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Amazon verändert die Spielregeln – und die meisten Marken merken es erst in der Jahresverhandlung.
Viele Markenhersteller verhandeln 2026 noch so wie 2019: Man wartet ab, was der Vendor Manager fordert, rechnet die Margenkompensation nach und sucht dann nach Argumenten. Das Amazon von heute ist aber nicht mehr das Amazon von 2022.
Das Pendel zwischen Wachstumsjahren und Profitjahren gibt es nicht mehr. Amazon will beides gleichzeitig – und misst dich an einer Kennzahl, die dir selbst gar nichts über deine Profitabilität sagt.
Doch die entscheidende Frage ist aus meiner Sicht nicht: Wie wehre ich die nächste Forderung ab? Sondern: Wie baue ich ein Geschäftsmodell, das dieser Mechanik standhält?
In dieser Folge spreche ich mit Martin Heubel. Er war bei Amazon selbst Vendor Manager – wir saßen uns vor Jahren am Verhandlungstisch gegenüber – und berät seit 2021 Markenhersteller auf der anderen Seite des Tisches. Wer auf LinkedIn unterwegs ist, kennt seine Analysen zur Vendor-Verhandlung.
Wir sprechen darüber:
✅ warum das Amazon von 2026 nicht mehr das Amazon von 2022 ist – und was das für deine Jahresverhandlung bedeutet
✅ welche Rolle die Net PPM wirklich spielt – und warum du sie nie als Verhandlungsstandpunkt akzeptieren solltest
✅ weshalb weniger Vendor Manager bedeutet, dass die Detaildiskussion von dir ausgehen muss
✅ wie du Hebel aufbaust, statt zu reagieren – Stichwort Brand-Relaunch und neue Selektion
✅ welche vier Säulen jede Amazon-Strategie braucht: Datenanalyse, Selektionsdisziplin, Preisarchitektur, operative Exzellenz
✅ warum Sortimentstiefe wichtiger wird als Sortimentsbreite – und wie online-exklusive Varianten die Preisspirale durchbrechen
✅ wie du die Opportunitätskosten des Nichtstuns quantifizierst und damit deine Geschäftsführung überzeugst
✅ welche Unternehmen Martin für zukunftsfähig hält – und woran man sie erkennt
Mein Fazit
👉 Reaktivität ist teuer. Wer erst in der Verhandlung anfängt zu rechnen, verhandelt über die Vergangenheit.
💡 Die stärkste Position entsteht nicht am Verhandlungstisch, sondern vorher: in der Selektion, in der Preisarchitektur und in der Klarheit darüber, was Amazon für dich leisten soll.
Eine Folge für alle, die im Herbst in die Jahresgespräche gehen – und danach nicht wieder dasselbe Ergebnis erklären wollen.
🎟️ Martin ist am 12. November bei den Vendor Strategietagen in Solingen dabei: mit einem Impulsvortrag zur Jahresverhandlung und einem Troubleshooting-Tisch, an dem du ihm deine Fragen direkt stellen kannst.
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👤 Mein Gast Martin Heubel:
🛠️ Seine Beratung Consulterce:
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Welches Amazon-Tool passt zu dir? Der Auftakt meiner Tool-Serie – mit Trutz Fries von AMALYTIX
Viele Markenhersteller und Amazon-Vendoren stehen vor demselben Problem: 10.000 Produkte, immer mehr Märkte, immer mehr Komplexität – und auf der Vendor-Seite sitzt oft nur eine einzige Person. Du kannst gar nicht mehr überall hinschauen.
Also kommt ein Tool ins Spiel. Nur: Welches? Die Anbieter klingen von außen alle ähnlich.
Deshalb starte ich eine Serie, in der ich die Tool-Anbieter nacheinander zu Wort kommen lasse – und mit ihnen herausarbeite, wofür ihr Tool wirklich gebaut ist und wo es nicht die erste Wahl ist.
Den Anfang macht Trutz Fries, Gründer und Entwickler von AMALYTIX – seit über zehn Jahren am Markt, Buchautor, früher selbst Kongressveranstalter und heute für mich einer der Vorreiter beim Thema KI in unserer Branche.
