Geldbewusst
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Geldbewusst episodes

  • Folge 199 - Lieber der Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach
    „Was ich hab, das hab ich“. Den Spruch kennst du sicher. Da spricht Sicherheitsdenken draus.
    „Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach“ zielt in die gleiche Kerbe.
    Dahinter steckt die Überzeugung, dass es mehr wert sei, einen kleinen Nutzen sicher zu haben als die Aussicht auf einen großen Nutzen, sofern dieser mit dem Risiko verbunden ist, am Ende gar nichts zu haben.

    Und ja, viele Menschen denken und handeln so. Bewusst oder unbewusst. Das ist ok.
    Lieber einen kleinen sicheren Gewinn als unsichere Hoffnungen. So denken wohl die vielen Millionen Sparbuchbesitzer in Deutschland. Sie lagern ihr Geld mit minimalen Zinsen und lassen die Inflation ihr Geld auffressen. Nur weil eine Zahl größer wird, kann ihr wert trotzdem sinken. Das jedoch wissen oder bemerken einige Menschen nicht.

    Aber zurück zum Sprichwort, zu dem es mehrere Varianten gibt:
    • "Besser a Spoaz in der Hoand, oals a Taub'n aufn Doach";
    • "Besser ein Spatz in der Hand, als ein Kranich, der fliegt, über Land"
    • "Besser ein Spatz in der Hand als ein Rebhuhn in der Luft".
    Und sogar eine englische Entsprechung ist vorhanden:
    • "A bird in the hand is worth two in the bush" (Ein Vogel in der Hand ist besser als zwei im Busch).

    Der Ursprung liegt vermutlich in einem lateinischen Sprichwort, das übersetzt folgendermaßen lautet:
    • „Ein gefangener Vogel ist besser als tausend im Gras“.
    Aber auch in der Bibel gibt es eine Textstelle, die dahingehend gedeutet werden kann:
    • "Kauft man nicht fünf Spatzen für zwei Groschen? Und doch kümmert sich Gott um jeden Einzelnen von ihnen. Doch bei euch ist sogar jedes Haar auf dem Kopf gezählt. Habt keine Angst: Ihr seid Gott mehr wert als ein ganzer Schwarm Spatzen"

    Ja, auch ich bevorzuge manchmal den Spatz in der Hand. Doch ich weiß: Wer wagt, gewinnt. Und deshalb wage ich generell mehr als andere Menschen. Wie machst du das? Denke darüber gerne einmal nach. Und dann entscheide dich, ob du mehr wagen willst oder nicht.

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
    3 min
  • Folge 198 - Einstellungen eines Siegers
    Siegermentalität, Innere Haltung, die richtige Einstellung für Erfolg. All das sind Metaphern für das Thema dieser Folge.

    In all den Jahren meines Lebens habe ich Momente erlebt, in denen ich erfolgreich war und in denen ich nicht erfolgreich war. Siegen fühlt sich gut an, aber was kommt danach?

    Wer sich große Ziele setzt und sie erreicht, fragt sich danach zwangsläufig: „Und jetzt“?
    Was kommt als nächstes? Ist das schon die Endstation?
    Wer oben angekommen ist, sieht nur noch den Weg zurück. Nach dem Genießen des Sieges folgt innerlich ein Gefühl der Leere.

    Wenn wir scheitern, unser Ziel nicht erreichen, und weitermachen, dann lernen wir. Wenn wir siegen und unser Ziel erreichen, dann sind wir angekommen. Doch sind Siege deshalb ein Verlust? Können wir aus Siegen nichts lernen?

    Man lernt nie aus… sagte meine Oma immer. Und das trifft auch in dieser Situation zu. Wir lernen, mit innerlicher Leere umzugehen. Und wir lernen, dass Siege ein Umkehrpunkt in unserem Leben sind. Und deshalb lohnt es sich aus meiner Sicht, auf einen Sieg hinzuarbeiten. Er bietet den Ausgangspunkt für eine neue Orientierung.

