Geldbewusst
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Geldbewusst episodes

  • Folge 173 - Geld suchen
    Jüngst hörte ich ein Mädchen zu ihrer jüngeren Schwester sagen: „Komm, wir suchen Geld. Das stecken wir dann in unser Sparschwein“. Zuerst musste ich schmunzeln. Doch dann dachte ich: „Recht hat die Kleine“.

    Wir sollten es uns zu einer Angewohnheit machen, Geld zu suchen. Was besitzen wir, was wir nicht mehr benötigen und verkaufen können?
    Was können wir, was wir jemand anderem beibringen können?
    Wo liegen Umsatzchancen unbeachtet brach und warten nur darauf, eingesammelt zu werden?

    Und darum nutze diese Woche bitte einmal dafür, Geld zu suchen. Nimm Dir jeden Tag 30 Minuten Zeit, darüber nachzudenken und schreibe alle deine Ideen auf, dann setzte Sie nach und nach um. Und mache es Dir zu einer neuen Angewohnheit, einmal im Quartal Geld zu suchen. Führe Buch über die dadurch entstandenen Einnahmen oder sammle das Geld in einem eigenen Sparschwein.

    Du wirst überrascht sein, wie gut es sich anfühlt, Geld zu finden.

    2 min
  • Folge 172 - Misstrauen gegenüber Banken
    Ich verstehe, dass es Menschen gibt, die ihre Gold- und Silbermünzen lieber unterm Kopfkissen haben als auf der Bank.
    Und ich verstehe, dass es Menschen gibt, die ihr Bargeld lieber in der Tasche haben.

    Elektronische Guthaben können durch Fremdeinwirkung gesperrt, einkassiert oder sonst was werden. Auch im digitalen Zeitalter gibt es Enteignung, Willkür und im Nachhinein für Recht erklärtes Unrecht.

    Geld muss seinen Zweck erfüllen. Es muss in den Wirtschaftskreislauf und dort seine Arbeit leisten. Geld muss für uns arbeiten. Und deshalb darf man es natürlich in Aktien oder andere Sachwerte investieren.

    Es ist wichtig, vielschichtig zu denken. Wir brauchen Bargeld, um handlungsfähig zu sein. Aber wir brauchen genauso Sachwerte. Gesundes Misstrauen ist gut. Vorbereitung auf besondere Situationen wie Bankenschließungen oder Geldausgabebegrenzungen auch. Und dennoch brauchen wir die Banken. Was wäre unsere Welt heute ohne elektronischen Zahlungsverkehr.

    Ich freue mich, wenn es Dir gelingt, das Beste aus allen Welten für Dich zu kombinieren.
    Für mich ist das
    -    Ein Konto bei der Bank für alle wiederkehrenden Ausgaben (Versicherung, Strom, Wasser etc.)
    -    Sachwerte zur Sicherung von Vermögen
    -    Bargeld für die Dinge des täglichen Bedarfs
    -    Kredite für die Finanzierung von Immobilien und Unternehmen

    Jeder hat das Recht und zugleich das Privileg, sich mit seinen persönlichen Finanzen zu beschäftigen. Es gibt Menschen, die jeden Tag um ihre Tagesmahlzeit bangen. Denen fehlt der Kopf für sowas, denn sie plagen Existenzängste.
    Und darum Danke ich heute einmal dem Leben, dem Geld, und allen Institutionen, die unser wirtschaftliches Handeln ermöglichen.

    Und Dir wünsche ich eine erfolgreiche Woche.

    2 min
  • Folge 171 - Geld als Grundlage unserer Zivilisation und unserer Kultur
    Was verliert man eigentlich, wenn man Geld geringschätzt? Geld.
    Ich wiederhole das nochmal in anderer Form:
    Wenn du Geld geringschätzt, verlierst du Geld.
    Wenn du Geld wertschätzt, behältst du Geld.

    Die besten Dinge in unserem Leben kosten nichts. Eine Umarmung, ein zuhörendes Ohr, eine tiefe Freundschaft. Aber davon werden wir nicht satt. Also brauchen wir Geld.
    Natürlich kann man behaupten, die Welt wäre ohne Geld ein besserer Ort. Aber wissen wir das wirklich? Nein, denn diese Situation ist nicht erlebbar. Unsere erlebbare Welt ist eine des Geldes. Und seine Erfindung war wichtig für das Wohlergehen der Menschheit.

