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Der erste Schritt in das Berufsleben ist oft schwer. Vor allem, wenn das Netzwerk fehlt. Es kann frustrierend sein, nur irgendeinen Job machen zu müssen, anstatt den Beruf zu beginnen, der ein Weg zur eigenen Berufung ist. Katrin Heinzl von MentorMe hat genau dies erlebt. Es fühlte sich nicht gut an. Anstatt sich dem Gefühl zu ergeben, ist sie in die Offensive gegangen. Sie hat aus ihrer Schwierigkeit heraus eine Lösung für viele andere geschaffen, denen es ähnlich geht. Sie hat mit MentorMe ein gemeinnütziges Unternehmen geschaffen, das den Einstieg in das Berufsleben erleichtert. Auf diesen Weg hat sie als Solo-Gründerin mit drei Babys (eines davon ist ihr Unternehmen ) viele Erfahrungen gesammelt, welche sie in diesem Podcast weiter gibt.
Eine Solo-Gründung ist nicht leicht. Wie mache ich das? Kann ich das überhaupt schaffen? Klar ist: Wer alleine gründet, ist oft erst einmal im Fokus. Viele Menschen und Freunde hinterfragen vielleicht, ob man überhaupt etwas arbeitet und leistet. Hier hilft es nur zu überzeugen. Wenn du einen Mehrwert bietest, hast du hier die Möglichkeit etwas voran zu bringen. Du wirst Umsatz generieren und so weiter wachsen können. So wirst du auch andere Mitstreiter finden. Denn irgendwie “läuft” es ja und so haben mehr Menschen Lust mitzumachen als wenn man du nicht voran kommst.
Lass dich auf dein Vorhaben ein. Du kannst am Anfang gar nicht alle Erfolge und Stolpersteine kennen. Es gibt immer Herausforderungen und Erfolge, die du gar nicht gesehen hast. Wichtig ist, aus Niederlagen und Kritik zu lernen und auch Feedback anzunehmen. Lasse dich nicht aufhalten. Hier ist Vertrauen natürlich wichtig. Durch dein Handeln bekommst du vertrauen und hast auch so wieder die Möglichkeit, Mitstreiter zu finden.
Auch ganz wichtig: Höre auf deinen eigenen Kritiker im Kopf – gebe ihm aber auch mal einen anderen Blickwinkel. Nur so kannst du verschiedene Seiten und Sachverhalte auch richtig beurteilen. Das gelingt dir am besten durch die Unterstützung von Mentoren:innen. Sie können dir Feedback geben. Ehrliche Rückmeldungen aus denen du profitieren kannst. Sind Schwächen vielleicht sogar Stärken? Finde es heraus.
Der Umgang im Alltag ist oft eine nervenaufreibende Zerreißprobe. Und einer der größten Stolpersteine. Auf der einen Seite hat man natürlich die eigene Unternehmung, auf der anderen Seite die Familie und Freunde. Beide sind für einen sehr wichtig, hier hängt das Herz. Beides zu managen und in seinen Tag unter zu bringen ist nicht einfach.
Auch hier gilt: Nicht aufgeben, auch wenn es schwer ist. Kommunikation ist hier sehr wichtig, egal ob zu eigenen Mitstreitern oder der Familie und Freunden. Auf keinen Fall darf man die Dinge nur für sich bestimmen und ausmachen. Nur so kann man gemeinsam den besten Weg finden. Und darauf kommt es am Ende an.
MentorMe ist Deutschlands größtes berufliches Mentoringprogramm für Frauen. Das Programm möchte Frauen den Weg in den Ein- und Aufstieg im Beruf sowie für ihre Positionierung bzw. Neuorientierung im Beruf ebnen. Sie bieten Karriereberatung durch individuelles Mentoring, berufsorientiertes Training und eine Vielzahl an Networking-Angeboten sowie Kontakte zu Expert*innen und Arbeitgebern aller Branchen. Seit Gründung der gemeinnützigen MentorMe gUG wurden mehr als 800 Mentoring-Teams erfolgreich gematcht! Viele Frauen haben mit MentorMe Beruf & Berufung gefunden.
