(Bildquelle: Getty Images / dasilvafa / Bildbearbeitung GIGA)
Da kann man gleich den Stecker ziehen – wir haben die 7 schlimmsten IT-Verbrechen gesammelt, für die euch der Support am liebsten den Stecker ziehen würde. Erkennt ihr euch in Bild 4 wieder? Klickt euch durch unsere Bilderstrecke, um zu erfahren, ob ihr der Technik-Hölle entgeht.
Hochmut: Die „Das-merke-ich-mir“-Lüge(Bildquelle: Netflix)
Wir alle kennen diesen Moment purer Eitelkeit: Ihr erstellt einen Account und weigert euch, den Passwort-Manager zu nutzen. „Ne, ‚P@ssw0rt_n1cht_v3rg3553n!‘ ist so logisch, das vergess' ich nie!“ Zwei Tage später starrt ihr wütend auf den Bildschirm. Ihr versucht, das Passwort wieder zu ändern: „Das neue Passwort darf nicht das alte sein.“ Absolut versagt.
Habgier: Das digitale Hoarding(Bildquelle: IMAGO / opale.photo)
Euer Cloud-Speicher meldet „99,9% voll“. Auf eurem Desktop liegen 84 Dateien, die alle „Final_Version3_echt_jetzt_NEU.pdf“ oder ähnlich heißen. Ihr löscht nichts. Niemals. Auch nicht den Newsletter von IKEA aus 2020. Man weiß ja nie, wann man neue Badmatten braucht.
Trägheit: Der „Später erinnern“-Reflex(Bildquelle: Netflix)
Das Betriebssystem fleht, das Antiviren-Programm weint – schneller als ihr denken könnt, klickt ihr bei der Update-Anfrage eurer Geräte auf „Morgen erinnern“. Da arbeitet man zum ersten Mal mit Präzision eines Ninja-Attentäters, ohne es überhaupt gewollt zu haben. Mittlerweile läuft euer Server auf den Sicherheitsstandards der späten Bronzezeit. Wenn ein Hacker das sieht, bekommt er eher Mitleid und räumt erstmal den Cache auf.
In dem Artikel von uns erfahrt ihr, was der Cache ist und was er kann.
Völlerei: Der Tab-Messie(Bildquelle: IMAGO / Gemini Collection)
Warum habt ihr 74 Tabs offen? Den Wikipedia-Artikel über die Paarungsgewohnheiten von Nacktmullen lest ihr bestimmt nicht mehr. Euer Arbeitsspeicher (RAM) röchelt, der Lüfter eures Laptops klingt wie eine startende Boeing 747, aber ihr weigert euch, auch nur ein einziges Fenster zu schließen.
Wie erklären euch, wie ihr euren Arbeitsspeicher erweitern könnt.
Zorn: Krieg gegen die Maschinen(Bildquelle: Netflix)
Wann habt ihr das letzte Mal ein lebloses Stück Plastik beschimpft? Der Drucker ist das klassische Opfer – er riecht eure Angst und blockiert das Papier aus reinem Hass, genau 5 Minuten vor dem wichtigen Meeting. Aber auch das langsame WLAN oder der Ladebalken des Todes, der einfach nicht vorwärtskommt, bringen uns dazu, Dinge zu sagen, für die wir in der Kirche beichten müssten.
Neid: Das „Haben-wollen“-Syndrom(Bildquelle: IMAGO / opale.photo)
Euer Smartphone ist 11 Monate alt. Der Akku hält ewig, es hat keinen Kratzer. Aber dann bringt der Hersteller das neue Modell raus. Es hat ein Titan-Gehäuse und der Prozessor ist 0,004 Sekunden schneller. Plötzlich redet ihr euch ein, dass euer aktuelles Gerät ein unbrauchbarer Ziegelstein ist und ihr ohne das neue Modell im modernen Alltag nicht überleben könnt.
Wollust: Das endlose Doomscrolling(Bildquelle: Netflix)
„Ach, 5 Minuten gehen noch.“ und plötzlich ist es 2:30 Uhr nachts. Ihr wolltet eigentlich um 22 Uhr nur kurz den Wecker stellen. Jetzt liegt ihr im Bett und schaut euch seit Stunden TikToks oder Reels an, in denen jemand alte Teppiche mit einem Hochdruckreiniger säubert. Euer Gehirn ist Matsch, aber der Daumen wischt unerbittlich weiter nach oben.
Wie tief fallt ihr in die Tech-Hölle?(Bildquelle: IMAGO / opale.photo)
Hand aufs Mainboard – Zeit für die digitale Beichte. Wie viele dieser 7 Sünden habt ihr diese Woche begangen?
- 0-1 Sünden: Ihr seid absolute Tech-Heilige. Steve Jobs und Bill Gates klatschen langsam. Vermutlich flunkert ihr aber ein bisschen
- 2-4 Sünden: Ihr seid der ganz normale Durchschnitt-User. Ihr habt eure Schwächen, aber euer Setup brennt zumindest noch nicht.
- 5-7 Sünden: Der IT-Support weint leise, wenn ihr anruft. Euer Platz im digitalen Fegefeuer ist fest reserviert – direkt neben dem kaputten Drucker.