Geldbewusst
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Geldbewusst episodes

  • Folge 154 - Die Kraft von Versprechen an Dich selbst
    Verspreche Dir, an deiner finanziellen Situation so lange zu arbeiten, bis du dein finanzielles Ziel erreicht hast. Klingt einfach. Ist in Wirklichkeit auch einfach. Aber das Versprechen dann auch zu halten, ist eine Herausforderung, der du dich stellen musst. Jeden Tag. Bei Regen und bei Sonne. Bei guter und bei schlechter Laune. Trotz Hunger und Durst. Auch wenn Party angesagt ist.

    Du merkst schon. So ein Versprechen muss gute Gründe im Gepäck haben, damit du wirklich die Kraft aufbringst und investierst. Energie ist überhaupt eine der meistunterschätzten Voraussetzungen für das Erreichen von Zielen.
    Einnehmen, Behalten, Vermehren. Das geschieht nur durch Aktion. Nur durch bewusstes Integrieren in deinen Tag. Es muss zu einem Automatismus werden, zu einer Grundeinstellung.

    Bist du bereit an Dir, an deinen Angewohnheiten, an deiner Erfolgsquote, an deiner Vorbildfunktion, an deiner Aufschieberitis zu arbeiten. Dann Verspreche Dir selbst, solange an Deiner finanziellen Situation zu arbeiten, bis du dein finanzielles Ziel erreicht hast.

    Schreibe dein Versprechen jetzt auf einem Blatt auf.
    Ich, .... , werde solange an meiner finanziellen Situation arbeiten, bis ich ….
    Ich, Roberta Musterfrau, werde solange an meiner finanziellen Situation arbeiten, bis ich meine monatlichen Ausgaben auf 400 € reduziert habe.
    Ich, Winand Mustermann, werde solange an meiner finanziellen Situation arbeiten, bis ich monatlich 50 % meiner Einnahmen behalte, auch wenn meine Einnahmen schwanken.
    Und als nächstes führst du die Schritte eins, zwei und drei auf, die dich diesem Ziel näher bringen werden. Also, los geht’s

    Schritt 1: Ich unternehme
    Schritt 2: Ich unterlasse
    Schritt 3: Ich investiere

    Auch hierfür ein kurzes Beispiel von Kim Mustermensch
    Schritt 1: Ich unternehme einen Geldtag pro Monat, an dem ich meine Einnahmen, Ausgaben und die Wertentwicklung meiner Vermögenswerte auswerte
    Schritt 2: Ich unterlasse Spontankäufe und gehe stattdessen nur noch mit einem Einkaufszettel und einer 30-Tage-Liste als Sammler für Spontanwünsche los
    Schritt 3: Ich investiere in meine Weiterbildung und werde mir das e-Book „Endlich Klarheit über meine Finanzen“ zum Aktionspreis von 3,27 € herunterladen. (https://geldbewusst.wordpress.com/e-book/)

    Mit dieser Anleitung wünsche ich Dir die Kraft, ein Versprechen an dich selbst abzugeben. Ein Versprechen, dass dir dabei hilft, kontinuierlich an der Verbesserung deiner finanziellen Situation zu arbeiten.

    Für Dich eine erfolgreiche Woche. Und falls du jemanden kennst, dem diese Folge hier weiterhelfen könnte, dann sei so nett und leite sie ihm doch einfach weiter. Ich danke Dir.

    4 min
  • Folge 153 - Wenn Glaubenssätze und Angewohnheiten uns lähmen
    Als ich in der 9. Klasse an der Realschule war, empfahlen einige Lehrer mir und meinen Mitschülern, eine Berufsausbildung bei einem großen Konzern zu machen. Dort würden wir eine solide Ausbildung erhalten, gute Weiterbildungsmöglichkeiten und einen sicheren Arbeitsplatz. Und das ein Leben lang.

    Diese Großunternehmen waren also in den Augen der Lehrer über Jahrzehnte hinaus sichere Arbeitgeber.

    Als einer meiner Mitschüler fragte, ob die Lehrer denn Aktien dieser Unternehmen besitzen würden, war die Antwort: Nein, das sei doch viel zu riskant.
    Es wurde also dasselbe Unternehmen als sicherer Arbeitgeber einerseits, für Investitionen andererseits aber als risikoreich eingestuft. Dieser Widerspruch ist rational nicht erklärbar. Er hat schlichtweg mit persönlichen Glaubenssätzen zu tun.

