Handelsrouten 2.0 - Der Ecommerce Podcast für Markenhersteller & Amazon Vendoren

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Handelsrouten 2.0 - Der Ecommerce Podcast für Markenhersteller & Amazon Vendoren episodes

  • #68 KI in der Kaufentscheidung – warum wir Vertrieb schnell neu denken müssen
    Stammgast Markus Nessler über KI-Relevanz als neue Distributionsfähigkeit, die Zukunft des stationären Handels und selektiven Vertrieb als Ressourcenfrage
    KI entscheidet mit, bevor dein Kunde überhaupt sucht.
    Viele Markenhersteller haben gerade erst gelernt, drei Instanzen zufriedenzustellen: den Endkunden, den Händler und die Algorithmen der Plattformen.
    Jetzt kommt eine vierte dazu. Der Kunde beschreibt der KI sein Problem, und die KI sortiert vor, welche Produkte er überhaupt noch zu sehen bekommt.
    Ich war lange der Meinung, dass das nicht so dramatisch wird. Nach diesem Gespräch bin ich mir da nicht mehr sicher.
    In dieser Folge spreche ich wieder mit Markus Nessler. Er hat in 26 Jahren als Anwalt mehr als 75 selektive Vertriebssysteme umgesetzt – und widerspricht mir, wenn er anderer Meinung ist.
    Wir sprechen darüber:
    ✅ warum KI-Relevanz zu einer neuen Form von Distributionsfähigkeit wird
    ✅ wie die KI Bedarf interpretiert und Auswahl reduziert, bevor der Kunde deine Website sieht
    ✅ was das für den stationären Handel bedeutet und warum Beratung künftig anders vergütet werden muss
    ✅ weshalb Wertschaffung und Wertschöpfung auseinanderdriften
    ✅ warum der Online-Streetpreis zum Indexpreis für den Laden geworden ist
    ✅ welche Fragen du jetzt klären musst: Endkunde, Kundenschnittstellen, Customer Journey und Product Journey
    ✅ warum selektiver Vertrieb künftig vor allem eine Frage der Ressourcenverteilung ist
    ✅ weshalb dein Konditionssystem mitentscheidet, wie aggressiv deine Händler mit dem Preis umgehen
    Mein Fazit
    👉 Wer der KI keine saubere Datengrundlage liefert, wird aussortiert, bevor der Kunde entscheidet.
    💡 Der Markt ist nicht böse, er ist hart. Wer eine klare Vertriebsarchitektur hat, hat die besseren Antworten.
    Eine Folge für alle, die ihre Vertriebsstrategie gerade zwischen KI, Plattformen und stationärem Handel neu sortieren.
    🎟️ Markus ist am 11. und 12. November bei den Vendor Strategietagen in Solingen dabei: mit einem Vortrag zu vertikalen Vertriebssystemen und einem Troubleshooting-Tisch, an dem du ihm deine Fragen direkt stellen kannst.
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    52 min
  • #67 Vom Digital Shelf zum Perfect Store – Robert Laskowski über AMVisor
    Teil 2 der Tool-Serie: Robert Laskowski über Retail Readiness Score, Daten ohne Schnittstelle, den MCP-Server – und ab wann sich AMVisor für Vendoren rechnet
    Vom Digital Shelf zum Perfect Store: Wie weit ist dein Listing vom Optimum entfernt?
    Viele Markenhersteller optimieren ihre Amazon-Listings nach Bauchgefühl. Ein Bild mehr, noch ein paar Rezensionen, und wenn der Umsatz nicht reicht, gibt es eben mehr Werbebudget.