Der Beitrag Momentum durch Mentor*innen – Karin Heinzl von MentorMe erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Der Staffelstart der dritten Staffel steht ganz im Zeichen des Coronavirus. Georg Staebner von Helden und Visionäre und Christian Deiters von social-startups.de unterhalten sich über Auswirkungen und Zukunft.
Das Virus beschäftigt uns alle – und wird es auch noch lange. Doch wie sollen wir damit umgehen? Was bedeutet es für die Wirtschaft und die Gesellschaft? Wir werden mit vielen Einschränkungen weiterhin leben müssen.
Georg und Christian erzählen aus ihrem Blickwinkel, wie sie die Krise wahrnehmen und diskutieren gemeinsam die Auswirkungen.
Aber es ist nicht alles schlecht – das ist das Wichtigste was man aus diesem Podcast lernen kann.
Ja, auch einer Coronakrise kann man vielleicht etwas positives abgewinnen – wenn wir alle an einem Strang ziehen.
Denn nicht nur das Thema Digitalisierung dürfte sich beschleunigen (plötzlich gibt es eine andere Sicht auf das Thema), sondern auch das Thema Gesellschaft hat das Potential einen deutlich höheren Stellenwert zu bekommen. Es werden kreative Lösungswege gesucht, Communities finden sich digital zusammen und arbeiten gemeinsam daran, die Krise abzuschwächen. Gemeinsam. Social Entrepreneurship ist ebenfalls aktuell mehr ein Thema als die letzten Jahre.
Man stellt sich die Frage: Wie kommen wir aus dem Krisenmodus und was hat das ganze Thema mit uns als Mensch und unseren Handlungen zu tun? Denn eines steht ja fest: Wir müssen etwas ändern, wir haben es in der Hand.
Der Beitrag Auftakt Season 3: Der Weg durch das Coronavirus erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Es ist ein Thema, dass sich wie ein roter Faden durch diese Podcast-Staffel zieht. Machen! Das Problem, warum sehr viele Startups oder Projekte scheitern, ist, dass wenig “gemacht” wird.
Vielleicht kennst du das Gefühl. Du hast Dein Projekt oder Dein Startup und überlegst dir, wie du jetzt damit weitermachst. Wie bringst du Dein Projekt voran? Nicht immer sind die wartenden Aufgaben traumhaft schön. Wie auch bei diesem Podcast mit dem Thema Cold-Call. Ein schwieriges Thema. Am Anfang fühlt es sich sehr blöd an, man fühlt sich unwohl. Und sofern man keine Sales-Rakete ist, sind die Ergebnisse am Anfang auch sehr ernüchternd. Aber wenn du es machst, wird es mit der Zeit leichter.
Wenn du etwas bewegen willst, brauchst du Kunden und Menschen mit denen du etwas gemeinsam hast und denen du Dein Service anbieten kannst. Übung macht den Meister.
Auch extrem wichtig ist das Thema Scheitern. Dies bedeutet zweifelsfrei nicht das befürchtete Armageddon. Im Gegenteil. Oft ist das der Anfang von etwas Neuem – sofern du dran bleibst.
Freddi hatte mit seiner eigenen Unternehmung genau diesen Prozess durchgemacht. Er hat aus dem “Scheitern” gelernt und lässt diese Erfahrungen nun in der SensAbility mit einfließen. Und dass alles während seiner Studienzeit. Daher ist auch Mut ein wichtiges Thema. Wenn du mutig bist kannst du Herausforderungen meistern.
Eine Übergabe ist ein wichtiges Thema. Wichtig ist, dass man auf die Erfahrung von anderen aufbaut, diese annimmt aber selber auch seinen eigenen Weg findet. Hier ist ein gesunder Mittelweg genau der Richtige.
