GESPRÄCHSFUNKEN - Facetten vieler Leben

GESPRÄCHSFUNKEN - Facetten vieler Leben

By Birgit BrandnerSociety & Culture
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GESPRÄCHSFUNKEN - Facetten vieler Leben episodes

  • Es geht immer irgendwie weiter – über die Facetten von Tod und Trauer

    In dieser Folge von GESPRÄCHSFUNKEN – Facetten vieler Leben spricht Nicole Unterberger – 48 Jahre, Volksschullehrerin, Mutter von vier Kindern, alleinerziehend – offen über ein Leben, das sie mehrfach mit dem Tod konfrontiert hat.

    Sie erzählt vom plötzlichen Unfalltod ihres Verlobten Martin mit 25. Von der langen Begleitung ihrer älteren Schwester Sandra durch den Krebs – und dem Abschiednehmen im Hospiz. Und vom Herzinfarkt ihres Schwagers Christian, der mitten in der Nacht aus dem Leben gerissen wurde.

    Drei Tode. Drei völlig verschiedene Trauerwege. Und eine Frau, die jedes Mal wieder aufgestanden ist – für sich, für ihre Kinder, für ihre Familie.

    Was dieses Gespräch so besonders macht: Nicole redet nicht um den heißen Brei herum. Sie erzählt, was wirklich hilft – und was nicht. Was es bedeutet, immer die Starke zu sein. Und warum sie heute überzeugt ist, dass die Verstorbenen bei uns bleiben.

    „Es wird wieder schön. Man darf nur die Hoffnung nicht verlieren.“

    Prädikat: tiefgehend, ehrlich, lebensbejahend.

    1 hr
  • Inklusion betrifft uns alle

    In dieser Folge von GESPRÄCHSFUNKEN – Facetten vieler Leben spricht Teresa Lüftinger – verheiratet, Mutter eines fünfjährigen Sohnes – offen über ihr Leben mit ihrer Behinderung.

    Sie sitzt im Rollstuhl – und hat trotzdem studiert, geheiratet, ein Kind bekommen und macht sich gerade selbstständig. Teresa erzählt von ihrer Kindheit, von Schule und Inklusion, von Assistenz im Alltag und davon, wie sie ihren Mann kennengelernt hat.

    Aber vor allem erzählt sie, wie sie gelernt hat, sich auf die schönen Seiten des Lebens zu fokussieren – statt auf das, was nicht geht.

    Was dieses Gespräch so besonders macht: Teresa ist eine Frau, die weiß, was sie will. Und die uns daran erinnert, dass Inklusion nicht irgendwo da draußen stattfindet – sondern überall. Auch bei ihrem Sohn, der damit aufwächst, dass Menschen verschieden sind. Und dass das ganz normal ist.

    „Inklusion betrifft uns alle.“

    Prädikat: kraftvoll, ehrlich, inspirierend.

    1 hr
  • Krisenpflegemutter – was bleibt, wenn man loslässt

    In dieser Folge von GESPRÄCHSFUNKEN – Facetten vieler Leben spricht Roswitha Ristits – verheiratet, Mutter von zwei (drei) Söhnen – offen über einen Lebensweg, der sie durch tiefe Täler geführt hat, bevor er sie zu einer ganz eigenen Form von Familie gebracht hat.

    Sie nimmt uns mit auf ihre Reise zur Pflegeelternschaft. Erzählt davon, wie sie zur Krisenpflegemutter wurde und 26 Kinder begleitet hat. Und von Julian – der mit drei Monaten, auf Drogenentzug, zu ihr kam. Heute ist er seit 16 Jahren ihr Sohn. Sie ist seine Herzmama. Seine Bauchmama ist eine andere.

    Aber auch: Wie geht das eigentlich – Kinder kommen lassen und wieder gehen lassen? Macht dich das kaputt? Oder wächst du daran?

    Was dieses Gespräch so besonders macht: Roswitha trägt ihre Geschichte nicht als Last – sondern mit Wärme, Klarheit und einer Botschaft, die bleibt: „Es gibt viele Wege, Mutter zu werden.“

    Prädikat: berührend, ehrlich, lebensbejahend.

     

    1 hr 1 min
  • Vom Opfer zur Überlebenden

    Triggerwarnung: Diese Folge thematisiert Missbrauch, Suizidversuche, psychiatrische Aufenthalte sowie Diagnosen wie Borderline, Magersucht, Depression und PTBS. Bitte höre sie achtsam – aber bitte höre sie!

    In dieser Folge von GESPRÄCHSFUNKEN – Facetten vieler Leben spricht Christine – Mutter von zwei Kindern, verheiratet, 46 Jahre alt – offen und mit bemerkenswerter Stärke über einen Lebensweg der früh von Dunkelheit geprägt wurde.

