HDS im Gespräch

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By Haus der SelbstständigenBusiness
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HDS im Gespräch episodes

  • HDS-Teilprojektpartner: SOCIAL IMPACT

    Social Impact ist Teilprojektpartner vom HDS und verantwortlich für die Entwicklung innovativer Qualifizierungskonzepte für Solo-Selbstständige. Zudem veranstaltet die "Agentur für soziale Innovationen" auch regelmäßige Netzwerk-Events, Seminare und Workshops zu unternehmerisch relevanten Themen. Wie es zur Partnerschaft kam und welche Aufgaben in ihrem bisherigen Portfolio bewältigt werden, erklärt dir Olaf Weberring, Standortleiter des Social Impact Lab München und erster Ansprechpartner in der Kooperation mit dem HDS.

    https://socialimpact.eu/

    https://muenchen.socialimpactlab.eu/

    https://www.instagram.com/social.impact/

    10 min
  • Rückschau auf die Arbeit des HDS-Teilprojekts Ludwig Maximilians Universität München

    „Das Problem der sozialen Sicherung verbindet die meisten SoloS“

    Zwei ereignisreiche Jahre des Projekts Haus der Selbstständigen (HDS) mit Sitz in Leipzig liegen hinter uns. Eins der vier Teilprojekte des HDS war die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, genau genommen das Institut für Soziologie und in persona Prof. Hans Pongratz - außerplanmäßiger Professor und Mitarbeiter am "Lehr- und Forschungsbereich für Qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung - der seit vielen Jahren SoloS und ihre speziellen Probleme untersucht. Seine wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Lisa Abbenhardt, Heleen Matton, Rina Depperschmidt und Pia Probst beforschten am HDS verschiedene Berufsgruppen von SoloS.

    Als das HDS im Spätsommer 2020 startete, lag Corona wie ein zäher Schleier über dem Land und belastete vor allem Solo-Selbstständige überproportional. Das blieb nicht ohne Folgen für die Arbeit der vier Arbeitssoziologinnen im LMU-Teilprojekt. „Forschungsobjekte“ waren unter anderem solo-selbstständige Musiker*innen in den Bereichen Jazz und alte Musik, Tätige in haushalts- und pflegenahen Dienstleistungen, Yoga-Lehrende und Creatorn sowie Erwachsenenbildner*innen an Volkshochschulen und anderen Bildungseinrichtungen. Wir sprachen mit Pia Probst über ihre Arbeit in den letzten beiden Jahren und wagen einen Blick nach vorn.

    31 min
  • Teil 3: Die Zukunftszentren im Rückblick

    Das Projekt „Haus der Selbstständigen“ (HDS) wird im Rahmen der Förderrichtlinie „Zukunftszentren  –  Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), Beschäftigten und Selbstständigen bei der Entwicklung und Umsetzung innovativer Gestaltungsansätze zur Bewältigung der digitalen Transformation“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Neben dem HDS gibt es bundesweit zwölf Zukunftszentren, die Unternehmen und ihre Beschäftigten mit passgenauen Qualifizierungs- und Beratungsangeboten bei der digitalen Transformation begleiten und unterstützen.

    Am 15. November 2022 präsentierten sich alle Zukunftszentren in Berlin (und digital) zu ihrer ersten gemeinsamen Jahrestagung, um nach drei Jahren eine Bilanz ihrer Arbeit zu ziehen. Unter dem Titel „Innovative Kompetenzentwicklung im Betrieb“ stellten Vertreter*innen ausgewählter Zentren und ihre Partner*innen aus kleinen und mittleren Unternehmen ihre innovativen Ideen und Konzepte vor. Es war hochinteressant – von der Lego-Philosophie über den Ressourcen-schonenden Einsatz von Rohstoffen bis hin zum wegweisenden Einsatz virtueller Techniken in der Pflege.

    Wir haben auf der Jahrestagung mit Vertreter*innen von Zukunftszentren und dem Zentrum digitale Arbeit gesprochen. Hier hörst du Teil 3

    16 min
  • Teil 2: Die Zukunftszentren im Rückblick

    Das Projekt „Haus der Selbstständigen“ (HDS) wird im Rahmen der Förderrichtlinie „Zukunftszentren  –  Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), Beschäftigten und Selbstständigen bei der Entwicklung und Umsetzung innovativer Gestaltungsansätze zur Bewältigung der digitalen Transformation“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Neben dem HDS gibt es bundesweit zwölf Zukunftszentren, die Unternehmen und ihre Beschäftigten mit passgenauen Qualifizierungs- und Beratungsangeboten bei der digitalen Transformation begleiten und unterstützen.