Bei einem Social Franchise ist das ein wichtiges Thema. Welche Erfahrungen nehme ich mit? Welches Wissen möchte ich auf mich transferieren? Und welche eigenen Erfahrungen möchte ich machen? Das sind dann die Fragen, die den weiteren Weg bestimmen werden.
Zum Schluss vielleicht noch ein Tipp: Ein Netzwerk ist wirklich wichtig. Besuche Veranstaltungen, treffe Dich live mit Menschen und baue Dein Netzwerk aus. Das wird für spätere Herausforderungen sehr wichtig sein.
SensAbility ist Europas größte von Studenten organisierte, gemeinnützige Konferenz zum Thema Social and Sustainable Business und findet am Campus der WHU — Otto Beisheim School of Management in Vallendar statt. Der Name leitet sich aus den Wörtern „sense“ (Wahrnehmung) und „ability“ (Fähigkeit, speziell etwas erreichen zu können) ab und betont noch einmal das Ziel, Menschen und Unternehmen für gesellschaftliche Fragestellungen zu sensibilisieren und so zu nachhaltigem Handeln zu motivieren.
Mit dem Ende der Season 2 folgt nun eine kleine Pause. Aber keine Sorge: Wir sind ab Mitte/Ende Q2/2020 wieder mit frischen Folgen online. Bis dahin könnt ihr uns noch Eure Meinung sagen: Was war Deine Lieblingsfolge bisher?
Außerdem planen wir ein Best-of-Podcast der bisherigen Folgen? Hast du Lust uns zu unterstützen? Meldet Euch bei uns! Schick uns Deinen Podcastvorschlag und wir veröffentlichen ihn.
Kennst du spannende Social Entrepreneurs, deren Geschichte Dich interessiert? Melde Dich bei uns und gestalte so den Podcast mit!
Der Beitrag Warum Machen und Scheitern zusammen gehören – Freddi Lange von SensAbility erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Am Start vieler Sozialunternehmen steht die Frage: wird es ein soziales Projekt oder ein Sozialunternehmen, das auch für den Lebensunterhalt sorgt? Oft ist dies nicht offensichtlich. Es ist eine Entscheidung, die den Fokus der eigenen Arbeit verändert.
Die Entscheidung, ein Sozialunternehmen zu kreieren, geht meist mit einem großen Antrieb einher, etwas für die Gesellschaft zu tun. Doch du brauchst wie Tina viel Optimismus, um weiter an der Unternehmung zu arbeiten. Tina zeigt, wie wichtig zielgerichteter Optimismus ist, bei dem der nächste Schritt gemacht wird, auch wenn noch nicht klar ist, wie das, von dem man überzeugt ist, möglich sein wird.
Tinas Unternehmen kauri Ringe ist ein gutes Beispiel, dass Social Entrepreneurs oft Traditionen und Konventionen in Frage stellen müssen, um auf Probleme aufmerksam zu machen. Wichtig ist dabei, dass Traditionen nicht einfach kritisiert werden, sondern Alternativen – auch unabhängig vom eigenen Produkt – aufgezeigt werden. Wenn das Bestehende wertgeschätzt und Alternativen aufgezeigt werden, ist Social Entrepreneurship nicht der Kampf gegen das Bestehende, sondern das Sichtbarmachen von Alternativen.
Die Art wie kauri die Zusammenarbeit mit anderen Herstellern, die Sand als Basis für ihre Produkte nutzen, angegangen ist, ist ein gutes Beispiel für Kooperation. kauri hatte noch nicht so viel Erfahrungen wie der Kooperationspartner, hat aber durch das eigenen Handeln gezeigt, dass sie nicht nur eine Idee haben, sondern schon aktiv an Lösungen arbeiten. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit für eine Zusammenarbeit.
Wie bei vielen Sozialunternehmen, so ist auch bei kauri das Gründungsteam nicht durchgehend das gleiche geblieben. Umso wichtiger ist es, die Stärken und Schwächen des Teams zu kennen und daraus Rollen und Verantwortungsbereiche zu identifizieren. Mit diesem Wissen können Entscheidungen aufgrund von Wissen und Erfahrungen, anstatt durch Hierarchien gefällt werden.
kauri Ringe zeigt gut, dass Veränderungen nicht ein Kampf gegen etwas sein müssen, sondern mit einem optimistischen Weltbild, das Aufzeigen von Alternativen sein kann.
