Gredig direkt

Gredig direkt

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Gredig direkt episodes

  • mit Klimaforscher Reto Knutti und Meteorologe Thomas Bucheli
    Erdrutsche, Schlammlawinen, Überschwemmungen, Hitzetote. Auch dieser Sommer ist weltweit wieder geprägt von Extremereignissen. Werden Unwetter zur neuen Normalität? Und sind wir bereit für Verzicht zugunsten des Klimas? Klimaforscher Reto Knutti und Meteorologe Thomas Bucheli bei «Gredig direkt».
    Der menschengemachte Klimawandel zeigt sich immer deutlicher. Die verheerenden Unwetter in der Schweiz in diesem Sommer haben eindrücklich vor Augen geführt, dass der Klimawandel kein fernes Zukunftsszenario ist. Die Temperaturen steigen weltweit immer mehr an, Starkregen und Überschwemmungen dürften infolge des Klimawandels zunehmen. Doch was bedeutet das konkret für die Schweiz? Sind wir auf diese Entwicklungen vorbereitet und welche Lösungen müssen jetzt umgesetzt werden? Warum gelingt es seit Jahrzehnten nicht, einen gemeinsamen Weg im Kampf gegen den Klimawandel zu finden?
    In der Sendung «Gredig direkt» erklären Klimaforscher Reto Knutti und Meteorologe Thomas Bucheli, warum sich extreme Wettereignisse wie diesen Sommer häufen und welche Klimaszenarien uns in Zukunft erwarten könnten.
    37 min
  • mit Kamala Harris-Biografin Marie-Astrid Langer
    Wer ist Kamala Harris, die Donald Trump im Kampf um die Präsidentschaft die Stirn bietet? Bei «Gredig direkt» spricht Marie-Astrid Langer, Autorin der einzigen deutschsprachigen Harris-Biografie über jene Frau, die Chancen hat, als erste Präsidentin im Oval Office Platz zu nehmen.
    Bei der US-Präsidentschaftswahl am 5. November 2024 tritt Kamala Harris anstelle von Joe Biden gegen Donald Trump an. «NZZ»-Korrespondentin Marie-Astrid Langer hat 2021 die bislang erste deutschsprachige Harris-Biografie vorgelegt und beobachtet die 59-jährige Juristin Harris seit Jahren. Bereits 2020 hat Langer die ehemalige kalifornische Generalstaatsanwältin und Ex-Senatorin im Wahlkampf mit Präsident Biden begleitet. Die Journalistin zeichnet den Aufstieg von der Bezirksstaatsanwältin bis zur Vizepräsidentin nach und spricht über Stärken und Schwächen der Kalifornierin.
    Zudem schaltet Urs Gredig zu SRF-Korrespondent Pascal Weber an den Parteitag der Demokraten in Chicago, wo Kamala Harris am gleichen Abend ihre Schlussrede halten wird. Eine Folge «Gredig direkt» ganz im Zeichen des US-Wahlkampfes und Kandidatin Kamala Harris. Wie tickt diese und welche Faktoren sind beim Kopf-an-Kopf-Rennen um den Platz im Weissen Haus ausschlaggebend?
    34 min
  • mit SRF-Reporterlegende Beni Thurnheer
    Beni Thurnheer prägte über Jahrzehnte das Schweizer Fernsehen als Sportreporter. Bei «Gredig direkt» zieht «Beni national» eine erste Bilanz der EM vor dem Achtelfinale. Er ordnet die Leistung der Nati ein und erklärt, warum man als Sportkommentator immer wieder Blitzableiter ist.
    Über 40 Jahre war Bernard Thurnheer für Schweizer Radio und Fernsehen im Einsatz. 1975 trat er erstmals als Präsentator der Sendung «Sportkalender» auf. Grosse Bekanntheit erlangte der Winterthurer als langjähriger und leidenschaftlicher Kommentator der Spiele der Schweizer Fussballnationalmannschaft sowie als Moderator der Unterhaltungssendung «Benissimo».
    Sportreporter – Geliebt und gehasst
    Dass man als Sportreporter immer wieder speziell in der Kritik steht, hat Thurnheer immer wieder am eigenen Leib erfahren. Für die einen war der Fernsehmann «Beni national», für die anderen «der Schnurri der Nation». Bei Urs Gredig bilanziert der ehemalige TV-Liebling die EM bis zum Achtelfinale, spricht über seinen eigenen Umgang mit Kritik, und warum man als Stimme der Fussball-Nation ganz besonders polarisiert, wie jüngst sein Nachfolger Sascha Ruefer.
