Helden und Visionäre – Inspiration für Changemakers und Social Entrepreneurs

Helden und Visionäre – Inspiration für Changemakers und Social Entrepreneurs

By Georg Staebner – Social Entrepreneur, verbindet Technologie und SozialesSociety & CultureBusinessCareers
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Helden und Visionäre – Inspiration für Changemakers und Social Entrepreneurs episodes

  • Skalieren durch Kooperation vieler Nutznießer – Trebor Scholz
    Skalieren durch Kooperation vieler Nutznießer
    Trebor Scholz von Platform Coop

    Trebor Scholz ist ein Wegbereiter digital-globaler Genossenschaften. Er ist einer der Begründer der weltweiten Platform Coop-Bewegung und Autor mehrerer Bücher. Mit ihm sprechen wir in der neuen Ausgabe vom  #Zukunftsacker-Special des Helden und Visionäre-Podcasts zur enkelfähigen Wirtschaft.

    R. Trebor Scholz ist Forscher, Autor und Befürworter fairer und nachhaltiger digitaler Arbeitspraktiken. Er ist Professor und Gründungsdirektor des Platform Cooperativism Consortium (PCC) an der New School in New York City, wo er auch ein Forschungsinstitut mit einem Stipendienprogramm ins Leben gerufen hat. Scholz hat daran gearbeitet, eine Reihe von Modellen zur Entwicklung von genossenschaftlichen Online-Plattformen aufzubauen und zu fördern, bei denen die Arbeitnehmer Eigentümer sind und die Plattform demokratisch kontrollieren. Er ist Autor mehrerer Bücher zum Thema Plattformarbeit, darunter „Own This! How Platform Cooperatives Help Workers Build a Democratic Internet“, das im Herbst bei Verso erscheint, und „Uber-Worked And Underpaid: How Workers are Disrupting the Digital Economy„, in dem er das Konzept der Plattformkooperativen eingeführt hat. Neben seiner Arbeit am PCC war Scholz Fellow bei den Open Society Foundations, dem Berggruen Institute und der Mondragon University, und ist als Fakultätsmitglied (Faculty Affiliat) am Berkman Klein Center for Internet and Society an der Harvard University tätig. Er hält weltweit Vorträge zu Themen wie Wirtschaftsgerechtigkeit, Plattformarbeit und der kooperativen digitalen Wirtschaft, und seine Ideen wurden in großen Medien wie Le Monde, der Washington Post, der Financial Times und der New York Times vorgestellt.

    Hier ein paar Spotlights aus dem #Zukunftsacker-Podcast zur Gestaltung einer enkelfähigen Wirtschaft mit Trebor Scholz: 

    • Wie könn(t)en wir, basierend auf den Erfahrungen einer 200 jährigen Genossenschaftsgeschichte, eine bessere digitale Ökonomie aufbauen?
    • Warum hängt der erfolgreiche Aufbau genossenschaftlicher Plattformmodelle mehr vom menschlichen Engagement und der gemeinsamen Vision ab als von der Technologie?
    • Was haben die genossenschaftlichen Prinzipien mit einem Puzzle zu tun?
    • Wie hat die Stadt New York über das öffentliche Beschaffungswesen geholfen, die genossenschaftlich organisierten Drivers Cooperative voranzubringen?
    • Warum sollten wir für die Gestaltung des Umbruchs eine Kultur des Ausprobierens und Lernens entwickeln?
    • Warum bieten Genossenschaften auch und gerade in einer polarisierten Welt die seltene Chance, eine gemeinsame Lösungsfindung?
    • Warum gerade Multistakeholder-Genossenschaften großes Potenzial für das Erreichen von mehr Gemeinwohl in unserer Wirtschaft haben?
    • Was die Erwartungen an die junge Grasrootbewegung der Platform Coops mit der 11 stündigen Wanderung eines Fünfjährigen zu tun hat?
    • Warum sollten wir, anstatt das Rad immer wieder neu zu erfinden, lieber auf den Austausch von Technologie und die Reproduktion erfolgreicher Modelle konzentrieren? 
    • Wie eine globale Koordination sowie eine gemeinsame digitale Infrastruktur dabei helfen können, Platform Coops erfolgreicher zu machen? 
    • Du arbeitest selbst an mehr Enkelfähigkeit in unserem Wirtschaftssystem? Dann bring dich gerne bei unserem Lösungs-Event am 12. Juli ein! 

      Aus der Geschichte lernen

      Für die Gestaltung unserer aktuellen Umbruchphase lassen sich historische Parallelen aus der Industriellen Revolution ableiten. Auch damals haben die technologischen Umbrüche zu einer Vielzahl sozialer Innovationen geführt, damit der Wandel auf einen gesamtgesellschaftlichen Fortschritt einzahlt und die systemischen Probleme der damaligen Zeit zukunftsorientiert gelöst wurden. Genossenschaften, Gewerkschaften, Wohlfahrtsorganisationen, Kranken- und Unfallversicherung oder die gesetzliche Altersvorsorge, sind nur einige der Errungenschaften dieser Zeit. All diese Lösungen haben eines gemein: Wir haben gemeinsam zum Wohle aller angepackt! 

      Interview-Partner:innen der Inspirationsreise

      Mit der Digitalisierung haben wir wieder einen technologischen Durchbruch, der zu einem großen Umbruch führt. Gleichzeitig stoßen wir mit unserer Art des Wirtschaftens und Lebens an unsere planetaren Grenzen. Wenn wir den folgenden Generationen eine vernünftige Lebensgrundlage hinterlassen möchten, braucht es ein Umdenken und ein verändertes Handeln von uns allen. Inzwischen haben sich eine Vielzahl von Zukunftsgestalter:innen auf den Weg gemacht, die bereits an Lösungen arbeiten. Zu oft wird diesen aber nicht gut genug zugehört und sie werden in wichtigen Entscheidungsprozessen zu oft noch nicht eingebunden. Das möchten wir mit euch ändern und zwar mit diesen 12 Gesprächspartner:innen:

      • Enkelfähige Land- und Ernährungswirtschaft: Christoph Schmitz (Acker), Johanna Kühner (SuperCoop), Nicolas Barthelmé (Du bist hier der Chef), Raphael Fellmer (SirPlus)
      • Enkelfähige Wirtschaft: Christian Hiß (Regionalwert AG), Astrid Scholz (Zebras Unite), Valerie Mocker (Wingwomen), Trebor Scholz (Platform Coop)
      • Enkelfähige Politik: Caroline Weimann (Joinpolitics), Maximilian Oehl (Brand New Bundestag), Philipp von der Wippel (ProjectTogether), Lisa Jaspers (u.a. FOLKDAYS)
      • Das Finale der gemeinsamen Lösungsreise

        Es geht aber nicht nur um Inspiration! Nach vier Podcast-Folgen aus dem aktuellen Block zu enkelfähiger Wirtschaft geht es ans gemeinsame gestalten. Lasst uns darüber diskutieren, wie wir gemeinsam gute Lösungen aus der Nische holen. Herausarbeiten, wo es immer wieder die gleichen Hürden sind und welche Lösungsansätze funktionieren. Welche Lösungen können du, ich oder wir alle gemeinsam groß machen? Melde dich für das Lösungs-Event am 12. Juli an. 

        Über den Zukunftsacker

        Beim Zukunftsacker kombinieren wir 12 Podcast-Folgen und 3 Events für das Ermöglichen von mehr Enkelfähigkeit in unseren Systemen. Dabei geht es von der Land- und Ernährungswirtschaft über die Wirtschaft bis hin zur Politik. Neben der Inspiration und Diskussion steht die Entwicklung gemeinsamer Lösungsansätze im Zentrum. Es ist ein Kooperationsprojekt von Markus Sauerhammer, Georg Staebner und social-startups.de (Social Startups Media). Das Projekt wurde durch die Unterstützung von 165 Unterstützer:innen der Crowdfunding-Kampagne ermöglicht. 