    Am 15. November 2022 präsentierten sich alle Zukunftszentren in Berlin (und digital) zu ihrer ersten gemeinsamen Jahrestagung, um nach drei Jahren eine Bilanz ihrer Arbeit zu ziehen. Unter dem Titel „Innovative Kompetenzentwicklung im Betrieb“ stellten Vertreter*innen ausgewählter Zentren und ihre Partner*innen aus kleinen und mittleren Unternehmen ihre innovativen Ideen und Konzepte vor. Es war hochinteressant – von der Lego-Philosophie über den Ressourcen-schonenden Einsatz von Rohstoffen bis hin zum wegweisenden Einsatz virtueller Techniken in der Pflege.

    Wir haben auf der Jahrestagung mit Vertreter*innen von Zukunftszentren und dem Zentrum digitale Arbeit gesprochen. Hier hörst du Teil 2

    29 min
  • Teil 1: Die Zukunftszentren im Rückblick auf die erste Förderphase.

    Das Projekt „Haus der Selbstständigen“ (HDS) wird im Rahmen der Förderrichtlinie „Zukunftszentren  –  Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), Beschäftigten und Selbstständigen bei der Entwicklung und Umsetzung innovativer Gestaltungsansätze zur Bewältigung der digitalen Transformation“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Neben dem HDS gibt es bundesweit zwölf Zukunftszentren, die Unternehmen und ihre Beschäftigten mit passgenauen Qualifizierungs- und Beratungsangeboten bei der digitalen Transformation begleiten und unterstützen.

    Am 15. November 2022 präsentierten sich alle Zukunftszentren in Berlin (und digital) zu ihrer ersten gemeinsamen Jahrestagung, um nach drei Jahren eine Bilanz ihrer Arbeit zu ziehen. Unter dem Titel „Innovative Kompetenzentwicklung im Betrieb“ stellten Vertreter*innen ausgewählter Zentren und ihre Partner*innen aus kleinen und mittleren Unternehmen ihre innovativen Ideen und Konzepte vor. Es war hochinteressant – von der Lego-Philosophie über den Ressourcen-schonenden Einsatz von Rohstoffen bis hin zum wegweisenden Einsatz virtueller Techniken in der Pflege.

    Wir haben auf der Jahrestagung mit Vertreter*innen von Zukunftszentren und dem Zentrum digitale Arbeit gesprochen. Hier hörst du Teil 1

    26 min
  • EIN Rahmenvertrag für VIELE Selbstständige? Ein Podcast zum HDS-Wissensbaustein "Kollektive Regelungen"

    Im Gespräch mit André Pollmann von ver.di Berlin-Brandenburg ...

    Wir waren wieder mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di verabredet. Warum? Weil sie mit über 30.000 solo-selbstständigen Mitgliedern die größte derartige Interessenvertretung in ganz Europa ist und jede Menge Know-How auf dem Gebiet hat.

    Wir trafen uns in Berlin mit André Pollmann. Er ist seit über 20 Jahren Gewerkschaftssekretär beim ver.di-Bezirk Berlin-Brandenburg und arbeitet mit verschiedenen Gruppen von SoloS zusammen, vor allem aus der Bildungsbranche. Er berichtet, wie die Lehrkräfte an Volkshochschulen dem Berliner Senat einen Rahmenvertrag abgerungen haben und wie sich selbstständige Lehrkräfte an anderen Institutionen gemeinsam mit den Festangestellten für gute Honorare und Arbeitsbedingungen stark machen. Die meisten seiner Beispiele findet ihr auf der HDS-Webseite im Wissenspool zum Thema Kollektive Regelungen.

    Wir finden: Was André zu erzählen hat, inspiriert und macht Mut. Denn solidarisches Handeln lohnt sich auch für den oder die Einzelne*n – und macht abgesehen davon Spaß und bringt Menschen einander näher. Hört selbst!