Wozu möchtest Du Alternativen aufzeigen? Mach was, beweg was!
kauri fertigt Statement- und Beziehungs-Ringe aus Wüstensand oder dem eigenen Sand her. Damit die schönen Momente mit den Lieblingsmenschen oder Lieblingsorten immer bei sich getragen werden können.
Tausend Sandkörner erzählen Geschichten.
Indem du diesen Podcast bei iTunes bewertest, hilfst du anderen auf ihn aufmerksam zu werden. Dadurch können noch mehr von den hilfreichen Einblicken der Social Entrepreneurs lernen. Danke für deine Unterstützung!
Der Beitrag Neue Wege für alte Traditionen – Tina Boes von kauri erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Diesmal hat Georg sich mit Teresa Inclan von yooweedoo unterhalten.
Teresa gibt in dem Podcast hilfreiche Tipps aus dem Erfahrungsschatz von vielen Jahren yooweedoo.
Zu Anfang scheint vieles Unscheinbar. Es fängt oft an mit einer kleinen Idee und man weiß noch nicht in welche Richtung es sich genau bewegen wird. Vielleicht stellt man sich sogar etwas anderes Großes vor als das was man momentan erlebt.
Mit so etwas muss man lernen umzugehen und es einzuschätzen.
Bei yooweedoo kommt ein besonderes Konzept zum Einsatz, um auf genau so etwas einzugehen. Hier kann man Dinge lernen, bevor man eine Idee hat. Wenn du also das Gefühl hast, etwas in der Gesellschaft ändern zu wollen, die Welt positiv verändern möchtest, aber noch nicht genau weißt wie, dann bist du bei yooweedoo genau richtig.
In dem Changemaker- und Online-Kurse kannst du viele Dinge lernen und in ein Netzwerk hineinwachsen und dich austauschen bevor du weißt was du in der Gesellschaft ändern möchtest. Und das ist wichtig, denn nicht jeder hat von Anfang an eine Idee. Oft ist es zunächst ein inneres Gefühl.
Tue Gutes und sprich darüber. Den Spruch kennen wohl viele. Er trifft aber auch auf Ideen zu. Sprich über Deine guten Ideen, auch wenn die Idee erst am Entstehen ist. Erzähle darüber. In einem Changemaker-Kurs merkst du auch, dass andere zunächst Ideen haben. Tausche dich mit ihnen aus, verbessere Deine Idee, finde Gleichgesinnte und überprüfe so auch deine Annahmen bei möglichen Kunden. Das muss aber auch nicht zwangsläufig bei einem Changemaker-Kurs passieren. So reift die Idee. Traue Dich!
yooweedoo unterstützt Zukunftsmacher *innen bei der Gründung von ökologisch und sozial nachhaltigen Projekten, Organisationen und Unternehmen.
Dabei bietet yooweedoo von einem Changemaker-Programm über Idennwettbewerbe und Online-Kurse bis hin zu der yooweedoo Community alles was das Gründerherz begehrt.
Das Projekt „yooweedoo. die zukunftsmacher“ wird von der School of Sustainability der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel in Zusammenarbeit mit der Zukunftsmacher Akademie gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt) durchgeführt.
Der Beitrag Der Weg zur eigenen Idee – Teresa Inclan von yooweedoo.org erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Diesmal hat er sich mit Julia Freudenberg von der Hacker School unterhalten.
Wenn du ein gesellschaftliches Engagement, Startup oder Projekt umsetzen möchtest, ist es unglaublich wichtig, Strukturen zu schaffen. Dabei ist es egal, ob das Engagement hauptamtlich oder ehrenamtlich ist. Nur so erreicht man eine gute Schlagkraft. Wichtig ist nur, dass du damit beginnst.
