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Mit dieser Episode starten wir in eine Reihe, in der Dr. Elizabeth Harding und Dr. Daniela Wagner ausgewählte Stücke aus ihrem Projekt "Die Herzog August Bibliothek in 100 Objekten" vorstellen. Zum Auftakt sprechen wir darüber, wie das Projekt entstanden ist, was in diesem Zusammenhang als Objekt gilt und nach welchen Kriterien die Auswahl getroffen wird. Als erstes betrachten wir einen ganz besonderen Gegenstand aus der Sammlung: den sogenannten Lutherlöffel. Wir sprechen über seine Herkunft, seinen Weg in die Bibliothek, seine mögliche Verbindung zu Martin Luther und darüber, weshalb gerade dieses Objekt die Reihe eröffnet.
Hier finden Sie Bilder des Lutherlöffels.
Weiterführende Informationen:
HAB gehört ist eine Produktion der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.
Aufnahme und Postproduktion: Landesmusikakademie Niedersachsen
Redaktion: Marie Adler
Sounddesign: Klingebiel Creative
Feedback oder Anregungen? Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an [email protected]! Wir freuen uns auf Ihre Gedanken zur Episode.
Die Lesung fand am 23. Oktober 2025 im Gartensaal des Lessinghauses der Herzog August Bibliothek statt.
Zum Roman:
Zur Autorin:
Die Lesung war Teil unserer Reihe „HAB gelesen“. Sie möchten mehr wissen? Hier gibt es alle Infos!
Foto: © Stefanie Kulisch
Mehr HAB:
HAB gehört ist eine Produktion der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.
Aufnahme und Postproduktion: Landesmusikakademie Niedersachsen
Redaktion: Marie Adler
Sounddesign: Klingebiel Creative
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In dieser Episode tauchen wir ein in die faszinierende Welt der frühneuzeitlichen How-to-Bücher. Im 16. Jahrhundert waren solche Werke für viele Menschen von unschätzbarem Wert: Sie lieferten konkrete Anleitungen, wie man Heilmittel herstellt, Metalle bearbeitet, Farben mischt oder sogar Bier braut – Wissen, das heute in einem YouTube-Tutorial oder Online-Forum abrufbar wäre.
Im Gespräch: Alina Lange und Stefan Laube vom Projekt „Take me and make it happen“, das frühneuzeitliche Anleitungen aus der Ferguson Collection (University of Glasgow) und der Herzog August Bibliothek untersucht.
Weiterführende Informationen:
HAB gehört ist eine Produktion der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.
Aufnahme und Postproduktion: Landesmusikakademie Niedersachsen
Redaktion: Marie Adler
Sounddesign: Klingebiel Creative
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Die Lesung fand am 22. Mai 2025 im Gartensaal des Lessinghauses statt.
Zum Roman:
»Videotime«, so hieß die Videothek, in der Roman Ehrlichs Erzähler mit seinem Vater zahllose Filme auslieh, um sie zu Hause auf Leerkassetten zu überspielen. Es sind die neunziger Jahre in einer bayerischen Kleinstadt, deren scheinbar friedliche Ordnung vom Unheimlichen der Filme in ein anderes, fremdartiges Licht getaucht wird.
Was zum Beispiel war damals mit den Vätern und Müttern los, die in Justizvollzugsanstalten oder Autohäusern arbeiteten und in ihrer Freizeit die eigenen Kinder auf dem Tennisplatz mit harten Drills trainierten oder hoffnungslos dem Zucker verfallen waren? Welche Rolle spielte man selbst dabei, wenn man jung war und die eigene Welt nur so zu wimmeln schien von Außerirdischen und Besessenen? »Videotime« ist eine Geschichte in auffallend schöner Sprache über die Gesichter und Leerstellen, die sich hinter unseren Masken und Selbstbildern verbergen. Ein beeindruckender, mit großer Souveränität erzählter Roman, der die Frage aufwirft, in welcher Zeit und Welt wir eigentlich leben – und in welcher Haut.
Die Lesung war Teil unserer Reihe „HAB gelesen“. Sie möchten mehr wissen? Hier gibt es alle Infos!
Foto: Marco Cassol
Mehr HAB:
HAB gehört ist eine Produktion der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.
Aufnahme und Postproduktion: Landesmusikakademie Niedersachsen
Redaktion: Marie Adler
Sounddesign: Klingebiel Creative
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1596 reist Philipp Hainhofer, Kaufmann, Kunstagent und Diplomat aus Augsburg, mit einem besonderen Gepäckstück durch Europa: mit einem Stammbuch, auch Album Amicorum genannt. Seite für Seite wird es zu einem strategischen Werkzeug, gefüllt mit Wappen, Sinnsprüchen und den Unterschriften der Mächtigsten seiner Zeit. Wenige Jahre später führt der Student Franz Dohausen ein eigenes Stammbuch – weniger prunkvoll, aber nicht minder bedeutsam für sein wachsendes Netzwerk. Und auch Herzog August von Braunschweig-Lüneburg sammelt Widmungen in seinem Album Amicorum – als Gelehrter, Sammler und Herrscher.
In dieser Episode sprechen Dr. Sven Limbeck (stellv. Leiter der Handschriftenabteilung der HAB) und Dr. Philip Haas (Archivrat im Niedersächsischen Landesarchiv) über die faszinierende Kulturtechnik des Stammbuchs.
Weiterführende Informationen:
HAB gehört ist eine Produktion der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.
Aufnahme und Postproduktion: Landesmusikakademie Niedersachsen
Redaktion: Marie Adler
Sounddesign: Klingebiel Creative
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NS-Raubgut in der Bibliothek: Die Geschichte Lucy Büchenbachers und die Rückgabe zweier Bücher. Einblicke in Provenienzforschung an der HAB.
