Good Morning Pets

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Good Morning Pets episodes

  • GMP130: Klickertraining
    Von der Maus bis zum Elefanten: Aufbau, Einsatz und die häufigsten Irrtümer.

    Diese Woche geht es um ein Trainingsthema, das Catharina (Hundetrainerin) und Kristina (Tierärztin) bisher nie behandelt haben: Klickertraining. Catharina erklärt, dass der Klick ein sekundärer Verstärker ist, der dem Hund von sich aus nichts bedeutet. Erst die Kopplung mit dem Futter innerhalb einer Sekunde macht ihn zum Versprechen auf eine Belohnung. Danach kann man punktgenau und auch auf Distanz bestätigen, Verhalten formen und ein Markerwort nutzen, wenn man kein Gerät dabeihaben möchte.

    Dazu räumen die beiden mit Irrtümern auf: Man muss nicht alles und nicht lebenslang klickern, und der Klicker ist nicht nur etwas für Tricks, sondern lässt sich auch im Verhaltenstraining einsetzen, etwa bei Hundebegegnungen. Kristina ordnet die Lernprinzipien ein, von der klassischen Konditionierung nach Pawlow bis zu der unangenehmen Erkenntnis, dass negative Verknüpfungen genauso schnell entstehen. Zum Schluss geht es um Medical Training beim Tiger, geklickerte Papageien und eine alte Fernsehdoku, in der dieselben Prinzipien bei Kindern angewandt wurden.

    Kapitelüberblick:

    • Fun Fact der Woche: Eichenprozessionsspinner im Urlaub und ein geretteter Maulwurf

    • Rückblick auf die Folge mit Maren Handke
    • Klickertraining von der Maus bis zum Elefanten
    • Was ein sekundärer Verstärker ist
    • Punktgenau bestätigen, auch auf Distanz
    • Markerwort als Alternative zum Klicker
    • Verhalten formen und Shapen
    • Warum der Klick immer eine Belohnung braucht
    • Klassische Konditionierung nach Pawlow, auch im Negativen
    • Medical Training beim Tiger und geklickerte Papageien
    • Klickertraining im Verhaltenstraining statt nur für Tricks
    • Verhaltensketten richtig bestätigen
    • Positive Verstärkung bei Kindern und die Aufregung um eine TV-Doku
    • Fazit

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    30 min
  • GMP129: Pferdetraining mit Blick auf Körper und Kopf
    Zu Gast: Mareen von Pferdetraining im Fortschritt, Pferdetrainerin und Physiotherapeutin.

    Diesmal mit Gast: Mareen arbeitet als ganzheitliche Pferdetrainerin und Physiotherapeutin für Pferde und betreut unter anderem Catharinas Haflinger Struppi. Im Gespräch mit Catharina und Kristina geht es darum, was ein Pferd körperlich und mental leisten kann, wie man das erkennt und wann man besser gar nicht aufsteigt. Mareen erklärt, wann sie Pferde anreiten würde, warum Sportpferde und Ponys unterschiedlich lange zum Wachsen brauchen und was Hypermobilität von Altersthemen wie Arthrose unterscheidet.

    Ein zweiter Schwerpunkt ist die Achtsamkeit im Alltag: über die Grenze des Pferdes hinweg zu arbeiten bringt keine Muskulatur, sondern Erschöpfung. Mareen arbeitet bewusst mit kleinen Aufgaben und auch mal mit einem Rückschritt, bevor es weitergeht. Sie spricht außerdem über Eigenverantwortung beim Reitergewicht, über den Umgang mit Gewalt am Stall und darüber, warum Pferdebesitzer ihrem Bauchgefühl bei Trainern und Therapeuten vertrauen sollten. Parallelen zum Hundetraining ziehen Catharina und Kristina immer wieder selbst.

