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In dieser Folge von GESPRÄCHSFUNKEN – Facetten vieler Leben erzählt Elisabeth Glarcher von einem Moment, der alles veränderte: dem Suizid ihres Vaters. Elisabeth ist das 12. von 15 Kindern einer Tiroler Bauernfamilie – ein Leben geprägt von Gemeinschaft, Pflichterfüllung und oft auch Schweigen.
Ein halbes Jahr nach einem Schlaganfall nahm sich ihr Vater das Leben – obwohl er Suizid zuvor immer scharf verurteilt hatte. Die Welt blieb für Elisabeth stehen – es fühlte sich an, wie in einem Film, bei dem man plötzlich mitten drinnen ist.
Es ist ein ehrliches Gespräch über Schmerz, der lange bleibt. Über Schuldgefühle, die unter der Oberfläche weiterwirken – auch Jahrzehnte später. Und über die Erkenntnis: Auch wenn viel Zeit vergangen ist, darf man sich noch immer fragen, was das mit einem gemacht hat. Und beginnen, zu sprechen.
„Ich dachte, ich hätte es längst verarbeitet – bis ich merkte: Es sitzt immer noch tief.“
Ein Gespräch über Verluste, Sprachlosigkeit – und die heilsame Kraft, endlich Worte zu finden.
Beratungsstellen Suizid:
Selbsthilfegruppe für Hinterbliebene bei Suizid / Salzburg
Suizid-Gedanken? Hier gibts Hilfe!
In dieser Folge von GESPRÄCHSFUNKEN – Facetten vieler Leben spricht Lisa*, eine 24-jährige Endometriose-Betroffene offen und intensiv über ihre Diagnose. Seit ihrem 15. Lebensjahr kämpft sie immer wieder mit unerträglichen Schmerzen und starken, teils monatelangen Blutungen – sieben Arztbesuche und knapp sieben Jahre später erhält sie ihre Diagnose. Im vergangenen Jahr unterzog sie sich einer OP und nimmt seither ein Hormonpräparat, das ihr Leid lindern soll.
Im Gespräch erzählt sie davon, wie sie den Weg zu ihrer Diagnose erlebt hat, wie Schmerzen ihren Alltag und ihr Selbstempfinden dominierten und welche Hoffnungen sie heute begleitet. Es ist eine Geschichte von unerträglichen Schmerzen und dem Mut, sich Gehör zu verschaffen – und eine wichtige Erinnerung daran, dass „unsichtbares Leid“ gehört werden muss.
Ein eindrücklicher Gesprächsfunke über Ausdauer, Selbstermächtigung und die Kraft, die eigene Stimme zu finden.
Hier finden Betroffene andere Betroffene:
Selbsthilfe-Salzburg Endometriose
Kurzfilm zum Thema Endometriose & Adonemyose
*Name geändert
„Ich war bereit zu sterben – und gleichzeitig voller Lust aufs Leben.“ – Sonja Schiff
GESPRÄCHSFUNKEN mit Sonja Schiff
In dieser Folge teilt Sonja vier prägende Phasen, die sie zu der gemacht haben, die sie heute ist:
Sie spricht über Verletzlichkeit, Verantwortung, innere Stärke, über das Loslassen alter Bilder und den Mut, sich immer wieder neu zu erfinden – bis heute.
„Ich habe mein Leben nie aufgeschoben. Und das Beste: Ich fange gerade nochmal ganz neu an.“
Prädikat: absolute Hörempfehlung!
„Ich hätte ruhig alles ein bisschen leichter nehmen können.“
– Walpurgis Schwarzlmüller
GESPRÄCHSFUNKEN mit Walpurgis Schwarzlmüller
Gute Hexe vom Untersberg. Yogini. Wanderin zwischen den Welten.
In einer Zeit, in der Yoga noch als weltfremd galt, wagte Walpurgis einen radikalen Schritt:
Katholisch geprägt, doch innerlich suchend, begegnete sie Yoga – und verliebte sich sofort.
Neben dem Studium wurde es zu ihrer Priorität. Später kamen transzendentale Meditation und das Mother Divine Programm – zwölf Jahre abgeschieden vom Weltgetöse, tief im weiblich-spirituellen Eintauchen.
Sie erzählt von Fluchtmomenten – etwa nach Paris – vom Unmut über das akademische System, von ihrem Leben zwischen Salzburg und Indien, und vom Untersberg, der zu ihrem ganz persönlichen Kraftplatz wurde.
