(Bildquelle: IMAGO / Depositphotos / GIGA Bildbearbeitung)
Was vor 20 Jahren cool war, hat heute schon jeder vergessen. Ob Jump-and-Run-Spiel oder stundenlang am Puzzle lösen – diese Spiele haben den digitalen Friedhof nicht verdient, und sind trotzdem in Vergessenheit geraten.
Jeder, der die Zeit vor der Informationsflut vermisst, sollte diese 11 Apps kennen und lieben. Seid ihr echt Nostalgiker?
Am Ende ist noch eine App für richtige Kindsköpfe!
Flappy Bird(Bildquelle: Flappy Bird Foundation)
Nicht zu oft tippen, ganz genau schauen – Timing ist alles. 2013 bis 2014 war das Spiel ein Jahr auf dem Markt und wurde schon wieder entfernt, die Begründung? Es macht zu süchtig.
Dieses Spiel hat jeden, der es kennt, in eine absolute Rage versetzt. Wer schon mal über die Hundert Punkte gekommen ist und den Vogel genau dann gegen ein Rohr knallt, hat das ein oder andere Handy fliegen lassen.
2048(Bildquelle: IMAGO / Depositphotos)
Ein leichtes Puzzle? Oder doch die nächste Wut. Nachdem „Flappy Bird“ davon flog, veröffentliche Gabriele Cirulli 2014 das nummerische Puzzle „2048“ (im App Store ansehen). Bald darauf wurde es als das nächste süchtig machende Spiel gekrönt.
Clash of Clans(Bildquelle: IMAGO / Depositphotos)
Erinnert ihr euch an heimliche Angriffe unter der Schulbank und das endlose Warten, bis das Rathaus endlich aufstieg?
„Clash of Clans“ (im App Store ansehen) war Teil der täglichen Routine: Sammler leeren, im Global Chat plaudern und Clankriege ausfechten. Der ikonische Supercell-Startsound katapultiert einen sofort zurück in eine Zeit, als Dunkles Elixier kostbarer als Gold war und Rathaus 10 das Nonplusultra darstellte.
Clash Royal(Bildquelle: IMAGO / Dreamstime)
Während ihr in „Clash of Clans“ noch ewig auf eure Bauarbeiter gewartet habt, warf euch „Clash Royale“ (im App Store ansehen) mit euren altbekannten Lieblingstruppen in Echtzeit-Duelle. Spürt ihr die pure Panik, wenn ihr euch die Elitebarbaren an der Brücke vorstellt? Erinnert ihr euch an das ständige Überprüfen der Truhen-Timer?
iBeer(Bildquelle: IMAGO / Depositphotos)
Vermisst ihr die magische Anfangszeit der ersten Smartphones, als ihr eure Freunde mit dem ultimativen Party-Trick beeindrucken konntet? Bei „iBeer“ (im App Store ansehen) habt ihr euer Handy an den Mund gesetzt und es langsam geneigt, um das flüssige Gold virtuell zu „trinken“. Der Rülps-Sound am Ende war das absolute Highlight.
Fruit NinjaFruit Ninja (Bildquelle: Game Distribution / GIGA)
In „Fruit Ninja“ war das absolute Highlight der Arcade-Modus, wenn ihr endlich eine Frenzy-Banane erwischt hattet und Punkte sammeln konntet, während ihr den fiesen Bomben ausweichen musstet. Das befriedigende Matsch-Geräusch der zerschnittenen Wassermelonen und die ständige Jagd nach dem besten Highscore auf dem Schulhof haben euch stundenlang ans Handy gefesselt.
Wenn euch jetzt die Lust auf eine neue Runde „Fruit Ninja“ packen, könnt ihr direkt bei GIGA los wischen.
Temple Run(Bildquelle: IMAGO / Depositphotos)
Das bessere „Subway-Surfer“: Erinnert ihr euch an die Wisch-Bewegungen auf dem Pausenhof und Ausweichmanöver mit vollem Körpereinsatz?
Bei „Temple Run“ (im App Store ansehen) seid ihr endlos vor den Dämonenaffen geflohen und habt euer Handy wild geneigt, um jede einzelne Münze zu erwischen. Ein falscher Swipe bei gefühlter Lichtgeschwindigkeit an der nächsten Baumwurzel war das bittere Ende.
Musical.ly(Bildquelle: IMAGO / Dreamstime)
Lange bevor die App sich in „TikTok“ verwandelte und unseren Alltag mit endlosen For-You-Feeds dominierte, war „Musical.ly“ einfach nur eine Bühne für 15-sekündige cringe Pop-Performances. Voll von Lip-Sync Videos und Hand-Choreographien, die ihr euch mit euren Freunden überlegt habt.
Vine(Bildquelle: IMAGO / Depositphotos)
Bei „Vine“ habt ihr euch stundenlang durch absurde Loops gescrollt und ikonische Zitate für den Pausenhof gesammelt. Lange bevor euch „Musical.ly“ zum perfekten Lip-Syncing brachte und TikTok die Welt eroberte, zählte hier keine makellose Choreo, sondern einfach nur herrlich ungeschliffener Chaos-Humor nach dem Motto: „Do it for the Vine!“
SnakeNokia 3310 (Bildquelle: GIGA)
Vergesst mal kurz hochauflösende Touchscreens – der allererste echte Gaming-Stress passierte auf den harten Zifferntasten eines unzerstörbaren Nokia.
Bei „Snake“ habt ihr euch auf dem Pausenhof die Daumen taub gedrückt, während ihr komplett fokussiert auf dieses winzige Display gestarrt habt. Wenn die Schlange am Ende fast den ganzen Bildschirm ausfüllte und ihr schwitzend im Zickzack versucht habt, euch bloß nicht selbst einzukesseln... das war einfach Adrenalin pur.
Instant Buttons(Bildquelle: App Store / Extreme Solutions Apps SL / Screenshot GIGA)
Die letzte App, die noch erwähnenswert ist: „Instant Buttons“ (im App Store ansehen) war auf dem Schulhof Anfang der 2010er ein echter Knaller. Man konnte sich die App einfach auf den iPod runterladen, die Soundeffekte vorladen und dann die Furzgeräusche im Unterricht abspielen. Wenn ihr diese Soundboards noch kennt, dann seid ihr wahre Millennials oder einfach nur Kindsköpfe.