    PPC wird so zum Make-up: Es überdeckt Umsatz, der an ganz anderer Stelle verloren geht. Und niemand im Unternehmen kann beziffern, wo genau.
    Doch die entscheidende Frage lautet aus meiner Sicht nicht: Wie viel Werbung brauche ich noch? Sondern: Wie weit ist mein Sortiment vom perfekten Regal entfernt, und was bringt mir jeder einzelne Schritt dorthin?
    In dieser Folge spreche ich mit Robert Laskowski von AMVisor. Es ist Teil 2 meiner Serie, in der ich die Amazon-Tool-Anbieter nacheinander zu Wort kommen lasse, um ihre DNA herauszuarbeiten. Robert war zehn Jahre im Vertrieb einer Weltmarke, ist promoviert, tief im Thema Data Science – und hat nebenbei einen Ironman gefinisht.
    Wir sprechen darüber:
    ✅ wie aus einer Nachzahlung im Jahresgespräch 2016 und Studenten, die jeden Tag Preise abgeschrieben haben, AMVisor wurde
    ✅ warum AMVisor sich nicht als Betriebssystem versteht, sondern als Perfect Store für Vendoren
    ✅ was der Retail Readiness Score misst – Content, Rezensionen, Buybox-Preis und Verfügbarkeit – und wie viel Umsatz dir gerade durch die Finger rieselt
    ✅ warum ab der 11. Rezension kaum noch etwas messbar ist, die 8. bis 10. aber signifikant sind
    ✅ weshalb AMVisor bewusst keine Schnittstellen nutzt, sondern Daten täglich selbst erhebt – vom Frontend bis zur Werbekonsole
    ✅ warum die Top 120 in der Subkategorie eine unterschätzte Conversion-Schwelle sind
    ✅ ab welchem Umsatz sich das Tool rechnet, für wen es nicht gemacht ist – und wie es dir im Jahresgespräch Argumente liefert
    ✅ welche Rolle KI spielt: vom MCP-Server für dein eigenes LLM bis zum Code, der nur noch mit Claude Code entsteht
    ✅ ob es in drei Jahren überhaupt noch Tools braucht – oder eher eines, das deine KI überwacht
    Mein Fazit
    👉 Wer nicht misst, wie weit er vom Zielbild entfernt ist, kauft sich mit PPC Umsatz zurück, den er an anderer Stelle verliert.
    💡 Organic Sales first, PPC second: Werbung soll steuern und lenken, nicht Löcher stopfen.
    Eine Folge für alle, die gerade vor der Tool-Entscheidung stehen oder ihr bestehendes Setup gegen die Alternativen legen wollen.
    🎟️ Vendor Strategietage am 11. und 12. November in der Alten Maschinenhalle in Solingen: zwei Tage Strategie, Workshops, Troubleshooting-Tische und Netzwerk. Nur 120 Plätze – der reduzierte Preis gilt noch bis 30. September.
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    50 min
  • #66 User oder Loser: Nils Zündorf über die KI-Weichenstellung für Markenhersteller
    Nils Zündorf (nandu.ai, vorher Factor-A) über Planung statt Prompt-Formeln, Management-Cockpits und warum Amazon-Leute die besten KI-Implementierer sind
    User oder Loser: Es gibt gerade keine dritte Option.
    Viele E-Commerce-Verantwortliche bei Markenherstellern behandeln KI noch wie ein Tool-Thema. Man testet ChatGPT, lässt sich Texte schreiben, diskutiert über Datenschutz – und wartet ab, ob sich das Ganze durchsetzt.
