HDS im Gespräch

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By Haus der SelbstständigenBusiness
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HDS im Gespräch episodes

  • Welchen Wert hat Solidarität für dich? Eine Folge zum 1. Mai

    Alle Jahre wieder - der 1. Mai, der „Tag der Arbeit“ wird am liebsten als „Tag ohne Arbeit“ gefeiert: Die Zeit mit der Familie genießen, Ausflüge machen, Freunde treffen. Auf die Straße gehen und demonstrieren ist in großen Teilen der Bevölkerung gerade an diesem Datum aus der Mode gekommen. Warum eigentlich? Weil die Älteren sich noch gut daran erinnern können, dass die Maidemo zu DDR-Zeiten eine Pflichtveranstaltung war? Weil die Jüngeren an Demos der Links- oder Rechtsextremen denken und gar nicht wissen, wofür sie demonstrieren sollen?

    Wir haben uns auf den Weg gemacht und mit Menschen gesprochen, für die der 1. Mai ein wichtiger Tag ist. Manuela Grimm, Regionsgeschäftsführerin des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) für Leipzig/Nordsachsen, steht für rund 64.000 Gewerkschaftsmitglieder in der Stadt und dem Umland. Sie sagt: „Gute Arbeitsbedingungen und Löhne oder Honorare fallen nicht vom Himmel. Was in den letzten hundert Jahren von mutigen Arbeiterinnen und Arbeitern erkämpft wurde, will heute erhalten, verbessert, in die Jetzt-Zeit transportiert werden. Der 1. Mai ist eine gute Gelegenheit dafür.“ Für ihre junge Kollegin Miriam Renkert, die für die DGB-Jugend arbeitet und an der Uni Leipzig Politik- und Kulturwissenschaften studiert, ist Solidarität eine Selbstverständlichkeit. „Ich fühle mich privilegiert, denn mir geht es gut und ich habe alle Bildungsmöglichkeiten. Viele Menschen haben dies alles nicht – sie verdienen unsere Unterstützung.“

    Bundesweit sind es knapp sechs Millionen Menschen, die Mitglied einer der acht Gewerkschaften unter dem Dach des DGB sind. Unter ihnen sind auch Solo-Selbstständige – zum Beispiel rund 30.000 in der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Die Mitglieder des ehrenamtlichen Bundesvorstands – der sogenannten ver.di-Bundeskommission Selbstständige – haben sehr unterschiedliche Statements zum Stichwort Solidarität abgegeben. Und wir haben natürlich auch das Team des Hauses der Selbstständigen (HDS) zu Wort kommen lassen. Reinhören lohnt sich!

    26 min
  • Konflikte und ihre Bewältigung im Arbeitsleben: Klare Absprachen und einen Perspektivwechsel vornehmen

    Im ersten Teil unserer Podcast-Folgen zum Thema Konfliktbewältigung ließen wir Ivo Zibulla mit seiner geballten 15-jährigen praktischen Erfahrung in selbstständiger Arbeit zu Wort kommen. Heute schauen wir uns in Teil 2 Konflikte aus einer anderen Perspektive an. Elena Mika ist studierte Juristin und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Konfliktmanagement an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder. Sie ist aber auch selbstständig als Mediatorin bei trojapartner tätig, indem sie Konfliktparteien dabei unterstützt, einen konstruktiven Umgang mit ihrem Konflikt zu finden. Außerdem gibt sie Seminare und Workshops zum Thema Mediation, Konfliktmanagement und Verhandlungsführung. Elena kennt also die Angestellten- und die Selbstständigen-Perspektive und kann uns spannende Antworten liefern.

    Elena erklärt euch aus wissenschaftlicher Sicht und doch ganz praxisbezogen, wie Solo-Selbstständige konstruktiv mit Konflikten umgehen können. Konflikte, erklärt sie, sind keine Katastrophen, sondern ganz normale und alltägliche Vorgänge. Es helfen vor allem klare Absprachen, partnerschaftliches Denken auf Augenhöhe, und der angesprochene Perspektivwechsel … „Ein Konflikt kann auch eine Chance sein, ungünstige Bedingungen für beide Seiten zum Vorteil zu verändern“, meint die Mediatorin sogar. Dafür gibts im Wissenspool, Themenbereich „Konfliktklärung" einige präzise Ausführungen.

    In dieser Folge nun findet ihr viele Tipps für den solo-selbstständigen Alltag. Passend dazu empfiehlt Elena Mika das Buch „Gewaltfreie Kommunikation – Eine Sprache des Lebens“ von Marshall B. Rosenberg (ISBN-10: 3873874547), das auch als Hörbuch erhältlich ist.

