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Streit gehört zu jeder Beziehung - aber was, wenn er zur Gewohnheit wird?
In dieser Folge sprechen wir über eine fiktive Geschichte, die viele Paare wiedererkennen dürften: Zwei Menschen, die sich lieben – und sich trotzdem immer wieder in denselben Konflikten verfangen.
Aus kleinen Missverständnissen werden große Auseinandersetzungen, und irgendwann stellt sich die Frage: Ist das noch normal oder tut uns das schon nicht mehr gut?
Wir tauchen in die Dynamik wiederkehrender Streits ein, beleuchten, welche unausgesprochenen Bedürfnisse dahinterstecken – und wie man erkennen kann, wann eine Beziehung Unterstützung braucht.
Außerdem geht es um Kommunikation, Selbstschutz und emotionale Verantwortung – und darum, warum Liebe allein manchmal nicht reicht, wenn der Alltag von Spannung und Unsicherheit geprägt ist.
Am Ende bekommst du konkrete Lösungsansätze, die helfen können, festgefahrene Muster zu durchbrechen und wieder echten Raum für Nähe, Ruhe und Verständnis zu schaffen.
Musik: "Late Night Radio" Kevin MacLeod (incompetech.com)
Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0 License
http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
Nähe gibt Sicherheit, Distanz schafft Freiheit. Genau dazwischen entsteht das Chaos vieler Beziehungen. Diese Episode beleuchtet, warum Menschen gleichzeitig Verbundenheit und Abstand suchen, wie diese widersprüchlichen Bedürfnisse miteinander verwoben sind und weshalb Konflikte oft weniger mit mangelnder Liebe als mit unterschiedlichen Vorstellungen zu tun haben.
In der heutigen Folge schauen wir uns ein Beispiel an, welche Herausforderungen dort bestehen und wie man diese lösen kann.
Musik: "Late Night Radio" Kevin MacLeod (incompetech.com)
Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0 License
http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
Wie geht es weiter mit Healthy Relationships?
Am 31.10 startet die 2. Staffel von Healthy Relationships. Ich freue mich auf viele weitere spannende Folgen!
Musik: "Late Night Radio" Kevin MacLeod (incompetech.com)
Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0 License
http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
Der „Mutterinstinkt“ – ein Begriff, der seit Jahrhunderten wie selbstverständlich benutzt wird. Er suggeriert, dass Mütter von Natur aus wissen, was ihr Kind braucht, während Väter eher als distanzierter oder nachrangiger Teil der Elternschaft wahrgenommen werden. Doch stimmt dieses Bild wirklich?
In dieser Folge gehen wir den Ursprüngen und Grenzen dieser Vorstellung auf den Grund:
Wir klären, was „Instinkt“ im menschlichen Verhalten überhaupt bedeutet, werfen einen Blick auf hormonelle und neurobiologische Prozesse rund um Elternschaft und fragen, wie Bindung tatsächlich entsteht – biologisch, psychologisch und gesellschaftlich. Dabei beleuchten wir Forschungsergebnisse zur Rolle von Vätern, gleichgeschlechtlichen Elternteilen und Pflegefamilien und zeigen, warum Fürsorge weit weniger naturgegeben ist, als oft angenommen.
Am Ende steht eine kritische Auseinandersetzung mit dem Konzept des „Mutterinstinkts“: Ist es ein hilfreicher Begriff – oder ein überholtes Konstrukt, das Eltern mehr belastet als unterstützt?
Abraham, E., Hendler, T., Shapira-Lichter, I., Kanat-Maymon, Y., Zagoory-Sharon, O., & Feldman, R. (2014). Father’s brain is sensitive to childcare experiences. Proceedings of the National Academy of Sciences, 111(27), 9792–9797. https://doi.org/10.1073/pnas.1402569111
Musik: "Late Night Radio" Kevin MacLeod (incompetech.com)
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Gibt es das Stockholm Syndrom oder ist es ein populärpsychologischer Mythos?
