Gredig direkt

Gredig direkt

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Gredig direkt episodes

  • Ende eines Terrorregimes: Die Bedeutung des Sturzes von Assad für den Nahen Osten und für den Westen. Die Analyse bei «Gredig direkt»
    Der Sturz des Assad-Regimes hat die Welt überrascht. In einer blitzschnellen Offensive, angeführt von der islamistischen Miliz Hajat Tahrir al-Scham (HTS), fiel die jahrzehntelange Herrschaft von Baschar al-Assad. Wie kam es zu diesem Umsturz und was ist von den neuen Machthabern zu erwarten?
    Baschar al-Assad herrschte mehr als 20 Jahre mit harter Hand – die Bevölkerung litt unter der Gewalt und dem Terror seines Regimes. Der syrische Bürgerkrieg kostete 500'000 Menschenleben und zwang Millionen Menschen zur Flucht. In nur einer Woche stürzte die islamistische Miliz das Regime, was einen historischen Wendepunkt für das syrische Volk darstellt.
    Die Menschen in Syrien feiern und hoffen auf ein freies Land und die Umsetzung grundlegender Menschenrechte. Was bedeutet der Fall Assads für die regionale und globale Lage? Welche Konsequenzen hat er für den Westen und wie reagiert Moskau auf diese Entwicklung? Einschätzungen und umfassende Analysen bei «Gredig direkt» von Islamwissenschaftler Reinhard Schulze und Sebastian Ramspeck, internationaler Korrespondent SRF.
    38 min
  • mit dem Philosophen und Publizist Richard David Precht
    Einige regt er auf – viele jedoch an: Der Philosoph Richard David Precht. Bei «Gredig direkt» sinniert der gebürtige Solinger über Demokratie, politische Schwergewichte und lässt gemeinsam mit Urs Gredig das turbulente Jahr 2024 revuepassieren.
    2007 erschien «Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?» und katapultierte den bis dahin unbekannten Autor Richard David Precht mit Wucht ins Rampenlicht. Precht, der weitere internationaler Bestseller verfasste, mutierte in den Medien zum Pop-Philosoph des Publikums. 2012 kam mit «Precht» ein eigenes Sendeformat beim ZDF hinzu.
    Podcaster und Denker mit Ecken und Kanten
    In seinen Publikationen und Vorträgen beschäftigt sich der bald 60-Jährige seit vielen Jahren mit Fragen der Ethik. Zudem unterhält er, gemeinsam mit dem Journalisten und Moderator Markus Lanz den vielbeachteten Podcast «Lanz & Precht».
    Seit Mai 2024 liegt mit «Das Jahrhundert der Toleranz» ein neuer Titel zur Rolle Europas in einer revidierten Weltordnung des Autors vor. Nach dem historischen Sieg von Donald Trump und dem Scheitern der Ampel-Regierung spricht Richard David Precht bei «Gredig direkt» über Krisen, Grenzen der Demokratie und mögliche Lichtblicke für 2025.
    41 min
  • mit Historiker und Journalist Markus Somm und ehem. USA-Korrespondent und Moderator Peter Düggeli
    Der künftige Präsident der USA heisst Donald Trump. Wie wird er die kommenden vier Jahre gestalten und warum konnte Kamala Harris nicht punkten? «Gredig direkt» liefert Analysen zwei Tage nach der Wahl.
    Ein Wahlkampf mit viel Dramatik ging am 5. November 2024 zu Ende. Bei «Gredig direkt» analysieren und diskutieren Markus Somm, Journalist und Historiker sowie der ehemalige USA-Korrespondent und Moderator Peter Düggeli über Wahlergebnisse, den Umgang mit Fake News und eine tief gespaltene Nation.
    37 min
  • mit US-Expertin Claudia Franziska Brühwiler und Wahlkampfstratege Louis Perron
    Am 5. November 2024 wird in den USA Geschichte geschrieben: Wird die Demokratin Kamala Harris die erste Präsidentin oder schafft der Republikaner Donald Trump das Comeback? «Gredig direkt» nimmt fünf Tage vor dem Urnengang den Puls im vielleicht knappsten Präsidentschaftsrennen aller Zeiten.
    Ein beispielloser Wahlkampf geht zu Ende, geprägt von dramatischen Wendungen. Donald Trump überlebte zwei Attentate, Amtsinhaber Joe Biden zog sich überraschend zurück und ebnete seiner Vizepräsidentin Kamala Harris den Weg ins Weisse Haus.
    Der Wahlkampf der Extreme und seine Themen
    Von prominenter Unterstützung bis hin zur Bedeutung sozialer Medien und Popkultur – beide Seiten mobilisieren bis zuletzt mit Botschaften zu zentralen Themen wie Inflation, Einwanderung und Kriminalität. Besonders spannend ist das Kopf-an-Kopf-Rennen in den Swing States, wo schliesslich die Entscheidung fallen wird.
