Grenzgänger zwischen Philosophie und Poesie

Grenzgänger zwischen Philosophie und Poesie

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Grenzgänger zwischen Philosophie und Poesie episodes

  • Literaten von A bis Z: De Sade
    Der Podcast widmet sich dem umstrittenen Anarchisten und Atheisten Alphonse De Sade, dessen radikaler Individualismus den mündigen souveränen Bürgererstrebte. Wie Schiller stieß sich der freigeistige Autor der Aufklärung an der zunehmenden Kluft zwischen real vorherrschender Unvernunft und Tyrannei des Rationalismus während der Revolutionswirren. Seine angeblich pornografischen Romane","Die 120 Tagevon Sodom", "Justine und Juliette" oder "Die Philosophie im Boudoir" enthüllen die Spaltung der Gesellschaft durch Scheinmoral, Tabuisierung und instrumentalisierten Gewaltmonopol, wozu die Unterdrückung oder Stigmatisierung sexueller Praktiken gehört.
    59 min
  • Philosophen von A bis Z: Sartre
    In diesem Podcast geht es ausschließlich um Jean Paul Sartres Existentialismus als Philosophie, namentlich "Das Sein und das NIchts". Zentrale Begriffe, darunter das Nichts,das Für sich und das An Sich Sein finden dabei Erörterung.Konkretes Beispiel für die daraus abgleitete Terminologie wie die Unaufrichtigkeit wird die Liebe. Andere Motive wie Freiheit und Wahl, Handeln und Machen stehen in diesem Kontext des dynamischen Wechselspiels aus individueller und gesellschaftlicher Verantwortung bzw.der Verschränkng von Subjektivität und Objektivität.
    1 hr 10 min
  • Philosophen von A bis Z: Rorty
    Richard Rorty als Vertreter der amerikanischen Postmoderne mischt liberale,pragmatische und erkenntnistheoretische Ansätze zu einer situativ-perspektivisch angelegten Gesellschaftskritik. Dabei rückt das ironische Konzept mit den Schlüsselbegriffen Solidarität und Kontingenz in den Fokus. Der Podcast zeichnet Rortys Weg von den Anfängen der Sprachtheorie (LinguisticTurn),Erkenntnistheorie ( Philosophy and the Mirror of Nature) über seine mittlere Periode des Pragmatismus (Consequennce of Pragmatism) bis zu seinem vermeintlichen Hauptwerk "Contingency,Irony and Solidarity" nach.
    55 min
  • Philosophen von A bis Z: La Rochefoucauld
    Francois de la Rochefoucauld gehört zu den Moralisten und unbestritten zu den Meistern des Aphorismus.Mit einem guten Wort (Bonmot) oder einer Pointe sagt der erbitterte Gegner der absoluten Monarchie unter Mazarin oft mehr als andere in ganzen Büchern. Die geistige Verwandtschaft seiner Maxime in "Sentences et maximes morales" zu Pascalis "Pensées"(Gedanken) ist eivdent.
    56 min
  • Literaten von A bis Z: Garcia-MarquezTeil 2
    Im zweiten Teil finden Marquez´Schlüsselromane des realismo magico mit ihrem Leitmotiv des (kolumbianischen) Bürgerkriegs und der Revolution als politisches Ideal und der Liebe ihre Berücksichtigung: "Der Oberst hat niemand,der ihm schreibt,", "Die Liebe in Zeiten der Cholera"' und "Hundert Jahre Einsamkeit".
    54 min
  • Literaten von A bis Z: Malraux
    André Malraux ist neben Sartre und Camus der populärste Vertreter des Existentialismus und des ihn charakterisierenden philosophisch(historischen) Romans. Vorgestellt werden die in Indochina spielenden Werke "Der Eroberer", "Der Königsweg" und "So ist der Mensch, sowie das an Nietzsche adressiert" Die Nussbäume von Poitiers". Darüber hinaus sein eigener unorthodoxser Weg zwischen den Parteien als Schriftsteller, Widerstands-kämpfer und Politiker.
    1 hr 5 min
  • Literaten von A bis Z: Vargas-Llosa
    Der gebürtige Peruaner Mario Vargas Llosa gehört zur zweiten Generation des magischen Realismus, die vier Nobelpreisträger in den Achzigern stellte und für einen Hype auf die hispano-lateinamerikanische Kultur/Literatur sorgte.Thematisiert werden "Die Stadt und die Hunde",einSchlüsselroman(1963), "Das grüne Haus"(1966) aus der Frühzeit, der novela total (Roman als Kaleidsokop der Gesellschaft) mit seiner narrativen Struktur der Desiorientierung und "Der Geschichtenerzähler"(1987) mit autobiografischen Einschlag.Letzterer stammt aus der späteren Phase, tendenziell einer erotisch-humoristischen Parabel. Darin nimmt Llosa das Leben der Amazonasindianer (Machiguenga) auf,über das auch der Ethnologe Lévi- Strauss in "Traurige Tropen"berichtet.
    45 min
  • Literaten von A bis Z: James
    Henry James, der Bruder des Philosophen William James, stand dem Psychologismus und Pragmatismus nahe und vermittelte zwischen dem alten und dem neuen Kontinent,der verblassenden traditionellen und der aufstrebenden innovativen Macht. Der Zeitgenosse und Bewunderer Nietzsches lebte in beiden Welten, NewYork und Europa,von deren Antagonismen er literarisch inspiriert blieb.Vorgestellt werden seine Romane Daisy Miller, Portrait of a Lady,The golden bowl undThe turn of the screw in ihrem Ringen um eine kulturelle Synthese.
    53 min
  • Literaten von A bis Z: Maupassant
    Portrait des Meisters der Novellen- und Erzählungen Guy de Maupassant, ein enger Freund Flauberts aus der Epoche des Naturalismus. Neben dem Kultroman Bel Ami werden kürzere Geschichte, für die Maupassant bekannt ist, vorgestellt. Dabei treten Leitmorive und wiederkehrende Stilformen in den Vordergund, die eine subtile Gesellschaftskritik, vornehmlich der Bel Epoque in der Dritten Republik inkludieren.
    56 min

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Philosoph Bernd Oei stellt seine Bücherreihe „Grenzgänger zwischen Philosophie und Poesie“ in den einzelnen Episoden vor. Es werden große Schriftsteller beleuchtet und was sie zu Grenzgängern zwischen…