    Und das sind meine Top 5 Siegereinstellungen:

    1. Fasse den Vorsatz, dein Leben und deine Talente nur in jene Ziele zu investieren, die deinen vollen Einsatz verdienen.
    2. Fasse den Entschluss, alles was du kannst und was du bist in die Erreichung deiner Ziele zu stecken.
    3. Schöpfe deine Fähigkeiten als Mensch voll aus.
    4. Vergleiche deine Leistungen nur mit deinen Zielen und Fähigkeiten, niemals mit denen anderer Menschen.
    5. Verstehe, dass fehlendes Geld niemals ein Hinderungsgrund für die Erreichung deiner Ziele ist.

    Zum Siegen benötigt man Begeisterung. Sie ist die Farbe der Inspiration und des Mutes. Sie ist das Licht der Kreativität und Einsicht. Sie verleiht den Gefühlen ihre Tiefe und dem Zwecks seine Empfindung. Begeisterung erfüllt leere Köpfe und Herzen. Begeisterung hilft dabei, aus der Enge des Augenblicks herauszukommen.

    Sieger suchen nach einen Weg, egal ob unten durch oder darüber hinweg, drum herum oder mitten durch. Kannst du das? Bist du bereit dafür?
    Viele Menschen glauben, nach Siegen zu streben sei anstrengend. Aber ist es das wirklich?

    Diese Frage beantworte bitte in dieser Woche ganz persönlich für Dich. Auch in finanzieller Hinsicht.

    Ich wünsche Dir eine siegreiche Woche.
    3 min
  • Folge 197 - Leben oder Existieren?
    Bist du verliebt in das, was du tust? Machst du etwas, bei dem du Freude empfindest? Wenn du morgen sterben würdest, wäre diese Sache es dann wert gewesen, getan zu werden?

    Das Leben wartet nicht auf dich. Es läuft einfach weiter. Erfolg hast du dann, wenn du für eine Sache brennst und damit für die Jammerei in deinem Umfeld taub geworden bist. Wenn du dein Leben mit jedem Atemzug genießt, weil du aufgewacht bist und erkannt hast, dass du das Zahnrädchen in der Geschichte vieler anderer Menschen bist oder sein wirst - und das wunderbarer Weise mit dem, was du liebst.

    Also hör auf, immer in „könnte“ zu denken und fange an zu Leben. Oder willst du weiterhin nur existieren?

    So viele Menschen leben unter ihren Möglichkeiten. Du auch? Warum? Wovor hast du Angst? Wie tief kannst du fallen? Wenn du dein Leben nicht lebst, bist du dann nicht bereits nach ganz unten gefallen? Wäre Aufstehen und dein Leben in die Hand nehmen dann nicht so etwas wie ein „nach oben fallen“?

    Denke darüber bitte mal in dieser Woche nach. Ich wünsche Dir eine Woche, an deren Ende du nicht mehr nur existierst.

    2 min
  • Folge 196 - Einer sieht es immer: Du selbst
    Ein Lehrer suchte einst einen guten Mann für seine Tochter. In seiner Familie war es üblich, dass dieser Mann aus den Reihen seiner Schüler kommen würde. So stellte er seinen Schülern eine Aufgabe, um herauszufinden, welcher der Jungen sich am besten als Ehemann eignen würde. Zudem fehlten dem Lehrer die finanziellen Mittel, um eine kostspielige Hochzeit auszurichten und den Haushalt des jungen Ehepaares mit dem Nötigsten auszustatten.

    Er forderte seine Schüler auf, im Schutz der Dunkelheit in das Dorf zu gehen und dort so viele Dinge zu stehlen wie nur möglich, jedoch ohne dabei von irgendjemandem gesehen zu werden. Dann sollten die Schüler die gestohlenen Sachen dem Lehrer bringen. Der Schüler, der diesen Anweisungen am besten entsprechen würde, sollte seine Tochter heiraten dürfen. Die gestohlenen Gegenstände würden dann in den Besitz des Ehepaares übergehen.

