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Matthias Eckkrammer über das anstehende Filmfestival „Crossing Europe“ in Linz | Claudia Meixner über das Projekt „artenzählen“ und zur Biodiversitätsforschung
Die Bedeutung von Filmfestivals
Seit 2004 bringt das Crossing Europe Filmfestival Europäischen Film nach Linz. Jedes Jahr werden rund 140 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme an mehreren Spielstätten gezeigt. Auch viele internationale Filmschaffende kommen nach Linz, um über ihre Werke zu sprechen. Man kann sie auch bei Get Togethern treffen. Eine spannende Möglichkeit für junge Filmemacher*innen sich zu vernetzen. Beim zweitgrößten Filmfestival in Österreich ist auch der lokale Film ein großer Schwerpunkt. Welche anderen Thematiken heuer vertreten sind und warum Filmfestivals für die Verbreitung von Filmen so wichtig sind, darüber spricht Aylin Yilmaz mit Matthias Eckkrammer.
Einen Beitrag zur Biodiversitätsforschung leisten
BIOM-Garten ist ein Projekt, das sich auf Datensammlung von Amphibien und Reptilien fokussiert. Teil von BIOM-Garten ist das Projekt „artenzählen“, bei dem jede Person mithelfen kann die Vielfalt in unseren Gärten zu erfassen, indem man im eigenen Garten nach Amphibien und Reptilien sucht und diese Sichtung dann meldet.
Hier Sichtung melden
#Stimmlagen ist das gemeinsame Infomagazin der Freien Radios in Österreich: stimmlagen.at
Gestaltung: FROzine-Redaktion von Radio FRO in Linz
Zum Gesang brachte Birgit ihr ehemaliger Gitarrenlehrer Roland Neuwirth, der später selbst mit seinen Extremschrammeln für Furore sorgte. Ein wichtiger Meilenstein in Birgits Musikkarriere war dann die Gründung der Band „Hertz“, mit Birgit als Sängerin. Später stieg Alex Horstmann als Bassist in die Band „Hertz“ ein. Alex hat damals auch als Backliner und Chauffeur bei Willi Resetarits gearbeitet. Beifahrer war meist Günter Brödl, der Erfinder und sogenannte Trainer des Ostbahn Kurti. Alex spielte Brödl im Autokassettenrekorder Demos der Gruppe „Hertz“ vor. Alex wird bald zum Background-Sänger in der Ostbahn-Como befördert Und Birgit glänzt als Kurtis Duett-Partnerin.
Von „Hertz“ zu „Denk“
2000 entwickelten Birgit und Alex ein neues Band-Konzept: Die Gruppe Denk war geboren. Texte kamen auch von Freund Günther Brödl. Die Nähe zu Ostbahn Kurti ist bis heute in Nuancen hör- und spürbar, auch wenn das Band-Projekt „Denk“ natürlich eine musikalische Eigenständigkeit entwickelt hat. Im Oktober 2000 starb Günter Brödl. In Gedenken an den Ostbahn-Kurti-Erfinder hat Alex, das Plattenlabel „Rohscheibe gegründet.
„Denk mit Kultur“
„Denk mit Kultur“ war auf ORF III zu sehen. Dabei fiel Birgit durch eine gute Vorbereitung auf, die ihr Sattelfestigkeit gab und die Möglichkeit brachte, ihre Gäste „unkonventionell“ zu fragen.
Musikalische Sozialisation
Birgit und Alex wurden musikalisch ab den 1970er Jahren sozialisiert. Damals war „Austropop“ en vogue. Mittels Protestsongs wurde der Jugend ein Sprachrohr gegeben. Viele Texte hatten sowohl für die Interpreten als auch für den Hörer eine Art therapeutische Wirkung und die transportierten Geschichten sind zeitlos. Ähnliches gilt für Birgits Text „Rannersdorf“.
Homepage: www.denk.at.