    Kapitelüberblick:

    • Fun Fact der Woche: Der Schneeleopard und seine Neun-Meter-Sprünge

    • Wer ist Mareen und wie arbeitet sie
    • Reiten ja, aber nur unter welchen Voraussetzungen
    • Anreiten mit drei: warum das zu früh ist
    • Sportpferde, Ponys und unterschiedliche Wachstumszeiten
    • Der Schlammloch-Vorfall: erkennen, wann man besser nicht aufsteigt
    • Achtsamkeit, Grenzen und das Spiegeln zwischen Pferd und Mensch
    • Kleine Aufgaben, Rückschritte und echte Fortschritte
    • Verhaltensauffälligkeiten und ihre körperlichen Ursachen
    • Reitergewicht und Verantwortung für die eigene Gesundheit
    • Gewalt am Stall und was das mit einem macht
    • Auf das eigene Bauchgefühl hören
    • Fazit und wo man Mareen findet

    Mareen von Pferdetraining im Fortschritt

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    Instagram: pferdetraining-im-fortschritt

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    35 min
  • GMP128: Ohrentzündung beim Hund: erkennen und richtig behandeln
    Warum ständiges Kopfschütteln kein Spleen ist – und wie Ohren richtig gereinigt werden.

    In dieser Folge nimmt sich Kristina (Tierärztin) einen Themenwunsch vor: Ohrentzündungen beim Hund. Sie tun weh, das betont sie mehrfach, und Tiere zeigen diesen Schmerz oft nur durch Rückzug, Kratzen und Kopfschütteln. Kristina erklärt den anatomischen Unterschied zwischen äußerem Gehörgang, Mittelohr und Innenohr, warum die Behandlung sich je nach Ebene unterscheidet und warum eine unbehandelte Entzündung im schlimmsten Fall bis ins Gehirn wandern kann.

    Außerdem geht es um Risikogruppen wie Schlappohren und kurznasige Rassen mit engen Gehörgängen, um Allergien und Futtermittel als häufige Ursache gerade bei immer demselben Ohr, und um die Diagnostik beim Tierarzt: reingucken, Trommelfell prüfen, einen Tupfer unters Mikroskop legen. Zum Schluss zeigt Kristina, wie man Ohren zu Hause richtig reinigt, worauf es bei der Hygiene ankommt und woran man Ohrmilben erkennt. Catharina steuert die Fragen bei, die sich Hundehalter dabei stellen.

    Kapitelüberblick:

    • Fun Fact der Woche: Schneckenschleim, Bienengift und andere Beauty-Trends

    • Warum Ohrenschmerzen so wehtun
    • Zwei Geschichten: Mittelohrentzündung im Andenbus und eine Katze im MRT
    • Symptome: Kratzen, Kopfschütteln, Kopfschiefhaltung, Geruch
    • Äußeres Ohr, Mittelohr, Innenohr und die Unterschiede in der Behandlung
    • Risikogruppen: Schlappohren, Kurznasige, enge Gehörgänge
    • Allergien und Futtermittel als Ursache
    • Diagnostik: Trommelfell prüfen, Tupfer unters Mikroskop
    • Behandlung, Depotpräparate und Resistenzen
    • Ohren richtig reinigen: Technik, Hygiene, Hausmittel
    • Ohrmilben erkennen
    • Fazit und der Restauranthund mit der Hühnchen-Allergie

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    47 min
  • GMP127: 5 Fehler beim Mantrailing
    Die häufigsten Fehler und wie du sie vermeidest

    In dieser Folge sprechen Catharina (Hundetrainerin) und Kristina (Tierärztin) über die häufigsten Fehler beim Mantrailing. Viele davon passieren aus guter Absicht: Man will dem Hund helfen, geht schon mal in die richtige Richtung oder hält ihm den Geruchsartikel lange unter die Nase. Genau das kann dem Hund die selbstständige Sucharbeit aber schwerer machen.

    Catharina erklärt, warum Finden allein keine Belohnung ist, warum der Hund selbst entscheiden sollte, wann und wohin er startet, und warum eine feine, konstante Leinenverbindung so wichtig ist. Beim Equipment gilt: Das Geschirr muss Schulter und Brustbein freilassen, die Leine muss gut in der Hand liegen. Zum Schluss ordnet Kristina die aktuelle Häufung von Durchfall bei Hunden ein: Stehende Gewässer, Pfützen und vergorenes Obst werden im Spätsommer oft unterschätzt.