Es gibt viele unterschiedliche Wege, wie Organisationen dich unterstützen können und werden. Sofern sie sehen, dass eine gesellschaftliche Veränderung herbeigeführt wird. Denn nicht immer kann der Kunde zahlen. Wenn aber der gesellschaftliche Mehrwert gesehen wird, gibt es auch hier Möglichkeiten für eine Unterstützung. Es werden sich Partner und Menschen, die dich unterstützen möchten, auf jeden Fall finden. Egal ob einzelne Menschen, Stiftungen oder Unternehmen.
So wie auch bei der Hacker School, die klar den gesellschaftlichen Mehrwert zeigt und geschaffen hat. Sie zeigt, dass Lernen Spaß macht. Hier trifft Neugier auf das Handeln und Umsetzen.
Lernen hört nie auf. Es ist ein Prozess, dass in der Kindheit startet und bis ins hohe Alter geht. Auch für deine Unternehmung ist das wichtig zu wissen. Wissbegierde muss ein Antrieb sein, denn auch für Dich wird Lernen nie aufhören. Gehe aus deiner Komfortzone heraus, lerne Neues und entwickle dich weiter. Nur wenn du hier offen bist, kannst du deine Vision auch vorantreiben und erreichen.
Viele Unternehmen sehen nur die Schule und die Universitäten in der Aufgabe, Wissen zu vermitteln. Das ist aber definitiv nicht so. Unternehmen haben ebenso die Verantwortung. Lernen bedeutet Fortbildung aber auch den Mitarbeitern etwas zuzutrauen.
Was oft in Deutschland fehlt, ist eine Fehlerkultur. Dabei ist diese für das Lernen essenziell. Fehler müssen erlaubt sein, denn aus diesen lernt man. Lernen durch Machen – das ist ein Erfolgsschlüssel für Unternehmen. Denn so können Mitarbeiter Lebensqualität und Unternehmen motivierte Mitarbeiter dazu gewinnen.
Programmieren ist cool und kreativ. Davon will die Hacker School möglichst viele junge Menschen überzeugen. Sie geben Kindern und Jugendlichen spannende Einblicke in die vielfältigen Facetten des Programmierens, zeigen ihnen, was man alles selbst am Computer gestalten kann und vermitteln ihnen digitale Kompetenzen.
Die Hacker School ist seit 2014 aktiv. Seitdem können Kinder und Jugendliche in der Hacker School in die Welt der Bits und Bytes eintauchen und entdecken, wie spannend es ist, selbst zu programmieren und kreativ zu werden. IT-Fachkräfte – unsere Inspirer – geben ehrenamtlich an Wochenenden ihr Wissen und ihre Erfahrungen an junge Menschen weiter.
Die Hacker School ist ein Projekt des i3 e.V.
Der Beitrag Ewig lernen und die Gesellschaft hacken – Julia Freudenberg von Hacker School erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Im Gespräch mit Dirk Sander von Anthropia wird eins gleich zu Anfang erkennbar: die Herkunft muss nicht den eigenen Weg bestimmen. Genauso wenig muss man, um seine Ziele zu erreichen, immer einen geraden Weg gehen. Hier trifft wohl der bekannte Spruch “Viele Wege führen nach Rom” voll ins Schwarze. Auch ein ungerader Weg führt dich ins Ziel. So wie auch bei Dirk, der 17 Jahre erst bei einer Bank beschäftigt war und nun bei dem Thema Social Entrepreneurship gelandet ist. Wichtig ist nur, dass du eine Vision entwickelst. Das Ziel musst du natürlich vor Augen haben.
Als Social Entrepreneur möchtest du oftmals bestehende Systeme ändern. Aber gerade das stellt sich oft als große Herausforderung dar. Gerade wenn man diese von Innen ändern möchte. Vielleicht ist es besser anders zu denken. Neu zu denken und komplette Systeme neu zu erstellen, die dann alte ablösen können. So etwas kann schwierig von Innen geschehen, es sei denn es wird gewollt.