    Genau dieselbe Diskussion gab es vor zehn Jahren über Amazon. Damals hieß es: „Wir können uns doch nicht abhängig machen." Parallel hat jeder Google als einzige Suchmaschine akzeptiert.
    Doch die entscheidende Frage lautet aus meiner Sicht nicht: Setzt sich KI durch? Sondern: Was passiert mit deiner Organisation, während einzelne Mitarbeiter längst mit KI arbeiten – und du es nicht mitbekommst?
    In dieser Folge spreche ich mit Nils Zündorf. Er hat vor zehn Jahren mit Factor-A eine der größten Amazon-Agenturen Europas mit aufgebaut und war schon damals früh dran, als Amazon für Marken neu definiert wurde. Heute baut er mit nandu.ai KI-Lösungen für Markenhersteller und Konzerne. Sein Hintergrund ist Wirtschaftsinformatik, sein Masterprojekt waren neuronale Netze – er redet nicht über den Hype, sondern über das, was er implementiert.
    Wir sprechen darüber:
    ✅ warum die Planungsphase wichtiger ist als jede Prompt-Formel – und wie du die KI briefst wie eine Agentur
    ✅ weshalb du nicht „forecaste mir das mal" sagen solltest, sondern „bau mir ein Forecasting-Tool"
    ✅ wie ein Management-Cockpit aussieht, das dir morgens aus Mails, Terminen und Systemdaten die fünf Dinge zeigt, die wirklich anstehen
    ✅ warum 90 Prozent der Unternehmen, die sich AI-First nennen, in Wahrheit Enablement auf Office-Niveau machen
    ✅ was Enablement wirklich kostet – und warum dein Sponsor der CFO ist, nicht die IT
    ✅ weshalb Mitarbeiter längst ihre Zahlen in private LLMs kippen, ob dein Unternehmen das will oder nicht
    ✅ warum Vibe Coding für Führungskräfte oft leichter ist als für Entwickler – und wie du damit sieben IT-Workshops überspringst
    ✅ was von den „KI-Mitarbeitern" zu halten ist, die dir gerade auf LinkedIn verkauft werden
    ✅ warum ausgerechnet die Leute, die Amazon im Unternehmen etabliert haben, die perfekten KI-Implementierer sind
    Mein Fazit
    👉 Die Weichenstellung passiert gerade, nicht irgendwann. Der Wissensvorsprung Einzelner ist längst im Haus – die Frage ist nur, ob du ihn organisierst oder ignorierst.
    💡 Wer Amazon im eigenen Unternehmen durchgesetzt hat, kann das hier auch: Business-Case bauen, gegen Widerstände arbeiten, Change Management machen, am Ende an die Core-Prozesse ran. Es ist dieselbe Phase – nur eine Nummer größer.
    Eine Folge für alle, die im Herbst ihre Strategie fürs nächste Jahr schreiben und noch nicht wissen, welche Rolle KI darin spielen soll.
    🎟️ Nils ist am 12. November bei den Vendor Strategietagen in Solingen dabei: mit dem Workshop „KI für Fortgeschrittene" und einem Troubleshooting-Tisch, an dem du ihm deine Fragen direkt stellen kannst.
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    59 min
  • #65 Wer auf Amazon reagiert, hat schon verloren – mit Martin Heubel
    Ex-Vendor-Manager Martin Heubel über Net PPM, Preisarchitektur, Sortimentstiefe – und warum Proaktivität den Unterschied macht

