
Sign up to save your podcasts
Or


Nach vielen Jahren des Verhandelns haben sich die Mitglieder der Vereinten Nationen auf der Intergovernmental Conference on Marine Biodiversity of Areas Beyond National Jurisdiction endlich auf ein Abkommen zum Schutz der Hochsee geeinigt. Von Experten wird es als historisches Abkommen beurteilt, jedoch wird noch einiges auf die UN und ihre Mitglieder zukommen. Denn die Arbeit fängt jetzt erst an.
Es sollen unter anderem 30 Prozent der Weltmeere als Schutzgebiet ausgewiesen werden, was auch dem Schutz der biologischen Vielfalt dienen wird, wie unter anderem Tagesschau in Anschluss an die Verhandlungen berichtet.
Was es mit dem Abkommen auf sich hat, was genau umgesetzt werden soll und wo eventuell Probleme auftreten können, besprechen wir im Podcast.
Viel Spaß beim Hören!
Außerdem die Links zu den Filmen:
Mit dem Programm Förderung von Unternehmensberatungen für KMU fördert die EU seit Januar 2023 kleine und mittlere Unternehmen bei der Planung ihrer Grünen Transformation.
Im Rahmen des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) wird für die Inanspruchnahme von Unternehmensberatung Geld ausgeschüttet. Damit sollen die Erfolgsaussichten, die Leistung- und Wettbewerbsfähigkeit sowie die Beschäftigungs- und Anpassungsfähigkeit verbessert werden. Die Förderung wird ausgeschüttet, wenn ein Berater beauftragt wird, der als solcher von der BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) anerkannt ist.
Im Podcast sprechen wir darüber, was gefördert wird, wer Anspruch hat und wie man überhaupt einen Förderantrag stellt. Mehr Informationen findet ihr auf unserer Homepage.
Und nun viel Spaß beim Hören!
Wie verbindet Bioökonomie wirtschaftliches Wachstum mit Nachhaltigkeit? Und welchen Bezug hat die Bioökonomie zur Circular Economy und deren grundlegenden Prinzipien? Das erfahrt ihr im heutigen Podcast!
Doch fangen wir zuerst mit dem Begriff an: Was ist eigentlich Bioökonomie? Die Definition der Bundesregierung besagt: „Die Bioökonomie umfasst die Erzeugung, Erschließung und Nutzung biologischer Ressourcen, Prozesse und Systeme, um Produkte, Verfahren und Dienstleistungen in allen wirtschaftlichen Sektoren im Rahmen eines zukunftsfähigen Wirtschaftssystems bereitzustellen.“ (Quelle bioökonomie.de)
Die Bundesregierung befasst sich seit Jahren mit dem Thema und stellt in der Anfang 2020 verabschiedeten nationalen Bioökonomiestrategie die folgenden zwei politischen Leitlinien vor:
Dafür ist eine moderne und nachhaltige Form des Wirtschaftens notwendig, in der biologische Ressourcen (Pflanzen, Tiere, Mikroorganismen und Co.) Verwendung finden. Das kling nach einer aufwendigen Umstellung für bestehende Betriebe, die von fossilen auf biologische Rohstoffe umstellen wollen bzw. müssen, aber auch nach enorm viel Potential. Denn es lassen sich viele neue, brauchbare und langlebige Sachen aus Abfällen und Reststoffen gestalten. Im Video Was ist Bioökonomie findet ihr einige Beispiele zur Bioökonomie. Das Anschauen lohnt sich.
Außerdem noch der Hinweis zum Bündnis Waste2Value, das traditionelle Kompetenzen mit mikroorganismen-basierten Technologien verbinden möchte. Es werden Verfahren entwickelt, die Abfall- und Reststoffe in Wertstoffe umwandeln, durch den Einsatz mikrobiologischer Prozesse. Am 24. Februar findet bspw. die Fachveranstaltung „Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Produktion" an der RPTU Kaiserslautern-Landau statt.
Viel Spaß beim Hören!
