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In der letzten Episode dieses Jahres erzählen Dr. Johannes Mangei und Marcus Baumgarten die Geschichte der Digitalisierung an der Herzog August Bibliothek. Wie fing es an? Was ist seitdem passiert? Und wo stehen wir jetzt? Außerdem sprechen wir über die Open Access-Strategie der HAB und klären schließlich die Frage, ob sich Bibliotheken durch die Digitalisierung ihrer Bestände selbst abschaffen. Spoiler: Nein!
HAB gehört ist eine Produktion der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), NEUSTART KULTUR, die Kulturstiftung der Länder und das Förderprojekt KULTUR.GEMEINSCHAFTEN.
Redaktion und Produktion: Marie Adler und Alexandra Serjogin
Sounddesign und Postproduktion: Klingebiel Creative
Fotografie: Marek Kruszewski
Die Webseite der HAB: www.hab.de
Zur Suche im OPAC geht es hier entlang.
Eine Übersicht der Kataloge und der Digitalen Bibliothek gibt es hier und eine Auflistung aller digitalen Editionen der HAB finden Sie hier.
In diesem Film erzählt die Handschrift Cod. Guelf. 244 Helmst. ihre Geschichte und wir erleben ihren Weg vom Regal in der Bibliotheca Augusta durch die Fotowerkstatt bis in den Viewer auf dem Bildschirm einer Wissenschaftlerin: "Aus der Perspektive eines Buches"
Der HABlog: https://www.hab.de/category/info/hablog/
Die HAB auf Twitter: @HAB_WF
Die HAB auf mastodon: https://openbiblio.social/@hab_wf
Senden Sie uns Ihre Fragen und Anregungen gerne an [email protected]
Wie fühlt es sich an, wenn eine Geschichte "raus will"? Was ist ein Künstlerbuch? Wie kann man in ein Buch hineingehen? Und wann muss man wieder raus? Über diese und viele weitere Fragen sprechen in Episode Nr. 5 Beldan Sezen und Sarah Janke.
Beldan Sezen, geboren 1967 in Wiesbaden, lebt und arbeitet in New York und Amsterdam. Ihre künstlerischen Arbeiten finden sich in zahlreichen renommierten Museum in den USA, den Niederlanden und Deutschland. Die HAB hat bereits zwei ihrer Arbeiten im Bestand: "Wetrocities" (Malerbücher 69.FM 6) und "To keep that bit of physical distance" (Malerbücher 69.2° 5).
Nun wurde die Künstlerin mit dem diesjährigen Künstlerbuchpreis der Herzog August Bibliothek und der Curt Mast Jägermeister Stiftung ausgezeichnet. Mit dem prämierten Konzept setzt sich Sezen mit freiwilliger und unfreiwilliger Isolation auseinander. In ihrer Projektskizze heißt es: „Räumliche Beschränkungen können freiwillig sein und sind oft unfreiwillig. Gefangenschaft und Isolation als Form der Bestrafung. Isolation als eine Form des Rückzugs – entweder als Raum zum Nachdenken und Lernen oder als Raum, in dem einer als der „Andere“ unter vielen leben soll.“ Als Beispiel soll eine Auseinandersetzung mit Anton Wilhelm Amo dienen, der zu Beginn des 18. Jahrhunderts im Kindesalter an den Hof der Herzöge von Braunschweig-Wolfenbüttel kam und als erster europäischer Philosoph afrikanischer Herkunft gilt. Für die Umsetzung plant die Künstlerin ein begehbares Buch nach ihrem Konzept des “Solitary Confinement” – der Verwandlung eines flachen Buches in einen kubischen Raum.
Sarah Janke studierte Kunstgeschichte, Betriebswirtschaftslehre und Neuere Deutsche Literatur. Sie begleitet den Direktor, Prof. Dr. Peter Burschel, bei der Betreuung und fortwährenden Ergänzung der Künstlerbuchsammlung und ist außerdem für das Projekt Künstlerbuchpreis zuständig.
Am 14. September 2022 präsentiert Beldan Sezen im Rahmen der Preisverleihung in einer Performance ihr Werk. Wir möchten Sie herzlich einladen, an der Veranstaltung in der Augusteerhalle teilzunehmen; Der Eintritt ist frei, um Anmeldung per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 05331/808-203 wird gebeten. Sie können nicht vor Ort dabei sein? Hier geht's zum Livestream!
