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In diese Folge gibt Ulrike Trenz vom Impact Hub Ruhr einen Einblick in den Aufbau einer lokalen Impact Community und die damit verbundenen Hochs und Tiefs, die dabei durchlebt wurden.
Ulrike hat gemeinsam mit einer weiteren Gründerin (Janna Prager) und einem Gründer (Benedikt Brester) den Impact Hub Ruhr aufgebaut. Doch selbst zu Gründen war kein “Masterplan” von ihr. Inspiriert durch ihre Arbeit bei Impact Hub Zürich fragte sich Ulrike, ob es nicht auch sinnvoll wäre, so etwas auch im Ruhrgebiet zu etablieren.
Zurück im Ruhrgebiet hat Ulrike die Idee dann vielen Menschen erzählt und den Kontakt zu anderen gesucht, die bereits ähnliche Ideen hatten. Ihr erster Gedanke dabei war andere bei dem Aufbau zu unterstützen. Warum sie selbst dann doch gründete? Nach einiger Zeit merkte Ulrike, dass sie bereits so stark involviert war, dass der Schritt den Impact Hub Ruhr mitzugründen gar nicht mehr so groß erschien.
Das zeigt sehr gut, dass das Handeln (egal wie abwegig das Ziel zunächst erscheint), ein wichtiger Grundstein zur Gründung ist.
In dem Podcast wird ersichtlich, dass ein gemeinsames Verständnis von der Vision wichtig ist. Aber noch wichtiger ist beim gemeinsamen Gründen das Verständnis des Gründer*innen-Teams untereinander. Hier zeigt das Gespräch gut, wie wichtig es ist am Anfang die “Hosen runter” zu lassen. Klar, offen und ehrlich zu kommunizieren, wie die Situation wirklich ist. Das schließt manchmal auch das Private mit ein. Nicht in allen Situationen, aber es sollte auch kein Tabu sein.
Wie hat es das Team geschafft ein Netzwerk aufzubauen, dass selbst schwere Zeiten durchsteht? Beim Impact Hub waren neben vielen anderen Faktoren auch das Gründer*innen-Team, mit ihren unterschiedlichen Stärken, und der Ort direkt am Essener Hauptbahnhof essentiell. Im Podcast erfährst du wie dieser Ort möglich wurde und entstanden ist.
Bei der Suche nach dem richtigen Ort (darf übrigens nicht unterschätzt werden) half dem Team von Anfang an, dass sie klare, wenn auch große, Ziele festgelegt hatten. So viel es ihnen leichter nicht passende Orte auszuschließen und weiter nach Möglichkeiten zu schauen. Große Ziele, wie: “Ein Ort an einem Bahnhof” schienen zuerst unerreichbar. Doch wurden schlussendlich doch Wirklichkeit.
Ein Impact Hub hat für gewöhnlich mehrere Standbeine. Darunter zählen zum Beispiel Veranstaltungen, Vernetzen, Wissensvermittlung und viele mehr. In herausfordernden Zeiten kann das aber bedeuten, dass sich der Fokus verschiebt. Das muss jedoch nicht nur negativ sein, sondern kann auch Neues hervorbringen, was vorher nicht denkbar gewesen wäre. Genau darüber berichtet Ulrike in dem Gespräch.
Ulrike zeigt in dem Gespräch sehr gut, wie die Wirkung seiner Arbeit ein großer Antrieb sein kann. Der Impact Hub ist ein großartiges Vehikel, um gemeinsam mit vielen Partnern Wirkung zu erzeugen. Sie lädt andere, die etwas Gründen wollen, oder mitwirken wollen dazu ein, in den Impact Hub Ruhr zu kommen und Teil der Community zu werden.
Der Impact Hub Ruhr ist Teil eines globalen Netzwerkes und setzt sich dafür ein, Innovation durch nachhaltige Ansätze in Gesellschaft und Wirtschaft zu verankern. Als Coworking Space, Event-Veranstalter und Berater vernetzen sie Freelancer, Kreative, Social Entrepreneure und Unternehmen in gleicher Mission. Dort wird Expertise geteilt, Inspiration gesucht und Innovation durch ungewöhnliche Partnerschaften geboren.