(Peter Pohn)
Wer bildet wen? – Attac zu Finanzbildung, Lobbyinteressen und politische Verantwortung im Klassenzimmer
„Ich kann seither nur noch ein bis zwei Stunden am Stück schlafen“ – Hausdurchsuchungen in der linken Szene in Graz
#Stimmlagen: Beiträge der Redaktion von ANDI, der Nachrichtensendung auf Radio Orange
Protest gegen Russland-Geschäfte der Raiffeisen Bank International
Drei Jahre nach dem Angriff der Russichen Föderation auf die Ukraine besitzt die Raiffeisen Bank International noch immer eine in Russland aktive Tochterfirma. Dagegen protestieren Attac, BankTrack und B4Ukraine vor der Hauptversammlung des Konzerns in der Wiener Stadthalle. Sie fordern von der RBI einen sofortigen Rückzug aus dem Geschäft in Russland und werfen dem Konzern vor, den Krieg gegen die Ukraine mit zu finanzieren.
Beitragsgestaltung: Toma Khandour; Aufnahme: Stefan Resch
Blokada Beč unterstützt die Proteste in Serbien
Am Sonntag, den 30. März rief die Gruppe Blokada Beč wieder zu einer Solidaritätskundgebung mit den Protesten in Serbien auf. Diesmal trafen sich die Demonstrierenden am Wiener Platz der Menschenrechte. Sie zeigten sich erfreut von der immer größeren internationalen Resonanz. Am 7. März machten die Protestradler*innen der Tura do Strazbura in Wien Station.
Beitragsgestaltung: Dejan Aleksić
Gedenken zum 60. Todestag von Ernst Kirchweger
Am 31. März 1965 wurde Ernst Kirchweger bei einer Demonstration gegen den Rechtsextremen Universitätsprofessor Taras Borodajkewycz von einem Teilnehmer der durch den RFS organisierten Gegenkundgegebung niedergeschlagen. Der 67-jährige Pensionist und ehemalige Widerstandskämpfer starb zwei Tage danach an seiner Verletzung. 60 Jahre später ist das Gedenken an das erste politische Todesopfer der zweiten Republik auch ein Anlass, über die Geschichte rechter Gewalt seit der Nachkriegszeit zu reflektieren. Die gesamte Aufnahme der Kundgebunf gibt es hier nachzuhören.
Beitragsgestaltung: Christine Schwab; Aufnahme: Gerhard Kettler
SOS Mitmensch startet die Pass Egal Wahl für den Wiener Landtag
Wie demokratisch ist eine Stadt, in der ein Drittel der Bevölkerung nicht wählen darf? Diese Frage stellt die NGO SOS Mitmensch im Vorfeld der Wien-Wahl 2025. In Österreich werden wegen im internationalen Vergleich extrem harten Bedingungen immer weniger Menschen eingebürgert. Ohne Staatsbürgerschaft gibt es aber auch kein Wahlrecht oberhalb der Bezirksebene, sodass der Anteil der Wahlberechtigten an der Bevölkerung Wiens seit mehr als 20 Jahren schrumpft. Mit der Pass Egal Wahl will SOS Mitmensch auf diese Entwicklung aufmerksam machen und Wiener*innen ohne österreichischem Pass zumindest symbolisch ihre Stimmer abgeben lassen. Bis zum 23. April können alle ihre Stimme bei der Pass Egal Wahl abgeben. Eine Liste der Wahllokale gibt es auf https://www.passegalwahl.at/
Beitragsgestaltung: Stefan Resch
Redakteur: Stefan Resch
#Stimmlagen: Salzburger Wohnbedarfserhebung mit Peter Linhuber
Die Mietpreise in den meisten österreichischen Städten steigen kontinuierlich an. Besonders in Salzburg und Innsbruck erreichen die Quadratmeterpreise Spitzenwerte und verschärfen damit die Wohnungsnot. Die hohen Kosten auf dem weitgehend deregulierten Wohnungsmarkt tragen dazu bei, dass immer mehr Menschen mit Wohnungsnot oder gar Obdachlosigkeit konfrontiert sind.
