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Wir leben in einer Gesellschaft, in der die Entfremdung immer weiter vergrößert wird. Das betrifft sowohl die Beziehung zwischen Produzent und Konsument als auch zwischen Geldgebern und denjenigen, die mit dem Geld wirken. Das Gleiche ist auch in der Philanthropie passiert und hat die Globalisierung erleichtert und den Konsum vergrößert.
Das Problem ist nur, dass es sich für immer mehr Menschen nicht mehr gut anfühlt.
Philipp zeigt im Podcast, dass er diese Beziehungen als wichtigen Hebel sieht, um mehr zu bewirken.
Wir sind mittlerweile an einem Punkt angekommen, in der sowohl die Zivilgesellschaft, die Politik aber auch Wirtschaftsunternehmen merken, dass ein “weiter so” nicht gehen kann. Man muss sich aufeinander zubewegen. Gemeinsame Lösungen müssen gefunden werden. Die Ressourcen, die jeder mitbringt, sind natürlich unterschiedlich, aber jeder möchte davon etwas mitnehmen. Und genau damit beschäftigt sich neben Philipp auch Georg mit changeius.
Die Sichtbarkeit zu stärken und eine Beziehung zu schaffen zwischen denjenigen, die finanzielle Mittel bereitstellen und denjenigen, die etwas bewirken vor Ort, ist ein ganz wichtiger Schlüssel.
Die gemeinsame Arbeit von sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten können bei dem Aufbau eines Unternehmens große Kraft und Wirkung entfalten. Für Philipp war das entscheidend für den Aufbau seines Unternehmens. Unterschiedliche Charaktere ergänzen sich und eröffnen viele Optionen, die man vorher vielleicht gar nicht hatte.
Wichtig ist aber, dass die finanziellen Mittel für Entscheidungen da sind. Denn wenn man schon gute Ideen hat, sollen diese ja auch umgesetzt werden. Oder?
Doch stellt sich noch die Frage, was Menschen eigentlich gemeinsam wirken lässt? Was sind die Gründe, warum sie sich gemeinsam für ein Ziel einsetzen?
Das sind unter anderen
Das gemeinsame Wirken ist dann wie ein Verstärker. Wenn man inspirieren kann, ist die Wahrscheinlichkeit auch größer, dass sich Menschen mit persönlichem Engagement oder mit finanziellen Mitteln mehr einbringen.
Social Media zeigt immer wieder, dass die Digitalisierung der Kommunikation dann erfolgreich ist, wenn zwischenmenschliche Verbindungen geschaffen werden und dadurch ortsungebunden persönliche Beziehungen entstehen.
Georg sieht hier noch ein großes Potenzial für den sozialen Bereich, denn hier wird es noch viel zu wenig genutzt. Es herrscht noch viel Angst vor der Digitalisierung.
Philipp und Georg stehen dem Ganzen aber sehr positiv gegenüber und meinen, dass wir mehr digitale Werkzeuge in Zukunft nutzen werden (müssen). Und am Ende ist das vielleicht auch der Weg, um der Entfremdung entgegenzuwirken und persönliche Beziehungen zu stärken.
Die Haus des Stiftens gGmbH engagiert sich als Sozialunternehmen für die wirkungsvolle Lösung gesellschaftlicher Aufgaben im Sinne der Global Goals. Dazu stellt das Unternehmen zum einen gemeinnützige und zum anderen wirtschaftliche Angebote bereit, die beide zum Ziel haben, bürgerschaftliches Engagement zu stärken.
Der Beitrag Verbindungen zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft schaffen – Philipp Hof von Haus des Stiftens erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Diese Folge dreht sich alles um den #Zukunftsacker. Georg Staebner spricht mit Markus Sauerhammer über das gemeinsame Experiment, mit dem Sie 12 Podacast-Folgen und 3 virtuelle Events für mehr Enkelfähigkeit auf den Weg bringen.
Knapp 50 Minuten sprechen Georg und Markus über das #zukunftsacker- Special vom Helden & Visionäre-Podcast. Es geht von der Entstehung der Idee bis zu den Potenzialen, die sich aus der gemeinsamen Lösungs- und Inspirationsreise entstehen können. Hier eine Kostprobe der Themen, die besprochen werden:
Für die Gestaltung unserer aktuellen Umbruchphase lassen sich historische Parallelen aus der Industriellen Revolution ableiten. Auch damals haben die technologischen Umbrüche zu einer Vielzahl sozialer Innovationen geführt, damit der Wandel auf einen gesamtgesellschaftlichen Fortschritt einzahlt und die systemischen Probleme der damaligen Zeit zukunftsorientiert gelöst wurden. Genossenschaften, Gewerkschaften, Wohlfahrtsorganisationen, Kranken- und Unfallversicherung oder die gesetzliche Altersvorsorge, sind nur einige der Errungenschaften dieser Zeit. All diese Lösungen haben eines gemein: Wir haben gemeinsam zum Wohle aller angepackt!