Der Beitrag Impact vergrößern durch Netzwerken – Ulrike Trenz vom Impact Hub Ruhr erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Mit Patrick Knodel haben wir diesmal keinen klassischen Gründer als Gast, sondern einen Impact-Investor. Daher dreht sich diesmal viel um das liebe Geld.
Entweder ist man Arm oder Reich. So sagt man zumindest. Oder? Aber gibt es nicht auch etwas dazwischen? Unbedingt! Und noch mehr: Geld und Reichtum ist nicht Alles. Das hat auch Patrick gemerkt und ist Impact Investor geworden. Es gibt eben mehr.
Wie kommen wir aus unserer Bubble heraus? Schwieriges Thema. Immerhin wachsen wir mit Werten und Menschen auf – Themen und Denkweisen sind bei uns fest “verdrahtet”. Deshalb denken wir eben oft in “Boxen”. Wir wollen in Gruppen leben und denken.
Daher gibt es Menschen die innerhalb aber auch außerhalb der Gruppe sind. Sobald wir dann hier eine Trennung vornehmen gibt es schnell ein “Gegeneinander”. Wie können wir solche Gruppenbildungen auflösen – oder die Grenzen zumindest weicher gestalten?
Patrick liefert hier einen spannenden Ansatz: Reisen. Reisen verbindet. Warum nicht also zum Beispiel Student*innen nach dem Studium die Reise zu anderen Kulturen ermöglichen?
Unser derzeitiges Schulsystem ist antiquiert. Warum lehrt uns unser Schulsystem nur die Sichtweisen, die wir eh schon haben? Komplexität des Lebens wird in der Schule nicht dargestellt.
Es ist wichtig, mehr gemeinsam zu denken, gemeinsam an Dinge heranzugehen und gemeinsam Herausforderungen zu lösen. Gemeinsam, nicht gegeneinander. An dem “zusammen” müssen wir alle arbeiten. Wie kann man gemeinsam kooperativ eine neue Gesellschaft bauen? Dazu gehört eben auch das Bildungssystem zu verändern, denn verlassen können wir uns nicht mehr darauf. Wir müssen uns selbst um unsere eigene Bildung kümmern.
Patrick hat sich selbst stark um seine eigene Bildung gekümmert und gelernt welche Wirkung er mit Impact Investing erreichen kann. Impact Investing, und viele andere Dinge sind nichts, was man groß aus Büchern aktuell lernen kann. Es sind neue Wege, die wir gehen und probieren müssen. Was hat Wirkung? Und wie investieren wir in Wirkung?
In diesem Zusammenhang lasst uns nochmal kurz Geld ansprechen. Geld ist wie Energie: dort wo es hineinfließt und wieder herausfließt, da wird etwas umgesetzt. Jetzt müssen wir nur noch das Geld in die Organisationen und Unternehmen hineinfließen lassen, die uns sozial und ökologisch voranbringt.
Die knodel foundation ist eine gemeinnützige Stiftung, die sich für globale Gerechtigkeit und nachhaltiges Empowerment von Menschen einsetzt. Die knodel foundation wurde 2017 von PANDION Vorstand Reinhold Knodel und seinem Sohn Patrick Knodel gegründet, der die Stiftung als Vorstand leitet.
Der Beitrag Raus aus der Bubble und in Impact investieren! – Patrick Knodel – Knodel Foundation erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Die erste Folge im Jahr 2022 ist auch gleich eine ganz Besondere. Birgit Heilig war in der allerersten Folge bei Georg Staebner bereits zu Gast. Umso schöner, sie auch in dem Auftakt der neuen Staffel als Gast zu haben. Mit dabei ist ebenfalls Christian Deiters. Somit haben wir auch gleich eine Premiere: Zwei Gäste in einer Episode.
Zusammen mit Georg blicken Birgit und Christian von der Vergangenheit über die Gegenwart bis hin in die Zukunft. Dabei bleibt das Thema Soziales Unternehmertum im Fokus.
Der Beitrag Soziales Unternehmertum im Wandel der Zeit – Gast: Birgit Heilig von SEND erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Es hat schon eine gewisse Tradition: Zum Abschluss einer Staffel gehen Georg und Christian noch einmal in sich, sprechen wichtige Dinge an und reden über ihre eigenen Unternehmungen.