    Glaubenssätze, die soliden Vermögensaufbau mittels Aktien als gefährlich einstufen, gibt es in Deutschland zuhauf. Diese Überzeugungen werden häufig von Generation zu Generation weiter gegeben.
    Daraus resultiert eine niedrige Aktienquote pro Bürger in Deutschland. Viele Deutsche lassen ihr erarbeitetes Geld lieber auf einem Bankkonto liegen. Damit ist Vermögensaufbau jedoch unmöglich.
    Das traurige daran ist, dass Menschen nach einem langen Arbeitsleben oft Angst vor Armut haben müssen. Mit solidem Vermögensaufbau wäre dies vermeidbar. Aktien gehören daher zum Vermögensaufbau dazu. Davon bin ich überzeugt.

    Und deshalb gehört Geld und Vermögensaufbau als Thema an die Schulen. Dafür setze ich mich ein. Lokal und ganz direkt.

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.

    2 min
  • Folge 152 - Dein Fahrplan
    Heute habe ich einen Fahrplan für die Verbesserung Deiner finanziellen Situation dabei. Höre ihn Dir an, übernehme ihn gerne für Dich, passe ihn aber bei Bedarf auch gerne an, damit er im Einklang mit Deinen Wünschen und Zielen steht:

    1. Baue Dir finanzielle Kompetenz auf.
    Informiere Dich über den Begriff Geld. Geld ist bedrucktes Papier, dessen Wert auf Vertrauen beruht.

    2. Eigne Dir die notwenigen Angewohnheiten und Handlungsmuster für finanziellen Erfolg an.
    Welche Angewohnheiten und Handlungsmuster haben dich zu deinem finanziellen Status quo gebracht. Mache eine ehrliche Bestandsaufnahme und entscheide dann bewusst, welche Angewohnheiten und Handlungsmuster du durch Neue ersetzen willst.

    3. Verinnerliche, dass Du als Mensch reich an Fähigkeiten und Potentialen bist.
    Du bist einzigartig, dich gibt es in dieser Form nur einmal. Was kannst du besonders gut? Was unterscheidet dich von anderen Menschen? Wie kannst du diese Dinge für andere Menschen in die Gesellschaft einbringen?

    4. Verstehe Geld als Türöffner für viele verschlossene Türen.
    Geld ist nicht alles. Aber Geld macht vieles leichter. Geld ermöglicht Dir, an der Verwirklichung deiner Wünsche und Träume zu arbeiten. Geld kann Dir helfen, schneller zu einer Lösung zu kommen.

    5. Erkenne, dass sich Dein Leben nur dann ändert, wenn Du Dich selbst änderst.
    Die Veränderung beginnt bei Dir. Du hast unendlich viele Leben in deinem Leben, doch das nächste Leben beginnt immer erst dann, wenn du erkennst, dass du nur eines hast. Pack die Dinge an. Mach es einfach. Du darfst deine finanzielle Situation ändern.

    6. Werde zum Vorbild und zur Inspirationsquelle für andere Menschen.
    Vormachen ist zwar schwerer, aber sinnvoller. Denn Menschen schauen gerne zu denjenigen auf, die bereits das erreicht haben, was sie selbst erreichen wollen. Wer anderen Menschen zeigt, dass es geht, macht Mut. Menschen brauchen Beweise, um zu glauben, dass etwas möglich ist.

    7. Verinnerliche die Gleichwertigkeit von Einnehmen, Behalten und Vermehren.
    Wer seine finanzielle Situation verbessern will, muss das Gelddreieck kennen lernen. Mehr einnehmen ist zwar gut, aber auch gefährlich. Die Ausgaben müssen zumindest auf gleichem Niveau bleiben, um mehr zu behalten als bisher. Oft steigen die Ausgaben proportional zu den Einnahmen.

    8. Wende das Kontenmodell an und verteile Dein Geld auf verschiedene Geldtöpfe.
    Lerne intelligente Systeme kennen, um deine Geldausgaben zu regulieren. Denn Geldangewohnheiten zu ändern, bedingt Zeit und Strategie. Nutze Bargeld-Budgets für verschiedene Verwendungszwecke, bspw. eines für Lebensmittel, eines für Freizeitaktivitäten, eines für Weiterbildung und eines für unerwartete Ausgaben. Lerne, mit Budgets auszukommen und verzichte auf unnötige Ausgaben.

