Geldbewusst
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Geldbewusst episodes

  • Folge 238 - finanziell gesund
    Finanziell gesund zu sein bedeutet nicht, von finanziellen Krisen verschont zu bleiben. Finanziell gesund zu sein, bedingt mehr.
    Du brauchst emotionale Stärke. Du brauchst finanzielle Abwehrkräfte. Du brauchst einen Türsteher vor deinem finanziellen Gebäude. Du brauchst funktionierende Systeme. 

    Kurzum: Du brauchst verschiedene Komponenten um agieren zu können. Wenn diese Komponenten vorhanden und ausbalanciert sind, dann bist du finanziell gesund aufgestellt. 

    Klingt alles etwas abstrakt für dich?  

    So ging es mir auch, als ich mich das erste Mal mit finanzieller Gesundheit befasst habe, aber im Prinzip ist es ganz einfach. 
    Wenn dein Auto gesund sein soll, dann braucht es Pflege, es braucht eine Autowäsche, es braucht eine Inspektion, es braucht einen Ölwechsel, es braucht einen vorausschauenden Fahrstil, es braucht neue Reifen, usw. 
    Wenn deinen Finanzen gesund sein sollen, dann brauchen Sie Pflege, eine Entwicklungskontrolle, einen Wechsel von Komponenten, eine Investitionsplanung, usw. 

    Du merkst schon, man kann das ziemlich leicht verständlich machen. Wenn dein Körper gesund sein soll, dann braucht er Ertüchtigung - geistig und körperlich, er braucht gute Nahrung, er braucht jemanden der ihn kennt und seine Signale wahrnimmt. 
    Wenn deine Finanzen gesund sein sollen, dann brauchen Sie verschiedene Anlageformen, Sie brauchen Wissen, Sie brauchen jemanden der mit Schwankungen emotional umgehen kann. 

    Und jetzt überlege bitte einmal für dich ganz persönlich, was deinen Finanzen brauchen, um gesund zu sein und dann überlege, was du dazu beitragen kannst, diesen gesunden Zustand herbeizuführen und konstant beizubehalten. 

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche. 
    2 min
  • Folge 237 - Optimismus verleiht uns Kraft. Zuviel Optimismus lässt uns leichtsinnig werden
    Nach der letzten Folge habe ich eine E-Mail von Bärbel aus Bielefeld erhalten. Sie ist der Meinung, nur zuversichtlich sein alleine wäre kontraproduktiv. Genau gesagt meint sie, zuversichtlich sein in gesundem Maße sei ok, zu viel Zuversicht würde den Blick jedoch vernebeln und könne leicht in eine Sackgasse führen. 

    Ja Bärbel, dieser Hinweis ist sehr wertvoll. Denn Optimismus verleiht uns Kraft, und Kraft brauchen wir um in die Veränderung zu gehen. Zuviel Optimismus lässt uns aber auch leichtsinnig werden. Und das kenne ich selbst aus eigener Erfahrung.  

    Deshalb präzisiere ich heute meine Aussagen aus der vorangegangenen Podcast-Folge. Geduldig und ausdauernd sein ist absolut wichtig für finanziellen Erfolg. Genauso wichtig ist aber der Blick nach innen, manchmal auch ein Blick von außen, um zu prüfen ob man noch Bodenhaftung hat oder nicht. Die Schwelle zwischen bodenständig und leichtsinnig ist manchmal fließend. Genau deshalb ist ein Coach oder ganz einfach jemand vertrautes an deiner Seite wichtig, um die Situation immer wieder zu reflektieren. 

    Finanzieller Erfolg ist kein Selbstzweck. Wer finanziell erfolgreich werden will, weil er finanziell erfolgreich werden will, wird scheitern. Es fehlt der Sinn. 

    Deshalb gerne zuversichtlich sein, optimistisch sein, aber auch den eigenen Weg reflektieren, Erfahrungen machen und den eigenen Weg anpassen. 

    Und dabei immer die eigenen Handlungsprinzipien im Blick behalten und einhalten.  

