Geldbewusst
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Geldbewusst episodes

  • Folge 137 - Sehnsucht
    Die heutige Folge beginne ich mit zwei Zitaten. Das erste stammt von Antoine de Saint-Exupéry und lautet: Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht die Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten und Aufgaben zu vergeben, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem endlosen Meer. Und Marc Aurel sagte einst: „Du kannst nur das in anderen entzünden, was in Dir selber brennt.“

    Müssen wir demzufolge die Sehnsucht in uns selbst spüren, damit wir in anderen die Sehnsucht nach dem großen weiten Meer wecken können?
    Wenn Du selbst für die Sache „brennst“, also innerlich davon überzeugt bist und in jeder Faser Deines Körpers den Wunsch verspürst, auf das große weite Meer zu fahren, dann befindest Du Dich auf einer höheren Schwingungsebene.
    Von dieser Schwingungsebene aus kannst du andere Menschen sozusagen wie bei einer Welle der Begeisterung mitreißen. Wenn du ansteckend wirkst.

    Dinge in Bewegung bringen zu können ist eine wertvolle Fähigkeit. Kannst du dich noch daran erinnern, wann du das letzte Mal morgens voller Vorfreude und positiver Aufregung aus dem Bett gestiegen bist, so energiegeladen, dass Du nicht mal Zeit hattest zu frühstücken, weil du sofort starten wolltest.

    Das in die Welt zu bringen, von dem Du träumst, das, wofür Du wirkliche Leidenschaft in Dir fühlen kannst, ist eine erfüllende Aufgabe. Sehnsucht drückt ein irgendwohin-Wollen aus. Manchmal schmerzt die Sehnsucht und wartet doch auf Erfüllung. Manchmal hofft die Sehnsucht auf einen Wegweiser, der in eine bestimmte Richtung zeigt.

    Sehnsucht allein hat keinen Schub, keine Dynamik. Es fehlt die Vorwärtsbewegung. Dafür braucht es die Begeisterung und das Feuer in Dir.

    Ich wünsche Dir eine Woche, in der Deine Sehnsucht auf Wegweiser und zündende Momente trifft.

    3 min
  • Folge 136 - finanzieller Minimalismus
    Ein Begriff, über den ich sprichwörtlich gestolpert bin, ist der finanzielle Minimalismus. Was bedeutet das gena? ...habe ich mich gefragt.

    Manchmal machen Kleinigkeiten den Unterschied aus. Denn finanzielle Kenntnisse und Fähigkeiten sowie Wissen über die Regeln des Geldes werden erst durch ihre Anwendung wertvoll.

    Wer die Prinzipien des Minimalismus auf seine Finanzen anwendet, wird feststellen, dass man Geld auch behalten kann.

    Minimalismus ist ein Gegenentwurf zum Konsum und dem Überfluss in unserer Gesellschaft.

    Für mich bedeutet Minimalismus, auf Besitztümer und Gegenstände zu verzichten, sofern mir diese keinen Mehrwert bieten. Ich finde es befreiend und energiespendend, aufzuräumen, Platz freizumachen, nicht mehr benötigte Gegenstände auszusortieren. Jeder Besitz bedeutet Aufwand. Der Gegenstand muss beispielsweise sauber gemacht oder instandgehalten werden.

    Um herauszufinden, ob ein Gegenstand dienlich für einen selbst ist, kann man überlegen, ob einem dieser Gegenstand mindestens so viel Energie zurückgibt, wie er einem nimmt. Übersetzt bedeutet das: Besitzt Du die Dinge - oder besitzen die Dinge Dich?

    Sind wir mal ehrlich: Es gibt Dinge die wir einst gekauft haben und die bislang ungenutzt irgendwo herumliegen. Um unsere finanziellen Möglichkeiten bei Neuanschaffungen bewusst zu begrenzen, bietet sich die Nutzung von sogenannten Budgets an. Du könntest dir ein Monatsbudget für neue Kleidung, eines für Einrichtungsgegenstände usw. anlegen. Und nur dieses Budget ist dann verwendbar. Das ist doch Selbstgeißelung, wirst du jetzt vielleicht denken. Nein. Es ist ein Trick, um dir die Umsetzung des Finanziellen Minimalismus zu erleichtern.