Einblicke in die Salzburger Wohnbedarfserhebung
Im Rahmen der aktuellen Ausgabe der Stimmlagen war Peter Linhuber zu Gast im Studio der Radiofabrik Salzburg. Als Sozialarbeiter in Salzburg ist er Mitautor der Salzburger Wohnbedarfserhebung, die jährlich vom Forum Wohnungslosenhilfe herausgegeben wird. Diese Studie liefert detaillierte Informationen zur Wohnsituation in Salzburg und zeigt die vielfältigen Facetten von Wohnungsnot und Obdachlosigkeit auf.
Im Interview gibt Peter Linhuber einen fundierten Einblick in die Hintergründe der Erhebung, die Herausforderungen in der Sozialarbeit und die notwendige Unterstützung für Betroffene.
Die aktuelle Wohnbedarfserhebung wird im Mai veröffentlicht. Mehr Informationen und vergangene Ausgaben sind unter forumwlh.at abrufbar.
Redakteur: David Mehlhart (Moderation & Technik)
Im Gespräch: Josef Trappel zur Bedeutung des nichtkommerziellen Rundfunksektors. Georg Kaser über die Auswirkungen der Klimakrise.
Die Rolle von Community Medien
„Medien sind dazu da widerständig zu sein“,
sagt Josef Trappel, Leiter des Bereichs Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg. Ebenso seien sie dazu da, Resilienz zu zeigen gegenüber Einflussversuchen. Damit sie diese Aufgaben erfüllen können, ist es umso wichtiger, dass Medien wirtschaftlich unabhängig sind und Strategien entwickeln, um in Zeiten politischer Krisen abgesichert zu sein. Resilienz steht auch im Fokus des EU-Forschungsprojekts „ReMeD – Resiliente Medien für die Demokratie, an dem sich auch die Universität Salzburg beteiligt. Josef Trappel war am 6. März beim Clubabend im OÖ. Presseclubs zu Gast. Im Vorfeld hat Marina Wetzlmaier ihn zum Interview getroffen und ihn zur Rolle der Freien Medien in Österreich befragt. Er erzählt auch von seinen eigenen Erfahrungen als Medienmacher.
Eine Langfassung des Interviews gibt es hier zum Nachhören.
Der Vortrag: „Resiliente Medien für die Demokratie im digitalen Zeitalter“ von Josef Trappel kann hier auf Dorf TV nachgeschaut werden: dorftv.at
Wohin führt die Klimakrise?
Darüber sprach der renommierte Gletscherforscher Georg Kaser am 5. März im Rahmen eines Vortrags in Linz. Georg Kaser ist Universitätsprofessor für Klima- und Kryosphärenforschung i.R. an der Universität Innsbruck. Er wirkte an zwei Berichten des Weltklimarats der Vereinten Nationen (IPCC) als Leitautor mit und erhielt 2018 das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst. Florentina Mörtl hat ihn ins Studio von Radio FRO eingeladen und über seine Einschätzungen zu den Auswirkungen der Klimakrise befragt. Was können wir noch tun?
#Stimmlagen ist das gemeinsame Infomagazin der Freien Radios in Österreich: stimmlagen.at
Gestaltung: FROzine-Redaktion von Radio FRO in Linz
Heute hört ihr eine Sondersendung zur politischen Situation in der Steiermark, speziell der Umbruch mit dem die freie Kulturszene durch die neue FPÖ Regierung konfrontiert ist.
In einem Interview mit Lidija Krienzer-Radojević, Vertreterin der IG Kultur Steiermark, wird erklärt, wie sich die Situation konkret verschlechtert hat, vor allem durch Kürzungen und Änderungen bei Förderungen und Subventionen für jeden Bereich der Kulturarbeit, außer bei der sog. „Volkskultur“.
Der Beitrag zeichnet ein Bild über das Kulturverständnis der FPÖ und was die freie Kulturszene mit Demokratie zu tun hat. Reinhören lohnt sich!