    Bei «Gredig direkt» analysieren und diskutieren Claudia Franziska Brühwiler, Professorin für amerikanische Kultur und Politik an der Universität St. Gallen, und Louis Perron, internationaler Politberater und Wahlkampfstratege, über die entscheidenden Fragen: Wie prägen Harris und Trump den politischen Diskurs? Und was bedeutet diese Wahl für die Zukunft der amerikanischen Demokratie?
    38 min
  • mit Schauspielerin Heidi Maria Glössner und Philosophin Barbara Bleisch
    Alt werden möchten die meisten; so wirken die wenigsten. Worauf kommt es ab der Lebensmitte an? Darüber diskutiert Urs Gredig mit der Philosophin Barbara Bleisch und Schauspielerin Heidi Maria Glössner.
    Wer in seinen späten Vierzigern ist, kennt es: Die Schritte werden weniger beschwingt, der Schlaf brüchig, eine Midlifecrisis lässt sich möglicherweise nicht mehr leugnen.
    Alter und Endlichkeit werfen erste Schatten auf die eigene Biografie. In ihrem neuen Buch beleuchtet Moderatorin und Autorin Barbara Bleisch, was es eben mit jener «Mitte des Lebens» auf sich hat. Ihr Werk sieht die Philosophin als helfende Landkarte im Alterungsprozess. Bleisch umreisst darin, warum sie diese Zeit als wertvoll erachtet und keineswegs nur Verluste bedauert werden sollen. An ihrer Seite sitzt die Grand-Dame des Schweizer Schauspiels, Heidi Maria Glössner, die vor wenigen Tagen ihren 81. Geburtstag beging. Im Generationengespräch diskutieren Glössner und Bleisch bei «Gredig direkt» über die Realität der eigenen Endlichkeit, über radikale Entscheidungen und den Wert der reifen Jahre.
    36 min
  • mit alt Bundesrat Joseph Deiss
    Joseph Deiss fordert eine stärkere Rolle der Schweiz in Krisenzeiten. Der ehemalige CVP-Bundesrat, der die Schweiz einst in die UNO führte, plädiert für eine aktivere Friedenspolitik. «Die Schweiz darf in diesen Krisenzeiten nicht passiv bleiben», betont Deiss in der Sendung «Gredig direkt».
    In seinem neuen Buch «Ruptures – Plaidoyer pour une dynamique de la paix» plädiert alt Bundesrat Deiss für ein grösseres Engagement der Schweiz in der globalen Friedensförderung. Als einer der Architekten des Schweizer UNO-Beitritts und überzeugter Europäer sieht er in den aktuellen Konflikten, wie dem Ukraine-Krieg und dem Konflikt im Nahen Osten, eine grosse Herausforderung für Europa.
    «Mehr Rückgrat zeigen»
    Joseph Deiss betont, dass die Schweiz in einer Zeit globaler Krisen ihre Tradition der Solidarität und des Friedens stärker leben sollte. «Die Schweiz hat das Potenzial, einen wesentlichen Beitrag zur Friedensförderung zu leisten», sagt der 78-jährige Freiburger und fordert Mut und Entschlossenheit in der Aussenpolitik. «Wir brauchen mehr Rückgrat», so der klare Appell von Deiss. Welches Engagement er sich vom derzeitigen Bundesrat konkret wünscht und wie der oft als letzter Kämpfer für den EU-Beitritt bezeichnete Mitte-Politiker die derzeitige Debatte um ein Abkommen zwischen Bern und Brüssel wahrnimmt, erzählt er im Gespräch mit Urs Gredig.
    34 min
  • mit Extremismusexperte Ahmad Mansour
    Mit dem Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 ist auch das Risiko islamistischer Angriffe in Europa massiv gestiegen. Bei «Gredig direkt» spricht der israelisch-palästinensische Autor Ahmad Mansour über Mechanismen der Radikalisierung und die Naivität des Westens.
    Seit dem 7. Oktober 2023 geht es Ahmad Mansour wie vielen Israelis; die schrecklichen Bilder dieser Tage suchen ihn immer wieder heim. Der Palästinenser Mansour, in der betroffenen Region aufgewachsen, spricht die Sprache der Hamas-Kämpfer – umso mehr haben sich die Eindrücke bei ihm eingebrannt. Der Überfall der Hamas überzieht bis heute die Gebiete im Nahen Osten mit beispielloser Gewalt und auch in europäischen Städten wirken die Ereignisse wie ein Brandbeschleuniger. Neben vielen friedlichen Kundgebungen gegen Krieg und Gewalt greifen auch hier Vertretende eines radikalen Islams zu den Waffen. Die Zahl vereitelter und durchgeführter Angriffe auf Zivilistinnen und Zivilisten hat sich seit Oktober 2023 vervielfacht.
    Vom radikalisierten Aussenseiter zum renommierten Experten
    Einst selbst in den Fängen eines hetzerischen Imams weiss der Psychologe und Autor Ahmad Mansour genau, welche Umstände den Islamisten in die Hände spielen und wer anfällig für deren Heilsversprechungen ist.
    Bei «Gredig direkt» erklärt der Wahlberliner Ahmad Mansour, warum der Westen seine Blauäugigkeit im Umgang mit extremistischen Vertretenden des Islams ablegen muss und was ihn dazu bewogen hat, gegen islamistische Gewalt und Antisemitismus Stellung zu beziehen.