    Amazon verändert die Spielregeln – und die meisten Marken merken es erst in der Jahresverhandlung.

    Viele Markenhersteller verhandeln 2026 noch so wie 2019: Man wartet ab, was der Vendor Manager fordert, rechnet die Margenkompensation nach und sucht dann nach Argumenten. Das Amazon von heute ist aber nicht mehr das Amazon von 2022.

    Das Pendel zwischen Wachstumsjahren und Profitjahren gibt es nicht mehr. Amazon will beides gleichzeitig – und misst dich an einer Kennzahl, die dir selbst gar nichts über deine Profitabilität sagt.

    Doch die entscheidende Frage ist aus meiner Sicht nicht: Wie wehre ich die nächste Forderung ab? Sondern: Wie baue ich ein Geschäftsmodell, das dieser Mechanik standhält?

    In dieser Folge spreche ich mit Martin Heubel. Er war bei Amazon selbst Vendor Manager – wir saßen uns vor Jahren am Verhandlungstisch gegenüber – und berät seit 2021 Markenhersteller auf der anderen Seite des Tisches. Wer auf LinkedIn unterwegs ist, kennt seine Analysen zur Vendor-Verhandlung.

    Wir sprechen darüber:

    ✅ warum das Amazon von 2026 nicht mehr das Amazon von 2022 ist – und was das für deine Jahresverhandlung bedeutet

    ✅ welche Rolle die Net PPM wirklich spielt – und warum du sie nie als Verhandlungsstandpunkt akzeptieren solltest

    ✅ weshalb weniger Vendor Manager bedeutet, dass die Detaildiskussion von dir ausgehen muss

    ✅ wie du Hebel aufbaust, statt zu reagieren – Stichwort Brand-Relaunch und neue Selektion

    ✅ welche vier Säulen jede Amazon-Strategie braucht: Datenanalyse, Selektionsdisziplin, Preisarchitektur, operative Exzellenz

    ✅ warum Sortimentstiefe wichtiger wird als Sortimentsbreite – und wie online-exklusive Varianten die Preisspirale durchbrechen

    ✅ wie du die Opportunitätskosten des Nichtstuns quantifizierst und damit deine Geschäftsführung überzeugst

    ✅ welche Unternehmen Martin für zukunftsfähig hält – und woran man sie erkennt

    Mein Fazit

    👉 Reaktivität ist teuer. Wer erst in der Verhandlung anfängt zu rechnen, verhandelt über die Vergangenheit.

    💡 Die stärkste Position entsteht nicht am Verhandlungstisch, sondern vorher: in der Selektion, in der Preisarchitektur und in der Klarheit darüber, was Amazon für dich leisten soll.

    Eine Folge für alle, die im Herbst in die Jahresgespräche gehen – und danach nicht wieder dasselbe Ergebnis erklären wollen.

    🎟️ Martin ist am 12. November bei den Vendor Strategietagen in Solingen dabei: mit einem Impulsvortrag zur Jahresverhandlung und einem Troubleshooting-Tisch, an dem du ihm deine Fragen direkt stellen kannst.

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    1 hr 5 min
  • #64 Brauchst du in drei Jahren noch ein Tool? Trutz Fries über KI, Vibe Coding und AMALYTIX
    Auftakt der Tool-Serie: Der AMALYTIX-Gründer über Content-Fokus, Datenquellen, KI-Agenten – und die Frage, ob man sich Software bald selbst baut

    Welches Amazon-Tool passt zu dir? Der Auftakt meiner Tool-Serie – mit Trutz Fries von AMALYTIX

    Viele Markenhersteller und Amazon-Vendoren stehen vor demselben Problem: 10.000 Produkte, immer mehr Märkte, immer mehr Komplexität – und auf der Vendor-Seite sitzt oft nur eine einzige Person. Du kannst gar nicht mehr überall hinschauen.

    Also kommt ein Tool ins Spiel. Nur: Welches? Die Anbieter klingen von außen alle ähnlich.

    Deshalb starte ich eine Serie, in der ich die Tool-Anbieter nacheinander zu Wort kommen lasse – und mit ihnen herausarbeite, wofür ihr Tool wirklich gebaut ist und wo es nicht die erste Wahl ist.

    Den Anfang macht Trutz Fries, Gründer und Entwickler von AMALYTIX – seit über zehn Jahren am Markt, Buchautor, früher selbst Kongressveranstalter und heute für mich einer der Vorreiter beim Thema KI in unserer Branche.

    Wir sprechen darüber:

    ✅ wie aus der FBA-Welle vor zehn Jahren ein Tool wurde – und warum Alerts der erste echte Nerv-Treffer waren

    ✅ warum AMALYTIX heute etwa 50/50 Seller und Vendoren bedient – und was die Selling Partner API daran geändert hat

    ✅ weshalb Content der Kern ist: Titel, Bullets, A+, Varianten, Twister – und wo das Tool an ein PIM grenzt

    ✅ welche Datenquellen wirklich dahinterstecken – und warum Advertising bewusst kein Bidding-Tool ist

    ✅ wie weit Shortage Claims, Invoices und eine echte P&L für Vendoren inzwischen gehen

    ✅ was KI-Agenten heute schon leisten: Ursachenforschung, Morgen-Briefing, Listing-Änderungen im Batch

    ✅ warum Datensicherheit über AWS statt über OpenAI läuft – und was Trutz zur Schatten-KI in Unternehmen sagt

    ✅ ob du dir dein Tool in drei Jahren einfach selbst baust – und was gegen die Vibe-Coding-Variante spricht

    Mein Fazit

    👉 Ein Tool ersetzt keine Strategie – aber es entscheidet, ob du deine Probleme siehst, bevor sie teuer werden.

