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Warum finden klinische Studien immer seltener in der Schweiz statt?
Ist der medizinische Fortschritt in der Schweiz in Gefahr?
Die Schweiz ist Heimat von grossen Pharmaunternehmen. Jedoch schneidet sie bei der Verfügbarkeit innovativer Medikamente im europäischen Vergleich schlecht ab. Nur 50 Prozent der in der EU zugelassenen innovativen Medikamente sind in der Schweiz über die Krankenkasse erstattet. Der sogenannte Submission Gap wächst: Pharmaunternehmen priorisieren andere Märkte, reichen Zulassungsgesuche in der Schweiz immer später ein.
Gleichzeitig steht der Standort unter Druck: von aussen durch das US-Programm GENEROUS, das Schweizer Medikamentenpreise zum globalen Referenzpunkt macht — und von innen durch die KVV-Revision mit Kostenfolgemodellen, die den Zugang zu Innovationen weiter erschweren könnten.
Dieser Podcast wird von den Schweizer Niederlassungen der Unternehmen Bristol Myers Squibb, Biogen, MSD Schweiz und Novartis Pharma Schweiz ermöglicht.
Der Life-Science-Sektor und die Pharmaindustrie sind für die Schweiz nicht einfach eine starke Branche unter vielen. Sie sind ein zentraler Produktivitäts-, Wachstums- und zunehmend auch fiskalischer Faktor. Ihr Anteil an der Gesamtwertschöpfung liegt gemäss Studien heute bei über zehn Prozent, und die Produktivität der Branche ist mit rund einer Million Schweizer Franken Wertschöpfung pro Vollzeitstelle enorm. Die Ökonomen von Wellershoff & Partners, haben den Sektor genauer unter die Lupe genommen. Im Gespräch werfen wir einen Blick darauf, warum diese Branche für Wachstum, Produktivität und Staatseinnahmen so wichtig geworden ist, weshalb der Standort Schweiz gleichzeitig unter Druck gerät und was das für Innovation, Versorgung und klinische Forschung bedeutet. Die Frage ist: Braucht die Schweiz bessere Rahmenbedingungen für den Sektor, damit ihre volkswirtschaftliche Stärke erhalten bleibt? Und was geschieht, wenn es nicht gelingt, sicher durch die aktuell stürmischen Zeiten zu segeln?
Dieser Podcast wird von den Schweizer Niederlassungen der Unternehmen Bristol Myers Squibb, Biogen, MSD Schweiz und Novartis Pharma Schweiz ermöglicht.
Prävention: Warum die Schweiz nicht vorwärtskommt
Prävention gilt als Schlüssel zu einem nachhaltigeren Gesundheitswesen – doch in der Schweiz bleibt ihr Stellenwert begrenzt. Wir werfen einen Blick darauf, warum die Prävention seit dem Scheitern des Präventionsgesetzes im Jahr 2012 politisch nicht vom Fleck kommt. In einer Tour d’horizon fragen wir: Wo stehen wir heute? Wo liegen die Blockaden? Und was braucht es, damit Prävention und Früherkennung ihr Potenzial besser entfalten können? Es geht um die Diskrepanz zwischen Krankheitsbehandlung und Krankheitsverhinderung, um den Handlungsdruck im System und um die Frage, ob es dafür einen gesetzgeberischen Anstoss oder sogar eine Erweiterung des bundesrechtlichen Rahmens braucht. Denn obwohl 2023 nur 1,8 Prozent der Gesundheitsausgaben in Gesundheitsförderung und Prävention flossen, wären bis zu 70 Prozent der nichtübertragbaren Krankheiten und rund 40 Prozent der Krebsfälle vermeidbar.
Dieser Podcast wird von den Schweizer Niederlassungen der Unternehmen Bristol Myers Squibb, Biogen, MSD Schweiz und Novartis Pharma Schweiz ermöglicht.
Die Debatte über das Gesundheitswesen wird fast immer über Kosten geführt. Doch was ist mit dem Nutzen von medizinischen Leistungen – für Patientinnen und Patienten, für Angehörige, für den Arbeitsmarkt und für die Volkswirtschaft? Genau dieser Aspekt ist bei der Tarifierung quasi unberücksichtigt. Wir nehmen diesen blinden Fleck des volkswirtschaftlichen Nutzens für die zukünftige Gestaltung des Tarifsystems genauer unter die Lupe. Ausgangspunkt ist ein parlamentarischer Vorstoss, der den volkswirtschaftlichen Nutzen von Leistungen und Therapien in einem Pilotprojekt systematischer erfassen will. Doch was genau ist damit gemeint? Wie lässt sich dieser Nutzen messen? Wer blockiert Veränderungen? Und was müsste sich ändern, damit im Gesundheitswesen künftig nicht nur der Preis von medizinischen Leistungen zählt, sondern stärker auch ihre Wirkung – oder anders gesagt: ihr volkswirtschaftlicher Nutzen dank weniger Arbeitsausfällen, entlasteten Angehörigen und tieferen Sozialkosten?
Dieser Podcast wird von den Schweizer Niederlassungen der Unternehmen Bristol Myers Squibb, Biogen, MSD Schweiz und Novartis Pharma Schweiz ermöglicht.
