Im Südosten Kolumbiens bleiben die Felder der Kleinbauern immer öfter trocken. Mikrokredite ersetzen zwar nicht den Regen in den Andentälern. Doch das Geld hilft bei der Anpassung an das sich wandelnde Klima. 2.000 Kredite wurden schon vergeben, insgesamt sollen 20 Millionen Euro ausgeschüttet werden. Mit den Krediten soll auch die Biodiversität des Landes geschützt werden.
Oft reichen den Landwirten schon wenige tausend Euro. Investiert wird dann in Kleinkläranlagen, um Wasser mehrfach zu nutzen, in Anlagen, die Wasser aus Nebel gewinnen oder in Biogasaggregate, die Strom und Wärme erzeugen, wodurch Holzraubbau vermieden wird. Mikrokredite gibt es zwar schon seit über zwanzig Jahren, aber die Frankfurt School of Finance hat zusammen mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen einen Ansatz entwickelt, der auch die Biodiversität schützen soll. Die Kleinkredite sollen helfen, Dürren und weitere Folgen des Klimawandels abzufedern. Unterstützt wird die Umsetzung des Projekts durch die Internationale Klimaschutzinitiative (IKI).