Geschichte und Geschehnisse

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Geschichte und Geschehnisse episodes

  • Melina Mercouri – Kulturvisionärin und treibende Kraft in der Politik

    Melina Mercouri war mehr als nur Schauspielerin oder bekannte Persönlichkeit – sie setzte sich entscheidend dafür ein, Kultur als politische Priorität in der EU zu verankern. In dieser Folge werfen wir einen Blick auf ihre bahnbrechende Arbeit als Kulturministerin Griechenlands, die nicht nur die Idee hatte, eine „Kulturhauptstadt Europas“ zu küren, sondern auch in der Zeit des Kalten Krieges kulturelle Verbindungen über trennende Grenzen hinweg aufbaute. Wir gehen dabei auch auf ihren entschlossenen Widerstand gegen die griechische Militärjunta ein, der sie zu einem Sinnbild für demokratische Werte und kulturelle Freiheit machte – und dafür steht sie auch heute noch.

    8 min
  • Alcide De Gasperi – einer der Gründerväter der EU

    Alcide De Gasperi wurde 1881 in einem überwiegend italienischsprachigen Ort im damaligen Österreich-Ungarn geboren. Als überzeugter Gegner des Faschismus gründete er 1943 die christdemokratische Partei. Außerdem war De Gasperi bis 1953 der erste Ministerpräsident der Republik Italien. Neben Konrad Adenauer und Robert Schuman trug er maßgeblich zur europäischen Einigung bei.

    10 min
  • Konrad Adenauer – Symbol für Einheit und Frieden

    Konrad Adenauer, der erste deutsche Bundeskanzler, spielte eine zentrale Rolle beim Wiederaufbau seines Landes nach dem Zweiten Weltkrieg und bei der Förderung des geeinten Europas. Er setzte sich für die Aussöhnung mit Frankreich ein und unterstützte die europäische Einigung im Rahmen von Initiativen wie der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl. Trotz mancher Probleme wie des Baus der Berliner Mauer machte er sich unbeirrt für Frieden und Einheit in Europa stark.

    10 min
  • Gründermütter der EU: Simone Veil

    Simone Veil ist eine der Gründermütter der EU. Sie war die erste Präsidentin des ersten direkt gewählten Europäischen Parlaments und eine treibende Kraft hinter den Bemühungen um die europäische Einheit und die Menschenrechte. Als glühende Verfechterin von Frauenrechten setzte sie sich erfolgreich für die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen in Frankreich ein und ebnete den Weg für Frauen in Führungspositionen. Veil hatte den Holocaust überlebt – ihr war bewusst, wie wichtig es war, dass die Staaten Europas zueinanderfinden. Das Vermächtnis Simone Veils inspiriert uns bis heute. Mit ihrem Einsatz für Gerechtigkeit und Menschenrechte verkörpert sie wie kaum eine andere Persönlichkeit das Motto der EU: „In Vielfalt geeint“.

    12 min
  • Der Weltfrauentag
    Der Weltfrauentag hat seinen Ursprung in der Arbeiterbewegung des frühen 20. Jahrhunderts. An diesem Tag blicken wir auf einen langen und nicht selten steinigen Weg zurück – und wir feiern, wie weit wir im Bereich Frauenrechte bereits gekommen sind. Das Europäische Parlament zählt zu den vehementesten Verfechtern der Geschlechtergleichstellung in der EU. Es hat wichtige Entschließungen und Gesetze angenommen, um Frauenrechte zu schützen, Chancengleichheit zu fördern und Diskriminierung zu bekämpfen.
    9 min
  • Der Vertrag von Maastricht und was danach geschah
    Herzlich willkommen zu unserer Reihe Geschichte und Geschehnisse. Hier erfahren Sie mehr über wichtige historische Ereignisse – und darüber, wie sie uns bis heute beeinflussen. In dieser Folge geht es um einen entscheidenden Meilenstein der europäischen Einigung: den Vertrag von Maastricht.
    10 min
  • Gedenken an Srebrenica

    Am 11. Juli 1995 eroberten die bosnischen Serben unter Ratko Mladić Srebrenica in Ostbosnien, das von den Vereinten Nationen zur Schutzzone erklärt worden war. In den darauffolgenden Tagen wurden über 8 000 Muslime, hauptsächlich Männer und Jungen, systematisch ermordet und in Massengräbern verscharrt. Tausende Frauen, Kinder und ältere Menschen wurden gewaltsam abgeschoben. Zwanzig- bis fünfzigtausend Frauen und Mädchen wurden Opfer sexueller Gewalt.

    Die Vereinten Nationen bezeichneten den Völkermord von Srebrenica als das schlimmste Kriegsverbrechen in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg.

    9 min
  • Der 20. Jahrestag der größten EU-Erweiterung
    2004 war ein wichtiges Jahr für die EU: Im Zuge ihrer bislang größten Erweiterung bekam sie zehn neue Mitgliedstaaten – und neun neue offizielle Arbeitssprachen. Der 1. Mai 2004 war geprägt von Freude, Einheit und grenzenlosen Möglichkeiten. Anlässlich des 20. Jahrestags dieses geschichtsträchtigen Ereignisses tauchen wir in dieser Folge ein in die Geschichte der EU.
    6 min
  • Gedenken an die Opfer der Sklaverei und des transatlantischen Sklavenhandels

    Der transatlantische Sklavenhandel ist ein dunkles und leidvolles Kapitel der Menschheitsgeschichte. Über 400 Jahre fielen ihm mehr als 15 Millionen Menschen zum Opfer. Die Sklaverei wurde zwar abgeschafft, doch rassistische Ideologien prägen bis heute diskriminierende Denk- und Verhaltensweisen. Initiativen wie der „Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer der Sklaverei und des transatlantischen Sklavenhandels“ der Vereinten Nationen oder die EU-Themenwoche gegen Rassismus und für Vielfalt sollen darauf aufmerksam machen, Gleichheit fördern und eine Gesellschaft schaffen, in der alle Platz haben.

    9 min
  • Der Schengen-Raum: Grenzen abbauen, um Vertrauen aufzubauen

    Der Schengen-Raum umfasst die Hoheitsgebiete von 27 europäischen Ländern, darunter 23 EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz. Innerhalb dieser Zone kann man frei von einem Staat zum anderen reisen, ganz ohne Grenzkontrollen. Alles begann im Jahr 1985, als fünf EU-Mitgliedstaaten beschlossen, die Kontrollen an den Binnengrenzen abzuschaffen.

    6 min

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