        Der Beitrag Skalieren durch Kooperation vieler Nutznießer – Trebor Scholz erschien zuerst auf Helden und Visionäre.

        1 hr 33 min
      • Mut zur gemeinwohlorientierten Digitalisierung – Valerie Mocker von Wingwomen
        Mut zur gemeinwohlorientierten Digitalisierung
        Valerie Mocker von Wingwomen

        Valerie Mocker ist Gründerin von Wingwomen und war zuvor Europa-Direktorin bei der britischen Innovationsstiftung nesta. Mit ihr sprechen wir im #Zukunftsacker-Special des Helden und Visionäre-Podcasts zu enkelfähiger Wirtschaft.

        Valerie Mocker ist Macherin und Wegbereiterin einer gemeinwohlorientierten Digitalisierung. Als Europadirektorin der britischen nesta hat sie daran gearbeitet, das Modell der Innovations- und Digitalstiftung nach Deutschland zu bringen. Dies ist nicht gelungen und bis heute gibt es in Deutschland noch keine vergleichbaren Strukturen einer gemeinwohlorientierten Digitalförderung. Im Anschluss hat sie Wingwomen gegründet und empowert dort eine neue Generation von Führungskräften.

        Die gebürtige Deutsche lebt und arbeitet heute in Großbritannien und hat daher einen guten Blick auf die unterschiedliche Innovationskultur. Hier ein paar Spotlights aus dem Gespräch:

        • Was Mut mit der Präsenz von Angst zu tun hat und wir diesen benötigen, um eine enkelfähige Wirtschaft zu gestalten?
        • Wie unterstützen andere Länder Technologien und Innovationen für das Gemeinwohl und warum hinkt Deutschland hinterher?
        • Warum wir in Deutschland eine gewisse “Besserwisserkultur” haben und wie uns das bei der Umsetzung guter Ideen ausbremst?
        • Warum die beste Lösung oft die Kopie erprobter Lösungen ist und wir das Rad nicht immer wieder neu erfinden müssen?
        • Warum es für die Gestaltung von Veränderungsprozessen wichtig ist, sich mit den etablierten Platzhirschen auseinanderzusetzen? 
        • Warum unterstützen in anderen Ländern Wirtschaftsverbände auch Interessen von Sozialunternehmen?
        • Wie gute Ideen und Innovationen oft nicht an der technischen Machbarkeit oder Finanzierung scheitern, sondern in politischen Machträumen verhindert werden?
        • Warum würde eine Digital-Natives-Quote in Aufsichtsräten und Gremien notwendige Veränderungen voranbringen? 
        • Du arbeitest selbst an mehr Enkelfähigkeit in unserem Wirtschaftssystem? Dann bring dich gerne bei unserem Lösungs-Event am 12. Juli ein! 

          Aus der Geschichte lernen

          Für die Gestaltung unserer aktuellen Umbruchphase lassen sich historische Parallelen aus der Industriellen Revolution ableiten. Auch damals haben die technologischen Umbrüche zu einer Vielzahl sozialer Innovationen geführt, damit der Wandel auf einen gesamtgesellschaftlichen Fortschritt einzahlt und die systemischen Probleme der damaligen Zeit zukunftsorientiert gelöst wurden. Genossenschaften, Gewerkschaften, Wohlfahrtsorganisationen, Kranken- und Unfallversicherung oder die gesetzliche Altersvorsorge, sind nur einige der Errungenschaften dieser Zeit. All diese Lösungen haben eines gemein: Wir haben gemeinsam zum Wohle aller angepackt! 

          Interview-Partner:innen der Inspirationsreise

          Mit der Digitalisierung haben wir wieder einen technologischen Durchbruch, der zu einem großen Umbruch führt. Gleichzeitig stoßen wir mit unserer Art des Wirtschaftens und Lebens an unsere planetaren Grenzen. Wenn wir den folgenden Generationen eine vernünftige Lebensgrundlage hinterlassen möchten, braucht es ein Umdenken und ein verändertes Handeln von uns allen. Inzwischen haben sich eine Vielzahl von Zukunftsgestalter:innen auf den Weg gemacht, die bereits an Lösungen arbeiten. Zu oft wird diesen aber nicht gut genug zugehört und sie werden in wichtigen Entscheidungsprozessen zu oft noch nicht eingebunden. Das möchten wir mit euch ändern und zwar mit diesen 12 Gesprächspartner:innen:

          • Enkelfähige Land- und Ernährungswirtschaft: Christoph Schmitz (Acker), Johanna Kühner (SuperCoop), Nicolas Barthelmé (Du bist hier der Chef), Raphael Fellmer (SirPlus)
          • Enkelfähige Wirtschaft: Christian Hiß (Regionalwert AG), Astrid Scholz (Zebras Unite), Valerie Mocker (Wingwomen), Trebor Scholz (Platform Coop)
          • Enkelfähige Politik: Caroline Weimann (Joinpolitics), Maximilian Oehl (Brand New Bundestag), Philipp von der Wippel (ProjectTogether), Lisa Jaspers (u.a. FOLKDAYS)
          • Das Finale der gemeinsamen Lösungsreise

            Es geht aber nicht nur um Inspiration! Nach vier Podcast-Folgen zu enkelfähiger Wirtschaft geht es ans gemeinsame gestalten. Lasst uns darüber diskutieren, wie wir gemeinsam gute Lösungen aus der Nische holen. Herausarbeiten, wo es immer wieder die gleichen Hürden sind und welche Lösungsansätze funktionieren. Welche Lösungen können du, ich oder wir alle gemeinsam groß machen?

            Über den Zukunftsacker

            Beim Zukunftsacker kombinieren wir 12 Podcast-Folgen und 3 Events für das Ermöglichen von mehr Enkelfähigkeit in unseren Systemen. Dabei geht es von der Land- und Ernährungswirtschaft über die Wirtschaft bis hin zur Politik. Neben der Inspiration und Diskussion steht die Entwicklung gemeinsamer Lösungsansätze im Zentrum. Es ist ein Kooperationsprojekt von Markus Sauerhammer, Georg Staebner und social-startups.de (Social Startups Media). Das Projekt wurde durch die Unterstützung von 165 Unterstützer:innen der Crowdfunding-Kampagne ermöglicht. 

            Der Beitrag Mut zur gemeinwohlorientierten Digitalisierung – Valerie Mocker von Wingwomen erschien zuerst auf Helden und Visionäre.

            1 hr 1 min
          • Diese Umbruchphase benötigt Zusammenarbeit auf Augenhöhe – Dr. Astrid J. Scholz
            Diese Umbruchphase benötigt Zusammenarbeit auf Augenhöhe
            Dr. Astrid J. Scholz von Zebras Unite

            Der zweite Gast im #Zukunftsacker-Special des Helden und Visionäre-Podcasts zum Block enkelfähige Wirtschaft ist mit Dr. Astrid J. Scholz eine der Begründerinnen der Zebra Startup-Bewegung. 

            Astrid ist Mitbegründerin und Vorstandsmitglied von Zebras Unite, einer wachsenden Gemeinschaft von Gründer:innen, Investor:innen und Verbündeten. Die Gemeinschaft verfolgt einen ethischeren, inklusiveren, kooperativeren und nachhaltigeren Ansatz für den Aufbau von Startups. Sie ist außerdem geschäftsführende Partnerin von Armillaria, einem Systemdesign- und Technologiekollektiv, das sich der gemeinsamen Schaffung einer globalen, verteilten, demokratischen Infrastruktur für die Mobilisierung von Daten, Innovationen und Kapital zur Lösung unserer heutigen Probleme widmet.