    💡 Wer heute ein Tool bewertet, sollte nicht die Feature-Liste vergleichen, sondern fragen: Wofür wurde es gebaut? Bei AMALYTIX ist das erkennbar der Content.

    🎟️ Das Thema KI nehmen wir im November mit auf die Vendor Strategietage – 11. + 12. November in Solingen bei Düsseldorf:

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    👤 Mein Gast Trutz Fries:

    https://www.linkedin.com/in/trutz-fries/

    🎧 Trutz' KI-Podcast „Kontext.FM" mit Kai Pervoelz:

    https://kontext.fm

    🛠️ Das Tool AMALYTIX (Demo und kostenfreie Testphase):

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    49 min
  • #63 Kein Beweis, kein Budget: In vier Schritten sicherst du dir deinen Erfolg
    Warum Fleiß im Konzern verdunstet – und mit welchen vier Schritten du deine Wirkung belegbar machst
    Kein Beweis, kein Budget – warum dein Erfolg im Konzern anderen zugeschrieben wird
    Viele E-Commerce-Verantwortliche bei Markenherstellern arbeiten exzellent: Sie geben sich Mühe, bilden sich weiter, liefern Ergebnisse. Und trotzdem wird die Wirkung, die sie für das Unternehmen geschaffen haben, intern nicht in dem Maß zugeschrieben, wie es eigentlich sein müsste.
    Der Grund ist selten fehlende Leistung. Er liegt in der Kennzahl – oder darin, dass es sie nicht gibt.
    Ein Erfolg ohne Zahl ist wie ein herrenloser Koffer, der im Unternehmen herumsteht. Irgendwer nimmt ihn mit. Und der zweite Schaden ist der größere: Ohne Messung weißt du selbst nicht, was gewirkt hat – nicht wiederholbar, nicht verteidigbar, wenn gekürzt wird.
    In dieser Folge – dem Anschluss an #62 zum Thema Commitment – zeige ich dir an Beispielen aus dem Vendor-Alltag, welche KPI wirklich zählt, und gebe dir eine Schablone in vier Schritten an die Hand, mit der deine Mühe auch dir zugeschrieben wird.
    Darum geht es in dieser Episode:
    ✅ warum „ich habe 200 ASINs überarbeitet" keine Leistung belegt, sondern im schlimmsten Fall nur dein gestiegenes Fotobudget sichtbar macht
    ✅ welche KPI bei Content- und Bildoptimierung wirklich zählt – und warum du dich dafür fragen musst, warum du das überhaupt tust
    ✅ weshalb es bei operativer Exzellenz, Chargebacks und Retouren immer um Deckungsbeiträge geht – und nicht um weniger Stress im Team
    ✅ warum du verstehen musst, wie dein Unternehmen die Vollkostenrechnung aufbaut, damit deine Zahl intern überhaupt ankommt
    ✅ was du misst, wenn es noch nichts zu messen gibt: neues Land, neuer Marktplatz, neue Software, Produkt-Launch
    ✅ warum du dann einen externen Status quo brauchst – und Benchmarks am besten aus dem Netzwerk kommen
    ✅ die vier Schritte: Ziel benennen statt Maßnahme, Wirkung statt Aufwand messen, Baseline vorher sichern, Ergebnisse in Zahlen sichtbar machen
    Mein Impuls für dich
    👉 Wer keine Zahl hat, hat eine Meinung. Und Meinungen verlieren gegen Zahlen.
    💡 Eine Organisation kann nur verteilen, was sie sieht – und sie sieht nur, was gemessen wird. Deine KPIs müssen deinen Zielen folgen, nicht umgekehrt. Sonst läufst du im Hamsterrad immer nur der nächsten erhöhten Zielzahl hinterher.
    🎟️ Genau daran arbeiten wir auf den Vendor Strategietagen – 11. + 12. November in Solingen bei Düsseldorf: Experten an Troubleshooting-Tischen statt Berieselung, Benchmarks aus anderen Marken, dein Handlungsplan für 2027 – und abends die größte E-Commerce-Party im deutschsprachigen Raum. Early-Bird nur noch wenige Tage:
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    20 min
  • #62 Kein Commitment, kein Erfolg: Warum die Fleißigen unsichtbar bleiben
    Warum die Hartnäckigen oft die besseren Ergebnisse liefern – und trotzdem unsichtbar bleiben