    9. Simuliere einen finanziellen Engpass und lege Dir einen finanziellen Krisenplan an.
    Bereite Dich auf schlechte Zeiten vor, auch wenn Deine finanzielle Situation momentan gut ist. Mache Erfahrungen, wenn es nicht weh tut. Gebe Dir testweise für 3 Monate sehr geringe Bargeld-Budgets für die verschiedenen Verwendungszwecke und lerne, damit hauszuhalten. Damit bist Du in echten Krisenzeiten viel entspannter.

    10. Vereinfache Dein Leben um neue Chancen annehmen zu können.
    Oft lassen wir Chancen verstreichen, weil wir zu viel um die Ohren haben. Termine, Gegenstände, andere Abhängigkeiten. Befreie Dich von materiellem Ballast, reduziere deine Verpflichtungen und Termine. Werde agiler und nutze Gelegenheiten konsequent. Risiko ist die neue Sicherheit.
    5 min
  • Folge 151 - finanzieller Erfolg bedingt den erfolgreichen Umgang mit Deiner Angst
    „In Ängsten findet manches statt was sonst nicht stattgefunden hat“, sagte Wilhelm Busch. Angst äußert sich oft als Besorgnis oder Lustlosigkeit. Auslöser sind meist als Bedrohung empfundene oder erwartete Situationen. Grundängste sind beispielsweise die Angst vor Veränderung oder die Angst vor Nähe.
    Doch Angst kann auch als lustvolle Erfahrung gesucht und erlebt werden. Eine aufregende Situation zu durchleben und zu bewältigen steigert Dein Vertrauen in Dich selbst. Es gibt Menschen, die so einen Kick bewusst suchen. Sie durchleben die Anspannung und arbeiten auf den befreienden Moment hin.

    Angst ist eine gelernte Verbindung zwischen einem bestimmten Reiz oder Ereignis und dessen Folgen. Ängste können auf verschiedene Weise gelernt werden, etwa durch eigenes Erfahren, durch Beobachten fremden Verhaltens oder durch das Erhalten von Anweisungen anderer Menschen. Doch jede Art von Angst kann auch verlernt werden.

    Jeremias Gotthelf drückte es so aus: „Freude und Angst sind Vergrößerungsgläser.“ Und du kannst entscheiden, in welches dieser Vergrößerungsgläser du schaust. Jeder kann also etwas gegen seine Angst unternehmen. Nicht so einfach, wirst du vielleicht gerade denken. Natürlich gibt es speziell geschulte Therapeuten, die bei der Bewältigung von Ängsten helfen können.

    Angst drückt sich auch körperlich aus. Das ist eine ganz normale Reaktion und dient dem Selbsterhaltungstrieb des Menschen. Angst soll dich auf eine Kampf- oder Flucht-Situation vorbereiten:
    Du kennst vielleicht eine der folgenden körperlichen Reaktionen:
    •    Deine Pupillen weiten sich
    •    Deine Muskeln spannen sich stark an
    •    Dein Herz schlägt schneller
    •    Deine Atmung wird flacher
    •    Du zitterst oder schwitzt
    •    Du hast ein mulmiges Gefühl im Magen

    Neben diesen körperlichen Reaktionen zeigt sich Angst beispielsweise auch durch deinen Gesichtsausdruck oder durch deine Sprache. Angst im sozialen Miteinander zu zeigen ist in Ordnung, denn damit bittest Du indirekt um Schutz. Deine Mitmenschen bekommen so die Möglichkeit, auf Deine Angst zu reagieren.

    Finanziell erfolgreiche Menschen kennen ihre Ängste und setzen sich mit ihnen auseinander. Das Akzeptieren der Angst ist daher der allererste Schritt. Denn das Unterdrücken der Angst verstärkt Deine Angstgefühle. Dann versuche bitte, Deine Angst bewusst wahrzunehmen. Wenn Dir das gelungen ist, kannst du versuchen, Deine Reaktion auf die Angst zu verändern. Achtsamkeit kann Dir helfen, mit Ruhe und Entspannung auf die Angst zu reagieren. Hier ein paar wirksame Entspannungstechniken:
    •    sanfter Sport
    •    entspannende Musik
    •    Atemübungen
    •    autogenes Training
    •    progressive Muskelentspannung

    Oft kann es helfen, die Angst zu hinterfragen. Denn unser Denken beeinflusst unsere Emotionen und unser Handeln. Hier einige Fragen, die Dir dabei helfen können, ruhiger zu werden:
    •    Wovor habe ich gerade Angst?
    •    Besteht eine reale Gefahr, dass dieser Zustand jetzt eintritt?
    •    Würde es mir ohne die Angst besser gehen?
    •    Wie kann ich mich von meinen angstverursachenden Gedanken ablenken?