Nachhaltigkeit beim Einkauf oder bei Ausschreibungen birgt ein enormes Potential für den Klimaschutz. Gerade öffentliche Auftraggeber haben eine besondere Verpflichtung, bei der Verwendung von 470 Milliarden Euro Steuergeldern des Bundeshaushalts, einen guten Job zu machen. Dieses Potential will die Initiative „Aktiv für eine nachhaltige öffentliche Beschaffung“ heben und dem „Vergabetransformationspaket 2023“ der Bundesregierung einen Schub verleihen. Grundsätzlich ist die nachhaltige Vergabe kein beliebtes Thema. Sie gilt aufgrund bestehender Zielkonflikte mit Wirtschaftlichkeitsfragen als umständlich, kompliziert und ist von großen Informationsbedarfen gekennzeichnet, die Behörden in föderalen Strukturen oft überfordern können.
Die Erkenntnis, dass viele Verwaltungsmitarbeitende bei Ausschreibungen überfordert sind, ist eine hilfreiche Erkenntnis. Sie erwächst vor allem auch aus der Zielstellung der Kombination von ökologischen, klimagerechten, zirkulären, innovativen, sozial-verantwortlichen, KMU-fördernden und wirtschaftlichen Zielen auch noch unter Berücksichtigung von Lebenszyklus-, Verschmutzungs-, Vermeidungs- und sonstiger Opportunitätskosten in einer Ausschreibung kann aufgelöst werden. Hier kann einer ausschreibenden Behörde schon einmal die Orientierung verloren gehen. Deshalb schlägt die Initiative dafür acht Regeln für schnelle Entscheidungen und einfache Verfahren vor. Diese sollen schnell Abhilfe schaffen, sofern es eine bundeseinheitliche Regelung gibt und ein Portal, dass beim Wissensaustausch hilft.
Acht Regeln für mehr Nachhaltigkeit bei Ausschreibungen:
Die Liebe zur nachhaltigen Ausschreibung kann wachsen, wenn das Verständnis für die Wirkung von Nachhaltigkeit transportiert wird. Dafür braucht es ein qualifiziertes Zielvorgabesystem für die spezifischen Beschaffungsstellen. Dieses zu schaffen ist nicht zuletzt eine politische Aufgabe, in der die Klimaziele exakt runter gebrochen werden. Hierbei brauchen alle Mitarbeitenden in der öffentlichen Verwaltung noch viel Unterstützung. Wenn das Vergabetransformationspaket 2023 der Regierung das leistet, wird die Liebe auf den zweiten Blick wachsen.
Hier findet ihr weitere Informationen zum Thema nachhaltiger Einkauf sowie den vollständigen Beitrag der Initiative „Aktiv für eine nachhaltige öffentliche Beschaffung“.
Viel Spaß beim Hören!
Wirtschaftsminister Robert Habeck ist aktuell in den USA, um über den Inflation Reduction Act zu sprechen. Dabei handelt es sich um ein milliardenschweres Klima- und Sozialpaket, das für Klimaschutz und Energiesicherheit steht. In Europa sorgt der Inflation Reduction Act aber für Spannungen und wird als Störer für die transatlantische Beziehung empfunden. Eigentlich soll der Act die Klimakrise bewältigen, doch unterstützt werden nur Produkte „made in USA“. Dadurch droht die Gefahr der Wettbewerbsverzerrung – zum Nachteil für Europa. Habeck und sein französischer Amtskollege Bruno Le Maire treffen sich daher u. a. mit Präsident Joe Biden, um über den Act und die Handelspolitik zu sprechen.
Wenn man sich mit dem Thema beschäftigt, wird klar: Wir brauchen einen globalen Plan, der festlegt, wie wir miteinander umgehen und agieren, um nicht protektionistisch zu handeln, sondern eine Investition in die Zukunft zu tätigen. Dazu muss es eine Allianz von Nationen geben, die Klima und Wirtschaft verändern und unterstützen wollen. Eine Kooperation ist zwingend notwendig, damit dies gelingen kann. Die Idee ist nicht neu, doch kann die Zusammenarbeit auch gelingen? Was das alles mit Protektionismus, dem globalen Marshallplan, der Torbin-Abgabe und der Circular Economy zu tun hat, erfahrt ihr im Podcast!