Mit der Digitalisierung haben wir wieder einen technologischen Durchbruch, der zu einem großen Umbruch führt. Gleichzeitig stoßen wir mit unserer Art des Wirtschaftens und Lebens an unsere planetaren Grenzen. Wenn wir den folgenden Generationen eine vernünftige Lebensgrundlage hinterlassen möchten, braucht es ein Umdenken und ein verändertes Handeln von uns allen. Inzwischen haben sich eine Vielzahl von Zukunftsgestalter:innen auf den Weg gemacht, die bereits an Lösungen arbeiten. Zu oft wird diesen aber nicht gut genug zugehört und sie werden in wichtigen Entscheidungsprozessen zu oft noch nicht eingebunden. Das möchten wir mit euch ändern und zwar mit diesen 12 Gesprächspartner:innen:
Es geht aber nicht nur um Inspiration! Nach vier Podcast-Folgen zu enkelfähiger Land- und Ernährungswirtschaft geht es ans gemeinsame Ackern. Lasst uns darüber diskutieren, wie wir gemeinsam gute Lösungen aus der Nische holen.
Ganz konkret: Nach vier Podcastfolgen wollen wir mit euch in die Diskussion und vor allem ins gemeinsame Arbeiten kommen. Herausarbeiten, wo es immer wieder die gleichen Hürden sind und welche Lösungsansätze funktionieren. Welche Lösungen können du, ich oder wir alle gemeinsam groß machen?
Mehr erfährst du im Podacast oder hier im Crowdfunding: https://www.startnext.com/zukunftsacker
Beim Zukunftsacker kombinieren wir 12 Podcast-Folgen und 3 Events für das Ermöglichen von mehr Enkelfähigkeit in unseren Systemen. Dabei geht es von der Land- und Ernährungswirtschaft über die Wirtschaft bis hin zur Politik. Neben der Inspiration und Diskussion steht die Entwicklung gemeinsamer Lösungsansätze im Zentrum. Es ist ein Kooperationsprojekt von Markus Sauerhammer, Georg Staebner und social-startups.de (Social Startups Media).
Der Beitrag Spezial Folge #Zukunftsacker mit Markus Sauerhammer erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Knapp 90 Minuten voller spannenden Input. Ein Podcast in Spielfilmlänge, wenn man so will. Und auch dieses Mal gibt es wieder viele Themen. Hier eine Kostprobe der Themen, die besprochen werden:
Und noch eine ganz besondere Fragestellung, welche gar nicht so oft besprochen wird: Warum können sich Sozialunternehmen nicht einfach auf B2B (Business to Business) konzentrieren, sondern müssen in B2B2C (Business to Business to Customer) denken? Und daraus folgend auch, wie man als B2B2C Unternehmen die Zielgruppe denn anspricht.
Für Georg ein spannendes Thema, da er mit changeius ebenfalls ein B2B2C Sozialunternehmen aufbaut.
Ihr merkt also: Die Folge hat es in sich. Auf alles können wir hier nicht im Detail eingehen, aber lasst uns trotzdem den Blick auf das eine oder andere Thema werfen.
Etwas Besonderes bei Sozialunternehmen ist das Thema Wirkung. Oder im Detail: Die Messgröße der Wirkung. Dies führt dazu, dass meist nur die B2C Beziehung betrachtet wird. Sind es aber bei einem Sozialunternehmen nicht die Kunden (Customer), die eigentlich von dem Service oder der Dienstleistung profitieren? Im Falle von WASH United eben die Mädchen und Frauen, die über das Thema Menstruation aufgeklärt werden und dadurch ein selbstbestimmtes Leben führen können.
Das ist auch der Grund, warum WASH United eben kein typisches B2B-, sondern ein B2B2C-Unternehmen ist. Denn erst mit den Informationen über die Wirkung wird der Mehrwert von WASH United auch wirklich sichtbar.
Jede der einzelnen Organisationen, die im B2C (also direkt die Verbesserung realisieren), könnte die Wirkung, die sie im Gesamtsystem haben, nicht sichtbar machen. Dafür fehlen ihnen die Zeit, das Know-how und die Daten.
Und wenn wir schon bei dem Thema Daten sind, können wir auch kurz darauf eingehen. Gründer*innen sollten sich darüber im Klaren sein, dass Daten das neue Gold sind. Egal ob als Grundlage für künstliche Intelligenzen wie ChatGPT, für die Bewertung von Unternehmensentscheidungen oder aber um Wirkung sichtbar zu machen – Daten sind ein elementarer Bestandteil der Geschäftswelt geworden.
Thorsten hat im Nachgespräch zu diesem Podcast auch noch kurz etwas zu den genutzten Tools erzählt. Und da wurde auch noch einmal klar, dass Impact-Messung nicht mal so nebenbei geht. Man muss sich ernsthaft damit auseinandersetzen, Zeit einplanen und je mehr Daten – umso besser.
Wenn man eine Unternehmung startet, dann fragt man sich oft, wie und wo man anfangen soll. Erst ein Bereich oder gleich die ganze Palette? Erst Deutschland oder doch gleich die ganze Welt? Gründer*innen verschätzen sich sehr oft und verlieren dadurch den Fokus.
