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Manchmal geht es beim Thema “Gründung” erst einmal einen Schritt zurück, um dann ordentlich Gas geben zu können. Am Beispiel von Johannes war es der Einzug ins Elternhaus. Er lebte in dieser von rund 500 Euro pro Monat. Eine Situation, die man sich als Gründer*in eigentlich anders wünscht – und vorstellt. Passion und Purpose waren aber größer als der Leidensdruck und dadurch auch aushaltbarer gewesen. Was kann man noch aus dem Gespräch lernen?
Als Gründer*in musst du realistisch sein und realisieren, wenn es mit dem gewohnten Weg einfach nicht mehr weiter geht. Das ist ein spannendes Thema, denn manchmal könnte man hier Gründer*innen Schizophrenie unterstellen. Auf der einen Seite glaubt man 100%ig an den Weg, wenn es aber doch nicht weiter geht, muss man einfach einen anderen Weg wählen. Man muss der Situation ins Auge schauen.
Ist dein zeitlicher Horizont deckungsgleich mit dem der Kunden? Das ist ein wichtiges Indiz. Denn wenn hier kein Match zustande kommt, wird auch eine Finanzierung schwer. Aber wie findet man sowas heraus? Noch zu einem Zeitpunkt wo man eigentlich noch nicht fertig ist, muss man eigentlich schon den Kontakt zu möglichen zukünftigen Kunden suchen und sich Feedback einholen. Aber nicht um unbedingt das Projekt vorzustellen, sondern um zumindest in das Gespräch zu kommen. Lerne so die Kunden besser kennen.
Drei Begriffe, die jeder kennen sollte. Hier mal direkt geclustert:
Eigen- sowie Fremdkapital dürfte vielen bereits bekannt sein. Nachrangkapital jedoch nicht – dabei hat dieser einen spannenden Vorteil: Das Nachrangkapital kann unter bestimmten Umständen als Eigenkapital bei der Bank vorgewiesen werden.
Das ist natürlich sehr hilfreich um einen Kredit zu bekommen.
Mache dir über Finanzierungswege Gedanken!
Wenn wir schon über Finanzierungswege sprechen, kommen wir auch schnell zu dem Thema Crowdinvesting. Das Thema ist noch oftmals unbekannt, daher hier ein paar Punkte, die du aus dem Podcast mitnehmen kannst.
Community, Community, Community. Das ist bei Crowdinvesting (auch bei Crowdfunding) ein sehr essentieller Punkt. Mache sie rechtzeitig darauf aufmerksam, dass du ein Crowdinvesting planst und baue gleichzeitig deine Community weiter auf. Gebe ihnen die Möglichkeit mit Early-Bird-Vorteilen am frühen Funding-Einstieg zu profitieren. Wichtig ist auch, einen Mehrwert abhängig von der Investitionsgröße zu bieten. Das kann das Crowdinvesting erfolgreicher gestalten.
CrowdDesk ist ein Unternehmen, welches nicht direkt in die Kategorie Sozialunternehmen fällt, weil kein soziales, ökologisches oder gesellschaftliches Problem beackert wird. Trotzdem beeinflusst das Unternehmen die Gesellschaft positiv, indem es einen Service zur Verfügung stellt, mit dem Projekte realisiert werden können, die sich eben um soziale, gesellschaftliche oder ökologische Probleme kümmern.
CrowdDesk digitalisiert durch seine Produkte und Leistungen das Geschäft der Kapitalaufnahme und -vermittlung für Unternehmen, Banken, Emissionshäuser und Finanzanlagenvermittler. Die Software von CrowdDesk hilft Unternehmen dabei, bereits ab 50.000 Euro kosteneffizient Kapital einzusammeln, ohne abhängig von Dritten zu sein. Für Banken, Emissionshäuser und Finanzanlagenvermittler treibt CrowdDesk die Digitalisierung der Geschäftsmodelle voran und eröffnet neue Finanzierungswege. 300 Projekte bei einem Projektvolumen von mehr als 500 Millionen Euro hat CrowdDesk bereits begleitet.
Der Beitrag Wege zur Finanzierung – Johannes Laub von CrowdDesk erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Was für eine soziale Unternehmerin! Für Zarah Bruhn, Gründerin von Social-Bee, war von Vornherein klar, wie sie ihren Weg gehen möchte: mit dem Kopf voran, zielgerichtet. Sie kommunizierte gleich von Beginn, wie ihre Schritte aussehen. Hat gleich eine GmbH gegründet. Vollgas gegeben.