            Als gebürtige Deutsche lebt sie inzwischen in den USA und hat daher einen guten Blick auf die unterschiedliche Gründungskultur. Hier ein paar kleine Highlights, die während dem intensiven Gespräch diskutiert wurden:

            • Haben wir in Deutschland zu wenig Mut, wenn es darum geht, etwas Neues zu entwickeln – selbst wenn es um die Zukunft unserer Kinder und Enkel geht?
            • Warum Bürgschaftsbanken für eine tolle deutsche Erfindung sind und sie das Prinzip gerne in die USA übertragen würde?
            • Warum sind Bewegungen wie Zebra Startups, New Mittelstand, Verantwortungseigentum und Social Entrepreneurship näher an den Werten unserer Sozialen Marktwirtschaft als die klassische Startup-Bewegung?
            • Was haben Finanzierungsinstrumente mit einem Eisladen zu tun und warum braucht es ein breiteres Angebot als Erdbeer- und Vanilleeis?
            • Wie schaffen sich Banken und private Geldgeber:innen, die bereits heute an wirkungsorientierten Finanzierungsinstrumenten arbeiten, einen „First Mover Advantage“ für unsere aktuelle Transformation?
            • Bremsen Vermögensberater:innen in Family Offices und Stiftungen die Entwicklung impactorientierter Finanzierung aus?
            • Schaffen Stiftungen über ihre Anlagestrategie teilweise größere Herausforderungen, als sie mit ihrer Stiftungsarbeit wieder gut machen?
            • Warum wir für die Gestaltung unserer aktuellen Umbruchphase eine stärkere Zusammenarbeit auf Augenhöhe benötigen? 
            • Kann Berlin der Problemlösungshotspot in Europa werden?
            • Warum wir erst einmal wieder vieles verlernen müssen und die Lehrpläne unserer Business Schools neu ausrichten sollten!
            • Du arbeitest selbst an mehr Enkelfähigkeit in unserem Wirtschaftssystem? Dann bring dich gerne bei unserem Lösungs-Event am 12. Juli ein! 

              Aus der Geschichte lernen

              Für die Gestaltung unserer aktuellen Umbruchphase lassen sich historische Parallelen aus der Industriellen Revolution ableiten. Auch damals haben die technologischen Umbrüche zu einer Vielzahl sozialer Innovationen geführt, damit der Wandel auf einen gesamtgesellschaftlichen Fortschritt einzahlt und die systemischen Probleme der damaligen Zeit zukunftsorientiert gelöst wurden. Genossenschaften, Gewerkschaften, Wohlfahrtsorganisationen, Kranken- und Unfallversicherung oder die gesetzliche Altersvorsorge, sind nur einige der Errungenschaften dieser Zeit. All diese Lösungen haben eines gemein: Wir haben gemeinsam zum Wohle aller angepackt! 

              Interview-Partner:innen der Inspirationsreise

              Mit der Digitalisierung haben wir wieder einen technologischen Durchbruch, der zu einem großen Umbruch führt. Gleichzeitig stoßen wir mit unserer Art des Wirtschaftens und Lebens an unsere planetaren Grenzen. Wenn wir den folgenden Generationen eine vernünftige Lebensgrundlage hinterlassen möchten, braucht es ein Umdenken und ein verändertes Handeln von uns allen. Inzwischen haben sich eine Vielzahl von Zukunftsgestalter:innen auf den Weg gemacht, die bereits an Lösungen arbeiten. Zu oft wird diesen aber nicht gut genug zugehört und sie werden in wichtigen Entscheidungsprozessen zu oft noch nicht eingebunden. Das möchten wir mit euch ändern und zwar mit diesen 12 Gesprächspartner:innen:

              • Enkelfähige Land- und Ernährungswirtschaft: Christoph Schmitz (Acker), Johanna Kühner (SuperCoop), Nicolas Barthelmé (Du bist hier der Chef), Raphael Fellmer (SirPlus)
              • Enkelfähige Wirtschaft: Christian Hiß (Regionalwert AG), Astrid Scholz (Zebras Unite), Trebor Scholz (Platform Coop), Valerie Mocker (Wingwomen)
              • Enkelfähige Politik: Caroline Weimann (Joinpolitics), Maximilian Oehl (Brand New Bundestag), Philipp von der Wippel (ProjectTogether), Lisa Jaspers (u.a. FOLKDAYS)
              • Das Finale der gemeinsamen Lösungsreise

                Es geht aber nicht nur um Inspiration! Nach vier Podcast-Folgen zu enkelfähiger Land- und Ernährungswirtschaft geht es ans gemeinsame Ackern. Lasst uns darüber diskutieren, wie wir gemeinsam gute Lösungen aus der Nische holen. Herausarbeiten, wo es immer wieder die gleichen Hürden sind und welche Lösungsansätze funktionieren. Welche Lösungen können du, ich oder wir alle gemeinsam groß machen?

                Über den Zukunftsacker

                Beim Zukunftsacker kombinieren wir 12 Podcast-Folgen und 3 Events für das Ermöglichen von mehr Enkelfähigkeit in unseren Systemen. Dabei geht es von der Land- und Ernährungswirtschaft über die Wirtschaft bis hin zur Politik. Neben der Inspiration und Diskussion steht die Entwicklung gemeinsamer Lösungsansätze im Zentrum. Es ist ein Kooperationsprojekt von Markus Sauerhammer, Georg Staebner und social-startups.de (Social Startups Media). Das Projekt wurde durch die Unterstützung von 165 Unterstützer:innen der Crowdfunding-Kampagne ermöglicht. 

                Der Beitrag Diese Umbruchphase benötigt Zusammenarbeit auf Augenhöhe – Dr. Astrid J. Scholz erschien zuerst auf Helden und Visionäre.

                1 hr 29 min
              • Enkelfähigkeit betriebswirtschaftlich neu gerechnet – Christian Hiß von Regionalwert Leistungen
                Enkelfähigkeit betriebswirtschaftlich neu gerechnet
                Christian Hiß von Regionalwert Leistungen

                Christian Hiß ist mit seinem Wirkungsbereich ist im #Zukunftsacker-Special des Helden und Visionäre-Podcasts eine gute Überleitung von Land- und Ernährungswirtschaft hin zu generell mehr Enkelfähigkeit in unserem Wirtschaftssystem! 

                Als Gründer der Regionalwert AG und Regionalwert Leistungen sowie Autor des Buchs “Richtig rechnen!” zählt er zu den Pionieren für die Integration von ökologischen und sozialen Leistungen in die betriebliche Erfolgsrechnung in Landwirtschaft und Gartenbau. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen hat er sich intensiv damit auseinandergesetzt, wie der unternehmerische Umgang mit Gesellschaft, Natur und Wissen mit den betriebswirtschaftlichen Unternehmenszielen in Einklang gebracht werden kann.

