"Der Glaube kommt vom Hören" – so steht's im Römerbrief. Nicht vom Sehen, nicht vom Lesen, sondern vom Hören.
Die Bibel macht da einen interessanten Unterschied: Heidnische Religionen, sagt sie, sind auf den Augenschein gegründet. Statuen, Tempel, sichtbare Rituale. Aber der biblische Glaube? Der kommt durchs Ohr in den Kopf.
Und das ist das Spannende: Biblisches Hören bedeutet nicht nur, dass Schallwellen das Trommelfell erreichen. Es bedeutet auch: sein Herz zu öffnen, zu verstehen, und dann – zu handeln.
Hören und Gehorchen sind im Hebräischen übrigens das gleiche Wort. Echtes Hören führt also eigentlich automatisch zum richtigen Tun.
„Glaubst Du das wirklich?“, ein kleines Fenster zum Wochenende, erscheint immer freitags. Thomas Philipp Reiter betrachtet darin das Leben aus der Perspektive des Glaubens.
Thomas ist gelernter Journalist und in Hamburg aufgewachsener Belgier. Von Brüssel aus berichtet er für deutsch- und niederländischsprachige Medien über Themen, in denen Alltag, Kirche und Religion ineinander fließen. Für ihn ein ständiges „Nachdenken über Gott und die Welt“ und ein Medienapostolat, das vom Heiligen Vinzenz Pallotti inspiriert wurde.
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