Das zeigt wieder einmal: Machen ist der beste Weg um Dinge zu bewegen. Auch wenn man manchmal mit dem Kopf durch die Wand muss. Oder über die Wand. Oder auch drunter durch. Dann passieren Dinge. So hat Zarah z.B. einen Mitgründer gefunden und den Ton vorgegeben: Wir machen das Vollzeit – ganz oder gar nicht.
Für Zarah sah es am Anfang nach einem vollen Erfolg aus. Sogar ein Investment schien sicher. Doch dieses platzte letztendlich. Auf einmal ging es nicht weiter. Durch eine Stiftung hat man letztlich einen Weg gefunden. Die Situation zeigt eindrucksvoll: es werden Dinge schiefgehen. Nicht alles wird funktionieren. Das ist okay – man muss nur damit umgehen können und weiter machen. Verloren ist man erst, wenn man aufgibt. So hat Social-Bee sich z.B. entschieden, gemeinnützig zu werden. Erst dadurch konnte man mit der Stiftung zusammenarbeiten.
Die Gemeinnützigkeit hat verschiedene Vorteile. Grundsätzlich sind Unternehmen, gerade wenn es um Unterstützung geht, viel offener, wenn der Partner gemeinnützig ist. Die Zusammenarbeit, der Zusammenhalt und die Kultur werden durch den gemeinnützigen Fokus oftmals deutlich gestärkt. Stiftungen können das Wachstum des Unternehmens unterstützen. Und auch ganz wichtig: Die Gemeinnützigkeit sendet ein deutliches Signal nach außen.
Social-Bee geht aber noch einen Schritt weiter. Wie möchte man sich finanzieren? Eine Frage, die sich jeder Unternehmer und jede Unternehmerin stellen wird. Als gemeinnütziges Unternehmen drängt sich zunächst die Finanzierungsform über Spenden auf. Zarah wollte hier aber einen anderen Weg gehen und sich eben nicht nur über Spenden finanzieren und so das Mantra auflösen. Social-Bee hat ein Geschäftsmodell und möchte profitabel sein.
Doch was heißt profitabel eigentlich? Auch hierüber muss man sich Gedanken machen. Reicht es vielleicht sich zu 98% selber zu tragen und den Rest durch Spenden oder ähnliches reinzuholen? Oder muss es zu 100% sein? Eine Frage, die man nur beantworten kann, wenn man sich mit der Art von Investoren auseinandersetzt, die man letztlich für sein Unternehmen gewinnen möchte. Dies Entscheidung hat finanzielle Auswirkungen und ist extrem wichtig, die auch bis ins private reingehen kann. Als Sozialunternehmer*in ein schwieriges Thema.
Wenn auch du ein Sozialunternehmer oder eine Sozialunternehmerin werden möchtest, dann mache dir eines klar: suche den Kontakt. Es ist wichtig, dass du immer wieder Sichtbar machst, warum du etwas machst. Warum möchtest du etwas bewegen? So findest du Netzwerke und Menschen, die sichtbar machen, was du veränderst. Du findest Netzwerke, die ebenfalls Dinge verändern wollen, um der Gesellschaft zu helfen. Und genau diese Netzwerke wirst du dringend brauchen. Nur gemeinsam lässt sich viel bewegen. Also, worauf wartest du?
Social-Bee ist Deutschlands erster Integrationsdienstleister. Als Non-Profit ermöglichen sie die nachhaltige Integration von Geflüchteten. Das Ziel ist die Integration von Geflüchteten und Migranten in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft.
Als gemeinnützige GmbH erfinden Social-Bee das Modell der Zeitarbeit auf soziale Weise neu: alle Einnahmen werden in die Betreuung und Entwicklung der Mitarbeiter reinvestiert.
Der Beitrag Warum Gemeinnützigkeit der richtige Weg sein kann – und was er bedeutet – Zarah Bruhn von Social Bee erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Willst du ein Changemaker sein? Willst du Gesellschaft mitgestalten und positiv beeinflussen? In dieser Folge unterhalten sich Odin und Georg über Changemaker, systemischen Wandel und New Work. In der Folge erfährst du wie systemische Wirkung dich dabei unterstützt, was die Erfolgsfaktoren sind und wie die eigene Organisationsstruktur zum Erfolg beiträgt.