    Gewaltfreie Kommunikation hilft uns bei der Umgestaltung unseres sprachlichen Ausdrucks und unserer Art zuzuhören und lehrt, wie man Gedankenmuster auflöst, die zu Ärger, Depression und Gewalt führen; potentielle Konflikte in friedliche Gespräche umwandelt; offen seine Meinung sagt, ohne Abwehr oder Feindseligkeit zu erwecken; mehr Tiefe und Achtsamkeit in Beziehungen zu entwickeln, und sich über Empathie motiviert statt über Angst, Schuldgefühle oder Scham. Sich damit zu beschäftigen, hilft – nicht nur in der Solo-Selbstständigkeit. Hört also doppelt rein!

    27 min
  • Konflikte und ihre Bewältigung: Auf's Bauchgefühl hören?

    Konflikte sind, wie im richtigen Leben, im Geschäftsleben ganz normal. Oftmals sind sie auf ungeklärte Missverständnisse, mangelnde oder schwammige Absprachen und nicht zuletzt auf unterschiedliche „Wellenlängen“ zurückzuführen. Wenn der Konflikt erst einmal aufgebrochen ist, wird es oft schwierig. Deshalb setzt Ivo Zibulla auf Konfliktvermeidung quasi auf den ersten Blick. Er hat 2006, noch als Student, angefangen, selbstständig als Grafik-Designer zu arbeiten, sich jedoch von Anbeginn mit anderen zusammengetan und immer im „WIR-Modus“ gedacht.

    Seit 2008 führt der 41jährige gemeinsam mit Torsten Schaumburg ungestalt, das Leipziger Kollektiv für Kommunikationsdesign. Das zehnköpfige Kollektiv entwickelt Kommunikationskampagnen, gestaltet Ausstellungen und Lernstationen, schafft Erlebnisräume für die Privatwirtschaft und die öffentliche Hand in den Bereichen Kunst und Kultur, Tourismus und Bildung. „Das Lernen über sich selbst und die anderen hört nie auf“, sagt Ivo und erzählt in unserem Podcast von Selbstüberschätzung, Bauchgefühl schon vor Vertragsabschluss und menschliche Augenhöhe im Umgang mit seinen Geschäftskunden, aber auch seinen Kolleg*innen im Kollektiv.

    Wichtig sei es, Konflikte von vornherein zu vermeiden, dazu brauche es Klarheit und manchmal auch Mut, aber vor allem Nachsicht und den Willen zur Harmonie. Und notfalls auch die Konsequenz, den ein oder anderen attraktiven Auftrag abzulehnen oder sich von einem Kunden zu trennen, meint Ivo. Aber hört selbst.

    25 min
  • Konflikte und ihre Bewältigung ... Folge 5.1 ... "Auf's Bauchgefühl hören", ein Gespräch mit Ivo Zibulla

    Konflikte sind, wie im richtigen Leben, im Geschäftsleben völlig normal. Oftmals sind sie auf ungeklärte Missverständnisse, mangelnde oder schwammige Absprachen und nicht zuletzt auf unterschiedliche „Wellenlängen“ zurückzuführen. Wenn der Konflikt erst einmal aufgebrochen ist, kann es schwierig werden. Deshalb setzt Ivo Zibulla auf Konfliktvermeidung quasi auf den ersten Blick und hat damit Erfolg. Er hat 2006 noch als Student angefangen, selbstständig als Grafik-Designer zu arbeiten, sich jedoch von Anbeginn mit anderen zusammengetan und immer im „WIR-Modus“ gedacht.

    Seit 2008 führt der 41jährige gemeinsam mit Torsten Schaumburg ungestalt, das Leipziger Kollektiv für Kommunikationsdesign. Das zehnköpfige Kollektiv entwickelt Kommunikationskampagnen, gestaltet Ausstellungen und Lernstationen, schafft Erlebnisräume für die Privatwirtschaft und die öffentliche Hand in den Bereichen Kunst und Kultur, Tourismus und Bildung. „Das Lernen über sich selbst und die anderen hört nie auf“, sagt Ivo und erzählt in unserem Podcast von Selbstüberschätzung, Bauchgefühl schon vor Vertragsabschluss und menschliche Augenhöhe im Umgang mit seinen Geschäftskunden, aber auch seinen Kolleg*innen im Kollektiv.