                Christian Hiß nimmt die Zuhörer:innen mit auf seine eigene Reise und geht im Gespräch mit Georg Staebner und Markus Sauerhammer auf Herausforderungen, aber auch konkrete Lösungswege für die Gestaltung eines enkelfähigen Wirtschaftens ein. Hier eine Kostprobe der Themen, die besprochen werden:

                • Warum müssen wir unsere Art der betrieblichen Erfolgsrechnung verändern und wie kann dies gelingen?
                • Wie gelingt der Aufbau regionaler und resilienter Wertschöpfungsketten gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort?
                • Wo er bei einer Aktiengesellschaft die Mehrwerte gegenüber einer Genossenschaft sieht – und warum das nichts mit kapitalistischem Schubladendenken zu tun hat?
                • Wie unsere aktuelle Art der Erfolgsrechnung die Aufwände für nachhaltiges Wirtschaften durch eine Externalisierung sozialer und ökologischer Kosten in der Bilanz auf Null setzt und damit in seiner jetzigen Form kein Wegbereiter für ein enkelfähiges Wirtschaftssystem sein kann?
                • Wie hat die BAFIN als Finanzaufsichtsbehörde des Bundes auf die Bewertung von sozialen und ökologischen Leistungen im Wertpapierprospekt der Regionalwert AG reagiert ?
                • Was hat eigentlich unsere aktuelle Umbruchphase mit historischen Paradigmenwechseln gemeinsam?
                • Warum sollten wir für die Gestaltung einer enkelfähigen Wirtschaft mehr von einer volkswirtschaftlichen Diskussion in eine betriebswirtschaftliche übergehen?
                • Was ist der innere Kern von Transformationsprozessen und warum sind wir hier kurz vor dem Durchbruch?
                • Warum wünscht sich Christian für ein Gelingen unserer aktuellen Transformation mehr Übersetzer:innen von Expertenkreisen zu den Entscheider:innen?
                • Du arbeitest selbst an mehr Enkelfähigkeit in unserem Wirtschaftssystem? Dann bring dich gerne bei unserem Lösungs-Event am 12. Juli ein! 

                  Aus der Geschichte lernen

                  Für die Gestaltung unserer aktuellen Umbruchphase lassen sich historische Parallelen aus der Industriellen Revolution ableiten. Auch damals haben die technologischen Umbrüche zu einer Vielzahl sozialer Innovationen geführt, damit der Wandel auf einen gesamtgesellschaftlichen Fortschritt einzahlt und die systemischen Probleme der damaligen Zeit zukunftsorientiert gelöst wurden. Genossenschaften, Gewerkschaften, Wohlfahrtsorganisationen, Kranken- und Unfallversicherung oder die gesetzliche Altersvorsorge, sind nur einige der Errungenschaften dieser Zeit. All diese Lösungen haben eines gemein: Wir haben gemeinsam zum Wohle aller angepackt! 

                  Interview-Partner:innen der Inspirationsreise

                  Mit der Digitalisierung haben wir wieder einen technologischen Durchbruch, der zu einem großen Umbruch führt. Gleichzeitig stoßen wir mit unserer Art des Wirtschaftens und Lebens an unsere planetaren Grenzen. Wenn wir den folgenden Generationen eine vernünftige Lebensgrundlage hinterlassen möchten, braucht es ein Umdenken und ein verändertes Handeln von uns allen. Inzwischen haben sich eine Vielzahl von Zukunftsgestalter:innen auf den Weg gemacht, die bereits an Lösungen arbeiten. Zu oft wird diesen aber nicht gut genug zugehört und sie werden in wichtigen Entscheidungsprozessen zu oft noch nicht eingebunden. Das möchten wir mit euch ändern und zwar mit diesen 12 Gesprächspartner:innen:

                  • Enkelfähige Land- und Ernährungswirtschaft: Christoph Schmitz (Acker), Johanna Kühner (SuperCoop), Nicolas Barthelmé (Du bist hier der Chef), Raphael Fellmer (SirPlus)
                  • Enkelfähige Wirtschaft: Christian Hiß (Regionalwert AG), Astrid Scholz (Zebras Unite), Trebor Scholz (Platform Coop), Valerie Mocker (Wingwomen)
                  • Enkelfähige Politik: Caroline Weimann (Joinpolitics), Maximilian Oehl (Brand New Bundestag), Philipp von der Wippel (ProjectTogether), Lisa Jaspers (u.a. FOLKDAYS)
                  • Das Finale der gemeinsamen Lösungsreise

                    Es geht aber nicht nur um Inspiration! Nach vier Podcast-Folgen zu enkelfähiger Land- und Ernährungswirtschaft geht es ans gemeinsame Ackern. Lasst uns darüber diskutieren, wie wir gemeinsam gute Lösungen aus der Nische holen. Herausarbeiten, wo es immer wieder die gleichen Hürden sind und welche Lösungsansätze funktionieren. Welche Lösungen können du, ich oder wir alle gemeinsam groß machen?

                    Über den Zukunftsacker

                    Beim Zukunftsacker kombinieren wir 12 Podcast-Folgen und 3 Events für das Ermöglichen von mehr Enkelfähigkeit in unseren Systemen. Dabei geht es von der Land- und Ernährungswirtschaft über die Wirtschaft bis hin zur Politik. Neben der Inspiration und Diskussion steht die Entwicklung gemeinsamer Lösungsansätze im Zentrum. Es ist ein Kooperationsprojekt von Markus Sauerhammer, Georg Staebner und social-startups.de (Social Startups Media). Das Projekt wurde durch die Unterstützung von 165 Unterstützer:innen der Crowdfunding-Kampagne ermöglicht. 

                    Der Beitrag Enkelfähigkeit betriebswirtschaftlich neu gerechnet – Christian Hiß von Regionalwert Leistungen erschien zuerst auf Helden und Visionäre.

                    1 hr 27 min
                  • Von der Überproduktion zum sinnhaften Handel – Raphael Fellmer von SIRPLUS
                    Von der Überproduktion zum sinnhaften Handel
                    Raphael Fellmer von SIRPLUS

                    Im Finale vom Themenblock „enkelfähige Land- und Ernährungswirtschaft“ im Zukunftsacker-Special des Helden und Visionäre Podcasts ist unser Gast Raphael Fellmer, der Gründer vom Online-Lebensmittelrettermarkt SIRPLUS.

                    Raphael setzt sich schon lange mit den Auswirkungen unserer Überflussgesellschaft auseinander und war von 2010 bis 2015 im Geldstreik. Seine Erfahrungen und Erkenntnisse aus dieser Zeit gibt er über sein Buch „Glücklich ohne Geld!“ weiter. 

                    Schon früh hat er sich der Bekämpfung der Lebensmittelverschwendung angenommen und nach foodsharing.de den Lebensmittelrettermarkt SIRPLUS gegründet. 

                    Raphael Fellmer zeigt im Gespräch mit Georg Staebner und Markus Sauerhammer viele Zusammenhänge rund um unsere Lebensmittelverschwendung auf. Ein paar der Highlights aus dem Gespräch:

                    • Warum ist ein Messer eine schöne Analogie für Geld?
                    • Wie man auch einen großen Impact entfalten kann, wenn man in Unternehmen arbeitet, die noch nicht nachhaltig wirtschaften?
                    • Kann uns die künstliche Intelligenz bei der Gestaltung einer nachhaltigeren Welt helfen?
                    • Warum sollten wir mehr Zeit in die Übertragung wirksamer Lösungen als die Entwicklung neuer Lösungen investieren?
                    • Warum gehört die Auseinandersetzung mit Lebensmitteln als Mittel zum Leben in jeden Lehrplan?
                    • Warum Transparenz so essenziell ist, um gelebte Nachhaltigkeit in unsere Wertschöpfungsketten zu bringen? 
                    • Wie wir 75 % der weltweiten Agrarfläche nicht mehr für die Tierhaltung nutzen sollten, sondern wieder der Natur zurückgeben sollten?
                    • Es handelt sich um die letzte Podcastfolge für die Einstimmung auf das erste Lösungsevent. Gemeinsam mit dir und anderen wollen wir am 7. Juni 2023 von 17:30-19:30 Uhr diskutieren, was für die Gestaltung einer enkelfähigen Land- und Ernährungswirtschaft passieren muss. HIER kannst du dich anmelden.