Menschen, die nicht bestehende Systeme hinnehmen, die sich eine andere Zukunft vorstellen, diese in Visionen formulieren und danach handeln. Menschen, die ein positiven systemischen Wandel anstoßen und Gesellschaft gestalten, das sind Changemaker!
In einer Welt, in der alle spüren, dass es nicht einfach wie immer weitergeht, wollen viele Menschen Changemaker sein. Sie möchten ihre Selbstwirksamkeit spüren und ein positiven Einfluss auf die Gesellschaft haben. Aber Achtung, zu spüren, dass das eigene Handeln eine Wirkung hat, lässt Menschen nicht mehr los. Sie wollen ihren Handlungsspielraum und die Wirkung vergrößern!
In diesem Podcast zeigen Odin und Georg anhand von konkreten Beispielen, dass Changemaker, die systemische Wirkung erreichen, oft vollkommen anders unternehmerisch agieren und denken, als es in der Lehre gelehrt wird. Für das Erreichen von systemischen Veränderungen ist beispielsweise Kooperation essentiel und Konkurrenz hemmend.
In dem Gespräch wird schnell offensichtlich, dass klassische Herangehensweisen, die tief in unserem Denken und unserer Bildung verwurzelt sind, für einen Systemwandel, der Strukturen verändert nicht zielführend sind. Für einen tiefgreifenden Wandel leiste ich nicht Überzeugungsarbeit. Ich appelliere an die Identität der Menschen. Ich stelle Fragen wie: “Es ist doch ein besseres Gefühl, diese positive Veränderung mit anzustoßen?”, “Bist du nicht jemand die/der …?”
In dem Gespräch zwischen Georg und Odin wird klar, dass für einen Systemwandel, welcher die außen sichtbaren Strukturen ändert, auch eine innere Organisationskultur wichtig ist, die Kooperation fördert. Eine solche Organisationskultur nutzt nicht Command und Control.
Hierarchien bieten Sicherheit und Struktur. Wenn Organisationen nicht hierarchisch aufgebaut sind, brauchen sie etwas anderes, was sie zusammenhält. Die Schlüssel sind die folgenden drei Elemente:
Alle drei Punkte sind nicht statisch. Jede Person und die Art der Kommunikation miteinander ändern sich dauernd. Auf diesem langen Weg muss viel Zeit investiert werden, um zu reflektieren, und so die Kompetenzen zu stärken. Mit der Kombination dieser drei Punkte verändert sich jedoch stetig auch die Ebene der Zusammenarbeit. Auf dem Weg lernen alle Beteiligten ihre eigene Wertebasis kennen. Sie lernen als ganzer Mensch aufzutreten.
Willst du ein Changemaker sein? Dann höre dir diesen Podcast an und kontaktiere gerne Ashoka oder helpteers.
Ashoka ist das globale Netzwerk für Gestalter*innen unserer Gesellschaft, die mit unternehmerischer Haltung und innovativen Ansätzen antreten, soziale Probleme zu lösen – in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit Institutionen und Engagierten weltweit.
* Affiliate Links
Der Beitrag Changemaker für systemischen Wandel – Odin Mühlenbein von Ashoka erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Hast du dich schon mal gefragt, was bei Social Entrepreneurs anders ist als bei Sozialunternehmen aus der Sozialwirtschaft? Ursel und Georg unterhalten sich in dieser Folge über Unterschiede und darüber, was wir voneinander lernen können.
Viele Social Startups nutzen digitale Tools, um kollaborativ und oft ortsunabhängig an Lösungen für gesellschaftliche Problemen zu arbeiten. Bei älteren Sozialunternehmen wird die Digitalisierung dagegen oft eher als schwieriges Unterfangen empfunden. Muss das sein? Nein, findet Ursel. Sie nutzt Social Media, um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, und hat auf diesem Weg einen Hackathon der Sozialwirtschaft angestoßen.
Inspiriert von #WirVsVirus startete Ursel mit Mitwirkenden aus der Sozialwirtschaft, Social Entrepreneurs und Mitarbeitern aus Unternehmen den #CareHacktCorona Hackathon. Dieser zeigte, wie durch ein klares „Warum“ – die Lösung von dringenden Problemen – Bedenken gegenüber Digitalisierung von Neugier und Spaß am Austausch abgelöst wurde. Am nächsten Tag erzählten alle Beteiligten mit großer Begeisterung, was innerhalb eines Tages möglich geworden war, wie der Austausch über digitale Werkzeuge mehr als der Austausch von Informationen sein kann, wie Emotionen kommuniziert und Gemeinschaften geschaffen wurden.
