in Stockholm
    (54:15) Die Übung zum Staatsstreich: Tarnung für das echte Attentat?
    (58:00) Der Cover-up der schwedischen Justiz
    (01:01:00) Die „Baseball-Gang": Rechte Netzwerke innerhalb der Polizei
    (01:06:00) Der „Scandia-Mann": Die letzte schwache Lösung der Staatsanwaltschaft
    (01:10:00) Der Appell für eine Wahrheitskommission (Palme 40)

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    1 hr 14 min
  • Jan Opielka: Polens Zerrissenheit – Zwischen Solidarität mit der Ukraine und historischen Wunden

    Der polnische Journalist Jan Opielka analysiert im Gespräch mit Patrik Baab die geopolitische Lage Polens im Ukrainekrieg. Im Fokus: Warum die anfängliche Solidarität mit ukrainischen Geflüchteten Risse bekommt und welche historischen Traumata sowie politischen Interessen das Verhältnis zwischen Warschau, Kiew und Moskau prägen.

    Themen dieser Folge:– Stimmungswechsel in Polen: Wie nationalistische Kräfte das Thema für den Wahlkampf nutzen– Historische Wunden: Das Massaker von Wolhynien und der Streit um die Heldenverehrung der UPA– Polens „USA-Religion": Opielka über die transatlantische Vernetzung der polnischen Eliten– Wirtschaftliche Konkurrenz: Die Angst vor dem EU-Beitritt der Ukraine in der Landwirtschaft– Der antirussische Komplex: Zwischen historischer Erfahrung und Ängsten– Nord Stream und „Thank you, USA": Opielkas Einordnung der polnischen Reaktion

    „Die Waffen liefern die Reichen, die Armen liefern die Leichen."

    Das Buch zum Thema: „Mit Russland für einen Politikwechsel" (Hrsg. Jan Opielka)

    Kapitel:(00:00) Einleitung: Wo steht Polen heute?(03:23) Kippt die Stimmung gegenüber der Ukraine?(08:35) Das Trauma von Wolhynien: Massaker und Erinnerung(13:55) Die Provokation der Heldenverehrung: UPA und Bandera(18:07) EU-Beitritt der Ukraine: Kosten und Agrar-Konflikte(26:10) Die Giedroyc-Doktrin: Polens Sicherheitsstrategie(32:01) Der antirussische Reflex: Geschichte und Gegenwart(36:05) Transatlantische Seilschaften: Die Rolle von Sikorski und Co.(47:32) Warschauer Aufstand 1944: Heldentum vs. Fehlentscheidung(52:50) Solidarność und das Kriegsrecht: Jaruzelski im Zwiespalt(58:47) Friedrich Merz und die deutsche Aufrüstung(01:06:50) USA-Verehrung und die militärische Abhängigkeit(01:15:30) Europa handelt gegen das eigene Interesse(01:20:20) Nord Stream: „Thank you, America"(01:26:20) Wege zum Frieden: Ist ein Ausgleich mit Russland möglich?(01:32:40) Zerfallserscheinungen und die Angst vor dem großen Krieg(01:41:00) Drei Bedingungen für eine friedliche Lösung(01:43:30) Musikalischer Abschluss: „Schwarzes Meer" von Jan Opielka

    Dieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.

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    © 2026 Patrik Baab

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GEGEN DEN STROM ist das Interview- und Analyseformat von Patrik Baab. Im Fokus: geopolitische Machtverschiebungen, Medienkritik, transatlantische Strukturen, Eurasien sowie Krieg und Frieden – mit historischem Tiefgang und politischer Brisanz.