2021 ist ein unglaublich wichtiges Jahr für Social Entrepreneurship. Es ist das Jahr der Bundestagswahl. Jetzt haben wir die Möglichkeit etwas positiv zu verändern. Das hat auch das Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland (SEND) erkannt und eine schöne Kampagne aus dem Boden geplant: https://www.send-ev.de/wegebereiten/
Das Ziel: die Politik soll das Potential Sozialer Innovationen erkennen und Sozialunternehmen durch bessere Rahmenbedingungen unterstützen.
In regelmäßig stattfindenden Polittalks werden Themen wie Innovative Bildung, Open Social Innovation oder Nachhaltige Städte behandelt.
SEO, also die Search Engine Optimization, ist ein unglaubliches wichtiges Thema, wenn es um die Sichtbarkeit im Internet geht. Dabei sollte man lieber früher als später damit anfangen. Doch was steckt dahinter? Zu komplex, als dass Georg und Christian das im Detail besprechen können. Dennoch gibt es eine wichtige Botschaft: SEO ist viel mehr als nur das bloße reinballern von Keywords in Beiträge oder Seiten. SEO ist Technik, Optimierung, Recherche, Konzept und Fleiß.
Hier eine kleine Liste an hilfreichen SEO-Tools:
Hier mal eine Andeutung. Dort mal ein Wort fallen lassen. Georg hat in der letzten Zeit immer mal seine neue Unternehmung angedeutet. Nun ist die öffentlich: changeius.
Was steckt dahinter? Georg und sein Team sind davon überzeugt, dass ein Schlüssel zur Wirkungsvergrößerung die Weitergabe und das Teilen von Wissen ist. Mit changeius möchte man soziale Organisationen mit Berater:innen zusammen, um konkrete Fragen und Herausforderungen mit der richtigen Expertise anzugehen. Das kann dann Themengebiete wie Digitalisierung, Organisationsentwicklung, Fundraising oder Kollaboration betreffen.
Finden soziale Organisation und Berater*innen zusammen kommt die dritte Säule zum Tragen. Das Team von changeius unterstützt dann dabei, fördernde Institutionen mit einzubinden.
Das Beste: DU kannst das Team noch unterstützen und Teil des Teams werden. Das geht sogar so weit, dass du auch in das Gründer-Team einsteigen kannst.
Was ist Brauch bei guten Podcasts? Richtig! Eine Sommerpause. Machen wir auch. Ab jetzt. Wir packen unsere Badelatschen aus, setzen die Sonnenbrille auf und entspannen. Okay, natürlich arbeiten wir weiter an unseren Projekten. Und wir kommen mit dem Podcast wieder. Versprochen!
Weitere Links:
Der Beitrag Zeit für neues im Social Startup und Entrepreneurship Kosmos erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Die Idee zu diesem Podcast kam Georg beim Surfen durch die sozialen Medien. Dort hat nämlich unser Gast Michael einen Post veröffentlicht, in dem er zugab, sich an die Anfangszeit zu erinnern. Grund genug da mal (zu sehr später Stunde) genauer nachzufragen! Auch nach dem Podcast, und nach Mitternacht, musste Michael noch was wegarbeiten. Das erste Learning also direkt zum Anfang: Eine Unternehmung frisst Zeit. Zeit, die man bereit sein sollte zu investieren.
Es folgt weiterer spannender Input! Zum Beispiel: Wie entsteht eigentlich eine Community? Zunächst muss man selber äußerst aktiv dabei sein. Verteile klare Aufgaben. Klare Kommunikation ist sehr sehr wichtig. Auf dem gleichen Weg erreicht man übrigens auch Künstler.
Braucht man eigentlich einen Masterplan, um etwas zu bewegen? Mal ehrlich: wer hat den denn schon? Ist auch eigentlich egal, denn wirklich benötigt wird er nicht dazu. Was es aber benötigt ist mindestens eine Person, die sich nicht beirren lässt und die auch die Verantwortung übernimmt, wenn es mal nicht wie geplant läuft.
Wie schafft man es immer wieder originell und innovativ zu sein? Michael hat da eine Antwort, die im ersten Schritt verwirren mag. Sie wussten nicht, was richtig ist und haben einfach “gemacht”. Hier passt auch ein Zitat von Mark Twain: „Sie wussten nicht, dass es unmöglich war, und deshalb haben sie es getan.” Machen, mit viel Engagement, auch mit wenig Erfahrung. Definitiv kein Hinderungsgrund.