Eins wird in diesem Podcast klar: Wenn wir lernen, auch über digitale Wege und sogar öffentlich und professionell, emotional zu kommunizieren, können digitale Werkzeuge in Zeiten einer Pandemie nicht nur lokale Barrieren überwinden, sondern neue Innovationen schaffen, angestoßen durch die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Disziplinen. Digitale Kommunikation schafft ortsunabhängige Verbindungen, zwischen verschiedenen Disziplinen. So entstehen Innovationen.
Neue Formate haben somit das Potential, unterschiedliche Akteure zu verbinden und gemeinsam zu wirken. Was sind deine Erfahrungen mit der Kollaboration über digitale Kanäle? Hast du Ideen, wie Social Startups und Unternehmen aus der Sozialwirtschaft noch besser kollaborieren können? Dann schreib uns und lass uns gemeinsam etwas bewegen!
Der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg ist einer der sechs anerkannten Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege in der Bundesrepublik. Ihm sind in Baden-Württemberg über 800 selbstständige Mitgliedsorganisationen mit insgesamt rund 4000 sozialen Diensten und Einrichtungen angeschlossen. Der Verband steht für sachkundige und innovative Sozialarbeit zum Wohle des einzelnen Menschen und der Gesellschaft.
Der Beitrag Gemeinsam wirken, Sozialwirtschaft und Social Entrepreneurship – Ursel Wolfgramm von Der Paritätische Baden-Württemberg erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Ablehnung und Kritik. Zwei Dinge, die wir immer wieder zu spüren bekommen werden. Das erlebte auch Sarah am Anfang ihrer Reise zur Sozialunternehmerin. Weiter kommst du hier nur, wenn du diese Dinge nicht als Angriff, sondern als Chance siehst. Lerne Ablehnung und Kritik in eine neue Perspektive umzuwandeln und dadurch neue Wege zu beschreiten.
Auch wenn es für manche schwierig ist: Man muss nicht alles alleine machen. Lasse dich auch einmal zu unterschiedlichen Dingen beraten. Durch die Beratung kannst du dir vieles erleichtern. Natürlich, und das haben wir schon öfter in diesem Podcast gehört, ist Beratung nicht die eierlegende Wollmilchsau. Es ist wichtig, dass du auch deinen eigenen Weg gehst. Dennoch schadet Beratung nicht. Die goldene Regel ist hier wahrscheinlich ein Mittelweg zwischen Beratung und Selbstständigkeit.
Die Finanzierung ist, immer wieder, ein leidiges Thema. Wie vorgehen? Gerade am Anfang kann es oft passieren, dass du auf Ablehnung triffst. Das ist okay. Es ist auch okay, nicht am Anfang die große Finanzierung zu bekommen. Finanzierungen geben dir ein bisschen Rückendeckung und erlauben auch mal einen Fehler. Wichtig ist, immer weiter zu machen, auch wenn es einmal nicht klappt. Klein anfangen und groß wachsen.
Wie geht man mit Hauptamt und Ehrenamt um? Gerade wenn beides in einer Unternehmung aufeinander trifft, ist es ein unglaublich spannendes Thema. Wie entscheide ich, was im Hauptamt oder im Ehrenamt erledigt wird? Geht beides überhaupt in einem Unternehmen? Kurzfassung: ja! Es ist nicht die Komplexität die zum Beispiel bei Zweitzeugen entscheidet. Ist es etwas, was Planbarkeit benötigt und feste zeitliche Rahmen besitzt? Dann ist es etwas, was definitiv zum Hauptamt gehören sollte. Die Komplexität spielt dabei keine Rolle, denn auch komplexe Aufgaben können durch Ehrenamt gemeistert werden. Gerade wenn Herzblut dabei ist. Von daher lassen sich durchaus beide Arten der Anstellung in einem Unternehmen vereinen.
Du solltest dich ab und zu mal fragen, ob du das Nadelöhr bist. Als Gründer*innen kommen immer so die Fragen, was man alles können muss oder ob man alles können muss. Nein muss man natürlich nicht. Löse dich von dem Gedanken. An den Stellen, wo du alleine Dinge nicht mehr kannst, ist das kein Versagen. Viele Menschen können sich an dieser Stelle nicht eingestehen, dass sie einfach Aufgaben abgeben sollten. Im Endeffekt hält man so die ganze Unternehmung auf. Wenn du der begrenzende Punkt in der Organisation bist, tue etwas dagegen. Gebe Aufgaben ab und sorge so dafür, dass deine soziale Wirkung sich entfalten kann.