Thorsten von WASH United hat hier gezeigt, wie es richtig geht. Zu Beginn war das Thema nur Sanitär. Als das Thema gefestigt war, kam die Menstruation im globalen Süden hinzu, anschließend in Deutschland. Deutschland war nur möglich, weil man bereits im globalen Süden Erfahrungen sammeln konnte.
Dieses Know-How konnte wiederum auf einen anderen Bereich angewendet werden, die “5 Leitprinzipien zur Finanzierung”. Das gleiche Wissen kann auf eine andere Zielgruppe angewendet werden.
Verrückt, oder?
Das funktioniert aber nur, wenn du erst sehr spezifisch agierst und dann in die Breite gehst. Versuche nicht gleich ein großes System zu realisieren, fang mit einzelnen Bausteinen an. Die Kraft liegt im Fokus!
Oder wie Konfuzius schon sagte: Derjenige, der zwei Hasen gleichzeitig jagt, wird keinen davon fangen.
WASH United ist eine internationale Koalition aus NGOs, Regierungen, VN-Organisationen und Akteuren aus der Welt des Sports. Gemeinsam sollen durch die positive Kraft des Sports, Tabu-Themen wie Sanitärversorgung und Hygiene positiver zu besetzt werden und stärker in die Medien kommen. sowie für Spaß-basierte Aufklärungskampagnen im Schulumfeld. Regional liegt der Fokus dabei auf Afrika und Südasien. WASH United besteht seit Anfang 2010 und sitzt in Berlin.
Der Beitrag B2B reicht bei Sozialunternehmen nicht. B2B2C macht Impact sichtbar. – Thorsten Kiefer von WASH United erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Unternehmertum bedeutet, in einem teils ungewissen Bereich unterwegs zu sein. Es gibt nicht immer bestehende Trampelpfade, die man bestreiten kann. Man begibt sich auf neues Terrain und muss sich mit der Frage auseinandersetzen: Welche Werkzeuge gibt es schon und wie kann ich sie nutzen? Das herauszufinden hat viel mit ausprobieren zu tun. Typisches Unternehmerleben eben und etwas, was sich durch die vielen Podcasts zieht.
Und genau hier wird die Brücke zu Unternehmertum und Forschung geschlagen. Beide bewegen sich auf unbekanntem Terrain – agieren aber sehr unterschiedlich.
Das zeigen auch viele Folgen des Helden und Visionäre Podcasts. Wann immer in den Folgen diskutiert wird, basiert das oft auf Annahmen und Meinungen der Gäste. Wissenschaftlich basiert ist das aber selten. Hier anzusetzen und Fakten zu schaffen, das ist ein anderer Ansatz. Und ein Wichtiger. Denn so verhindern wir Halbwissen, welches wir selbst als die einzige Wahrheit wahrnehmen – weil es ja bei uns funktioniert hat.
Eva und ihr Team beschäftigen sich mit Teams aus Sozialunternehmen. Im Gegensatz zu Business Modellen, Finanzierungsmöglichkeiten oder dem generellen Aufbau eines Unternehmens, gibt es hier aufgrund fehlender Forschung noch viel Potenzial.
Das zeigt auch diese Podcast-Folge, die sich mit Fragestellungen wie “Was bedeutet ein diverses oder homogenes Team für die Entwicklung von Sozialunternehmen?” auseinandersetzt. Auch das Zusammenspiel der Mitglieder*innen, wenn nicht nur der ökonomische Erfolg im Mittelpunkt steht, sondern auch die Wirkung einen wichtigen Faktor spielt, ist äußerst spannend.
Manchmal muss man darüber nachdenken, sein Business zu beenden. Das ist per se auch nicht schlimm – scheitern kann jeder. Bei einem klassischen Unternehmen hat beispielsweise eine Insolvenz Auswirkungen auf die Mitarbeitenden und vielleicht noch auf manche Kundenklassen. Bei einem Sozialunternehmen ist das aber schlimmer. Denn hier wirkt es sich auch auf einen Bereich aus, den man eigentlich mit seinem Impact unterstützen möchte. Da ist die Entscheidung, ein Business zu beenden, nochmal eine viel schwierigere.
Soziales Unternehmertum ruft ein extremes Interesse hervor. Das ist auch Eva Alexandra Jakob von der Universität Bayreuth bewusst, wie sie aufgeregt sagt. Nicht nur wird der Bereich immer stärker erforscht, auch im Allgemeinen merken die Menschen, dass man nicht mehr drum herum kommt, sich sozial und ökologisch zu interessieren und etwas Positives zu bewirken. Hier kann man von Sozialunternehmer*innen lernen.
Irgendwann, so die Vorstellung von Eva, wird nicht mehr unterschieden zwischen Soziales Unternehmertum und “normales” Unternehmertum. Darin sind sich Eva und Georg einig.
Die Universität Bayreuth ist eine der jüngsten Universitäten in Deutschland und wurde 1975 eröffnet. Die Universität Bayreuth liegt im Times Higher Education (THE) Young University Ranking auf Platz 45 der 475 weltweit besten Universitäten, die jünger als 50 Jahre sind. Interdisziplinäres Forschen und Lehren ist Hauptmerkmal der über 160 Studiengänge, die an sieben Fakultäten in den Natur-, Lebensmittel-, Ingenieur-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie den Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften angeboten werden.