Eine Folge noch – dann ist Sommerpause! Zumindest für den Podcast, denn Georg wird die Zeit nutzen, an seiner eigenen Unternehmung zu schrauben. Wer wissen möchte, was dahinter steckt, dem empfehlen wir die sozialen Medien und besonders den YouTube Kanal: helpteers.
Übrigens: Auch Georg hat für sich etwas gelernt. Spät abends ist nicht seine beste Zeit. Oder anders: Morgenstund hat Gold im Mund.
Viva con Agua de St. Pauli e.V. ist eine 2006 gegründete Non-Profit-Organisation. Das internationale Netzwerk von Menschen und Organisationen setzt sich für einen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung ein. Dabei setzt Viva con Agua auf jede Menge positiven Aktivismus und nutzt die universellen Sprachen Musik, Sport und Kunst bei der Arbeit und Projekten im In- und Ausland.
Der Beitrag Machen, mit viel Engagement, auch mit wenig Erfahrung. – Michael Fritz von Viva con Agua erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Christian ist ein besonderer Gast, denn er bezeichnet sich gar nicht als Social Entrepreneur. Auch Georg fragt sich immer wieder, ob er Social Entrepreneur ist, da er wie Christian nicht direkt ein soziales Problem löst, sondern Sozialunternehmen bei ihrer Arbeit unterstützt. Beide bewegen mit ihrer Arbeit etwas positives in der Gesellschaft. Wie genau, wollen wir jetzt an dieser Stelle nicht verraten. Es lohnt sich also alleine schon deswegen, den Podcast zu hören.
Müssen alle Unternehmen soziale Startups oder Sozialunternehmen sein? Nein! Viel wichtiger sind doch die Verantwortung und das Handeln danach. Christian hat es bereits gezeigt: Wenn Gründer:innen die Verantwortung sehen und danach handeln, dann entstehen Unternehmen, die für die Gesellschaft sind. Als Einordnung dienen hier u.a. auch gerne die SDGs, also die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen.
Eine Sache, die sich viele Gründer:innen wohl regelmäßig fragen. Wie trete ich beispielsweise in den Sozialen Medien auf? Als Person oder als Marke? Stichwort: Personal Branding. Christian hat sich beispielsweise seine Marke sozial-pr ausgewählt, Georg tritt als helpteers oder heldenundvisionäre.de auf. Das hat einige Vorteile, so kann man zu der Unternehmung eine nötige Distanz aufbauen um beispielsweise Angriffe nicht gleich persönlich nehmen zu müssen. Kritiker lassen sich so gut überwinden.
Content Marketing ist für die Sichtbarkeit unheimlich wichtig. Nur durch gezieltes Ausspielen von Inhalten, lässt sich beispielsweise eine Marke aufbauen. Wissen wird sichtbar, Anknüpfungspunkte werden geschaffen. Christian hat es schön zusammengefasst: Es ist eine Art der Akquise. Nur viel angenehmer. Und ohne Cold-Calling.
Mit “gemeinsam wirken” passt auch der Slogan von SEND sehr gut. Gemeinsam Inhalte erzeugen und Sichtbarkeit schaffen. Dieses gemeinsame wirken findet auch in diesem Podcast und in der Arbeit, die Christian tätigt, statt. Oder auch in der neuen Unternehmung von Georg, in der er Förderer, Berater:innen, soziale Organisationen zusammenbringt. Letzteres ist ein kleiner Spoiler, hier gibt es natürlich noch mal extra ein bisschen Content dazu.
Die Intention und die Werte sind sehr wichtig und müssen stimmen. Wenn man das Ganze nur macht, um Sichtbarkeit zu bekommen und nicht um ein Interesse an einem Austausch oder am Dazulernen zu haben, dann fehlt eine sehr wichtige Grundlage für Erfolg und Sichtbarkeit.
Ein spannender Gedanke zum Abschluss: Der Weg von der Selbstständigkeit zur/zum Unternehmer:in. Klar gibt es einige, die direkt ein Social Startup gründen. Aber es gibt auch viele, die etwas ändern wollen und noch vor einer Gründung direkt handeln. Vielleicht ist manchen noch gar nicht klar, dass sie gerade ein Unternehmen bauen. Bei dem Schritt vom selbstständigen zum Unternehmer bzw. Unternehmerin ist es wichtig, sich genau das klar zu machen. Es ist eine ganz andere Verantwortung die man hat und auf einmal ist die Mission und die Vision klar im Vordergrund. Man ist mehr als nur die eigene Person, es ist viel mehr. Wenn man es richtig angeht, muss man sich selber überflüssig machen. Das Unternehmen muss irgendwann auch ohne einen selbst funktionieren müssen.