    Die Schüler waren über diese Aufgabe sehr verwundert, denn ihr Lehrer war ein überaus moralischer Mensch. Da zu jener Zeit großer Wert auf Gehorsam gelegt wurde, nahmen alle Jungen diese Aufgabe an. Im Laufe der kommenden Tage schlichen sich die Schüler nachts ins Dorf und klauten so viele Dinge, wie sie konnten.

    Jeden Morgen notierte der Lehrer, welcher Schüler welche Gegenstände aus welchem Haus gestohlen hatte. Am Ende der Woche rief der Lehrer alle Jungen zu sich, um den Gewinner dieser Aufgabe und damit denjenigen bekannt zu geben, der seine Tochter heiraten würde.

    Der Lehrer sagte, es seien so viele Sachen gestohlen worden, dass es allemal ausreichen würde, um dem jungen Ehepaare einen guten Start in das Leben zu ermöglichen. Und dann sagte er: Nur einer von Euch hat nichts gestohlen. Warum?
    Der betreffende Junge trat hervor und antwortete: Weil ich Ihren Anweisungen gefolgt bin. Sie haben uns gesagt, wir sollten Dinge stehlen, ohne dabei von irgendjemandem gesehen zu werden. Ich bin in viele Häuser eingedrungen, und die Leute haben alle geschlafen und mich nicht bemerkt, aber sobald ich einen Gegenstand stehlen wollte, hat mich jemand gesehen.

    Wer hat dich denn gesehen, wenn alle geschlafen haben, wollte der Lehrer wissen?
    Ich. Ich habe mich beim Stehlen gesehen, antwortete der Schüler. Der Lehrer war hoch erfreut und lobte den Schüler dafür, dass er so gut zugehört hatte. Die anderen Schüler wies er an, die gestohlenen Sachen in die Häuser zurück zu bringen. Er sagte, niemand würde die Jungen bestrafen, da er vorab alle Menschen im Dorf über die anstehende Aufgabe informiert habe.

    Der Lehrer bat seine Schüler abschließend, immer an Folgendes zu denken: Alles unmoralische, was ihr tut, wird immer von einem Menschen gesehen. Von Euch selbst. Und weil ihr es selbst seht, leidet ihr selbst darunter.

    Daher meine Bitte: Mache nur Dinge, die mit deinen Moralvorstellungen im Einklang stehen. Es wird sich finanziell auszahlen.

    In diesem Sinne eine erfolgreiche Woche.

    4 min
  • Folge 195 - Selbstachtung stärken
    Heute geht es um die Stärkung deiner Selbstachtung und darum.

    Wenn du dich über dich selbst ärgerst, eventuell sogar Zorn spürst, eine geringe Selbstachtung hast, dann empfehle ich Dir folgende Übung:
    Nehme Dir ein leeres Blatt Papier zur Hand und teile es in der Mitte durch einen Längsstrich in zwei Spalten. In der linken Spalte schreibst du alles auf, was du an Dir nicht leiden kannst, und in der rechten Spalte schreibst du alles auf, was du an Dir leiden kannst. Anschließend reißt du das Blatt der Länge nach durch, wirfst die linke Seite weg und behältst nur die rechte Seite. Diese rechte Seite faltest du dann und steckst sie in Dein Portmonee.

    Immer wenn Selbstzweifel hochkommen, holst du das Blatt aus deinem Portmonee und liest Dir alle Sachen durch, die du an Dir leiden kannst. Das stärkt deine Selbstachtung und macht Dich nebenbei zu einem zufriedenen Menschen. Und zufriedene Menschen gehen achtsamer und bewusster mit Ihrem Geld um.

    Deshalb ist diese Übung wichtig für dich. Ich wünsche Dir eine stärkende Woche.