    Je nachdem welche Ängste Dich beschäftigen: Wenn Du alleine nicht weiter kommst, suche Dir Hilfe bei einem Spezialisten. Habe keine Angst vor Reaktionen in deinem privaten Umfeld. Angst gehört zum Leben dazu. Und der Umgang mit ihr ebenso.

    Ich  wünsche Dir eine mutige und freudige Woche, in der es Dir gelingt, kleine Ängste zu überwinden.

    4 min
  • Folge 150 - Den Gürtel enger schnallen
    Den Gürtel enger schnallen oder auch den Riemen enger schnallen, das ist eine Redewendung der wir heute auf den Grund gehen werden. Die Redewendung bedeutet ungefähr so viel wie - sich einschränken, sparen, sich bremsen, kürzer treten, sich zurückhalten.

    Die Redensart erklärt sich aus der durch Fasten bedingten Abmagerung eines Menschen. Es wird auch behauptet, dass durch Einschnüren des Magens das Hungergefühl nachlässt.

    In der mittelalterlichen Rechtssprache gibt es einen Bezug zum Wort "Einschränkung": Der unpfändbare geringste persönliche Besitz wird dort bezeichnet als "das, was der Gürtel umschließt". Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts existieren die ersten schriftlichen Belege über die heutige Redewendung.

    Wenn es ums Thema Geld geht, ist das Enger schnallen des Gürtels eine gern gewählte Formulierung. In der Politik z.B. bei den Haushaltskonsolidierungen, aber auch privat, wenn das Portmonee leer ist.
    Ratschläge bei knapper Kasse verweisen auch oft darauf, den Gürtel doch einfach enger zu schnallen.
    Dann muss bei kleinen Ausgaben gespart werden. Kino, Zeitschriften, Fitnessstudio. Oft werden Spaß-Ausgaben zuerst eingeschränkt.

    Wo hast du in deinem Leben bereits den Gürtel enger geschnallt?
    Was war der Grund dafür und hast du etwas unternommen, um die Situation künftig zu vermeiden?

    Ich wünsche Dir eine Woche mit locker sitzendem Gürtel.

    2 min
  • Folge 149 - Katzengold
    Katzengold oder auch Narrengold ist ein sehr häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der „Sulfide und Sulfosalze“. Der richtige mineralogische Fachbegriff ist Pyrit, umgangssprachlich auch Eisenkies oder Schwefelkies.

    Welchen Wert hat Katzengold und wie kannst du es schnell und einfach von echtem Gold unterscheiden?
    Warum heißt Katzengold Katzengold? Handelt es sich dabei um Gold von minderer Qualität? Ist es überhaupt Gold?

    Katzengold hat rein gar nichts mit Katzen zu tun. Es wird vermutet, dass der Begriff Katzengold vom althochdeutschen “Kazzungold” abgeleitet ist. Kazzungold war goldgelbes Kirschharz. Damit wurden Funde bezeichnet, die ähnlich metallisch-gülden schimmmerten und daher wertvoll aussahen, aber kein echtes Gold waren.

    Eine andere Ableitung ergibt sich aus dem mittelalterlichen Begriff “Ketzer”. So wurden damals Menschen bezeichnet, die einem Irrglauben anhingen. Demnach könnte man “Ketzergold” begrifflich mit “Falschgold” übersetzen.

    Katzengold ist definitiv kein Gold und enthält auch kein Gold. Katzengold ist weder teuer noch selten und wird aus diesem Grund auch Narrengold genannt. Von der chemischen Zusammensetzung her ist Pyrit schnell erklärt: Man nehme ein Teil Eisen und zwei Teile Schwefel, fertig ist das Katzengold.

    Ein schöner Pyritstein ist ein Hingucker. Besonders schöne Steine werden auch als Anhänger oder Amulett getragen.