    Geld ist „einer der Grundstoffe, mit denen die Menschheit die Architektur der Zivilisation errichtet“, meint Lewis Henry Lapham. Für die Entwicklung unserer Zivilisation ist Geld sozusagen erforderlich. Geld hat die Kernaufgabe, Dinge bewertbar zu machen. Dazu gehört das Zählen, Rechnen und Messen von Dingen.
    Geld ermöglicht uns Menschen die Befriedigung von Bedürfnissen. Umgekehrt betrachtet lohnt es sich also, die Bedürfnisse der Menschen wahrzunehmen und darüber nachzudenken, wie diese Bedürfnisse befriedigt werden können.

    Wir können also festhalten: Geld macht erfinderisch.
    Geld gibt uns die räumliche und zeitliche Freiheit, um Waren und Dienstleistungen gründlicher zu überdenken. Geld regt zum Denken an, erweitert gewissermaßen unseren Horizont.
    Geld könnte man somit als eine Art Speicher für einen bestimmten Wert ansehen.
    Mit Geld lassen sich Distanzen überwinden. Doch dafür muss man das Vertrauen haben können, dass das Geld seinen Wert behält. Also den Wert zum Zeitpunkt eines Verkaufs, denn zu diesem Zeitpunkt hat man das Geld bekommen.

    Es gibt ja diesen Spruch: Wo das Geld ist, ist das Glück nicht weit. Doch Geld ist kein Glücksgarant.
    Geld macht nicht glücklich, sagen oft vom Leben enttäuschte Menschen. Geld macht glücklich, sagen oft vom Leben beschenkte Menschen. Doch hat uns das Geld jemals versprochen, es würde uns glücklich machen? Eher nicht. Wir müssen einfach das Beste aus der Situation machen. Wir! Nicht jemand anders.

    Wo Geld fehlt, herrschen Armut und Elend. Wo Geld fehlt, gibt es geistigen und ökonomischen Stillstand. Wo Geld fehlt, sind die Ressourcen knapp und die Abhängigkeit hoch. Doch deshalb ist Geld nicht der Ursprung des Übels. Geld sorgt dafür, dass Begehrlichkeiten geweckt werden und Ansprüche entstehen, die über die Existenzsicherung hinausgingen. Doch was ist darauf basierend entstanden? Geld ermöglicht sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Fortschritt.
    Denn für wirtschaftliches und gesellschaftliches Handeln mit einem Geldsystem braucht man Vernunft, Logik, Verfahren und Gesetze. Vom Aufbau der dafür notwendigen Verwaltung profitierten Wissensarbeiter und Intellektuelle. Ohne den Staat und seine Verwaltung – sprich Kontrolle – hätte Geld nie die Bedeutung erlangt, die es heute hat.

    Heute existieren ca. 92 Prozent der Geldmenge nur noch als digitaler Abdruck im Computer und nicht mehr in Münzen und Scheinen. Der reale Gegenwert fehlt also. Deshalb ist Vertrauen so elementar. Ohne würde das System kollabieren.
    Geld spiegelt unsere Wünsche sowie die Fähigkeit, zu vertrauen und uns etwas zuzutrauen. Wir müssen lernen, dem Geld zu trauen, indem wir unserer Vorstellungskraft trauen. Nur so funktioniert es.
    Eins müssen wir verstehen: Beim Thema Geld wird Wissen oft durch Gefühl ersetzt. Und deshalb brauchen wir Systeme und Vorgehensweisen. Sie helfen uns dabei, überlegt zu handeln.

    Wo es nur Geld gibt und keine Ideen mehr, wird das Geld wertlos. Darum sind brauchbare Ideen und sinnvolle Möglichkeiten für Investitionen so wichtig. Das erfordert eine neue Kultur des Geldes. Es muss wieder an Wert gewinnen, indem es sich ein bisschen rarmacht, so wie alle guten Dinge. Weniger nach dem Prinzip „so viel Wachstum wie möglich“, sondern mehr nach dem Prinzip „so viel Wachstum wie nötig.
    5 min
  • Folge 170 - Kostgeld
    Wer das Unternehmen Haushalt erfolgreich führen will, braucht Transparenz über die Einnahmen. Wenn die Kinder das erste eigene Geld verdienen und weiterhin im Haushalt der Eltern leben, können die Kinder einen angemessenen Teil zu den Einnahmen der Familie beitragen. Bei einer solchen Zahlung spricht man von Kostgeld.