    36 min
  • mit Supermodel Nadine Strittmatter
    Nadine Strittmatter lief für die grossen Modeschöpfer dieser Welt – von Christian Dior über Jean-Paul Gaultier bis Karl Lagerfeld, zu dem sie eine enge Verbindung hatte. Anlässlich ihres 40. Geburtstags berichtet das Topmodel bei «Gredig direkt» über das Leben auf und abseits des Laufstegs.
    Eigentlich wäre Nadine Strittmatter am liebsten Reitlehrerin geworden, doch mit der Teilnahme der 16-Jährigen am Elite Model Look Contest begann ihre steile Karriere als Topmodel auf den internationalen Laufstegen. Über zwei Jahrzehnte lief sie über die Catwalks der renommiertesten Designer und gehört heute noch zu den wenigen Schweizerinnen, die es in den exklusiven Kreis der internationalen Topmodels geschafft haben. Doch Strittmatter betont: «Erfolg verdankt man nicht nur dem Äusseren – Ehrgeiz und Sturheit waren für mich genauso wichtig.»
    Neuer Lebensabschnitt
    Die mittlerweile 40-jährige Aargauerin hat ihre Prioritäten neu gesetzt. Mode sei nur noch ein Teil ihres Lebens, sagt sie. Vielmehr widme sie sich der Kreativität und schätze ihr zurückgezogenes Leben in Paris. «Ich verspüre keinen Drang mehr», reflektiert sie und meint damit, dass sie heute besser Nein sagen kann und nicht mehr um jeden Preis bei einer Show laufen muss und will.
    Im Gespräch mit Urs Gredig gibt Nadine Strittmatter Einblicke in ihre bemerkenswerte Karriere und ihr heutiges Leben abseits der grossen Laufstege.
    34 min
  • mit Islamwissenschaftler Reinhard Schulze
    Die Explosionen von Pagern im Libanon, bei welchen Hisbollah-Mitglieder starben, sorgten für weltweites Aufsehen. Bei «Gredig direkt» äussert sich Prof. Reinhard Schulze zur nächsten Eskalation im Nahost-Konflikt, ordnet Vorwürfe an den Mossad ein und spricht über die Terrorgefahr in Europa.
    In Libanon detonierten zeitgleich Hunderte Kommunikationsgeräte. Laut libanesischen Behörden wurden rund 3000 Menschen verletzt und mindestens zwölf getötet. Bei der Mehrheit der Verletzten dürfte es sich um Mitglieder der islamistischen Schiitenmiliz handeln, welche die Pager als Kommunikationsmittel genutzt hatten. Viele machen Israel für die mysteriösen Explosionen verantwortlich.
    Der Islamforscher Reinhard Schulze ordnet bei «Gredig direkt» die jüngste Eskalation im Nahen Osten ein. Er spricht über mögliche Strategien des jüdischen Staates – und wie die Hizbullah der Demütigung begegnen wird. Zudem berichtet der SRF-Korrespondent vor Ort, wie man im Libanon auf die jüngste Eskalation reagiert.
    34 min
  • mit Schwingern Kilian Wenger und Sinisha Lüscher
    Schwingen wird immer mehr zum Publikumsmagnet. Bei «Gredig direkt» treffen sich der König von 2010, Kilian Wenger und Nachwuchsschwinger Sinisha Lüscher zum «Bösen-Gespräch» über Disziplin, Ausgrenzung und den Umgang mit Erfolg.
    Der eine gewann als 20-Jähriger überraschend das Eidgenössische in Frauenfeld, der andere tritt an, um der erste schwarze Schwingerkönig zu werden. Kilian Wenger und Sinisha Lüscher sind zwei Böse der Extraklasse. König Wenger hängt nach langen Jahren an der Spitze und über 110 Kränzen die Zwillichhose an den Nagel. Wengers Karriere-Highlight und gleichzeitig sein Auftakt auf der grossen, nationalen Bühne war das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2010 in Frauenfeld, wo sich der Berner im Alter von 20 Jahren zum König krönte. Fortan gehörte der zweifache Familienvater zu den Spitzenathleten im Sägemehl. Vor gut einem Monat gab Kilian Wenger seinen Rücktritt bekannt.
    Der König und sein Erbe
    Mit Sinisha Lüscher sitzt Wenger heute bei «Gredig direkt» ein möglicher Erbe gegenüber. Lüscher ist einer der ersten schwarzen Kranzschwinger mit Wurzeln in der Schweiz und Ghana. «Anderssein und Tradition können sich perfekt ergänzen.», ist sich Sinisha Lüscher sicher und fasst damit Credo und Motivation zusammen. Gemeinsam sinnieren die beiden Bösen über Vergangenheit und Zukunft des Schwingens, über neue Trainingsmethoden und alte Vorurteile.
    34 min

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Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021 eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Urs Gredig empfängt in seiner…

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