Doch wie findet man Wege aus dem System? Wie erschafft man sich ein eigenes? Du musst versuchen, die Vision, die du kreierst, zu leben. So wie Dirk. Er hat den Sprung ins kalte Wasser gewagt – und gewonnen. Geh auf die Aufgaben zu, sprich Leute an, geh hin.
By the way: Das ist auch genau die Methode, wie ich mit Muhammad Yunus für die Podcast Folge „Ich wünsche mir …„ ins Gespräch gekommen ist.
Social Entrepreneurs handeln intuitiv und verbünden sich mit anderen Unternehmen um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Mal mit Ausnahme von Startups wird dies in der “normalen Unternehmenswelt” selten gemacht. Schaue dir hierzu gerne noch mal das Thema Effectuation an. Diese Einzigartigkeit ist ein großer Vorteil im Social Entrepreneurship. Es sind einfach andere Denkweisen.
Dirk hat seine Vision verwirklicht in den er anderen hilft soziale Unternehmen aufzubauen. Das passiert in seiner Impact Factory. Sie bringen dort Berater zusammen, die die Bedürfnisse der Social Startups verstehen. Genau das ist extrem wichtig. Es müssen Menschen sein, die wissen, wie ein Social Startup funktionieren kann. Das bedeutet aber auch: Diese Berater sind nicht die “normalen” die man sonst in anderen großen Unternehmen antrifft. Es sind auch nicht Mitarbeiter von Großunternehmen, da diese eine ganz andere Sicht auf die Dinge haben. Es sind Menschen die anders denken, die mit möglichst kleinem Einsatz ganz großes bewegen können.
Deshalb ist es für Gründer ganz wichtig: Nutze die Ressourcen von der Impact Factory, den Social Impact Labs und Impact Hubs. Arbeite mit ihnen gemeinsam an deinem Startup – an deiner Vision. Denn gemeinsam kann man viel bewegen.
Anthropia bringt Menschen zusammen für die eine andere Welt möglich ist. Das Unternehmen kreiert Wirkräume für Quer- und Andersdenkende, die die gesellschaftlichen Probleme von heute anpacken und lösen wollen. Gemeinsam mit Partnerorganisationen haben sie die Impact Factory geschaffen, die Innovationsschmiede für Social Entrepreneurs.
Dort kannst du dich jetzt auch wieder bewerben! Also, rauf auf die Seite und verwirkliche deine Vision.
Während es Podcast gibt es vielerlei spannende Themen. Hier haben wir noch mal eine Linkliste, damit du nicht den Überblick verlierst:
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Der Beitrag Vom Bänker zum Social Entrepreneur – Dirk Sander von Anthropia erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
Dieser Folge ist ein Mitschnitt des Firmenfunk Podcast FF074 Engagement im Unternehmen. Georg war Gast in diesem Podcast und hat über sich, seinen Antrieb, sein Sozialunternehmen helpteers und Engagement in der Freizeit, so wie im Beruf gesprochen.
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Der Beitrag Engagement beruflich und privat – Georg Staebner erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
In dieser Folge sind bei Helden und Visionäre mehr als 20 Gäste! Was hat sich 2019 getan? Was muss sich noch für die Szene tun? Georg Staebner von Helden und Visionäre und Christian Deiters von social-startups.de begleiten den Überblick!
2019 war kein schlechtes Jahr für Held*innen, Visionär*innen und Social Entrepreneurs. Doch was bewegt einzelne Möglichmacher des Wandels? Die letzten Wochen hat Georg mit etlichen Menschen gesprochen und deren Meinungen eingefangen.
Zusammen mit Christian beleuchtet er die verschiedenen Meinungen und blickt über den Tellerrand hinaus. Am Ende gibt es noch einen ganz besonderen Gast in unserem Podcast: Muhammad Yunus (Friedensnobelpreisträger 2006) von der Grameen Bank.