Wie die Gespräche zwischen Habeck, Le Maire und den amerikanischen Vertretern laufen werden und mit welchen Ergebnissen wir rechnen dürfen, werden wir in den nächsten Tagen und Wochen erfahren. Wir werden das Thema auf jeden Fall mit großem Interesse verfolgen.
Viel Spaß beim Hören!
Literaturtipp: Franz J. Radermacher und Bert Beyers: Welt mit Zukunft. Die ökosoziale Perspektive (2011, IBAN: 978-3-86774-111-8)
Wenn wir uns mit den großen Zivilisationen der Vergangenheit beschäftigen, bspw. mit Maya, Römern und Azteken, können wir viel über ihr Leben und ihre Kulturen lernen. Wir erhalten aber nicht nur einen Blick auf die Geschichte der Menschheit, sondern auch auf ihren Umgang mit Müll. Was ließen die Menschen vor hunderten und tausenden von Jahren zurück? Es ist bekannt, dass die Römer mit nachhaltigen Materialien bauten und die Maya keine Müllhalden zurückgelassen haben. Beide Kulturen zeichnet ein nichtschädliches Verhalten für unsere Erde aus.
Das steht ganz im Gegensatz zu uns. Wir entnehmen der Erde alle nur denkbaren Ressourcen, verarbeiten diese und entsorgen alles nach nur einer Nutzungsphase. Kurz: leben in einer Wegwerfgesellschaft und schädigen den Planten mit diesem Verhalten. Was werden wir künftigen Generationen hinterlassen und kann sich die Erde jemals wieder von uns erholen? Wissenschaftler forschen schon seit einiger Zeit zu Systemzusammenbrüchen und wie die Welt sich unter uns verändern wird. Es wird deutlich, dass wir uns ändern müssen, um den kommenden Generationen eine Chance zu geben auf dieser Erde zu leben. Und die Circular Economy ist die Antwort darauf.
Viel Spaß beim Hören!
Wer sich näher mit den Systemzusammenbrüchen von Hochkulturen beschäftigen möchte, dem empfehlen wir Yuval Noah Hararis Eine kurze Geschichte der Menschheit (ISBN: 978-3-570-55269-8).
Zu den Wissenslücken haben u. a. Karl-Heinz Simon und Felix Bretter (Hrsg.) in Systemtheorie und Humanökologie sowie Claudia Lemke in Ethnographie nach der »Krise der Repräsentation« geforscht.
Wir haben in Folge 122 Normen für die Circular Economy schon darüber gesprochen, dass die EU Kommission über 100 Normen an die Industrie zurück gegeben hat und damit eine Drohung verbunden hat: Wenn die Industrie ihre Normen nicht auf zirkuläre Wirtschaftsmodelle umbaut, dann wird dies durch die EU selber in einem Rechtsakt erfolgen. Die EU hat hier eine klare Sprache gesprochen.
Vor dem Hintergrund der Erreichung der Klimaziele ist ohnehin Eile geboten. Das wissen auch die deutschen Normungsinstitutionen. Mehr als 550 Experten aus Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft haben deshalb rund ein Jahr an einem Fahrplan gearbeitet, wie diese Aufgabe erfüllt werden kann. Und nun liegt der Orientierungsrahmen vor: Die deutsche Normungsroadmap Circular Economy. Gemeinsam erarbeiteten DIN (Deutsche Institut für Normung e. V.), DKE (Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik) und VDI (Verein Deutscher Ingenieure e. V.) vor welchen Herausforderungen die Branchen bei der Umsetzung stehen und welche Normen benötigt werden, um diese zu meistern.
Die Roadmap ist die Basis, nun geht es an die Umsetzung. Firmen, die sich in das Transformationsgeschehen werfen, müssen nun entscheiden, ob sie auch gleich an der Normung mitarbeiten wollen oder können. Die Umsetzung von Normen bedeutet Aufwand, Bürokratie, Kosten, Zeit und Personal. Es muss also gut darüber nachgedacht werden, wo eine Mitarbeit Sinn macht. Im Podcast nennen wir Beispiele, wann es gut ist, sich in die Normung einzubringen und wann ein anderer Weg gegangen werden kann. Ferner setzen wir uns noch einmal mit den Schwerpunkten auseinander, so dass Ihr schnell identifizieren könnt, wie wichtig die Normungsprozesse für Euch sein könnten.