    Sie erzählt von Missbrauch in der Kindheit, einem ersten Suizidversuch mit 16, langen Aufenthalten in der Psychiatrie und vielen Diagnosen die ihr Leben teilweise bis heute begleiteten: Borderline, Magersucht, Depression, PTBS.

    Und sie erzählt davon, wie sie trotzdem – Schritt für Schritt, Hand für Hand – einen Weg zurück ins Leben gefunden hat.

    Heute steht Christine gut aufgestellt da. Mit einem tragfähigen Hilfsnetz. Mit der Fähigkeit, sich Hilfe zu holen wenn die dunklen Momente wiederkommen – und sie kommen noch, mal mehr, mal weniger.

    Was dieses Gespräch so besonders macht: Wir haben auch viel gelacht. Christine trägt ihre Geschichte nicht als Last – sie trägt sie mit Würde, mit Humor und mit einer Botschaft die unter die Haut geht: „Es gibt ein lebenswertes Leben – auch wenn man irgendwann Opfer war.“

    Und: „Jede Hand nehmen die man kriegt – damit es irgendwie weitergeht.“

    Diese Folge ist schwer. Und sie ist wichtig. Nicht nur für Menschen die selbst betroffen sind – sondern für alle die verstehen wollen, was hinter unsichtbaren Wunden steckt. Die bereit sind, die Augen zu öffnen für das was so viele still mit sich tragen.

    Christines Wunsch an dich als Hörer:in: Wenn du dich erkennst – steh auf. Tu den ersten Schritt. Mach eine Therapie. Es zahlt sich aus.

    Das Leben geht weiter. Das ist keine Floskel. Das ist Christines gelebte Wahrheit.

    Prädikat: mutig, ehrlich, lebensbejahend – und absolut hörenswert.

    Bitte höre diese Sendung – auch wenn dich das Thema nicht direkt betrifft. Bewusstsein beginnt damit, dass wir hinhören.

    Hilfsangebot:

    • Telefonseelsorge Österreich – 142 (kostenlos, 24h)
    • 1 hr
    • Zwölf Mal zurück ins Leben

      In dieser Folge von GESPRÄCHSFUNKEN – Facetten vieler Leben erzählt Angela Barcia-Rojas ihre außergewöhnliche Geschichte.

      Sie spricht über ihren angeblichen niedrigen Blutdruck – und darüber, wie sie zwölf Mal dem Tod nahe war und jedes Mal ins Leben zurückgefunden hat. Über Krankenhausaufenthalte, Grenzerfahrungen und die ständige Konfrontation mit der eigenen Endlichkeit.

      Ein zentraler Wendepunkt: die Geburt ihrer Tochter – ein Moment voller Liebe, der sie zugleich fast das Leben gekostet hätte. Und doch auch jener Moment, der ihr eine neue Tiefe von Kraft, Sinn und Verbundenheit eröffnet hat.

      Angela erzählt davon, wie sie gelernt hat, ihrem Körper zu vertrauen, auf ihr inneres Wissen zu hören und Entscheidungen nicht gegen, sondern mit sich selbst zu treffen. Es ist eine Geschichte über Mut, Hingabe und die leise, aber unerschütterliche Kraft, immer wieder weiterzugehen.

      Ein Gespräch über das Leben an der Grenze – und darüber, wie man sich selbst treu bleibt, wenn das Leben alles fordert.

      1 hr 1 min
    • Bleiben ohne sich selbst zu verlieren

      In dieser Folge von GESPRÄCHSFUNKEN – Facetten vieler Leben spricht Sandra Aigner offen darüber, wie es ist, mit einem alkoholkranken Partner verheiratet zu sein.

      Sie erzählt von Jahren des Mittragens, Aushaltens und Hoffens – von Versprechen, die nach dem Tod seines Vaters im Raum standen, und von der Entscheidung ihres Mannes, einen Entzug zu machen. Vor allem aber spricht Sandra über ihren eigenen Weg: darüber, wie sie gelernt hat, bei sich zu bleiben, Verantwortung klar zu trennen und ihren Mann zu begleiten, ohne ihn zu drängen oder zu kontrollieren.

      Es geht um die bewusste Entscheidung, vorerst zu bleiben – nicht aus Abhängigkeit, sondern aus innerer Klarheit. Um offene Kommunikation, Grenzen, Selbstfürsorge und die Frage, wie Beziehung möglich bleibt, wenn Sucht Teil des gemeinsamen Lebens ist.

      Ein ehrliches, reflektiertes Gespräch über Liebe ohne Retterrolle, über Mitgefühl ohne Selbstaufgabe – und darüber, wie wichtig es ist, den eigenen Weg nicht aus den Augen zu verlieren.