Kürzlich hat die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) «Neuerungen für eine stärkere Zusammenarbeit in der Spitalplanung» beschlossen. Fast zeitgleich hat der Spitalverband H+ den Weg der Spitäler für eine moderne, verlässliche und finanzierbare Spitalversorgung präsentiert. Die Motion «Kosten einsparen und Qualität verbessern» will, dass die Spitalplanung vom Bund und Kantonen gemeinsam gemacht wird. Im Gespräch entwickeln wir ein Bild davon, wie der Strukturwandel am effektivsten angegangen werden kann. Wir reden darüber, wie eine optimale Spitallandschaft aussehen kann und erkunden, warum der Umbau seit Jahren stockt. Im Fokus stehen die Hebel, die Wirkung entfalten bei Planung, Finanzierung und der Zusammenarbeit, wenn es um die Spitäler geht. Und wir sprechen die heikle Frage an, ob die kantonale Koordination reicht, um den Strukturwandel tatsächlich zu beschleunigen? Bei allem Umbau gilt eine klare Prämisse: Der Zugang zu einer qualitativ hochstehenden Grundversorgung muss in allen Regionen gewährleistet der Zugang zu Spitzenmedizin gesichert bleiben.
Dieser Podcast wird von den Schweizer Niederlassungen der Unternehmen Bristol Myers Squibb, Biogen, MSD Schweiz und Novartis Pharma Schweiz ermöglicht.
Der neue ambulante Arzttarif TARDOC und ambulante Pauschalen lösen den veralteten Tarif TARMED ab. Das führt zu einer kostenneutralen Neuverteilung der jährlich rund 13 Milliarden Franken im System. Zu reden geben vor allem die ambulanten Pauschalen. Sie tarifieren Leistungen in ressourcenintensiven Infrastrukturen der ambulanten Spezialversorgung, wie beispielsweise Operationen, aufwändige Verabreichungsformen oder Endoskopien. Wo sind die Probleme? Im Gespräch werfen wir einen Blick auf die Gewinner und Verlierer der Reform und loten aus, ob und wo Korrekturbedarf besteht. Wir gehen der Frage nach, wie die dynamsiche Weiterentwicklung konkret geht und ob für die qualitativ hochstehende Gesundheitsversorgung gewährleistet bleibt, dass Innovationen laufend und angemessen Einzug in die Tarifstruktur behalten.
Dieser Podcast wird von den Schweizer Niederlassungen der Unternehmen Bristol Myers Squibb, Biogen, MSD Merck Sharp & Dohme und Novartis Pharma Schweiz ermöglicht.
Das Bundesgesetz über Massnahmen zur Bekämpfung Seltener Krankheiten will die Versorgung der 650’000 Betroffenen nachhaltig absichern. Die Versorgungsstrukturen und die Arbeit der Patientenorganisationen sollen finanziell gestärkt werden. Über ein nationales Register mit Widerspruchsrecht soll das Vorkommen seltener Krankheiten systematisch erfasst und Daten für die Verbesserung von Forschung und Versorgungsqualität nutzbar gemacht werden. Im Gespräch klären wir: Wo sind die kritischen Momente in der Gesundheitsversorgung? Welche Hürden sehen Betroffene und Angehörigen? Wo drückt der Schuh bei den Gesundheitsfachpersonen und reichen die geplanten Massnahmen, um die wichtigsten Lücken zu schliessen?
Der Krebsbarometer des Meinungsforschungsinstituts gfs.bern zeigt eine hohe Zufriedenheit der Bevölkerung mit der Krebsversorgung in der Schweiz. Besonders positiv wird die Versorgung in den Spitälern und mit Medikamenten von Betroffenen mit einer Krebserkrankung beurteilt. Doch nicht in allen Bereichen fällt das Urteil so positiv aus. Vor allem in der Krebsvorsorge verortet die Bevölkerung einen grossen Verbesserungsbedarf. Konkret geht es um Verbesserungen in der Krebsprävention und Früherkennung. Doch welche Potenziale liegen tatsächlich in der Krebsvorsorge? Wo ist der Verbesserungsbedarf am grössten? Was lässt sich aus den Perspektiven der Bevölkerung für die Politik ableiten und wie schaffen wir es, die Bevölkerung ins Präventionshandeln zu bringen, um die Kluft zwischen dem Wissen um Krebsprävention und der tatsächlichen Durchführung von Vorsorgemassnahmen zu schliessen? Diese Aspekte stehen im Fokus des Gesprächs mit Präventivmediziner Felix Gutzwiller und Meinungsforscher Lukas Golder.
Dieser Podcast wird von den Schweizer Niederlassungen der Unternehmen Bristol Myers Squibb, Biogen, MSD Merck Sharp & Dohme und Novartis Pharma Schweiz ermöglicht.
Der Pharmastandort Schweiz gilt seit Jahrzehnten als Erfolgsgeschichte – ein Motor für Wachstum, Wohlstand und Innovation. Doch die Dynamik gerät ins Stocken: langwierige innenpolitische Prozesse bremsen, die Standortattraktivität sinkt und der internationale Wettbewerb verschärft sich. Während andere Länder mit klaren Pharmastrategien vorwärtsmachen, droht die Schweiz ins Hintertreffen zu geraten. Wie können wir die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Schweiz im Interesse von Forschung, Volkswirtschaft und Industrie stärken? Welche Hebel müssen jetzt bewegt werden, um das Ökosystem in der Schweiz zu sichern? Und wie gewährleisten wir langfristig den Zugang, zu wichtigen Märkten? Aus der Perspektive der Wirtschaftsfrau und Politikerin gibt Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneider Antworten auf die drängenden Fragen.
Dieser Podcast wird von den Schweizer Niederlassungen der Unternehmen Bristol Myers Squibb, Biogen, MSD Merck Sharp & Dohme und Novartis Pharma Schweiz ermöglicht.
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