    Kein Commitment, kein Erfolg – warum die Fleißigen im E-Commerce oft unsichtbar bleiben

    Viele Markenhersteller laufen ihren Planzahlen seit zwei, drei Jahren hinterher. Und genau in solchen Zeiten – egal ob die Flut alle Boote hebt oder ob sie gerade sinken – trennt sich die Spreu vom Weizen.

    Vielleicht kennst du beide Typen: Da ist der Strahlende. Gefragt als Vortragsredner, die Marke gilt als Vorreiter, er berät die Geschäftsleitung oder sitzt schon drin. Und da ist der andere: arbeitet extrem viel, bildet sich ständig weiter, macht Überstunden – und liefert am Ende sogar die besseren Zahlen. Nur sieht das niemand.

    Woran liegt das? Aus meiner Beobachtung an einem einzigen Baustein: dem Commitment.

    In dieser Folge nehme ich dich mit in die Erfolgsspirale von Stephen Covey – Lernen, Commitment, Tun, Ergebnis – und zeige dir an drei Beispielen aus dem Vendor-Alltag, warum genau der zweite Schritt so oft übersprungen wird.

    Darum geht es in dieser Episode:

    ✅ warum höhere Skills und mehr Fleiß allein nicht dazu führen, dass du wahrgenommen wirst

    ✅ wie die Erfolgsspirale funktioniert – und an welcher Stelle die meisten aus ihr herausfallen

    ✅ warum „unser Amazon-Geschäft könnte deutlich besser laufen" kein Ziel ist, sondern eine Beschreibung

    ✅ wie ein Commitment dir selbst gegenüber aussieht – Datum, Zahl, drei Maßnahmen

    ✅ weshalb „wenn Content, Supply Chain und Marketing fertig sind" die teuerste Antwort auf die CEO-Frage nach dem Launchtermin ist

    ✅ warum ein gebrochenes Commitment weniger schlimm ist als gar keines

    ✅ wieso „lass uns das nochmal anschauen" als Führungsantwort garantiert zu nichts führt – und was du stattdessen sagst

    Mein Impuls für dich

    👉 Commitment verändert nicht das Ergebnis. Es verändert deine Beziehung zum Ergebnis – und die macht das Ergebnis überhaupt erst möglich.

    💡 Wenn dein Wachstum 30 % beträgt, du dich aber vorher nicht darauf festgelegt hast, wird dein Umfeld glauben: Das war Glück. Ohne Messlatte gibt es keinen greifbaren Erfolg.

    🎟️ Genau daran arbeiten wir auch auf den Vendor Strategietagen – 11. + 12. November in Solingen bei Düsseldorf: kein Berieselungsformat, sondern zwei Tage Arbeit an Strategie und Handlungsplan, Vernetzung mit anderen Marken und am Abend die größte E-Commerce-Party im deutschsprachigen Raum. Early-Bird-Preise nur noch bis Ende August:

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    📚 Buchempfehlung aus der Folge: Stephen R. Covey – „Die 7 Wege zur Effektivität"

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    18 min
  • #61 Die Top 5 KI-Gefahren für Markenhersteller
    Teil 3 der KI-Reihe: die fünf größten Gefahren für Markenhersteller – und was du ihnen entgegensetzt

    Die fünf größten KI-Gefahren für Markenhersteller – und die zwei, über die niemand spricht

    Viele Markenhersteller sehen bei KI vor allem die Effizienz: schneller Content, schnellere Prozesse, günstigere Dienstleistung.