Bild: Land Steiermark/Binder
#Stimmlagen: Proteste in Serbien, streikende Buslenker*innen und mehr
Die Themen diese Woche:
Wiener Unterstützung für die Studierendenproteste in Serbien
Seit vier Monaten halten Studierendenproteste gegen Korruption Serbien in Atem. Auch in Wien gibt es regelmäßig Solidaritätskundgebungen, die von der Gruppe Blokada Beč organisiert werden. Wir haben mit einer der Organisatorinnen der Wiener Demonstrationen gesprochen.
Solidaritätsdemo der Freien Syrischen Gemeinde Österreich
Nach dem Attentat von Villach rief der Verein Freie Syrische Gemeinde in Österreich zur Solidaritätskundgebung mit den Opfern auf. Gleichzeitig warnten sie vor einer Instrumentalisierung des Terrors gegen Muslim*innen und Menschen aus Syrien.
Buslenker*innen streiken in ganz Österreich für bessere Arbeitsbedingungen
Die Verhandlungen um den Kollektivvertrag für Autobusunternehmen zogen sich diesen Winter in die Länge. Ende Februar riefen die Arbeitnehmer*innen zum Streik auf. Zwei Stunden lang stellten die Buslenker*innen in ganz Österreich für bessere Arbeitsbedingungen ab.
Im Gespräch mit Sarah von Radio LoRa Zürich
Zur Peoples’ Platform Europe Conference vom 14 bis 16. Februar kam auch die Inforedaktion von Radio LoRa aus Zürich nach Wien. ANDI-Redakteur Stefan Resch sprach mit Sarah von Radio LoRa über internationale Vernetzung und Politik im Freien Radio.
#Stimmlagen: Paul Kuncio über alpine Raumplanung
Staudämme, Solarparks, Windräder – die Energiewende ist in vollem Gange. Gleichzeitig braucht es mehr Naturschutz, um geschädigte Ökosysteme zu retten. Doch beides erfordert Platz – und der ist in den Alpen knapp. Wie kann die Raumplanung helfen, gute Lösungen zu finden?
Darüber habe ich mich mit Paul Kuncio, Geschäftsführer und Leiter des Alpenkonventionsbüros bei CIPRA Österreich, unterhalten. Die CIPRA ist eine NGO, die sich seit nunmehr knapp 70 Jahren dem Schutz der Alpen verschrieben hat.
Paul Kuncio gibt Einblicke in seine Tätigkeit bei CIPRA Österreich und zeigt im Gespräch unter anderem auf, welche Interessen in den Alpen aufeinandertreffen und wie zukunftsorientierte Lösungen aussehen könnten – Lösungen, die den einzigartigen Charakter der Alpen bewahren, aber auch Herausforderungen wie die geplante Dekarbonisierung der Energieerzeugung in den Blick nehmen.
Weitere Informationen zu der im Gespräch erwähnten Publikation zur Entsiegelung von Böden mit dem Titel „Ground:breaking“ sind HIER zu finden. Grundsätzliche Informationen zum Zusammenspiel von Alpenkonvention und alpiner Raumplanung hat die CIPRA in einem Leitfaden zusammengefasst, der HIER heruntergeladen werden kann. Das Programm der Ende Februar in Salzburg abgehaltenen Jahresfachtagung „Hochspannung in den Alpen. Wie Raumordnung neue Nutzungskonflikte bewältigen kann“ findet man HIER.
Redakteur: David Mehlhart (Moderation & Technik)
Die Stimmlagen diesmal von der FROzine Redaktion von Radio FRO aus Linz: Von Myalgische Enzephalomyelitis Betroffene und Angehörige wünschen sich endlich Versorgung. Mädchen sollen eine positivere Selbstwahrnehmung in einem Workshop lernen.