2010 als Studienprojekt entstanden ist ZWEITZEUGEN e.V. seit Februar 2014 ein eingetragener gemeinnütziger Verein (2014 bis Juni 2020 unter dem Namen HEIMATSUCHER e.V.). Über die persönlichen Erzählungen von Schoah-Überlebenden macht das Projekt Geschichte nachfühlbar und begreifbarer. Insbesondere junge Menschen verstehen die Bedeutung von Geschichte für ihr eigenes Leben erst durch die Begegnung mit einem Zeitzeug*innen. Doch Zeitzeug*innen werden nicht mehr lange sprechen können. Damit sie zukünftig nicht verstummen erzählt der ZWEITZEUGEN e.V. als Zweitzeug*innen ihre Geschichten über das Leben vor, während und nach dem Holocaust in Ausstellungen, Workshops und Magazinen weiter.
Der Beitrag Wirkung vergrößern, Ehrenamt und Hauptamt weise wählen – Sarah Hüttenberend von Zweitzeugen erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Wie wird man ein Sozialunternehmer bzw. eine Sozialunternehmerin? Klar, es gibt den typischen Weg. Die Idee am Anfang, gezielt umgesetzt. Es gibt aber auch den Weg von Henrike. Einen Weg, den immer mehr einschlagen.
Henrike hat zunächst eine Ausbildung abgeschlossen, angefangen zu arbeiten. Und dann hat sie gemerkt, dass dies irgendwie nicht mehr zu ihrem Leben passte. Sie wollte etwas anderes machen. Das hat sie genutzt, um einfach mal loszulassen, sich Zeit für sich zu nehmen und angefangen zu handeln. Durch Engagement hat sie herausgefunden, von was sie einen Teil werden möchte. Daraus ist eine Arbeit entstanden – ihre Arbeit. Und es erfüllt sie.
Das Handeln, gebündelt in Systeme und Programme, kann besser nach außen kommuniziert werden und dadurch natürlich auch mehr Menschen erreichen. Und nicht nur Menschen, die das toll finden was du machst. Nein, vielleicht sogar potentielle Geldgeber, die deine Vision unterstützen möchten, weil du mit System und Struktur ein soziales oder ökologisches Problem lösen möchtest.
Ein kleiner Tipp: Höre dir auch mal den Podcast mit Philipp von der Wippel an. Auch er ist von ProjectTogether und sagt klar, dass ausprobieren und machen der richtige Weg ist. Klar wird es hier immer Dinge geben, die dann nicht so funktionieren wie gedacht – obwohl sie vielversprechend aussahen. Aber das kann man nur herausfinden, in dem man es auch ausprobiert. Dafür wirst du wiederum Ideen identifizieren, die sehr wohl klappen, obwohl sie auf den ersten Blick nicht den Eindruck machen. Die können sich zu etwas größerem entwickeln.
Ausprobieren, einfach mal machen und sich auf die Situation einlassen. Dies in Projekte und Bereiche denken. Ein Weg, der durchaus funktionieren kann.
Wichtig ist dabei immer, die eigenen Werte nicht zu vernachlässigen. Bleibe dir stets treu und bringe die Werte in das Projekt und in das Team mit ein. Das ist ein unheimliches gutes Fundament, an dem man sich immer wieder orientieren kann – und sollte. Den Herausforderungen warten genug.
ProjectTogether ist eine Social Acceleration Plattform für junge Visionär*innen. Auf der Die Plattform unterstützt junge Talente der nächsten Generation bei ihren Ideen und konkreten Lösungen im Spannungsfeld von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik.
Über 750 junge soziale Gründer*innen wurden bereits begleitet. Insgesamt wurde ein Netzwerk von über 500 ehrenamtlichen Coaches aufgebaut.Insgesamt gibt es drei Schwerpunkte für die Unterstützung von Impact Startups: Online Coaching & Community, Thematische Kohorten und Allokation von Ressourcen. Mehr Informationen gibt es hier: https://projecttogether.org/
Der Beitrag Bündel dein Handeln in Systemen und Programmen – Henrike Schlottmann von ProjectTogether erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Es ist die Motivation von vielen Social Entrepreneurs: einen Missstand bereinigen. Die Gesellschaft weiterbringen. Ungerechtigkeiten lösen. So war es auch bei Simone Fuhs. Das ist ein Prozess, der gar nicht so einfach ist, ist es doch viel leichter, einfach die Augen zu verschließen. Eine Ungerechtigkeit als eigenen Antrieb zu nutzen und ein Projekt zu starten ist genau der richtige Weg. Wie kann ich die Welt besser machen?