    Kapitelüberblick:

    • Fun Fact der Woche: Nacktmulle und die Anti-Aging-Forschung

    • Fehler 1: Keine Belohnung am Ziel
    • Fehler 2: Der Mensch gibt beim Start die Richtung vor
    • Fehler 3: Den Geruchsartikel aufdrängen
    • Fehler 4: Leinenhandling – zu kurz, zu locker, zu starr
    • Fehler 5: Unpassendes Equipment (Geschirr, Leine, Wetter)
    • Mantrailing-Kurse und Hundeschulurlaube bei Catharina
    • Aus der Praxis: Durchfall durch Pfützen, Teiche und vergorenes Obst
    • Schwimmweste, SUP und Wasserhunde
    • Ausblick

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    30 min
  • GMP126: Hilfe, mein Hund klaut!
    Vom „Schuldblick" bis zur Wurst vom Tisch – was wirklich hilft, statt zu strafen.

    In dieser Folge nehmen sich Catharina und Kristina ein Alltagsthema vor, das viele Halter kennen: den vermeintlich klauenden Hund. Sie erklären, warum „klauen" ein menschliches Konzept ist – es setzt geplantes Handeln und ein Unrechtsbewusstsein voraus, das Hunde nicht besitzen. Ein Hund findet Dinge und entscheidet, ob sie sich lohnen; er unterscheidet nicht zwischen richtig und falsch.

    Die beiden zeigen, warum der „Schuldblick" eine Beschwichtigungsgeste auf unsere Mimik und Stimmung ist (belegt durch Versuche mit unschuldigen Hunden), warum Bestrafung das Verhalten nur heimlicher und schneller macht und im schlimmsten Fall zu Futteraggression führt, und wie man stattdessen über Management, erlaubte Alternativen und Tauschen arbeitet. Immer im Mittelpunkt: die Ursache finden statt am Symptom herumzudoktern – und ein klares Wort gegen den „Chef-im-Rudel"-Mythos.

    Kapitelüberblick:

    Fun Fact der Woche: der brummende „Pustekäfer" aus den Dünen

    „Hilfe, mein Hund klaut" – mit Zerstören und ohne
    Warum Hunde nicht klauen (kein Unrechtsbewusstsein)
    Der „Schuldblick" ist Beschwichtigung, kein schlechtes Gewissen
    Warum Strafe und „aus dem Hals ziehen" scheitern
    Management, Alternativen und Tauschen statt Verbot
    Ursachen: Langeweile, Stress, Hunger, Trennungsschmerz
    Was sich nicht vollständig auflösen lässt
    Der Rudel-Mythos und seriöses Training
    Fazit

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    39 min
  • GMP125: Der Mythos vom „grenzenlosen" Hund
    Warum positiv arbeiten nicht grenzenlos heißt

    In dieser Folge widmen sich Catharina (Hundetrainerin) und Kristina (Tierärztin) einem hartnäckigen Mythos: dass „positiv arbeiten" bedeute, dem Hund keine Grenzen zu setzen. Sie erklären, warum das Gegenteil stimmt – Grenzen setzen heißt, einen Rahmen abzustecken, in dem sich der Hund frei bewegen darf, und erwünschtes Verhalten gezielt zu verstärken, statt nur auf das zu schauen, was nicht erlaubt ist.

    Konkret geht es um die Frage, warum man Hunde nicht in überfordernde Situationen treibt, um sie dann zu bestrafen (Stichwort Leinenpöbeln), wie man das Sofa-Thema über Management löst, wie man Kacken und Markieren am falschen Ort mit einem vortrainierten Signal rechtzeitig lenkt – und warum ein „grober" Hund kein gröberes, sondern nur ein umsichtigeres Training braucht. Dazu ein wichtiger Verbraucherhinweis: „Hundetrainer" ist ein ungeschützter Begriff, Reichweite ist kein Qualitätssiegel.