    Sich vor einem Kauf die Frage zu stellen, ob man den Gegenstand kaufen will oder ob man ihn wirklich benötigt, kann Zeit und Geld sparen. Häufig werden wir durch Kaufreize dazu verleitet, etwas zu kaufen, was wir eigentlich nicht brauchen. Hier bietet sich als Trick an, ein paar Tage vergehen zu lassen. Meistens merken wir dann, ob wir den Gegenstand wirklich benötigen.

    Darüber hinaus kann es helfen, finanzielle Ziele zu formulieren und sich diese regelmäßig, am besten täglich, bewusst zu machen. Ziele liefern uns gute Gründe dafür, durchzuhalten.

    Ein Ziel könnte bspw. sein, eine Krisenrücklage von 3 Netto-Monatsgehältern aufzubauen. Diese Rücklage kann z.B. bei einer Erkrankung der eigenen Eltern ein wichtiger Faktor sein, um sich unbezahlten Urlaub nehmen und trotzdem seinen Verbindlichkeiten nachkommen zu können. So eine Krisenrücklage nimmt sprichwörtlich Last von den Schultern.

    Finanzieller Minimalismus lässt sich nach meiner Einschätzung auf folgende 5 Punkte zusammenfassen:

        Halte Deine Lebenshaltungskosten so gering wie möglich.
        Baue die Fähigkeit auf, Dich von Dingen trennen zu können.
        Entwickle ein Bewusstsein dafür, dass Dich Gegenstände niemals glücklich machen können.
        Lerne, Dich auf das Erleben von Momenten zu konzentrieren.
        Sei konsequent beim „Nicht-wieder-reinlassen.“

    „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.“ sagte einst Mahatma Ghandi.

    In diesem Sinne wünsche ich Dir eine minimalistische Woche.
    4 min
  • Folge 135 - Den Hut herumgehen lassen
    Vielleicht hast du das ja schon einmal bei Straßenmusikern beobachten können.

    Bei Panflötenspielen auf dem Berliner Alexanderplatz hatte ich das mal gesehen. Ein paar von Ihnen spielten die Panflötenmelodien, einer der Musiker ging mit einem Hut durch die Zuhörermenge und sammelte Geld ein. Den Hut rumgehen lassen bedeutet also, Geld einzusammeln.

    Ein Pantomime Spieler hatte vor sich auf dem Boden eine  Hut hingelegt, in den die Menschen Geld hineinwerfen konnten.

    Vor 200 Jahren luden vornehme Damen in ihre üppig dekorierten Salons, um mit Gleichgesinnten Kultur in den eigenen Räumen zu genießen. Bei diesen Vorführungen im kleinen Kreis ging dann der Hut rum. Auch heutzutage gibt es kleinere Theater oder Puppenspieler, die statt Eintritt oder Gage der Hut rumreichen. Somit hat jeder Gast die Chance, eine ihm angemessen erscheinende Geldmenge in den Hut zu legen.

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
    2 min
  • Folge 134 - Morgenstund hat Gold im Mund
    Heute wieder goldene Zeiten im Geldbewusst Podcast. Es dreht sich um eine Redewendung, die das Wort Gold in sich trägt. Und zwar: Morgenstund hat Gold im Mund.

    Die Floskel verdeutlicht,  dass es sich lohnt, früh aufzustehen. Der Morgen ist die beste Zeit, um eine Arbeit zu beginnen; Wer frühmorgens mit dem Arbeiten beginnt, schafft mehr.

    Die Redewendung stammt vom lateinischen ab. Es ist die wortgetreue Übersetzung des Lehrbuchsatzes „Aurora habet aurum in ore“. Aurora ist die griechische Göttin der Morgenröte. Und dieser Satz bedeutet so viel wie "die Morgenröte trägt Gold im Mund und im Haar."

    Eine andere Floskel, die dasselbe ausdrückt wie Morgenstund hat Gold im Mund, lautet: Der frühe Vogel fängt den Wurm
    Wahrscheinlich kennst du beide Redewendungen.

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.

    1 min
  • Folge 133 - finanzielle Bildung
    Wozu benötigen Menschen finanzielle Bildung? In der Schule wird das notwendige Wissen nur selten vermittelt. Der Grund ist naheliegend: Lehrer besitzen zum Teil selbst keine eigenen finanziellen Kompetenzen.