Natürlich ordnen wir Euch eine Mitwirkung vor dem Hintergrund von Innovationsgeschehen und Bewertung auch einmal ein. Für viele Dinge gibt es weder Patente noch Normen, obgleich diese als Indikatoren für Innovation gelten. Innovationen müssen per Definition alte Normen überwinden. Erst wenn eine Technologie beginnt, als Standard zu gelten, kann mit einer Normung ein Skale-Effekt (Wachstumseffekt) erzeugt werden. Aber die Wissenschaft hat erwiesen, dass unternehmerisches Handeln ohne Normen möglich ist. Das wissen vor allem Startups, denn hier geht es um Schnelligkeit am Markt. Innovation bemisst sich an einer Vielzahl von Aspekten, seit einigen Jahren ist auch der Punkt Nachhaltigkeit dabei. Der Global Innovation Index bietet eine jährliche Rangliste der Länder nach ihrer Innovationsfähigkeit und ihrem Innovationserfolg. Die Zahl der Patentanmeldungen galt lange als Indikator für Innovationen, seit mehr als 20 Jahren ist jedoch bekannt, dass auch eine Patentanmeldung nicht der Garant für wettbewerbliche Sicherungen ist. Eine Überarbeitung des Patenrechts tut ohnehin Not. Hierzu findet Ihr gute wissenschaftliche Argumente von William Kingston in Innovation needs patents reform (2001). Aber Organisationen, welche sich der Normung widmen (wie der DIN e. V.), helfen generell der Gesellschaft, um im Transformationsgeschehen voranzuschreiten, das hat Adriana Nilsson in Making norms to tackle global challenges: The role of Intergovernmental Organisations (2017) gut erforscht. Vor diesem Hintergrund ist der angestoßene Normungsprozess eine wichtige Aktivität für uns alle, auch wenn er sich so überhaupt nicht auf die Bioökonomik bezieht. Warum? Das erklären wir hier.
Viel Spaß beim Hören!
Bei der Gemeinwohlökonomie handelt es sich um ein nachhaltiges Wirtschaftsmodell mit dem Ziel einer ethischen Wirtschaftskultur. Im Fokus stehen die folgenden Werte: Menschenwürde, ökologische Verantwortung, Solidarität, soziale Gerechtigkeit, demokratische Mitbestimmung und Transparenz. Die Gemeinwohlökonomie bildet damit eine Alternative zu unserem gegenwärtigen Wirtschaftsverständnis, das auf Markt und Güter fokussiert ist.
Die Gemeinwohl-Ökonomie Deutschland e. V. informiert umfangreich zum Thema und bietet einige Tools wie bspw. die Gemeinwohl-Matrix und die Gemeinwohl-Bilanz an, die wir uns näher mit euch anschauen wollen. Werft gerne einen Blick auf die beiden Tools!
Doch nun zur ursprünglichen Frage. Es gibt sicherlich einige Parallelen zur Circular Economy, doch wie unterscheiden sich die beiden Ansätze? Damit beschäftigen wir uns im heutigen Podcast.
Viel Spaß beim Hören!
Außerdem noch der Link zur Gemeinwohlökonomische Bilanz der Länder am Beispiel Rheinland-Pfalz, in der Wohlstand und Lebensqualität ermittelt wurden.
Die Umsetzung der DIN-Normen wird die Industrie dieses Jahr sehr beschäftigen. Der Druck ist groß, denn die Normen werden von der EU verwendet, um die Industrie und ihre Produkte endlich zirkulär zu machen.