    Wer finanziellen Fortschritt im Leben erreichen will, um seine Altersversorgung sicherzustellen, der sollte nicht sein ganzes Vermögen in eine Anlageklasse investieren. 

    Wer finanziellen Fortschritt im Leben erreichen will, um seinen Lebenstraum zu verwirklichen, der sollte nicht sein ganzes Vermögen in eine Geschäftsbeteiligung investieren. 

    Wer eine Familie und einen Kredit laufen hat, der sollte sich nicht auf eine Einnahmequelle verlassen. 

    Wer eine Arbeit gut kann, der sollte überlegen, was er anderes gut können will, für den Fall, dass er die eine Arbeit nicht mehr ausüben kann.  

    In diesem Sinne wünsche ich Dir eine nicht zu optimistische Woche. Du verstehst, was ich meine. 

    Danke Bärbel. 
    3 min
  • Folge 236 - Konfuzius
    „Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig, bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern.“ 

    Dieser Satz stammt von Konfuzius. Und ja, Geduld ist ein wesentlicher Faktor für finanziellen Erfolg.  Wer finanziell nichts hat, benötigt Ausdauer und Geduld, um seine Situation zu verbessern. Der Zinseszinseffekt wirkt eben umso besser, je höher der Ausgangswert ist.  

    Und wer eben auf der Hälfte der Strecke aufgibt, der kommt nicht ins Ziel. Und so ist das vor allem auch beim Thema Geld. Wer sich Sparziele setzt und dann mittendrin aufgibt, der bringt sich selbst um seinen Lohn. 

    Wer an etwas glaubt und zuversichtlich und beharrlich daran arbeitet, der wird zwangsläufig irgendwann belohnt. Das ist meine Überzeugung. Selbst wenn sich der- oder diejenige auf dem falschen Weg dorthin befinden sollte, jemand der sich für etwas einsetzt und arbeitet, dem kommt auch jemand anderes zur Hilfe.  

    Bist du geduldig, wenn es um die Verbesserung deiner finanziellen Lebenssituation geht?  

    Bist du geduldig, wenn es um das säen geht oder willst du ernten ohne zu säen? 

    Bist du geduldig, wenn es ums Lernen von Gesetzmäßigkeiten, dem Aneignen von Gewohnheiten und dem Kontrollieren von Gewohnheiten geht? 

    Geld zu behalten und zu vermehren ist eine Aufgabe, die Disziplin von dir und Geduld mit dir erfordert. Wenn du beides nicht aufbringen kannst, dann musst du “Schnell reich werden Techniken” ausprobieren.  

    Die findest du hier im Geldbewusst Podcast eher weniger. Aber hier findest du ein Jahrescoaching Programm, dass dich auf deinem Weg begleitet, mit gezieltem Muskelaufbau in finanziellen Angelegenheiten.  

    Wenn du bereit für eine nachhaltige Veränderung deiner finanziellen Lebenssituation bist, dann lade ich dich ein, als Teilnehmer im Jahrescoaching Programm dabei zu sein. Informationen zu diesem Programm findest du hier.

    Und falls nicht, dann beginne doch mit dem Thema Bewusstsein für Geld und die Dinge, die mit Geld in Bezug stehen. Absolviere den Kurs “90 Fragen für 90 Tage”. 

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche. 
    3 min
  • Folge 235 - Ein Euro am Tag macht gesund und stark
    Einen Euro sparen oder einen Euro weniger ausgeben, und das jeden Tag. Geht nicht, sagst du? Geht sicher. Wer jeden Tag einen oder mehr Euro behält anstatt ihn wegzugeben, der hat unterm Strich mehr Geld zur Verfügung: Ob nun für die Umsetzung von Geschäftsideen, die Altersvorsorge, Wohltätigkeit oder was auch immer.  

    Ein Euro am Tag sind 365 Euro im Jahr und 3650 Euro in 10 Jahren.  
    Zwei Euro am Tag sind 730 Euro im Jahr und 7300 Euro in 10 Jahren. 
    Drei Euro am Tag sind 1.095 Euro im Jahr und 10.950 Euro in 10 Jahren. 