    Im Bürgerlichen Gesetzbuch steht übrigens folgendes dazu unter §1602 - Bedürftigkeit:

    (1) Unterhaltsberechtigt ist nur, wer außerstande ist, sich selbst zu unterhalten.

    (2) Ein minderjähriges Kind kann von seinen Eltern, auch wenn es Vermögen hat, die Gewährung des Unterhalts insoweit verlangen, als die Einkünfte seines Vermögens und der Ertrag seiner Arbeit zum Unterhalt nicht ausreichen.

    Unterhalt bedeutet nicht, dass Eltern ihrem Kind Geld geben müssen. Unterhalt kann auch durch die Gewährung von Unterkunft, Kleidung und Nahrung geleistet werden.
    Wenn Kinder, die Zuhause wohnen und leben, etwas von Ihren Einnahmen abgeben, dann lernen Sie dadurch auch, verantwortungsvoll mit ihrem Geld umzugehen, sich zu begrenzen, und das Dinge eben etwas kosten. Über Kostgeld zu sprechen und zu verhandeln, ist wichtig. Wenn es unterschiedliche Ansichten über die Höhe des Kostgeldes gibt, ist das Gespräch umso wichtiger.

    Solange ein Kind noch in der Berufsausbildung steht, müssen von der Ausbildungsvergütung - vor der Anrechnung eines Kostgeldes – jedoch 100 Euro abgezogen werden. Diese 100 Euro decken den ausbildungsbedingten Mehrbedarf des Kindes.

    Übrigens: Wenn Eltern ihren Kindern die Verköstigung unentgeltlich gewähren, spricht man von freier Kost. Wenn Eltern ihren Kindern auch eine Wohn- und Schlafstelle bereitstellen, spricht man von freier Kost und Logis.

    Und ob die Eltern das erhaltene Kostgeld wirklich in den Unterhalt des Kindes fließen lassen oder das Geld als Rücklage für das Kind ansparen, ist den Eltern ja immer noch freigestellt.

    2 min
  • Folge 169 - mit gutem Beispiel voran gehen
    Das gute Beispiel ist nicht eine Möglichkeit, andere Menschen zu beeinflussen, es ist die Einzige. Der Satz stammt nicht von mir, sondern von Albert Schweitzer. Und deshalb müssen wir immer mit gutem Beispiel voran gehen.

    Wenn jeder von uns jeden Tag mit gutem Beispiel voran geht, welche Entwicklungssprünge könnten wir dann realisieren? Welche Chancen könnten wir dann erschaffen? Welche Einnahmen könnten wir dann generieren? Welchen Nutzen könnten wir dann kreieren?

    Stopp. Natürlich haben wir auch mal schlechte Tage. Das darf so sein. Nur sollten wir bedenken, dass auch dies auf andere Menschen einwirkt. Deshalb finde ich es wichtig, sich bewusst zu machen, dass die eigene Wirkung auf andere Menschen in Summe positiv sein sollte. Das hat jeder unserer Mitmenschen so verdient. Das ist für mich eine Frage der Wertschätzung dem Anderen gegenüber.

    Ärger, Wut, Frustration, Angst suchen auch ein Ventil und dürfen auch entweichen. Doch wir können schon steuern, in welcher Intensität und mit welcher Dauer.
    Mit gutem Beispiel voran gehen bedeutet, sich vorbildlich zu verhalten und anderen Menschen die Richtung zu weisen sein. Und wenn wir ehrlich sind, brauchen wir solche Menschen in jedem Lebensbereich. Auch beim Thema Geld.
    Hast du ein Vorbild beim Thema Geld? Jemanden, der mit seinem Geld clever umgeht? Einen Buchautor? Eine anderweitige bekannte Persönlichkeit? Oder vielleicht jemand in der Familie?
    Warum ist die- oder derjenige Dein Vorbild? Inwiefern ist diese Person mit gutem Beispiel vorangegangen?