Ach so: Regelmäßige Zuhörer:innen wissen natürlich: Für Georg ist dieser Podcast ein Engagement. Mit seinem Unternehmen helpteers ist er durch und durch Sozialunternehmer. Er meint zwar, dass es Ansichtssache ist aber – ja, das ist die Ansicht von Christian (Deiters) vom Social Startups Team, der diese Artikel zu den Podcast verfasst.
sozial-pr ist eine Marketing- und PR-Agentur. Christian und sein Team haben es sich zur Aufgabe gemacht, Gründer:innen aus dem Social Entrepreneurship-Umfeld im Bereich Kommunikation, digitale Kanäle und der Digitalisierung zu unterstützen und so den digitalen Wandel der Sozialen Arbeit mit zu gestalten. Ein eigener Blog sowie ein spannender Podcast bieten umfangreiche Informationen.
Der Beitrag Sozialunternehmen unterstützen und stärken – Christian Müller von sozial-pr.net erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Diese Folge hat es mal wieder in sich – viele Themen und viel Inspiration.
Wenn man ein eigenes Projekt oder Startup startet ist eines Sicher: Man wird nicht nur Lob bekommen – sondern auch immer Kritik. Schnell fallen Worte wie: “Das ist doch gar nicht möglich, was ihr da vorhabt”. Lasst euch davon aber nicht unterkriegen – euer Antrieb ist hier die richtige Motivation. Schritt für Schritt werdet ihr vorankommen. Aber Vorsicht: Die Motivation muss die Arbeit sein, die man macht. Nicht das Ergebnis. Nur so lässt sich der Antrieb effektiv und dauerhaft nutzen.
Wichtig ist auch der Unterschied zwischen der Innenansicht und der Außenansicht. Jeder kennt es, wenn man mal wieder in den Medien liest, dass irgendein Startup einen tollen Award gewonnen hat und die Meldungen auf Social Media sich überschlagen. Das ist die Außenansicht. Eine Sicht, die wir von außen auf ein Startup haben. Die Innenansicht sieht jedoch anders aus und gleicht mehr einer Achterbahnfahrt. Genau hier ist die Motivation wieder wichtig, um die verschiedenen Motivationen und Wahrnehmungen verarbeiten zu können. Mache ich das alles für ein Ziel oder weil es sich richtig anfühlt? Gönne dir regelmäßig einen Perspektivwechsel. Frage Dich: “Was würden andere jetzt machen”?
Ein leidiges Thema was im Social Entrepreneurship oft gilt und auch wieder im Gespräch mit Steffen herausstach: Finanzierung. Eine Finanzierung ist gerade für Startups essenziell. Wie willst du die Finanzierung stemmen? Eine Fragen die viele Gründer:innen erst zu spät angehen. Möglichkeiten gibt es ja genug, egal ob über Fördergelder, Investoren oder die Finanzierung durch Kunden. Das Gespräch mit Steffen hat gezeigt, dass wenn man am Anfang, wie ichó, eine große Finanzierung für die erste Produktion eines Produkts braucht, dann muss man sehr viel pitchen und nach außen gehen. Und du benötigst Erfolge. Also, mindestens mal Erfolge in der Außenansicht. Ach so: lasse dich im Übrigen nicht von Absagen entmutigen. Aufstehen, Krone richten und weitermachen.
Ein Thema, was in diesem Podcast eher selten besprochen wurde, ist das Umgehen mit Konkurrenz. Oder mindestens mal mit ähnlichen Produkten. Wie so oft macht hier auch schon ein Wort den Unterschied. Statt Konkurrenz nenne es Mitbewerber, dann kannst du immer noch dagegen kämpfen oder viel besser von ihnen lernen oder dich einfach auf diesen Teil des Wettbewerbs kümmern. Achte hier darauf, dass du bei dir bleibst. Klar, einen Blick sollte man riskieren und die Mitbewerber müssen auch analysiert werden. Konzentriere dich aber weiter auf deine Vision. Andere Menschen = andere Persönlichkeiten = andere Visionen = andere Produkte.