Wir sprechen darüber:
✅ wie aus der FBA-Welle vor zehn Jahren ein Tool wurde – und warum Alerts der erste echte Nerv-Treffer waren
✅ warum AMALYTIX heute etwa 50/50 Seller und Vendoren bedient – und was die Selling Partner API daran geändert hat
✅ weshalb Content der Kern ist: Titel, Bullets, A+, Varianten, Twister – und wo das Tool an ein PIM grenzt
✅ welche Datenquellen wirklich dahinterstecken – und warum Advertising bewusst kein Bidding-Tool ist
✅ wie weit Shortage Claims, Invoices und eine echte P&L für Vendoren inzwischen gehen
✅ was KI-Agenten heute schon leisten: Ursachenforschung, Morgen-Briefing, Listing-Änderungen im Batch
✅ warum Datensicherheit über AWS statt über OpenAI läuft – und was Trutz zur Schatten-KI in Unternehmen sagt
✅ ob du dir dein Tool in drei Jahren einfach selbst baust – und was gegen die Vibe-Coding-Variante spricht
Mein Fazit
👉 Ein Tool ersetzt keine Strategie – aber es entscheidet, ob du deine Probleme siehst, bevor sie teuer werden.
💡 Wer heute ein Tool bewertet, sollte nicht die Feature-Liste vergleichen, sondern fragen: Wofür wurde es gebaut? Bei AMALYTIX ist das erkennbar der Content.
🎟️ Das Thema KI nehmen wir im November mit auf die Vendor Strategietage – 11. + 12. November in Solingen bei Düsseldorf:
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👤 Mein Gast Trutz Fries:
🎧 Trutz' KI-Podcast „Kontext.FM" mit Kai Pervoelz:
🛠️ Das Tool AMALYTIX (Demo und kostenfreie Testphase):
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Kein Commitment, kein Erfolg – warum die Fleißigen im E-Commerce oft unsichtbar bleiben
Viele Markenhersteller laufen ihren Planzahlen seit zwei, drei Jahren hinterher. Und genau in solchen Zeiten – egal ob die Flut alle Boote hebt oder ob sie gerade sinken – trennt sich die Spreu vom Weizen.
Vielleicht kennst du beide Typen: Da ist der Strahlende. Gefragt als Vortragsredner, die Marke gilt als Vorreiter, er berät die Geschäftsleitung oder sitzt schon drin. Und da ist der andere: arbeitet extrem viel, bildet sich ständig weiter, macht Überstunden – und liefert am Ende sogar die besseren Zahlen. Nur sieht das niemand.
Woran liegt das? Aus meiner Beobachtung an einem einzigen Baustein: dem Commitment.
In dieser Folge nehme ich dich mit in die Erfolgsspirale von Stephen Covey – Lernen, Commitment, Tun, Ergebnis – und zeige dir an drei Beispielen aus dem Vendor-Alltag, warum genau der zweite Schritt so oft übersprungen wird.
Darum geht es in dieser Episode:
✅ warum höhere Skills und mehr Fleiß allein nicht dazu führen, dass du wahrgenommen wirst
✅ wie die Erfolgsspirale funktioniert – und an welcher Stelle die meisten aus ihr herausfallen
✅ warum „unser Amazon-Geschäft könnte deutlich besser laufen" kein Ziel ist, sondern eine Beschreibung
✅ wie ein Commitment dir selbst gegenüber aussieht – Datum, Zahl, drei Maßnahmen
✅ weshalb „wenn Content, Supply Chain und Marketing fertig sind" die teuerste Antwort auf die CEO-Frage nach dem Launchtermin ist
✅ warum ein gebrochenes Commitment weniger schlimm ist als gar keines
✅ wieso „lass uns das nochmal anschauen" als Führungsantwort garantiert zu nichts führt – und was du stattdessen sagst
Mein Impuls für dich
👉 Commitment verändert nicht das Ergebnis. Es verändert deine Beziehung zum Ergebnis – und die macht das Ergebnis überhaupt erst möglich.
💡 Wenn dein Wachstum 30 % beträgt, du dich aber vorher nicht darauf festgelegt hast, wird dein Umfeld glauben: Das war Glück. Ohne Messlatte gibt es keinen greifbaren Erfolg.
