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Titel: Ich arbeite in einem Irrenhaus
Untertitel: Vom ganz normalen Büroalltag
Autor:: Martin Wehrle
Erzähler: Matthias Keller, Sabina Godec, Michael Deckner
Format: Abridged
Spieldauer: 1 hr and 10 mins
Sprache: Deutsch
Veröffentlichungsdatum: 01-27-12
Herausgeber: Campus Verlag
Bewertung: 5 von 5 von 1 Stimmen
Kategorien: Business, Management
Zusammenfassung des Herausgebers:
Ist es normal, dass Chefs ein Hohelied auf Weiterbildung singen, aber jeden Antrag auf Fortbildung ablehnen? Ist es normal, dass im Management Einsparungen bejubelt werden, die doppelt so viel kosten, wie sie einbringen? Ist es normal, dass Sie auf dem Dienstweg nur auf Idioten treffen, während die wirklichen Entscheidungen hinter den Kulissen stattfinden? Nein - normal ist das nicht. Es ist irre! Und es ist Alltag in deutschen Unternehmen.
©2011 Campus Verlag (P)2012 Campus Verlag
Mitglieder Bewertungen:
Nervig zu lesen...
Das Buch (als ebook) habe ich gekauft aus Interesse am Thema. Mit ein Grund war auch der Bestseller-Rang.
Eigentlich ist es recht unterhaltsam zu lesen, tragischerweise werden die Vorkommnisse wohl wirklich so zutreffen.
Was aber absolut nervig ist und mir den Spass fast verdirbt, sind die Worte Irrenhaus oder auch Irrsinn.
Die kommen gefühlt in jedem zweiten Satz vor und lassen mich an den Schreibqualitäten des Autors oder den Qualitäten
des Lektors erheblich zweifeln. Aus diesem Grund werde ich mir den Nachfolger nicht kaufen...
Mega-unterhaltsames Trost-Buch für Irrenanstalts-Insassen.
Ich hab's ja mit eigenen Augen erlebt. Das Buch habe ich einer Kollegin zum Geburtstag geschenkt. Sie ist der Meinung, dass wir in einem Irrenhaus arbeiten. Sie hat es mit großer Freude gelesen und mir viele Stellen zitiert. So läuft das bei uns auch, sagte sie mir. Ich bestätige hiermit: Das Buch bietet einen hohen Wiedererkennungswert. - Mittlerweile habe ich das Buch doch noch gelesen, obwohl ich mir zuerst dachte: So eine Polemik-Bibel, die bringt Dir eh nix, außer vielleicht ein klein wenig Trost, weil sich Dein Frust bestätigt, wenn Du ihn mit zig anderen Menschen teilst. Ich kam dann zu dem Schluss, dass ICH ARBEITE IN EINEM IRRENHAUS großes Potential für viele Lacher birgt und das kommt sicher daher, weil es von jemandem geschrieben wurde, der sich sehr gut mit der Materie auskennt. Martin Wehrle ist Karriereberater. Er hat gewiss nicht alles selbst erlebt, aber vieles von seinen Klienten in Erfahrung gebracht.
Grandios, die Idee mit den vielen Irrenhaus-Ordnungs-Paragraphen. Aus allen diesen polemischen Kurzinterpretationen der Sachlage, habe ich folgende Paragraphen als meine Favoriten ausgewählt:
Â16 Irrenhaus-Ordnung:
Wer vor dem Meeting ein Problem hatte, ist danach einen Schritt weiter - er hat mindestens zwei Probleme!
Â31 Irrenhaus-Ordnung:
Ein Tsunami ist harmlos. Eine Kobra ist ein Streicheltier, Und eine Restrukturierung dient dem Unternehmen!
Jetzt ist es nach meiner Ansicht aber so, und das finde ich halt ein bisschen schade, dass die Lektüre dieses Buches nach meiner Beobachtung nichts viel am empfundenen Irrsinn ändert. Obwohl der Autor sich redlich Mühe gibt, zum Beispiel, wenn es um die fatale Wirkung des Lästerns geht. Energie, die fürs Handeln benötigt würde, verpufft nutzlos.
Nicht zuletzt steht das letzte Drittel des Buches unter dem Titel Raus aus der Anstalt". Sollte man also ernsthaft vorhaben sich umzuorientieren, findet man dort Hilfe. Im anderen Fall muss man sich halt mit seinem Zustand arrangieren lernen ...