Ein Punkt im Gespräch mit Steffen, der sich wiederum auch wie ein roter Faden durch verschiedene Folgen zieht, ist das Thema Team. Um genau zu sein, Kompetenzen im Team. Es ist ein großer Vorteil, ein Team mit verschiedenen Kompetenzbereichen zu haben. Es ist aber auch schwierig hiermit zu wachsen. Du brauchst Mitarbeiter, die die gleiche Motivation teilen. Daher ist es am Anfang oftmals besser, die Allrounder als Teammitglieder reinzuholen und später durch Spezialisten zu verstärken.
Die Arbeit und die Aufgaben werden sich mit der Zeit auch stark ändern. Der Anfang besteht oftmals aus Feldforschung. Probieren und anpassen. Typisches Startup-Leben eben. Je weiter man jedoch kommt, umso mehr ändert sich der Fokus. Es geht dann mehr in die Richtung der Mehrwert-Entwicklung für den Kunden. Das bedeutet natürlich, dass sich dadurch dein Produkt oder deine Dienstleistung wahrscheinlich verändern wird. Auch wird die Entwicklung von zukünftigen Produkten sich unterscheiden. Das ist aber gar nicht schlimm.
Ach so, um noch einmal kurz auf das Thema Perspektivwechsel: Es gibt auch eine Sache, die ihr besser machen könnt als Steffen Preuß. Feiern. Wenn Erfolge kommen, feiert sie. Genießt den Augenblick und zieht daraus den Antrieb für die kommenden Herausforderungen. Aber da will er sich auf jeden Fall bessern. Denn Anlässe zum Feiern gibt es für Steffen und sein Team genug.
Georg Staebner hat übrigens mal als Chipentwickler gearbeitet. Wer jetzt neugierig ist, was das mit dieser Folge zu tun hat – der sollte unbedingt reinhören.
ichó ist der interaktive Therapieball zur Aktivierung und Förderung von Alt und Jung und wurde entwickelt, um die kognitiven und motorischen Fähigkeiten auf spielerische Art und Weise zu fördern. ichó wird überall da eingesetzt, wo die Sinne angesprochen und Aktivierung und Förderung geleistet werden soll. Aktuelle Einsatzgebiete reichen von der Anwendung bei Menschen mit Demenz, Kindern mit Förderschwerpunkt Lernen bis über Menschen mit Autismus.
Der Beitrag Social-Startup-Leben: Außen Erfolg, innen Achterbahnfahrt! – Steffen Preuß von ichó erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Wir stehen vor einer gesellschaftlichen Veränderung. Einem Prozess, der längst begonnen hat. WIr können nicht einfach so weitermachen, ohne uns über die Auswirkungen und Konsequenzen Gedanken zu machen. “Es gibt keinen Planeten B”. Wo mancherorts noch über solche Sprüche gelacht und 1 Euro ins Phrasenschwein geworfen wird, merken immer mehr Menschen die Veränderung.
Wir müssen uns künftig viel mehr über Wirkung Gedanken machen. Was hat denn überhaupt Wirkung? Die thematische Trennung von Zivilgesellschaft und Wirtschaft macht da auch immer weniger Sinn. Das muss künftig zusammen gedacht werden. PHINEO ist da, genau wie viele andere Sozialunternehmer:innen, schon längst dabei.
Think outside the box. Wieder ein Euro fürs Phrasenschwein. Aber auch dieser Satz muss verinnerlicht werden. Die Box Wirtschaft und die Box Gemeinnützig sollten nicht weiter getrennt bleiben. Generell ist dieses Box-Denken hinderlich. Weitere Beispiele? Investing & Impact Investing, Manager & engagierter Manager. Eine Liste wäre unglaublich lang.
Wo entwickelt sich dein Leben hin? Eine Frage, wo jeder gerne die Antwort wissen würde. Aber wie vieles im Leben, können wir auch das nicht wissen. Wenn wir aber etwas tun, was uns persönlich wichtig ist, und wenn wir das dann noch mit etwas gesellschaftlichem verbinden, dann kann jeder davon profitieren. Diesen Grundgedanken hat Andreas von PHINEO hervorragend transportiert. Er hat Brücken zwischen unterschiedlichen Bereichen gebaut. Wir können das auch, egal ob auf beruflicher oder ehrenamtlicher Basis. Das hat dieser Podcast ja schon zu Genüge bewiesen. Es gibt die Möglichkeit aus seiner Berufung einen Beruf zu machen.
