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Diese Woche geht es um ein Trainingsthema, das Catharina (Hundetrainerin) und Kristina (Tierärztin) bisher nie behandelt haben: Klickertraining. Catharina erklärt, dass der Klick ein sekundärer Verstärker ist, der dem Hund von sich aus nichts bedeutet. Erst die Kopplung mit dem Futter innerhalb einer Sekunde macht ihn zum Versprechen auf eine Belohnung. Danach kann man punktgenau und auch auf Distanz bestätigen, Verhalten formen und ein Markerwort nutzen, wenn man kein Gerät dabeihaben möchte.
Dazu räumen die beiden mit Irrtümern auf: Man muss nicht alles und nicht lebenslang klickern, und der Klicker ist nicht nur etwas für Tricks, sondern lässt sich auch im Verhaltenstraining einsetzen, etwa bei Hundebegegnungen. Kristina ordnet die Lernprinzipien ein, von der klassischen Konditionierung nach Pawlow bis zu der unangenehmen Erkenntnis, dass negative Verknüpfungen genauso schnell entstehen. Zum Schluss geht es um Medical Training beim Tiger, geklickerte Papageien und eine alte Fernsehdoku, in der dieselben Prinzipien bei Kindern angewandt wurden.
Kapitelüberblick:
• Fun Fact der Woche: Eichenprozessionsspinner im Urlaub und ein geretteter Maulwurf
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Diesmal mit Gast: Mareen arbeitet als ganzheitliche Pferdetrainerin und Physiotherapeutin für Pferde und betreut unter anderem Catharinas Haflinger Struppi. Im Gespräch mit Catharina und Kristina geht es darum, was ein Pferd körperlich und mental leisten kann, wie man das erkennt und wann man besser gar nicht aufsteigt. Mareen erklärt, wann sie Pferde anreiten würde, warum Sportpferde und Ponys unterschiedlich lange zum Wachsen brauchen und was Hypermobilität von Altersthemen wie Arthrose unterscheidet.
Ein zweiter Schwerpunkt ist die Achtsamkeit im Alltag: über die Grenze des Pferdes hinweg zu arbeiten bringt keine Muskulatur, sondern Erschöpfung. Mareen arbeitet bewusst mit kleinen Aufgaben und auch mal mit einem Rückschritt, bevor es weitergeht. Sie spricht außerdem über Eigenverantwortung beim Reitergewicht, über den Umgang mit Gewalt am Stall und darüber, warum Pferdebesitzer ihrem Bauchgefühl bei Trainern und Therapeuten vertrauen sollten. Parallelen zum Hundetraining ziehen Catharina und Kristina immer wieder selbst.
Kapitelüberblick:
• Fun Fact der Woche: Der Schneeleopard und seine Neun-Meter-Sprünge
Mareen von Pferdetraining im Fortschritt
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In dieser Folge nimmt sich Kristina (Tierärztin) einen Themenwunsch vor: Ohrentzündungen beim Hund. Sie tun weh, das betont sie mehrfach, und Tiere zeigen diesen Schmerz oft nur durch Rückzug, Kratzen und Kopfschütteln. Kristina erklärt den anatomischen Unterschied zwischen äußerem Gehörgang, Mittelohr und Innenohr, warum die Behandlung sich je nach Ebene unterscheidet und warum eine unbehandelte Entzündung im schlimmsten Fall bis ins Gehirn wandern kann.
Außerdem geht es um Risikogruppen wie Schlappohren und kurznasige Rassen mit engen Gehörgängen, um Allergien und Futtermittel als häufige Ursache gerade bei immer demselben Ohr, und um die Diagnostik beim Tierarzt: reingucken, Trommelfell prüfen, einen Tupfer unters Mikroskop legen. Zum Schluss zeigt Kristina, wie man Ohren zu Hause richtig reinigt, worauf es bei der Hygiene ankommt und woran man Ohrmilben erkennt. Catharina steuert die Fragen bei, die sich Hundehalter dabei stellen.