    Wichtig sei es, Konflikte von vornherein zu vermeiden – dazu brauche es Klarheit und manchmal auch Mut, aber vor allem Nachsicht und den Willen zur Harmonie. Und notfalls auch die Konsequenz, einen attraktiven Auftrag auch mal abzulehnen oder sich von einem Kunden zu trennen, meint Ivo. Aber hört selbst.

    26 min
  • Handeln erforderlich! Befragung von (Solo)Selbstständigen zu Auswirkungen der Krise

    “Solidarität in der Krise” - Unter diesem Titel fand das diesjährige Herbstforum des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans Böckler Stiftung statt.

    Wir waren zu Besuch und haben im Anschluss mit Prof. Dr. Karin Schulze Buschoff (Referentin für Arbeitsmarktpolitik am WSI) über die Ergebnisse der Befragung und daraus resultierende Handlungsempfehlungen gesprochen. Im Rahmen der Studie wurden 1350 Selbstständige (davon 856 Solos) u.a. zur Arbeitszeit, zur Einkommenssituation und zu den psychischen Belastungen befragt. Wie es mittlerweile den (Solo)Selbstständigen geht, was die Ampelkoalition für (Solo)Selbstständige plant und was gewerkschaftliche Forderungen damit zu tun haben, hört ihr in dieser Folge.

    Weiterführende Links:

    Policy Brief WSI Nr. 60 (9/2021): Selbstständige in der Corona-Krise

    Programm des diesjährigen WSI-Herbstforum 2021 der Hans Böckler Stiftung

    Mitgliederbrief ver.di-Selbstständige 11/2021

    Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung

    29 min
  • Organisiert Euch! Wie und warum sich SoloS vernetzen

    Solo-Selbstständige arbeiten solo. Das macht es für viele oft schwer, Kontakt zu anderen freien Kolleg*innen zu finden und sich zu engagieren. Dennoch sind etliche Solos gut vernetzt und interessenpolitisch aktiv. Denn bessere Arbeitsbedingungen und mehr gesellschaftliche Anerkennung lassen sich nur gemeinsam erreichen. Wie die Organisation gelingen kann, darum geht es in der 3. Folge des Podcasts HDS im Gespräch.

    In dieser Folge spricht unsere Gastmoderatorin Kathy Ziegler vom Podcast Solo-Selbstständige in der Krise mit Karl Kirsch. Karl arbeitet seit vielen Jahren als freie Lehrkraft an Volkshochschulen und ist Mitbegründer der Initiative Lehrkräfte gegen Prekarität. Sie hat u.a. Honorarerhöhungen in Leipziger Einrichtungen erwirken können und ist ein gelungenes Beispiel dafür, warum es notwendig ist, sich gerade im Bereich der Erwachsenenbildung als Solos zu organisieren – auch gemeinsam mit festangestellten Kolleg*innen.

    Mehr über die Ini. LkgP gibt es auch beim NRW-Selbstständigentag in Düsseldorf am 18. September. Anmeldungen bitte an [email protected]

    Ganz praktische Unterstützung bei der Vernetzung und Beratung zur Gründung von Interessengemeinschaften bekommen SoloS im HDS. Vesna Glavaski erklärt im Podcast, wie diese Unterstützung konkret aussieht und welche Vorteile das Vernetzen für Solo-Selbstständige hat.

    24 min
  • Selbstständig erwerbstätige Frauen - (K)eine einfache Unternehmung?

    Im Gespräch mit der Frauengenossenschaft WeiberWirschaft eG

    Frauen sind in besonderer Weise mit den Risiken selbstständiger Erwerbstätigkeit konfrontiert und verdienen zudem erheblich weniger als Männer – und zwar nicht erst seit der Corona-Pandemie. Eine Möglichkeit, diesen Herausforderungen gemeinsam zu begegnen, sind (Frauen-)Genossenschaften. 

    In der zweiten Folge unseres Podcasts sprechen wir mit Katja von der Bey – Mitbegründerin und Geschäftsführerin der WeiberWirtschaft eG in Berlin. Sie erklärt, was sich Frauen durch ihr solidarisches Handeln bereits erkämpfen konnten und welche Unterstützungsangebote die WeiberWirtschaft für Gründerinnen bietet. Sie spricht aber auch darüber, wo sie nach wie vor Probleme  und politischen Handlungsbedarf sieht. 

    Stella Gyamfi-Poku, solo-selbstständige Goldschmiedin und Schmuckagentin, erzählt außerdem, was es für sie persönlich bedeutet, Genossenschaftsmitglied zu sein. 

    Mehr Infos zum Thema Genossenschaften findet ihr auf unserem Blog. 