Wichtig ist dafür auf jeden Fall zunächst eine Vision und einen Businessplan. Andreas hat das schon gut erzählt: Der Businessplan ist im Prinzip eine Vision, die man erreichen möchte. Denke hier groß und gehe die ersten Schritte. Wie es sich genau entwickelt lässt sich natürlich nicht so planen und der Businessplan wird mit Sicherheit noch ein paar Male angepasst werden müssen.
Wenn das, was du nach außen kommuniziert und das, wie du handelst, zusammen passt – ja dann hast du die perfekte Basis für Vertrauen geschaffen. Dann wird Vision und Wirkung auch sichtbar. Schaffst du es dann noch, Brücken zwischen unterschiedlichen Bereichen zu bauen, dann wirst du schnell Mitmenschen aus den unterschiedlichsten Bereichen finden, die dich außerhalb der Box denken lassen.
PHINEO ist ein Analyse- und Beratungshaus und hilft gemeinnützigen Organisationen, Unternehmen und Philanthropen dabei, dass sie ihre Ziele besser erreichen können. Als Denkfabrik, Beratungshaus und soziale Organisation arbeiten sie daran, dass gesellschaftliches Engagement wirklich etwas bewirkt.
Der Beitrag Zivilgesellschaft und Wirtschaft verbinden. Für mehr Wirkung! – Dr. Andreas Rickert von PHINEO erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Planst vielleicht auch du eine eigene Plattform aufzubauen? Dann haben wir diesmal besonders spannende Podcast-Episode für dich.
Wann immer du eine Plattform aufbauen möchtest, die Menschen miteinander verbindet, solltest du dich immer fragen, wie genau die diese auch erreichst. Wie schaffst du es, dass sie auch immer wieder kommen? In welcher Nische möchtest du unterwegs sein?
Das sind alles Dinge, die du auf jeden Fall berücksichtigen solltest. Das machen selbst die großen Social Media Plattformen nicht anders. Je besser deine Zielgruppe definiert, um so besser kannst du sie erreichen.
Aber wie kannst du denn deine Plattform entwickeln, nachdem du eine Zielgruppe definiert hast? Hier gibt es natürlich verschiedene Wege. Eine bewährte Methode ist Lean Startup* – oder auch Lean Startup for Social Change*. Hier lohnt es sich mal reinzuschnuppern. Die bewährte Methode ist in der Startup-Welt sehr beliebt.
Wichtig ist auch: Die rosarote Brille muss weg – auch wenn es deine eigene Idee ist und dadurch natürlich schwerfällt. Man selbst kann es aber nicht immer objektiv betrachten. Agiere immer am Markt und ganz nach an deiner Zielgruppe. Versuche hier möglichst viel zu messen und zu analysieren. Daraus ergeben sich auch die nächsten Schritte.
Wie so oft in diesem Podcast, gilt es auch diesmal wieder: Du musst nicht alleine Agieren. Nutze beispielsweise Inkubatoren. Mit ihnen kannst du in den Austausch zu deinen Meilensteinen gehen und bekommst mit Sicherheit auch hilfreichen Rat. Nutze es wenn es geht. Am Ende entscheidest noch immer du – aber auf Grundlage hilfreichen Feedbacks.
Und natürlich der Klassiker: Suche dir richtige Partner mit denen du das Projekt aufziehen möchtest. Mit mehreren ist es eben (oftmals) leichter.
Der Aufbau einer Plattform braucht Zeit und gleicht mehr einem Marathon als einem Sprint. Eine Plattform braucht Zeit. Bei reflecta z.B. 3 Jahre.
Anfangen ist hier das Zauberwort – machen. Dann entwickelt sich das anfängliche Luftschloss plötzlich immer mehr zu einer Plattform und einem greifbaren Projekt.