    2 min
  • Folge 194 - Tradition
    Wo kommen wir denn da hin? Was werden die Leute sagen? Das war schon immer so.

    Traditionen haben etwas für sich. Wir wissen, was auf uns zukommt. Das gibt Sicherheit, Verlässlichkeit, Stabilität. Wenn wir uns nicht jeden Tag neue Routinen und neue Vorgehensweisen überlegen müssen, dann ist das sehr entlastend.

    Tradition macht es aber manchmal auch schwer, etwas Neues zu wagen, Neues zu entdecken oder andere Menschen es einfach anders machen zu lassen.
    Anthony Demello erzählt eine Geschichte darüber, dass manchmal niemand mehr weiß, woher eine Tradition überhaupt kommt.

    Ein alter weiser Mönch hielt jeden Abend eine Abendmeditation. Dabei lief jeden Abend die Klosterkatze in die Kapelle und störte. Der alte Mönch ordnete daher an, die Katze solle während dieser Zeit draußen angebunden werden. So konnte man von da an ungestört meditieren. Die Jahre vergingen und irgendwann starb der Mönch. Ein anderer Mönch folgte ihm nach. Er hielt sich streng an die Tradition, dass die Katze während der Abendmeditation draußen angebunden sein muss. Als auch die Katze starb, folgte eine Katze ihr nach und auch diese wurde während der Abendmeditation draußen angebunden. Weil die Leute den Sinn davon nicht verstanden, traten Theologen auf den Plan und schrieben ein zweibändiges Werk über die Notwendigkeit einer angebundenen Katze während der Abendmeditation. Mit der Zeit kam die Abendmeditation aus der Mode. Aber wenigstens wurde der Ritus der jeden Abend angebundenen Katze aufrechterhalten. Soweit die Geschichte.

    Ich frage mich in solchen Momenten daher immer, ob es um die Katze oder die Abendmeditation geht. Denn Tradition ist die Weitergabe des Feuers, nicht die Huldigung der Asche. Und deshalb muss Tradition unser Leben bereichern. Ist dies nicht der Fall, steht die Tradition zur Disposition.

    Überlege bitte in dieser Woche einmal, welche Dinge du aus Tradition regelmäßig durchführst und ob dich diese Dinge bereichern oder behindern.

    Ich wünsche Dir eine aufmerksame Woche.

    3 min
  • Folge 193 - Rendite
    Die Rendite wird in Prozent ausgedrückt und sie ist der effektiv aufgekommene Zins innerhalb eines Jahres. Die Rendite bezieht sich immer auf einen anderen Wert, den sogenannten Bezugswert.

    Die Rendite ermöglicht es, zu vergleichen, wie ertragskräftig eine Geldanlage ist.
    Dadurch ist die Rendite für die Ermittlung des Anlagerisikos geeignet.


    Hohe Renditen signalisieren Verfügbarkeit und hohes Risiko

    Niedrige Renditen signalisieren Knappheit und geringes Risiko

    Wegen der Berücksichtigung von Transaktionskosten unterscheidet man zwischen Brutto- und Nettorendite. Beispiele für Transaktionskosten sind Bank- oder Depotgebühren (bei Kapitalanlagen) sowie Notargebühren (bei Immobilien).
    Nettorenditen haben eine bessere Aussagekraft und sollten daher vorrangig herangezogen werden.

    Im Hinblick auf die Anlageform unterscheidet man verschiedene Renditearten
    • bei Wertpapieren: die Aktien- und Dividendenrendite sowie die Anleiherendite
    • bei unternehmerischen Aktivitäten: die Kapitalrendite
    • bei vermieteten Immobilien: die Mietrendite.

    Wenn dich das Thema interessiert, dann findest du im Internet genaue Berechnungsbeispiele für die jeweiligen Renditearten. Achte bei der Wahl einer Geldanlage daher gemäß deinen Bedürfnis nach Anlagesicherheit und Anlageverfügbarkeit auf die Rendite.