    Vorbilder helfen uns dabei, unsere finanziellen Ziele zu erreichen. Denn wir lernen durch nachahmen. Wir adaptieren Vorgehensweisen. Wir kreieren dabei unseren Weg.
    Falls du noch kein Vorbild in Bezug auf den Umgang mit Geld hast, dann begebe Dich bitte in dieser Woche einmal auf die Suche nach dieser Person. Denke einfach mal darüber nach, recherchiere bei Bedarf oder tausche Dich mit anderen Menschen zu diesem Thema aus. Es kann wahnsinnig spannend sein, zu erfahren, welche Vorbilder andere Menschen haben. Speziell beim Thema Geld.

    Und wenn Du mit gutem Beispiel voran gehen und mehr Menschen zum Nachdenken über das Thema Geld und persönliche Finanzen bewegen willst, dann teile doch diese Folge gerne über die sozialen Netzwerke oder ganz persönlich in deinem Umfeld.
    Ich wünsche Dir eine Woche, in der es voran geht.

    3 min
  • Folge 168 - Misserfolg
    Misserfolg ist nicht das Gegenteil von Erfolg. Misserfolg ist ein Zwischenschritt auf dem Weg zum Erfolg. Wenn du das nicht nur verstanden, sondern verinnerlicht hast, dann hast du eigentlich keine Angst mehr vor Herausforderungen.

     „Misserfolg ist lediglich eine Gelegenheit, mit neuen Ansichten noch einmal anzufangen.“ wusste bereits Henry Ford.

    Erfolgreiche Menschen haben in der Regel zahlreiche Rückschläge und Misserfolge verbucht, bevor Sie Erfolg hatten. Als zu unrealistisch, unvernünftig, nicht finanzierbar galten anfangs alle Dinge, die später die Welt verändert haben.

    Der Misserfolg ist also etwas ganz normales, etwas Notwendiges. Denn wenn wir keine Misserfolge hätten, würde Verbesserung fehlen. „Aus dem Leide schöpft die Kunst die erhabensten Eingebungen“ meint Michelangelo Buonarroti. Wenn wir also gezwungen sind, uns mit einer Situation auseinanderzusetzen, denken wir verstärkt und konzentriert nach. Wir suchen nach einer Verbesserung, einer ergänzenden Idee, einer nächsten Entwicklungsstufe und kommen so dem Erfolg näher.

    Doch auf diesem Weg geben viele auf. Ihnen fehlt der Glaube, die Ausdauer oder schlichtweg die Lust. Sie wollen schnelle Ergebnisse ohne Einsatz Ihrer Kraft und ihrer Zeit. Und unterlassen dann einfach die nächsten Schritte. Zugegeben wissen wir nicht immer, was die richtigen nächsten Schritte sind. Aber wenn wir etwas nicht wissen, können wir es doch ausprobieren. Doch dann kommen unsere Gedanken ins Spiel. Was, wenn es nicht klappt? Wie lange willst du dich noch an dem Thema abarbeiten, ohne dass etwas dabei herauskommt? All das sind Fragen, die dann im eigenen Kopf kreisen.

    Unser Geist will uns vor Gefahren schützen. Deshalb schickt er uns solche Gedanken. Friedrich Hölderlin sagt dazu: „Die Deutschen sind tatenarm und gedankenvoll.“ Wir müssen also verstehen, was da in unserem Kopf passiert und trotzdem handeln.

    Wie wäre es denn, Misserfolge als Beweis zu empfinden, dass man auf einem guten Weg ist. Klingt komisch, oder. Nelson Mandela drückte es folgendermaßen aus: „Unser größter Ruhm ist nicht, niemals zu fallen, sondern jedes Mal wieder aufzustehen.“

    Ich habe noch nie ein Kind getroffen, das mir gesagt hat: „Ich bin jetzt dreimal hingefallen, ich stehe nicht mehr auf.“ Und genau diese mentale Einstellung sollten wir uns zurückholen. Denn wieder aufzustehen und weiterzumachen ist das normalste von der Welt. Es wurde uns nur abtrainiert.

    „Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe.“ Marlene Dietrich.