In dieser Folge wird ein Phänomen unter die Lupe genommen, das seit Jahrzehnten für Faszination, Missverständnisse und mediale Dramatisierung sorgt: das sogenannte Stockholm-Syndrom. Es gilt als Erklärung dafür, warum Menschen in Extremsituationen scheinbar Sympathie für jene entwickeln, die ihnen Gewalt antun.
Doch wie belastbar ist dieser Begriff eigentlich? Was sagen psychologische Theorien, was belegen wissenschaftliche Studien – und was ist pure Spekulation? Die Folge geht tief in die Geschichte des Begriffs, analysiert psychologische Mechanismen wie traumatische Bindung und Überlebensstrategien, und zeigt, warum der Begriff oft mehr verschleiert als erklärt.
Mit klaren Beispielen aus Forschung, Praxis und Medien wird aufgezeigt, wie gefährlich die Romantisierung von Täter-Opfer-Dynamiken sein kann – und welche alternativen Modelle wirklich zum Verständnis beitragen.
Musik: "Late Night Radio" Kevin MacLeod (incompetech.com)
Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0 License
http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
Manchmal wird gesprochen, ohne dass sich etwas bewegt. Diskussionen drehen sich im Kreis, Probleme bleiben ungelöst – und bestimmte Themen werden ganz vermieden. Warum ist das so? Welche psychologischen Mechanismen stecken dahinter, wenn Kommunikation ins Leere läuft?
Diese Folge nimmt die psychologische Dynamik ergebnisloser Gespräche und tabuisierter Themen unter die Lupe – fundiert, verständlich und mit vielen alltagsnahen Beispielen.
Quellen:
Festinger, L. (1957). A theory of cognitive dissonance. Stanford University Press
Musik: "Late Night Radio" Kevin MacLeod (incompetech.com)
Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0 License
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Warum enden Gespräche oft in Missverständnissen – selbst wenn gute Absichten dahinterstecken? Diese Folge geht zwei unsichtbaren, aber hochwirksamen Kommunikationsbarrieren auf den Grund: Stress & Erschöpfung sowie völlig unterschiedliche Kommunikationsstile.
Wie beeinflussen beruflicher Druck, Müdigkeit oder emotionale Erschöpfung unser Gesprächsverhalten? Und was passiert, wenn eine Person klare Worte liebt, während die andere lieber zwischen den Zeilen spricht?
Quellen: Nasiri, S., Amirfattahi, R., Mansoory, M. S., & Khodamoradi, M. (2025). Local Efficiency Analysis of the Emotion Regulation Network in Younger and Older Adults Experiencing Sleep Deprivation: A Task-Based fMRI Study. Sleep Medicine, 133, 106655–106655. https://doi.org/10.1016/j.sleep.2025.106655
Musik: "Late Night Radio" Kevin MacLeod (incompetech.com)
Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0 License
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Die erste Videofolge von Healthy Relationships auf Spotify :O
In dieser dritten Episode der Reihe zu typischen Kommunikationsherausforderungen geht es um zwei unterschätzte Beziehungskiller: unausgesprochene Erwartungen und ungleich verteilte Gesprächsanteile.
Psychologisch fundiert, aber leicht verständlich, beleuchtet die Folge, warum Bedürfnisse oft nur angedeutet statt klar formuliert werden – und wie dieses Verhalten unbemerkt zu Frustration führt. Außerdem zeigt sie, wie einseitige Gesprächsdynamiken entstehen, warum sie Beziehungen auf Dauer belasten und welche einfachen Strategien helfen, wieder auf Augenhöhe zu kommunizieren.