    Was löst in Dir aus, diese Zahlen zu hören. Klingt es jetzt erstrebenswerter, einen, zwei oder drei Euro pro Tag zu behalten. 

    Mancherorts kostet eine Kaffeespezialität schon 3 Euro. Die Zigarettenpackung liegt mittlerweile bei 7 Euro Durchschnittspreis. Ein Stück Torte in einem Kaffee liegt preislich bei etwa 2,50 Euro. 

    Ich glaube, es ist ganz einfach zwischen einem und drei Euro pro Tag zu behalten.  
    Und deshalb fordere ich dich heraus. Schaffst du es, 30 Tage lang auf etwas zu verzichten und dieses Geld zu behalten? Egal was es ist, es macht einen Unterschied. Für dich oder für jemand anderen. 

    Bei mir macht es einen Unterschied für ein Kind in Kenya. Dieses Kind kann bereits für 215 Euro jährlich zur Schule gehen und bekommt Schulkleidung, wohlgemerkt als einziges Kind der Familie. Bildung ist heutzutage immer noch ein Privileg.  

    Ein Euro am Tag macht gesund und stark – so habe ich diese Folge genannt. Und ja, das ist meine Überzeugung. Wann fängst du an, selbst die Veränderung zu sein, die du in der Welt sehen willst? 

    Schreibe mir gerne eine Nachricht an [email protected], wenn du dich entschieden hast, auf welche Sache du für die nächsten 30 Tage verzichten wirst und was dich dazu motiviert. 

    Ich wünsche Dir eine herausfordernde Woche. 
    3 min
  • Folge 234 - Vergolden
    Über die ganze Welt verbreitet und Jahrtausende alt ist die Vergoldung.  

    Als Vergolden bezeichnet man das Überziehen metallischer und nichtmetallischer Gegenstände mit Gold, Goldlegierungen und anderen dekorativen Metallschichten. 

    Statuen und Innenräume von Gebäuden wurden bereits in der Antike vergoldet, wie beispielsweise Überlieferungen aus Griechenland und Funde in Ägypten bezeugen. Seither zieht sich die Technik des Vergoldens durch sämtliche Kunstepochen. 

    Das traditionelle Handwerk des Vergolders besteht im Aufbringen von Blattmetallen auf Werkstücke.  

    Bei den mechanischen Verfahren differenziert man zwischen Glanz- und Mattvergoldung, Polimentvergoldung, Ölvergoldung, Mordentvergoldung und Hinterglasvergoldung. Die Polimentvergoldung ist zugleich die aufwendigste und wirkungsvollste Oberflächenbehandlung. 

    Und sie ist im handwerklichen Grundaufbau seit mehr als 1000 Jahren unverändert.  
    Damit gehört sie zu den ältesten und kostbarsten Dekorationstechniken überhaupt. 

    Die chemischen Verfahren der Vergoldung entwickelten sich erst in der Neuzeit - mit Ausnahme der Feuervergoldung, welche bereits von den Ägyptern angewendet wurde. Bei der Feuervergoldung wird ein Metallgegenstand mit Goldamalgam bedeckt und anschließend erwärmt. Dabei verdampft das Quecksilber aus dem Amalgam und das reine Gold bleibt übrig.  

    Eins muss man wissen: Gold sieht nicht nur edel aus, sondern ist auch eines der korrosionsbeständigsten Metalle. In reiner Form ist Gold für die Herstellung von Bauteilen und Alltagsgegenständen eher ungeeignet, denn es ist selten und besitzt eine geringe Festigkeit. 

    Materialien, die sich besonders gut zum Vergolden eignen, sind beispielsweise Stahl, Messing, Bronze und Kupfer. Es werden auch nichtmetallischen Materialien vergoldet, hier etwa Porzellan, Glas, Keramik, Holz und Papier. 

    Inzwischen kann man dank neuester Technik fast alle organischen und anorganischen Materialien dauerhaft vergolden. Dies geschieht durch neue Verfahren in der Galvanik. 