    Zu einem gelungenen und selbstbestimmten Leben gehören auch finanzielle Entscheidungen. Um diese Entscheidungen zufriedenstellend treffen zu können, sind Kompetenzen notwendig, die nicht im traditionellen Bildungssektor wie Mathematik oder den Naturwissenschaften enthalten sind. Finanzielle Entscheidungen haben Konsequenzen. Manchmal lebenslange.
    Finanzielle Bildung hilft uns, die Welt besser zu verstehen. Hierzu gehört ein grundlegendes Verständnis für die Funktion von Geld und Vermögen im gesellschaftlichen Kontext. Dabei geht es um die Vermittlung von Werten, Einstellungen und Denkweisen.
    Finanzielle Bildung soll uns auch dazu befähigen, auf aktuelle ökonomische Entwicklungen - wie beispielsweise eine Finanzkrise – gut reagieren zu können.

    Es gibt vier Kernbereiche finanzieller Bildung:

        Vermögen bilden
        mit Verschuldung umgehen
        sich versichern
        täglich mit Geld umgehen

    "Vermögen bilden" bedeutet zum einen, in der Gegenwart auf Konsum zu verzichten. Immer zugunsten der Zukunft. Theoretisch umfasst der Planungshorizont die gesamte Lebensspanne. Ziel sollte eine angemessene und selbstbestimmte Bewertung des Lebensstandards in verschiedenen Lebensphasen sein. Vermögen bilden bedeutet auch, Einkommensquellen zu generieren, sei es durch Zinsen, Mieteinnahmen oder Dividenden. Inflation wirkt sich auf verschiedene Vermögensformen unterschiedlich aus. Deshalb zählt finanzielle Bildung bei mir zur Allgemeinbildung.

    "Verschuldung" entsteht beispielsweise durch die Ansicht, die Rückzahlung von Krediten sei eine Art nachträgliches Sparen. Wenn Raten nicht mehr zurückgezahlt werden können, weil das verfügbare Haushaltseinkommen und ein eventuell vorhandenes eigenes Vermögen dauerhaft nicht ausreichen, ist man in der Schuldenfalle. Das Wissen um Hilfs- und Beratungsmöglichkeiten zählt zur finanziellen Allgemeinbildung.
    Wichtig zu verstehen ist, dass Überschuldung immer zur Senkung des Lebensstandards führt, also zum Gegenteil dessen, was mit der Schuldenaufnahme ursprünglich beabsichtigt worden war.

    Der Kernbereich "sich versichern" umfasst die Risikominimierung für sich selbst, die eigene Familie und andere Gruppen. Vorzeitiger Tod, Krankheit, Unfall, Diebstahl und die Schädigung Dritter können die wirtschaftliche Existenz eines Privathaushalts gefährden.  In der Sozialversicherung - also der Renten-, Kranken-, Pflege-, Unfall-, und Arbeitslosenversicherung - richten sich die Beiträge nach dem Einkommen des Versicherten, nicht nach dem Risiko. Hier gilt das Prinzip des sozialen Ausgleichs.
    Im Gegensatz dazu folgt die Beitragsberechnung der Individualversicherung dem Äquivalenzprinzip. Das bedeutet, die Höhe des Versicherungsbeitrags richtet sich nach dem Risiko der jeweiligen Risikogruppe.

    Der "tägliche Umgang mit Geld" ist ein weiterer wichtiger Teil der finanziellen Bildung. Hierzu gehört in erster Linie die Erstellung einer persönlichen Finanzplanung. Sie sollte die Einnahmen und regelmäßigen wiederkehrenden Ausgaben für einen bestimmten Zeitraum, beispielsweise einen Monat, enthalten. Die Finanzplanung hilft dabei, einen Überblick über das eigene Budget, finanzielle Belastungen und die eigene Vermögensstruktur zu erhalten.

    Die Kompetenz zur Verwaltung eines Girokontos ist heutzutage von entscheidender Bedeutung: Überweisung, Einzugsermächtigung, Dauerauftrag, Lastschrift, Online-Banking. All dies muss regelmäßig geprüft werden. Durch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des bargeldlosen elektronischen Zahlungsverkehrs kann schnell der Überblick über die eigenen Finanzen verloren gehen. Deshalb befürworte ich die Verwendung von Bargeld bei den einzelnen Budgets.