🎟️ Genau daran arbeiten wir auch auf den Vendor Strategietagen – 11. + 12. November in Solingen bei Düsseldorf: kein Berieselungsformat, sondern zwei Tage Arbeit an Strategie und Handlungsplan, Vernetzung mit anderen Marken und am Abend die größte E-Commerce-Party im deutschsprachigen Raum. Early-Bird-Preise nur noch bis Ende August:
📚 Buchempfehlung aus der Folge: Stephen R. Covey – „Die 7 Wege zur Effektivität"
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Die fünf größten KI-Gefahren für Markenhersteller – und die zwei, über die niemand spricht
Viele Markenhersteller sehen bei KI vor allem die Effizienz: schneller Content, schnellere Prozesse, günstigere Dienstleistung.
Drei der fünf Gefahren, die ich dir in dieser Folge nenne, kennst du wahrscheinlich schon – LinkedIn ist voll davon. Kein Wunder: Diese drei hat mir Claude in einer Minute ausgespuckt.
Doch die entscheidende Frage lautet aus meiner Sicht nicht: Welche Aufgaben übernimmt die KI? Sondern: Was macht sie mit dir, deinem Team und deiner Unterscheidbarkeit am Markt?
In dieser Folge – Teil 3 meiner KI-Reihe – ordne ich die fünf größten Gefahren für Markenhersteller ein und zeige dir, warum ich die letzten beiden für die gefährlichsten halte. Aufgefallen ist mir das übrigens an meiner eigenen Podcast-Statistik: unnatürliche Muster, weil Menschen ihre Agenten über ganze Folgen jagen.
Darum geht es in dieser Episode:
✅ warum die Kaufentscheidung von Menschen zur Maschine wandert – Rufus, ChatGPT und Einkaufsassistenten treffen die Vorauswahl
✅ weshalb der Trichter oben enger wird, der Kundenzugang knapper und die Fläche in Retail Media teurer
✅ warum die Innovationsprämie schrumpft, wenn KI überall die Durchlaufzeiten verkürzt
✅ was das Niagara-Fall-Syndrom ist – und wie du vom Nutzer der KI unbemerkt zu ihrem Diener wirst
✅ wieso die Kommoditisierung von allem deine unfairen Vorteile auflöst: Website, KPI-Set, Strategie, Rechtseinschätzung
✅ warum Google Trends seit 2025 kaum noch belastbar ist und was das über das Internet von morgen sagt
✅ welche Gegenmittel wirklich tragen: Selbstführung, klare Ziele, menschlicher Content und echte Vernetzung
Mein Impuls für dich
👉 Vision, Werte und Ziele sind im KI-Zeitalter kein Luxus, sondern deine Steuerung. Ohne sie treibst du den Fluss runter – und kommst dort raus, wo andere dich haben wollen.
💡 Jack Ma hat schon vor zehn Jahren gesagt, worauf es ankommt: Kunst, Musik, Sport, Tanzen, Kommunikation. Genau die Kompetenzen, die Maschinen nicht können.
🎟️ Genau darum geht es auch auf den Vendor Strategietagen – 11. + 12. November in Solingen bei Düsseldorf: Workshop zu Vision, Zielen und Handlungsplan, KI-Masterclasses, Vernetzung mit Gleichgesinnten und am ersten Abend die beste Party, die die Markenhersteller-E-Commerce-Welt bisher gesehen hat. Early-Bird-Tickets noch bis Ende August:
👉 Mehr zum Thema Selbstführung findest du in den Folgen zum Selbstführungskompass (Januar 2026).
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Deine Mitarbeiter liefern plötzlich das Dreifache. Ist das Leistung – oder nur ein KI-Vorsprung, der in zwei Wochen Standard ist?
In dieser Folge zeige ich dir, welche Führungsherausforderungen die KI-Nutzung im Team jetzt schon mit sich bringt – inspiriert von Dominik von Prögg, der öffentlich ganze Teams aus KI-Agenten aufbaut. Teil 2 von drei.