Der Beitrag Hochschulen und das Potential von Social Entrepreneurship – Prof. Dr. Eva Alexandra Jakob von der Universität Bayreuth erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Die letzte Folge des Jahres ist ein kleines Highlight für unsere treuen Zuhörer*innen. Denn diesmal hat Georg keinen Gast – sondern ist selbst zu Gast. Ein Blick hinter die Kulissen und die Geschichte des Helden und Visionäre Podcast – inklusive persönlicher Insights aus Georgs Leben.
Bisher gab es in jeder Podcast-Folge mindestens eine interessante Persönlichkeit aus dem Bereich Social Entrepreneurship. In dieser Folge gibt es aber ausnahmsweise mal niemanden, der Georg Gesellschaft leistet. Der Grund ist ein ganz Besonderer:
Georg war zu Gast bei dem Startup Insider Media Talk Podcast und hat dort ein bisschen über persönliche Hintergründe, seine neue Unternehmung Changeius und seinen Podcast gesprochen. Dabei hat er spannende Informationen geteilt. Weißt du zum Beispiel,
Alles Fragen, die in dem Podcast beantwortet werden.
Wenn du dich für Social Entrepreneurship interessiert und vielleicht schon länger den Podcast hörst, dann ist diese Folge ein absolutes Muss.
Mit diesem kleinen Schmankerl endet auch der Podcast für dieses Jahr. Wir gönnen uns eine kleine Weihnachtspause und sind dann Anfang des Jahresim Januar wieder mit frischen Folgen am Werk.
Bis dahin: Mach was, beweg was. Und genieße die Feiertage!
Der Beitrag Hinter den Kulissen des Helden und Visionäre Podcasts – Georg Staebner erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Dieses Gespräch mit Timo Wans von MYZELIUM hat es in sich. Knapp 120 Minuten voller Podcast-Content. Wenn dich die Länge jetzt erschrecken sollte, keine Sorge: Springe einfach auf das Ende der Episode, lies dir alternativ diesen Text durch, und nimm so die Kernelemente mit. Mit Sicherheit wird dich die Zusammenfassung aber auch neugierig machen.
Diese XXL-Episode hat mindestens eine Sache mit einem wissenschaftlichen Paper gemeinsam: Man kommt langsam zum Punkt, zum Kernelement. Das ist aber in diesem Fall gar nicht schlimm, denn das Ergebnis ist eine interessante Folge voller Insights.
Ein kleiner Vorgeschmack auf die Themen, die angesprochen werden:
Wir brauchen mehr konkrete Handlungsschritte, bei denen Vertrauen und Verantwortung mit eingebracht werden und dann zu spürbaren positiven Veränderungen führen. Wir würden damit neue, im Rahmen von Wirtschafts-, Gesellschafts- und Kultur-Systeme komplett neue Denkmodelle schaffen.
Timo hat gezeigt, wie der Switch von einem Denkmodell (solidarischer Landwirtschaft) zu anderen Denkmodellen und Unternehmensformen gekommen ist. Sein Schlüssel dabei war, ihr ahnt es schon, das Probieren und Machen. Dadurch sind neue Dinge entstanden – im Fall von Timo: Wirtschaft ohne den Markt, also ohne die Mechanismen von Angebot und Nachfrage. Er hat diese verändert.
In diesem Kontext benötigt man neue Bilder für die “Share-Holder”. Klassisch wird zwischen Kunden, Mitarbeiter, Investoren und Unternehmer unterschieden. Das Bild, das Timo von einem Unternehmer zeichnete, hat Georg angesprochen und somit auch zu diesem intensiven Gespräch geführt. Die Grundlage genau dieses Bildes ist im Kern, zu wissen, was man wirklich will und dieses in Form einer Vision kommunizierbar macht. Ohne jedoch die Offenheit für die eigene Situation und den Handlungsspielraum aufzugeben und auch diesen zu kommunizieren. Dabei wächst und entwickelt man sich persönlich weiter. Man handelt und tut etwas, getreu dem Motto dieses Podcast: “Mach was, beweg was!”.
Beim gemeinschaftlichen Wirtschaften funktioniert dieses Bild sehr gut. Aber auch in unserer “normalen” Gesellschaft und Wirtschaft ist es nötig, dieses Bild zu stärken. Dort kommen wir aber nicht hin, wenn wir immer das Schubladendenken der “Share-Holder” bedienen. Wir müssen außerhalb der Silos denken. Die Schwelle zwischen diesen einzelnen Holder ist Vertrauen. Sowohl im eigenen Sinne (sich selbst vertrauen), Verantwortung übernehmen und etwas zutrauen. Das ermöglicht uns dann, außerhalb dieser Silos zu denken.
Klar ist, wenn wir nicht Verantwortung übernehmen, dann wird das von uns selbst geschaffene System uns immer mehr einengen. Wir können nicht allein die Welt verändern, wir können aber Verantwortung übernehmen und Teil der Veränderung werden. Bist du bereit dafür? Dann mach was, beweg was!