    Drei der fünf Gefahren, die ich dir in dieser Folge nenne, kennst du wahrscheinlich schon – LinkedIn ist voll davon. Kein Wunder: Diese drei hat mir Claude in einer Minute ausgespuckt.

    Doch die entscheidende Frage lautet aus meiner Sicht nicht: Welche Aufgaben übernimmt die KI? Sondern: Was macht sie mit dir, deinem Team und deiner Unterscheidbarkeit am Markt?

    In dieser Folge – Teil 3 meiner KI-Reihe – ordne ich die fünf größten Gefahren für Markenhersteller ein und zeige dir, warum ich die letzten beiden für die gefährlichsten halte. Aufgefallen ist mir das übrigens an meiner eigenen Podcast-Statistik: unnatürliche Muster, weil Menschen ihre Agenten über ganze Folgen jagen.

    Darum geht es in dieser Episode:

    ✅ warum die Kaufentscheidung von Menschen zur Maschine wandert – Rufus, ChatGPT und Einkaufsassistenten treffen die Vorauswahl

    ✅ weshalb der Trichter oben enger wird, der Kundenzugang knapper und die Fläche in Retail Media teurer

    ✅ warum die Innovationsprämie schrumpft, wenn KI überall die Durchlaufzeiten verkürzt

    ✅ was das Niagara-Fall-Syndrom ist – und wie du vom Nutzer der KI unbemerkt zu ihrem Diener wirst

    ✅ wieso die Kommoditisierung von allem deine unfairen Vorteile auflöst: Website, KPI-Set, Strategie, Rechtseinschätzung

    ✅ warum Google Trends seit 2025 kaum noch belastbar ist und was das über das Internet von morgen sagt

    ✅ welche Gegenmittel wirklich tragen: Selbstführung, klare Ziele, menschlicher Content und echte Vernetzung

    Mein Impuls für dich

    👉 Vision, Werte und Ziele sind im KI-Zeitalter kein Luxus, sondern deine Steuerung. Ohne sie treibst du den Fluss runter – und kommst dort raus, wo andere dich haben wollen.

    💡 Jack Ma hat schon vor zehn Jahren gesagt, worauf es ankommt: Kunst, Musik, Sport, Tanzen, Kommunikation. Genau die Kompetenzen, die Maschinen nicht können.

    🎟️ Genau darum geht es auch auf den Vendor Strategietagen – 11. + 12. November in Solingen bei Düsseldorf: Workshop zu Vision, Zielen und Handlungsplan, KI-Masterclasses, Vernetzung mit Gleichgesinnten und am ersten Abend die beste Party, die die Markenhersteller-E-Commerce-Welt bisher gesehen hat. Early-Bird-Tickets noch bis Ende August:

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    👉 Mehr zum Thema Selbstführung findest du in den Folgen zum Selbstführungskompass (Januar 2026).

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    27 min
  • #60 KI Zombies - Die neue Herausforderung für Führungskräfte

    Deine Mitarbeiter liefern plötzlich das Dreifache. Ist das Leistung – oder nur ein KI-Vorsprung, der in zwei Wochen Standard ist?

    In dieser Folge zeige ich dir, welche Führungsherausforderungen die KI-Nutzung im Team jetzt schon mit sich bringt – inspiriert von Dominik von Prögg, der öffentlich ganze Teams aus KI-Agenten aufbaut. Teil 2 von drei.

    Darum geht es in dieser Episode:

    ✅ warum mehr Output nicht automatisch mehr Leistung bedeutet

    ✅ wie du erkennst, wenn Mitarbeiter selbst zu „KI-Bots" werden – und warum die am schnellsten ersetzbar sind

    ✅ warum du künftig nicht nur Mitarbeiter, sondern auch KI-Agenten führen musst – mit Skills wie Delegieren und Feedback-Schleifen

    👉 Klarheit über deine Ziele ist im Zeitalter von KI wichtiger denn je. Mehr dazu in den Folgen zum Selbstführungskompass (Januar 2026).