    2 min
  • Folge 192 - Ebbe im Portmonee
    Solche Momente erlebst du sicher auch. Plötzlich läuft irgendwo ein Musiktitel, den du noch nie zuvor gehört hast, und der Song löst etwas in Dir aus. So erging es mir vor knapp einem Jahr, als ich am Nachmittag eines sehr warmen Sommertages mit dem Auto unterwegs war und Radio hörte. Dort lief ein sehr altes Stück aus dem Jahre 1977.

    Zugegeben, es handelt sich um Schlager, aber es geht um den Text und um die Art des Liedvortrages. Ich rede von Wencke Myhre und ihrem Hit „Eine Mark für Charly“
    Darin heißt es unter anderem:
    Charly kann nicht zahlenEbbe in seinem PortmoneeCharly ist pleite, Charly der ist blankDer Hut geht für ihn rumEine Mark für CharlyDen ganzen Lohn versoffenHaus und Hof verspieltEr wäre beinahe reich gewesenSetzte sein ganzes Geld auf einen AußenseiterUnd wenn man sich das Video ansieht, dann merkt man wie durch schunkelfreundliche Musik ein ernster Text überhaupt nicht ernst vorgetragen und auch nicht als ernst erkannt wird. Das Publikum klatscht sogar Beifall. Und mit dem Gesangsvortrag macht sich die Sängerin über die Situation von Charly lustig. Schaue Dir hier das Video an:

    Leider ist es im echten Leben kaum anders. Wer Schulden hat und nicht mehr finanziell über die Runden kommt, wird schief angesehen, aus bestimmten Kreisen ausgeschlossen, vielleicht sogar als inkompetent abgestempelt.

    Sucht ist leider ein Thema, das Menschen in den finanziellen Ruin führen kann. Egal ob Spielsucht, Alkoholsucht oder oder. Sucht ist ein Ausnahmezustand, in dem der oder die Betroffene nicht mehr rational mit dem Geld umgeht. Hier ist professionelle Hilfe von Nöten. Den Hut herum gehen zu lassen, behandelt lediglich das Symptom, aber nicht die Ursache. Und sich über eine finanziell prekäre Situation lustig zu machen, sorgt eher für Isolation als Abhilfe.

    Das ganze Geld auf einen Außenseiter zu setzen, kann auch gut gehen, wird in dem Titel jedoch als dumm dargestellt. Für alle, die eine vermeintlich abwegige Geschäftsidee unter Einsatz ihres gesamten Vermögens erfolgreich umgesetzt haben, klingt das wie blanker Hohn.

    Ebbe im Portmonee zu haben, das hat sicher der ein oder andere schon mal erlebt. Das ist eine Metapher und angelehnt an die Gezeiten. Bei Ebbe ist das Wasser zurückgegangen, man schwimmt sozusagen auf dem Trockenen. Bei Flut ist der Wasserpegel angestiegen und man schwimmt bis zum Hals im Wasser.
    Hast du erlebt, wie es ist blank zu sein und keine Geldreserve zu haben?Wurdest du aufgrund deiner schlechten finanziellen Situation als Versager bezeichnet?Weißt du, wie es sich anfühlt, um Geld bitten zu müssen?Schreibe bitte deine ganz persönliche Antwort auf diese drei Fragen auf und überlege, was du tun kannst, um eine solche Situation niemals entstehen zu lassen. Und dann beginne bitte mit der Umsetzung deiner Maßnahmen. Es ist wichtig, vielleicht nicht für jetzt, und ich hoffe für niemals, aber eventuell für irgendwann in der Zukunft. Wir wissen nie, welche Überraschungen das Leben für uns bereithält. Aber wir können uns ein wenig vorbereiten.

    In diesem Sinne wünsche ich Dir Fülle in deinem Portmonee.

    Und wenn du meine umgeschriebene Version des Titels von Wencke Myhre lesen willst, dann freu Dich auf die nächsten Zeilen.

