(Bildquelle: GIGA)
Ein exklusives Apple-Treffen fällt auf einen ganz besonderen Tag – und nicht nur das macht es so spannend.
Apple hat den Termin für seine jährliche Hauptversammlung bestätigt: Am 24. Februar 2026 treffen sich die Aktionäre des Konzerns zur virtuellen Sitzung – ein Datum mit Symbolkraft, denn es fällt auf den Geburtstag von Steve Jobs, der in diesem Jahr 71 Jahre alt geworden wäre. Teilnahmeberechtigt sind allerdings nur registrierte Apple-Aktionäre, die eine gültige Kontrollnummer besitzen. Normale Nutzer oder Pressevertreter bleiben außen vor, denn es handelt sich um ein reines Aktionärs-Event. Dennoch könnte Apple den Anlass strategisch nutzen, um rund um diesen Termin neue Produkte einzuführen (Quelle: MacRumors).
Apples Hauptversammlung am Geburtstag von Steve Jobs
Laut einer Mitteilung von Apple findet die Hauptversammlung am Dienstag, dem 24. Februar, um 8:00 Uhr pazifischer Zeit (17:00 Uhr MEZ) statt. Die Anmeldung erfolgt online über die Plattform für virtuelle Apple-Versammlungen. Teilnehmen dürfen nur jene Aktionäre, die am 2. Januar 2026 im Apple-Aktienregister eingetragen waren und deren Benachrichtigung eine Kontrollnummer enthält.
Der Termin selbst sorgt für Aufmerksamkeit, denn er fällt ausgerechnet auf den Geburtstag von Steve Jobs. Der Apple-Mitgründer und langjährige CEO verstarb am 5. Oktober 2011, wäre aber in diesem Jahr 71 Jahre alt geworden. Ob Apple den Tag bewusst gewählt hat oder es ein Zufall ist – die Symbolik ist unverkennbar.
Inhaltlich geht es bei der Hauptversammlung um die klassischen Themen wie beispielsweise die Wiederwahl des Apple-Vorstands oder auch die Abstimmungen über Aktionärsanträge. Auffällig ist jedoch eine Abweichung von Apples eigenen Regeln: Art Levinson (75) und Ron Sugar (77) sollen erneut zur Wiederwahl stehen, obwohl Apples interne Richtlinien eigentlich vorsehen, dass Vorstandsmitglieder ab 75 Jahren nicht mehr antreten.
In seiner Erklärung dazu begründet Apple die Ausnahme mit der Bedeutung und Erfahrung der beiden Manager sowie dem Bedarf an Kontinuität. Der Vorstand verweist darauf, dass in den letzten vier Jahren bereits erhebliche Veränderungen stattgefunden haben und man die Expertise Levinsons und Sugars weiterhin im Aufsichtsrat benötigt.
Hinweis auf mögliche Übergangsphase bei der Führungsstruktur?
Besonders interessant ist die Wiederwahl Levinsons im Kontext jüngster Spekulationen um Tim Cook. Der aktuelle CEO könnte in den kommenden Jahren zurücktreten, und ein Übergang in die Rolle des Vorstandsvorsitzenden wäre ein logischer Schritt. Die erneute Nominierung Levinsons über die Altersgrenze hinaus könnte daher als strategischer Puffer dienen – eine Übergangslösung, bis Cook bereit ist, diesen Posten selbst zu übernehmen. So müsste Apple keinen Vorsitzenden für nur eine kurze Zwischenzeit ernennen.
Keine neuen Produkte – aber Apple könnte den Moment nutzen
Traditionell werden auf der Hauptversammlung keine neuen Produkte vorgestellt. Der Fokus liegt rein auf Finanzen, Abstimmungen und Strukturthemen. Dennoch ist es typisch für Apple, wichtige Ankündigungen zeitlich um strategische Termine herum zu legen – entweder kurz davor oder danach.
Derzeit werden mehrere neue Geräte erwartet, darunter:
- ein MacBook Air mit M5-Chip
- das neue iPhone 17e als preisbewusste Ergänzung
- aktualisierte iPad-Air-Modelle
- ein neues Einstiegs-iPad
Da diese Produkte zeitlich ohnehin im ersten Halbjahr 2026 erwartet werden, könnte sich das Event durchaus als Bühne im erweiterten Sinne anbieten – selbst wenn keine Präsentation stattfindet. In solchen Fällen nutzt Apple häufig Pressemitteilungen oder stille Shop-Aktualisierungen, um neue Geräte vorzustellen.
Fazit: Exklusives Pflichtprogramm mit viel Symbolkraft
Für die breite Öffentlichkeit hält das Apple-Event am 24. Februar zwar keine direkten Überraschungen bereit. Doch der Termin auf Steve Jobs’ Geburtstag, die ungewöhnlichen Vorstandsnominierungen und mögliche strategische Produktankündigungen rundherum verleihen der Veranstaltung eine besondere Bedeutung. Während Aktionäre abstimmen und Weichen stellen, könnten reguläre Apple-Fans sich dennoch auf neue Hardware einstellen – nur eben nicht direkt während der Hauptversammlung.