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Im Jahr 2005 – am 60. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz – erklärten die Vereinten Nationen den 27. Januar zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Das Wort „Holocaust“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Brandopfer“. Es bezeichnet die Verfolgung und die anschließende Ermordung von sechs Millionen Jüdinnen und Juden in Europa durch die Nationalsozialisten und ihre Helfer. Zwischen 1933 und 1945 wurden auch andere Gruppen von den Nazis und ihren Verbündeten verfolgt, darunter Roma, Menschen mit Behinderungen, Angehörige slawischer Völker, Homosexuelle und Menschen mit bestimmten religiösen und politischen Überzeugungen.
Am 10. Dezember 1948 verkündete die Generalversammlung der Vereinten Nationen in Paris die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Diese Erklärung ist ein Meilenstein in der Geschichte der Menschenrechte, da in ihr zum ersten Mal die weltweit zu schützenden grundlegenden Menschenrechte festgelegt wurden.
Einer der größten Erfolge der europäischen Einigung und eine ihrer treibenden Kräfte wird dieses Jahr 30 Jahre alt: der europäische Binnenmarkt, der den freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen, Personen und Kapital in der Europäischen Union ermöglicht. Seit dem 1. Januar 1993 kurbelt der Binnenmarkt den Handel an und sorgt dafür, dass die EU als Partner im Welthandel eine wichtigere Rolle spielt. Er macht der Bevölkerung das Leben leichter – und er fördert Wachstum und Wettbewerb, indem er Unternehmen in der EU neue Möglichkeiten eröffnet.
Am 9. Mai begehen wir den Jahrestag der Schuman-Erklärung. Ende der 1940er-Jahre waren Europa und die Europäer vom Zweiten Weltkrieg schwer gezeichnet. Als französischer Außenminister wusste Robert Schuman nur zu gut, dass Europa Wiederaufbau und Versöhnung brauchte. Und er hatte einen Plan.
Das Europäische Parlament feiert 70 Jahre Demokratie in Aktion – von seiner ersten Versammlung im Jahr 1952 bis hin zu seiner heutigen Stärke in schwieriger Zeit.
Václav Havel hatte viele Gesichter: Dramatiker, Schriftsteller, Philosoph, Dissident, Politiker und Staatsoberhaupt. Werfen wir einen Blick zurück auf das Leben eines bemerkenswerten Mannes.
Ein malerisches Haus unweit von Paris, mit Strohdach und himmelblauen Fensterläden, umgeben von einem üppigen Park. Wurde hier wirklich über die Zukunft Europas und seinen Platz in der Welt entschieden? Kaum zu glauben, aber wahr. Denn genau dieses Einfamilienhaus war der Lebensmittelpunkt und Arbeitsplatz eines der Gründerväter der heutigen Europäischen Union: Jean Monnet.
Im Dezember 2000 nahm die Europäische Union die Charta der Grundrechte an. Dabei handelt es sich um eine „Erklärung der Rechte“ der Union, die sowohl inhaltlich als auch aufgrund der Art, wie sie abgefasst wurde, innovativ ist. Nehmen wir sie einmal genauer unter die Lupe.
Nach der ersten allgemeinen Direktwahl zum Europäischen Parlament im Jahr 1979 führte eine außergewöhnliche Frau den Vorsitz der Eröffnungssitzung des neuen Parlaments. Werfen wir einen Blick zurück auf das bewegte Leben dieser Frau: Louise Weiss.
Am 9. Mai ist Europatag. An diesem Tag werden der Frieden und die Einheit in Europa gefeiert. Das Datum, der 9. Mai, wurde im Gedenken an die Schuman-Erklärung von 1950 gewählt. Mit dieser Erklärung bereitete der damalige französische Außenminister Robert Schuman den Weg für die Europäische Union in ihrer heutigen Form.
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