Alles muss natürlich zu deiner eigenen Stimme passen – du musst dich auf jeden Fall wohlfühlen. Denn nur dann kannst du dein Projekt richtig kommunizieren und bekommst Kontakt zu den richtigen Menschen und ehrliches Feedback. Und das ist auf jeden Fall hilfreich.
reflecta.network ist die digitale Plattform für soziale Innovator:innen und Menschen, die unsere gesellschaftlichen Herausforderungen aktiv angehen. Hier finden Zukunftsgestalter:innen das Ökosystem, das sie brauchen, damit ihre sozialen Ideen zum Tragen kommen. Die Plattfform bietet ein einzigartiges Netzwerk für sozial engagierte Menschen, Organisationen und Unternehmen, die mittels intelligentem Matching zielgerichtet in den Austausch treten und passgenau neue Kooperationspartner:innen, Mentoring, Mitgründer:innen oder einfach einen Erfahrungsaustausch finden können. Sicher, professionell und wirkungsvoll.
* Affiliate Links
Der Beitrag Der Weg zur eigenen Plattform – Daniela Mahr von reflecta.network erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Diese Podcast Folge ist wie ein französischer Film. Es gibt viele unerwartete Wendungen und inspirierende Anstöße. Wie bei vielen Menschen, die handeln und die Gesellschaft – im Kleinen und Großen – beeinflussen, so wird auch in diesem Gespräch offensichtlich: Die einzelnen Punkte lassen sich gut zurückschauend verbinden. Doch im jeweiligen aktuellen Zeitpunkt ist nie klar ersichtlich ob und inwieweit die aktuelle Handlung in der Zukunft ein wichtiger Punkt ist. Die beste Möglichkeit später viele Punkte zu verbinden ist daher, darauf zu vertrauen, dass das was man macht, schon das Richtige ist. (Frei nach der Stanford Rede von Steve Jobs)
Es ist nicht immer einfach komplexe Zusammenhänge auf einen einfachen Nenner zu bringen. Schönes Beispiel ist der CO2 Wert beim Klima. In diesem Podcast wird gezeigt, wie ein komplexes Thema mit Hilfe von anschaulichen Bildern, kleinen Schritten und konkreten Lösungen greifbar wird. Fraukes Thema ist dabei die Biodiversität. Diese Herangehensweise lässt sich aber auch gut auf andere Bereiche übertragen.
Dr. Frauke Fischer zeigt in dem Gespräch sehr gut, wie ein Interesse für ein Thema zu immer mehr Verzweigungen und unterschiedlichen Unternehmungen führt. Anhand ihrer eigenen Geschichte, wird sichtbar, dass sich akademische Lehre, Unternehmensberatung, private Interessen und der Aufbau von Unternehmen vereinen lassen. Das tolle dabei: wir als Gesellschaft profitieren davon!
Unternehmerisch tätig sein kann viel mehr sein als nur lernen und etwas aufbauen. Wenn man sein Wissen und seine Erfahrung auf unterschiedliche Wege weiter gibt, dann öffnen sich viele Türen von der Forschung, zur Beratung bis zur Publikation. All das kommt dann auch den Produkten, die angeboten werden, wieder zu Gute. Frag dich also immer: “Wie kann ich mein Wissen und meine Erfahrungen weitergeben?” Wir alle und auch du werden davon profitieren.
Beim Aufbau eines Unternehmens begegnet man oft Menschen, die an einem möglichen Erfolg Zweifel haben. Um entgegen dieser „Nein“-Sager erfolgreich zu werden, ist ein starker Glauben an die Lösung sehr wichtig. Dieser Glaube ermöglicht es viel Engagement aufzubringen und sich dadurch sehr intensiv mit der zugrundeliegenden Sache auseinanderzusetzen. Mehr Einblicke und Perspektiven, welche die Kritiker nicht sehen, sind der verdiente Lohn und ein riesen Vorteil. So wird Beispielsweise sichtbar, was die Mücke mit Kakao und Biodiversität verbindet. Wissen, welches beispielsweise Kritiker durch mangelnde Einblicke und Perspektiven nicht erlangen könnten.
Doch selbst wenn das Unternehmen oder das Projekt scheitert, ist das Wissen daraus so wertvoll, dass man davon in Zukunft profitieren wird. Genau dies ist dann vielleicht der entscheidende Punkt, der sich hinterher verbinden lässt.
Der Beitrag Punkte verbinden, mit dem Vertrauen im aktuellen Moment – Dr. Frauke Fischer von PERÚ PURO und Agentur Auf! erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
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