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche. Und wenn du beim Hören dieser Podcastfolge gerade gedacht hast: „Mensch, der hat recht“, dann schreibe bitte zehn Mal folgenden Satz auf ein leeres Blatt Papier: „Wiederaufstehen und Weitermachen ist mein neuer Standard.“
    4 min
  • Folge 167 - Idee
    Gibt es einen Zusammenhang zwischen Ideen und Geld? Ich denke ja.
    „Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat.“ gibt Mark Twain zu bedenken.
    Die Idee gehört nicht dem der sie zuerst gedacht hat sondern dem der sie zuerst umgesetzt hat. Oder wie es Werner Heisenberg formulierte: „Die Ideen sind nicht verantwortlich für das, was die Menschen aus ihnen machen.“
    Doch wie kommen wir eigentlich auf Ideen? Unser Gehirn gleicht einem Arbeitsspeicher. Je mehr Du gleichzeitig bearbeitest, desto mehr wird Dein Unterbewusstsein aktiviert. Das führt dazu, dass dein Gehirn auch im Hintergrund weiter arbeitet. Wenn Du Deinen Arbeitsspeicher leeren willst, solltest du alle Deine Gedanken aufschreiben.

    Vielleicht sind aus deinen Gedanken bereits Ideen geworden, andernfalls sind deine schriftlichen Aufzeichnungen die Basis für deine Ideen.
    Plane den nächsten Tag immer am Abend zuvor. Somit kann Dein Unterbewusstsein in der Nacht arbeiten und Dir mögliche Lösungen aufzeigen. Nach dem Aufstehen wirst du dann plötzlich bemerkenswerte Ideen haben.
    Unser Verstand braucht zeitliche Orientierung. Deshalb hilft beim Ideen sammeln auch eine Zeitvorgabe. Um deine Zeit zu regulieren, kannst du Sanduhren oder einen Zeitwecker verwenden. Somit erinnerst du dich visuell bzw. akustisch daran, fokussiert zu bleiben.

    Eine Idee ist kein ausgearbeitetes Konzept.
     „Die Skizze sagt uns oft mehr als das ausgeführte Kunstwerk, weil sie uns zum Mitarbeiter macht“, weiß Marie von Ebner-Eschenbach. Eine Idee braucht demnach Austausch mit anderen Menschen.

    „Wenn Sie heute irgend eine Idee auf der Welt killen wollen, brauchen Sie nur dafür zu sorgen, dass ein Komitee darüber berät.“ gibt Charles Kettering zu bedenken. Ein Gedankenaustausch oder Reifeprozess muss also behutsam durchgeführt werden.
    Und schlussendlich benötigt man ein gutes Urteilsvermögen und die Gabe, auf sein Herz zu hören. So zum Ausdruck gebracht von Linus Pauling: „Man muss nicht nur mehr Ideen haben als andere, sondern auch die Fähigkeit besitzen, zu entscheiden, welche dieser Ideen gut sind.“ Und Dostojewski meint: „Man kann sich wohl in einer Idee irren, man kann sich aber nicht mit dem Herzen irren.“

    Natürlich muss man seine Idee aber irgendwann auch nach außen hin sichtbar machen, Menschen von der eigenen Idee überzeugen können. Dafür braucht es wiederum andere Fähigkeiten.
    Denn: „Vom Management kann man nicht erwarten, dass es eine gute Idee erkennt, solange sie ihm nicht von einem guten Verkäufer präsentiert wird.“, sagt David Ogilvy.

    Sonst ergeht es Dir vielleicht so, wie es Ernst Hauschka  beschreibt: „Manche hübsche Weintraube eines Weisen lebt weiter als Rosine im Kopf eines Narren.“
    Und es kommt nicht nur auf das Verkaufen der eigenen Idee an. Leonardo da Vinci beschreibt, worauf wir noch achten sollten: „Geniale Menschen beginnen große Werke, fleißige Menschen vollenden sie.“
    Darum benötigst du Selbstvertrauen, Willenskraft und Ausdauer. Oder wie Goethe es formulierte: „Alles auf der Welt kommt auf einen gescheiten Einfall und auf einen festen Entschluss an.“

    Ich wünsche Dir eine ideenreiche Woche.

    4 min
  • Folge 166 - Ich kann nicht
    Wie oft habe ich diesen Satz schon gehört? Ich kann nicht, weil…...
    Menschen investieren gerne Zeit darin, zu begründen, dass sie etwas nicht können.

    Versuche bitte beim nächsten Mal den Satz durch folgende Formulierung zu ändern:
    Ich will nicht, weil…..
    Und dann spüre bitte in Dich hinein. Wie fühlt sich das an?

    Was will ich mit dieser kleinen Übung bewirken, fragst du dich vielleicht gerade. Ich will Dir dabei helfen, aus der Opferhaltung heraus zu kommen. Du bist der Gestalter deines Lebens. Nimm diese Verantwortung an.