      Hinweis: Diese Folge thematisiert Alkoholabhängigkeit und partnerschaftliche Belastungen.

      1 hr 1 min
    • Wenn Worte tragen – Trauer, Dialekt und Theater

      In dieser Folge von GESPRÄCHSFUNKEN – Facetten vieler Leben ist Doris Leeb zu Gast. Wir führen dieses Gespräch bewusst in unseren Dialekten – aus Liebe und Stolz.

      Doris spricht über den Tod ihres Bruders, der an Krebs verstorben ist, und über die Zeit danach: über Trauer, Sprachlosigkeit und das Weiterleben, wenn ein geliebter Mensch fehlt. Sie erzählt, wie ihr das Schreiben, besonders das Schreiben im Dialekt, Kraft gegeben hat.

      Neben dem Schreiben ist auch das Theater ein wichtiger Teil ihres Lebens: als Raum für Begegnung, für Verkörperung, für das Sichtbar- und Spürbar-Machen von Emotionen.

      Ein leises, ehrliches Gespräch über Abschied, Kreativität und darüber, wie Worte – gesprochen, geschrieben oder gespielt – halten können, wenn alles andere wankt.

      Hinweis: Diese Folge thematisiert Verlust, Tod und Trauer.

      1 hr
    • Leben nach dem Suizid eines geliebten Menschen

      Hinweis/Triggerwarnung: Diese Folge thematisiert Suizid und Trauer.
      Bitte höre sie nur, wenn du dich emotional stabil genug fühlst.

      In dieser Folge von GESPRÄCHSFUNKEN – Facetten vieler Leben spricht Angelika über den Suizid ihres Ehemannes.

      Kurz nach seiner Pensionierung und einer Krankheitsdiagnose nahm er sich das Leben. Angelika erzählt offen von den ersten Momenten nach der Nachricht, von Schock, Ohnmacht und der tiefen Erschütterung, die dieser Verlust ausgelöst hat. Sie gibt Einblick in ihren Trauerweg – in das Aushalten des Unbegreiflichen, in Schuldfragen, Sprachlosigkeit und den langsamen Versuch, mithilfe von „Anna“, ihrer virtuellen Trauerbegleiterin wieder Boden unter den Füßen zu finden.

      Ein ehrliches, berührendes Gespräch über ein großes gesellschaftliches Tabu – und darüber, wie Trauer aussehen darf, wenn Worte fehlen.

      Eine schwere Folge. Und zugleich eine sehr wertvolle.

      1 hr
    • Nach dem Tod zurück ins Leben

      In dieser Folge von GESPRÄCHSFUNKEN – Facetten vieler Leben spricht Angelika Studener über eine Erfahrung, die ihr Leben grundlegend verändert hat: ihre Nahtoderfahrung.

      Sie erzählt, wie Krankheit, jahrelanger körperlicher Kampf und schließlich die Begegnung mit dem Tod ihren Blick auf das Leben neu ausgerichtet haben. Wie sich danach Werte verschoben haben, Ängste leiser wurden – und ein tiefes Ja zum Leben entstanden ist.

      Ein stilles, ehrliches Gespräch über Grenzerfahrungen, innere Wandlung und die Frage, was wirklich trägt, wenn nichts mehr selbstverständlich ist.

      Prädikat: mutmachend.

      1 hr
    • Ein Funke zu Weihnachten

      Gesprächsfunken – Facetten vieler Leben – 24. Folge am 24.12.

      Was passiert, wenn wir einfach mal stehen bleiben?
      Wenn wir uns einlassen, zuhören und dem Raum geben, was sonst oft überhört wird?

      In der Weihnachtssendung von Gesprächsfunken geht es um das Zuhören als kostbares Gut – in einer Zeit, die schnell ist, laut und voller Ablenkung. Es geht um echte Menschen, lebendige Geschichten und um die Verbindung, die entsteht, wenn wir uns dem anderen hingeben, ohne schon an die nächste Antwort zu denken.

      Eine Stunde über Präsenz statt FOMO, über Raum geben und Raum nehmen, über kleine Wunder im Alltag und die Frage, was wirklich zählt.
      Mit leisen Gedanken zu Weihnachten, zur Kraft des Gesprächs und einem Ausblick in die Rauhnächte.

      Eine Einladung, langsamer zu werden.
      Und vielleicht ein Funke, der noch ein bisschen nachleuchtet.

      1 hr

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    In Gesprächsfunken – Facetten vieler Leben geht es um Geschichten, die das Leben schreibt – authentisch, ehrlich und berührend. Jede Episode bringt eine neue Facette ans Licht: Wendepunkte, Neuanfänge und die Stärke, die uns durchs Chaos trägt.