    Vergolder ist ein eigenständiger Lehrberuf. Ein Handwerksbetrieb mit Spezialisierung auf das Vergolden wird übrigens als Vergolderei bezeichnet. 
    4 min
  • Folge 233 - Deine eigenen Nachrichten machen
    Heute stelle ich Dir eine Übung aus meinem Jahrescoaching Programm vor. Es geht dabei darum, einen Artikel zu verfassen, der über deinen finanziellen Erfolg berichtet. Ein Artikel, der aus der Zukunft zu Dir spricht, in deine Gegenwart. Ein Artikel, der als erreicht beschreibt, was du noch erreichen willst und dich damit unterbewusst ins Handeln bringt. Den Artikel hängst du an exponierter Stelle an die Wand, am besten schön eingerahmt.  

    Wiederholung ist wie ein Schmiermittel. Wiederholung hilft Dir, deine Ziele präsent zu haben. Und deshalb wird dieser Artikel dir dabei helfen, das Beschriebene zu erreichen.  

    Setze das Datum des Artikels beispielsweise auf den Tag heute in einem Jahr und fange einfach an zu schreiben, suche Dir anschließend ein passendes Foto oder erstelle selbst eine Szenerie, die du fotografierst. 

    Um dir das mal beispielhaft klarzumachen, was ich genau meine, möchte ich Dir die Geschichte von Vivien erzählen. 

    Vivien hatte das große Ziel, einen Ausbildungsplatz bei ihrem Traumunternehmen zu bekommen. Und damit nicht genug, es sollte ihr Traumberuf werden. Vivien wollte Erzieherin werden. Aber nicht in einer städtischen Kindertagesstätte. Sie wollte Erzieherin in der Kindertagesstädte eines deutschen Automobilbauers in Stuttgart werden. Und sie wollte noch dazu persönlich begrüßt werden vom Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens. Klingt ziemlich abgehoben, aber warte ab. 

    Vivien suchte im Internet ein Foto des Vorstandsvorsitzenden und ein Foto von der Firmenzentrale in Stuttgart. Mit einem Bildbearbeitungsprogramm erstellte sie ein Foto, dass sie und den Vorstandsvorsitzenden mit einer Urkunde vor der Firmenzentrale zeigt. 

    Dazu schrieb Sie folgenden Artikel. 

    02.09.2020: 

    Gestern war es soweit. Die neuen Azubis haben gestern ihre Einführung in die Berufsausbildung erhalten. 279 junge Menschen aus dem Raum Stuttgart wurden von ihren Ausbildenden begrüßt und über das Gelänge des Berufsbildungszentrums geführt. Ob Kraftfahrzeug-Mechatroniker, Fahrzeug-Innenausstatter oder Automobilkaufmann. Jeder bekam eine individuelle Erklärung, was ihn in den ersten Wochen seiner Ausbildung erwartet. Ein Rundgang über das Firmengelänge fand natürlich auch statt. Dabei durfte sich die Auszubildende Vivien ganz besonders freuen. Sie wurde vom Vorstandsvorsitzenden Ola Källenius persönlich begrüßt. Er überreichte ihr eine Jubiläumsurkunde als 35.000 Auszubildende seit Gründung des Unternehmens 1998 und nahm sich auch Zeit für ein kurzes Gespräch mit der neuen Mitarbeiterin.  

    Vivien lernt den Beruf der Erzieherin und freut sich auf ihre Ausbildung. Sie gelangte über ein Zusatzprogramm in Kooperation mit den Haupt- und Gesamtschulen im Raum Stuttgart in die Gruppe der diesjährigen neuen Auszubildenden. Über das Programm werden gezielt junge Menschen gefördert, die keine besonders guten schulischen Leistungen erbracht haben, aber in einem Auswahlprogramm durch Ihre Fertigkeiten und Ihr Gruppenverhalten überzeugen konnten. 

    Für Vivien geht damit ein Traum in Erfüllung. Die Stuttgarter Zeitung wünscht Vivien und den weiteren Auszubildenden auf ihrem beruflichen Weg alles Gute und viel Erfolg. 

    Soweit die Geschichte von Vivien. Wenn auch du lernen willst, deine eigenen Nachrichten zu machen, und vieles mehr zum Thema Geld, Finanzen, innere Einstellung, Gewohnheiten kennen lernen willst, dann werde Teilnehmer im Jahrescoaching Programm und beginne mit deinem finanziellen Muskelaufbau. Über den Link kannst du dich direkt anmelden.  