Simone hört sehr auf ihre innere Stimme. Mit der Vision vor Augen, dem Business Plan in der Hand und der Zuversicht im Herzen hat sie einfach losgelegt. Die innere Stimme hat ihr da geholfen. Etwas, was viele unterschätzen. Nicht anders ist es beim Bauchgefühl. Es lohnt sich manchmal darauf zu hören. So schafft man es auch, andere Menschen zu inspirieren und für sein Projekt zu gewinnen.
Natürlich ist es aber nicht immer so, dass alle gut finden was du machst. Es wird immer Gegenstimmen geben. Mach aber nicht das was andere sagen – sondern was andere wollen. Um das zu erkennen gehört auch Fingerspitzengefühl und die Fähigkeit, sich in andere hinein zu versetzen. Es lohnt sich aber. So hat Simone erkannt, dass beispielsweise eine eigene Homepage für die Akademie sehr wertvoll sein kann – und hat es letztlich umgesetzt. Niemand hat ihr das so gesagt. Und sie hat es gleich so umgesetzt, um auch einen Award gewinnen zu können. Sie hat gleich “groß” gedacht.
Um so etwas leisten zu können ist es immer wichtig, die eigenen Ressourcen im Blick zu behalten. Was habe ich zur Verfügung? Was kann ich nutzen? Nur so verzettelt man sich am Ende auch nicht.
Was vielleicht auch damit zusammen hängt, ist die Fähigkeit Entscheidungen zu fällen. Aber wie macht man das eigentlich? Es ist wichtig, sich vor einer Entscheidung die nötige Zeit zu nehmen. Denk darüber nach, spiele verschiedene Möglichkeiten durch und lass dann auch deine Intuition bei der Entscheidungsfindung mitspielen. Es ist ein bisschen so, wie mit der inneren Stimme und dem Bauchgefühl. Wenn du nur darüber nachdenkst, wirst du immer mehr Argumente finden, die letztlich die Entscheidung vielleicht nur hinauszögern oder verfälschen. Ab einem gewissen Punkt, wenn man in sich hinein hört, findet man schon die richtige Entscheidung. Es muss sich richtig anfühlen. Und ja, natürlich wird man im Nachhinein manchmal denken, dass man die Entscheidung hätte lieber anders fällen sollen. Aber die richtige Entscheidung kann man nicht fällen, in dem man immer nur Für und Wider abwägt. Die Intuition und die innere Stimme ist der Schlüssel.
Die ecosign ist eine Design-Akademie für Nachhaltiges Design. Beheimatet im Design Quartier Ehrenfeld in Köln, werden an der ecosign seit über 25 Jahren Designerinnen und Designer ausgebildet, die sowohl über ein breites Fachwissen und großes kreatives Potential als auch über Verantwortungsbewusstsein für Umwelt und Gesellschaft verfügen.
Nachhaltigkeit ist an der ecosign keine Modeerscheinung, sondern gelebte Philosophie. Nicht erst seit der Fridays for Future Bewegung oder seitdem Nachhaltigkeit ein Wert ist, der auch in den Medien und im Mainstream gut ankommt, sondern schon seit über 25 Jahren werden an der ecosign alle Bereiche nachhaltig gestaltet.
Der Beitrag Wie die innere Stimme dich weiter bringt – Simone Fuhs von EcoSign erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Der Fokus dieses Podcast ist Engagement. Malte Bedürftig hat mit GoVolunteer eine erfolgreiche Engagement-Plattform und Community aufgebaut. In dieser Folge wird daher etwas “gefachsimpelt”, denn Georg realisiert mit seinem Unternehmen helpteers auch individuelle Engagement-Plattformen für Communities. Dieser Podcast ist somit auch ein gutes Beispiel für Kooperationen im Social Entrepreneur Sektor. Anstatt sich gegenseitig als Konkurrenz zu sehen, tauschen Malte und Georg sich aus und verlinken sich beispielsweise gegenseitig. Sie haben ein gemeinsames Ziel: Engagement über digitale Wege zu fördern.