                      Aus der Geschichte lernen

                      Für die Gestaltung unserer aktuellen Umbruchphase lassen sich historische Parallelen aus der Industriellen Revolution ableiten. Auch damals haben die technologischen Umbrüche zu einer Vielzahl sozialer Innovationen geführt, damit der Wandel auf einen gesamtgesellschaftlichen Fortschritt einzahlt und die systemischen Probleme der damaligen Zeit zukunftsorientiert gelöst wurden. Genossenschaften, Gewerkschaften, Wohlfahrtsorganisationen, Kranken- und Unfallversicherung oder die gesetzliche Altersvorsorge, sind nur einige der Errungenschaften dieser Zeit. All diese Lösungen haben eines gemein: Wir haben gemeinsam zum Wohle aller angepackt! 

                      Interview-Partner:innen der Inspirationsreise

                      Mit der Digitalisierung haben wir wieder einen technologischen Durchbruch, der zu einem großen Umbruch führt. Gleichzeitig stoßen wir mit unserer Art des Wirtschaftens und Lebens an unsere planetaren Grenzen. Wenn wir den folgenden Generationen eine vernünftige Lebensgrundlage hinterlassen möchten, braucht es ein Umdenken und ein verändertes Handeln von uns allen. Inzwischen haben sich eine Vielzahl von Zukunftsgestalter:innen auf den Weg gemacht, die bereits an Lösungen arbeiten. Zu oft wird diesen aber nicht gut genug zugehört und sie werden in wichtigen Entscheidungsprozessen zu oft noch nicht eingebunden. Das möchten wir mit euch ändern, und zwar mit diesen 12 Gesprächspartner:innen:

                      • Enkelfähige Land- und Ernährungswirtschaft: Christoph Schmitz (Acker), Johanna Kühner (SuperCoop), Nicolas Barthelmé (Du bist hier der Chef), Raphael Fellmer (SirPlus)
                      • Enkelfähige Wirtschaft: Christian Hiß (Regionalwert AG), Astrid Scholz (Zebras Unite), Trebor Scholz (Platform Coop), Valerie Mocker (Wingwomen)
                      • Enkelfähige Politik: Caroline Weimann (Joinpolitics), Maximilian Oehl (Brand New Bundestag), Philipp von der Wippel (ProjectTogether), Lisa Jaspers (u.a. FOLKDAYS)
                      • Das Finale der gemeinsamen Lösungsreise

                        Es geht aber nicht nur um Inspiration! Nach vier Podcast-Folgen zu enkelfähiger Land- und Ernährungswirtschaft geht es ans gemeinsame Ackern. Lasst uns darüber diskutieren, wie wir gemeinsam gute Lösungen aus der Nische holen. Herausarbeiten, wo es immer wieder die gleichen Hürden sind und welche Lösungsansätze funktionieren. Welche Lösungen können du, ich oder wir alle gemeinsam groß machen? HIER geht es zu den Events.

                        Über den Zukunftsacker

                        Beim Zukunftsacker kombinieren wir 12 Podcast-Folgen und 3 Events für das Ermöglichen von mehr Enkelfähigkeit in unseren Systemen. Dabei geht es von der Land- und Ernährungswirtschaft über die Wirtschaft bis hin zur Politik. Neben der Inspiration und Diskussion steht die Entwicklung gemeinsamer Lösungsansätze im Zentrum. Es ist ein Kooperationsprojekt von Markus Sauerhammer, Georg Staebner und social-startups.de (Social Startups Media). Das Projekt wurde durch die Unterstützung von 165 Unterstützer:innen der Crowdfunding-Kampagne ermöglicht. 

                        Der Beitrag Von der Überproduktion zum sinnhaften Handel – Raphael Fellmer von SIRPLUS erschien zuerst auf Helden und Visionäre.

                        1 hr 14 min
                      • Das Miteinander der unterschiedlichen Akteure ist zentral – Nicolas Barhelmé von “Du bist hier der Chef!”
                        Das Miteinander der unterschiedlichen Akteure ist zentral
                        Nicolas Barhelmé von “Du bist hier der Chef!”

                        Unser dritter Gast beim #Zukunftsacker-Special des Helden und Visionäre-Podcasts ist Nicolas Barhelmé von der Verbrauchermarke “Du bist hier der Chef!” 

                        Die Organisation ist Teil einer internationalen Bewegung, die auch in anderen europäischen Ländern aktiv ist. Eine transparente Mitgestaltung von Produkten durch die Verbraucher:innen und die Förderung der regionalen Landwirtschaft durch eine faire und gerechte Vergütung stehen dabei in allen Ländern im Zentrum. 

                        Die Idee der Initiative stammt ursprünglich aus Frankreich, wo seit Ende 2016 die von Verbrauchern kreierten Produkte unter der Verbrauchermarke „C’est qui le patron?!“ im Lebensmitteleinzelhandel erfolgreich vermarktet werden.

                        Im Gespräch mit Georg Staebner und Markus Sauerhammer macht Nicolas Barhelmé von “Du bist hier der Chef!” deutlich, warum es für eine Transformation in der Landwirtschaft und dem Ernährungssektor ein stärkeres Miteinander der unterschiedlichen Akteure zentral ist.

                        Hier noch ein paar Fragen, über die diskutiert wurde:
                        • Warum die Verteilung der Wertschöpfung innerhalb der Wertschöpfungskette aktuell nicht fair ist?
                        • Warum wir nicht auf die Politik warten, sondern schon mal loslegen sollten?
                        • Warum dem Lebensmitteleinzelhandel eine zentrale Rolle für die sozial-ökologische Transformation unseres Ernährungssystems zukommt?
                        • Warum sich Ökoleistungen der Landwirtschaft für unsere Gesellschaft auch finanziell lohnen müssen?
                        • Warum unser höher-schneller-weiter-System im Widerspruch zu den planetaren Grenzen steht? 
                        • Warum auch Transformationsgestalter:innen Burnout-gefährdet sind?
                        • Die Podcastfolgen sind Einstimmung auf die Lösungsevents. Gemeinsam mit dir und anderen wollen wir am 7. Juni von 17:30-19:30 Uhr diskutieren, was für die Gestaltung einer enkelfähigen Land- und Ernährungswirtschaft passieren muss. HIER kannst du dich anmelden.

                          Aus der Geschichte lernen

                          Für die Gestaltung unserer aktuellen Umbruchphase lassen sich historische Parallelen aus der Industriellen Revolution ableiten. Auch damals haben die technologischen Umbrüche zu einer Vielzahl sozialer Innovationen geführt, damit der Wandel auf einen gesamtgesellschaftlichen Fortschritt einzahlt und die systemischen Probleme der damaligen Zeit zukunftsorientiert gelöst wurden. Genossenschaften, Gewerkschaften, Wohlfahrtsorganisationen, Kranken- und Unfallversicherung oder die gesetzliche Altersvorsorge, sind nur einige der Errungenschaften dieser Zeit. All diese Lösungen haben eines gemein: Wir haben gemeinsam zum Wohle aller angepackt! 