    35 min
  • mit Kings Elliot, «Pop-Königin» aus Schwyz
    Kings Elliot, bürgerlich Anja Gmür, hat es geschafft. Von Wilen zog die Schwyzerin nach London, spielte in Pubs und wurde entdeckt. Seither geht ihre Karriere steil bergauf. Bei «Gredig direkt» spricht sie über das Stigma von Psychosen und Musik als Heilmittel.
    Schon als kleines Mädchen sang sie im Chor; als Jugendliche schrieb sie ihre ersten Songs. Kings Elliot lebt und liebt die Musik. Doch dies sei ein Hobby und kein Beruf, mahnen ihre Eltern. Die Leidenschaft ist so gross, dass Anja Gmür aus dem Kanton Schwyz vor bald acht Jahren nach London zieht und dort Musik studiert. Ihre Songs schickt sie Plattenfirmen, Antwort bekam sie nie. Als sie das Hausieren aufgab, kam der Durchbruch.
    Heute tourt sie mit dem US-Rapper Macklemore und Imagine Dragons durch die Grossstädte der USA. Sie tritt im Berner Stade de Suisse, auf dem Gurten und am Jazz-Festival in Montreux VD auf. Immer wieder vergleicht man sie mit Billie Eilish. Radio SRF zeichnete sie als «Best Talent» aus.
    Brechen mit Tabus
    All das schaffte die Schwyzerin trotz Panikattacken. Kings Elliot hat die Diagnose Borderline-Persönlichkeitsstörung. Ihre Erfahrungen mit der psychischen Krankheit teilt sie in ihren Songs. Anja Gmür will Tabus brechen, Berührungsängste abbauen. Sie nutzt ihre Musik aber auch, um sich selbst zu therapieren.
    Bei «Gredig direkt» spricht die Sängerin über ihren musikalischen Erfolg, über ihre Entscheidung, die eigene psychische Krankheit zum Thema zu machen, der auch bei vielen anderen internationalen Stars zum Trend geworden ist. Und, warum sie ihr Zuhause in London mit Hasen teilt.
    34 min
  • mit Nati-Captain Granit Xhaka
    Captain Granit Xhaka gibt einen Tag vor EM-Start bei «Gredig direkt» Einblicke in sein Seelenleben. Wer ist der Rekord-Nationalspieler, der zuletzt mit Bayer Leverkusen eine beispiellose Saison absolviert hat und nun als Kopf der Nati dem Anpfiff in Deutschland entgegenfiebert?
    Die Liebe zum runden Leder begann in Basel, wo der Sohn kosovarischer Migranten mit Bruder Taulant erste Schritte auf dem Grün wagte. Mit der U-17-Nati wurde Xhaka 2009 Weltmeister und betrat die grosse Fussballbühne. Seither kann der Basler auf über 120 Länderspiele zurückblicken. Doch nicht nur auf dem Platz ruft Granit Xhaka die grossen Emotionen seines Publikums ab. Wie kaum ein zweiter Schweizer Fussballer scheiden sich am 31-Jährigen die Geister. Zielstrebig, teilweise aggressiv und nie um eine Provokation verlegen, so agiert Xhaka sowohl auf wie auch abseits des Rasens.
    Heisssporn und Stratege
    Mehrmals lässt sich der Basler von seinen Emotionen leiten, so etwa bei der Partie Schweiz – Serbien, wo er mit dem Handzeichen des Doppeladlers eine enorme Kontroverse auslöst – für viele Schweizer Fans eine Entgleisung zu viel.
    Doch Heisssporn Xhaka entwickelt sich weiter. Den FC Arsenal verlässt Granit Xhaka als geschätzter Stratege und nach einer Saison der beispiellosen Bayer-Superlative ist der Schweizer für Leverkusen ein Leader durch und durch.
    Kurz vor EM-Anpfiff trifft Urs Gredig auf einen motivierten und zugleich nachdenklichen Granit Xhaka. Wie schätzt er die Chancen der Nati für die kommenden Spiele ein? Hat der bald 32-Jährige nach wie vor Lust an der Provokation und wie sieht die Zeit des Rekordspielers nach der Profikarriere aus?
    45 min
  • mit Hockeyspieler Nino Niederreiter
    Für Hockey-Nationalspieler Nino Niederreiter waren die vergangenen Tage ein emotionaler Teufelsritt. Zum dritten Mal verpasste der Stürmer mit fast 900 NHL-Spielen mit der Schweiz Gold. Bei «Gredig direkt» blickt der Bündner auf die WM zurück und spricht über Teamgeist, Ruhm und Millionen-Saläre.