    Kapitelüberblick:

    Der Mythos: positiv arbeiten = keine Grenzen

    Was „Grenzen setzen" wirklich bedeutet (Rahmen statt Verbot)
    Fokus auf das Gute: Fehlerkultur bei Hund und Kind
    Leinenpöbeln: warum Stress-und-Strafe scheitert
    Verstärkerspirale, Wiederholung und Neuroplastizität
    Das Sofa-Beispiel: Grenzen über Management
    Kacken und Markieren am falschen Ort rechtzeitig lenken
    „Hundetrainer" ist kein geschützter Beruf
    Auch aggressive Hunde: nicht gröber, sondern klüger trainieren
    Fazit: Grenzen positiv ziehen

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    43 min
  • GMP124: Wölfis Urlaubsreport
    Was eine Camper-Reise ins Baltikum über entspanntes Reisen mit Hund verrät.

    In dieser Folge nimmt euch Kristina (Tierärztin) mit auf ihre Campervan-Reise mit Hund Wölfi nach Lettland und Litauen, während Catharina (Hundetrainerin) nachfragt und einordnet. Von der Anreise mit der 24-Stunden-Fähre ab Travemünde über die Frage, wie ein Hund das mit dem Klo an Bord löst, bis zu Städtetouren bei 30 Grad wird daraus eine sehr praktische Sammlung an Reise-Tipps.

    Die beiden sprechen darüber, warum eine Hundekabine auf längeren Überfahrten sinnvoll (und über Nacht Pflicht) ist, wie man Trinken, Schatten und Pausen bei Hitze plant, warum man den Hund im warmen Van nie ohne Umsicht lässt, wie man mit Scherben in der Stadt umgeht – und warum echter Freilauf trotz schöner Städtetrips wichtig bleibt. Fazit: Reisen mit Hund ist gut machbar, wenn man ein paar Dinge mitdenkt.

    Kapitelüberblick:

    Frisch aus dem Urlaub: Camper, Wölfi und das Baltikum

    Die 24-Stunden-Fähre: Klo an Bord, Hundekabine, Seegang
    Hundefreundliches Lettland und Litauen
    Nase-an-Nase-Kontakte aus tierärztlicher Sicht
    Städtetour bei Hitze: Trinken, Schatten, Pausen
    Hund im Van bei Wärme – worauf man achten muss
    Scherben unter den Pfoten: ruhig führen statt ziehen
    Stadt gewöhnen und die Kraft der Gerüche
    Warum echter Freilauf wichtig bleibt
    Fazit und Hinweis: Urlaub mit der Hundeschule in der Lüneburger Heide

    Hinweis: In dieser Folge gibt es keinen „Fun Fact der Woche" – er wurde im Gespräch schlicht vergessen.

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    36 min
  • GMP123: Genetisch aggressive Hunde
    Warum bei Aggression die Veranlagung mitspielt – und was man trotzdem tun kann.

    In dieser Folge widmen sich Kristina (Tierärztin) und Catharina (Hundetrainerin) einem Thema, an dem sich die Geister scheiden: dem genetisch bedingten Aggressionsverhalten bei Hunden. Sie erklären, warum Veranlagung genauso real ist wie beim Hüten, Apportieren oder Jagen – und weshalb das trotzdem kein Urteil über den einzelnen Hund ist: Die meisten sogenannten „Kampfhunde" sind ganz normale, nette Hunde, und innerhalb jeder Rasse gibt es große Unterschiede.

    Es geht um reizoffene und konfrontative Typen, um die vier Stressreaktionen (Fiddle, Fight, Freeze, Flight), um früh trainierte Deeskalation und um das ernste Thema, wann und ob ein Tierarzt einen aggressiven Hund euthanasieren darf. Der rote Faden: Aggression hat oft eine genetische Komponente – aber sie ist handhabbar, wenn man früh und ehrlich hinschaut.