    35 min
  • Kollektive Lösungen für SoloS? Dies konnte ver.di für uns erreichen!

    Was eine Gewerkschaft üblicherweise und erwartbar für 'Abhängige Beschäftig' erledigt, kann sie auch für (Solo-)Selbständige tun? Erstaunt dich das? Ja, sind denn Selbstständige eine definierte Gemeinschaft und können deren Regelungen adaptieren und bestenfalls durchsetzen?


    Im Gespräch mit Veronika Mirschel, der Leiterin des Referats Selbstständige bei ver.di, wird klar, dass kollektive Regelungen, w. z. B. die Krankenversicherungsbeiträge, einer klaren politischen Bewertung unterliegen ... Nur, wer bestimmt diese und wer leistet die entscheidende Argumentations- und Lobbyarbeit, um diese in deinem Sinne zu lenken?

    Hör rein und erfahre die Hintergründe!

    32 min
  • Hinterfragt: Eine Studie zur Solo-Selbstständigkeit auf und über Online-Plattformen

    Ein Interview mit Philipp Lorig, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FSU Jena und - wie Felix Gnisa - Autor der Studie "Arbeitsbedingungen und Interessenhandeln in der ortsgebundenen Plattformökonomie".

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    Sich mal eben Essen liefern, den Schrank aufbauen oder im Haushalt unterstützen lassen – für uns Konsumenten mit wenigen Klicks erreichbar, schnell und komfortabel. Im Zuge der Digitalisierung sind verschiedene Arten von Plattformen entstanden, bei denen Dienstleistungsaufträge online vermittelt werden und für Kund*innen oft sehr bequeme Lösungen bieten. Forschung und Politik sprechen im arbeitsrechtllichen Kontext von Gig Economy, Gigwork, Crowdwork oder Clickwork. Dass diese Bequemlichkeit nur eine Seite der Medaille ist, sollte sich herumgesprochen haben …

    Generell gilt auch beim Thema Plattformen, womit wir beim Thema Solo-Selbstständigkeit konfrontiert werden: Die Arbeitsbedingungen sind sehr heterogen, ebenso die Verbandslandschaft. Um das Phänomen Plattformarbeit etwas greifbarer zu machen, probieren sich wissenschaftlichen Kolleg*innen in Einordnungsversuchen: Bei der ortsungebundenen erfolgt die Ergebnisübermittlung online. Hier ist es egal, wo die Leistung erbracht wird; Auftraggeber*innen und – nehmer*innen können an unterschiedlichen Orten sitzen.

    Bei der ortsgebundenen ist dies nicht der Fall. Felix Gnisa und Philipp Lorig von der FSU Jena schlagen in ihrer Studie vor, zusätzlich zu unterscheiden, ob die Arbeit an einem öffentlichen Ort ausgeführt wird, wie beispielsweise im Falle von Kurierarbeiter*innen, oder aber in Privathaushalten oder Unternehmen erbracht, wie es etwa bei Reinigungskräften der Fall ist.

    Unterscheiden deshalb, weil es für die Frage nach kollektivem Handeln und Interessensorganisation bedeutsam zu sein scheint, wie sichtbar jene Menschen sind, die diese Arbeiten erledigen und ob sie gemeinsame Orte haben, an denen sie sich treffen können.

    Philipp spricht im Interview auch, was die Studie im moralischen Kontext mit ihnen beiden gemacht hat und was sie sich wünschen würden, damit Konsumenten in ihrem Handeln die Arbeitsbedingungen der Selbstständigen verbessern oder zumindest hinterfragen können. 

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    Spannend!

    31 min
  • SO_LOS! Die Honorarumfrage braucht Verbände: Zu Besuch beim Partner BDÜ Nord

    Der BDÜ Nord unterstützt die Kampagne SO_LOS! des HDS: Übersetzer*innen wollen über Geld reden. Wir sprachen mit der 1. Vorsitzenden Catherine Stumpp und der Schatzmeisterin Marietta Winkler von Mohrenfels.