Das MYZELIUM ist das Ökosystem für gemeinschaftsbasierte Unternehmer*innen. MYZELIUM ermöglicht es Unternehmer*innen, solidarisch-gemeinschaftsbasiertes Wirtschaften groß zu denken.
Das gelingt durch Gründungsbegleitung und unterschiedliche Workshops.
Zudem bringen MYZELIUM solidarisch-gemeinschaftsbasiertes Wirtschaften in die Wissenschaft und stößt internationale Forschungsprojekte an. Mit den gewonnenen Erkenntnissen aus Forschung und Praxis unterstützen die Initiatoren Politik, Verwaltung, Stiftungen und Verbände beim notwendigen Perspektivwechsel für die Welt von morgen.
Der Beitrag Wirtschaft ohne Markt, Kunden ohne fertiges Produkt. – Timo Wans von MYZELIUM erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Auch in diesem Podcast gibt es wieder viele spannende Punkte für euch Gründerinnen oder Menschen, die einfach etwas Positives bewegen wollen.
Bei Sozialunternehmen gibt es die unterschiedlichsten Geschäftsmodelle. Es ist aber nicht leicht, das richtige Geschäftsmodell zu finden – und für manche gibt es sogar kein passendes Geschäftsmodell. Aufgrund des riesigen Impacts sollte die Idee jedoch trotzdem umgesetzt werden. Das ist mit unserer kapitalistischen Gesellschaft schwer zu vereinen. Für Impact ohne direkt passendes Geschäftsmodell ist es schwer eine Finanzierung zu bekommen. So war es auch zuerst bei Mobile Retter. Was hat dann schließlich doch zum Erfolg geführt? Der lange Atem. Geschäftsmodelle werden oft erst sichtbar, wenn ein Thema sehr tiefgreifend bearbeitet wird. Es ergeben sich dann neue Einblicke, die zu erfolgreichen Geschäftsmodellen führen. Was Zeit braucht, braucht Zeit.
Die Komplexitäten, Abhängigkeiten und Möglichkeiten sind schier unendlich. Bei Mobile Retter sind es Verbindungen zu Kommunen, Krankenkassen, Notärzten, Community und Mitbewerbern. An jeder Stelle gibt es so viele Dinge zu beachten, die jeweils unterschiedliche Abhängigkeiten haben. Wenn du dabei bist ein Sozialunternehmen aufzubauen, wirst du dich gut in diese Komplexität hineinfühlen können.
Wichtig ist dabei der richtige Fokus. Es kann gar nicht schnell genug gehen, man hat den Wunsch, viel zu entwickeln und zu verändern und die Entwicklungspotenziale sind unendlich. Da sind Beschränkungen natürlich schwer auszuhalten, doch Beschränkungen geben auch einen Fokus und der führt schneller zum Ziel, als alles gleichzeitig zu versuchen.
Ab und zu braucht man auch mal eine Pause, um Abstand zu gewinnen und Dinge zu reflektieren. In dieser Zeit können wir uns dann auch über Erfolge erfreuen!
Dennis hat mit Mobile Retter gezeigt, dass sie sich auf ihre Kernkompetenzen fokussieren, Service und Unterstützung. Konkret, den Kommunen die Arbeit zu erleichtern sowie Marketing und Wissen zur Verfügung zu stellen. Und das ist sehr wichtig. Durch die Fokussierung auf die Kernkompetenzen, hast du die Möglichkeit, schneller voranzukommen.
Manchmal kommt es vor, dass man mit seiner Idee der oder die Erste ist. Das muss kein Vor- oder Nachteil sein. Trotzdem ist es natürlich schön. Rechne aber damit, dass andere mit ähnlichen Ideen kommen werden.
Auch wenn dann unter Sozialunternehmer*innen Kooperationen gerne gesehen sind, ist dies manchmal nicht möglich. Gründe können einfach unterschiedliche Herangehens- oder Sichtweisen sein. Das ist normal – Evolution eben. So hat man aber auch die Chance, seine Expertise in das Gesamtsystem mit einzubringen.
Noch einmal kurz zum Thema Finanzierung. Als Pionier denkt man schnell, dass eine Finanzierung locker gesichert ist. Man hat ja eine tolle Idee und ist der oder die Erste. Kann so einfach sein – ist es aber eher nicht. Was ist hier dann der Schlüssel für eine Finanzierung? Für viele Unternehmen ist es schlicht, einen Mehrwert zu bieten, für den ein Kunde bereit ist zu zahlen. Bei Sozialunternehmen (und generell vielen Startups) ist das aber am Anfang – z.B. aufgrund des noch fehlenden Geschäftsmodell – schwierig. Hier ist der Schlüssel Vertrauen. Und der Weg dahin? Beharrlichkeit. Es lohnt sich!