Malte teilt im Podcast seine Erfahrungen zum Thema Teamaufbau und dem Halten eines Teams. GoVolunteer wurde 2015 aufgrund der Erfahrungen während der Flüchtlingssituation gegründet. Von Anfang an wurde der Verein von einem Team von Engagierten unterstützt. Der Schlüssel dafür war, dass Malte seine Vision teilte und gleichzeitig weitere Ideen zuließ. So wurde eine Kultur geschaffen, in der Querdenken unterstützt wurde und viel möglich wurde.
Natürlich geben Malte und Georg in der Folge auch Tipps, wie Engagierte erreicht und gewonnen werden. Es ist wichtig zu wissen, welche Engagierten erreicht werden sollen, und mit diesem Wissen die Kommunikation anzupassen. Für die Kommunikation ist es am besten, authentisch zu sein und sichtbar zu machen, was die Engagierten in der Organisation realisiert. Malte und Georg stimmen dahingehend überein, denn Engagierte fragen sich: “Passt die Kultur, die in der Organisation gelebt wird, zu mir?”
Malte teilt seine Erfahrungen in Bezug auf die Finanzierung des Vorhabens. Die GoVolunteer Plattform wird durch private Spenden, Fördergelder und durch eigene Projekte, wie beispielsweise die Hautfarbe-Buntstifte finanziert. Hier wird in dem Gespräch auch die Unterschiedliche Herangehensweise und Struktur, die bei Sozialunternehmen möglich ist, sichtbar. Während helpteers eine UG (haftungsbeschränkt) ist, ist GoVolunteer ein gemeinnütziger Verein. helpteers realisiert Engagement-Plattformen als Software-as-a-Service während GoVolunteer mit Fördergelder neue Plattformen für spezielle Communities realisiert und die Weiterentwicklung ermöglicht.
GoVolunteer ist eine in Deutschland gegründete Online-Community für ehrenamtliches Engagement. Das soziale Start-Up vermittelt freiwillige Helfer an gemeinnützige Projekte und Organisationen. Auf der Website govolunteer.com können Interessenten nach Möglichkeiten zum Engagement suchen und diese nach Ort, Zeit, Sprache und Interessen filtern.
Der Beitrag Social Entrepreneurship stärkt das Engagement – Malte Bedürftig von GoVolunteer erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Bootstrapping ist eine hervorragende Art seine Unternehmung zu starten. Auch Polarstern ist bootstrapped. Und wenn ihr euch jetzt fragt, was Bootstrapping eigentlich ist, haben wir hier natürlich auch eine Antwort: Bootstrapping ist eine Finanzierungsform, bei der auf eine externe Finanzierung verzichtet wird. Das bedeutet, wie auch im Falle von Polarstern, nur die Gründer haben das Projekt am Anfang finanziert.
Wichtig dabei ist, seine Unternehmung nicht als Projekt einzuordnen, sondern wirklich mit dem klaren Ziel, daraus ein Unternehmen zu gründen.
Wo ist aber jetzt der Unterschied zwischen “Projektgedanken” und “aus der Idee ein Unternehmen machen”? Nun ja, der Unterschied liegt ganz einfach im Mindset. Wenn man sich in Gedanken schon auf ein Unternehmen, auf bestimmte Ziele, einstellt, dann findet man auch Wege das Unternehmen aufzubauen und Ziele zu erreichen. Als Projektgedanke wäre es zu “grob” gedacht. Polarstern hat es vorgemacht.
Jeder kennt sie: Krisenzeiten. In solchen Zeiten darf man sich nicht von diesen Krisen und Zweifel “auffressen” lassen. Krisen wie Zweifel kommen und gehen. Man kann sie nicht wegwischen oder ignorieren. Wenn man sich jedoch nicht auf die Zweifel, sondern auf die nächsten Schritte fokussiert, dann kann man auch schwere Zeiten überwinden. Man kommt weiter. Florian hat da einen guten Tipp: Mentale Techniken helfen dabei Sichtweisen zu verändern. Dadurch kann sich der Fokus ändern und plötzlich kann man auch Krisen leichter bewältigen.
Ganz wichtig wäre noch folgendes: Eine sinnvolle Idee bedeutet noch kein Produkt. Florian berichtete von einer ersten Idee, die aufgegeben werden musste. Warum? Nun ja, es entwickelte sich daraus einfach kein Produkt. So sinnvoll auch die Idee war. Gleichzeitig jedoch können abwegige Idee, die umgesetzt werden, später dazu führen, dass man einen Expertenstatus erlangt. So auch bei Florian und dem Beispiel Solarenergie. Hier muss man abwägen, sich auf den Prozess einlassen. Lässt sich daraus ein Produkt machen oder nicht? Lasst das immer in eure Überlegungen mit einfließen.