    Der Preis ist aktuell für kurze Z
    5 min
  • Folge 232 - Das Gegenteil von Geld
    Liebe ist Hingabe. Das Gegenteil von Liebe ist Gleichgültigkeit.  

    Geld ist Bewusstsein. Das Gegenteil von Geld ist? 

    Ehrlich gesagt bin ich mir da nicht so sicher. Ist es auch Gleichgültigkeit? Oder ist es Armut? 

    Das Internet meint, es sei Armut. Doch Armut kann es eigentlich nicht sein, denn Gesundheit ist ja auch nicht die Abwesenheit von Krankheit und deshalb kann Armut nicht die Abwesenheit von Geld sein. Sonst müsste die Anwesenheit von Geld ja Reichtum sein. Oder liege ich da falsch. 

    Ich weiß, das ist jetzt vielleicht eine philosophische Frage und ob die Antwort darauf wichtig ist, lässt sich diskutieren, aber mich beschäftigt das gerade.  

    Der französische Philosoph Voltaire meint: “Esprit ist genau das Gegenteil von Geld: Je weniger einer davon hat, desto zufriedener ist er.” 

    Kann also Geist und Witz ein Ausgleich für Geld sein? Kann vielleicht, aber nicht muss. Denn nicht jeder Mensch sprüht vor Geist und Witz, was völlig in Ordnung ist. 

    Kann das Gegenteil von Geld vielleicht eine Geldschuld sein? Im Fachjargon spricht man hier von einer Verbindlichkeit. Aber die Verbindlichkeit ist schon das Gegenteil einer Forderung, in diesem Kontext eben einer Geldforderung. 

    Kann das Gegenteil von Geld vielleicht Diebstahl sein? Immerhin ist Geld ein Zahlungsmittel, mit der Handel von Waren ermöglicht wird. Wenn es kein Zahlungsmittel gibt, könnte ja niemand bezahlen und würde daher stehlen. Nicht zwangsläufig, es bliebe noch eine andere Variante: Der Tauschhandel. Wenn kein Zahlungsmittel existiert, dann ließen sich Waren und Dienstleistungen tauschen. Ein Brot für eine Kanne Milch, ein Stoß Brennholz für eine Decke. 

    Ist also der Tausch das Gegenteil von Geld, oder allgemeiner gesagt der Ausgleich durch Waren oder Dienstleistungen? 

    Schauen wir uns nochmal die Definition von Geld an: Geld ist ein in staatlichem Auftrag aus Metall geprägtes oder auf Papier gedrucktes Zahlungsmittel. 

    Demzufolge könnte das Gegenteil von Geld auch ein nicht im staatlichen Auftrag vergebenes Tauschmittel sein. Beispielsweise Schmuck oder Tierfell. 

    Geld in Form von Münzen und Scheinen wäre demnach ein Zwischentauschgut, dass den Übergang von der Naturaltauschwirtschaft zur Geldwirtschaft geebnet hat. 

    Ich weiß nicht, ob man die Frage “Was ist das Gegenteil von Geld” überhaupt richtig beantworten kann. Mit dieser Folge habe ich aber einen Versuch unternommen, die Frage zu beantworten.  

    Wenn du noch einen Gedanken beisteuern willst, dann schreibe mir gerne einen Kommentar zu dieser Folge auf meinem Blog unter geldbewusst.wordpress.com oder sende mir eine Nachricht an [email protected]. 

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche. 
    3 min
  • Folge 231 - Sparstrumpf
    Der Sparstrumpf ist ein Strumpf, in dem Geld aufbewahrt wird. So einfach ist das. Lege Dir einen Sparstrumpf zu, spare Geld und lege es in den Strumpf. Wenn der Strumpf zu schwer geworden ist, bringe ihn zur Bank.  