    Leider
    6 min
  • Folge 132 - Monopoly spielen
    Früher weit verbreitet, heute selten praktiziert: Ich rede vom Familien-Spieleabend. Ehrlich gesagt – ich weiß gar nicht wie alt du bist und ob du Brettspiele kennst. Sowas wie „Mensch, ärgere dich nicht“ oder „Monopoly.“
    Die ganze Familie sitzt zusammen und spielt an einem großen Tisch ein Gesellschaftsspiel. Man lernt dabei, was es heißt zu gewinnen und zu verlieren, wie man taktisch klug vorgeht, aber auch finanziell auf eine neue Ebene gelangen kann.

    Ganze Straßenzüge werden bei Monopoly eingenommen. Mit Siedler werden ganze Territorien erkämpft. Und beim Cashflow-Spiel geht es um Deals, Schnickschnack und Zahltage. Zeit, Familie gemeinsam zu erleben, sich finanziell weiter zu entwickeln und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Das kann ein Spieleabend leisten.

    Ich möchte dich ermutigen, das Brettspiel wieder für dich zu entdecken. Dass muss nicht zwangsläufig in der Familie sein, das geht auch im Freundeskreis, in Spielclubs usw.
    Spielerisches Lernen macht Spaß. Und finanzieller Fortschritt auch. Das ist meine Überzeugung.

    Ich wünsche Dir eine spielerische Woche.
    2 min
  • Folge 131 - Geld wie Heu haben
    Redensarten stehen bei den Hörern hoch im Kurs, dass weiß ich aus diversen Rückmeldungen über das Kontaktformular auf meiner Seite https://geldbewusst.wordpress.com. Richard aus Bochum hat mir geschrieben. Er möchte gerne mehr über den Ausspruch „Geld wie Heu haben“ erfahren.

    Bei dieser Redensart wird eine seltene mit einer häufig vorhandenen Sache verglichen. Selten ist das Geld, häufig vorhanden das Heu. Eine ähnliche Redensart ist auch: "Geld wie Dreck haben."

    Hier muss man aber aufpassen, dass man es nicht gleichsetzt mit schmutzigem Geld. Denn das meint Geld aus zweifelhafter, zumeist krimineller, Herkunft.
    Und wenn man Geld wie Dreck hat, sollte man auch aufpassen, dass man es nicht wäscht. Denn Geld waschen bedeutet, schmutziges Geld in ein legales Geschäft einzubringen und damit dessen illegale Herkunft zu verschleiern.

    Welche Floskeln benutzt du beim Thema Geld? Lass es mich wissen, ich sammle alle Rückmeldungen und stelle immer wieder solche Redensarten hier im Podcast vor.
    Zu verstehen, wie die Gesellschaft über Geld denkt, hilft im täglichen Miteinander. Darum leite diese Folge auch an drei Menschen aus deinem Umfeld weiter. Und falls du zusätzlich exklusive Inhalte zu den Themen Geld, Erfolg und finanzieller Fortschritt direkt auf dein Smartphone erhalten willst, dann melde Dich kostenfrei zum WhatsApp Service an. Das geht super einfach auf meiner Internetseite unter https://geldbewusst.wordpress.com/whatsapp-service

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.

    2 min
  • Folge 130 - Betongold
    Betongold ist ein Begriff, der für die vermeintliche Sicherheit von Immobilien steht. Gemeint ist hier der Wertverfall in Krisenzeiten, also in Zeiten, in denen die Stabilität von Währungen und damit der Gegenwert von Bargeld oder Bankguthaben bedroht ist. Dann wir verstärkt in Gold investiert, was wiederum den Goldpreis ansteigen lässt und auch als Indikator für Wirtschaftskrisen gilt.

    Daran angelehnt spricht man vom Betongold, wenn Investoren Investments in Immobilien forcieren und zudem Privatpersonen verstärkt in die Modernisierung ihrer selbstgenutzten Immobilie investieren. Denn Investitionen in Immobilien versprechen mehr Stabilität als ein Bankguthaben.
    Der Begriff Betongold soll verdeutlichen, dass den Immobilien in Friedenszeiten eine ähnliche Wertstabilität wie Gold nachgesagt wird.

    Auch bei Immobilien kann es jedoch einen starken Wertverfall geben, beispielsweise wenn sich die Bevölkerungsstruktur in einem Stadtviertel stark verändert.
    Von daher ist der Begriff Betongold nicht als allgemein gültig anzusehen.