    Eine Mark von Charly
    Denn Charly kann bezahlen
    Immer wieder Fülle in seinem Portemonnaie
    Charly kann bezahlen
    Denn Charly ist vermögend
    Eine Mark von Charly
    Denn Charly ist clever
    Den ganzen Lohn verteilt
    Hat Haus und Hof bezahlt
    Ihn hat es gut getroffen
    Hat immer Glück beim Geld
    Jetzt steht er da am Tresen
    Den Durst löscht er mit Wasser
    Er ist schon immer reich gewesen
    Und sein Hut der steht ihm gut.
    Hey eine Mark von Charly
    Denn Charly kann bezahlen
    Wieder einmal Fülle in seinem Portemonnaie
    Charly kann bezahlen
    Denn Charly der ist clever
    Eine Mark von Charly
    Denn Charly der hat‘s drauf
    6 min
  • Folge 191 - Phantasiereise
    Unser Vorstellungsvermögen ist fantastisch gut darin, sich auszumalen, was alles schief gehen kann. In diesen Momenten haben wir genaue Bilder vor Augen. In einer Detailtiefe wie Sie seinesgleichen sucht.

    Alles was dann in Bilder umgesetzt wird, haben wir schon einmal erlebt oder durch Berichte von anderen gehört, vielleicht auch in den Fernsehnachrichten gesehen.

    Doch wenn es darum geht, zu phantasieren, fällt uns das schwer. Das ist normal. Denn unser Verstand ist dazu bestimmt, uns zu beschützen. Über etwas noch nicht Existierendes nachzudenken und sich Bilder dazu vorzustellen, ist sprichwörtlich abstrakt. Und deshalb ist dies logischerweise schwerer. Wir müssen das Bild erst erschaffen, es sozusagen kreieren.

    Hierbei kann uns helfen, wenn wir das neu Gedachte auch selbst malen bzw. zeichnen oder wenn wir Fotos von bereits existierenden Dingen, die unserem Bild von etwas Neuem ähneln, adaptieren.

    Wir müssen unserer Vorstellungskraft auf die Sprünge helfen. Und deshalb habe ich eine kleine Geschichte für dich vorbereitet. Sie soll dir dabei helfen in das Phantasieren hinein zu finden.

    Die Geschichte habe ich „die kleine Oase der finanziellen Unabhängigkeit“ genannt
    Doch zunächst will ich Dir darüber berichten, wie ich auf die Idee gekommen bin, eine Phantasiereise zum Thema Geld und Wohlstand zu schreiben.

    Seit nunmehr 14 Jahren habe ich zu den Themen Geld, finanzieller Erfolg, Vermögensaufbau und Wohlstand eine ganze Reihe von Büchern gelesen, mehrere Seminare besucht und einige Weiterbildungsprogramme absolviert. Ich habe mein eigenes Geldverteilungssystem entworfen, zahlreichen Menschen in Ihren Bestrebungen zu mehr finanziellem Erfolg weitergeholfen und diesen Podcast etabliert.
    In all den Büchern, die ich gelesen habe, geht es immer auch darum, sein eigenes Denken zu verändern und sich selbst zu erlauben, Geld in großer Fülle zu empfangen. Es geht darum, ein Gefühl von Reichtum zu kreieren. Sich selbst reich zu fühlen, obwohl man es im monetären Sinne noch nicht ist, wirkt im wahrsten Sinne des Wortes Lebensverändernd.

    Leider besitzen viele Menschen innere Blockaden und Hemmungen, was das Thema Geld angeht. Die Ursachen dafür liegen bspw. in der Erziehung. Andere Menschen haben im Laufe Ihres Lebens eine ablehnende Haltung zum Thema Geld entwickelt, die die positive finanzielle Entwicklung unbewusst vermeidet.
    Diese inneren Blockaden zu lösen, führt fast zwangsläufig zu einer Verbesserung der finanziellen Situation. Der Grund ist naheliegend. Wenn wir frei sind, gehen wir viel offener mit Menschen und Situationen um. Dadurch gewinnen wir neue Perspektiven und gelangen zu Chancen, die wir sonst nicht erhalten hätten.