                          Interview-Partner:innen der Inspirationsreise

                          Mit der Digitalisierung haben wir wieder einen technologischen Durchbruch, der zu einem großen Umbruch führt. Gleichzeitig stoßen wir mit unserer Art des Wirtschaftens und Lebens an unsere planetaren Grenzen. Wenn wir den folgenden Generationen eine vernünftige Lebensgrundlage hinterlassen möchten, braucht es ein Umdenken und ein verändertes Handeln von uns allen. Inzwischen haben sich eine Vielzahl von Zukunftsgestalter:innen auf den Weg gemacht, die bereits an Lösungen arbeiten. Zu oft wird diesen aber nicht gut genug zugehört und sie werden in wichtigen Entscheidungsprozessen zu oft noch nicht eingebunden. Das möchten wir mit euch ändern, und zwar mit diesen 12 Gesprächspartner:innen:

                          • Enkelfähige Land- und Ernährungswirtschaft: Christoph Schmitz (Acker), Johanna Kühner (SuperCoop), Nicolas Barthelmé (Du bist hier der Chef), Raphael Fellmer (SirPlus)
                          • Enkelfähige Wirtschaft: Christian Hiß (Regionalwert AG), Astrid Scholz (Zebras Unite), Trebor Scholz (Platform Coop), Valerie Mocker (Wingwomen)
                          • Enkelfähige Politik: Caroline Weimann (Joinpolitics), Maximilian Oehl (Brand New Bundestag), Philipp von der Wippel (ProjectTogether), Lisa Jaspers (u.a. FOLKDAYS)
                          • Das Finale der gemeinsamen Lösungsreise

                            Es geht aber nicht nur um Inspiration! Nach vier Podcast-Folgen zu enkelfähiger Land- und Ernährungswirtschaft geht es ans gemeinsame Ackern. Lasst uns darüber diskutieren, wie wir gemeinsam gute Lösungen aus der Nische holen. Herausarbeiten, wo es immer wieder die gleichen Hürden sind und welche Lösungsansätze funktionieren. Welche Lösungen können du, ich oder wir alle gemeinsam groß machen? HIER geht es zu den Events.

                            Über den Zukunftsacker

                            Beim Zukunftsacker kombinieren wir 12 Podcast-Folgen und 3 Events für das Ermöglichen von mehr Enkelfähigkeit in unseren Systemen. Dabei geht es von der Land- und Ernährungswirtschaft über die Wirtschaft bis hin zur Politik. Neben der Inspiration und Diskussion steht die Entwicklung gemeinsamer Lösungsansätze im Zentrum. Es ist ein Kooperationsprojekt von Markus Sauerhammer, Georg Staebner und social-startups.de (Social Startups Media). Das Projekt wurde durch die Unterstützung von 165 Unterstützer:innen der Crowdfunding-Kampagne ermöglicht. 

                            Der Beitrag Das Miteinander der unterschiedlichen Akteure ist zentral – Nicolas Barhelmé von “Du bist hier der Chef!” erschien zuerst auf Helden und Visionäre.

                            1 hr 7 min
                          • Zukunftsacker: Gemeinschaftswirksamkeit übertrifft die Selbstwirksamkeit – Johanna Kühner von SuperCoop Berlin
                            Zukunftsacker: Gemeinschaftswirksamkeit übertrifft die Selbstwirksamkeit
                            Johanna Kühner von SuperCoop Berlin

                            Mit Johanna Kühner von der SuperCoop-Genossenschaft starten wir in die zweite Folge vom #Zukunftsacker-Special des Helden und Visionäre-Podcasts. 

                            Super Coop ist ein genossenschaftlich organisierter Supermarkt in Hand seiner über 1.000 Kund:innen. Durch eine aktive Mitarbeit der Mitglieder von drei Stunden im Monat ist es möglich, eine breite Palette hochwertiger Produkte (frisch, biologisch, regional) zu erschwinglichen Preisen anzubieten und gleichzeitig die Produzenten fair zu bezahlen. 

                            Johanna ist zudem Mitinitiatorin von #GenoDigital, wo sie daran arbeitet, die Genossenschaftsidee über zeitgemäße Rahmenbedingungen ins 21. Jahrhundert zu bringen. 

                            Im Gespräch mit Georg Staebner und Markus Sauerhammer macht sie deutlich, warum Genossenschaft wahrscheinlich die unternehmerischste Rechtsform ist und über den eigentlichen Zweck auch wirtschaftliche Bildungsarbeit leistet. 

                            Ein paar der Fragen, die diskutiert wurden:

                            • Warum die Verbreitung über eine Kopie bestehender Lösungen in andere Regionen oder Kontexte völlig unterschätzt wird?
                            • Warum wir für wirkliche Lösungen weniger Dogmatismus und mehr Ehrlichkeit benötigen?
                            • Wie der Einkaufszettel zum Stimmzettel für unsere Art der Wirtschaft wird?
                            • Was es benötigt, damit wir wirksame Lösungen replizieren können?
                            • Warum wir uns intensiver mit sozialen und ökologischen Leistungen unserer Wertschöpfung auseinandersetzen sollten?
                            • Warum wir mehr Transparenz für ein Level Playing Field benötigen?
                            • Warum Gemeinschaftswirksamkeit die Selbstwirksamkeit übertrifft? 
                            • Gemeinsam mit dir wollen wir am 7. Juni von 17:30-19:30 Uhr diskutieren, was für die Gestaltung einer enkelfähigen Land- und Ernährungswirtschaft passieren muss. HIER kannst du dich anmelden.

                              Aus der Geschichte lernen

                              Für die Gestaltung unserer aktuellen Umbruchphase lassen sich historische Parallelen aus der Industriellen Revolution ableiten. Auch damals haben die technologischen Umbrüche zu einer Vielzahl sozialer Innovationen geführt, damit der Wandel auf einen gesamtgesellschaftlichen Fortschritt einzahlt und die systemischen Probleme der damaligen Zeit zukunftsorientiert gelöst wurden. Genossenschaften, Gewerkschaften, Wohlfahrtsorganisationen, Kranken- und Unfallversicherung oder die gesetzliche Altersvorsorge, sind nur einige der Errungenschaften dieser Zeit. All diese Lösungen haben eines gemein: Wir haben gemeinsam zum Wohle aller angepackt! 

                              Interview-Partner:innen der Inspirationsreise

                              Mit der Digitalisierung haben wir wieder einen technologischen Durchbruch, der zu einem großen Umbruch führt. Gleichzeitig stoßen wir mit unserer Art des Wirtschaftens und Lebens an unsere planetaren Grenzen. Wenn wir den folgenden Generationen eine vernünftige Lebensgrundlage hinterlassen möchten, braucht es ein Umdenken und ein verändertes Handeln von uns allen. Inzwischen haben sich eine Vielzahl von Zukunftsgestalter:innen auf den Weg gemacht, die bereits an Lösungen arbeiten. Zu oft wird diesen aber nicht gut genug zugehört und sie werden in wichtigen Entscheidungsprozessen zu oft noch nicht eingebunden. Das möchten wir mit euch ändern, und zwar mit diesen 12 Gesprächspartner:innen:

                              • Enkelfähige Land- und Ernährungswirtschaft: Christoph Schmitz (Acker), Johanna Kühner (SuperCoop), Nicolas Barthelmé (Du bist hier der Chef), Raphael Fellmer (SirPlus)
                              • Enkelfähige Wirtschaft: Christian Hiß (Regionalwert AG), Astrid Scholz (Zebras Unite), Trebor Scholz (Platform Coop), Valerie Mocker (Wingwomen)
                              • Enkelfähige Politik: Caroline Weimann (Joinpolitics), Maximilian Oehl (Brand New Bundestag), Philipp von der Wippel (ProjectTogether), Lisa Jaspers (u.a. FOLKDAYS)
                              • Das Finale der gemeinsamen Lösungsreise

                                Es geht aber nicht nur um Inspiration! Nach vier Podcast-Folgen zu enkelfähiger Land- und Ernährungswirtschaft geht es ans gemeinsame Ackern. Lasst uns darüber diskutieren, wie wir gemeinsam gute Lösungen aus der Nische holen. Herausarbeiten, wo es immer wieder die gleichen Hürden sind und welche Lösungsansätze funktionieren. Welche Lösungen können du, ich oder wir alle gemeinsam groß machen? HIER geht es zu den Events.