In Deutschland erleiden jährlich mehr als 70.000 Menschen einen Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb eines Krankenhauses. Nur 10 % der Betroffenen überleben, da der Rettungsdienst oft zu spät eintrifft. Mit einer flächendeckenden schnellen medizinischen Erstversorgung dieser lebensbedrohlichen Notfälle können mehr als 10.000 Menschenleben pro Jahr in Deutschland gerettet werden. Mobile Retter möchte genau das ermöglichen – mit der eigenen Smartphone-basierten Ersthelfer-Alarmierung.
Der Beitrag Komplexität und Abhängigkeiten eines Sozialunternehmens – Dennis Brüntje von Mobile Retter erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Lebenseinstellung. Mindset. Selbstbildnis. Diese drei Wörter fassen diese Podcast-Folge mit Elisabeth Hahnke von ROCK YOUR LIFE! treffend zusammen.
Wenn wir uns selbst betrachten, dann haben wir ein bestimmtes Bild von uns. So wie wir denken, dass wir wahrgenommen werden. Manchmal ist es vorteilhaft, wenn uns jemand eine andere Aussensicht gibt. Genau dies hat Elisabeth von einem Mentor bekommen. Ein Spiegelbild, das für Elisabet alles verändert hat.
Wenn wir andere Bilder und Wahrnehmungen von uns gezeigt bekommen, müssen wir mit dieser Information umgehen können. “Wenn du mich anders siehst, oder meinst ich kann dieses oder jenes” – wie geht man im besten Fall damit um? Richtig: Challenge accepted. Das ist auch die Einstellung von Elisabeth. Sie ist an die Umsetzung gegangen – das Machen und Tun, das zu ROCK YOUR LIFE! geführt hat.
Machen und Tun sind zwei Dinge, die wir oft in diesem Podcast thematisieren. „Ja, aber ich weiß nicht, wie ich etwas umsetzen oder machen soll”. Wenn dir diese Gedanken kommen, dann bist du sicherlich nicht alleine damit. Man muss aber nicht immer wissen, wie genau man etwas tun oder umsetzen soll. Lösungen finden sich oft auf dem Weg. Erst einmal fängst du an, ins Handeln zu kommen. Das ist der wichtigste erste Schritt.
Im Beispiel von Elisabeth kann das dann auch noch direkt nach dem Aufstehen passieren. Recherche, Ansprechpartner finden, anschreiben. Gemütlich im Bett. Sie hat direkt gehandelt. Und das ist auch wichtig, dieses Handeln. Hätte Elisabeth noch weiter recherchiert, hätte sie vielleicht herausgefunden, dass der gefundene Ansprechpartner eine Koryphäe auf dem Gebiet ist. Was wäre dann passiert? Naja, der erste Kontakt wäre komplizierter und verkopfter geworden und das Ergebnis wäre am Ende vielleicht ein anderes gewesen. Learning: Nicht zu viel recherchieren.
Tipp von Georg: Wenn du eine Person ansprechen möchtest, zu der du einen besonderen Respekt empfindest, dann stellt dir vor, dass sie deiner Anfrage eh eine Absage erteilt. Wenn du dann eine Absage bekommst, ist es nicht so schlimm und du lernst vielleicht noch daraus, indem du die Gründe erfährst. Oder es funktioniert. Oft schafft man es so, dadurch einen inneren Kritiker abzuschaffen. Den Kritiker, der in dein Ohr flüstert: “Schreib ihn nicht an, das wird nichts”. Noch einmal: Das Handeln – unabhängig davon, was dein innerer Kritiker sagt – ist wichtig.
Viele haben Angst, sich über ihren letzten Tag im Leben Gedanken zu machen. Verständlicherweise würden wir Menschen am liebsten für immer leben. Doch unsere Existenz ist nun einmal endlich.
In diesem Gedanken liegt aber eine unheimliche Kraft. Elisabeth hat sich ihre Zukunft gebaut und sich von Anfang an gefragt: Welcher Mensch möchte ich eigentlich am Ende meines Lebens sein? Dadurch, dass sie eine bestimmte Vorstellung von sich in der Zukunft hatte, hat sie sich genau diese Zukunft aufgebaut. Ja, der Weg wird nicht einfacher dadurch. Noch immer gibt es Tausend Hürden, die man nimmer oder auch nicht schafft. Aber wenn man eine Entscheidung im Jetzt fällen muss, dann kann man sich immer fragen, was das zukünftige Ich vielleicht getan hätte. Plötzlich werden unsere geplanten Entscheidungen in ein anderes Licht gerückt. Das erzeugt einen Sog und erleichtert die Entscheidungen im Jetzt.
Zum Abschluss noch ein Punkt, der in dem Podcast gar nicht thematisiert wurde.
Ein Unternehmen aufzubauen ist nicht leicht. Mit einem Baby noch weniger. Jeder würde verstehen, wenn man in so einer Situation von der Unternehmung Abstand nimmt. Ja, und hier schließt sich der Kreis mit den folgenden Worten: Lebenseinstellung. Mindset. Selbstbildnis. Drei Worte, die nicht nur diesen Podcast zusammenfassen. Sie machen auch den Unterschied.
Was ist dein Selbstbild? Oder noch spannender: Wer ist dein zukünftiges Ich?