    Dieses Jahr sollte es endlich so weit sein – nach drei Finalniederlagen wollte die Eishockey-Nationalmannschaft um Coach Patrick Fischer endlich den WM-Titel heimbringen. Besonders motiviert war Nino Niederreiter, der bereits bei den Finalniederlagen 2013 sowie 2018 gegen Schweden dabei war. Dementsprechend gross ist seit dem vergangenen Samstag der Frust des Churers: «Uns war klar: Wir werden diesen Titel gewinnen.»
    Doch im Final gegen Gastgeber Tschechien kam es anders – die dritte Silbermedaille; sie ist für den NHL-Spieler Niederreiter die bitterste. Bei «Gredig direkt» gibt der Stürmer der Winnipeg Jets Einblick in die emotionale Berg- und Talfahrt der vergangenen Tage. Zudem erzählt Niederreiter, wieso er einst als 17-Jähriger den grossen Schritt nach Nordamerika gewagt hat und weshalb er sich als Verwaltungsrat des EHC Chur besonders für den Nachwuchs einsetzt.
    34 min
  • mit Ex-Tennisprofi und Djokovic-Coach Goran Ivanisevic
    Goran Ivanisevic gewann 2001 das Wimbledon. In den letzten Jahren stand er Novak Djokovic als Coach zur Seite. Seit März 2024 geht das Duo getrennte Wege. Bei «Gredig direkt» spricht der Kroate über seinen ehemaligen Schützling, Erfolgsstrategien und Vertrauen.
    Seit März 2024 ist der ehemalige Weltranglisten-Zweite Goran Ivanisevic arbeitslos. Nachdem er fast sechs Jahre Novak Djokovic als Trainer betreute, löste man die Zusammenarbeit vor wenigen Wochen auf. Mit Ivanisevic als Trainer hatte Djokovic 12 seiner 24 Grand-Slam-Titel gewonnen. Die Arbeit des 52-Jährigen ging bei Novak Djokovic weit über reine Trainertätigkeit hinaus.
    Wut und Vertrauen von Djokovic
    Nicht zuletzt während der schwierigen Zeit der Pandemie stand der Kroate dem 16 Jahre jüngeren Djokovic auch als Freund und Vertrauter zur Seite. Hinzu kam, dass Ivanisevic beim Serben unter gewaltigem Erfolgsdruck stand. Immer wieder konnten Tennis-Fans miterleben, wie Djokovic auf den Tennisplätzen laut wurde und die Wut an sein Team richtete.
    Goran Ivanisevic, der einst als Aussenseiter das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon gewann, erklärt bei «Gredig direkt», welche Gründe zur Trennung mit Djokovic geführt haben, und was es braucht, um im knallharten Tennis-Business erfolgreich zu sein.
    33 min
  • mit Skirennfahrerin Michelle Gisin über Tempo und Tiefgang
    Michelle Gisin ist zweifache Olympiasiegerin und eine der letzten Allrounderinnen im Ski-Zirkus. Bei «Gredig direkt» bilanziert die Engelbergerin die Verletzungsserie des vergangenen Ski-Winters und schaut auf die Zukunft ihres Sports.
    Michelle Gisin ist das Perpetuum mobile des Ski-Weltcups, die einzige Athletin, die alle Disziplinen fährt und kaum ein Rennen in der Saison auslässt. Trotz einer schmerzhaften Schuhrandprellung ist die 30-Jährige nicht unzufrieden mit den vergangenen Monaten. Langsam habe sie sich nach der Verletzung in Cortina wieder an die Rennen herangetastet. Gysin ist eine erfahrene Weltcup-Teilnehmerin und weiss, wo die eigenen Limiten liegen.
    Eine Familie im Weltcup – Die Gisins
    Schon früh lernte das jüngste von drei Kindern, was es bedeutet, ganz vorne mitzufahren. Die beiden älteren Geschwister Dominique und Marc ebneten mit ihren Erfolgen den Weg an die Spitze. Insgesamt hat die Familie Gysin 18 Jahre im Weltcup verbracht. Und die Geschwister zeichnen sich auch jenseits der Piste durch scharfe Analysen und eigene Meinungen aus. Bei «Gredig direkt» spricht Michelle Gisin über glanzvolle Siege und bittere Niederlagen, Unfälle in der Familie, die Zukunft des Ski-Weltcups in Zeiten des Klimawandels und den Alltag einer Wintersportlerin im Sommer.