    🎟️ KI wird ein zentraler Bestandteil der Vendor Strategietage – 11. + 12. November in Solingen bei Düsseldorf, mit Einsteiger- und Profi-Masterclasses: wie du Agenten baust und wie du sie führst. Frühbucher-Tickets noch bis Ende August: https://www.vendorstrategietage.de

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    20 min
  • #59 KI für Vendoren: Die 15 wichtigsten Anwendungen, die heute schon Zeit und Geld bringen

    Entweder du wirst User – oder du wirst Loser.

    Der Spruch stammt aus der Zeit, als die ersten PCs in die Büros kamen. Bei KI gilt er aus meiner Sicht noch einmal deutlich stärker.

    Hättest du mich vor einem halben Jahr gefragt, wo künstliche Intelligenz im Vendor-Alltag wirklich hilft, hätte ich gesagt: ein besseres Google. In den letzten fünf, sechs Monaten hat sich dieses Bild bei mir zu hundert Prozent gedreht – vor allem, weil Agenten inzwischen in ganz normaler, für jeden bedienbarer Software stecken und keine Spezialtools mehr brauchen.

    In den Unternehmen, die ich begleite, nutzen längst viele Mitarbeiter KI. Ob offiziell oder inoffiziell: Das hält niemand mehr auf.

    Diese Folge ist Teil 1 eines Dreiteilers. Hier geht es um Werkzeuge und Anwendung, in Folge #60 um Führung im Zeitalter von KI, in Folge #61 um das, was auf Markenhersteller insgesamt zukommt. Ich habe dir 15 Anwendungsfälle mitgebracht, ohne Rangfolge – als Liste zum Abhaken.

    Darum geht es in dieser Episode:

    ✅ warum sich mein Bild von KI in sechs Monaten komplett gedreht hat – und was Agenten damit zu tun haben

    ✅ wie Content, Übersetzungen inklusive Keyword-Recherche im Zielland, A+ Content und ganze Webseiten heute entstehen

    ✅ welche Tools bei Bild und Video den Unterschied machen – und wie du sie mit Agenten kombinierst

    ✅ wie Advertising, Vendor-Analytics und Chargebacks bzw. Shortage Claims an Agenten übergeben werden – und warum du dafür teilweise noch Handarbeit bezahlst

    ✅ wie ein Agent für dich Preise im Handel trackt und Kanalkonflikte aufdeckt, für die es bisher externe Preisberichte brauchte

    ✅ weshalb Verträge und Rechtstexte ein Prüf-, aber kein Ersatzfall sind

    ✅ wie aus einzelnen Prompts ganze Aufgabenblöcke werden: E-Mails priorisieren, Gespräche und Verhandlungen vorbereiten, Meetings nachbereiten

    ✅ warum genau an dieser Stelle die Führungsfrage beginnt – und damit die nächste Folge

    Mein Fazit

    👉 Nicht das Tool entscheidet, sondern dass du anfängst. Wer diese Werkzeuge einmal ernsthaft genutzt hat, geht nicht mehr zurück.

    💡 Der schnellste Einstieg: eine Aufgabe, die dich diese Woche viel Zeit gekostet hat – und die du kommende Woche abgibst.

    Wenn du noch nicht sicher bist, ob dein Bild vollständig ist, geh die 15 Punkte einmal durch. Entweder du hakst ab – oder du sparst ab morgen Zeit und Geld.

    🎟️ KI wird ein zentraler Bestandteil der Vendor Strategietage – 11. + 12. November in Solingen bei Düsseldorf, mit Masterclasses und Troubleshooting-Tischen für jede Kompetenzstufe: vom Einstieg bis zu eigenen Agenten. Frühbucher-Tickets noch bis Ende August:

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