    Allein unsere Gedanken haben eine enorme Anziehungskraft. Sie steuern unser Unterbewusstsein und damit unser Handeln. Man kann also sagen: Wer sich reich fühlt, wird Reichtum in seinem Leben anziehen.
    Doch nun suche Dir einen ungestörten Ort für unsere Phantasiereise und mache es Dir bequem. Sei aufmerksam und achte genau auf die Bilder, die vor deinem inneren Auge erscheinen.

    „Die kleine Oase der finanziellen Unabhängigkeit“ ist eine Phantasiereise über Erfüllung, Dankbarkeit, Freiheit und Eigenständigkeit.

    Jetzt geht es los:

    Du bist an einem schönen Ort. Es ist ruhig und du kannst die Vögel zwitschern hören. Die Sonne scheint und wärmt dein Gesicht. Du fühlst dich wohl und entspannt.
    Du legst deine Hand auf die Brust und achtest auf deinen Herzschlag. Du spürst, wie schnell und aufgeregt dein Herz schlägt und du beginnst, tief einzuatmen und langsam auszuatmen.
    Der Ort an dem du dich befindest, ist ein Garten mit einem alten Bauwagen, der zu einem kleinen Zuhause ausgebaut wurde. In dem Bauwagen sind eine Küche, ein Bad mit Dusche sowie ein kleines Schlafzimmer und ein Wohnbereich vorhanden. Diese
    9 min
  • Folge 190 - Träumen
    Weißt du eigentlich, wie wertvoll Tagträumereien sein können?

    Es gibt Untersuchungen, nach denen Menschen mit einem hohen IQ ihren Tagträumereien sehr ausgiebig nachgehen. Diese Menschen stellen sich vor, wie die Dinge sein könnten. Viele der wirklich bedeutenden Erfindungen und Entwicklungen in der Menschheitsgeschichte hatten ihren Ursprung in Phantasievorstellungen von sogenannten Träumern.

    Ein Traum ist und bleibt eben nur solange ein Traum, bis ihn jemand wahr werden lässt.
    Die Kinderbuch-Autorin Astrid Lindgren fasst es sehr gut zusammen: „Alles, was an Großem in der Welt geschah, vollzog sich zuerst in der Phantasie des Menschen.“
    Und deshalb gilt: Wenn es so sein soll, wie du es Dir erträumst, dann liegt es an Dir, ob es so kommen wird.

    Jede große Erfindung hätte mit Sicherheit hundertfach gemacht werden können. Doch dies war nie der Fall. Der Grund dafür ist ganz einfach: Viele potentielle Erfinder haben es schlichtweg versäumt, zu träumen. Und viele Träumer haben es schlichtweg versäumt, ihre Träume wahr werden zu lassen.

    Dabei lenken Träume unsere Augen vom Gewöhnlichen auf das Mögliche.
    Sie geben uns Hoffnung und Kraft, das vermeintlich Unmögliche zu wagen.
    Träume rufen uns dazu auf, mehr aus uns zu machen, als wir es bisher waren.
    Sie fordern uns heraus, damit wir mutig handeln und an uns wachsen.

    Deshalb nehme Dir in diese Woche bitte einmal Zeit zum Träumen.
    Was würdest du erschaffen, wenn es keine Limitierungen gibt?
    Was würdest du verändern, wenn es keine bestehenden Regeln, Einwende und Hürden gibt? In welchem Thema würdest du dich gedanklich verlieren, weil es dich so fasziniert?

    Freue dich darauf, was Dich erwartet. Ich wünsche Dir eine traumhafte Woche.

    Und die letzte Worte dieser Podcastfolge richtet Aristoteles an Dich: „Die Seele denkt nie ohne geistige Vorstellung.“
    3 min

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