Gestartet als Studierendeninitiative für mehr Bildungsgerechtigkeit ist ROCK YOUR LIFE! heute ein in ganz Europa tätiger Kompetenzträger für Bildungsarbeit und Potenzialentfaltung. Als professionelles Beratungsunternehmen in den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung, Leadership und Mentoring bietet es innovative und wirksame Programme für Organisationen, Schulen, Unternehmen und Einzelpersonen.
Dabei ist ROCK YOUR LIFE! in vielen Bereichen tätig: als internationale Bildungsinitiative, als Ort persönlicher Entfaltung, als Talentschmiede für Trainer*innen und als Kompetenzzentrum für Personal- und Organisationsentwicklung.
Der Beitrag Mehr sein, als man sich vorstellt. – Elisabeth Hahnke von ROCK YOUR LIFE! erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Diesmal ist Paul Kupfer von soulbottles zu Gast im Podcast.
Könnt ihr euch noch an die letzte Podcastfolge erinnern? Dort ging es unter anderem um das Thema Bootstrapping. Auch diesmal ist das wieder ein Thema.
Bootstrapping ist ein bisschen Schwarz-Weiß-Denken – also alles selbst finanzieren oder einen Investor an Bord holen. Paul hat im Podcast gezeigt, dass es aber nicht so engstirnig sein muss. soulbottle hat mit einem Investor angefangen – und sich danach entschieden, sich anders aufzustellen. Kein Exit, dafür aber ein Unternehmen in Verantwortungseigentum. Dadurch haben sie dann die Anteile zurückgekauft. Spannender move!
Ein Handelsunternehmen und Nachhaltigkeit passt sehr gut zusammen – das hat auch diese Folge gezeigt. Gibt es dazu in Zukunft eine Alternative? Nein, da gibt es keine Alternative! Oder was meinst du?
Angefangen von der ersten persönlichen wertschätzenden Beziehung zwischen den Gründern, zur wertschätzenden Beziehung mit allen Beteiligten im Unternehmen, bis hin zu der Umwelt, Partnern oder auch Kunden – wenn das alles zusammenpasst und eine klare Sprache hat, wird dies sichtbar und entfaltet eine gewisse Kraft. Eine Kraft, die dir hilft, dein Unternehmen aufzubauen und Produkte (weiter) zu entwickeln.
Loslassen beschäftigt immer wieder viele Gründer*innen. Was im ersten Moment sehr negativ behaftet ist, hat jedoch auch eine Stärke: Denn man kann den Fokus auf das legen, wo man sich am besten einbringen kann. Ähnlich wie der Spruch: Geht eine Tür zu, öffnet sich die Nächste.
Wann immer etwas anders gemacht wird, als es sich scheinbar bewährt hat, tauchen sofort etliche Fragezeichen bei Menschen auf. “Ja, wenn alles gut funktioniert, ist das ja gut aber in schlechten Zeiten….”. Die Annahme, die dabei mitschwingt ist, dass dann zum alt bewerten gewechselt wird. Dies gilt auch für neue Unternehmenskulturen wie Holokratie.
Das muss aber nicht so sein – zeigt auch Paul Kupfer von soulbottles. Im Podcast gibt Paul uns eine Situation mit, in der es soulbottles nicht so gut ging. Als es letztlich um Stellenabbau ging, haben bei soulbottles die Personalverantwortlichen entschieden, wer bleiben und wer gehen muss. Die Personalverantwortlichen – nicht die Gründer. Der Mut, trotz eines komplexen Systems auf bereits aufgebaute Strukturen/Kultur zu vertrauen, führt zum Erfolg.
Wenn wir uns von dem Gedanken verabschieden, dass es eine Gruppe gibt, die alles durchblickt (z.B. die Gründer), dann bedeutet dies, dass die Lösung steigende Komplexität zu beherrschen, nicht Vereinfachung, sondern Vertrauen ist.
Wenn wir der Organisation und den Menschen vertrauen (dieses Vertrauen muss vorher aufgebaut werden), dann können bei schweren Zeiten alle Beteiligten gleichermaßen mit der Situation umgehen.
Und zwar unabhängig, ob sie Gründer*innen oder Mitarbeiter*innen sind. Denn das Vertrauen in die Organisation und den Mitwirkenden ist stark genug. Der Verlust von Mitarbeitern ist dann plötzlich nicht mehr das größte Problem – sondern der Verlust von Vertrauen.
Steigende Komplexität und mehr Vertrauen verstärken sich gegenseitig und führen zu einem besseren Miteinander und mehr Sicherheit. So die These. Siehst du das auch so?
soulbottles sind eine der bekanntesten Alternativen zu Plastikflaschen. Die Trinkflasche aus Glas ist bedruckt oder graviert mit Bildern von Künstler*innen und hilft, täglich Plastik zu sparen und die Welt etwas besser zu machen. soulbottles setzt sich gezielt für Wasser- und Sanitärkonzepte, Klimaschutz und innovative Startups ein und bewegt durch intensive Partnerschaften einiges. So fließt zum Beispiel seit 2012 für jede verkaufte soulbottle 1 Euro an WASH-Projekte von Viva con Agua de Sankt Pauli.