    Die Expertise „Solo-Selbstständigkeit als gleichstellungspolitische Herausforderung” (2017) findet Ihr hier: 

    (PDF) (Solo)-Selbständigkeit als gleichstellungspolitische Herausforderung (researchgate.net)

    Außerdem hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) einen Bericht zur stärkeren Betroffenheit selbstständiger Frauen von der Krise veröffentlicht:

    DIW Berlin: Selbstständige: Frauen deutlich stärker von der Pandemie betroffen als Männer

    Solo-Selbstständige, organisiert Euch! Ob in Genossenschaften oder anderen Formen solidarischen Handelns! Wo und wie das geht, erfahrt ihr bei uns. Abonniert unseren Newsletter und folgt uns auf Facebook oder kontaktiert uns per E-Mail.


    26 min
  • Selbstständig erwerbstätige Frauen: (K)eine einfache Unternehmung?

    Im Gespräch mit der Frauengenossenschaft WeiberWirtschaft eG

    Frauen sind in besonderer Weise mit den Risiken selbstständiger Erwerbstätigkeit konfrontiert und verdienen zudem erheblich weniger als Männer – und zwar nicht erst seit der Corona-Pandemie. Eine Möglichkeit, diesen Herausforderungen gemeinsam zu begegnen, sind (Frauen-)Genossenschaften.

    In der zweiten Folge unseres Podcasts sprechen wir mit Katja von der Bey – Mitbegründerin und Geschäftsführerin der WeiberWirtschaft eG in Berlin. Sie erklärt, was sich Frauen durch ihr solidarisches Handeln bereits erkämpfen konnten und welche Unterstützungsangebote die WeiberWirtschaft für Gründerinnen bietet. Sie spricht aber auch darüber, wo sie nach wie vor Probleme und politischen Handlungsbedarf sieht.

    Stella Gyamfi-Poku, solo-selbstständige Goldschmiedin und Schmuckagentin, erzählt außerdem, was es für sie persönlich bedeutet, Genossenschaftsmitglied zu sein.

    Mehr Infos zum Thema Genossenschaften findet ihr auf unserem Blog.

    Die Expertise „Solo-Selbstständigkeit als gleichstellungspolitische Herausforderung” (2017) findet Ihr hier:

    (PDF) Solo)-Selbständigkeit als gleichstellungspolitische Herausforderung (researchgate.net)

    Außerdem hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) einen Bericht zur stärkeren Betroffenheit selbstständiger Frauen von der Krise veröffentlicht:

    DIW Berlin: Selbstständige: Frauen deutlich stärker von der Pandemie betroffen als Männer

    Solo-Selbstständige, organisiert Euch! Ob in Genossenschaften oder anderen Formen solidarischen Handelns! Wo und wie das geht, erfahrt ihr bei uns.

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    p.S. die teilweise mangelhafte Tonqualität bitten wir aufgrund der Pandemie-bedingten Interviewsituationen zu entschuldigen 

    26 min
  • Kollektiv aktiv: Warum Solo-Selbstständige Genossenschaften gründen

    Eines unserer zentralen Themen im Haus der Selbstständigen (HdS) sind die Genossenschaften. Immer wieder fragen uns Leute: „Welche Vorteile bringen Genossenschaften und kann ich als Solo-Selbstständige eine gründen?“

    In der ersten Folge gehen wir dieser Frage mit Dr. Holger Martens nach. Er ist Vorstand der Historiker-Genossenschaft mit Sitz in Hamburg  und erklärt, welche Vorteile ein genossenschaftlich organisiertes Unternehmen für Solo-Selbstständige hat.

    Holger Martens ist nicht nur Gründer und Mitglied der Genossenschaft, sondern befasst sich als Historiker auch mit Genossenschaftsgeschichte. Er kennt sich als Theoretiker und Praktiker also bestens aus - auch bei den Fallstricken. Er erzählt, warum es viel mehr Genossenschaften geben sollte und wo er politischen Handlungsbedarf sieht.

    Mehr Infos zum Thema Genossenschaften findet ihr auf unserem Blog.

    Solo-Selbstständige, organisiert Euch! Ob in Genossenschaften oder anderen Kollektiven! Wo und wie das geht, erfahrt ihr bei uns.

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    oder schreibt uns: [email protected] 

    32 min

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Ist das ein Widerspruch - solo-selbstständig arbeiten und kollektiv aktiv sein? Die meisten Solos nehmen sich als Einzelkämpfer*innen wahr, handeln ihre Verträge und Honorare allein aus. Und trotzdem…