Im Jahr 1954 gelangen zwei schmale Bände von Hugo von Hofmannsthal in den Bestand der Herzog August Bibliothek. Jahrzehntelang unbeachtet, offenbart sich erst viel später ihre tatsächliche Herkunft: Die Bücher gehörten der Kinderbuchautorin Lucy Büchenbacher, die 1939 vor antisemitischer Verfolgung aus Deutschland fliehen musste. Mehr als acht Jahrzehnte später konnten diese beiden Bände an ihre Erbin zurückgegeben werden – ein Ergebnis des Forschungsprojekts „NS-Raubgut unter den Zugängen der Herzog August Bibliothek 1933–1969“.
In dieser Folge sprechen Antonia Reck und Dr. Stephan Bialas-Pophanken über die Geschichte Lucy Büchenbachers und erläutern die Prozesse und Herausforderungen der Provenienzforschung.
Außerdem erhalten wir in unserer neuen Rubrik „Im Tresor“ Einblick in zwei weitere Bände mit auffälliger Provenienz, die im Rahmen des Projekts untersucht wurden.
HAB gehört ist eine Produktion der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.
Aufnahme und Postproduktion: Landesmusikakademie Niedersachsen
Redaktion: Marie Adler
Sounddesign: Klingebiel Creative
Weiterführende Informationen:
Das Projekt wird durch das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste gefördert. Die Dokumentation der Rechercheergebnisse erfolgt kontinuierlich im Rahmen des lokalen Bibliothekskatalogs bzw. des Verbundkatalogs sowie – bei erhärtetem NS-Raubgut-Verdacht – in der Objektdatenbank Lost Art und der Forschungsdatenbank Proveana des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste.
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In dieser Episode werfen wir einen Blick auf ein ganz besonderes Objekt aus den Beständen der Herzog August Bibliothek: das „Herbarium Ruperti“. Entstanden um 1700, umfasst es über 1.300 getrocknete Pflanzen aus dem Raum Niedersachsen – gesammelt, gepresst und sorgfältig dokumentiert von dem evangelischen Theologen Georg Andreas Ruperti.
Heute wird dieses historische Herbarium im Rahmen eines Forschungsprojekts digitalisiert und wissenschaftlich erschlossen. Was es über Pflanzen, Menschen und Weltbilder der Frühen Neuzeit aussagt, welche Aussagen zu Biodiversität und Klimawandel es erlaubt – und welche Herausforderungen ein solches Projekt mit sich bringt – verrät Dr. Thomas Biskup, Leiter des Projekts „Zeugnis geistlicher Naturkunde und Archiv historischer Biodiversität. Das Herbarium Ruperti (1700) der HAB“.
HAB gehört ist eine Produktion der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.
Aufnahme und Postproduktion: Landesmusikakademie Niedersachsen
Redaktion: Marie Adler
Sounddesign: Klingebiel Creative
Weiterführende Links:
Hier geht's zur Projektseite: Zeugnis geistlicher Naturkunde und Archiv historischer Biodiversität. Das Herbarium Ruperti (1700) der HAB
Zwei Beiträge von Dr. Petra Feuerstein-Herz im HABlog:
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In dieser Episode von HAB gehört feiern wir das zehnjährige Jubiläum der Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften (ZfdG)! Seit der Veröffentlichung des ersten Sonderbands am 19. Februar 2015 hat sich die ZfdG zu einer zentralen Plattform für Forschung im Bereich der Digital Humanities entwickelt. Als digitale Fachzeitschrift bewegt sich die ZfdG an der Schnittstelle zwischen geisteswissenschaftlicher Forschung und digitalen Methoden.
Unsere heutigen Gäste sind Caroline Jansky und Jan Horstmann.
HAB gehört ist eine Produktion der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.
Aufnahme und Postproduktion: Landesmusikakademie Niedersachsen
Redaktion: Marie Adler
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Hier geht's zur ZfdG!
Mehr Infos zur AG Digitales Publizieren
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In dieser besonderen Episode unseres Podcasts präsentieren wir die Aufzeichnung der Abschlussveranstaltung der Reihe „Es genügt, ein Mensch zu heißen“, die am 17. November 2024 in der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel stattfand.
Tauchen Sie ein in einen Abend voller Musik, Literatur und inspirierender Gedanken: Das Diplomatische Streichquartett (Berlin), dem auch Dr. Felix Klein, der Beauftragte der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus, angehört, interpretierte Werke jüdischer Komponisten wie Felix Mendelssohn Bartholdy und Kurt Weill. Die Schauspielerin Magdalene Artelt las zentrale Passagen aus Gotthold Ephraim Lessings „Nathan der Weise“ und ließ damit den Leitgedanken der Veranstaltungsreihe ganz lebendig werden. Wer dabei gewesen ist weiß, dass die Aufzeichnung Musik und Stimme nicht ganz gerecht werden kann – dennoch möchten wir die Inhalte und Eindrücke dieses Abends mit Ihnen teilen.
Mit dieser Veranstaltung schloss die Reihe „Es genügt, ein Mensch zu heißen“ eine Woche voller Begegnungen und Gespräche zur jüdischen Kultur und gesellschaftlichen Vielfalt ab.
Die Episode beginnt mit einem einleitenden Gespräch mit Herrn Prof. Dr. Burschel über die Entstehung und Bedeutung der Veranstaltungsreihe:
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Hören!
HAB gehört ist eine Produktion der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.
Aufnahme und Postproduktion: Landesmusikakademie Niedersachsen
Redaktion: Marie Adler
Sounddesign: Klingebiel Creative
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Mehr zur Reihe „Es genügt, ein Mensch zu heißen“
Das Diplomatische Streichquartett
Schauspielerin und Sprecherin Magdalene Artelt
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