HAB gehört ist eine Produktion der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), NEUSTART KULTUR, die Kulturstiftung der Länder und das Förderprojekt KULTUR.GEMEINSCHAFTEN.
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Sounddesign und Postproduktion: Klingebiel Creative
Fotografie: Marek Kruszewski
Die Webseite der HAB: www.hab.de
In diesem Film erzählt die Handschrift Cod. Guelf. 244 Helmst. ihre Geschichte und damit auch die Geschichte der Herzog August Bibliothek: "Aus der Perspektive eines Buches"
Der HABlog: https://www.hab.de/category/info/hablog/
Die HAB auf Twitter: @HAB_WF
Senden Sie uns Ihre Fragen und Anregungen gerne an [email protected]
In dieser Episode sprechen Katharina Mähler und Christine Rüth über das Thema „Provenienz“. Frau Mähler berichtet aus ihrer Perspektive als Restauratorin von Büchern, die Geschichte(n) erzählen, von Authentizitätsmerkmalen und Methoden zur Sichtbarmachung früherer Besitzer*innen. Frau Rüth gibt Einblicke in ihre Arbeit im Projekt „NS-Raubgut unter den antiquarischen Erwerbungen der Herzog August Bibliothek seit 1969“. Dabei erfahren wir, wie bei der Suche nach NS-Raubgut vorgegangen wird, welche Hinweise Verdacht erregen und was die Ziele eines solchen Projekts sein können.
HAB gehört ist eine Produktion der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), NEUSTART KULTUR, die Kulturstiftung der Länder und das Förderprojekt KULTUR.GEMEINSCHAFTEN.
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Sounddesign und Postproduktion: Klingebiel Creative
Fotografie: Marek Kruszewski
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In diesem Film erzählt die Handschrift Cod. Guelf. 244 Helmst. ihre Geschichte und damit auch die Geschichte der Herzog August Bibliothek: "Aus der Perspektive eines Buches"
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In dieser Episode sprechen Prof. Dr. Ulrike Gleixner und Maximilian Görmar über Selbstzeugnisse der Frühen Neuzeit und ihre Erforschung an der HAB: Was ist ein Selbstzeugnis? Welche Arbeitsschritte gibt es beim Erforschen solcher Primärquellen? Wie entsteht die digitale Edition eines Tagebuchs? Wer waren die schreibenden Personen?
Außerdem lesen wir Ihnen aus einem fremden Tagebuch vor! Der Besitzer des Diariums, Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg, hätte vermutlich nichts dagegen gehabt, denn in der frühen Neuzeit wurden Tagebücher nicht geheim gehalten….
Möchten Sie auch mal im Tagebuch des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg blättern? Hier geht's zur digitalen Edition: http://diglib.hab.de/edoc/ed000228/start.htm
Sie wollen mehr? Hier gibt es Zusatzmaterialien: http://www.tagebuch-christian-ii-anhalt.de
Und hier finden Sie das Selbstzeugnisportal der HAB: http://selbstzeugnisse.hab.de/
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Dr. Christian Heitzmann, Leiter der Abteilung Handschriften und Sondersammlungen, spricht in dieser Episode über einen ganz besonderen Schatz der Herzog August Bibliothek: Das Evangeliar Heinrichs des Löwen und Mathildes von England.
In der Rubrik „Mythen und Gerüchte“ stellen wir Herrn Heitzmann die Frage, ob man alte Handschriften wirklich nur mit weißen Handschuhen berühren darf. Außerdem erzählt der Historiker die Geschichte der Handschrift. Er erklärt wie das Evangeliar aussieht, wie es riecht und warum sein stolzer Preis gerechtfertigt ist.
Das Evangeliar Heinrichs des Löwen und Mathildes von England wird vom 6. April bis zum 17. Mai 2022 im Rahmen der großen Jubiläumsausstellung "Wir machen Bücher" präsentiert.
Die Ausstellung wurde am 5. April im Rahmen eines Festakts zum 450. Gründungsjubiläum der HAB eröffnet. Sehen Sie hier den Stream zur Veranstaltung!
Mehr zur Ausstellung: https://www.hab.de/wir-machen-buecher/
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In dieser Episode erzählt Prof. Dr. Peter Burschel, der Direktor der Bibliothek, wie alles begann. Wir sprechen über die Anfänge und zentrale Entwicklungen der HAB und darüber was die Herzog August Bibliothek heute ausmacht
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