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Die letzten Wochen waren… schwierig. Wenig Energie, kaum Antrieb, ein ziemlich geschreddertes Nervenkostüm – und nach dem Urlaub ein Wiedereinstieg, der mich heftiger erwischt hat, als ich erwartet hatte.
Aber es gibt auch eine verdammt gute Nachricht: Nach 11,5 Monaten auf der Warteliste habe ich einen Therapieplatz. Vor Ort, einmal die Woche und bei einem Therapeuten, bei dem ich mich schon beim ersten Kennenlernen gut aufgehoben gefühlt habe.
In dieser Folge erzähle ich, warum es mir zuletzt so schwergefallen ist, wieder in meinen Alltag zu finden, was Heuschnupfen, Rückenschmerzen und drei Wochen Reisen damit zu tun haben – und warum der Start der Therapie ziemlich genau zum richtigen Zeitpunkt kommt.
Außerdem geht es um ACT, die Acceptance and Commitment Therapy. Ein Ansatz, der für mich zunächst ziemlich kontraintuitiv klingt: Nicht alles, was wehtut, muss verschwinden. Die spannendere Frage könnte sein, wie wir trotz Schmerz ein Leben führen können, das sich zu leben lohnt.
Damit beginnt für mich gerade ein neues Kapitel. Und ich nehme dich ein Stück mit.
SHOWNOTES
In dieser Folge erzähle ich, warum ich mich bewusst für eine kleine Sommerpause entschieden habe – obwohl ein Teil von mir einfach weitermachen wollte. Es geht um Ressourcen, Selbstfürsorge und die Erkenntnis, dass ein Nein manchmal genau das Richtige ist.
Ich wünsche dir eine gute Zeit und freue mich darauf, dich Anfang bis Mitte August wiederzuhören.
Diese Folge hat kein einzelnes Thema. Sie hat vier. Sie kommt zu spät, sie will zu perfekt sein, sie ist zu müde und am Ende zu ehrlich, um das zu verstecken.
SHOWNOTES
Links aus der Folge
Dein Partner ist depressiv – und keiner fragt, wie es eigentlich dir geht. Diese Folge ist für Angehörige von Menschen mit Depressionen: wie du einen Verdacht ansprichst, wo deine Grenze liegt, wenn Wut oder Aggression kommen, und welche Anlaufstellen wirklich für dich da sind. Kein Therapeuten-Sprech, sondern ehrlich aus Betroffenensicht – samt der Erinnerung, dass auch du dir Hilfe holen darfst. Du musst da nicht allein durch.
SHOWNOTES
Links aus der Folge
Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117 · Im Notfall: 112
Wenn es um Suizid geht – reden hilft
Du glaubst, die Liebe ist weg.
Dein Partner glaubt, es liegt an ihm.
Und vielleicht steckt hinter all dem etwas ganz anderes.
Warum Depressionen die Lust verschwinden lassen können, weshalb daraus oft Missverständnisse entstehen und was Beziehungen in solchen Phasen wirklich brauchen.
SHOWNOTES
Links aus der Folge
Vier Kilo pro Jahr sieht keiner. Vierzig nach zehn Jahren sieht jeder – nur die Depression dahinter bleibt unsichtbar. In dieser Folge spreche ich darüber, wie Depression und Gewichtszunahme zusammenhängen: warum Essen Belohnung und Bestrafung zugleich ist, wie der Kreislauf aus Binge-Eating und Scham entsteht und warum das ein Symptom ist – kein Charakterfehler. Wenn du dich wiedererkennst: Du bist nicht maßlos. Du bist krank – und das ist behandelbar.
SHOWNOTES
Links aus der Folge
Hilfe bei Essstörungen
KI kann bei Depression helfen – die erste klinische Studie zeigt 51 % weniger Symptome. Und dieselbe KI übersieht in Tests reihenweise Krisen. In dieser Folge bekommst du beides: die Zahlen, die Hoffnung machen, und die drei roten Linien, die du kennen musst. Plus meine ehrliche Praxis mit ChatGPT, Claude, Auren und Pausa. Damit du weißt, wofür das Werkzeug gebaut ist. Und wofür nicht.
SHOWNOTES
Links aus der Folge
KI-Tools & Apps
Studien zur Wirksamkeit
Studien zur Einordnung & zu Risiken
Hilfe & Krisenressourcen
Depression verändert das Gehirn.
Das klingt erst einmal beängstigend. Die gute Nachricht: Dein Gehirn kann sich auch wieder verändern.
In dieser Folge sprechen wir über Neuroplastizität, warum Grübeln und Hoffnungslosigkeit zu ausgetretenen Wegen werden können und weshalb Therapie, Bewegung, Beziehungen und Wiederholung einen echten Unterschied machen.
Veränderung braucht Zeit. Sie bleibt trotzdem möglich.
SHOWNOTES
Du stehst auf.
Und trotzdem fühlt sich Depression oft an wie persönliches Versagen. Wie Schwäche. Wie ein riesiger Beweis dafür, dass mit dir etwas nicht stimmt.
In dieser Folge spreche ich darüber, warum genau dieser Gedanke so gefährlich ist. Warum depressive Menschen ihre eigene Kraft oft komplett übersehen. Und warum ein Zusammenbruch nicht automatisch bedeutet, dass jemand aufgegeben hat.
Vielleicht messen wir Stärke einfach komplett falsch.
SHOWNOTES
Du funktionierst irgendwie weiter.
Genau darum geht’s in dieser Folge.
Warum Selbstwirksamkeit bei Depressionen so wichtig ist.
Es geht um Resilienz.
Diese Folge könnte einiges gerade rücken.
SHOWNOTES
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