    35 min
  • mit Gitarren-Legende Mark Knopfler
    Mark Knopfler, Gitarrenvirtuose und Gründer der Dire Straits, hat ein neues Album aufgenommen – über den Fluss, der für ihn das Leben bedeutet. Bei «Gredig direkt» bilanziert der 74-Jährige ein halbes Jahrhundert im Musikgeschäft sowie sein Leben jenseits der Bühne.
    Einer der ersten Songs, den Mark Knopfler als Mitglied von Dire Straits komponierte, war «Sultans of Swing». Er erzählt die Geschichte einer mittelmässigen Jazz-Band, die ihre Erfolglosigkeit hartnäckig ignoriert. Ein Schicksal, das Knopfler erspart blieb: «Sultans of Swing» machte die Dire Straits zu einer der grössten und erfolgreichsten Rockbands aller Zeiten. Allein auf der «Brothers in Arms»-Tournee 1985 verkauften sie zweieinhalb Millionen Tickets. Knopflers unverwechselbares Gitarrenspiel und der charakterstarke Gesang machten ihn zum Fanmagneten. Für viele seiner Bewunderer war er der «Gitarrengott» schlechthin.
    Doch der Preis für den Erfolg schien besonders für den Gitarristen hoch. Immer öfter überkam ihn ein Gefühl der Leere: «Ich dachte, dass mir jemand das Fell über die Ohren gezogen hatte. Ich war ausgebrannt und zerfetzt», sagte er einst. Knopfler löste die Erfolgs-Band auf und kehrte als Solokünstler zu seinen musikalischen Wurzeln zurück.
    Neues Album und Comeback-Gedanken
    Nun ist der 74-jährige Brite mit seinem zehnten Soloalbum «One Deep River» zurück, das direkt an die Spitze der Schweizer Charts einstieg. In seinem legendären Grove Studio in London empfängt der Gitarrenvirtuose Urs Gredig zum Gespräch.
    In der neuesten Folge «Gredig direkt» bilanziert Mark Knopfler sein musikalisches Schaffen, erzählt, warum er sich von vielen Instrumenten im Alter trennen wollte und was er von einem Comeback der Dire Straits hält.
    27 min
  • mit dem Schweizer Rockmusiker Gölä
    Seit über einem viertel Jahrhundert steht Gölä auf der Bühne und seine Fans kommen in Scharen. Sie wollen ihn hören, den Mundart-Rock des Büezers. Bei «Gredig direkt» hält der Musiker Rück- und Ausblick auf seine Karriere.
    Als Gölä seine erste Mundartplatte «Uf u dervo» veröffentlichte, glaubte niemand an seinen Erfolg. Musikkritikerinnen und -kritiker stempelten den Newcomer als «Null-Nummer» ab und schrieben hämisch: «Er vermengt Looser-Pathos, Büezer-Blues und Aussenseiter-Allüren zu einem Mainstream-Pop, der kein Klischee auslässt.» Innerhalb kürzester Zeit verkaufte sich «Uf u dervo» 250’000-mal und wurde zu einem der erfolgreichsten Schweizer Mundart-Alben. Es sieht so aus, als ob Gölä Hundertausenden aus dem Herzen singt.
    Kunstfigur und Wutbürger – Eine Spurensuche bei «Gredig direkt»
    Sein Erfolg sei sogar ein Phänomen für ihn selbst. Noch heute sieht sich Gölä als Kunstfigur: «Das, was ich wirklich bin, das wollen die meisten gar nicht wissen». Auf der Bühne, vor der Masse seiner Fans zu stehen und zu performen, bereitet ihm bis heute Mühe.
    Gölä ist ein Mann der Gegensätze. «Entweder hasst oder liebt man mich», sagt er im Interview. Der 55-Jährige schwankt zwischen dem Image des einfachen Büezers von nebenan und dem Wutbürger, der in der Presse immer wieder gegen die zu linke Schweizer Politik, Sozialhilfebezüger oder Intellektuelle wettert. Woher kommt diese Wut?
    Bei «Gredig direkt» spricht Gölä über seine schwierige Schulzeit und warum er trotz Unwohlsein in der Masse immer wieder auf der Bühne steht. Zudem denkt er darüber nach, was für ihn stärker wiegt: Fernweh oder Heimatliebe.
    34 min

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Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021 eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Urs Gredig empfängt in seiner…

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