    Mache Dir bewusst: Du kannst. Wenn du willst. Sei ehrlich zu Dir, achte auf deine eigenen Formulierungen, denn diese finden durch deinen Mund und Deine Ohren wieder den Zugang in Dein Unterbewusstsein. Gebe Acht darauf, was du Dir selber zuführst.

    Arbeite bewusst an deiner Formulierung und sage: „Ich will nicht, weil.....“
    2 min
  • Folge 165 - knauserig sein
    Wenn man mit etwas übertrieben sparsam ist, dann spricht man von knausern.
    Warst du schon einmal knauserig? Warum?

    Manchmal bin ich knauserig mit Lob und Anerkennung. Bei Autos bin ich auch knauserig. Die Teile sind für mich eben ein reines Fortbewegungsmittel. Ich muss sagen, knauserig sein ist für mich ok. Aber hier prallen manchmal Welten aufeinander. Je nachdem welchen Menschen du begegnest, kann die Reaktion zwischen Zustimmung und Verständnislosigkeit liegen. Wir haben eben alle einen anderen Umgang mit Geld, basierend auf anderen Werten und Handlungsmustern.

    Zu Sparen liegt bei manchen Menschen in den Genen. Sie haben das Schnäppchen jagen perfektioniert. Und geben dabei doch manchmal Geld für Dinge aus, die Sie gar nicht benötigen, um des Sparens willen.
    Aber auch das andere Extrem, das Verprassen, kommt vor. Wenn Menschen spendabel sind, ohne dass dies wirklich von Nöten wäre und ohne dass die finanziellen Mittel das zulassen, nur um den Schein zu wahren.

    Wie immer liegt der richtige Weg in der Balance zwischen behalten und ausgeben. Wir müssen bewerten, ob die Ausgabe einen Nutzen für uns hat. Spart sie uns Zeit, Geld, was auch immer? Oder befriedigt Sie lediglich unseren Konsumdrang, die Freude am Neuen oder oder.

    Knausrig sein als Grundeinstellung kann Chancen zunichtemachen. Wir brauchen ein gesundes Maß von Sparen und Investieren, von behalten und ausgeben. Dabei hilft uns das Geldverteilungssystem auf verschiedene Geldtöpfe und deren Bargeldhandhabung.
    Mit Begrenzung von Ausgaben durch Budgets und der Nutzung von Bargeld wirst du stellenweise knausern müssen. An anderen Stellen wirst du aber auch Geld für Luxus verprassen. Es ist gut, beide Welten zu kennen.

    Bist du bereit dafür? Dann mach es einfach. Nehme Deine Geldverwaltung selbst in die Hand. Du kannst das am Besten. Glaube mir!

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche

    Und wenn du wie viele andere Menschen auch von exklusiven Inhalten profitieren willst, dann komm in die Whats App Gruppe. Die Anmeldung ist kostenfrei und den Link dazu findest du in der Beschreibung dieser Podcastfolge.

    Meine Vision ist es, eine Millionen Menschen dabei zu helfen, Ihre Geldangewohnheiten zu transformieren und finanziell erfolgreicher zu werden. Und dieser Podcast zahlt jeden Tag darauf ein. Und damit noch mehr Menschen auf diesen Podcast aufmerksam werden, habe ich mich zu einer besonderen Aktion entschlossen. Wenn du eine 5 Sterne Bewertung auf iTunes eingeibst und mir einen Screen Shot deiner Bewertung per E-Mail zusendest, dann hast du die Chance auf ein 15 minütiges Coaching-Telefonat mit mir persönlich. Die E-Mail Adresse lautet [email protected]

    Ich lose den Gewinner am Ende der nächsten Woche aus. Viel Glück und nutze diese Gelegenheit.

    4 min
  • Sonderausgabe
    Sonderausgabe zur akuellen Situation betreffend der Pandemie und der sich aus einer Krise ergebenden Chancen.
    Anmeldeformular zum 365-Tage-Coaching-Programm (wöchentliche E-Mails mit Aufgaben und Lektionen) ab 01.04.2020http://geldbewusst.wordpress.com/Coaching
    Konditionen mit Gutscheincode
    63,00 € brutto
    Gutscheincode
    ALLESODERNICHTS
    Gültigkeit des Gutscheincodes
    bis 27.03.2020 um 01:30 Uhr
    8 min

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