Kapitelüberblick:
• Fun Fact der Woche: Schneckenschleim, Bienengift und andere Beauty-Trends
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In dieser Folge sprechen Catharina (Hundetrainerin) und Kristina (Tierärztin) über die häufigsten Fehler beim Mantrailing. Viele davon passieren aus guter Absicht: Man will dem Hund helfen, geht schon mal in die richtige Richtung oder hält ihm den Geruchsartikel lange unter die Nase. Genau das kann dem Hund die selbstständige Sucharbeit aber schwerer machen.
Catharina erklärt, warum Finden allein keine Belohnung ist, warum der Hund selbst entscheiden sollte, wann und wohin er startet, und warum eine feine, konstante Leinenverbindung so wichtig ist. Beim Equipment gilt: Das Geschirr muss Schulter und Brustbein freilassen, die Leine muss gut in der Hand liegen. Zum Schluss ordnet Kristina die aktuelle Häufung von Durchfall bei Hunden ein: Stehende Gewässer, Pfützen und vergorenes Obst werden im Spätsommer oft unterschätzt.
Kapitelüberblick:
• Fun Fact der Woche: Nacktmulle und die Anti-Aging-Forschung
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In dieser Folge nehmen sich Catharina und Kristina ein Alltagsthema vor, das viele Halter kennen: den vermeintlich klauenden Hund. Sie erklären, warum „klauen" ein menschliches Konzept ist – es setzt geplantes Handeln und ein Unrechtsbewusstsein voraus, das Hunde nicht besitzen. Ein Hund findet Dinge und entscheidet, ob sie sich lohnen; er unterscheidet nicht zwischen richtig und falsch.
Die beiden zeigen, warum der „Schuldblick" eine Beschwichtigungsgeste auf unsere Mimik und Stimmung ist (belegt durch Versuche mit unschuldigen Hunden), warum Bestrafung das Verhalten nur heimlicher und schneller macht und im schlimmsten Fall zu Futteraggression führt, und wie man stattdessen über Management, erlaubte Alternativen und Tauschen arbeitet. Immer im Mittelpunkt: die Ursache finden statt am Symptom herumzudoktern – und ein klares Wort gegen den „Chef-im-Rudel"-Mythos.
Kapitelüberblick:
Fun Fact der Woche: der brummende „Pustekäfer" aus den Dünen
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In dieser Folge widmen sich Catharina (Hundetrainerin) und Kristina (Tierärztin) einem hartnäckigen Mythos: dass „positiv arbeiten" bedeute, dem Hund keine Grenzen zu setzen. Sie erklären, warum das Gegenteil stimmt – Grenzen setzen heißt, einen Rahmen abzustecken, in dem sich der Hund frei bewegen darf, und erwünschtes Verhalten gezielt zu verstärken, statt nur auf das zu schauen, was nicht erlaubt ist.
Konkret geht es um die Frage, warum man Hunde nicht in überfordernde Situationen treibt, um sie dann zu bestrafen (Stichwort Leinenpöbeln), wie man das Sofa-Thema über Management löst, wie man Kacken und Markieren am falschen Ort mit einem vortrainierten Signal rechtzeitig lenkt – und warum ein „grober" Hund kein gröberes, sondern nur ein umsichtigeres Training braucht. Dazu ein wichtiger Verbraucherhinweis: „Hundetrainer" ist ein ungeschützter Begriff, Reichweite ist kein Qualitätssiegel.
Kapitelüberblick:
Der Mythos: positiv arbeiten = keine Grenzen
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In dieser Folge nimmt euch Kristina (Tierärztin) mit auf ihre Campervan-Reise mit Hund Wölfi nach Lettland und Litauen, während Catharina (Hundetrainerin) nachfragt und einordnet. Von der Anreise mit der 24-Stunden-Fähre ab Travemünde über die Frage, wie ein Hund das mit dem Klo an Bord löst, bis zu Städtetouren bei 30 Grad wird daraus eine sehr praktische Sammlung an Reise-Tipps.