Gegliedert ist der Jahresrückblick 2019 in verschiedene Themen. Hier einmal die Auflistung mit den Gesprächspartnern:
Auf jeden Fall, auch 2020 wird es weitere spannende Podcast geben. Und mit Sicherheit werden Georg und Christian sich wieder das eine oder andere Neue einfallen lassen.
In diesem Sinne, sowohl von dem Team von Helden und Visionäre wie auch von social-startups.de viel Vergnügen mit dem Podcast, fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2020.
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Der Beitrag Ich wünsche mir … – u.a. mit Muhammad Yunus (Friedensnobelpreisträger 2006) von Grameen Bank erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
In meinem Gespräch mit Jonas Stolzke von my Boo erfährst du, wie du mit Kritik umgehen solltest und wie aus einem Projekt ein Unternehmen wird. Am Ende gibt es auch noch ein kleines Extra.
“Fahräder aus Bambus. Wirklich?”
Kritik wird sehr oft negativ gesehen. Dabei ist Kritik eigentlich fast immer nur von Vorteil. Man muss nur wissen wie man mit ihr umgeht.
Du kennst doch bestimmt das Sprichwort “Aus Fehlern lernt man”. Genau das kommt bei Kritik zum Tragen. Wenn jemand etwas kritisiert gibt er Dir die Möglichkeit daraus zu lernen. Wenn du von keiner Seite Kritik bekommst, ist die wahrscheinlich hoch, dass du gar nichts neues machst. Sobald du etwas machst, was andere nicht erwarten, wird es zwangsläufig Kritik geben
Am Anfang ist das was du machst oftmals nur ein Projekt. Durch stetiges Arbeiten, Fleiß und Schweiß, wird daraus ein echtes Unternehmen. Hier musst du dranbleiben.
Im Social Entrepreneurship arbeiten Menschen mit einer gemeinsamen Vision zusammen. Sie möchten gemeinsam etwas bewegen und voran bringen. Durch den Zusammenhalt der gemeinsamen Vision passiert diese Zusammenarbeit auch oftmals zunächst unentgeltlich – gerade am Anfang, wenn das Unternehmen erst noch ein “Projekt” ist. Das liegt daran, dass der Antrieb eben nicht das Geld ist, sondern der positive Change. Und genau das zeichnet doch Social Entrepreneurship aus, oder?
Doch natürlich wandelt es sich hier auch. Ein Schritt zu einem Unternehmen ist natürlich dann auch das Bezahlen von Mitarbeitern. my Boo hat genau das geschafft. Von einem Projekt ist es mittlerweile ein Unternehmen mit 30 Mitarbeitern in Deutschland.
Doch hier hört es nicht auf. my Boo ist auch in Ghana aktiv. Hier sind die Mitarbeiter eigenständig, also nicht Teil des Unternehmens in Deutschland. Das führt dazu, dass sie auch ein eigenes Ökosystem auf. Sie haben eine eigene Entwicklung und sind wirklich selbstständig. Wichtiges Learning hier: Du musst nicht alles selbst machen. Also suche Dir Partner, mit denen du kooperativ zusammenarbeiten kannst und stärke die Gemeinschaft. Denn Social Entrepreneurship lebt davon.
Georg war nicht nur im Gespräch mit Jonas, sondern er konnte auch noch einen Blick in die Produktion werfen. Im Podcast per Tonspur, hier die Bilder:
Zum Abschluss hier noch ein Buchtipp von Jonas:
my Boo baut Fahrräder in Handarbeit zusammen und wurde 2013 gegründet. Das Besondere, neben dem Rohstoff Bambus, ist die Herstellung der Rahmen in Ghana zusammen mit einem Partner, einem sozialen Projekt. So wurde in Ghana eine eigene Schule gebaut: Die Yonso Project Model School. Hier wurden im September 2019 206 Kinder eingeschult. Insgesamt hat my Boo in Ghana 60 Arbeitsplätze geschaffen.
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Der Beitrag Fahrräder die verbinden und die Gemeinschaft stärkten – Jonas Stolzke von my Boo erschien zuerst auf Helden und Visionäre.
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