                                Über den Zukunftsacker

                                Beim Zukunftsacker kombinieren wir 12 Podcast-Folgen und 3 Events für das Ermöglichen von mehr Enkelfähigkeit in unseren Systemen. Dabei geht es von der Land- und Ernährungswirtschaft über die Wirtschaft bis hin zur Politik. Neben der Inspiration und Diskussion steht die Entwicklung gemeinsamer Lösungsansätze im Zentrum. Es ist ein Kooperationsprojekt von Markus Sauerhammer, Georg Staebner und social-startups.de (Social Startups Media). Das Projekt wurde durch die Unterstützung von 165 Unterstützer:innen der Crowdfunding-Kampagne ermöglicht. 

                                Der Beitrag Zukunftsacker: Gemeinschaftswirksamkeit übertrifft die Selbstwirksamkeit – Johanna Kühner von SuperCoop Berlin erschien zuerst auf Helden und Visionäre.

                                1 hr 18 min
                              • Zukunftsacker: Ohne Saat keine Ernte – Christoph Schmitz von Acker e.V.
                                Zukunftsacker: Ohne Saat keine Ernte
                                Christoph Schmitz von Acker e.V.

                                Mit dieser Folge des Helden und Visionäre Podcasts startet das #Zukunftsacker-Special. Unser Gast in der ersten Folge zu enkelfähiger Land- und Ernährungswirtschaft ist Christoph Schmitz.

                                Acker bringt das Ackern in unsere Kitas und Klassenzimmer. Deshalb könnte es für die Premiere vom Zukunftsacker keinen passenderen Gast als Christoph Schmitz geben. Er ist selbst auf dem Bauernhof aufgewachsen, hat zu den Zusammenhängen von Klimawandel und Landwirtschaft promoviert und arbeitet mit seinem Sozialunternehmen daran, praktisch gelebte Nachhaltigkeit in unserem Bildungssystem zu verankern. 

                                Im Gespräch mit Georg Staebner und Markus Sauerhammer geht er auf eine Reihe von Herausforderungen ein und zeigt mit viel Leidenschaft konkrete Lösungswege für mehr Enkelfähigkeit auf. Hier eine Kostprobe der Themen, die besprochen werden:

                                • Was hat die Entfremdung unserer Gesellschaft von der Lebensmittelproduktion mit deren Wertschätzung zu tun? 
                                • Warum sollten wir für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung unserer Land- und Ernährungswirtschaft mehr miteinander sprechen und was hat das mit der Entwicklung von Visionen zu tun? 
                                • Was hat die Almende (Gemeinschaftsweide) mit der Bepreisung von CO2 und anderen Gemeinkosten zu tun? 
                                • Wie würdest du deiner Oma Wirkung erklären und was muss passieren, damit sich erprobte und wirksame Lösungen schneller verbreiten? 
                                • Warum sind Anerkennung, Wertschätzung und Respekt so wichtig im strukturellen Wandel und für die Gestaltung gesellschaftlich einigender Lösungen? 
                                • Warum Sozialunternehmen Innovationen auf den Weg bringen, die sich später auch in politische Innovationen wandeln können?
                                • Warum wir nicht auf die Politik warten und auch nicht mit dem Zeigefinger auf diese zeigen sollten, sondern schon jetzt loslegen können?
                                • Warum Systemchange meist nur wenig mit Kommunismus und Kapitalismus zu tun hat? 
                                • Wie können wir von einer Symptombekämpfung zu ursachenorientieren Lösungen kommen und was für eine Rolle spielt Projekteritis dabei?
                                • Aus der Geschichte lernen

                                  Für die Gestaltung unserer aktuellen Umbruchphase lassen sich historische Parallelen aus der Industriellen Revolution ableiten. Auch damals haben die technologischen Umbrüche zu einer Vielzahl sozialer Innovationen geführt, damit der Wandel auf einen gesamtgesellschaftlichen Fortschritt einzahlt und die systemischen Probleme der damaligen Zeit zukunftsorientiert gelöst wurden. Genossenschaften, Gewerkschaften, Wohlfahrtsorganisationen, Kranken- und Unfallversicherung oder die gesetzliche Altersvorsorge, sind nur einige der Errungenschaften dieser Zeit. All diese Lösungen haben eines gemein: Wir haben gemeinsam zum Wohle aller angepackt! 

                                  Interview-Partner:innen der Inspirationsreise

                                  Mit der Digitalisierung haben wir wieder einen technologischen Durchbruch, der zu einem großen Umbruch führt. Gleichzeitig stoßen wir mit unserer Art des Wirtschaftens und Lebens an unsere planetaren Grenzen. Wenn wir den folgenden Generationen eine vernünftige Lebensgrundlage hinterlassen möchten, braucht es ein Umdenken und ein verändertes Handeln von uns allen. Inzwischen haben sich eine Vielzahl von Zukunftsgestalter:innen auf den Weg gemacht, die bereits an Lösungen arbeiten. Zu oft wird diesen aber nicht gut genug zugehört und sie werden in wichtigen Entscheidungsprozessen zu oft noch nicht eingebunden. Das möchten wir mit euch ändern und zwar mit diesen 12 Gesprächspartner:innen:

                                  • Enkelfähige Land- und Ernährungswirtschaft: Christoph Schmitz (Acker), Johanna Kühner (SuperCoop), Nicolas Barthelmé (Du bist hier der Chef), Raphael Fellmer (SirPlus)
                                  • Enkelfähige Wirtschaft: Christian Hiß (Regionalwert AG), Astrid Scholz (Zebras Unite), Trebor Scholz (Platform Coop), Valerie Mocker (Wingwomen)
                                  • Enkelfähige Politik: Caroline Weimann (Joinpolitics), Maximilian Oehl (Brand New Bundestag), Philipp von der Wippel (ProjectTogether), Lisa Jaspers (u.a. FOLKDAYS)
                                  • Das Finale der gemeinsamen Lösungsreise

                                    Es geht aber nicht nur um Inspiration! Nach vier Podcast-Folgen zu enkelfähiger Land- und Ernährungswirtschaft geht es ans gemeinsame Ackern. Lasst uns darüber diskutieren, wie wir gemeinsam gute Lösungen aus der Nische holen. Herausarbeiten, wo es immer wieder die gleichen Hürden sind und welche Lösungsansätze funktionieren. Welche Lösungen können du, ich oder wir alle gemeinsam groß machen?

                                    Über den Zukunftsacker

                                    Beim Zukunftsacker kombinieren wir 12 Podcast-Folgen und 3 Events für das Ermöglichen von mehr Enkelfähigkeit in unseren Systemen. Dabei geht es von der Land- und Ernährungswirtschaft über die Wirtschaft bis hin zur Politik. Neben der Inspiration und Diskussion steht die Entwicklung gemeinsamer Lösungsansätze im Zentrum. Es ist ein Kooperationsprojekt von Markus Sauerhammer, Georg Staebner und social-startups.de (Social Startups Media). Das Projekt wurde durch die Unterstützung von 165 Unterstützer:innen der Crowdfunding-Kampagne ermöglicht. 

                                    Der Beitrag Zukunftsacker: Ohne Saat keine Ernte – Christoph Schmitz von Acker e.V. erschien zuerst auf Helden und Visionäre.

                                    1 hr 5 min
                                  • Gemeinsam den CO2 Verbrauch verringern – Ruth von Heusinger von ForTomorrow
                                    Gemeinsam den CO2 Verbrauch verringern
                                    Ruth von Heusinger von ForTomorrow

                                    Auch in dieser Folge gibt es wieder einige spannende Punkte, die dich in deiner Unternehmung weiterbringen können.

                                    Themenwissen ist von Vorteil

                                    Gründer*innen haben oft Einblicke in ganz spezielle Themen. Und das ermöglicht ihnen, komplexe Themen zu bearbeiten. Diese Komplexität können sie wiederum in ein einfaches Produkt fassen, was es dem Kunden einfach macht, das Wissen zu nutzen.