Doch geht man das Thema wissenschaftlich oder doch eher praktisch an? Es wird schnell deutlich, dass die praktische Umsetzung der Normung vorausgehen muss. Es kann nicht genormt werden, was praktisch nicht funktioniert. Deshalb spielt Anwendungsforschung eine große Rolle. Auf Englisch heißen wissenschaftlich betrachtete Anwendungsprojekte "Case Studies“. Sie sind zwingende Voraussetzung, um den Nachweis von Funktionstüchtigkeit zu erbringen. Außerdem sollten sie durch Dritte auch einer Bewertung unterliegen, vor allem, wenn ein „Climate positive impact“ erwartet wird. Die Kritiker der Anwendungsforschung behaupten auch heute noch gerne, dass eine wissenschaftliche Wirkungsprüfung oder Wesensprüfung von Case Studies nicht möglich ist. Diese Kritiker gehen davon aus, dass sich aus purer Theorie Lösungen entwickeln lassen.
Das ist nicht unsere Beobachtung. Thinking Circular bedeutet, dass wir real radikale praktische Überprüfung von theoretischen Ideen erwarten und dass sie wissenschaftlich bewertbar sind. Und beides geht. In unserem Podcast erklären wir für Euch, was der Forscher Bent Flyvbjergs erfolgreich nachgewiesen hat und für viel weitere Forschung zu diesem Phänomen eine Grundlage bietet. Gerade auch für Studierende möchte wir seine Veröffentlichung Five Misunderstandings About Case-Study Research empfehlen. Flyvbjerg beschreibt darin fünf Missverständnisse, bzw. die 5 Mythen zur Anwendungsforschung bzw. Case Studies und erklärt, warum sie eben doch wissenschaftlich untersuchbar sind und wie das passiert. Und natürlich hat dies auch einen systematischen Hintergrund.
Viel Spaß beim Hören!
Die Industrie steht bei der Transformation vor einigen Herausforderungen. Dazu gehört auch das Thema DIN-ISO-Normen. Denn die EU hat der Industrie 100 Normen aufgrund fehlender Zirkularität zurückgegeben. Laut Normungsroadmap für die Circular Economy müssen diese Normen bis 2023 überarbeitet und umgesetzt werden. Die EU macht den Betrieben ordentlich Druck. Die Aufgabe ist klar: Macht eure Produkte zirkulär!
Sollte eine Umsetzung scheitern, drohen ggf. Verbote für nicht zirkuläre Stoffe oder Strafen bei mangelnder Umsetzung. Gleichzeitig ist eine Einhaltung der DIN-Normen notwendig, um zukünftig am Markt zu bestehen. Denn es handelt sich nicht nur um ein europäisches, sondern um ein weltweites Thema. Mehr dazu findet ihr in der Übersicht International Standardization Circular Economy.
Welche Bereiche betroffen sind und wie die Vorgehensweise bei der Normenerarbeitung ist, besprechen wir im Podcast, denn die DIN hat einen straffen Zeitplan erstellt.
Viel Spaß beim Hören!
From the publisher's feed
Hier ist Eveline von Thinking Circular, dem Multiversum für grünen Fortschritt!
Circular Economy ist unser zukunftsfähiger Lösungsansatz zur Gestaltung einer nachhaltigen Wirtschaft. Und darum geht es in diesem Podcast.
Unser Verständnis von Circular Economy:
Das mitteleuropäische kulturelle Gesellschaftsverständnis von Kreislaufwirtschaft wird oft auf die Abfallwirtschaft reduziert. Doch die Natur kennt keinen Abfall, wie wir ihn in unseren Gesellschaften definieren und ihn in unserer Gesellschaft praktizieren. Je bewusster Menschen in Wechselwirkung mit der Natur leben, desto weniger Abfall gibt es. Abfall als Produkt von Überfluss und ungerechter Verteilung ist ein Resultat der Fehlsteuerung unserer Wirtschaftssysteme. Solange wir nicht so produzieren und konsumieren, dass unsere Güter für Menschen und die Umwelt verträglich sind und uns nicht gefährden, werden wir die Mängel unseres Systems durch grüne Umwelttechnologien ausgleichen müssen. Luft-, Wasser- und Bodenreinigung oder -sanierung werden so lange notwendig sein, bis die Transformation gelungen ist. So lange gilt „Close the loop“ als Modell, Material und Produkte so in Kreisläufe zu bringen, dass eine möglichst vollständige Wiedernutzung möglich wird. Es gibt also noch sehr viel zu tun auf diesem Weg, und wir lernen mit jedem Schritt dazu.

0 Listeners