    Kapitelüberblick:

    Begrüßung und Rückblick auf die Hasenpest-Folge

    Gibt es „Arschlochkinder" – und aggressive Hunde von Natur aus?
    Rasse-Veranlagungen: Hüten, Jagen, Schützen
    Fun Fact der Woche: die perfide Ente und der schwimmende Wölfi
    Beißvorfälle und Statistik: welche Rassen auffallen
    Zucht, Prägung und die „Lotterie des Lebens"
    Reizoffenheit und die vier Stresstypen
    Beutetötschütteln im Spiel früh unterbinden
    Deeskalation trainieren
    Zu spät Hilfe holen – und die Euthanasie-Frage
    Fazit

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    48 min
  • GMP122: Hasenpest
    Hasenpest: Gefahr für Hund, Katze und Mensch

    In dieser Folge widmen sich Kristina (Tierärztin) und Catharina (Hundetrainerin) der Hasenpest, medizinisch Tularämie – einer meldepflichtigen, durch das Bakterium Francisella tularensis ausgelösten Zoonose. Sie erklären ruhig und ohne Panikmache, warum die Erkrankung bei Hasen fast immer tödlich, bei Hunden gefährlich, aber behandelbar und beim Menschen oft mild verläuft. Wichtig für Hundehalter: An kranken oder toten Hasen sollte der Hund gar nicht erst schnüffeln, denn die Übertragung geht auch über die Luft.

    Außerdem sprechen die beiden darüber, wie man verdächtige verendete Wildtiere richtig meldet, warum das für die Seuchenüberwachung zählt, und weshalb auch Freigängerkatzen mit unspezifischem Fieber im Blick behalten werden sollten. Der rote Faden bleibt: informieren statt dramatisieren.

    Kapitelüberblick:

    Begrüßung und Rückblick auf Folge 121

    Fun Fact der Woche: die Steinsuche der Pinguine
    Was ist die Hasenpest? Erreger und Namen (Tularämie)
    Meldepflichtig vs. anzeigepflichtig
    Übertragungswege: Kontakt, Aerosole, Mückenstiche
    Wie gefährlich ist es für Hund, Katze und Mensch?
    Symptome und Behandlung mit Doxycyclin
    Verendete Wildtiere melden und einschicken
    Freigängerkatzen im Blick behalten
    Fazit

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    24 min
  • GMP121: Spielen mit Ball und Reizangel
    Warum Ballwerfen kein Spiel ist – und wie Beutespiele wirklich funktionieren.

    In dieser Folge nehmen sich Hundetrainerin Catharina und Tierärztin Kristina einen Themenwunsch aus der Community vor: das Spielen mit dem Hund über Objekte wie Ball und Reizangel. Über den Umweg der Katze wird schnell klar, dass hinter dem vermeintlichen Spiel ein Beute-Fang-Verhalten steckt – und dass nicht das Spielzeug entscheidend ist, sondern das, was wir daraus machen.

    Statt den Hund nur hinter einem Ball herhetzen zu lassen, lohnt es sich, die ganze Jagdsequenz aufzugreifen: wahrnehmen, verharren, anschleichen, zugreifen – und die Handlung sauber abzuschließen. So wird aus reiner Erregung ein Training für Impulskontrolle und Orientierung. Gleichzeitig ordnet Kristina die gesundheitliche Seite ein: exzessives Start-Stopp-Spiel belastet Gelenke und Wirbelsäule, und harte Bälle können den Zahnschmelz angreifen.

    Themen und Kapitel:

    00:00 – Begrüßung und Rückblick auf das Live-Event

    01:02 – Fun Fact der Woche: Welche Tiere haben Wechseljahre?
    02:41 – Themenwunsch: Spielen mit dem Hund
    03:35 – Reizangel und Beutefangspiel – Einstieg über die Katze
    11:59 – Ball und Reizangel als Jagdverhalten, nicht als „Spiel“
    20:40 – Impulskontrolle: die ganze Jagdsequenz statt nur Hetzen
    24:56 – Ballwerfen richtig dosieren und die Gefahr des „Ball-Junkies“
    31:36 – Gesundheit: Zahnschmelz, Gelenke und Wirbelsäule
    34:56 – Verabschiedung und Sommerpause

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Zwischen Tierarzt & Hundetrainer: Kristina & Catharina im Gespräch