Musik: "Late Night Radio" Kevin MacLeod (incompetech.com)
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Konflikte gehören zum Leben – aber was, wenn ein Gespräch plötzlich kippt, Stimmen lauter werden, Verletzungen Raum greifen? Diese Episode geht der Dynamik eskalierender Streitgespräche auf den Grund: Warum laufen Diskussionen so oft aus dem Ruder? Was bringt Menschen dazu, sich gegenseitig anzugreifen oder zurückzuziehen? Und wie lässt sich das verhindern?
Musik: "Late Night Radio" Kevin MacLeod (incompetech.com)
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Quellen:
Harvard Konzept der sachgerechten Verhandlung: Fisher, R., Ury, W., & Patton, B. (2018). Das Harvard-Konzept : die unschlagbare Methode für beste Verhandlungsergebnisse (9th ed.). Deutsche Verlags-Anstalt.
Aktives Zuhören nach Carl Rogers: Rogers, C. R. & Farson R. E. (1987). Active Listening. In: Communication in Business Today. Ed. Newman, R. G., Danziger, M. A. & Cohen, M. Washington, D.C.: Heath and Company
Eskalationsspirale Friedrich Glasl: Glasl, F. (2013). Konfliktmanagement : Ein Handbuch für Führungskräfte, Beraterinnen und Berater (11th ed.). Haupt.
Saunders, H., Kraus, A., Barone, L., & Biringen, Z. (2015). Emotional availability: Theory, Research, and Intervention. Frontiers in Psychology, 6(1069). https://doi.org/10.3389/fpsyg.2015.01069
Dies ist die erste Folge der neuen Reihe zu menschlicher Kommunikation. Wir schauen uns an, warum Kommunikation häufig scheitert, woran man misslungene Kommunikation erkennen kann– und wie sie verbessert werden kann. Missverständnisse gehören zum Alltag – im Job, in Beziehungen, sogar in gut gemeinten Gesprächen. Aber warum verstehen wir einander so oft falsch, obwohl wir dieselbe Sprache sprechen?
In dieser Folge geht es um die unsichtbaren psychologischen Prozesse hinter unserer Kommunikation: Warum wir Verhalten häufig falsch attribuieren, wie Perspektivübernahme wirklich funktioniert und warum gute Gespräche nicht spontan, sondern strukturiert sein sollten.
Außerdem: Wie man mit starker Emotion umgeht, ohne in Streit oder Rückzug zu kippen.
Ob für den nächsten Konflikt, das schwierige Gespräch oder einfach ein tieferes Verständnis für andere Menschen: Diese Folge liefert dir psychologisches Know-how für klarere, empathischere Kommunikation.
Quellen:
Bowlby, J. (1969). Attachment and Loss: Attachment (Vol. 1). Basic Books.
Gottman, J. M., & Levenson, R. W. (1992). Marital processes predictive of later dissolution: Behavior, physiology, and health. Journal of Personality and Social Psychology, 63(2), 221–233. https://doi.org/10.1037/0022-3514.63.2.221
Gross, J. J. (1998). The emerging field of emotion regulation: An integrative review. Review of General Psychology, 2(3), 271–299. https://doi.org/10.1037/1089-2680.2.3.271
Heider, F. (1958). The psychology of interpersonal relations. Lawrence Erlbaum Associates.
Kelley, H. H. (1973). The processes of causal attribution. American Psychologist, 28(2), 107–128. https://doi.org/10.1037/h0034225
Lazarus, R. S., & Folkman, S. (1984). Stress, appraisal, and Coping. Springer Publishing Company.
Mikulincer, M., & Shaver, P. R. (2007). Attachment in adulthood: Structure, dynamics, and change. Guilford Publications.
Premack, D., & Woodruff, G. (1978). Does the chimpanzee have a theory of mind? Behavioral and Brain Sciences, 1(4), 515–526. https://doi.org/10.1017/S0140525X00076512
Rosenberg, M. B. (2016). Gewaltfreie Kommunikation (I. Holler, Trans.). Junfermann Verlag GmbH.
Musik: "Late Night Radio" Kevin MacLeod (incompetech.com)
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