Darum geht es in dieser Episode:
✅ warum mehr Output nicht automatisch mehr Leistung bedeutet
✅ wie du erkennst, wenn Mitarbeiter selbst zu „KI-Bots" werden – und warum die am schnellsten ersetzbar sind
✅ warum du künftig nicht nur Mitarbeiter, sondern auch KI-Agenten führen musst – mit Skills wie Delegieren und Feedback-Schleifen
👉 Klarheit über deine Ziele ist im Zeitalter von KI wichtiger denn je. Mehr dazu in den Folgen zum Selbstführungskompass (Januar 2026).
🎟️ KI wird ein zentraler Bestandteil der Vendor Strategietage – 11. + 12. November in Solingen bei Düsseldorf, mit Einsteiger- und Profi-Masterclasses: wie du Agenten baust und wie du sie führst. Frühbucher-Tickets noch bis Ende August: https://www.vendorstrategietage.de
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🌐 Websites: https://Vendor-Campus.com https://office12n.de
🤝 Folge mir auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/frankholzweißig
📌 Facebook-Gruppe: Amazon Vendor EU8 Mastermind – Selbsthilfe zu operativen Herausforderungen https://www.facebook.com/groups/1024959967968968
Entweder du wirst User – oder du wirst Loser.
Der Spruch stammt aus der Zeit, als die ersten PCs in die Büros kamen. Bei KI gilt er aus meiner Sicht noch einmal deutlich stärker.
Hättest du mich vor einem halben Jahr gefragt, wo künstliche Intelligenz im Vendor-Alltag wirklich hilft, hätte ich gesagt: ein besseres Google. In den letzten fünf, sechs Monaten hat sich dieses Bild bei mir zu hundert Prozent gedreht – vor allem, weil Agenten inzwischen in ganz normaler, für jeden bedienbarer Software stecken und keine Spezialtools mehr brauchen.
In den Unternehmen, die ich begleite, nutzen längst viele Mitarbeiter KI. Ob offiziell oder inoffiziell: Das hält niemand mehr auf.
Diese Folge ist Teil 1 eines Dreiteilers. Hier geht es um Werkzeuge und Anwendung, in Folge #60 um Führung im Zeitalter von KI, in Folge #61 um das, was auf Markenhersteller insgesamt zukommt. Ich habe dir 15 Anwendungsfälle mitgebracht, ohne Rangfolge – als Liste zum Abhaken.
Darum geht es in dieser Episode:
✅ warum sich mein Bild von KI in sechs Monaten komplett gedreht hat – und was Agenten damit zu tun haben
✅ wie Content, Übersetzungen inklusive Keyword-Recherche im Zielland, A+ Content und ganze Webseiten heute entstehen
✅ welche Tools bei Bild und Video den Unterschied machen – und wie du sie mit Agenten kombinierst
✅ wie Advertising, Vendor-Analytics und Chargebacks bzw. Shortage Claims an Agenten übergeben werden – und warum du dafür teilweise noch Handarbeit bezahlst
✅ wie ein Agent für dich Preise im Handel trackt und Kanalkonflikte aufdeckt, für die es bisher externe Preisberichte brauchte
✅ weshalb Verträge und Rechtstexte ein Prüf-, aber kein Ersatzfall sind
✅ wie aus einzelnen Prompts ganze Aufgabenblöcke werden: E-Mails priorisieren, Gespräche und Verhandlungen vorbereiten, Meetings nachbereiten
✅ warum genau an dieser Stelle die Führungsfrage beginnt – und damit die nächste Folge
Mein Fazit
👉 Nicht das Tool entscheidet, sondern dass du anfängst. Wer diese Werkzeuge einmal ernsthaft genutzt hat, geht nicht mehr zurück.
💡 Der schnellste Einstieg: eine Aufgabe, die dich diese Woche viel Zeit gekostet hat – und die du kommende Woche abgibst.
Wenn du noch nicht sicher bist, ob dein Bild vollständig ist, geh die 15 Punkte einmal durch. Entweder du hakst ab – oder du sparst ab morgen Zeit und Geld.
🎟️ KI wird ein zentraler Bestandteil der Vendor Strategietage – 11. + 12. November in Solingen bei Düsseldorf, mit Masterclasses und Troubleshooting-Tischen für jede Kompetenzstufe: vom Einstieg bis zu eigenen Agenten. Frühbucher-Tickets noch bis Ende August:
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