Bericht von der Premiere von Chronisch Ignoriert
Myalgische Enzephalomyelitis, kurz ME genannt, ist eine schwere Multisystemerkrankung. Symptome können unter anderem sein:
ME ist seit 1969 bekannt, bis heute gibt es keine Heilung und keine Therapien. In einem neuen Dokumentarfilm mit dem Namen „Chronisch Ignoriert“ werden jetzt die Lebensrealitäten von Menschen beleuchtet, die an ME erkrankt sind. Es kommen Betroffene zu Wort und ebenso Expert*innen aus Medizin, Wissenschaft und Politik. Der Film hat am 19. Februar im Filmcasino in Wien Premiere gefeiert. Nach der Premiere hat Aylin Yilmaz Interviews mit ein paar der Protagonist*innen gemacht. Michael Stingl ist Neurologe und einer der wenigen Personen, die sich in Österreich im medizinischen Bereich mit ME auskennen. Er meint, dass zwar die Wissenschaft zeigt, dass ME eine neurologische Erkrankung ist, aber viele Ärzt*innen es noch als psychosomatische Krankheit ansehen. Dabei kann es passieren, dass Therapien verordnet werden, die den Patient*innen mehr schaden als helfen.
Sabine Hermisson ist Mutter von Mila, einer schwerstbetroffenen jungen Frau, die Protagonistin im Film ist. Hermisson wünscht sich, dass die Gesellschaft nicht auf die erkrankten Menschen vergisst. Es existiert der Hashtag #MillionsMissing, der aufzeigen soll, wie die schwerkranken Menschen aus dem Alltag verschwinden, weil sie oft nur mehr in abgedunkelten Räumen liegen können, mit kaum Kontakt zur Außenwelt.
Matthias Mollner ist ebenfalls Angehöriger. Seine, leider mittlerweile verstorbene, Partnerin Judith Schoßböck war auch Teil der Dokumentation. Den beiden war es wichtig, die kleinen Momente zu genießen und immer in Kontakt zu bleiben, auch wenn das hauptsächlich über kurze Textnachrichten geschah, da Schoßböck kaum mehr Kontakt zur Außenwelt ausgehalten hat. Familie und Freund*innen werden am 3. Mai eine Gedenkfeier und sammeln gleichzeitig Spenden für die Forschung an ME. Dieses Event ist für alle offen, Informationen dazu gibt es hier.
Mehr zu ME finden Sie bei der Österreichischen Gesellschaft für MECFS.
Chronisch Ignoriert kann hier in der Arte Mediathek bis zum 26. März 2025 angesehen werden.
In Schulen gegen Bodyshaming vorgehen
Im Workshop „Entzauberung“ von Proges, einer non-profit Organisation im Gesundheitsbereich, soll Mädchen im Alter von 10 bis 15 Jahren beigebracht werden, sich in ihrem Körper wohlzufühlen. In sozialen Medien werden unrealistische Schönheitsideale gezeigt und gefeiert. Wen man diesen nicht entspricht, kann sich das negativ auf die psychische Gesundheit auswirken. Laut der europäische Kinder- und Jugendgesundheitsstudie Health Behaviour in school aged children (HBSC ), empfinden sich 40% der Mädchen als zu dick, unabhängig vom tatsächlichen Gewicht. Auch mehr Mädchen als Buben würden an psychischen Beschwerden leiden und hätten ein weniger gutes emotionales Wohlbefinden.
In dem 4-stündigen Workshop lernen die Mädchen, die Wirkung von Körpernormen und Schönheitsidealen kritisch zu betrachten und diesen reflektiert zu begegnen. Workshopleiterin Susanne Landmann berichtet, dass es vielen Mädchen schwer fallen würde, Komplimente zu finden, die sich nicht auf das Äußere beziehen würden. Hier Ideenzu sammeln und sich gegenseitig positiv zu bestärken ist ein Aspekt von Entzauberung.
Stefanie Ostermann merkt an, dass die Mädchen sehr aufgeklärt darüber wären, bei welchen Fotos und Videos Filter eingesetzt wurden. Trotz dieses Wissens, dass vieles nicht so real ist wie es scheint, ließen sie sich von solchen Schönheitsnormen beeinflussen. Idealerweise würden die Mädchen mit einem erstarkten Selbstbewusstsein sein den Workshop verlassen und das Wissen mitnehmen, dass sie gut sind, genauso wie sie sind.
Mehr Informationen zum Infomagazin der Freien Radios in Österreich unter stimmlagen.at
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