Heute begleitet sie Menschen auf Kraftplatzwanderungen und trägt das Wissen aus ihrer inneren und äußeren Reise weiter – mit Weichheit, Tiefe und einem leisen Lächeln über das, was früher so schwer erschien.
Eine Folge über spirituelle Sehnsucht, weibliches Erwachen und die Kraft, seinen ganz eigenen Weg zu gehen.
„Denn nichts benötigen Frauen zu ihrer Selbstfindung heute dringender als das Wissen um ihre großen Vorgängerinnen und um ihre eigene Kulturgeschichte.“
Prädikat: super wertvoll!!! Absolut reinhören & verbreiten!
TRIGGERWARNUNG – es geht per se nicht um die Details einer Vergewaltigung, aber um den „Prozess“ danach. Wenn du dich nicht stabil fühlst, dann schalte bitte aus!
In dieser Folge von >>Gesprächsfunken – Facetten vieler Leben<< erzählt eine betroffene dreifach-Mama anonym von dem erschütternden Weg, den sie und ihre Tochter nach einer Vergewaltigung gegangen sind. Trotz Anzeige und aller Hoffnung auf Gerechtigkeit blieb der Ausgang des Verfahrens enttäuschend.
Ein Gespräch über Mut, Enttäuschung und die Realität vieler Betroffener.
Jetzt anhören!
–> Ergänzend an die Justiz gerichtet, möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass ein nicht verurteilter Täter leicht zum Wiederholungstäter werden kann. So wie in unserem Fall, wo es die Staatsanwaltschaft nicht einmal der Mühe wert fand, eine Hauptverhandlung einzuberaumen, gilt der Täter weiterhin als unbescholtener Bürger. Genau hier wäre es dringend erforderlich im Gesetz zu verankern, dass, sollte es zu einer Wiederholungstat kommen, alle vorangegangenen Delikte mit einbezogen und neu beurteilt werden.
In diesem >>GESPRÄCHSFUNKEN<< erzählt Sabine Reisenbüchler, Künstlerin und Lehrerin, wie eine unsichtbare Krankheit ihr Leben plötzlich auf den Kopf gestellt hat – und wie sie Schritt für Schritt wieder zu sich selbst findet.
Sabine spricht offen über das Leben mit ME/CFS, über den Schmerz des Verlusts, über das Setzen neuer Grenzen – und darüber, wie ihre Kunst zu einer leisen, heilsamen Kraftquelle geworden ist.
Ein tief berührender Gesprächsfunken über Resilienz, kreative Heilung und das Licht, das manchmal erst sichtbar wird, wenn alles andere still wird.
Prädikat: echt, mutig, bewegend.
Unbedingt reinhören – weil viele Geschichten erst dann sichtbar werden, wenn wir ihnen Raum geben.
In diesem >>GESPRÄCHSFUNKEN<< erzählt Melanie Lahl, pflegende Mama, wie schwer es ist wirklich gehört zu werden. Melanie lässt uns teilhaben an Tiefpunkten in ihrem Leben und wie der „Verein Unsichtbar“ ihr geholfen hat, diese Momente zu meistern.
In diesem >>GESPRÄCHSFUNKEN<< erzählt Tanja Troppauer, eine starke Mama, wie eine Routineuntersuchung ihrer Tochter im Zuge der Mutter-Kind-Pass-Untersuchung alles veränderte. Die Verdachtsdiagnose NF1 stellte ihr Leben auf den Kopf – und seitdem lebt sie im 3-Monats-Takt zwischen Hoffen, Bangen und Vertrauen.
In diesem >>GESPRÄCHSFUNKEN<< erzählt Katharina Hager, Sozialpädagogin, Macherin und Pionierin, von ihrem Leben und warum sie in Salzburg gelandet und hier, trotz Herzschmerz, schlussendlich auch geblieben ist.
Kathi gibt Einblicke, in ihr Leben, ihre Vision und lässt uns teilhaben, an Dingen, die sie machen hätte sollen und über den Sinn in ihrem Leben.
Ein spannender und offener Gesprächsfunken, der einlädt einfach mal mehr zu machen und nicht auf DEN EINEN perfekten Mann zu warten und dabei zu vergessen zu leben.
Prädikat: Pflichtprogramm – egal ob Single oder vergeben!
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