    3 min
  • Folge 148 - Lerne, Deine Finanzen zu lieben
    Beim Thema Geld stöhnen viele Menschen. Staubtrockenes Thema, reines Zahlenwerk, nur was für Interessierte.
    Alles Ausreden, das ist meine Meinung dazu. Man kann alles lieben lernen, auch die eigenen Finanzen. Die größte Fähigkeit des Menschen ist seine Anpassungsfähigkeit, seine Wandlungsfähigkeit. Es gibt so viele vernünftige Argumente dafür, sich um sein Geld zu kümmern.

    Doch bei vielen Menschen reichen Argumente nicht. Was notwendig ist, sind Emotionen.

    Was wäre wenn…  kann daher eine gute Überlegung sein.
    Was wäre wenn du schwer krank wirst
    Was wäre wenn dein Partner, deine Mutter oder Vater schwer krank wird
    Was wäre wenn sich morgen die Lebensmittelpreise verdoppeln
    Was wäre wenn es morgen kein Strom mehr gebe
    Was wäre wenn du morgen kein Einkommen mehr hast
    Was wäre wenn usw.

    Auf all diese Fragen gibt es ganz individuelle Antworten. Aber hinter den Antworten steckt auch immer eins: Geld. Denn die meisten Antworten lassen sich einfach leichter umsetzen, wenn Geld da ist.
    Und deshalb erstelle bitte heute deine persönliche „Was wäre wenn…“ Liste und gebe Dir selbst die Antworten. Anschließend schreibe bitte auf, wieviel Geld Du schätzungsweise benötigen wirst, um diese Antworten umsetzen zu können.

    Am Ende dieser Übung weißt du, warum du Geld behalten musst und warum es sich lohnt, ein liebevolles Verhältnis zu deinen Finanzen zu haben.

    Ich wünsche Dir eine liebevolle Woche.
    2 min
  • Folge 147 - lieber heute unromantisch als morgen arm
    Das habe ich schon oft erlebt: Mann und Frau reden in der Beziehung nicht über das Thema Geld. Das wäre ja unromantisch. Es könnte Streit geben. Zu unterschiedlich sind die Vorstellungen.

    Klar, einfach ist das nicht, aber trotzdem unumgänglich. Wer heute nicht mit seinem Partner über Geld spricht, wird es eines Tages müssen. Doch dann fehlt etwas: Zeit zum Überlegen, zum Annähern, Entscheiden, Umsetzen. Dann muss sofort gehandelt werden. Das geht nur mit gegenseitigem Verständnis, wenn mit einer Stimme gesprochen wird.

    Deshalb sage ich: Lieber heute unromantisch als morgen arm.

    Denn ohne Einigung kann eine finanzielle Notlage das Aus der Beziehung und das finanzielle Aus bedeuten. Das will niemand. Und darum darf Mann bzw. Frau auch unromantisch sein. Ich bin sogar dafür, regelmäßig einen Geld-Tag einzuplanen. Das hat gleich mehrere Vorteile. Beide Partner kennen die aktuelle finanzielle Situation, wissen, was dem anderen beim Thema Geld wichtig ist, treffen finanzielle Entscheidungen gemeinsam und sehen gemeinsam das Vermögen schrumpfen oder wachsen.

    Ich wünsche Euch einen unromantischen Geld-Tag.
    2 min
  • Folge 146 - ein Mann ist keine Altersvorsorge
    Viele Frauen stehen heutzutage auf eigenen Füßen, auch finanziell. Aber es gibt immer noch Frauen, die sich darauf verlassen und darauf vertrauen, dass ihr Mann Sie allzeit gut versorgen wird. Kommt es zu einer Trennung verlieren häufig die Frauen ihre finanzielle Basis, die ihren Beruf für die Familie ruhen lassen haben. Ihre Rentenansprüche sind aufgrund der kürzeren Erwerbstätigkeit geringer. Dadurch kann Altersarmut zu einem bedrohlichen Thema werden. Zudem gelingt es Frauen mit erziehungsbedingt geringerer Berufserfahrung häufig nicht mehr, beruflich den Anschluss finden, wenn sie wieder einsteigen wollen.

    Es ist enorm wichtig, die Notwendigkeit finanzieller Unabhängigkeit zu erkennen und entsprechend zu handeln. Und das kann natürlich auch Männer betreffen.

    Lösungen in der Familie zu finden, damit beide Partner Familie und Beruf besser vereinbaren können, ist eine große Herausforderung. Aber es lohnt sich, daran zu arbeiten. Denn es hilft dabei, den finanziellen Beitrag zum Familienbudget auf die Schultern beider Partner zu legen. Das ist immer sicherer, als sich auf die Schultern einer Person zu verlassen.