Polarstern Energie ist ein moderner und innovativer Energieversorger, der seine Kunden mit echtem Ökostrom und echtem Ökogas deutschlandweit versorgt. Polarstern wurde im Jahr 2011 von drei jungen Unternehmern in München gegründet und ist unabhängig von allen großen deutschen Energiekonzernen.
Polarstern fördert aktiv die Energiewende, indem das Unternehmen in Europa 1 Cent pro kWh Strom in entsprechende Projekte und 25 Cent pro kWh Gas in neue Biogasanlagen für die Produktion von Gas aus Reststoffen investiert.
Nicht nur in Europa, sondern auch in Kambodscha ist Polarstern tätig und unterstützt dort den Bau von Mikro-Biogasanlagen. So wird dort der CO2-Ausstoß in den Ländern reduziert, die heute noch mit Holz von Regenwäldern arbeiten. Polarstern Energie ist ein Social Startup.
Der Beitrag Mentale Techniken überwinden Krisen – Florian Henle von Polarstern Energie erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Foto von Annette Schwindt
Dieser Podcast ist etwas ganz Besonderes. Denn diesmal führt Georg ein Gespräch mit Ute Schulze. Die beiden kennen sich bereits seit einer halben Ewigkeit und arbeiten für gemeinsame Projekte – daher war ein Podcast dringend überfällig.
Ute hat eine Menge zu erzählen. Dieser Podcast ist daher umfangreich und besonders vielschichtig. Es geht um Sichtweisen, um Lebenserfahrung und um Herausforderungen.
Ute hat eine Menge an interessanten Lebensweisheiten weiterzugeben. Wer hier jetzt wie gewohnt eine Zusammenfassung erwartet, den müssen wir enttäuschen. Lebensweisheiten lassen sich schwierig zusammenfassen. Man muss diese hören und den Kontext mit einbeziehen.
Eine Sache können wir aber sagen: Das Loslassen sowie das gemeinsame Wirken kann großes entstehen lassen. Beides Dinge, über die in diesem Podcast schon mehrmals berichtet wurden. Und trotzdem schafft es Ute mit ihrer Erfahrung wieder das Thema um einen ganzen Horizont zu erweitern.
Social Media ist ein Geben und Nehmen. Es ist ein Erzählen und erzählen lassen. Ein Zuhören und Interagieren. So sieht es Ute Schulze. Und da hat sie recht! Dafür hat sie auch eine einfache Formel.
Das sorgt dafür, dass man auch anderen Content würdigt.
Gehe mit anderen in den Austausch, z.B. auf Facebook, Twitter, LinkedIn, Xing… Es gibt unzählige Plattformen auf denen du das machen kannst. Genau das schafft Verbindungen. Das ist schon mal der erste Schritt zur Verbundenheit, die einem wirklich weiterhilft. Die entstehen durch den Transport von Information und Gefühl.
Aber was, wenn es mal zu einer schwierigen Situation in einem Social Media Chat kommt? Agiere auf jeden Fall gewaltfrei und sei zugewandt. In dieser Kombination, kann man am besten Kritik üben. Wenn das nicht persönlich geht, dann gibt es immer noch die Möglichkeit dies in einer Direktnachricht zu tun. So kann man ebenfalls eine Verbindung suchen und das wirkt manchmal Wunder.
Georg Staebner und Ute Schulze arbeiten gemeinsam im Social Start-up helpteers. Die kostenlose Begegnungsplattform ermöglicht es Ehrenamtlichen unkompliziert Mithilfe von anderen Engagierten für ihr Projekt zu finden. Ute ist als Social-Media-Fachfrau unter dem Hashtag #SocialMediaGedönsTante auf Twitter, Facebook und Instagram zu finden. Ihre eigene Webseite ist http://startvision.de/index.html.
Wer sich nach diesem spannenden Podcast gerne mit ihr unterhalten möchte:
Twitter: https://twitter.com/schulze_ute
Facebook: https://www.facebook.com/utestartvision
Instagram: https://www.instagram.com/schulze_ute/
Der Beitrag Communities in Social Media (be)leben – Ute Schulze #SocialMediaGedönsTante erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
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