    Ich wünsche Dir eine goldene Woche.

    2 min
  • Folge 129 - über Nacht Millionär
    Bianca aus Delmenhorst hat mir über geldbewusst.wordpress.com geschrieben und gefragt, was die Schritte 1, 2 und 3 wären, die ich als erstes unternehmen werde, wenn ich über Nacht Millionär wäre? Keine Ahnung, ob Bianca das passiert ist. Aber ich fand die Frage ziemlich spannend und hier sind meine Antworten:

    1. Ich werde dafür sorgen, dass das Geldvermögen gesichert ist.
    D.h. ich würde nur von den Zinserträgen etwas wegnehmen, sei es für meine eigenen Wünsche, oder für Verwandte, Bekannte, Hilfsorganisationen oder oder.

    2. Ich werde das Geld investieren, nach dem Prinzip des Investierens in unterschiedliche Anlageklassen. Das werden sein: Edelmetalle, Aktien, Immobilien, Kunst, Oldtimer
    Die meisten Menschen denken, dies sei unsicher. Ich weiß, Papiergeld zu behalten ist unsicherer.
    Denn Papiergeld hat nur den Wert von bedrucktem Papier. Der Restwert ist Vertrauen.
    Aktien, Immobilien, Edelmetalle etc. sind Sachwerte und auf jeden Fall mehr Wert als bedrucktes Papier.

    3. Ich werde die Wertsteigerung in den verschiedenen Anlageklassen beobachten und bei Hochphasen und Tiefphasen umschichten.
    Dadurch profitiere ich bei Verkäufen von Wertsteigerungen und bei Käufen von niedrigen Einstiegspreisen. Ich werde also antizyklisch handeln.
    Wenn normale Menschen kaufen, also nachdem der Preis bereits stark gestiegen ist, werde ich aussteigen.
    Wenn normale Menschen verkaufen, also nachdem der Preis bereits stark gesunken ist, werde ich einsteigen.

    Ich kenne einige Menschen, die zuerst etwas von dem Geld abgeben werden und dann einen Teil für sich behalten werden. Langfristig gesehen haben andere Menschen und du selbst aber mehr davon, wenn nur aus den Zinserträgen etwas heraus genommen wird. Dadurch bleibt die Quelle am Sprudeln. Über Jahrzehnte gerechnet, ist das sinnvoller.

    Bei nur 5 % Zinsen pro Jahr entspricht dies 50.000 Euro.
    Über 10 Jahre gerechnet sind das 500.000 Euro.
    Über 20 Jahre gerechnet eine Million Euro.

    Wenn du dein Geld abgibst und nur einen Teil behältst, wirst du sehr wahrscheinlich niemals eine Million abgeben können. Ich hoffe, du erkennst wie verantwortungsvoll deine Aufgabe ist, wenn du eine Millionen Euro besitzt.

    Und damit wünsche ich Dir eine erfolgreiche Woche.

    3 min
  • Folge 128 - Denken
    Versuche einmal an nichts zu denken. Schwer oder? Du kannst nicht nicht denken.
    Also denke mal bitte darüber nach, worüber du nachdenkst. Sind diese Gedanken eher positiv oder negativ? Sind die Gedanken auf die Zukunft gerichtet?

    Kümmere dich darum, positive Gedanken zu haben und diese zu verstärken.
    Suche Orte der Fülle auf. Denke über dein Leben in der Zukunft nach.
    Bitte stelle Dir die richtigen Fragen. Denn wenn du Dir falsche Fragen stellst, ist die Antwort egal. Was sind richtige Fragen? …wirst du vielleicht denken.

    Ich gebe Dir drei Beispiele:
    In welcher Situation sind Menschen bereit, den vorgegebenen Preis zu bezahlen, weil Geld in dieser Situation keine Rolle spielt?
    Welchen Nutzen werde ich bieten, um diese Situationen bedienen zu können?
    Welche Fähigkeiten und Kenntnisse können mir dabei helfen, diesen Nutzen zu kreieren?

    Erfolgreiche Menschen setzen sich große Ziele. Sie sehen Ihre Ziele unabhängig von den derzeitigen Gegebenheiten. Dadurch sind Ihre Gedanken offen, unlimitiert.

    2 min

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