    Was verdienst du eigentlich? Für die Mitglieder des Bundesverbands der Übersetzer und Dolmetscher in Norddeutschland (BDÜ Nord) ist das keine Tabufrage. Ihr Berufsverband setzt sich vor allem bei Kommunen und öffentlichen Einrichtungen dafür ein, dass Standards eingehalten und angemessene Honorare für die anspruchsvollen Tätigkeiten von Übersetzer*innen und Dolmetscher*innen gezahlt werden. Die allermeisten von ihnen sind Solo-Selbstständige (SoloS) und können ein Lied singen von den Ansprüchen ihrer Auftraggeber und dem, was sie für die Übersetzungsleistungen zu zahlen bereit sind. Dementsprechend begeistert waren die Aktiven im BDÜ Nord, als sie von der Kampagne SO_LOS! und deren Herzstück, der großen, branchenübergreifenden Honorarumfrage, hörten. Schnell gehörte der Verband zu den Unterstützern und Multiplikatoren der Umfrage. Wir besuchten die beiden Spitzenfrauen des BDÜ Nord in Hamburg und sprachen mit ihnen über ihre Pläne zur Verbreitung der Umfrage und ihren Erwartungen.

    Catherine Stumpp, 1. Vorsitzende des BDÜ Nord, war extra für die Auftaktveranstaltung der Kampagne im Haus der Selbstständigen (HDS) nach Leipzig gefahren. Sie hält die Umfrage und die damit verknüpften Ziele für eine gelungene Aktion, einmal mehr auf die Honorarsituation von SoloS in den verschiedenen Branchen und Bereichen aufmerksam zu machen: „Der breiten Öffentlichkeit ist nicht bewusst, in welch prekärer Situation sich viele SoloS befinden“, weiß die erfahrene Dolmetscherin und Übersetzerin. Marietta Winkler von Mohrenfels engagiert sich beim BDÜ Nord ehrenamtlich als Schatzmeisterin. Die Englisch-Übersetzerin findet es wichtig, dass sich SoloS gegenseitig informieren, unterstützen und generell solidarisch miteinander sind: „Das vertrauensvolle Gespräch mit Berufskolleg*innen ist wichtig, auch in finanziellen Fragen“, sagt sie.

    Im Podcast erklären die beiden Frauen, was Übersetzer*innen und Dolmetscher*innen genau tun und was sie unterscheidet, was der BDÜ Nord seinen Mitgliedern anbietet und welche Themen die Aktiven bewegen. Und natürlich, wie sie die Honorarumfrage verbreiten und was sie sich von den Ergebnissen erhoffen.

    Reinhören lohnt sich. Bei der Honorarumfrage mitmachen noch mehr. Und dann, SoloS, seid ihr dran. SO_LOS!

    30 min
  • Die große Umfrage 2022: SO_LOS! Die Initiative für faire Honorare

    Was verdienst du eigentlich? Diese Frage ist für viele Solo-Selbstständige noch immer tabu… aber das muss endlich aufhören, wenn wir unser Ziel – angemessene Honorare für unsere professionelle Arbeit – erreichen wollen.

    „Reden wir über Geld!“ ist daher auch das  Motto der vom HDS gestarteten Initiative für faire Honorare. Herzstück der Kampagne „SO_LOS!“ ist eine branchenübergreifende Honorarumfrage unter Solo-Selbstständigen, die von zahlreichen Berufs- und Branchenverbänden, Gewerkschaften und Interessenvertretungen mitgetragen wird.

    Wir löcherten Vesna Glavaski, die im HDS die Kampagne vorbereitet hat, mit unseren Fragen rund um die große Umfrage.

    Wie funktioniert die Honorarumfrage und wo ist sie zu finden? Warum beteiligen sich so viele Verbände an der Initiative des HDS? Warum ist es wichtig, sich einen Überblick auf dem Markt zu verschaffen? Welchen Nutzen können Solo-Selbstständige aller Branchen daraus ziehen? Und was sind die langfristigen Chancen, die eine so breit angelegte Datenerhebung eröffnet?

    Reinhören lohnt sich. Mitmachen noch mehr. SO_LOS! Jetzt seid ihr dran:


    honorarumfrage.de honorarumfrage.info so-los.de

    #soloselbstständig #wievielistfair #hdsleipzig

    19 min

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Ist das ein Widerspruch - solo-selbstständig arbeiten und kollektiv aktiv sein? Die meisten Solos nehmen sich als Einzelkämpfer*innen wahr, handeln ihre Verträge und Honorare allein aus. Und trotzdem…