    Es mag bequem sein, sich finanziell durch den Partner abgesichert zu fühlen. Aber es wird unbequem, wenn die Beziehung auseinander geht. Selbst wenn die Partnerschaft Bestand hat, kann es finanzielle Turbulenzen geben, zum Beispiel wenn der Mann seinen Arbeitsplatz verliert oder schwer erkrankt. Wenn das Familieneinkommen auf zwei Schultern ruht, ist ein finanzieller Engpass leichter abzufedern.

    Mag sein, dass durch eine solche Veränderung in Summe weniger Geld zur Verfügung steht, aber wer sagt, dass es deshalb nicht machbar ist? Eine bewusste Entscheidung für oder gegen so ein Modell ist in jedem Fall besser als das bloße Akzeptieren der jetzigen Situation. Rentenpunkte lassen sich übrigens auch von einem auf den anderen Partner übertragen. Einfach mal beim Rentenversicherungsträger dazu erkundigen.

    Darüber hinaus finde ich Abhängigkeit fahrlässig. Jeder Mensch trägt selbst die Verantwortung für sein Leben und damit auch für seine Finanzen.

    Deshalb sollte in einer Partnerschaft mit Kindern Einigkeit darin bestehen, dass sich beide Partner die Elternzeit teilen. Denn Beruf ist Teilhabe am sozialen Leben, bringt geistige Anregung, eigenes Geld und damit Sicherheit und Unabhängigkeit. Eigenes Geld ist wichtig, denn es ermöglicht die Finanzierung von persönlichen Wünschen.

    Egal ob Frau oder Mann: Niemand sollte aus wirtschaftlicher Not bei seinem Partner bleiben müssen. Und deshalb: Komm ins Handeln!

    Ich wünsche Dir eine gestaltende Woche.
    3 min
  • Folge 145 - so wurde Rockefeller zum Millionär
    Was braucht ein Unternehmen zum Überleben? Dazu werde ich Dir heute eine kleine Geschichte erzählen:

    John D. Rockefeller wollte damals unbedingt alle Ölquellen in den USA aufkaufen. Sein Ziel war, der einzige Lieferant für Erdöl in den USA zu werden. Rockefeller war bereit, jedem Grundstücksbesitzer der Ölquellen 1 Million US-Dollar für die Ölquelle zu bezahlen. Diese Summe würde heute ca. 19 Mio. US-Dollar entsprechen, aber das nur am Rande. Doch die Grundstücksbesitzer lehnten dieses Angebot ab. Sie wollten die Ölquellen auch für ein Vielfaches dieser Summe nicht verkaufen.

    Anstatt weiter zu versuchen, die Grundstücksbesitzer zum Kauf zu bewegen, änderte Rockefeller seine Strategie. Damals gab es in den USA nur Züge zum Transport von Öl. Also kaufte Rockefeller alle Zuggesellschaften des Landes auf und ging anschließend erneut auf die Eigentümer der Ölquellen zu.
    Doch jetzt bot er ihnen nur noch 100.000 US-Dollar für ihre Ölquelle, also ein Zehntel der ursprünglich angebotenen Summe. Doch die Grundstücksbesitzer lehnten erneut ab. Sie wussten nichts darüber, dass Rockefeller die Zuggesellschaften gekauft hatte und sagten: Wenn wir die Ölquelle für 1 Million nicht verkaufen, dann werden wir sie erst recht nicht für 100.000 verkaufen

    Rockefeller blieb gelassen und sagte lediglich, dass der Transport ab sofort pro Zug 1 Million US-Dollar kosten würde. Die Besitzer der Ölquellen waren empört darüber und fragten, wie Rockefeller das bestimmen könnte. Und Rockefeller antwortete, er haben die Zuggesellschaften aufgekauft. Und fragte erneut, ob die Eigentümer die Grundstücke der Ölquellen jetzt für 100.000 US-Dollar verkaufen würden.

    Niedergeschlagen willigten die Eigentümer ein. Und John D. Rockefeller war schlagartig der erste Milliardär der Welt. Geschichte zu Ende.

    Und was braucht ein Unternehmen nun zum Überleben? Schreibe deine Gedanken dazu bitte einmal auf und überlege, was du daraus für deine persönliche Situation an Rückschlüssen ziehen kannst.

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
    3 min

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