                                    Im Falle von Ruth von Heusinger von ForTomorrow ging es um das komplexe Thema des Emissionshandels. Sie wusste, wie er funktioniert und konnte ihn dadurch ganz vielen anderen zur Verfügung stellen. Ein Sozialunternehmer oder eine Sozialunternehmerin kann mit tiefen Einblicken aber noch mehr schaffen: Große Wirkung. Weil man eben weiß, wo die wirkungsstarken Hebel sind, die man nutzen kann.

                                    Kommunikation ist das A und O

                                    Ein Produkt oder eine Dienstleistung muss, um erfolgreich zu sein, fassbar gemacht werden.

                                    Fassbar bedeutet in diesem Kontext zum Beispiel Kommunikation. Diese muss für das zu bewerbende Produkt genau angepasst werden. Fassbar wird es auch durch die Diversität der Personen, die darüber reden. Dadurch kann sich auch die Kommunikation verändern. Fassbar wird es aber auch, durch eine gut strukturierte Webseite. Das Thema Kommunikation und Webseite sind essenziell, präsentieren sie doch das Produkt und wofür es oder auch das Unternehmen steht. Durch Learnings lässt sich immer weiter die Kommunikation verbessern, um die Zielgruppe noch besser erreichen zu können.

                                    Wichtig zu wissen ist, dass die Maßnahmen Zeit brauchen. Eine gute Kommunikation entsteht nicht von heute auf morgen. Eine gute Webseite zum Beispiel braucht ein gutes Aussehen (UX), Struktur und muss regelmäßig getestet werden.

                                    Du wirst wahrscheinlich in Vorleistung gehen

                                    Als Unternehmerin oder Unternehmer geht man oft in Vorleistung. Ruth hat zum Beispiel schon im Vorhinein Emissionen gekauft (ist also in finanzielle Vorleistung gegangen) und hat damit auch klar kommuniziert, dass ihr Vorhaben mehr als nur eine Idee ist und sie dahintersteht. 

                                    Wirkung maximieren

                                    Noch ein Punkt zum Thema Wirkung. Es reicht nicht wirkungsvoll zu sein, vielmehr muss man auch die Menschen emotional abholen. Wenn man sie mit einbindet und emotional einbezieht, schafft man es, viel größere Wirkung zu erzielen und wirklich etwas zu verändern. Deshalb wurde im Falle von ForTomorrow der Handel nicht nur auf den Emissionshandel ausgeweitet, sondern auch noch eine weitere Komponente integriert: Das Pflanzen von Bäumen. Dadurch wird ein anderer Bezug zu der Kompensierung des CO₂s hergestellt, der die Menschen emotional auch mehr mitnimmt. 

                                    Die Menschen emotional schnellstmöglich abholen und das richtig zu kommunizieren ist einer der Schlüssel, um ein erfolgreiches Sozialunternehmen aufzubauen. Ruth hat ihn gefunden. Was ist mit Dir?

                                    Über ForTomorrow

                                    ForTomorrow ermöglicht ein klimaneutrales Leben. Das Startup pflanzt Bäume in Deutschland, die ausgestoßenes CO₂ wieder aus der Luft holen und kaufen den großen Emittenten in Europa (z. B. Kohlekraftwerken) Emissionsrechte. Darüber hinaus gibt das Startup Tipps zur Reduktion des persönlichen CO₂-Ausstoßes. 

                                    Der Beitrag Gemeinsam den CO2 Verbrauch verringern – Ruth von Heusinger von ForTomorrow erschien zuerst auf Helden und Visionäre.

                                    1 hr 26 min
                                  • Wirtschaftlich arbeiten und gemeinnützig handeln – Dr. Juliane Kronen von innatura
                                    Wirtschaftlich arbeiten und gemeinnützig handeln
                                    Dr. Juliane Kronen von innatura

                                    In dieser Podcastfolge wird sichtbar, dass wir zu sehr in Boxen denken. Dr. Juliane Kronen zeigt mit innatura sehr gut, dass im Denken außerhalb von typischen Grenzen viel Wirkung steckt. 

                                    In unserer Gesellschaft unterscheiden wir zwischen Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Zivilgesellschaftlichen Akteuren wird dadurch oft das wirtschaftliche Handeln abgesprochen und Wirtschaftsunternehmen die Verantwortung für die Gesellschaft. Die Wirklichkeit ist komplexer. Es gibt Wirtschaftsunternehmen, die soziale und ökologische Verantwortung übernehmen und gemeinnützige Organisationen, die wirtschaftlich agieren. 

                                    Gemeinnütziges Warenhaus

                                    Von außen betrachtet wirkt die Arbeit am Beispiel von innatura wie das Lager eines Warenhauses. Erst beim genaueren Hinsehen wird sichtbar, dass es sich hier um spezielle Waren handelt. Waren, die aus dem normalen Handel genommen wurden, z.B. Saisonartikel oder Fehletikettierung. Alles dies wird aufgenommen und weitergeleitet an gemeinnützige Organisationen. Das hört sich einfach an, doch die Komplexität liegt im Detail. Es ist nicht vorhersehbar, welche Ware als nächstes kommt. Die Ware muss geprüft, gezählt, sortiert und registriert werden. Hierfür ist die Effektivität eines Handelsunternehmens nötig, aber gleichzeitig das Herzblut von engagierten Helfer*innen.

                                    Handeln zwischen Wirtschaft und Sozialem

                                    In dieser Podcastfolge zeigt Dr. Juliane Kronen sehr gut auf, mit wie viel komplexen Zusammenhängen ein Sozialunternehmen zurechtkommen muss. Rechtliche Einschränkungen, die trotz enormer Anstrengungen politisch noch nicht gelöst wurden. Finanzielle Zusammenhänge, die die Arbeit von gemeinnützigen Organisationen erschweren. Logistische Meisterleistungen, die nicht wahrgenommen werden. Kritische Worte von allen Seiten trotz wirkungsvollen Handelns.

                                    Verbindungen als Vermittler schaffen

                                    Wie viele Sozialunternehmen, so agiert auch innatura zwischen Wirtschaft und sozialen Organisationen. Sie müssen somit verschiedene “Sprachen” sprechen, abhängig davon, mit welcher Gruppe sie kommunizieren.

                                    Rechtsstaatliche Voraussetzungen

                                    Juliane schaut mit ihrem Handeln über den Tellerrand hinaus. Das Gespräch zeigt sehr gut, wie gemeinsames Wirken, z.B. mit dem Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschlands e.V. ein großes Potential entfalten kann. Wir sollten uns alle öfter fragen: “In welcher Gesellschaft wollen und können wir leben?”

                                    Es ist möglich, als Unternehmerin und Unternehmer von Sozialunternehmen gemeinsam ein besseres Gesellschaftssystem zu realisieren und in der Politik zu verankern.

                                    Über innatura

                                    Innatura nimmt sich Waren an, die normalerweise weggeworfen würden. Sie werben in großem Umfang neuwertige Sachspenden ein und vermitteln sie an gemeinnützige Organisationen. Dabei garantieren sie als Schnittstelle zwischen der Industrie und den Organisationen, dass alle Spenden bedürftigen Menschen zugutekommen.

                                    Als erste Plattform dieser Art in Deutschland ist innatura seit September 2013 aktiv.

                                    Der Beitrag Wirtschaftlich arbeiten und gemeinnützig handeln – Dr. Juliane Kronen von innatura erschien zuerst auf Helden und Visionäre.

                                    1 hr 13 min

                                  About Helden und Visionäre – Inspiration für Changemakers und Social Entrepreneurs

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