    Was Oma vor 80 Jahren gemacht hat, kannst du auch. Warum sage ich das? Ganz einfach: Ich höre immer wieder Menschen sagen, sie könnten nicht sparen. Ganz ehrlich. Ich glaube das nicht. Ich bin davon überzeugt, jeder Mensch kann sparen. Und wenn es nur Centbeträge sind. Man muss einfach anfangen und konsequent weitermachen.  

    So einen Sparstrumpf kann man wunderbar in die Jackentasche stecken. Immer, wenn man beim Bezahlen Rückgeld bekommt, kann man dieses dann in den Sparstrumpf statt ins Portmonee stecken.  

    Das ist nur eine Gewohnheit, nicht mehr und nicht weniger.  

    Damit dir das sparen auch Spaß macht, solltest du einen ganz besonders schönen Sparstrumpf verwenden, einen den du voller Freude aus deiner Jackentasche holen kannst.  

    Nutze diese Woche dazu, dir deinen persönlichen Sparstrumpf zu kreieren und sende mir davon ein Foto an [email protected] mit dem Betreff “Sparstrumpf”. Einsendeschluss ist der 08.07.2021. Unter allen Einsendungen verlose ich einmal den Kurs “Geldbewusst leben – 90 Fragen für 90 Tage” im Wert von 27 Euro.  

    Mit diesem Kurs kannst du 90 Tage lang etwas über Dich und Deinen Umgang mit Geld lernen. 

    Ich wünsche Dir eine kreative Woche.  
    2 min
  • Folge 230 - wenn die Liebe über die Brieftasche geht
    Liebe ist eine Frage des Geldes. Oder wie siehst du das? 

    Die Frage nach der finanziellen Situation ist eigentlich eine ziemlich rationale. Bei der Partnerwahl scheinen das aber einige Menschen immer zu vergessen. Ob ein Paar glücklich zusammenlebt, hängt eben auch vom Geld ab, also von der finanziellen Lebenssituation, vom Gehalt und der Kreditwürdigkeit.  

    Doch wer klärt sowas schon ab, wenn er einen neuen Partner kennenlernt?  

    Bei der Vermietung einer Wohnung hingegen wird das sofort geklärt. Da muss der potentielle Mieter seine Gehaltsbescheinigung samt Schufa-Auskunft vorlegen.  

    Warum ist das eigentlich so? Schließlich teilt man ja Tisch und Bett zusammen 

    Früher war die Ansicht weit verbreitet, ein Gehaltsgefälle könne Verbundenheitsgefühle auslösen.  So kam es, dass Ärzte sich mit Krankenschwestern oder Chefs mit ihren Sekretärinnen einließen.  

    Heute weiß man: Je ähnlicher sich die Gehälter zweier Menschen sind, desto länger hält ihre Partnerschaft. Der Grund dafür ist, dass jede finanzielle Abhängigkeit eine Beziehung auf Dauer belastet. 

    Die Frage nach der finanziellen Situation ist vor allem wichtig, um Klarheit über mögliche Schulden des Partners zu gewinnen. Denn wenn Dieser offene Darlehen oder einen beanspruchten Dispositionskredit mit in die Beziehung bringt, kann das schnell für miese Stimmung sorgen. Vorsicht ist geboten, wenn der neue Partner die Ansicht vertritt, man sei nun gemeinsam dafür zuständig, die Schulden abzutragen.  

    Um Stress in Geldangelegenheiten zu vermeiden, sollten daher beide Partner großes Interesse haben, über die finanzielle Situation und den eigenen Umgang mit Geld zu sprechen.  

    Nicht umsonst gilt die Kreditwürdigkeit auch als Indikator dafür, wie zuverlässig und vertrauenswürdig jemand ist. 

    Eines sei allerdings angemerkt: Statistisch gesehen heiraten Paare mit ähnlich gutem Einkommen seltener, weil beide finanziell auf eigenen Beinen stehen. 

    Ich wünsche Dir eine gesprächsintensive Woche. 
    3 min
  • Folge 229 - Die Maslowsche Bedürfnispyramide
    Produkte und Dienstleistungen sollen einen Nutzen bieten und die Bedürfnisse der Menschen befriedigen. Soweit ist das denke ich klar. Bedürfnisse spielen jedoch auch in der Kommunikation eine beachtliche Rolle. 