Der Beitrag Mehr als Flaschen. Ein Handelsunternehmen mit einer Social Entrepreneurship DNA. – Paul Kupfer von soulbottles erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
In dieser Folge geht es diesmal nicht, wie sonst üblich, um den typischen sozialen oder ökologischen Impact, sondern eher um das Miteinander – das Menschliche. Mitnehmen könnt ihr auch aus dieser Episode wieder einiges.
Mit der Technik und Digitalisierung geht das Persönliche und Miteinander verloren. So oft viele klagende Stimmen in Deutschland und der Welt. In vielen Bereichen mag das durchaus stimmen, wenn man nicht die “Extra Meile” geht.
Aber da stellt sich die Frage: Was möchte man erreichen, hinterlassen und auslösen? Die Antwort auf diese Fragen bildet für ein Unternehmen den Grundstein für die Werte und Prinzipien. Diese Fragen kann man analytisch und zahlengetrieben sehen – oder aber auch mit dem Herzen. Für Georg persönlich ist das Herz und die Emotion, die Tamara und Lea ausstrahlen, was sie im Online-Shop kommunizieren und vor allem die „Extra Meile“, die sie durch ihren persönlichen Einsatz gehen, viel wichtiger als die reinen Zahlen.
Auch eine großartige Frage: Wie beginnt Erfolg? Das ist unterschiedlich – im Falle von Bringsl ist das Zauberwort: Bootstrap. Bootstrapping kennt man eigentlich aus dem Programmieren, doch auch im Gründungsumfeld ist es ein gängiger Begriff. Hier bedeutet Bootstrapping als Low-Budget Weg der Startup-Finanzierung. Das heißt, alles wurde aus eigenen Mitteln realisiert und selbst bezahlt. Oder anders: Bootstrapping ist eine Finanzierungsform der Existenzgründung, bei der auf eine externe Finanzierung verzichtet wird.
Auch wenn man generell Online-Shops mit Bootstrap aufbauen kann, bei Bringsl ist das etwas Besonderes gewesen. Denn Bringsl ist kein typischer Online-Shop. Tamara Amalia und Lea Woltiri geben hier einen tollen Einblick in ihr Startup und wie sie zu Ihren Entscheidungen gekommen sind.
Was Bringsl klar macht: Einen nicht offensichtlichen Weg zu gehen und Brücken zu bauen, macht Bootstrap schwierig.er. Wenn man dann etwas macht, was kaum erwartet und eben noch nicht gesucht wird, stellt sich die Frage: Wie werde ich eigentlich sichtbar?
Das eigentliche Ziel deines Startups wird nicht immer das sein, was du am Anfang kommunizieren wirst – alleine schon, weil sich dein Startup weiter entwickeln wird.
Georg hat das bei Bringsl sehr gut analysiert. Am Anfang hätte Georg Bringsl den Slogan „Gönne dir was!” verpasst. Das hatte auch gepasst. Mit der Zeit haben Tamara Amalia und Lea Woltiri und ihr Team haben schnell gemerkt, dass die Kund*innen aber auch Anderen etwas Gutes tun und die im Shop gekauften Dinge verschenken wollen. Daher kommt bei Georg nun eher folgendes an: „Gönne dir etwas, indem du jemand anderes etwas gönnst.“ Gut, oder?
Wahrscheinlich eine der Königsfragen bei Online-Shop-Besitzer*innen. Der Shop und die Kunden geben genug Daten her, um das analysieren zu können. Man kann zum Beispiel auch sehen, wenn Käufer und Empfänger unterschiedlich sind. So kann man das Produkt, die Dienstleistung, das Marketing oder auch den Online-Shop entsprechend anpassen.
Wenn du dich schon ein bisschen mit der Gründungsszene in Deutschland beschäftigst, wirst du folgenden Punkt schon kennen: Unternehmertum wird in Deutschland oft als hartes Geschäft gesehen. Georg, sozialdemokratisch aufgewachsen, kennt diesen Umstand ebenfalls. Versuchen wir nochmal einen Sichtwechsel:
Als Unternehmer*in schaut man auf das Unternehmertum nämlich etwas anders. Man merkt, dass eine persönliche, offene und herzliche Beziehung wichtig ist. So kommen nicht nur die “Harten in den Garten”. Denn Offenheit und Herzlichkeit sind Türöffner, so haben sich auch Tamara und Lea gefunden.
Oder anders: Das, was du machst, kommt auch zu dir.
Bringsl ist der erste persönliche Online-Shop mit Fahrrad-Lieferservice für süße, herzhafte und außergewöhnliche Mitbringsl – liebevoll hergestellt in kleinen Manufakturen in und um Köln herum. Bringsl unterstützt Manufakturen, die sich für die Umwelt und soziale Projekte engagieren.
Fair, umweltschonend, natürliche Zutaten, regional produziert (soweit es geht) und Unterstützung sozialer Projekte. Das zeichnet Bringsl aus.
Der Beitrag Online Shop mit besonderem Charme – Tamara Amalia und Lea Woltiri von Bringsl erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
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