Die beiden sprechen darüber, warum eine Hundekabine auf längeren Überfahrten sinnvoll (und über Nacht Pflicht) ist, wie man Trinken, Schatten und Pausen bei Hitze plant, warum man den Hund im warmen Van nie ohne Umsicht lässt, wie man mit Scherben in der Stadt umgeht – und warum echter Freilauf trotz schöner Städtetrips wichtig bleibt. Fazit: Reisen mit Hund ist gut machbar, wenn man ein paar Dinge mitdenkt.
Kapitelüberblick:
Frisch aus dem Urlaub: Camper, Wölfi und das Baltikum
Hinweis: In dieser Folge gibt es keinen „Fun Fact der Woche" – er wurde im Gespräch schlicht vergessen.
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In dieser Folge widmen sich Kristina (Tierärztin) und Catharina (Hundetrainerin) einem Thema, an dem sich die Geister scheiden: dem genetisch bedingten Aggressionsverhalten bei Hunden. Sie erklären, warum Veranlagung genauso real ist wie beim Hüten, Apportieren oder Jagen – und weshalb das trotzdem kein Urteil über den einzelnen Hund ist: Die meisten sogenannten „Kampfhunde" sind ganz normale, nette Hunde, und innerhalb jeder Rasse gibt es große Unterschiede.
Es geht um reizoffene und konfrontative Typen, um die vier Stressreaktionen (Fiddle, Fight, Freeze, Flight), um früh trainierte Deeskalation und um das ernste Thema, wann und ob ein Tierarzt einen aggressiven Hund euthanasieren darf. Der rote Faden: Aggression hat oft eine genetische Komponente – aber sie ist handhabbar, wenn man früh und ehrlich hinschaut.
Kapitelüberblick:
Begrüßung und Rückblick auf die Hasenpest-Folge
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In dieser Folge widmen sich Kristina (Tierärztin) und Catharina (Hundetrainerin) der Hasenpest, medizinisch Tularämie – einer meldepflichtigen, durch das Bakterium Francisella tularensis ausgelösten Zoonose. Sie erklären ruhig und ohne Panikmache, warum die Erkrankung bei Hasen fast immer tödlich, bei Hunden gefährlich, aber behandelbar und beim Menschen oft mild verläuft. Wichtig für Hundehalter: An kranken oder toten Hasen sollte der Hund gar nicht erst schnüffeln, denn die Übertragung geht auch über die Luft.
Außerdem sprechen die beiden darüber, wie man verdächtige verendete Wildtiere richtig meldet, warum das für die Seuchenüberwachung zählt, und weshalb auch Freigängerkatzen mit unspezifischem Fieber im Blick behalten werden sollten. Der rote Faden bleibt: informieren statt dramatisieren.
Kapitelüberblick:
Begrüßung und Rückblick auf Folge 121
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In dieser Folge nehmen sich Hundetrainerin Catharina und Tierärztin Kristina einen Themenwunsch aus der Community vor: das Spielen mit dem Hund über Objekte wie Ball und Reizangel. Über den Umweg der Katze wird schnell klar, dass hinter dem vermeintlichen Spiel ein Beute-Fang-Verhalten steckt – und dass nicht das Spielzeug entscheidend ist, sondern das, was wir daraus machen.
Statt den Hund nur hinter einem Ball herhetzen zu lassen, lohnt es sich, die ganze Jagdsequenz aufzugreifen: wahrnehmen, verharren, anschleichen, zugreifen – und die Handlung sauber abzuschließen. So wird aus reiner Erregung ein Training für Impulskontrolle und Orientierung. Gleichzeitig ordnet Kristina die gesundheitliche Seite ein: exzessives Start-Stopp-Spiel belastet Gelenke und Wirbelsäule, und harte Bälle können den Zahnschmelz angreifen.
Themen und Kapitel:
00:00 – Begrüßung und Rückblick auf das Live-Event
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