    Nehmen wir beispielsweise das menschliche Bedürfnis nach Freiheit und Abenteuer sowie Selbstverwirklichung.  

    Der Marke Marlboro gelang es einst, mit einem Cowboy und Pferden dem Konsum der Zigarette werbewirksam nachzuhelfen. Marlboro wurde zur absatzstärksten Marke, in dem es genau das menschliche Bedürfnis nach Freiheit, Abendteuer und Selbstverwirklichung adressierte. Nur um das klarzustellen, Rauchen schadet der Gesundheit und dem Geldbeutel.  

    Die Maslowsche Bedürfnispyramide ist ein sozialpsychologisches Modell und sein Namensgeber ist der Psychologe Abraham Maslow. Er beschreibt mit seiner Pyramide auf vereinfachende Art und Weise die menschlichen Bedürfnisse und erklärt, dass Menschen motiviert sind, bestimmte Bedürfnisse zu erfüllen, und welche Bedürfnisse Vorrang vor anderen Bedürfnissen haben.  

    Wichtig ist, dass für uns als Menschen ein Bedürfnis grundlegend ist: Das physische Überleben. Und dieses Bedürfnis steuert als erstes unser Verhalten. Sobald dieses Bedürfnis erfüllt ist, motiviert uns die nächste Stufe der Pyramide. 

    Und damit sind wir bei den Sicherheitsbedürfnissen. Wenn sich Menschen durch persönliche oder weiter reichende Krisen verunsichert fühlen, suchen sie nach Möglichkeiten, um sich wieder sicher zu fühlen. Dazu gehören neben den physischen Sicherheitsaspekten auch die Privatsphäre in den sozialen Medien sowie die geschützte Nutzung von bargeldlosen elektronischen Zahlungsmitteln. 

    Als nächstes geht es um soziale Bedürfnisse, wie das Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Teilhabe. Diese Bedürfnisse ändern sich im Wandel des Lebens aber auch. So haben einige Menschen die Zugehörigkeit zu ihrer Familie im Blick, andere befinden sich in einem entscheidenden Moment ihrer Jugend und suchen nach Orientierung zwischen Ähnlichkeiten und Unterschieden mit ihren Freunden. Beim Start ins Berufsleben wandeln sich die Aufgaben und auch die Verantwortung für sich selbst.  

    Wenn hier alles passt, geht es um deine individuellen Bedürfnisse. Manch einer will beruflichen Erfolg über die Karriereleiter, ein hohes Einkommen erzielen, Auszeichnungen erhalten, sesshaft werden. Wieder andere sehen in ihrer beruflichen und örtlichen Freiheit den Erfolg, leben spartanisch und kommen mit geringem finanziellem Mittel aus. Zeit spielt eine immer bedeutendere Rolle im Leben vieler Menschen, sowie Wertschätzung und Anerkennung für sich und die eigene Leistung. 

    Ganz oben an der Spitze der Bedürfnispyramide steht das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung, dass ich eingangs schon erwähnt hatte. Die Selbstverwirklichung ist für uns Menschen jeden Alters ganz individuell zu betrachten. 
    Das eigene volle Potenzial zu erreichen und sogar darüber hinauszugehen kann unterschiedlich erreicht werden. Netzwerken, Arbeitsgemeinschaften bilden, sich in die Stille zurückziehen. Bei der Selbstverwirklichung kann aber auch Kulturabhängigkeit eine Rolle spielen. So finden sich in westlichen Kulturen oftmals individualistische Ansätze wohingegen Kulturen Asiens, Afrikas und Südamerikas zumeist kollektivistisch orientiert sind und individuelle Bedürfnisse hinter den Bedürfnissen der Gruppe zurückstehen.  

    Es ist daher wichtig, die eigenen Bedürfnisse benennen zu können. 

    Also: Was ist dir wichtig? Und was hat das mit deiner aktuellen finanziellen Lebenssituation zu tun? 

    Diese zwei Fragen helfen Dir mit Sicherheit, diese Woche erkenntnisreich zu gestalten. 
    4 min

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